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Aus gegebenem Anlass des heutigen 4. November 2011, in Erinnerung an die Volksmassenversammlung am 04. November 1989 auf dem Ostberliner Alexander- Platz, stelle ich hier einen hochaktuellen wie brisanten Text aus dem Freitag Archiv zur Diskussion:
www.freitag.de/1999/44/99440301.htm
4.NOVEMBER 1989 | 29.10.1999 | Detlev Lücke
Last Exit GDR
Der Berliner Alex ist ein Schrottplatz der Erinnerungen
Auf dem sonnigen Berliner Alexanderplatz steht ein grün-weißer Polizeibus. Seine Fenster sind vergittert. Aber ein Schild an der Hintertür lädt ein: "Hier können Sie Auskunft bekommen. Hinweise geben. Anzeigen erstatten." Die Tür ist verschlossen, es scheint keinen Grund für eine Anzeige zu geben. Vielleicht machen die Polizisten gerade Mittagspause. Gegenüber dem Polizeiauto fordert eine von Efeu überwachsene Wandinschrift dazu auf, das Leben des Vorsitzenden Gonzales zu schützen. Plötzlich ein lauter Knall. Einige Passanten drehen sich erschrocken um. Aber kein Schuss ertönte, ein Obdachloser hat nur eine Papiertüte platzen lassen. Zufrieden mit seiner subversiven Aktion schaut er sich um, bevor er - ganz Ordnungsliebe - die Reste in einem Papierkorb versenkt. Auch kein Anlass für eine Anzeige. Der Obdachlose trägt eine Fellmütze plus DDR-Kokarde, sein Saufkumpel ein blaues Basecap mit der Inschrift "Für den Kopf". Mittagsruhe. Die Bockwurstbude ist mäßig besucht. Hinter ihr rauscht Walter Womackas Alexbrunnen, vom Volksmund einst liebevoll Nuttenbrosche genannt. Über die riesige Fläche des Platzes schleicht eine Straßenbahn der Linie 5.
Zum Dinner in the sky lädt der Burger-Imbiss ein, der an der Stelle ist, wo vor zehn Jahren am 4. November 1989 die Rednertribüne bei der größten Demonstration stand, die die Stadt je erlebte. Sie war ein Ausbruch aus der Asche der Verordnungen und Anträge zu ihrer Organisation. Künstler des Deutschen Theaters, unter ihnen Jutta Wachowiak, Johanna Schall und Ulrich Mühe, hatten den Antrag auf Zulassung bei den "Organen" gestellt. Für den Spiegel sind sie in der Rückerinnerung "sozialistische" Künstler, was immer man darunter verstehen mag. Wahrscheinlich ist es nach wie vor geboten, an dieser Demonstration, vor der die DDR-Mächtigen zurecht zitterten, ein wenig herumzukratzen. Das Thema, unter dem die fast eine Million Menschen auf die Straße gingen, waren die beiden DDR-Verfassungsartikel 27 und 28, in denen die Presse- und Meinungsfreiheit garantiert wurden. Der Termin der Demonstration war in keiner Zeitung angekündigt, er hatte sich auch so herumgesprochen. Hatte die SED mit einer derartigen Menschenmasse gerechnet? In Leipzig waren eine Woche zuvor 300.000 Leute auf die Straße gegangen. Falls Politbüro und Regierung die Absicht gehabt haben sollten, die Berliner Demonstration umzudrehen oder zu manipulieren, wie es auch in Schwerin und Neubrandenburg versucht wurde, dann ist diese Absicht wie in den genannten Städten auch gründlich gescheitert. Das Fass war voll zum Überlaufen. Die heutige Mäkelei, auf dem Alex hätten ja nur vier Bürgerrechtler gesprochen, ist eine hämische Nachkarterei, die den damaligen Kontext nicht berücksichtigt. Am 4. November war es erst drei Wochen her, dass Honecker zurücktreten musste. Der Polizei-, Staatssicherheits- und Militärapparat funktionierte noch. Die Demonstrationsteilnehmer hörten deshalb auf jede Stimme, die aus den bis zum Überdruss ertragenen Zustimmungsritualen ausbrach. Es konstituierte sich gerade erst eine Massenbasis zur Abschaffung der bisherigen Verhältnisse, ohne zu wissen, wie es weitergehen sollte. Weshalb kaum Qualitätsunterschiede unter den Rednerinnen und Rednern gemacht wurden. Wen störte es, dass Gregor Gysi damals noch ein eher schlechter Redner war, der mehr Telefone für die Bevölkerung forderte und auf das Abhören der Gespräche durch die Stasi anspielte. Selbst LDPD-Chef Manfred Gerlach, verschlissen durch Jahrzehnte Blockpolitik, genoss Aufmerksamkeit, weil er neue Töne fand. Bürgerrechtler wie Friedrich Schorlemmer, Jens Reich und Marianne Birthler dürften sich vermutlich dagegen wehren, dass sie bei ihrem Auftritt auf der Tribüne des 4. November ein moralisches Alleinvertretungsrecht gehabt hätten. Das würden sie