Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

19.10.2011 | 01:52

„Occupy Freitag Salon“, Donnerstag 20/10/2011

Blogger/innen der Freitags Community!

Hört die Signale,

erkämpft die Zerschlagung der Aristokratien im Finanzwesen, in Banken, Medien, Unternehmen, Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Stiftungen, Verbänden, Ämtern, Behörden.

„Europa und die Finanzkrise“

www.freitag.de/community/blogs/jaugstein/freitag-salon-europa-und-die-finanzkrise

17.10.2011 | 15:28

Freitag Salon: Europa und die Finanzkrise

freitagsalonfinanzkrise

Stellt Fragen im Freitag Salon am 20. Oktober 2011 im Maxim Gorki Theater zu Berlin

Meine Fragen sind u. a. :

Warum ist die EZB, darin mit Bankern, wie Josef Ackermann einig, gegen die Einführung von Eurobonds?, wenn ja, seit wann und warum?

Könnte ein Grund sein, dass sich die EZB als Agentur der politischen Euro Akteure und deren Druck, vom reinen Beobachter des Weltfinanzmarktes, zum Akteur im Weltfinanzmarkt gewendet hat, weil die EZB nun selber Staatsanleihen von Eurostaaten und anderen Staaten? ankauft, verkauft, wieder ankauft, und damit versucht, sich durch Zinsunterschiede der Staatsanleihen im Euroraum über das Tagesgeschäft am Weltfinanzmarkt zu refinanzieren?

Mit Einführung des Eurobonds wäre dieses Zins Arbitrage Geschäft mit Staatsanleihen im Euroraum für die EZB beendet.

Droht den Staaten der Welt, voran in den Euro Staaten, beim Versuch der Refinanzierung über die Ausgabe von Staatsanleihen ein Käuferstreik durch die nationalen und internationalen Bank- Versicherungsinstitute, Pensionsfonds, Staatsfonds, wenn den Käufern dieser Staatsanleihen neuerdings vom Gesetzgeber die Hinterlegung von Haftungskapital im Wege einer zwangsweisen Aufstockung des Eigenkapitals aufgenötigt wird?

Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble betont verklausuliert auf Sicht die Notwendigkeit, der zwangsweisen Aufstockung des Eigenkapitals der Banken, Versicherungen.

Dass Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble damit meint, nun sei es mit dem Verzicht des Bankenaufsichtsamtes, den Käufern von Staatsanleihen, egal von welchem Staat, die Hinterlegung von haftungskapital zu ersparen, zu Ende, sagt er nicht.

Was den Banken in deren Handels- und Kreditvolumen Löcher ins Kontor Löcher haut, allerdings auch den Staaten deren Refinanzierung verteuert.

Josef Ackermann hat schon mal, ungefragt, erklärt, dass er grundsätzlich gegen eine zwangsweise Aufstockung des Eigenkapitals der Deutschen Bank ist.

Warum?,

weil das u. a. die gegenwärtigen Renditeversprechungen der Deutschen Bank in ihren Prospekten dementieren würde.

Wäre damit die jahrhundertlang bisherige Refinanzierungsgeschichte der Staaten der Welt ein für alle Mal Vergangenheit?

Werden die Staaten womöglich vom Weltfinanzmarkt gezwungen, sich in Elend und Wohlstand spaltend, schlicht und ergreifend als Sozial- und Vorsorgesystem aufzulösen?

Dagegen verblasst meine vorläufig letzte Frage zum Freitags Salon:

„Warum dürfen Banken ihr Eigenkapital mehr und mehr auflösen, niedrig veranlgen, um, wie die Deutsche Bank, den Anschein von hohen Renditen bis zu 25 % den Märkten vorzutäuschen, und auf dieser Renditebasis, steuerbefreit, Boni als Betriebskosten getarnt, für Manager auszuschütten?“

JP

Siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/ackermann--schaeuble-im-kampf-der-finanz-giganten?

17.10.2011 | 13:48

Ackermann & Schäuble im„Kampf der Finanz Giganten”?

Haben wir eine Staatsschulden- oder eine Staaten Refinanzierungskrise?

