Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

10.03.2011 | 03:18

Michael Jürgs neue Drachenstory “BKA – Die Jäger des Bösen”

Michael Jürgs neue Drachenstory  “BKA – Die Jäger des Bösen”

Michael Jürgs, der Tausendsassa, der Hansdampf in allen Themen- Parks und Gassen, die medienpolitische Rampensau, die aus den, daselbst von ihm trockengelegten, Seichtgebieten der Medien wie Phoenix aus der Asche auferstanden, schmeißt sein  brand- und druckheiß hart dahin Fraktur tönendes neues Mach- Werk unter dem investigativ tiefgreifend hochtrabenden  Titel:
“BKA – Die Jäger des Bösen”,
gut terminiert, kurz vor der Leipziger Frühjahrs Buch- Messe auf den Internationalen Buchmarkt.

Michael Jürgs war schon immer, stets betont bekennend halbgebildet, stets wißbegierig auf die andere Bildungshälfte,  ein großer Geschichtenerzähler, Marktschreier  "von den Drachen da draußen" vor den Herren der Sterne, der die säkularen wie klerikalen Kirchen lieber rechthaberisch voll fabuliert als linkisch leer disputiert.

Die "Faszination des Bösen" , "Das Jagen des Abstrakten Bösen, nicht des personifizierten  Bösen an sich" ist für Michael Jürgs auf dem Wege des "Schluss mit lusitig" von Peter Hahne als Hermann Hesses "Ziddharta" das allgegenwärtige Fluidum, der Hauch der aufbrechenden Morgenröte in die unbekannte Größe, unausgelotete Tiefe, umermessliche Weite der neuen Zeit mit und ohne World Wide Web geworden.

Da bleiben Michael Jürgs Heldenbesuche, wie der Besuch des greisen 87-jährigen Horst Herold, den einst weisungsgebunden scharsinnigen BKA- Chefermittler  von 1970- 1987, den Erfinder der Rasterfahndung, als bekennenden letzten Gefangenen der RAF nicht aus, der auf  einem ehemaligen Münchner Kasernengelände mit seiner Gattin, am Galgenberg unter Staatsschutz gestellt, schwer erkrankt, seine letzten Jahre verbringt.

Bei Michael Jürgs Berichten über Gepräche mit Horst Herold klingt ein derart heldenmütig hoher Ton über das"RAF- Traumata" des greisen Horst Herold an, dass sich mir unvermittelt die Frage stellt, war die RAF, die Bewegung 2. Juni, waren die Revolutionären Zellen "RZs" alles geliebte "Spielzeuge" der steilen Karrierepläne des einstigen "Genies" im Amte des BKA- Chefs, Horst Herold, die leider tragisch, hier und da,  adminstrativ außer Kontrolle geraten, die Horst Herold Regeln bestätigend, ausnahmsweise ein militant gefährliches Eigenleben zu führen begannen und nicht lassen wollten?

Als Gefährder galten Horst Herold damals zu Zeiten des Bleiernen Deutschen Herbstes vor und nach dem Jahre 1977 im Wege der Hans- Martin Schleyer Entführung durch ein RAF- Kommando, der Entführung der Lufhansa Maschine "Landshut" durch ein PLO- Kommando, mit seiner ureigenen Erfindung der Rasterfahndung, seiner Erfindung des begriffs von der Kriminalgeographie von 1967  jene, die ihre Stromrechnungen nicht barlos durch Überweisungen, Daueraufträge, sondern bar bezahlten.

Bereits darin war ich damals, ohne eigenes Zutun,  ein gesuchter Gefährder.

Die T- Shirt tragenden Cyber Crime Cops im Alter zwischen 30 und 40 haben es Michael Jürgs in deren Wiebadener kasernierten Hinterhof Domizil in alten Gemäuern als anlasslose Ermittlungsstelle angetan, die, rund um die Uhr, vor Ehrgeiz brennen, Tätern ohne Tatort im Internet nichr als Spürnase
"Humphret Bogart"
sondern als Teamworker, als Netzwerker auf die Schliche zu kommen.

Eine schrecklich böse Erzählung von den "Drachen da draußen", "Drinnen im Worl Wide Web" Internet ist Michaela Jürgs emotional überaus scharf gewürzt gelungen, wenn da nur nicht, da un dort,  dieser hochstilisiert politisierende "Law & Order" Polizeimeister Ober- Ton anklänge.
Panik, Angst ist bekanntlich der denkbar ungünstigste  Berater.

Dabei hat Michael Jürgs sich doch im Laufe seines Lebens als politischer Kolumnist. als Kultur Journalist doch so manche unausgesrochenen wie ausgesprochenen Meriten als Impulsgeber für lösungsorientierte Debatten erworben.