ebenso Christa Wolf, Stefan Heym, Christoph Hein, Heiner Müller und vielen anderen Künstlern zubilligen, die an jenem Tag gleichfalls zu den Massen sprachen und riesigen Beifall erhielten. Dass Günther Schabowski und Markus Wolf ausgepfiffen wurden, war für sie selbst wie für die Kundgebungsteilnehmer eine neue Erfahrung. Dass sie versuchten, gegen die lärmende Abwehr anzuschreien, schien Vielen nach den Jahren erzwungenen Zuhörens eine ebenso gerechte wie verdiente Anstrengung wert zu sein. Schließlich war auch die Schauspielerin Steffi Spira keine Bürgerrechtlerin im beckmessernden Nachurteil. Will etwa heute jemand leugnen, dass die 81-jährige für ihre feurige Rede den stärksten Applaus bekam, als sie für das Politbüro das Altersheim und ein Ende der Fahnenappelle an den Schulen forderte? Das Neue am 4. November waren die öffentlichen Reden. Die Opposition begann, ihre Sprache zu finden, während die Demonstranten auf dem Leipziger Ring mit ihrem Chorus "Wir sind das Volk" den Herrschenden jene Parole um die Ohren haute, mit der die einst ihre Macht legitimierten.
Der sonnige, kalte Sonnabend auf dem Alexanderplatz verkündete keine Programmatik, er nannte keine politischen Ziele. Er war ein Luftholen, eine öffentliche Sprach übung nach Jahrzehnten verordneten Schweigens. Das machte seinen Wert aus, der von den Anwesenden auch so verstanden wurde. Und so war dieser Tag, der vielleicht die letzte Chance zur Reformierung der DDR hätte sein können, the last exit GDR, zum Exitus des sozialistischen Versuchs geworden, der an seiner Erstarrung gescheitert war. Kein 9. November ohne den 4. November. In seinem Buch Fliegender Wechsel schreibt Klaus Schlesinger, der an jenem Tag aus Westberlin zum Alex gekommen war: "Ist Ihnen auch aufgefallen, welche Ruhe über diesem Zug der Massen lag? Ich mußte erst die Gesichter sehen, um zu begreifen, daß sie aus einer inneren Kraft kam, die den Lärm, mit dem man die Gespenster der Macht vertreibt, nicht mehr brauchte." Schlesinger hatte sich bis zur Tribüne vorgearbeitet, im Kopf eine Rede. "Ich wollte mit dem Satz beginnen, daß ich einer von denen sei, die eine rigide Herrschaft aus diesem Land gedrängt habe, und daß ich seit zehn Jahren zwar nur ein paar Straßen weiter wohnte, aber wie im Exil. Ich wollte ein Wort verlieren über die Gefühle, die mich bewegten, angesichts dieser gewaltigen Manifestation für ein freies, menschliches Land, und daß ich ihnen, den Versammelten sagen wollte, die Zeit sei nun reif, endlich zurückzukehren, nach Hause."
Schlesinger hat diese Rede nicht gehalten. Und Wolf Biermann hat auf dem Alex nicht gesungen, wie es Bärbel Bohley organisieren wollte. Der Sänger kam nicht durch jene Grenze, die fünf Tage später offen war und von deren Öffnung Bärbel Bohley meinte, die Regierung der DDR habe nun endgültig den Verstand verloren. Hat sie das wirklich? In jenen frühen Novembertagen 89 hing ein Plakat des Berliner Grafikers Manfred Wagenbreth in der Stadt, auf dem ein Matrose zur Gründungsversammlung des Neuen Forums am 10. November in der Gethsemanekirche aufrief. Den Matrosen dürfte es weggeschwemmt haben, als die DDR-Grenzer in den Abendstunden des 9. Novembers fluteten, wie sie es selbst nannten. Jens Reich erinnert sich: "Der eigentliche Grund, dass mein 9. November anders verlief als für die meisten anderen DDR-Bürger, war die Politik. Die Arbeit im Neuen Forum nahm die ganze Freizeit von uns Amateurpolitikern in Anspruch. Am Wochenende, vom 11. Bis 12. November, sollte in Oberschöneweide eine DDR-weite Delegiertentagung des Neuen Forums stattfinden. Als wir am Samstag zu zweit im Trabant 601 zu dieser Tagung aufbrachen, erlebten wir an der Kreuzung Mühlenstraße Ecke Florastraße die Szene, die uns Gegenwart und Zukunft klarmachte. Unser Ziel lag in Richtung Südosten. Die Kreuzung konnten wir aber minutenlang nicht passieren: Die Straße war blockiert von einer schwarzen Menschenschlange, die von links, vom S-Bahnhof Pankow nach rechts, in Richtung Grenzübergang Wollankstraße strebte, um den Westen zu besuchen." Reichs Frau meinte: "Siehst Du, so wird es jetzt sein. Für unser Neues Forum wird sich keiner mehr interessieren. Bislang standen die alle hinter uns, jetzt werden sie quer zu uns laufen."
