Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

26.10.2011 | 18:15

"Occupy Yourself!", bevor es andere tun

"Occupy not BIP but WIP!" "Occupy not Binnlandprodukt but World Inland Produkt"

"Ein Prozent Macht" gegenüber einer 99 % Weltbevölkerung,
 
Wer sind Sie?, wenn ja, wie viele?, wenn das geklärt ist, wie viele von den vielen  haben Sie selber besetzt, bevor diese andere mit hellen wie dunklen Absichten instandbesetzen?

Gerade wird in anderen Foren, wie hier in etlichen Blogs der Freitag Comunity an der "Occopy Bewegung" krakeelend herumgemäkelt, dass die Schwarte kracht, als ob das Münchner Oktoberfest beginnend lacht.

Diese Kritikassen, die da unterwegs sind, die "Occupy Bewegung" madig zu machen, wollen der "Occupy Bewegung" kriechkritisch eine Bedeutung unterlegen, die diese gar nicht hat, noch beansprucht, nämlich der urtümliche Menschheits- Heilspfad zu Lösungen aller gegenwärtigen und zukünftigen Problemgedränge, Konfliktgemenge, gar zur Erlösung der Welt von Plagen, jeglicher  Pein  aller Art zu sein.

Gleichzeitg sprechen diese Krtitikassen der "Occupy Bewegung" das ab, was sie wirklich ist, nämlich eine ureigene Plattform im begehbar Öffentlichen Raum, wie das im World Wide Web das Internet mit seinen offenen, moderierten Foren ist.

Das hat finstere Tradition, auch der Kapitalismus begann einst freiheitlich im späten Mittelalter kurz vor der Entdeckung Amerikas, wie eine unbeschriebene Rolle weisses Blatt Papyrrus Papier als reine lokalökonomische Plattform auf Märkten, in Basaren, ganz unauffällig nebenan beim Zaren, Königen, Fürsten, Kaiser, Papst,  um dann schnell von amtswegen, von interessierter privater, säkularer, klerikaler Seite her, eine Bedeutung untelegt zu bekommen, die dem Kapitalismus  vom Anfang her gar nicht innewohnt, nämlich als Watschenmann, als Fassade des globalen Intrigrantenstadels, zu dienen, hinter der alte despotisch klerikale wie säkulare Bestrebungen, demokratische Aufbrüche heruntermeiernd,  entsetzlich neue, wie alte Urständ feiern.

Jedes Mal, wenn es einmal wieder um eine so entsetzliche Urständ Feier geht, sich alles um einen monetär monströsen frischen  Pyramiden Bau dreht, aus dem, alle hundert Jahre eine monumentale Kathedrale als Kapitalstock, entsteht, die ganz bizarrer Finger, wie ein unheilschwanger mahnendes Menetekl an der Horizont  Wand als steinern gewordener  Wahn im grauenhaften Anzug gezackt in den Himmel weist.

Jedes Mal fehlt es, alle hundert Jahre, am hoch gesetzten Schlusstein beim Pyramiden Bau in der Gestalt einer Kathedrale des Kapitals, der heute demoskopisch längst eruiert sichtbar ist und der doch schier unmöglich nicht als solcher, der Kathedrale des Kapitals eine nachhaltig belastbare Statik zu verleihen vermag, in die notwendig Kuppel kathedraler Höhe, wie einst beim Bau der Hagia Sophia in Konstantinopel, heute Istanbul, gehoben zu sein.

Was ist nun der Schlussstein beim Bau der Kathedrale des Kapitals?

Es sind die unter  1 Prozent der Weltbevölkerung, die, mit ihrem unermesslichen Reichtum, allein in den USA verfügen 400 Personen über mehr Vermögen als die unteren 150 Millionen Amerikaner zusammen, ohne wirklich historisches Mandat, den "restlichen" 99 Prozent der Weltbevölkerung weismachen will, dass die 1 % als Finanzaristoktratie von kapitalisierten  Gnaden, als Exellenz Elite Majestäten  die bedeutungsschwangere Mitte der Welt, die 99 % dagegen der unbedeutende Rand der Welt sei.
(Quelle Der Spiegel "Die Ein Prozent Macht" 43- 74- 2011)

Was diese Finanzaristokraten sich wirklich anmaßen. sind nie erteilte Verschmutzungsrechte der rmonetären Atmosphäre unserer Einen Welt, die sie, ohne Aussicht auf einen regulierten Emmissionshandel, mit ihrem monetärem Giftmüll angereichert, kontaminieren, um die Spuren zu den besteuerbaren Quellen, wie Zufluchtsorten ihres Vermögens, ihres unermesslichen Reichtums in nebulösen  Staubwolken von Börsencrashs, gesellschaftlichen Tumulten der Weltfinanzkrisen,  als Krisen- , Kriegs- , Katastophengewinnler/innen zu verwischen.

Dieser unermessliche Reichtum der Wenigen, der

"EIn Prozent Macht",

mutet doch weltweit vermögenswirksam, wie  aus den Quellen vieler Schneeballsysteme strukturierter Betriebssysteme gehoben sprudelnd, als staatlich aufsuchend vor Ort nachbesteuerbar einklagbar an.

5 % der reichsten Amerikaner/innen verfügen über 2/3 des Nettovermögens aller Amerikaner/innen.
Eine solch geartete Kluft zwischen Reichen und Armen gab es in den USA zuletzt vor einhundert Jahren vor Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieges gegen das Deutsche Kaiserreich im Jahre 1917.

Weil derartig asymmetrische

"Ein Prozent Macht"

Vermögensverhältnisse in unserer Einen Welt  jeden realen Wachstumsimpuls zum Wohl und Gedeih des Wohlstandes der Völker abwürgend, zu keinem wirklichen Kathedralen Bau des Kapitals taugen, bricht spätestens alle hundert Jahre die unvollendete Kathedrale des Kapitals, von oben nach unten hin und weg stürzend,  wie ein Kartenhaus in sich zuammen, als wäre dieser Versuch des Baus nie gewesen.

Das geschah zuletzt in den Weltkriegsjahren von 1914- 1945 mit währungspolitischen Ausläufern bis zum Ende des Kalten Krieges im Berliner Mauerfall Wende Jahr 1989/90.

Damals standen für diesen asymmetrisch unermesslichen Reichtum in den USA die Öl- , Eisenbahn- , Industriemaganaten, darunter  John D. Rockefeller, Andrew Carnegie, J. P. Morgan, Zeitungstycoon Hearst, denen sich im Laufe des Ersten Weltkrieges und danach die Kokain Dynastie "Coca Cola", die Tabak- und Zigaretten Tycoons im Wege der profitablen Betreuung der US- Truppen zugesellten.
Nicht zu vergessen Henry Ford als Sinnbild der Automobilproduzenten Giganten, dessen Automobile in einem fort als Ford von den Laufbändern herunter, egal, ob gerade Krieg oder Frieden,  für den Henry  Ford Profit Sieg rollten.

Heute sind es in Amerika fast noch dieselben Magnaten, Finanzaristokraten, denen  weitere, wie Bill Gates "Microsoft", Warren Buffet, Soros, als Fondmanager, Steve Jobs "Apple" , Googles, Facebook, Ebay, Amazon beitraten.

In Deutschland sind es nachwievor der klerikale, säkulare Hochadel, seit 1919 mit  ausgesetzter Aristokraten Lizenz, als Grund- , Boden- , Waldeigentümer, voran die Amts- Kirchen, Ballin, Woerdemann, Toepfer, Hohenzollern, Hardenbergs, Prinz von Bayern, Rantzaus, Schimmelmann, Staufer, Fuggers, Welsers, Welfen, zu Guttenbergs, Thurn & Taxes,  Krupp, Thyssen, Bosch, IG- Farben Eigner, Schaeffler, Varta, Junkers, Zeppelin, Villeroy & Boch, Mercedes, Opel, Solm zu Wittgenstein, Quandt, Gruner & Jahr, Ullstein, Oetkers, Porsche, hinzu kamen nach dem Zweiten Weltkrieg die Medien Zaren, Springer, Burda, Holtzbrink, Reinhard Mohn & Söhne (Bertelmann Buchclub Stiftung und RTL-  TV Familie).
Last but not least, Gerd Bucerius "Die Zeit", die Augsteins mit ihrem durch die 67er , 68er studentenbewegten Babyboomer Auflagenexplosionen bis in Höhen von über 1. 4  Million ausgelieferter Exemplare des Wochenmagazins "Der Spiegel".

Nur das aufgelaufene Vermögen des Wochenmagazins der "Der Spiegel" ist, in der Form nahezu mit Alleinstellungsmerkmal,  bereits zu Lebzeiten des Gründers und Herausgebers des Spiegels, Rudolf Augstein, den beispiellosen Vertrags- Weg der Vermögensverteilung unter die Belegschaft des Spiegels und der Erbengemeinschaft der Kinder Rudolf Augsteins gegangen.

 Was ist heute anders, als vor hundert Jahren?

Heute ist anders, dass die BRIC- Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China) wie eine Knautschzone zwischen dem irrlichternden Irrwahn der global aufgeslellt alten wie neuen Finanzaristokratie von dereguliert kapitalisierten Gnaden stehen, um auf alle inszenierten Tumulte an den Weltbörsen, in den Weltwährungs- Welt- Wirtschafts- , Weltfinanzkrisen, mit der Macht ihres über 50 %-zentigen Anteils am  "World Inland Produkt" (WIP) mediatorisch dämpfend zu wirken.