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/occupy-hamburg-jochens-hamburger-rede

u. a. dieser Text:

In Ihrem Zorn hat Sarah Wagenknecht recht. Sarah Wagenknecht verdient unseren Beitritt zu ihrem Zorn.

In ihrer Analyse aber hat Sarah Wagenknecht Unrecht,

denn die einstige Finanzmafia ist seit Jahrzehenten, von neoliberaler Gesetzesvorlage zu Gesetzesvorlage, von Gesetzgebungsverfahren zu Gesetzgebung, längst durch gewählte Parlamente der G 8 Staaten in den Adelsstand der Gesetzlichkeit gehoben, zur globalen Finanzaristokratie mutiert, die den Regierungen der G- 20 Staaten legal zeigt,. wo der Geld Hammer hängt.

 
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Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 19.10.2011 um 01:56
www.youtube.com/watch?v=FFLqAYgwdL4&feature=related

15.10.2011 Bündnis 15O echte Demokratie jetzt Hamburg! Teil 2/3

„Occupy Hamburg“ Veranstaltung, 15.Oktober 2011 auf dem Hamburger Rathausmarkt

Im Laufwerk Minuten stand 24.03 „Jochens Hamburger Rede“ in Auszügen im Bild zu hören
Gerhatd Klefenz schrieb am 19.10.2011 um 08:22
Anbei meine Verfassungsbeschwerde gegen das FMSTG vom 19.10.2008 , die gemäß verfassungswidrigen BverfGG nicht zur Entscheidung angenommen wurde.

Text : „ O.a.Gesetz verstößt gleich mehrfach gegen den Gleichheitsgrundsatz des GG.
U. a. Beim Procedere, bei der Verkündung, beim Inkrafttreten, bei der Änderung des Insolvenzgesetzes, der Rechtsprechung des BverfG zur Finanzierung des Staates, GG Artikel 106 und – 114, die Rechnungslegung wird zumindest teilweise ausgeschlossen. Die gemäß GG 114 festgeschriebene Rechnungsprüfung kann somit nicht stattfinden.

Warum der Gesetzgeber nach dem Gießkannenprinzip staatliche Gelder an die Macher der Armut verteilen will, kann ich nicht nachvollziehen. Die Wirtschaft hat es nach dem zweiten Weltkrieg
mit einer Strategie der in Auftrag gegebenen Gutachten, der Korruption und des Medienmißbrauchs GG Artikel 18, geschafft, dass an den Universitäten Betriebswirtschaftliche Grundsätze zu Leitsätzen der Volkswirtschaft gemacht wurden. Heute wird Volkswirtschaft nach den Regeln des Wettbewerbs gelehrt. Volkswirtschaft muss den Erhalt des Staates zur Grundlage haben.

Der Medienmissbrauch ist nur möglich , weil die gemäß GG installierten Kontrollgremien allesamt mit Parteipolitiker, deren Artverwandten, teilweise sogar mit führenden Politikern wie z.B.: Kurt Beck, Ministerpräsident von Rhld. - Pfalz besetzt sind.
Wenn das Gesetz in Kraft treten sollte, werden im Bedarfsfall die Politiker und Professoren in den Aufsichtsräten der Bankinstitute zweimal vom Staat bezahlt. Wie weit die deutschen Banken gehen hat das dritte Reich gezeigt.

Ich beantrage hiermit die richterliche Entscheidung gemäß GG und das Aussetzen des Inkrafttreten
der Rechtskraft bis zur endgültigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts.“

Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Klefenz

PS.: Irrsinn, heute rufen die Bilanzbetrüger, das Haushaltsgesetz ist die Bilanz der BRD, zu Protesten gegen die Bilanzbetrüger auf.
Joachim Petrick schrieb am 19.10.2011 um 10:34
@ Gerhatd Klefenz

Vorab! danke fürs Lesen.