Wagenbreths Berufskollege Manfred Butzmann hatte im September desselben Jahres eine Ausstellung in der Bonner Galerie Linneborn. Er wunderte sich beim Gang durch die Stadt über postkartengroße Aufkleber mit der Parole: Einheit jetzt. Darunter ein Brandenburger Tor. Als die Demonstranten vom 4. November noch von einer reformierten DDR vor sich hinträumten, als Bürgerrechtler und Künstler ihre Mitbewohner dazu ermuntern wollten, einen Aufruf "Für unser Land" zu unterschreiben, zeichnete sich für andere längst ab, dass das Unternehmen gelaufen war. "Ihr seid für die Sowjetunion nur eine außenpolitische Manövriermasse", hatte uns Mitte der achtziger Jahre eine in Berlin lebende Freundin gesagt, deren Eltern aus der UdSSR stammten.
Vielleicht ist es schwer, aus derart unterschiedlich verlaufenen Volksversammlungen wie denen vom 4. und 9. November Interpretationen abzuleiten. Durch die hastige Maueröffnung mit ihren neuen Reizen hat sich bei manchem das Gefühl durchgesetzt, fünf Tage zuvor sei die DDR ganz bei sich gewesen, und das in aller dialektischen Doppeldeutigkeit. Kurz vor der Gipfelbesteigung benutzte das Volk einen Fahrstuhl, aus dem es wie die Fahrgäste in Robert Merles Roman Madrapour noch nicht herausgefunden zu haben scheint.
Derweil liegt der Alex wie ein Schrottplatz des Erinnerungsrecyclings. Am einstigen Haus des Lehrers hängt das riesige Plakat mit der Inschrift Wir waren das Volk. Der Satz ist eine nostalgische Erpressung von betörendem Reiz. Volk kennt kein Imperfekt, nur die Erinnerung kennt es. Aus dem Volk ist Bevölkerung geworden, faule Ossis, die dringend der Erziehung bedürfen. Während sich die Ostler mühsam ihrer Vergangenheit bewusst werden, zimmern ihnen Magazine in wöchentlichem Rhythmus eine neue, alte DDR. Sie dient als Laufställchen der besonderen Art und ersetzt zumindest im psychologischen Bereich die einstige Mauer voll. Wie wäre es, wenn die Demonstranten von damals am 4. November noch einmal auf den Alex kommen würden? Welche Redner von vor zehn Jahren stünden zur Verfügung und was würden sie heute sagen? Welche Öffnung könnte ein 9. November 1999 bringen?
Ein blauer Himmel leuchtet über dem "Kleinpreismarkt am Alex", das runde Klo ist mit der Inschrift "Lust auf die Million?" verschönt, auf den Kachelhochhäusern der frühen Sechziger leuchtet nur eine Reklameschrift: FIAT. Was auf Lateinisch so viel heißt wie: Es könnte werden. Aber Geschichte kennt keinen Konjunktiv.