"Occupy not BIP but WIP!" "Occupy World Inland Produkt"

JP

 
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Kommentare
apatit schrieb am 26.10.2011 um 18:50
Was ist heute anders, als vor hundert Jahren? Nichts, Geld regiert die Welt, Ketzer werden zwar nicht mehr verbrannt aber befördert oder als Querulant in den Vorruhestand versesetzt, gut ist der dran, der statt eine Muskete sich eine Kalaschnikow leisten kann, statt Arsen gibt es Netzwerke - um jemanden aus den Verkehr zu ziehen – so gesehen haben sich nur die Methoden geändert. Keine gute Prognose JP!
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 01:07
@apatit

"Geld regiert die Welt, "

Das halte ich für ein Gerücht derer, die die Geldmengenpolitik ´, samt Gelddruckmaschinen,regieren, um, wie Gott in Frankreich zu leben, als sei die Welt vom Wert des Geldes befreit.
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 01:08
@apatit

"statt Arsen gibt es Netzwerke - um jemanden aus den Verkehr zu ziehen –"

das gibt mir zu denken.
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 03:19
@apatit

"...oder als Querulant in den Vorruhestand versesetzt"

War das Dein Hexen Teufels Schicksal beim verdammt holprig einsamen Marsch durch die Institutionen?
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 03:19
@apatit

"...oder als Querulant in den Vorruhestand versesetzt"

War das Dein Hexen Teufels Schicksal beim verdammt holprig einsamen Marsch durch die Institutionen?
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 03:24
@apatit

"..gut ist der dran, der statt eine Muskete sich eine Kalaschnikow leisten kann"

klingt ziemlich bürgerkriegsartig militarisiert!?

am beten sind jene dran, die auf beides, weder Muskete noch Kalaschnikow angewiesen sind, weil das Gewaltmonopol, demokratisch legitimiert, die Kriegstreibergesellschaften entrüstend, in die Hände von Rechtsstaaten gehört!, oder?
chrislow schrieb am 26.10.2011 um 20:18
Schön geschrieben ... waren dazu irgendwelche Pillen von nöten? Oder stellt sich der dazu notwendige Wahnzustand gelegendlich allein ein?

Besonders berührt hat mich die mögliche Tatsache der ...

strukturierten Betriebssysteme

... bei denen auftretene Fehler (alle paar Jahre mal wieder eine Krise) mich an die Verwechslung von Nebenwirkungen mit Hauptwirkungen bei Medikamenten erinnert. Sprich die Nebenwirkungen zu den eigendlich beabsichtigten Reaktionen gehören sollen und sich also entsprechend günstig (für wen?) auswirken.

Wozu sind Krisen gut?

Umverteilung, aufgrund der vielen Zugeständnisse? Oder wegen Kontrollverlust über die Menge? Mir gefällt dies Spiel nicht.
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 01:48
@chrislow

"Schön geschrieben ... waren dazu irgendwelche Pillen von nöten? Oder stellt sich der dazu notwendige Wahnzustand gelegendlich allein ein?"

Danke für die Haschmich Blumen!. In der Regel bin ich, wie viele Menscheng edankentrunken unterwegs, erst wenn ich überraschend von Anflügen der Ernücherung ereilt werde, greif ich zu Drogen, aber nicht in Pillenform
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 02:08
@chrislow

Interessant ist, dass dieses Schneeballsystem mit seinen Drückerkolonnen strukturierter Vertriebssysteme sich seit der Oktoberrevolution im Jahre 1917 über heisse und kalte Kriege, insgeheime Forstetzungen des Kolonialismus im Wege der Mandatierung, militärisch- humaner Interventionen durch den Völkerbund, dann die UNO, Millionenheere an potentiellen Mitspielern/innen in "Homelands" für den Fall vorgehalten hat, wo dem Schneeballsystem der existenziell notwendige Nachschub an neuen Mitspieler/innen auszugehen droht.
So geschehen im Wege des angeblichen Zusammenbruchs der Ostblockstaaten, mit seinen Comecon Staaten, der nur ein neuer Schub der Öffnung für deregulierte Casino Märkte war, um noch ein letztes Mal, Zeit zu gewinnen, bis das ganze Schneeballsystem nach seinen eigenen Regeln notwendig in sich wie ein Kartenhaus zusammenfällt.

Die unerwartete Arabellion weckt in diesen Spielbetreiber Kreisen des Schneeballsystems allerletzte Hoffnung, noch einmal zehn, zwanzig Jahre unverdrossen nach den alten Regeln weiter spielen zu können?

Selbst dieser Zeitgewinn, wäre historisch betrachtet als Zeit der Abwesenheit von Krieg ein Gewinn für den Aufbau weltweit aufgestellt belastbaer Zivilgesellschaften, die Krisen, gleich welcher Art, nicht mehr als unabänderliches Schicksal, als Gottesgericht hinnehmen, sondern weltwitschaftliche Sicherheitszonen in allen Welten Regionen für die Menschheit organisieren, die die Katastrophenolitik der alten Weltwirtschafts Schneeballsysteme mit ihren strukturierten Politik Vertriebsystemen, samt hochgerüsteten Hitmen Truppen, schadensbegrenzend zum Auspendeln zwingen.
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 02:16
@chrislow

Ein Zeitgewinn zu Gunsten des Aufbaus zivilgesellschaftlich firedensstiftender Strukturen wäre auch das Rezept des US- Präsidenten Franklin D. Rossevelt, in den Jahren von 1932- 1945 die Vermögen der Reichen in den USA mit einem Spitzensatz von 90 % zu besteuern, um dadurch systemkonform, Vermögen von oben nach unten zu verteilen, um ein Heer neuer Mitspieler/innen für das alte Schneeballsystem, schichtenbezogen aushebend, zu rekrutieren,
Dieses Heer ist landläufig demoskopisch komisch als Mittelstand in unscharfen Datensalaten erfasst..
apatit schrieb am 27.10.2011 um 08:49
"stellt sich der dazu notwendige Wahnzustand gelegendlich allein ein?" Sehr richtig beobachtet - JA-!
"War das Dein Hexen Teufels Schicksal" - Nein - Das konnte ich mit viel Satire verhindern. Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm…oder stelle Dir Deinen Vorgesetzten nackt im Wachzuber vor… "weil das Gewaltmonopol, demokratisch legitimiert, die Kriegstreibergesellschaften entrüstend, in die Hände von Rechtsstaaten gehört!, oder?" -JP war das jetzt von Dir Satire?
apatit schrieb am 27.10.2011 um 08:58
... JP
Satire: Heute Show - Afghanistan / Somalia
youtube.com
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 12:21
@apatit

"Das konnte ich mit viel Satire verhindern. Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm"

Hast Du schon bei Bewerbungsgesprächen auf dem Marsch durch die Institutionen auf die kacke gehauen
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 12:23
@apatit

"Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm"

nicht nur dumm, sondern tot!?,
weshalb insbeondere, spirituell sortierte, Füchse an die Wiederauferstehung glauben.
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 12:29
@apatit

""....weil das Gewaltmonopol, demokratisch legitimiert, die Kriegstreibergesellschaften entrüstend, in die Hände von Rechtsstaaten gehört!, oder?" -JP war das jetzt von Dir Satire?"

Wenn das dem Aufbau und der Geltung unseres Rechtsstaates zu einem linksstaatlichen Kern verhilft, warum dann nicht Satire?
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 12:30
Satire: Heute Show - Afghanistan / Somalia
youtube.com

Danke für den Link

Kannst Du die Youtube "heute Satire Show" hier posten?
apatit schrieb am 27.10.2011 um 12:38
- Rabe und Fuchs-
Ein Rabe hatte einen Käse gestohlen, flog damit auf einen Baum und wollte dort seine Beute in Ruhe verzehren. Da es aber der Raben Art ist, beim Essen nicht schweigen zu können, hörte ein vorbeikommender Fuchs den Raben über dem Käse krächzen. Er lief eilig hinzu und begann den Raben zu loben: "Rabe, was bist du für ein wunderbarer Vogel. Wenn dein Gesang ebenso schön ist wie dein Gefieder, dann sollte man dich zum König aller Vögel krönen!" Dem Raben taten diese Schmeicheleien so wohl, daß er seinen Schnabel weit aufsperrte, um dem Fuchs etwas vorzusingen. Dabei entfiel ihm der Käse. Den nahm der Fuchs behend, fraß ihn und lachte über den törichten Raben.
NACH ÄSOP - Aber wie in der Firma!
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 14:12
@apatit

Eine wunderschön einleuchtende geschichte.
Hier noch ne Geschichte:

Ein gehandicapt älterer Braunbär schaffte es nicht mehr, am Fluss selber Lachse zu fangen, da besann er sich darauf, jüngeren Braunbären, denen es ein Leichtes war, Lachse im Fluss mit dem Maul zu schnappen, eine List anzuwenden.
Die List bestand darin, dass der gehandicapte Bär den Bären mit dem Lachs im Maul, scheinbar brüllend an die Gurgel wollte, worau der übertölpelt erschrocken, sein Maul öffnete, den Lachs freigab, mit dem dann der gehandicapte Braunbär als einzelne Beute von heute, vorläufig bedient, davonschlich.
Ullrich Läntzsch schrieb am 27.10.2011 um 13:03
Lieber Jochen,

das Rezept des US- Präsidenten Franklin D. Rossevelt, in den Jahren von 1932- 1945 die Vermögen der Reichen in den USA mit einem Spitzensatz von 90 % zu besteuern, um dadurch systemkonform, Vermögen von oben nach unten zu verteilen, um ein Heer neuer Mitspieler/innen für das alte Schneeballsystem, schichtenbezogen aushebend, zu rekrutieren

Die Frage ist doch, warum machte Rossevelt das? Dazu sollte man die damalige USA ein wenig näher kennen. Kurz gesagt, damals war der Kommunismus in Gralsland des Kapitals von unglaublicher Strahlkraft. Ganz ähnlich übrigens wie nach dem 2. Weltkrieg hierzulande. Mit anderen Worten, es war die nackte Angst vor einem Systemwechsel, der dem Mittelstand einen unwahrscheinlichen Wohlstand bescherte.