„Irrsinn, heute rufen die Bilanzbetrüger, das Haushaltsgesetz ist die Bilanz der BRD, zu Protesten gegen die Bilanzbetrüger auf.“

Wie meinen Sie das?, wenn ja wen?, bei welchem Protest?
-
Joachim Petrick schrieb am 19.10.2011 um 10:38
@ Gerhard Klefenz

„……FMSTG vom 19.10.2008 , die gemäß verfassungswidrigen BverfGG nicht zur Entscheidung angenommen wurde. „

tschüss
JP
Gerhatd Klefenz schrieb am 19.10.2011 um 11:32
FMSTG = Finanzmarktstabilisierungsgesetz
BverfGG = Bundesverfassungsgerichtgesetz
Gerhatd Klefenz schrieb am 19.10.2011 um 11:36
Wenn Lafontaine, der was weiß ich wie Viele inhaltlich unrichtige Haushaltsgesetze mitgetragen, bzw. mit unterzeichnet hat ( Bund und Saarland) zu Protestaktionen aufruft, dann ist das zum Lachen oder Weinen.

Gerhard Klefenz
Joachim Petrick schrieb am 19.10.2011 um 15:21
@Gerhatd Klefenz

Danke für die Erläuterung.

Dazu fällt mir Folgendes ein:

Der Deutsche Bankenverband weist mit seinen Mitgliedern, voran der Deutschen Bank, der Allianz Versicherung einig, den Vorschlag der Bundesregierung u. a. Regierungen in Europa, dass zukünftig Käufer , darunter Banken, Versicherungen, Pensionsfonds, Staatsfonds, beim Erwerb von Staatsanleihen, gleich welcher Herkunft, entsprechendes Haftungskapital in Form der Aufstockung ihres Eigenkapitals zu hinterlegen haben, in aller Entschiedenheit seit Jahren wiederholt zurück.

Allein aus diesem tiefen Grunde verfielen die Regierungen der Eurostaaten seit der Weltfinanzkrise im Jahre 2008 auf die nur scheinbar befreiende Idee einer Mogelpackung unter dem sinnigen Namen Rettungsschirm, Rettungsfond einen Kapitalstock von nahezu 800 Milliarden € aus Steuermitteln der Bürger/innen der EU zu bilden, um das nicht hinterlgte Haftungskapital privater und staatlicher Käufer von Staatsanleihen zu ersetzen.

Warum sind die Käufer nicht bereit, Haftungskaiptal beim Kauf von Staatsanleihen zu hinterlegen, wie es nach Basel II für alle anderen Banken- , Versicherungsgeschäfte im Privatkundenbereich von der Bankenaufsicht vorgeschrieben ist?

Weil Haftungskapital in den Bilanzen der Käufer, als Eigenkapital hinterlegt, nicht für das normale Bank- , Versicherungsgeschäft zur Verfügung steht.

Das Ungeheuerliche ist, die Käufer von Staatsanleihen wollen, anders als die Akteure in der deutschen Exportwirtschaft für die Absicherungen ihrer Exportgeschäfte bei der Hermes Kreditanstalt, nicht einmal entpsrechende Gebühren an den "Rettungsfond" entrichten.

Warum wir diese Ungeheuerlichkeit, die zum Proleten Moneten Himmel schreit, nicht alarmierend in den Medien aufgegriffen?

Wie sehen Sie das?

tschüss
JP
Gerhatd Klefenz schrieb am 20.10.2011 um 12:49
Die Diskussionen gehen wie immer weit an der Realität vorbei. Der Staat finanziert sich durch Steuern, ( Die Einnahmen des Staates sind in der Finanzverfassung explicit aufgeführt. ) nicht durch Darlehen, nicht über Gebühren, nicht durch Wertschöpfung und nicht durch Wegelagerei.
Die Diskussion über Staatsanleihen und deren Verwendung erübrigen sich damit. Das Finanzmisterium führt die Erträge aus dem Wertpapierhandel als Einnahmen auf, was eine direkte Beinflussung des BIP und der Höhe der Neuverschuldung nach sich zieht.
Joachim Petrick schrieb am 21.10.2011 um 21:27
@Gerhatd Klefenz"

"Die Diskussionen gehen wie immer weit an der Realität vorbei"

Warum so streng?
Joachim Petrick schrieb am 21.10.2011 um 21:41
@Gerhatd Klefenz"

"Der Staat finanziert sich durch Steuern, ( Die Einnahmen des Staates sind in der Finanzverfassung explicit aufgeführt. ) nicht durch Darlehen, nicht über Gebühren, nicht durch Wertschöpfung und nicht durch Wegelagerei"