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www.mdr.de/damals/archiv/bildergalerie4246.html
Heiner Müller verliest Aufruf der "Inititative für freie Gewerkschaften in der DDR" unter dem Slogan "Solidarität statt Privilegien" und beendet prophetisch "eingeweiht" seine Rede mit dem Satz: "Wenn nächste Woche die DDR Regierung (Egon Krenz) zurücktritt, darf auf Demonstrationen getanzt werden!" Die Redner auf "Deutschlands größter Demo" Ulrich Mühe am 4.11.1989 in BerlinRechte: DRA/ DDR Fernsehen Der Schauspieler Ulrich Mühe (1953 – 2007) verlas zwei Artikel aus der "Verfassung der DDR", auf die sich die Veranstalter der Demonstration beriefen. Zum einen den "Artikel 27": "Jeder Bürger hat das Recht, seine Meinung frei und öffentlich zu äußern. Niemand darf benachteiligt werden, wenn er von diesem Recht Gebrauch macht." Zum andern den "Artikel 28": "Alle Bürger haben das Recht, sich im Rahmen der Grundsätze und Ziele der Verfassung friedlich zu versammeln." Das genügte in diesen Tagen bereits, um großen Applaus zu ernten. |
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siehe:
www.freitag.de/community/blogs/magda/4-november-1989---occupy-alex 04.11.2011 | 14:19 4 November 1989 - Occupy Alex 4. november 1989 demonstration ddr alexanderplatz Denkt niemand mehr dran oder gilt das auch schon als Ostalgie? Ich erinnere an den 4. November 1989, den Tag, an dem diese Riesendemonstration auf den Alexanderplatz in Berlin endete. Eine Demo, von der niemand wusste, ob sie überhaupt zustande kommt. und anderes: www.mdr.de/damals/archiv/bildergalerie4246.html Heiner Müller verliest am 4. November 1989 auf dem Berliner Alexanderpaltz Aufruf der "Inititative für freie Gewerkschaften in der DDR" unter dem Slogan "Solidarität statt Privilegien" und beendet prophetisch "eingeweiht" seine Rede mit dem Satz: "Wenn nächste Woche die DDR Regierung (Egon Krenz) zurücktritt, darf auf Demonstrationen getanzt werden!" Heiner Müller scheint, initiativ einsam, "DDR Nomenklatur hat uns Künstler mit "Privilegien statt Solidarität versehen"von der DDR Bewvölkerung getrennt!" in seiner Rede darüber nachzudenken, wie der DDR Nomenklatur durch Freie Gewerkschaften Hirn vom Himmel gesandt wird , die regulierte DDR Planwirtschaft ohne wirkliche BIP Rechnungslegung beim Übergang zur dereguliert Sozialen Markwirtschaft finanziell so aufzustellen, dass DDR Betriebe mit entprechendem Eigenkapital ausgestattet werden, gewerkschaftlichen Forderungen über Verhandlungen über gegenseitig akzeptable Kompromisse nachzukommen. Was dann, weder unter Egon Krenz, Hans Modrow, Lothar de Maiziere DDR "Last Order" Regierungen geschah. |
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www.freitag.de/politik/0214-rot-rotes-berlin
Rot-Rotes Berlin | 28.03.2002 00:00 | Der Freitag Sind Sie ein linker Konservativer, Herr Flierl? Günter Gaus im Gespräch mit dem Kultursenator über Berlin und Lüdenscheid, postkommunistischen Asketismus und die postmoderne Spaßgesellschaft, Erich Honecker und Friedrich II. Eine echt knifflig typische Günter Gaus Frage zum Auftakt eines Interviews"Am Anfang kommt dr Hammer, danach brennt argumentativ es lichterloh, damit sich eine mokelig kokelig, das Gemüt wärmende, Atmosphäre verbreitet: GÜNTER GAUS: Am 4. November 1989 versammelten sich Hunderttausende auf dem Berliner Alexanderplatz, um für grundlegende Reformen in der DDR zu demonstrieren. Ihre Parole war "Wir sind das Volk" - zehn Jahre später, am 4. November 1999, hing am gleichen Platz ein großes Transparent mit der Inschrift "Wir waren das Volk". Sie waren damals als Baustadtrat des Berliner Bezirks Mitte dafür zuständig. Was sollte der Satz "Wir waren das Volk" ausdrücken? |
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schrieb am
05.11.2011 um 11:25
Langsam beschleicht mich der Verdacht, dass es bei der so genannten Wissenschaftlichen Aufarbeitung beim Thema DDR oder Nachrichtendienst, nur noch um verspätete Rache geht. Die Genossen müssen ja sehr effektiv gewesen sein, weil die Sieger im Kampf der Systeme keine Ruhe geben wollen. So ein Eifer haben sich auch viele Deutsche bei der Aufarbeitung der Nazidiktatur, die Verflechtung von Wirtschaft und Justiz und der Gehlen – Truppe gewünscht. Befreundete Nachrichtendienste wie der CIA mit eingeschlossen. Auch einwenig Daseinsberechtigung für ein Amt wird da gesichert (Jahnbehörde) und späte Genugtuung für nicht abgekühlte kalte Krieger sicherlich auch. Das soll nicht heißen, dass begangene Straftaten, wenn es welche waren, von einzelnen MfS Mitarbeiten toleriert wird. Verdächtig ist auch, dass schweigen von den damaligen Bürgerrechtlern in der DDR zur jetzigen Situation, Krieg und Militäreinsätzen. Schwerter zu Pflugscharen – dass passt nicht zu ein Land mit den 3 größten Rüstungsexporten! Aus dieser Zeit ein Pfarrer der sagte: "Ich bin ein Kind der DDR", hat er im Sommer 1990 erklärt und gleich hinzugesetzt: "Ich bleibe es auch noch, wenn es sie nicht mehr gibt." Knapper lässt sich kaum sagen, was Friedrich Schorlemmer geprägt hat. So bin ich auch und gebe noch eins drauf " Wir sind das Volk, Wir sind ein Volk, Wir waren das Volk, Wir werden zu einen dummen Volk" - wenn wir nicht aufpassen!