Mit dem Zusammenbruch des sogenannten real-existierenden Sozialismus verschwand diese Angst und das Kapital befreite sich von allen Fesseln der sozialen Marktwirtschaft. Rot-Grün war hierbei hierzulande die nützlichen Idioten.

Was aber haben wir heute für eine Situation?

Das FinanzSpielCasino ist für jedermann ersichtlich dabei sich zu überdrehen. Die Zockerbande hat eine Eigendynamik entwickelt, die am besten so zu beschreiben ist:

1. Alle sind ratlos - niemand hat eine Lösung.

2. Das Ausmaß der Krise weist ins Land der Selbstzerstörung.


WAS ALSO TUN?

Nachdenken, diskutieren und nach Lösungen suchen, so lang wir wenigstens eine kleine Hoffnung haben können, irgendwie noch einen echten Lösungsversuch ansetzen zu können, bevor sich die Krise unkontrolliert bahn bricht. Die kleine Hoffnung also auf einen zivilisierten Wandel, statt der Herrschaft des Faustrechts.

How about it?

Allerbeste
Ullrich
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 13:51
Lieber Ullrich,

"Die Frage ist doch, warum machte Rossevelt das? Dazu sollte man die damalige USA ein wenig näher kennen. Kurz gesagt, damals war der Kommunismus in Gralsland des Kapitals von unglaublicher Strahlkraft. Ganz ähnlich übrigens wie nach dem 2. Weltkrieg hierzulande. Mit anderen Worten, es war die nackte Angst vor einem Systemwechsel, der dem Mittelstand einen unwahrscheinlichen Wohlstand bescherte. "

Das habe ich so eindeinglich lange nicht mehr gelesen.

Danke!

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 13:54
geht nicht im umgekehrten Sinne, im Ressourcen Wirtschaft demokratisierenden Sinne, jetzt eine Strahlkraft von der Arabellion aus, die ein ähnliche Umdenken, wie 1932 in den USA erzwingt bzw. in Europa und andernorts erhoffen läßt?
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 13:59
Lieber Ullrich,

"Mit dem Zusammenbruch des sogenannten real-existierenden Sozialismus verschwand diese Angst und das Kapital befreite sich von allen Fesseln der sozialen Marktwirtschaft. Rot-Grün war hierbei hierzulande die nützlichen Idioten."

Wird nicht umgekehrt ein Schuh daraus, der Kalte Krieg hat sowohl im Ost- wie Westblock eine Demokratisierung der Wirtschaft verhindet, im Westen nur eine Schau- und Showfenster Demokratie erlaubt?

Seit den Wendejahren 1989- 91 steht endlich, trotz und wg. der Reagonomics, die Demokratisierung der Weltwirtschaft auf der Agenda!?

tschüss
Jochen
Ullrich Läntzsch schrieb am 27.10.2011 um 14:32
Lieber Jochen,

Strahlkraft von der Arabellion? Aber klar!

Die Ratlosigkeit der Herrschenden hat auch damit zu tun. Sie wissen, irgendwann, mit irgend einer vielleicht gar kleinen Entscheidung überziehen sie die Gedult all derer, die heute noch schweigen. Nicht vergessen, die größte aller Parteien ist, nicht nur hier, die der Nichtwähler. Nicht berechenbar - oh Graus!!!

Seit den Wendejahren 1989- 91 steht endlich, trotz und wg. der Reagonomics, die Demokratisierung der Weltwirtschaft auf der Agenda!?

Wohl auf Deiner Agenda, auf meiner auch, sicher, aber doch nicht von unseren regierenden Parteien -eben leider auch nicht von Rot-Grün, zumindest nicht so bald sie regieren!!!

Was glaubst Du warum strebte die CDU noch in ihrem 2. Programm von 1947 einen „christlichen Sozialismus“ an, um "sich von einer kapitalistischen Sozial- und Wirtschaftsordnung abzuwenden" (Quelle Wikipedia)?

Doch nur, weil sie ansonsten in der allgemeinen Stimmung, die da an einem keinen Zweifel hatte, nämlich, es waren nicht allein die Nazis, die am Krieg schuld waren, es war auch der Kapitalismus. Eine Mehrheit wollte ihn nicht mehr, aber auch keinen Stalinismus.

Wie weiland Bismarck, so speiste Adenauer das Volk ab. Nun mit der sozialen Marktwirtschaft.

Die Abschaffung derselben, von Kohl begonnen, von Schröder im zentralen Mittelfeld vollzogen und von Merkel weitgehend abgeschlossen, bedeutete eben auch die völlig Freiheit für das Kapital.

Und so lange noch Luft drin ist im Maß allgemeiner Verelendung, da lassen sich die Profite noch steigern.

Sie den Ausverkauf von Griechenland. Gern als notwendige Privatisierung umschrieben. Wie die Aasgeier werden die Griechen gezwungen die Filetstücke ihrer Wirtschaft zu verhökern. Nach dem Krieg sprach man von den Gesetzen des Schwarzmarkts. Was ist das heute?

Allerbeste
Ullrich
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 14:52
Lieber Ullrich,

noch einmal zu Deiner Frage:

"Die Frage ist doch, warum machte Rossevelt das? "

Ich vrmute einmal, weil Roosevelt ein Anhänger von Maynard Keynes neuer Geld- und Fianzpolitik war, die nicht nur in Rezessionen, Depressionen ein Deficit Spending vorsah, sondern, angesichts asymmetrischer Vermögensverteilungsverhältnisse zwischen Arm und reich, über Instrrumnte der Steuerpolitk, ein drastisches Umverteilen von Reich nach Arm zur Verstetigung des bestehenden Geldwert Systems vorsah.

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 15:04
Lieber Ullrich,

noch einmal zu Deiner Frage:

"Die Frage ist doch, warum machte Rossevelt das? "

weil Roosvelt vorhatte, Japan alte ÖL- Lieferverträge durchsichtigen Menschenrechtsgründen zu kündigen, weil den USA die eigenen damaligen Öl- und Gasquellen zu versiegen begannen und die USA in Verhandlung mit arabischen Scheichs am Persischen Golf, darunter in Saudi Arabien in Verhanlungen standen, exclusive Öl- und Gas- Schürf und Lieferverträge mit Alleinstellungsmerkmal für die USA abzuschließen. Japan hatte 1937 die Mongolei überfallen, Mussolinis Italien Äthopien. Nur japan wurde von der US Adminstration als Menschen- und Völkerrechts- Missachter.

Weil die Aufkündigung alter Lieferverträge mit Japan Krieg mit Japan heraufbschwor.
Japan wurde damals nahezu ausschließlich durch die USA mit Öl versorgt, brauchte Roosevelt eine sozial befriedete Heimafront. Was ihm als sozial engagierter Person durchaus entgegen kam identifiziert.
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 15:09
Lieber Ullrich,

noch einmal zu Deiner Frage:

"Die Frage ist doch, warum machte Rossevelt das? "

weil Roosevelt daran lag, eine Kommandowirtschaft, befreit von jeder innerbetrieblichen Demokratie, auf der "bombensicheren Basis" eines administrativ- militärisch- industriellen Komplexes zu formieren, den sein spätere Nachfolger im Präsidenten Amt, Dwighty Eisenhower in seiner Abschiedsrede als US- Präsident im Jahre 1960 als außerordentliche Gefahrenlage für den Weltfrieden beschrieb.

tschüss
Jochen
Ullrich Läntzsch schrieb am 27.10.2011 um 15:20
Lieber Jochen,

gern noch mal zu Teddy,

daß sich für jedwede Politik immer ein Theoretiker finden läßt, der dies dann mit einem theoretischen Überbau versieht, erklärt für mich nicht, die drastischen Einschnitte in der Steuerpolitik. Da war für mich die ganz konkrete Angst davor, von einer sozialen Revolution hinweg gefegt zu werden.

Ich habe mich länger und eingehend mit der amerikanischen Film und Theaterwelt der 30er und 40er Jahre befaßt und erspürt, wie weit die Faszination reichte, die Sozialismus/Kommunismus auf die intellektuelle Kreise ausübte. Die Kommunistenjagd der 50er - Stichwort McCarthy siehe de.wikipedia.org/wiki/McCarthy-%C3%84ra hatte durchaus einen realen Hintergrund und beruhte nicht auf reinem Verfolgungswahn.

Allerbeste
Ullrich
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 15:23
Lieber Ullrich,

noch einmal zu Deiner Frage:

"Die Frage ist doch, warum machte Rossevelt das? "

weil Roosevelt die Ein Prozent Macht der Rockefeller, Carnegie, J. P. Morgan, Ford, Hearst nicht für die glitzernd schäumend Krone des Kapitalismus hielt, sondern für den Schaum vorm Maul des kranken Kapitals, dem in seinem strukturiert vertriebenen Schneeballsystem die rekrutierbaren Truppen von unten nach oben ausgingen, wie anderen zur Unzeit Vorzeit die Haare.

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 15:36
Lieber Ullrich,

"Ich habe mich länger und eingehend mit der amerikanischen Film und Theaterwelt der 30er und 40er Jahre befaßt und erspürt, wie weit die Faszination reichte, die Sozialismus/Kommunismus auf die intellektuelle Kreise ausübte. "

Wohl wahr!,
der Kommunismu schien als Hoffnungsträger für ein Generations Pojekt zu stehen, für das sogar Leute, wie Fuchs, Philby, Sorge u. a. als Überzeugungstäter zu Spionen für Stalin wurden.
Das wurde dann aber ausgerechnet von den anfänglich scheinbar leidenschaftlichen Befürwortern Stalin/Rossevelt in eilig heiligen Bruder Seilschaft über den Aufbau des administrativ militärisch industriellen Komplex sowohl in den USA als auch in der UdSSR, Demokaratie abwürgend, zu Grabe getragen.

tschüss
Jochen

PS: damals war sogar Ronald Reagan, engagiert, in der Schauspiler Gewerkschaft als Funktionär unterwegs
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 15:47
Lieber Ullrich,

Strahlkraft von der Arabellion? Aber klar!