Ist es nicht eher so, dass sich viele Staaten nicht mehr durch Stuererhebungen finanzieren können, weil ihnen die Substanz und die Organisation dazu fehlt, oder dass diese unter dem Druck der Medien stehen, Steuen zu senken, statt Steuern in Krisenzeiten zu erhöhen, gleichzeitig aber ambesten Schulden durch Schuldenaufnahmen abbauen sollen??
Gerhatd Klefenz schrieb am 22.10.2011 um 10:26
Ich bin verblüfft, Sie wiederholen die Argumente derer, die keine Steuern bezahlen.

In der Finanzverfassung ( Original ) wird die Höhe der Neuverschuldung auf die Höhe der Neuinvestitionen beschränkt. Warum jemand denkt , dass man die Neuverschuldung fortführen kann ist mir ein Rätsel. Der Haushalt ist auszugleichen, das verlangt der Erhaltungsgrundsatz des GG und das sagt die Finanzverfassung. Wenn man Darlehen aufnimmt
geht das wie bei jeder ordentlichen Kreditaufnahme nur mit einem Tilgungsplan.
Die Höhe der Neuverschuldung am BIP auszurichten, wie überall praktiziert, macht Politik und Lehre und zu Handlangern des Schneeballsystems. Wenn man jetzt noch berücksichtigt was alles in das BIP einfliesst, die Liste ist zu lange, ich will nur einige Punkte nennen: Die X- Fach überhöhten Preise der Pharmaindustrie, die überhöhten Preise der Energieindustrie, die Erträge aus dem Wertpapierhandel des Finanzministeriums ( Man hat dafür eine GmbH gegründet. ) etc. ...
Alle sind Pleite, Geld ist Zahlungsmittel und keine Handelsware, man kann Geld nicht nach belieben und , oder Bedarf reproduzieren. Gemäß Politik, Weltbank, IWF, Universitäten genügt es offensichtlich zum Erhalt des Währungssystems bestimmtes Papier zu bedrucken. Unterschlagen wird welchen Einfluss die Gesamtverschuldung auf die in Umlauf gebrachte Geldmenge haben muss. Wenn Sie Jezt noch berücksichtigen, dass offensichtlich kein Staat die Rechnungsprüfung durchführt ( festgestellte Ausnahmen sind Liechtenstein und San Marino ) alle aber "Wertpapiere" ausgeben, dann bleibt mir nur das dafür relevante Urteil zu zitieren: "Am 12. März 2009 wurde Madoff in Haft genommen, nachdem er sich des Diebstahls, der Geldwäsche und Urkundenfälschung schuldig bekannte. Er wurde noch im Gerichtssaal abgeführt.[33] Am 29. Juni 2009 wurde Madoff zu einer Haftstrafe von 150 Jahren verurteilt. " Ein Strafmaß für auch den Lezten Politiker in Europa, Die Hauptverantwortlichen sind anders zu bewerten.

Gerhard Klefenz

PS.: Kennen Sie einen Rechtsanwalt mit Zulassung zum Bundesgerichtshof ? Ich möchte eine Unterlassungsklage gegen den Generalstaatsanwalt einreichen.
Joachim Petrick schrieb am 22.10.2011 um 12:44
@

"Ich bin verblüfft, Sie wiederholen die Argumente derer, die keine Steuern bezahlen"

Ich wiedrhole mitnichten deren Argumente, sondern kontakariere diese duch Zuspitzung,

"Die Höhe der Neuverschuldung am BIP auszurichten, wie überall praktiziert, macht Politik und Lehre und zu Handlangern des Schneeballsystems. Wenn man jetzt noch berücksichtigt was alles in das BIP einfliesst, die Liste ist zu lange, ich will nur einige Punkte nennen: Die X- Fach überhöhten Preise der Pharmaindustrie, die überhöhten Preise der Energieindustrie, die Erträge aus dem Wertpapierhandel des Finanzministeriums ( Man hat dafür eine GmbH gegründet. ) etc. ..."