Ein neues Lied, ein besseres Lied, O Freunde, will ich Euch dichten! Wir wollen hier auf Erden schon Das Himmelreich errichten. H.H. (1989 Aleanderplatz) Was ist daraus geworden - schöne Sch.....! |
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schrieb am
05.11.2011 um 11:50
Damals hatte Zitat: " Wolf Biermann hatte Gregor Gysi und Stefan Heym als Verbrecher bzw. Feigling bezeichnet und erklärt, er wolle nicht mit Gesetzen leben, die von den beiden (mit)beschlossen würden." Alfred Hrdlicka hatte daraufhin Biermann in einem offenen Brief im "Neuen Deutschland" mitgeteilt, wenn dem so sei, dann wünsche er dem "angepaßten Trottel" Biermann die Nürnberger Rassegesetze an den Hals. Wo ist die Stimme und der Witz des Ehrendoktor Wolf Biermann heute ??? Das mit Heym war eine Lumpen Sauerei von Biermann!
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@apatit
"Das mit Heym war eine Lumpen Sauerei von Biermann!" Das und Anderes, wie der Aufruf Wolf Biermnns zur Golfkrieg Beteiligung Deutschlands im Jahre 1991 war eine bodenlos medienpolitische Sauerei und doch war Wolf Biermann auch einmal als vormals getätscheltes Hofkind Opfer der DDR Nomenklatur deren späters Opfer. |
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@apatit
"So ein Eifer haben sich auch viele Deutsche bei der Aufarbeitung der Nazidiktatur, die Verflechtung von Wirtschaft und Justiz und der Gehlen – Truppe gewünscht. Befreundete Nachrichtendienste wie der CIA mit eingeschlosse" Denk ich an Wikileak, an Whistleblowers in der Nacht, werde ich hellwach und denke positiv; "Vielleicht folgt aus der Verschnarchtheit in der Aufarbeitung des NS- Regimes der gesteigerte Aufmerksamkeitspegel in sachen der Aufarbeitung der Regierungskriminalität der DDR ? Was bei Lichte betrachtet wohl eher nur theoretisch identifizierbar bleibt |
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@apatit
Bleiben nicht auch jene DDR- Bürger/innen, die, wie Klaus Schlesinger, Joachim Schädlich, Manfred Krug, Jurek Becker, u. a., ausgebürgert von der DDR Nomenklatur, trotzdem DDR- Bürger/innen de jure, de facto und im Geiste bleiben? |
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@apatit
Ist es nicht reiner Hohn und Heuchelei, wenn Gregor Gysi am 4.November 1989 auf dem Alexanderplatz kämpferisch im Orginalton davon spricht(s. o.): "...und das möchte ich noch einmal betonen, diese Veranstaltung musste erkämpft werden und ist ordentlich beim Ostberliner Bürgermeisteramt , beantragt und juristisch korrekt genehmigt worden!" Gregor Gysi sagt das, während die hervorragendsten Protagonisten/innen der DDR Nomenklatur, voran Egon Krenz, Günter Schabowski, Markus Wolf u. a., mit den Füssen scharrend als Redner/innen neben ihm in Reih und Glied stehen. Die "Inititative für Freie Gewerkschaften", für die sich Heiner Müller mutig stark gemacht hat, war dagegen mit keinem Redner/in zugelassen. Wie findest Du das? |
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@apatit
Was mich immer wieder phänominal erstaunt, sind diese nacheilenden Loyalitätbekundungen sowohl gegenüber der DDR Nomenklatur wieauch dem NS- Regime von lauteren Personen, die während Laufzeit dieser regime diesen durchaus distanziert gegenüber standen? Hast Du eine Ahung, woher das rührt ? |
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schrieb am
05.11.2011 um 18:18
“Hast Du eine Ahnung, woher das rührt ?“ Ich weiß nicht so richtig ob ich Deine Frage beantworten kann. Sicherlich gab es mittelmäße Typen auch in der SED – die ordentlich Karriere machen konnten. Ist aber auch heute so, Hauptsache man hält sich an die Parteidisziplin und pflegt die richtigen Netzwerke. Was viele Ossis, wie ich, extrem ankotzt ist, dass man teilweise unsere Biografien infrage stellt und Lebensleistung lächerlich macht. Auch haben die Menschen, die in zwei Gesellschaftssystemen aufgewachsen sind, die Möglichkeit zu vergleichen und zu werten. Das sollten sie auch tunlicht machen! Über die politische Bildung von diesen Herrn