Ich stelle einmal fragend die These auf:

"Sind nicht am Beispiel des Generationsprojektes real existierener Kommunismus, globaler 67er- , 68er Studentenbewegung, mit den Ausläufern der Solidarnosz in Plen, der Bürgerbewegung in der DDR, der Arabellion, die globalen Zusammenhänge unverrückbar sichtbar geworden, die in aller Klarheit und Wahrheit das Subjekt der Menschheitsgeschichte darstellen, und eben nicht der Einheitskanzler Helmut Kohl, noch Michail Gorbatschow, sondern eine grenzübergreifende supranatonal orientierte Weltgeneration zu Generation?
Das Verdienst von Kohl und besonders von Gorbatschow war, dass sie nicht im Wege standen, sondern mitschwangen?

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 15:50
Lieber Ullrich,

Strahlkraft von der Arabellion? Aber klar!

"Nicht vergessen, die größte aller Parteien ist, nicht nur hier, die der Nichtwähler. Nicht berechenbar - oh Graus!!!"

Sind nicht gerade die Nichtwähler/innen die berechenbarsten, weil sie nicht unübersichtlich in der Mitte, sondern ausgegrenzt, wie sich selber ausgrenzend, am Rande stehen?

tschüss
Jochen
Ullrich Läntzsch schrieb am 27.10.2011 um 15:53
Lieber Jochen,

Oh ja, es gab Zeiten, da wurde Stalin in den USofA als Uncle Joe bezeichnet.

So wie es ja auch nicht so lang her ist, da waren islamistische Terroristen zu unterstützende Freiheitskämpfer gegen das böse Sowjetreich.

Wie RR genau für welche Gewerkschaft unterwegs war weiß ich nicht. Amerikanische Gewerkschaften ist ein höchst zwiespältiges Kapitel. Teilweise vom Mob unterwandert, andere eher links - aber da kenn ich mich im einzelnen nicht aus.

Grüße
Ullrich
Ullrich Läntzsch schrieb am 27.10.2011 um 16:10
Lieber Jochen,

Das Verdienst von Kohl und besonders von Gorbatschow war, dass sie nicht im Wege standen, sondern mitschwangen?

JA.

"Sind nicht am Beispiel des Generationsprojektes real existierener Kommunismus, globaler 67er- , 68er Studentenbewegung, mit den Ausläufern der Solidarnosz in Plen, der Bürgerbewegung in der DDR, der Arabellion, die globalen Zusammenhänge unverrückbar sichtbar geworden, die in aller Klarheit und Wahrheit das Subjekt der Menschheitsgeschichte darstellen, und eben nicht der Einheitskanzler Helmut Kohl, noch Michail Gorbatschow, sondern eine grenzübergreifende supranatonal orientierte Weltgeneration zu Generation?

Darf ich verkürzen? Das ist doch die Frage nach dem handelnden Subjekt der Weltgeschichte.

Ein handelndes Subjekt stelle ich mir stets als ein denkendes Wesen vor, mit einer zumindest gewissen Handlungsfreiheit.

Andererseits gibt es sicher dieses Element, diesen Drive, diese Energie, die ab einer gewissen kritischen Masse etwas verändern kann. Solche jetzt nenne ich es mal revolutionären Bewegungen können in vielfältigste gegenseitige Verhältnisse geraten, in Beziehung stehen. Wie viel Momentum aus Bewegungen erwachsen können, die eher der Geschichte angehören, läßt sich auch nicht vorhersagen.

Die Hoffnung jedoch, daß aus der Occupy-Bewegung noch viel mehr werden kann, die habe ich auch, ohne die vielen Gefahr zu übersehen, die ein Scheitern möglich machen. Da jedes Herummaulen an Occupy aber auch die Gefahr in sich trägt die Bewegung zu beschädigen, überlasse ich dies gern anderen und stelle mich dahinter.

Allerbeste
Ullrich
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 16:19
Lieber Ullrich,

Ich glaube, es waren weniger die Nazis, die den Weltkrieg an sich wollten, als die alten Mächte, die mit ihrer Geld- und Finanzpolitik am Ende der Fahnenstange, den Krieg als militärisch humane Intervention getarnt, vielleicht noch nicht im Jahre 1939 wollten, aber längst dabei waren, diesen als Schlussakkord des gerade gescheiterten globalen New Deals über deficit Spending als letzten Versuch zur Förderung der Weltkonjunktur vom zaume zu brechen.

Die Nazis wollten, von Land zu Land, blitzartig medial propagandistisch hochgepeitscht, hochgeschrieben, einen Bürgerkrieg als Rassen- und Vernichtungskrieg von innen heraus entfachen, die alten Mächte, Eliten, haben den Nazis dann auch in ihrem Rassen- Vökervernichtungskrieg, adminstrativ europaweit aktiv beteiligt, mit mehr als freier Hand gewähren lassen?

tschüss
Jochen
Ullrich Läntzsch schrieb am 27.10.2011 um 16:34
Lieber Jochen,

nachdem die Nazis innerhalb von nur 3 Monaten (nach der Novemberwahl) im Januar 33 gut 1,2 Millionen Wähler verloren hatten, da galt es tatsächlich für die Herrschenden im Reich, für eine Hitler zwar ein nicht satisfaktionsfähiger kleiner Gefreiter war, mit dem man sich nicht gemein machen wollte, aber er war in der Tat der einzige weit und breit, der ihnen das garantierte, was Wehrmacht, Adel, Schwerindustrie und die Großbanken wollten, nämlich Krieg, Hitler jetzt nicht zu unterstützen hätte für sie die Gefahr bedeutet, die verhaßte Weimarer Republik würde doch noch auf die Beine kommen und womöglich könnte gar der Frieden dauerhaft ausbrechen.

Ergo wurde Hitler die Macht erteilt. Niemals gab es so etwas wie der permanent verzapfte Blödsinn der Machtergreifung. Die Macht wurde Hitler erteilt, mit der Absicht, unter diesem in den Krieg zu ziehen.

Soweit sind wir uns wohl einig.

Allerbeste
Ullrich
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 18:02
Lieber Ullrich,

Du schreibst so bestens auf den Punkt gebracht:

"Die Macht wurde Hitler erteilt, mit der Absicht, unter diesem in den Krieg zu ziehen."

und nicht nur das. Hitler wurde gezwungen am 30 Juni 1934, an einem sehr frühen Morgen nach kurzer Nacht der langen Messer, gezückten Revolver, seine eiene Hausmacht, das Millionenheer der SA unter Ernst Röhm, samt Reichskanzler a. D., General Schleicher und Frau, ans Messer der Willkür der Stunde der Exekutive zu liefern, um danach von den Militärs aufs Schild der Reichswehr gehoben, die Deutsche Wehrmacht neu zu erfinden.

Der Generalstab der neuen Deutschen Wehrmacht ließ die rekrutierten Truppen nicht mehr auf irgendeine Verfassung vereidigen, sondern auf den Führer, in Personalunion Reichskanzler und Reichspräsident, Adolf Hitler.
Warum?,
weil die Generalstäbler, militär- wie zivilrechtlich hoch ausgebildet, in voller Kenntnis des Völkerrechts, der Haager Kriegsordnung, der Genfer Konvention, wußten, dass ihre finstere Pläne eines Angriffskrieges, unter Bruch bestehender Verträge, darunter Nichtangriffsverträge mit Polen, der UdSSR, Kriegsverbrechen, Völer- , Menschenrechtsverbrechen in nie dagewesenem Ausmaße auslösen und sein würden, wollten die Generalstäbler vorsorglich im Fall des Scheiterns ihres verbrecherischen Unternehmens vor Internationalen Tribunalen ihre Hände mit dem Hinweis in Unschuld waschen, das sei alleinig Herrn Hitlers Privatkrieg gewesen, die Truppen der deutschen Wehrmacht, der SS seien nur auf den Führer als Person und nicht auf die Verfassung des Deutschen Reiches vereidigt, sie hätten deshalb, unter dem allgegenwärtigen Druck des Befehlsnotstandes, keinen Widerstand gegen diese Verbrechen im Namen des Führers Adolf Hitler leisten können.

Der Doppel- Selbstmord Adolf Hitler/Eva Hitler, geborene Braun, am April 1945 hat den Generalstäblern der Deutschen Wehrmacht dieses infam völkerrechts- , treuwidrige Kalkül vorübergehend ein klein wenig vermasselt.

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 18:03
Wie sagte noch Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel im Schlusswort zu seinem Todesurteil beim Nürnberger Kriegsverbrecher Tribunal im späten Herbst 1946:

"Im Sinne der Anklage habe ich vergeblich auf "unschuldig" plädiert.
Ich bekenne!
Meine Schuld ist, ich habe geirrt!"
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 18:25
Lieber Ullrich,

Du schreibst zupackend:

"Darf ich verkürzen? Das ist doch die Frage nach dem handelnden Subjekt der Weltgeschichte."

Da ist was dran und doch gebe ich zu bedenken, es gibt scheinbar und wirklich aktuell handelnde Subjekte politisch unscharf aufgedeckter Herkunft und es gibt grenzübergreifend erst nach- , heranwachsend handelnd scharfsinnig aufdeckend gestimmte Subjekte der Geschchte, die vor ihrem historischen Beritt und konkreten Bewegungs Auftritt und Erscheinen bereits ins Kalkül oder nicht ins Kalkül der vorher handelnden Sub Subjekte mit einbezogen sind.
Bei Michail Gorbatschow, selbst bei Helmut Kohl, als Kriegskinder, war das mutmaßlich so.

Meine steile These:
Adolf Hitler wußte, am Puls der Babyzeit horchend
"KIds für den Führer!"
z. B. , dass er mit den 67ern, 68ern ab 1965 keinen Krieg, geschweige denn einen imperialistischen Staat mehr bauen würde können, weshalb er so eilig seinen europaweitten Bürger- und Rassenkrieg unabdinglich in Angriff nahm.