Was Michael Jürgs sonst selber gerne, gefragt wie  ungfragt als Impulsgeber offenbart, vermag der Leser bei einigem guten Willen nun selber als Impuls zwischen den Zeien des neuen Buches von Michael Jürgs
“BKA – Die Jäger des Bösen” (Bertelsmann Verlag, € 19.99)
 identidzierend anführen. die da u. a. sind:
"Neuer Welt- Gesellschaftsvertrag"

gepaart mit dem "Manifest" :
"Verbrecher aller Länder, aller Regionen, Zonen, Kommunen, Stadtteile, Internet Portale, Foren vereinigt euch zur Welt-  Partei einer neuen Moral, zu neuer Welt- Ethik!"

Was mit den Taliban an Friedensverhandlungen in Afghanistan möglich sein soll, warum soll das an Friedensverhandlungen mit dem global und lokal aufgestellten Verbrechen nicht auch möglich sein.

Dazu ist es unabdinglich notwendig, dass sich das lokal und global aufgestellte Verbrechen als lokal und global bekennende Partei organisiert kenntlich macht.

Da reicht es nicht, wie es uns Michael Jürgs mit seinem neuen Buch
“BKA – Die Jäger des Bösen”
vordenkend ans patriotische Herz legen will, einem polizeilich bizarr anmutend überzogenen Sicherheits- und gesetzlichen Aufrüstungsdenken, samt anlassloser Ermittlungs- Datenvorhaltshaltung, das Wort zu reden.

JP

siehe:

www.diepoeten.de/lesereisen/michael-jurgs-liest-aus-bka-die-jager-des-bosen/

Michael Jürgs liest aus “BKA – Die Jäger des Bösen”

Michael Jürgs: BKA. Michael Jürgs erhielt als erster Journalist Zugang ins Innere des BKAs und Einblick in die internationale Form der Verbrechensbekämpfung.

www.abendblatt.de/kultur-live/article1806413/Von-Jaegern-und-Gejagten-Die-Schattenwelt.html

Neues Buch
Von Jägern und Gejagten: Die Schattenwelt
Jörg Heuer

Der Journalist und Bestsellerautor Michael Jürgs hat ein Buch über das Bundeskriminalamt und die organisierte Kriminalität geschrieben.

Michael Jürgs, 65, war von 1986 bis 1990 Chefredakteur des "Sterns". Er schrieb Biografien u.a. über Romy Schneider, Axel Springer und Günther Grass

 
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Kommentare
weinsztein schrieb am 10.03.2011 um 03:52
Tut mir leid. Mal wieder irrlichternder Stuss, Joachim Petrick.

Was wollen Sie mitteilen?

Dass Michael Jürgs flach pfeift? Diesmal über "Die Jäger des Bösen”, das BKA? Geschenkt.
Joachim Petrick schrieb am 10.03.2011 um 11:12
@weinsztein

"irrlichternder Stuss"

Danke für diese Güte Ihrer gelungenen Worthülsenblüte.

Zischend zwischen den Zeilen will ich ganz ungeschützt einmal mehr die Aussage wagen, Publizisten der Marke Michael Jürgs arbeiten durchaus bei Günstiger Gelegenheit embeded ihre eigne geschichte an Vaterfiguren, an Großen Vorbildern wie Horst Herold ab.

Muss ich denn für Sie auch noch zwischen meine Zeilen eilend, diese auch noch Klartext vorlesen?

Sei es drum.
Fidelbum!

Trotzdem Danke für die hohe Punktbewertung

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 10.03.2011 um 11:15
@weinsztein

Wenn ich über den Wassern der Sprachgewalt Wellen wandelte, würden Sie doch glatt lauthals prustend husten:

"Der Kerl kann nicht mal schwimmen!"

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 10.03.2011 um 11:21
@weinsztein

"Was wollen Sie mitteilen? "

ich will mitteilen, dass auch Leute von Heute wie Sie, neben Leuten wie Michael Jürgs, durchaus was zu sagen haben, haben sollten, wenn sie wollten.

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 10.03.2011 um 17:42
@weinsztein

"Was wollen Sie mitteilen? "

Versuch einer Antwort siehe oben im Text:

Was mit den Taliban an Friedensverhandlungen in Afghanistan möglich sein soll, warum soll das an Friedensverhandlungen mit dem global und lokal aufgestellten Verbrechen nicht auch möglich sein.

Dazu ist es unabdinglich notwendig, dass sich das lokal und global aufgestellte Verbrechen als lokal und global bekennende Partei organisiert kenntlich macht.

Da reicht es nicht, wie es uns Michael Jürgs mit seinem neuen Buch
“BKA – Die Jäger des Bösen”
vordenkend ans patriotische Herz legen will, einem polizeilich bizarr anmutend überzogenen Sicherheits- und gesetzlichen Aufrüstungsdenken, samt anlassloser Ermittlungs- Datenvorhaltshaltung, das Wort zu reden.
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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