Guido Knopp muss ich lachen. Leider bekommen die Menschen nur Fragmente angeboten, neulich habe ich gehört, dass Konrad Adenauer der erste Deutsche im Weltraum war und nicht der DDR Bürger Siegmund Jähn. Dann ist ein ultra Aufreger auch, die so genannte Treuhand. Der angeblich marode Zustand der DDR-Wirtschaft wird häufig für die Schließung der Betriebe und Deindustrialisierung Ostdeutschlands verantwortlich gemacht. Das plattmachen von Symbolen wie der Palast der Republik empfinde ich als historische Sauerei. ( Asbest – Alibi ) Das hat nichts mit Loyalität gegenüber der DDR Nomenklatur zu tun JP. |
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schrieb am
05.11.2011 um 19:36
“Er war unbestritten der beste Spionnagechef der Welt“, schrieb die Jerusalem Post und “ aber er war einfach am besten “, konzediert ein Ex – MI6 –Mann und “Der Mann war gut “, sagte Klaus Kinkel. Gemeint war Markus Wolf, der hatte ja auch den Arsch in der Hose auf dem Alexanderplatz, warst Du dabei JP? Bis zuletzt verriet er keinen seiner Leute! Siehe Stern vom 16.11.2006. Hast Du eine Ahung, woher das rührt ?
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@apatit
"Der angeblich marode Zustand der DDR-Wirtschaft wird häufig für die Schließung der Betriebe und Deindustrialisierung Ostdeutschlands verantwortlich gemacht. Das plattmachen von Symbolen wie der Palast der Republik empfinde ich als historische Sauerei. ( Asbest – Alibi ) Das hat nichts mit Loyalität gegenüber der DDR Nomenklatur zu tun JP." Das ist insofern ein besonders zutreffendes Beispiel, weil hier einmal das an infamer Stimmungsmache gegen die angeblich durchweg marode DDR Wirschaft zu beklagen ist, andererseits aber auch das Übersehen der Tatsache, dass weder Egon Krenz, Hans Madrow, Lothar de Maiziere als DDR- Regierende die DDR Wirtschaft, sprich die Betriebe, mit entsprechendem Eigenkapital ausgestattet haben, statt denen ungeheure, nicht nachvollziehbare Schuldenlasten der gesamten DDR Planwirtschaft in deren Bücher und Bilanzen mit der Folge zu drücken, dass die eben nicht hinreichend für den Übergang von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft gerüstet waren? Warum stehen diese Herren nachwievor nicht in diesem Zusammenhang ihres Organisationsverschuldens im Dauer Feuer der Kritik der DDR- Bürger/innen? Da frage ich mich, ist das ein nacheilender Loyalitätsbeweis von DDR- Bürger/innen gegenüber der DDR Nomenklatur, dem dann auch noch BRD- Bürger/innen, bei Gelegenheit, unkritisch beitreten? |
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@apatit
"Gemeint war Markus Wolf, der hatte ja auch den Arsch in der Hose auf dem Alexanderplatz, warst Du dabei JP? Bis zuletzt verriet er keinen seiner Leute! Siehe Stern vom 16.11.2006. Hast Du eine Ahung, woher das rührt ?" Von dem vergifteten Lob “Er war unbestritten der beste Spionnagechef der Welt“, aus Jerusalem oder “ "aber er war einfach am besten “, von einem Ex – MI6 –Mann und “Der Mann war gut “, von Klaus Kinkel" , dass Markus Wolf mit seinem Herrschaftswissen über die Regierenden in der Welt , sonders in Westdeutschland ruhig stellen sollte, damit der nichts von seinem Herrschaftswissen als Geheimdienst Whistleblower aller Länder, als Vorläufer von Wikileak preisgibt, will ich gar nicht reden . Für mich war Markus Wolf als Spross aus der Familie Friedrich Wolf potentiell nicht nur ein geheimdienstler, sondern gesellschaftlich revolutinärer Finger, den er dann nach der Wende zu meinem Erstaunen nicht erhoben hat. Das war eine Riesen Enttäuschung für mich, dass er, die vom MfS in die Welt getragenen Gerüchte über angebliches und wirkliches politisches Vergagen, gar Verbrechen von bundesdeutschen als auch DDR Politikern/innen, nicht mit seinem Herrschaftswissen nach 1990 belegte, sondern, still und stumm, ins Grab mitnahm. Warum? |
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schrieb am
06.11.2011 um 11:13
Warum? - Wahrscheinlich hat er gewusst, dass die Sieger der Geschichte die Stasi – Keule dann noch mit schmiedeeisernen Dornen besetzt hätten!