Jetzt könntest Du, ähnlich, wie Götz Aly argumentieren
"Siehste wohl, sag ich doch, schreib ich doch in meinem neuesten Buch:
"Warum die Deutschen, warum die Juden?"
die 67er, 68er Bayboomer haben Hitler weltweit übereilt, erst in den Rassenwahn dann in den Weltkrieg Zwei zu Lasten unserer armen unseligen Exellenz Eilte Väter- , Mütter Generation getrieben.
Das können die 67er, 68er niemals wieder gutmachen, auch, wenn sie es wollten, aber dazu fehlt denen ja sowieso das personenbezogen autonome Zentralorgan?

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 18:25
Lieber Ullrich,

Du schreibst zupackend:

"Darf ich verkürzen? Das ist doch die Frage nach dem handelnden Subjekt der Weltgeschichte."

Da ist wahrlich mehr als etwas dran und doch gebe ich zu bedenken, es gibt scheinbar und wirklich aktuell handelnde Subjekte politisch unscharf aufgedeckter Herkunft und es gibt grenzübergreifend erst nach- , heranwachsend handelnd scharfsinnig aufdeckend gestimmte Subjekte der Geschchte, die vor ihrem historischen Beritt und konkreten Bewegungs Auftritt und Erscheinen bereits ins Kalkül oder nicht ins Kalkül der vorher handelnden Sub Subjekte mit einbezogen sind.
Bei Michail Gorbatschow, selbst bei Helmut Kohl, als Kriegskinder, war das mutmaßlich so.

Meine steile These:
Adolf Hitler wußte, am Puls der Babyzeit horchend
"KIds für den Führer!"
z. B. , dass er mit den 67ern, 68ern ab 1965 keinen Krieg, geschweige denn einen imperialistischen Staat mehr bauen würde können, weshalb er so eilig seinen europaweitten Bürger- und Rassenkrieg unabdinglich in Angriff nahm.

Jetzt könntest Du, ähnlich, wie Götz Aly argumentieren
"Siehste wohl, sag ich doch, schreib ich doch in meinem neuesten Buch:
"Warum die Deutschen, warum die Juden?"
die 67er, 68er Bayboomer haben Hitler weltweit übereilt, erst in den Rassenwahn dann in den Weltkrieg Zwei zu Lasten unserer armen unseligen Exellenz Eilte Väter- , Mütter Generation getrieben.
Das können die 67er, 68er niemals wieder gutmachen, auch, wenn sie es wollten, aber dazu fehlt denen ja sowieso das personenbezogen autonome Zentralorgan?

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 27.10.2011 um 18:36
Lieber Ullrich,

der unselige Vorlauf für diese Art ifame Tarnung der Abischten der damaligen reichsdeutschen Miltär und Wirtschaftseliten war die sogenannte Dolchstosslegende, die dadurch inszeniert wurde, dass der deutsche Generalstab zwar Ende Oktober 1918 gegen Kaiser Wilhelm II einen vertragslosen, nahezu "Non Paper" Waffenstillstand mit den Westalliierten veranlaßte, aber darauf bestand, dass kein Kaiser noch Fühender General noch sonstiger Miitär- , Wirtschafts- Führer einen kommenden Friedensvertrag unterschrieb.

Dazu wurde direkt und indirekt andere Deutsche, voran aus der SPD; von innen wie außen genötigt, zur Unterschrift des Friedensvertrages von Versaille bestellt.

tschüss
Jochen
Ullrich Läntzsch schrieb am 28.10.2011 um 14:49
Lieber Jochen,

@ 18:02 + 03

Die Nacht der langen Messer - war es Zwang? wer wollte Hitler, nachdem er die Macht hatte, noch und wie zwingen?

So hatte ich mich bis zu jenem Film gefragt, den ich vor nicht allzu langer Zeit auf Phoenix sah. Es ging um eine Schiffsfahrt in norwegische Fjorde. Der höchste Militär nach Hindenburg verhandelte mit Hitler. Stunde um Stunde. Und was war denn, was die Wehrmacht an Hitler außer seiner nicht standesgemäßen Herkunft am meisten störte? Die SA. Und darum ging es.

Noch fehlen die letzten Beweise, nur für mich gibt es keinen Zweifel, hier wurde Hitler das Angebot gemacht, du erhältst die Macht auf dem silbernen Tablett, inkl. verfassungsbrechendem Führer-Eid, doch dafür mußt du uns was geben. Und der Preis stand fest: du opferst deinen alten Kumpan Röhm und eure SA und vergißt deinen Wunsch, und die SA wird nicht der Wehrmacht übergeordnet. Und damit dies nicht allzu augenfällig wird, hast du ein gutes Jahr noch Zeit damit.

In der Nacht der langen Messer, da wachte dann die Wehrmacht in großer Zahl im Hintergrund, man wollte schließlich sicher gehen.

Der Doppel- Selbstmord Adolf Hitler/Eva Hitler, geborene Braun, am April 1945 hat den Generalstäblern der Deutschen Wehrmacht dieses infam völkerrechts- , treuwidrige Kalkül vorübergehend ein klein wenig vermasselt.


Ich weiß nicht. Mir wäre es auf jeden Fall lieber gewesen, wenn Hitler wie alle andern Verbrecher dort gelandet wäre, wo er hin gehörte, erst vor Gericht und dann in den Knast. Daß Militärs die Ausrede vom Befehlsnotstand ohne Hitlers Selbstmord nicht in gleicher Weise verwendet hätten, vermag ich nicht zu sehen. All die Ärzte und anderen barbarischen Verbrecher haben ihr Wüten in den KZ auch ohne Führereid auf gleiche Weise versucht zu rechtfertigen.

ciao
Ullrich
Ullrich Läntzsch schrieb am 28.10.2011 um 15:10
Lieber Jochen,

@ 18:25

s gibt grenzübergreifend erst nach- , heranwachsend handelnd scharfsinnig aufdeckend gestimmte Subjekte der Geschchte, die vor ihrem historischen Beritt und konkreten Bewegungs Auftritt und Erscheinen bereits ins Kalkül oder nicht ins Kalkül der vorher handelnden Sub Subjekte mit einbezogen sind.

Dies begreife ich eher umgekehrt. Ohne all ihre Anlagen, ohne ihre Kindheit, ohne ihre ganz persönliche Sozialisation, ohne all die Faktoren, die einen Menschen zu dem machen was er ist, würde ein anderer an seiner Stelle, anders wirken. Das heißt um bei Hitler zu bleiben, mit jedem anderen an seiner statt, hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen. Dies ist aber erst die eine Seite der Medaille. Die andere ist die jeweilige Situation. Was aus Hitler geworden wäre, hätte er in der 68-Zeit gelebt, wäre ja ersten, siehe oben eben nicht dieser Hitler gewesen, und zweitens ist es von rein literarischen, oder meinetwegen von psychologischen Interesse, was aus hätte werden können. Meine Phantasie reicht da locker für ein Dutzend höchst unterschiedlicher Biographien.

Bitte um Erklärung von: die 67er, 68er Bayboomer haben Hitler weltweit übereilt, erst in den Rassenwahn dann in den Weltkrieg Zwei zu Lasten unserer armen unseligen Exellenz Eilte Väter- , Mütter Generation getrieben.
Das können die 67er, 68er niemals wieder gutmachen, auch, wenn sie es wollten, aber dazu fehlt denen ja sowieso das personenbezogen autonome Zentralorgan?


ciao
Ullrich
Joachim Petrick schrieb am 28.10.2011 um 15:15
Lieber Ullrich,
ich kann mich auch an die Phenix Dokumentation erinnern. Zuerst habe ich ganz ungläubig geguckt, weil ich nicht glauben wollte, was den Bildern an Kommentaren unterlegt wurde.

Der zeitliche Zusammnehang sprach aber für diese angebotene Deutung.Hinzu kam die Geheimhaltung.

Wann haben die sich da, wie zufällig, auf einer Schiffsfahrt in norwegischen Fjorden getroffen?
War nicht der Generaloberst Beck als Chef der reichswehr, des 100.000 Mann Heeres, dabei?

War das schon im Sommer des Jahres 1933?

HItler sollte wohl Zeit kriegen, bis Recihspräsident a. D., der "Sieger von Tannenberg", Feldmarschall Paul von Hindenburg gestorben, pompös zu Grabe getragen war, um dann gegen die alten Kameraden, den irgendwie linkslastigen Flügel der NSDAP, die SA, unter Ernst Röhm unabdinglich ultrabrutal exekutiv zuzuschlagen?

Oder war das noch zu Lebzeiten von Hindenburg?

tschiao
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 28.10.2011 um 15:27
Lieber Ullrich,

Du schreibst:

"Ich weiß nicht. Mir wäre es auf jeden Fall lieber gewesen, wenn Hitler wie alle andern Verbrecher dort gelandet wäre, wo er hin gehörte, erst vor Gericht und dann in den Knast. Daß Militärs die Ausrede vom Befehlsnotstand ohne Hitlers Selbstmord nicht in gleicher Weise verwendet hätten, vermag ich nicht zu sehen. All die Ärzte und anderen barbarischen Verbrecher haben ihr Wüten in den KZ auch ohne Führereid auf gleiche Weise versucht zu rechtfertigen."

Ich vermute, mit Adolf Hitler vor Gericht, wäre den Generälen, voran im Generalstab, den Diplomaten, Reichswirtschaftsführern, Juristen, Ärzten/innen, Reichsbahnern, Polizisten/innen noch unangefochtener gelungen, sich auf Führerbefehle zu berufen, weil Adolf Hitler, noch einen Zacken frecher, schärfer als Hermann Göring, mit seiner propagandistischen Schnauze und geschulten Rhetorik, alle Schuld sündenstolz auf sich nehmend, den bekennenden Nazi als Weltverbesserer
"Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen, oder verrecken, weil sie es dann nicht anders verdient hat!" herausgehängt hätte.

