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Kultur : Mein Gott!, Brahms im Traum?

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Mein Gott!, Brahms im Traum?

Once upon the time there was a very, very prominent, a world famous Dirigent, der hatte gerade glückhaft einen Schlaganfall, halbwegs gelungen, auskuriert, weshalb ich diesen Dirigenten aus personenrechtlichen Gründen nicht bei seinem Klarnamen nenne.
Die Überwindung der Folgen des Schlaganfalls waren diesem berühmten Dirigenten nun ungeheuerer Ansporn, das Geniale seines Dirigenten Konzepts mit Alleinstellungsmerkmal, nämlich selbst dort in ein rasantes Tempi des Dirigierens zu verfallen, wo der geneigte Zuhörer sonst nur langsame Stellen in Konzerten aller bekannten Komponisten/innen gewöhnt war, zu ungeahnt neuen Ufern zu treiben.

Es kam, wie es kommen mußte, der berühmte Dirigent mit der unbändigen Neigung zur Beschleunigung seines Taktstockes engagierte den nicht weniger berühmten Bariton, den Opern- , Konzert- und Oratoriensänger Dietrich Fischer Dieskau mit seiner nachhaltigen Neigung, dem Volumen Klang seiner ausgebildeten Stimme auch für nicht ganz so bedeutende Stellen nicht nur in einem bestimmten Konzert, sondern in jeder Oper, in jedem Konzert, jedem Oratorium Raum zu erobern, für Proben zu einem Johannes Brahms Konzert in Salzburg.

Schon bei der ersten Probe geschah es, der Bariton Dietrich Fischer Dieskau unterbrach, sich nachdenklich an die Stirn fassend, den Dirgenten an einer bestimmten Stelle des Johannes Brahms Konzertes und sprach:

"Maistro!,
letzte Nacht erschien mir Brahms im Traum und sagte, ohne dass ich einen Hinweis geben musste, zu genau dieser Stelle in seiner Komposition, die Sie gerade, lieber hochverehrter Maistro, so genial raant dirigiert haben.
Gemach! Gemach!,
diese Stelle ist ganz langsam, ganz langsam zu dirigieren,damt das Volumen der genialen Stimme des Bariton Dietrich Fischer Dieskau voll zur Geltung kommt!".

Worauf der Star Dirigent verdutzt aufblickend, sagte:
Mein Gott! Brahms im Traum!
So! So!
Ja wenn Brahms Ihnen das im Traum gesagt hat, machen wir das!"
Gesagt, getan.
Bei dieser Probe wurde dann in Folge genau die Stelle in Johannes Brahms Konzert Komposition zum Gusto der voluminösen Stimme des Bariton Dietrich Fischer Dieskau sehr, sehr langsam dirigiert.

Der Bariton Dietrich Fischer Dieskau war es froh.

Bei der nächsten Probe aber trug es sich zu, dass der Dirigent, vor Beginn der konzertanten Übung, unverblümt den begnadeten Bariton Dietrich Fischer Dieskau beim Namen kränkend rief, indem er sich den Dieskau als Teil dessen Namen schenkte:
"Herr Fischer!
Stellen Sie sich vor, auch mir ist Brahms letzte Nacht im Traum erschienen.
Ich habe Johannes Brahms auf die Begegnung mit Ihnen im Traum angesprochen.
Wissen Sie, was Johannes Brahms zu mir im Traum gesagt hat?

"Dietrich Fischer- Dieskau, wer ist das?,
den kenne ich gar nicht!"

JP


"

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