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@apatit
"...dass die Sieger der Geschichte die Stasi – Keule dann noch mit schmiedeeisernen Dornen besetzt hätten!" Das klingt einma, markus Wolf als Person bedacht, l heroisch Richtung Antike Tragödie, in Deine Richtung wiederum in dem nacheilenden Loyalitätssinne gegenüber Markus Wolf?, andererseit müßten wir das ja bei jeder Wikileak Offenbarungen bzw, Offenlegung von Geheimakten befürchten. Irgendwie überzeugt mich dieses Argument noch nicht |
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schrieb am
06.11.2011 um 17:34
Neue Argumente und doch alt: .« Ebenso erklärte Benjamin Fischer, seit 1974 Mitarbeiter der CIA, tätig im Directorate of Intelligence and Operations, auf der Konferenz über die HVA am 17.718. November 2007 an der Süddänischen Universität in Odense: »Die Feststellung von Markus Wolf, daß der Beitrag der HVA für den Frieden zwischen Ost und West darin bestand, die andere Seite transparent zu machen, ist wohl eine betonte Selbstdarstellung, aber sie ist auch wahr. Mit ihren Informationen konnte die HVA Befürchtungen auf der östlichen Seite des Kalten Krieges mindern, die zu Mißdeutungen und damit zum Krieg hätten führen können.« Leider müssen wir noch ca. Generation warten um dass wissenschaftlich und nicht Stasi- Keulenmäßig zur Kenntnis nehmen zu können ohne die “Garotte“ zu befürchten! Außerdem waren die Bücher von seinen Vater Friedrich Wolf gern gelesene Literatur von mir, schaden würde es nicht, wenn in unserem Bildungssystem diese Art der Literatur mehr Bedeutung hätte.
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schrieb am
06.11.2011 um 18:17
“All das, was jetzt geschehen ist, macht den Bau der Mauer 1961 nicht im nachhinein überflüssig. Ich trage Verantwortung, dass ich Jahrzehnte mit an der Spitze dieses Apparates stand, der mit Recht als Herzstück der Unterdrückung gesehen wird.“ Beides Markus Wolf
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@apatit
"Außerdem waren die Bücher von seinen Vater Friedrich Wolf gern gelesene Literatur von mir, schaden würde es nicht, wenn in unserem Bildungssystem diese Art der Literatur mehr Bedeutung hätte." Da stimme ich voll mit Dir überein. Den Film Professor Mamelock habe ich mir wiederholt im DDR- Fermsehen in Ostberlin oder von Hamburg ausangeschaut |
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@apatit
"»Die Feststellung von Markus Wolf, daß der Beitrag der HVA für den Frieden zwischen Ost und West darin bestand, die andere Seite transparent zu machen, ist wohl eine betonte Selbstdarstellung, aber sie ist auch wahr. " das sit wohl was dran_ Dazu sage ich dann nur, wenigstens das. Glecihzeitig verbindet dieser geheimdienst Habitus alle geheimdienstkader der Welkt, gleih welcher politischen farbe sie dienen. Mit Sicherheit gibt es da viele ungeschriebene Kapitel gar von Heldentum, gleich auf welcher Seite. Mir geht es aber im Fall des MfS , voran Markus Wolf darum, dass die vielen ihrer vorherigen Behauptungen gegenüber gesellschafltichen Verhältnissen in Westdeutschland im Fall des Mauerfalls keine Dokumentationen folgen ließen. Zu schweigen von der Tatsache . dass DDR Dienste durchweg jahrzehntelang Dokumente, die im Wege der Ermittlung von NS- Verbrechen, den Holocaust, Kriegsverbrechen, darunter Verbrechen, Entschädigungsforderungen im Fall von sowjetischen Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern nicht an bundesdeutsche Justiz freigegegeben haben. Warum? |
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@apatit
Warum beschweigen Hochgebildete Leute, darunter bis in sein Grab, Markus Wolf, die Tatsache, dass die DDR Betriebe im Wege der Umstellung von der Planwirtschaft auf die Marktwirtschaft von den letzten Regierungen der DDR, Egon Krenz, Hans Modrow, Lothar de Maiziere sehenden Augen, unterkapitalisiert, mit schwarzen Löchrn in den Bilanzen, an die Wand gefahren wurden? Womöglich ist nicht einmal das Scheitern des realexistierenden Sozialismus deren Schuld, sondern die Art der Unterlassungen bei der Organisation des Übergangs der DDR Betriebe von der Planwirtschaft in die Markwirtschaft deren eigentliche Schuld, gar vorsätzliche Regierungs- und Wirtschaftskriminalität? |