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 28.10.2011 um 15:28
Bitte um Erklärung von: die 67er, 68er

Erklärung wird nachgeliefeet, bin erst einmal weg.

tschüss
Jochen
Ullrich Läntzsch schrieb am 28.10.2011 um 16:08
Lieber Jochen,

@15;15

als meiner Erinnerung nach war diese Nordlandfahrt nach der Januarwahl und vor der Machterteilung. Zausel Hindenburg lebte also noch.

ciao
Ullrich
ps:
Wenn ich Zausel sage, dann nur um ihn herabzusetzen, nicht um ihm entschuldigende Altersdemenz zu assistieren.
Ullrich Läntzsch schrieb am 28.10.2011 um 16:21
Lieber Jochen,

genau das glaube ich eben nicht. Selbstverständlich darf man die Inszenierung eines Prozesses nicht Idioten überlassen. Und ein Hitler, der ja zum Schluß dem deutschen Volk sagte, es wäre ja weniger wert als die slawischen Ostvölker, denen die Zukunft gehören würde, ein solcher Hitler wäre m.E. die beste Medizin gegen die Hitlerei gewesen, die es gibt. Ein Hitler aber vor allem, der nach hinreichender Konfrontation mit den von ihm zu verantwortenden Verbrechen sich als das kleine Würstchen zeigen würde, das er nun einmal war. Hätte dieses Würstchen weiterhin im Nachkriegs-Geschichtsunterricht seinen festen Platz gehabt, hätte es die Neonazis nie gegeben.

Es unterblieb leider bislang nahezu völlig, das wahre Wesen der Nazimischpoke, als die Zusammenrottung einer Bande von übergroßen Feiglingen zu entarnen.

Allerbeste
Ullrich
Joachim Petrick schrieb am 28.10.2011 um 18:37
Lieber Ullrich

"als meiner Erinnerung nach war diese Nordlandfahrt nach der Januarwahl und vor der Machterteilung. Zausel Hindenburg lebte also noch."

Das ist interessant.
Also bereits im Sommer 1932, wenn ja, nach welcher Januar Wahl und welcher Machtergreifung?
Die politische war doch am 31. Januar 1933, die miiltärische erst mit Gründung der Deutschen Wehrmacht und offenen statt heimlichen Einführung der Wehrpflicht im Jahre 1935, samt Eid auf die Person des Führers, statt auf die Verfassung des Deutschen Reiches.

Meine Frage galt direkt der sogenannten Niederwerfung des sogenannten "Röhm Putsches" am 30. Juni 1934, ob da der olle Zausel Hindenburg noch gelebt hat?

tschüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 28.10.2011 um 19:04
Lieber Ullrich,

Du schreibst:

".... Und ein Hitler, der ja zum Schluß dem deutschen Volk sagte, es wäre ja weniger wert als die slawischen Ostvölker, denen die Zukunft gehören würde, ein solcher Hitler wäre m.E. die beste Medizin gegen die Hitlerei gewesen, die es gibt".

Dass Hitler das Deutsche Volk in seinem politischen Testament als historisch, seiner unwer,t enteigenete, kann bei investigativen Lichte betrachtet, auch als perfider Teil einer "Non Paper" Vereinbarung mit dem heimlichen Generalstab der Reichswehr und späteren Deutschen Wehrmacht gedeutet werden.

War Adolf Hitler, selbst angesichts seines Todes, noch in der Pflicht gegenüber den Generälen, Feldmarschällen, denen, samt dem Deutschen Volk, kollektiv einen letzten Dienst der propagandistisch politischen Enterbung zu erweisen, damit die MIlitärs, Dipplomaten. Juristen, Ärzte/innen in voller Kenntis ihrer aktiven Beteiligung, Begünstigung, Antreibung zu organisierten, spontanen Regierungsverbechen, sich, den Führer zitierend, ihre behandschuhten Hände in vollem Wichs, geledert, gepudert und gestriemt in der Unschuld der Opfer des NS- Regimes waschenl konnten?

War und ist folglich diese Enterbung des Deutschen Volkes, des Generalstabes, der Offiziere, der Mannschafts Truppen der Wehrmacht, SA, SS , POlizei, Grenzorgane, der Diplomaten, Beamten, Ärzte/innen, Juristen/innen, verbunden mit der Entpflichtung vom Führer Eid, durch seinen Führer, Adolf Hitler, zumindest vorübergehend in aussichtsloser Lage der unabdinglich kommenden bedingungslosen Niederlage und Kapitulation als Persilschein von letzten Führers Gnaden als politische "Überwinterungs- Überlebensstrategie" zu deuten?

Ist nur deshalb die "Letzte Aufgebots" Propaganda vom Wehrwolf nahezu nur eine Sprechbalse geblieben?

tshciao
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 28.10.2011 um 19:35
Lieber Ullrich,
ich ahne und vermute, es übestieg einfach die Vorstellungswelt von Adolf Hitler, dass ihm die Siegermächte womöglich doch nicht im Käfig durch die Straßen Moskaus als Spektakel an der Kette Stalins führen würden, sondern ein einigermaßen "leidlich" Forum publikumsiwrksam vor einem Internationalen Stragerichtshof in Nürnberg einräumen würden.
Hätte Hitler das geahnt, hätte er noch in den letzten Tagen in seinem Führerbunker unter der zerstörten Reichskanzlei an seinen rhetorisch dreisten Meisterwerken schneidig aufgelegt, weiter gearbeitet und eine unerhörte Aufbruchstimmung verbreitet:

"Jetzt geht es doch erst richtig los.
Ihr sollt mal sehen, wie ich mir diese dahergelaufenen Sieger Kanaillchen rhetorisch vornehme.
Wer rhetorisch siegt, siegt doppelt und dreifach.
Heute gehört uns Nürnberg.
Morgen gehört uns die ganze Welt.
Warum habe ich denn wohl den ganzen Krieg angeszettelt?

Ich habe doch den ganzen Weltkrieg nur geführt, damit ich den Fürhrern der Völkerstämme der Welt auf Internationalen Tribunalen endlich im Sinne des Nationalsozialismus der Ersten Stunde der Kampfzeit als Sohn des Krieges, die Leviten lesen kann, dass denen Hören und Sehen vergeht und die stammelnd anfangen, ihre jahrhundertlange Schuld vor mir, dem heimlichen Führer der Welt offen zu bekennen.
Sie werden mich anflehen, die Welt zu führen!

Ich werde die versammelten Führer der Völkerstämme der Welt, schlicht und ergreifend, mit meinen volksnah einfach befeuernd schlichten Worten, Reden wissen lassen, , wo es lang geht und wo der historische Hammer hängt...
Volksgenossen//innen reißt euch zusammen!
Macht jetzt in der großen historischen Stunde der Umwälzung aller Werte in unserer Welt nicht schlapp!.
Wir stehen nachwievor, wie ich es, euer Führer, der ich bin, verheißen habe, gerade jetzt kurz vor dem rhetorischen Endsieg.

Volksgenossen//innen!,
Siegen kann jeder, aber aus absoluten Niederlagen, bedingungslosen Kapitulationen, Siege zu machen, das können nur wir, die wahren Nationalsozialisten als Herren der Welt.
"Heil Hitler! Amen!

Ende des Zitats einer fiktiven Rede von Adolf Hitler vor dem Nünberger Kriegsverbrecher Tribunal 1946.

tschiao
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 28.10.2011 um 20:09
Lieber Ullrich,

hier meine Erklärung zu meinem obigen Satz:

"......die 67er, 68er Bayboomer haben Hitler weltweit übereilt, erst in den Rassenwahn dann in den Weltkrieg Zwei zu Lasten unserer armen unseligen Exellenz Eilte Väter- , Mütter Generation getrieben.
Das können die 67er, 68er niemals wieder gutmachen, auch, wenn sie es wollten, aber dazu fehlt denen ja sowieso das personenbezogen autonome Zentralorgan?"

Das ist zuerst einmal als Persiflage auf das Buch von Götz Aly
"Warum die Deutschen? Warum die Juden?" gedacht.

Götz Aly setzt Väter-, Mütter Generation zunächst vom politischen Spiritus des "Unabdinglichen" her, insbesondere im studentischen Milieu, mit den 67ern, 68ern ungebrochen gleich, um dann schlussendlich Partei für die wirklich und vermeintlich geschundenen Väter, Mütter zu ergreifen, die von ihren Söhnen, Tochtern den, 67ern 68ern, herangewachsen, täglich, tagaus, tagein, unbarmhherzig gnadenlos ins Gericht , ins Gebet genommen wurden und werden, weil sie damals 1933- 45 als schweigende Masse oder gar als Tätervolk gesichtslos dem Führer Adolf Hitler, "Heil Hitler! Heil Dir im Siegerkranz!!" zujubelnd, dabei waren.

Götz Alys Ansatz zuende gedacht, müßte die Erwartung der 67er, 68er als Denkfigur im Kopf der Eltern bei Adolf Hitler Panik ausgelöst haben, dass der dachte, ich muss den Krieg, die Endlösung der Judenfrage auf europäischem Boden, egal, ob Sieg, ob Nierderage , vor der Ankunft der 67er, 68er vollziehen, also vor 1961, denn mit den 67ern, 68ern, die sich womöglich auch noch gobal auf der Nullbock- , Tunix- Schiene gegen mich zusammen tun, ist weder Partei, Staat, Krieg noch Weltherrschaft zu organisieren!?
Das geht, wenn überhaupt nur mit den Vätern/Müttern der 67er, 68er.