Insofern ist die sogenannte Schuldenbremse eine ausgemachte Mogelpackung, die gerade in Zeiten anschwellender Inflation die Staaten einlädt, Schulden über Schulden zu machen.
Joachim Petrick schrieb am 22.10.2011 um 12:49
PS.: Kennen Sie einen Rechtsanwalt mit Zulassung zum Bundesgerichtshof ? Ich möchte eine Unterlassungsklage gegen den Generalstaatsanwalt einreichen

Ich werde mal herumhorchen.
Gerhatd Klefenz schrieb am 22.10.2011 um 14:57
Argumentationshilfe:
Auszug aus dem Bescheid des BVG aus dem Jahre 1993 zur Verfassungswidrigkeit des Kohlepfennigs:

" Wenn sich der Staat nicht über Steuern Finanziert,
ist der Fundamentale Grundsatz der Gleichbelastung aller berührt. "
Das heisst, die verfassungsmäßige Ordnung ist aufgehoben. s.GG Artikel 20.

Danke fürs rumhören.
Joachim Petrick schrieb am 19.10.2011 um 11:10
Campact info@campact.de

Sie haben Post

Occupy Together: Banken in die Schranken!
Lieber Joachim Petrick,
am Samstag erreichte die Occupy Together-Bewegung Deutschland: Insgesamt 40.000 Menschen demonstrierten überall im Land gegen die ausufernde Macht von Banken und Finanzmärkten. Ihr Protest kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Erneut will Kanzlerin Merkel die Banken mit Steuergeldern retten. Es drohen noch höhere Staatsschulden und weitere Sparprogramme zu Lasten der sozial Benachteiligten.
Nächsten Sonntag entscheidet der EU-Gipfel über das Banken-Rettungspaket. Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass grundlegende Konsequenzen gezogen werden, bevor wieder Steuermilliarden fließen: Keine Bank darf mehr so groß sein, dass ihre Pleite das gesamte Finanzsystem gefährdet und Regierungen gezwungen sind, sie zu retten. Großbanken müssen in kleinere Einheiten aufgeteilt und das riskante Investmentbanking komplett vom realwirtschaftlich sinnvollen Bankgeschäft getrennt werden.
Fordern Sie von Merkel Schranken für die Banken!
Sollte Griechenland wirklich Pleite gehen, wird eine Kapitalspritze an die Banken kaum zu vermeiden sein. Doch jetzt dürfen nicht wieder die gleichen Fehler wie vor drei Jahren nach der Lehmann-Pleite gemacht werden. Zuallererst müssen bisherige Eigentümer und Gläubiger der strauchelnden Banken haften. Sind darüber hinaus Steuergelder nötig, müssen sie durch eine zeitweilige Verstaatlichung und die Abschöpfung von zukünftigen Gewinnen wieder an den Staat zurückfließen.
Der Schwung der Occupy Together-Bewegung hat in den letzten 48 Stunden viel in Bewegung gesetzt. Politiker/innen aller Parteien fordern Härte gegenüber den Banken und solidarisieren sich mit den Protesten. Schon vor drei Jahren wurden wohlfeile Reden geschwungen, während Konsequenzen ausblieben. Beim EU-Gipfel am Sonntag in Brüssel können die Regierungschefs den Worten Taten folgen lassen - und ein Banken-Rettungspaket beschließen, das den Interessen der Bürger/innen Europas und nicht der Finanzlobby dient.
Wenn am kommenden Freitag das Bundeskabinett zusammenkommt, um direkt vor dem EU-Gipfel über das Banken-Rettungspaket zu beraten, wollen wir den eintreffenden Politiker/innen die Forderungen unseres Appells auf vielen Plakaten entgegenhalten. Wir hoffen, dass sich bis dahin mindestens 50.000 Menschen hinter unseren Appell gestellt haben, den wir zusammen mit Attac gestartet haben.
Unterzeichnen Sie den Appell!
Lesen Sie mehr im 5-Minuten-Info...
Was noch alles bei Campact passiert, erfahren Sie wie immer im Nachrichtenteil.
Herzliche Grüße
Ferdinand Dürr
Gerhatd Klefenz schrieb am 19.10.2011 um 11:29
Ihre Frage zu meinem Kommentar.