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@apatit
Warum beschweigen Hochgebildete Leute, darunter bis in sein Grab, Markus Wolf, die Tatsache, dass die DDR Betriebe im Wege der Umstellung von der Planwirtschaft auf die Marktwirtschaft von den letzten Regierungen der DDR, Egon Krenz, Hans Modrow, Lothar de Maiziere sehenden Augen, unterkapitalisiert, mit schwarzen Löchrn in den Bilanzen, an die Wand gefahren wurden? Womöglich ist nicht einmal das Scheitern des realexistierenden Sozialismus deren Schuld, sondern die Art der Unterlassungen bei der Organisation des Übergangs der DDR Betriebe von der Planwirtschaft in die Markwirtschaft deren eigentliche Schuld, gar bis zum Anfangsverdacht vorsätzlicher Regierungs- und Wirtschaftskriminalität, samt Geldwäsche? |
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schrieb am
07.11.2011 um 10:42
JP, die Fragen kann ich Dir nicht beantworten, bin kein Ökonom.T. Weigel hat die V......... von der Treuhand straffrei gestellt um so seine Meute zu schützen! Das hat auch mir zu denken gegeben. Und Markus Wolf hätte nach der Wende zum MOSSAD gehen sollen, da wäre er nun Held und nicht der böse HVA Wolf!
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@apatit
"Das hat auch mir zu denken gegeben. Und Markus Wolf hätte nach der Wende zum MOSSAD gehen sollen, da wäre er nun Held und nicht der böse HVA Wolf!" Eine echte Pointe, der Mossad ist ja bisher nicht gerade als sozialistisch aufgefallen. Dann könnte Markus Wolf den mutmaßlichen Angriff Israels auf Aomanlagen im Iran jetzt geheimdienstlich um des Weltfriedens Willens heroisch flankieren |
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@apatit
"T. Weigel hat die V......... von der Treuhand straffrei gestellt um so seine Meute zu schützen! " Danke für die Erinnerung! Genau, um die Beute seiner Meute von Gestern und Heute ins Reich namenlosen Vermögens zu schützen |
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@apatit
"All das, was jetzt geschehen ist, macht den Bau der Mauer 1961 nicht im nachhinein überflüssig. Ich trage Verantwortung, dass ich Jahrzehnte mit an der Spitze dieses Apparates stand, der mit Recht als Herzstück der Unterdrückung gesehen wird" Wer der Unterdrückung durch Mauerbau, Stacheldraht seit 1961 ausangeblicher Not geboren zustimmt, wie kann der gegen das Herzstück der Unterdrückung, das MfS, sein? |
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@apatit
Ich habe damals die Live Übertragungen vom 4. November 89 auf dem Alex im DDR Fernsehen von Hamburg aus gesehen |
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@apatit
Spannend wird die Bewertung der Person markus Wolf, der maßgeblich als überzeugter KGB Partner, MdBs im Wege des konstruktiven Misstrauensvotums gegen Bundeskanzler Willy Brandt im Jahre 1972 durch deren Bestechung, deren Stimmenkauf, ein deutsch- deutsch grenzüberschreitendes politsches Ränkespiel inszeniert hat, auf dem im Ergebnis kein Segen lag. Warum?, weil Willy Brandt dann im Laufes der Guilleaume Affäre 1973/74 mutmaßlich erst von diesem Ränkespiel anno 1972 durch den lieben Onkel Herbert Wehner erfuhr und am 06. Mai 1972 zurücktrat, weil er als Bundeskanzler , egal von wem, nicht erpressbar sein wollte? Hat Markus Wolf da womöglich, fremdbestimmt oder auseigenem Antrieb, ein Zeitfenster einer sehr viel früheren Deutschen und europäischen Einheit unter sozialistischem Dach zugeschagen, weil ihm der Spatz DDR in der Hand lieber als die Taube"Europa Einheit" auf dem Dach war? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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