Die Schuld der 67er, 68er ist folglich rückwärts gedacht, dass diese, noch bevor sie livehaftig da, einen ungeheuren Erwartungs- Druck nach dem Prinzip der "Selbsterfüllende Prophezeiung" auf ihre Eltern, Onkels, Tanten gemacht haben, ohne es zu wissen und wenn ja, bis heute ohne Schuldgefühlorgan einfach nicht als "Mea Culpa" bereuen wollen.

Im Grunde ist das ein zusätzlich konstruiertes Götz Aly Indiz, auch wenn er dieses auf die 67er, 68er münzt, dass die Väter, Mütter der 67er, 68er sehr wohl mehrheitlich genau wußten, was sie zwischen 1933- 45 im Deutschen Reich, in Europa taten, weil sie ahnten, ihre kommenden, bereits heranwachsenden Kriegs Kids würden das niemals, in umfassende Kenntnis gesetzt, mehrheitlich billigen.

N. m. E. schießt Götz Aly mit seinem neuen Buch ein Eigentor, tut aber so als ob
"Tor gleich Tor sei!"

tsiao
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 28.10.2011 um 20:30
siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/goetz-alys-neues-buch-dieser-fuerchterliche-neid

16.08.2011 | 03:07
Götz Alys neues Buch ""Dieser fürchterliche Neid"
götz aly 68er lesen&bloggen kollektivschuld deutsches neidwesen juden holocaust napoleon kaiserreich weltkrieg weizsäcker joschka fischer dasamt außenamt archiv reichsbank

Untertitel "Hüte dich vor den Schwachen"

Götz Aly in Sachen Unschäfen & Untiefen von Kollektivschuld unterwegs
In seinem neuen Buch
"Hüte dich vor den Schwachen!", warum die Deutschen?, warum die Juden?" ( S. Fischer 2011, 352 Seiten. Gebunden, 22,95 € )
Joachim Petrick schrieb am 28.10.2011 um 22:19
Lieber Ullrich,

hier noch weiter Argumente nd Belege zur Erläuterung meiner steilen These:

Es galt und gilt das Generationsübrgreifende Recht, das wohl hier und da von Despoten, Verbrecher Regierungen, wie dem NS- reegime, dem Stalinismus, Maoismus, Pol Pot Regime, Pinochet Regime in Chile, Gaddafi Regime, u. u. auf Zeit ausgesetzt sein kann, aber doch unbefristet gesetzt bleibt.

. Die Kindergeneration wird der Kläger ihrer Elterngeneration sein.
Genau das wußte Heinrich Himmler, wenn er sich verklausuliert in seiner Posener Rede von 1943 darauf folgendermaßen in etwa bezieht:

"Dieses Kapitel unserer NS- Geschichte, die Endlösung der Judenfrage, muss ein ungeschriebenes Kapitel von unerkanntem Heldentum unser Männer bleiben, die an vorderster Front, sich für Führer, Volk und Vaterland im Namen des Aufbaus des Tausendjährigen Reiches bereit und fähig erwiesen haben, tagaus, tagein Massenmorde zu begehen und doch, abgesehen von einzelnen menschlich undiszipliniert, wie dienstlich nicht zu akzeptierenden Missbrauchs Fällen, anständige Kerle geblieben sind.
Jeder hat im Krieg schon einmal eine, zwei, fünf Leichen gesehen, aber täglich tausende Leichen aufgestapelt zu einem gewaltigen Berg, oder in Gruben geworfen, zu sehen, wer hält das aus, ohne menschlich ergriffen zu sein.

Unsere tapferen Männer halten das aus. Das ist ihr nie zu beschreibendes Heldentum, weil, den nachwachsenden Generationen der Sinn und Verstand fehlen wird, dieses Heldentum in seinem wahrhaftig aufopferungsvollen Ausmaß wirklich zu begreifen.

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/-peter-sloterdijk-und-heinrich-himmlers-posener-rede-von-1943

29.03.2010 | 12:45
Peter Sloterdijk und Heinrich Himmlers Posener Rede von 1943
peter sloterdijk heinrich_himmler himmler himmlers_posener_rede 68er 67er götz_aly götz aly endlösung völkerrecht völkervernichtung völkermord weltkrieg hitler

Sucht Peter Sloterdijk in Heinrich Himmlers Posener Rede von 1943 eine philosophische Dimension?

Verfängt und verheddert sich Peter Sloterdijk im Maschendraht der Hängematte seiner „Sprechenden Philosophie“?
Joachim Petrick schrieb am 29.10.2011 um 01:52
ergänzende Quelle:

www.nationalsozialismus.de/dokumente/texte/heinrich-himmler-posener-rede-vom-04-10-1943-volltext.html

Heinrich Himmler: Posener Rede vom 04.10.1943 (Volltext)

Rede des Reichsführer-SS
Bei der SS-Gruppenführertagung in Posen
Am 4. Oktober 1943
Ullrich Läntzsch schrieb am 29.10.2011 um 14:16
Lieber Jochen,

vorab eine Bitte, überschätze nicht meine Fähigkeit zur Übersicht. In der ersten Übersicht überfordert mich die große Vielfalt Deiner interessanten Fragen ein wenig.

Daher gehe ich jetzt schlicht Punkt für Punkt vor.
Also @ 18:37

Also bereits im Sommer 1932, wenn ja, nach welcher Januar Wahl und welcher Machtergreifung?

Siehst Du wie massiv die Propaganda auf uns einwirkt, ich muß auch immer aufpassen, nicht gedankenlos von Machtergreifung? sondern von der Machterteilung> zu sprechen.

Gerade habe ich nach längerem Recherchieren einen Fehler in der Wahrnehmung der Wahlen erkennen müssen.

Als gesichert dürfte aber gelten: Adolf Hitler ist nicht durch Wahlen an die Macht gekommen. Vielmehr wurde ihm die Macht als Reichskanzler durch den Reichspräsidenten in einem Moment übertragen, als sein politischer Stern bereits wieder zu sinken schien.<
i> aus 192.68.214.70/blz/web/100083/100083kapitel7.pdf

Für den Moment ist mein Bedarf an Beschäftigung mit der unsäglichen Hitlerei mehr als gedeckt, und muß mich anderswo regenerieren.

Antimilitaristische, sich von Krieg und Militär angekotzt fühlend, friedensbewegte Grüße

Ullrich

ps: wenn's mir wieder danach ist, werde ich als Erstes versuchen den Phoenix-Film über Hitlers Fahrt in die Welt der Fjorde suchen. In herrlichster Natur wurden die Weichen in den Wahnsinn gestellt ...
Joachim Petrick schrieb am 29.10.2011 um 14:45
Lieber Ullrich,
ja, das ist schon manchmal ein Kreuz, was für ein historischer datanalat in unserem, meinem Hirn sprungbereit gedrillt, drangvoll hier, da nicht, herumkreucht. pardon!

"Siehst Du wie massiv die Propaganda auf uns einwirkt, ich muß auch immer aufpassen, nicht gedankenlos von Machtergreifung? sondern von der Machterteilung> zu sprechen."

Vorab:

Danke für die Klarstellung!
Joachim Petrick schrieb am 30.10.2011 um 14:42
Lieber Ullrich,
auch wenn es zum Kotzen ist:

"Als gesichert dürfte aber gelten: Adolf Hitler ist nicht durch Wahlen an die Macht gekommen"

Formal ist Hitler doch durch die Bildung einer regierungstragenden Mehrheitskoaliton an die Macht gekommen.
Das geschah "scheinlegal", damit die Siegermächte von 1918, voran Frankreich nicht zu miltärischen Interventionen, wie im Jahre 1923 mit der Besetzung des Ruhrgebiets durch französische truppen, , provoziert würden.

Dass die von Papens, Hugenbergs in diese regierungsbildende Koalition mit Adolf Hitlers NSDAP einwilligten, geschah aber offensichtlich, historisch belegt, auf Druck durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und dessen Berater.
Joachim Petrick schrieb am 29.10.2011 um 14:47
siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/occupy-history-

29.10.2011 | 02:54
"Occupy history"
occupy-history occupy peter sloterdijk rüdiger_safranski joschka joschka_fischer heinrich_himmler himmler himmlers_posener_rede 68er 67er götz_aly götz aly endlösung völkerrecht völkervernichtung völkermord weltkrieg hitler eurokrise lastenausgleich griechenland schriftlose_kultur schriftkultur überlieferungskultur

"Occupy history" Versuch? am Beispiel von Heinrich Himmlers Posener Rede vom 04.Oktober.1943
apatit schrieb am 29.10.2011 um 17:08
"Die europäischen Regierungschefs sind sich bewusst, dass mehr auf dem Spiel steht, als ökonomische Fragen. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel beendete eine Regierungserklärung, die sie am Mittwoch vor ihrer Abreise nach Brüssel im Bundestag abgab, mit den Worten: „Niemand sollte glauben, dass ein weiteres halbes Jahrhundert Frieden in Europa selbstverständlich ist. Scheitert der Euro, scheitert Europa.“
Da sollte aber Frau Merkel nicht vergessen, dass die Friedensepoche auch maßgeblich durch die sozialistischen Staaten möglich waren und wird nicht insgeheim zugegeben, dass wenn es um Gewinn und Profit geht, ja sogar Krieg unter kapitalistischen Staaten wieder möglich ist. Ein bisschen habe ich das verdrängt, so blöde kann man nicht sein – doch so blöd ist man. Aus der Geschichte nichts gelernt.
apatit schrieb am 29.10.2011 um 17:12
"Antimilitaristische, sich von Krieg und Militär angekotzt fühlend, friedensbewegte Grüße" Wichtige Grüße und Hoffnung auch von mir!
apatit schrieb am 29.10.2011 um 17:32
"In der sozialistischen Bewegung rief die Europaidee eine scharfe Kontroverse hervor. Ihre Wortführer in Deutschland waren Karl Kautsky und Rosa Luxemburg. Drei Jahre vor Beginn des Ersten Weltkrieges hatte Karl Kautsky geschrieben, für "eine ständige Fortdauer des Friedens, die das Gespenst des Krieges für immer bannte, gibt es heute nur einen Weg: die Vereinigung der Staaten der europäischen Zivilisation in einem Bunde mit gemeinsamer Handelspolitik, einem Bundesparlament, einer Bundesregierung und einem Bundesheer - die Herstellung der Vereinigten Staaten von Europa." Wer klaut da?...
apatit schrieb am 29.10.2011 um 17:32
"In der sozialistischen Bewegung rief die Europaidee eine scharfe Kontroverse hervor. Ihre Wortführer in Deutschland waren Karl Kautsky und Rosa Luxemburg. Drei Jahre vor Beginn des Ersten Weltkrieges hatte Karl Kautsky geschrieben, für "eine ständige Fortdauer des Friedens, die das Gespenst des Krieges für immer bannte, gibt es heute nur einen Weg: die Vereinigung der Staaten der europäischen Zivilisation in einem Bunde mit gemeinsamer Handelspolitik, einem Bundesparlament, einer Bundesregierung und einem Bundesheer - die Herstellung der Vereinigten Staaten von Europa." Wer klaut da?...
Joachim Petrick schrieb am 30.10.2011 um 10:42
@apatit