Die Haushalte Bund und Land sind Gesetze und zugleich Bilanz. Für Die Haushaltsgesetze ist gemäß s.GG 104a - 115, die Rechnungsprüfung vorgeschrieben. Lt. Anwort des Rechnungsprüfungsausschusses des Deutschen Bundestages, wurde die Rechnungsprüfung nie vollzogen. Die Haushaltsgesetze bei Bund und Land können daher inhaltlich nicht richtig sein. Der Deutsche Bundestag hat am 13 Juni 1951 beschlossen sich selbst zu prüfen. (s. u.a. Aussage von Friedrich Merz zur Finanzierung der Deutschen Einheit. Die Entnahmen aus den Sozialversicherungen sind nirgends aufgeführt, nicht im Bundeshaushalt und nicht in den Rechenschaftberichten der Sozialversicherungen. )
Soviel zu den Bilanzbetrüger over und out.

Gerhard Klefenz
Joachim Petrick schrieb am 19.10.2011 um 15:27
@Gerhard Klefenz

"Die Entnahmen aus den Sozialversicherungen sind nirgends aufgeführt, nicht im Bundeshaushalt und nicht in den Rechenschaftberichten der Sozialversicherungen. ) "

Das ist ja unglaublich!
Meinen die Bundesregierungen seit 1990 , sie könnten diesem eklatanten Mangel durch die Bildung von Sondervermögen abhelfen, das in Schattenhaushaten entschwunden, dem Haushaltskontrollrecht des Deutschen Bundestages entzogen, von Gremien verwaltet wird, die keinem politischen Mandat unterstehen??
Gerhatd Klefenz schrieb am 20.10.2011 um 12:39
Das ist nicht unglaublich, das ist verfassungswidrig, ( wie alle "politischen Parteien" ) und kriminell.
Gerhatd Klefenz schrieb am 20.10.2011 um 14:39
Die Zustände resultieren aus Unwissenheit und Ignoranz gegenüber den Rechten und deren Anwendung.
Sinngemässe Übersetzung aus der Präambel zur Deklaration der Menschrechte bei der Franz. Revolution.
Es hat sich bis heute nichts geändert.
PS.: Die Finanzverfassung war ( ist ) ein Meisterstück der Volkswirtschaft. "Es müssen alle Einahmen und Ausgaben im ( original ) Bundeshaushaltsplangesetz aufgeführt werde.
Dieser Artikel macht alleine den Gedanken nach Steuervergünstigung eines jeglichen Politkers für wen auch immer, zum Straftatbestand der Rechtsbeugung.
Denn eine Steuervergünstigung berüht die Einnahmen - und Ausgabenseite ohne die Einnahmen und Ausgaben zu erfassen. Mit einer Steuererleiterung ist also nicht nur der Gleichheitsgrundsatz verletzt.

GG 1/3
Nachfolgende Artikel sind unmittelbar bindendes Recht für Gesetzgebung, Rechtswprechung und vollziehende Gewalt.
Joachim Petrick schrieb am 21.10.2011 um 23:22
@Gerhatd Klefenz

!Die Finanzverfassung war ( ist ) ein Meisterstück der Volkswirtschaft. "Es müssen alle Einahmen und Ausgaben im ( original ) Bundeshaushaltsplangesetz aufgeführt werde.
Dieser Artikel macht alleine den Gedanken nach Steuervergünstigung eines jeglichen Politkers für wen auch immer, zum Straftatbestand der Rechtsbeugung.!

Es scheint so, dass unser Parteienstaat noch nicht im rechtsstaat angekommen ist!?
Gerhatd Klefenz schrieb am 21.10.2011 um 08:18
Frage, gibt es in der community einen RA mit Zulassung beim BGH?

Gerhard Klefenz
Technixer schrieb am 21.10.2011 um 12:15
schreib mal j-ap an, der is ganz fit darin und wenn nicht so kann er dir evtl. einen nennen
shalako schrieb am 22.10.2011 um 15:20
Gerhatd Klefenz schrieb am 22.10.2011 um 18:02
Danke
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
Ort:
Hamburg
Mitglied seit:
3 Jahre 13 Wochen
Zuletzt aktiv:
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