Was einmal auffällt, Bundeskanzlerin Angela Merkel stilisiert die gegenwärtige Europapolitik als Opfer und nicht als gestaltende ;Macht
Joachim Petrick schrieb am 30.10.2011 um 10:45
@apatit

Was weiter auffällt, Angela Merkel meint, wie alle Europapolitiker/innen vor ihr, Europa sei scheinbar nur über den Druck von wirklichen und "gefühlten" drohenden Krisen- , Kriegsszenarien voranzubringen.

Dabei hat sie doch glatt den Kosovokrieg, 1999, samt Kalten Krieg als Krieg unterschlagen
Joachim Petrick schrieb am 30.10.2011 um 11:32
@apatit

Beim Kalten krieg wird immer leicht vergessen, dass es weltweit sogenannte Stellvertreter Kriege ohne Ende in Vietnam, Angola, Mosambique, Rhodesien, Biafra, Afghanistan u. u. , Falkland Krieg gab und dass der Kalte Krieg ein politisch geführter Krieg über Blockaden, Sanktionen gegen die Ressoucen, Finanzen, Währungen, Rohstoffe, voran ÖL, Gas der Comecon sozialistischen Staaten war
Joachim Petrick schrieb am 30.10.2011 um 11:34
@apatit

"friedensbewegte Grüße" Wichtige Grüße und Hoffnung auch von mir!"

Danke für die Friedensgrüße!

Ich güße im vollen Frieden Occupy Wichs zivil zurück!
Joachim Petrick schrieb am 30.10.2011 um 11:37
@apatit

meinten nicht Karl Kautzky wie Rosa Luxemburg ein Europa der autonomen Republiken, wie die spätere UdSSR?

War nicht dann die UdSSR das Europa, das sie meinten?
apatit schrieb am 30.10.2011 um 15:26
Ich sage mal nein.
Joachim Petrick schrieb am 30.10.2011 um 22:37
@apatit

Welches Europa meinten denn Karl Kautzky und Rosa Luxemburg?
Joachim Petrick schrieb am 30.10.2011 um 22:37
@apatit

Welches Europa meinten denn Karl Kautzky und Rosa Luxemburg?
Uwe Theel schrieb am 31.10.2011 um 17:51
@ JP

Soviel braunverseuchten Stuss wie den hier Geschriebenen über Hitlers und der Faschisten angebliches "Wollen" und "Müssen" habe ich selten - jeden falls selten in der FC - gelesen.

JP, Sie sind ein aufgeblasener Schwätzer, der mit Entsetzen Scherz treibt und von der Geschichte auch nur der Deutschen soviel weiß wie die sprichwörtliche Kuh vom Sonntag.

Und so jemand wird vom Freitag als "Publizist" gehalten!!!???

P.S. Auch kein Ruhmesblatt für Sie her Läntzsch.
Joachim Petrick schrieb am 31.10.2011 um 18:21
@Uwe Theel

Dass Sie mit der Zwangsjacke Ihres Tunnelblicks, samt eingeschränkten Gesichtsfeld, durch die Welt laufen, ist ihnen nicht vorzuhalten,
Gebrechen soll man/frau Niemandem vorhalten.
Aber das verleiht Ihnen auf keinen Fall die Berechtigung, dass Sie sich hier egen jede Nettikette zu solch derartigen Verunglimpfungen meiner Person und der Person des Ullrich Läntzsch in diesem Blog hinreißen lassen.
Nehmen Sie endlich einmal ausnahmsweise eine zivilisierte Haltung an!"

Ansonsten frage ich Sie:

Nehmen Sie das eventuell zurück?, wenn nicht, ist die Angelegenheit für mich als die Ihrige erledigt?
Uwe Theel schrieb am 31.10.2011 um 18:31
@ JP

wenn es die Netikette erlaubte, würde ich Ihnen noch ganz anders dem Marsch blasen, aber erledigt sind, so wie so, Sie.
apatit schrieb am 31.10.2011 um 18:45
Ein Meinungsaustausch ist, wenn ein Beamter mit seiner Meinung zu seinem Vorgesetzten geht und mit dessen Meinung zurückkommt.
Andrej Gromyko
poor on ruhr schrieb am 31.10.2011 um 18:49
@apatit

:)
Joachim Petrick schrieb am 31.10.2011 um 18:50
@Uwe Theel

"wenn es die Netikette erlaubte, würde ich Ihnen noch ganz anders dem Marsch blasen, aber erledigt sind, so wie so, Sie"

Nur Mut!, Sie grobschlächtiger Ankündigungsmeister, etwas haben Sie ja schon von ihrem militant gewaltbereiten Inneren Sausack herausgelassen.

Nur weil Sie keine Ahnung von ganz unterscheidlichen Quellenlagen, Sichtweisen der Geschichte haben, keine Argumente auf der Pfanne haben, haben wollen, als Ihren argumentativen Tunnelblick Schlick, meinen Sie hier an Geschichte Interessierte übergriffig unverschämt abwatschen zu können?

Falls Sie aus persönlichen Gesundheits Gründen momentan oder insgesamt chronisch gehandicapt sein sollten, lassen Sie es mich wissen, dann wünsche ich Ihnen, trotz Ihrer unhaltbar unverschämten Anwürfe, vorab schon einmal Aussichten auf baldige beste Genesung.
Wie gesagt
"Gebrechen soll man Niemandem vorwerfen:
Joachim Petrick schrieb am 31.10.2011 um 18:53
@apatit

"Ist die Not am größten, naht auch schon die Rettung"

auch wenn der Aphorismus von Friedrich Hölderlin stammt, passt der doch in den stalinistischen Tunnel röhrenweise verlegt, auf Andrej Gromyko wie die Faust aufs Auge.

Danke!
Joachim Petrick schrieb am 31.10.2011 um 20:12
@Uwe Theel

Ich denke, Sie haben die Grenzen der Nettikette längst überschritten.

N m. E. fehlt Ihnen das Gespür, wann Sie die Grenzen der Nettikette hier im FC Forum überschritten haben.
Joachim Petrick schrieb am 31.10.2011 um 20:14
@Uwe Theel

"Ich denke, Sie haben die Grenzen der Nettikette längst überschritten.

N m. E. fehlt Ihnen das Gespür, wann Sie die Grenzen der Nettikette hier im FC Forum überschritten haben."

Wenn dem so ist, was schlagen Sie vor, wie wir hier gegenseitig gesichtswahrend miteinander und anderen umgehen?
Joachim Petrick schrieb am 31.10.2011 um 20:19
@Uwe Theel

"
P.S. Auch kein Ruhmesblatt für Sie her Läntzsch."

Ihr PS ist sowas von hingewurschtelt, als ob Sie ein abgehalfterter Führungsoffizier im Ruhestand des Herrn Läntzsch gewesen sein wollen hätten mögen, dem Sie hier cora Publikum anmaßen die Leviten zu lesen gedenken haben möchten und auch einmal tun.

Herr Theel,
was ist Los mit Ihnen, was bei Ihnen nicht mehr fest an seinem vorherig angestammten Platze ist, dass Sie sich hier so mit Rundumschlägen, die einen ja in der Regel selber mit flach legen, derartige Entgleisungen leisten zu meinen können?
Novalis schrieb am 31.10.2011 um 20:32
Ts, ts, Jungs, so geht das nicht und der Uwe geht jetzt erstmal vor die Tür und drückt die Klinke runter, solange bis er wieder rein darf.
Joachim Petrick schrieb am 31.10.2011 um 20:51
Novalis schrieb am 31.10.2011 um 20:32
Ts, ts, Jungs, so geht das nicht

Danke für den Rat in dieser verfahrenen Situation
"Mach mal Pause!"

Wie geht es dann aber nach der Pause weiter?

"Guter Rat ist ungeheuer teuer!"
Joachim Petrick schrieb am 01.11.2011 um 23:36
siehe :

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/weinen-sich-reiche-bei-sandra-maischberger-aus?

01.11.2011 | 21:45
Zapft Sandra Maischberger die Reichen im Lande an?
occupy klaus zapf menschenbeimaischbeger reiche roosevelt new_deal deficit_spending millionäre geldkreislauf

Weinen sich Reiche bei Sandra Maischberger aus?

Hängen Reiche blutleer am steuerpolitischen Tropf!

Der Umzugskarton- , Speditionsmillionär Klaus Zapf, der als abgebrochener Student der Philosphie sein Unternehmen "Zapf- Umzug- und Speditions GmbH" gründete, ist der Elefant im Porzellenladen der Superreichen, andere sagen , Klaus Zapf ist das Enfant terrible unter Deutschlands Reichen.
Klaus Zapf lebt angeblich von gerade einmal 300.- Euro/Monat.
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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