Der US- Film "Operation Walküre", das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944
Was Oberst Graf Stauffenberg und seine Verschwörer wirklich wollten, interessiert diesen US- Film
"Operation Walküre" nicht wirklich.
Der US- Film "Operation Walküre" aus dem Jahre 2008, mit Tom Cruise als Hauptdarsteller in der Rolle des Oberst Graf Stauffenberg, schließt sich bruchlos dem Stauffenberg Bild in den Medien als „Gescheiterter Helden“ Mythos an,
Dieser Stauffenberg Mythos des "Gescheiterten Helden" wird im Wochenmagazin „Der Spiegel“ nachwievor unter Feuer gehalten, hat der Spiegel sich doch über Jahrzehnte auflagenstark in Serie und Titel Aufmachern nachhaltig
„Fest & Speer“,
Albert Speer & Joachim Fest, nebst Jobst Siedler erfolgreich und profitabel geweigert, der Europäischen Tragödie erster Teil des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 auf den wahren Grund zu gehen.
Übergangslos kommen wir so jetzt selbstredend auch in diesem US- Film
"Operation Walküre",
der gestern im zdf gesendet wurde, unvermittelt auf den zweiten Teil der Tragödie, in dem über verwickelte Umstände vielleicht der Grund und das Ausmaß der Tragödie erster Teil unumkehrbar sichtbar werden könnte, aber wundersam nicht wird.
Vorab:
Haben juristisch und anderweitig hochgebildete Generäle, Obristen der US- Army nicht alle Chancen bisher, angesichts der menschenverachtenden Verhältnisse in Gefängnissen der US- Army, CIA, regierungsamtlich gesetzlich zugelassenen, wie geduldet eingeräumten Foltermethoden gegenüber Gefangenen mit kriegs- und völkerrechtlich ungeklärtem Status in Guantanamo auf Kuba, im Iraque, in Kairo, in Geheimgefängnissen in Afghanistan, Osteuropa gegen die Maschinerie des militärisch- administrativ- industriellen Komplexes der USA zu „putschen“, ungenutzt verstreichen lassen?
Nährt der US- Film
"Operation Walküre"
womöglich die Bereitschaft von Generälen, Obristen in mit den USA befreundet nichtbefreundet despotischen Regimen, Militärmaschinerien unserer Welt, als selbsternannte Kommissare ultimativ exekutiv, erst investigativ ermittelnd, dann unabdinglich gegen Vorgesetzten Unrecht zu putschen, um der allgemeinen Gerichtsbarkeit bis hin zur Anerkennung des Internationalen Strafgerichtshofes in Den Haag durch die USA endlich Geltung zu verschaffen, oder, konfrontiert dieser Film ungefiltert den Zuschauer, so oder so, unreflektiert mit vermeintlichem Kameraden Verrat, mit verbrecherischer Verstrickung von Personen in den eigenen Kameraden/innen, Kollegen/innen Reihen, inbeded für alle operativen Zeiten, die Finger von investigativen Aufdeckungen von Vergehen, gar Verbrechen in den eigenen Kamaradenreihen zu lassen?
Zurück zu der Figur Oberst Graf Stauffenberg:
Das ungeheure Ausmaß der Tragödie erster Teil der Verschwörer des Attentats vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler liegt in der zutage getretenen verbrecherischen aktivierenden wie passiven Komplizenschaft der militärischen Führung, dem Generalstab der Deutschen Wehrmacht, seit Anbeginn des Weltkrieges am 01. September 1939 mit den staatlich unabdinglich forciert organsierten Verbrechen des NS- Regimes
Unter den Soldaten/Angehörigen der Deutschen Wehrmacht an der Front und in den besetzten Gebieten Europas, Afrikas war der trügerische Spruch in aller Munde:
“Wenn wir erst einmal wieder zuhause sind, räumen wir unabdinglich nach unserem Eide und den Gesetzen der Gerichtsbarkeit der Deutschen Wehrmacht mit den Schweinen an der Heimatfront auf.
"Wenn das der Führer wüßte!“
war auch so ein euphemistisches Wort, als ob die Verbrechen gegen den Willen Adolf Hitlers im Krieg geschahen.
Diesen Spruch u. a. hatte sich auch Oberst Graf Stauffenberg als kriegsversehrter Angehöriger des Afrika Korps zu Herzen genommen.
Wie die Deutsche Wehrmacht als "Vollziehende Gewalt" in den besetzten Gebieten und an der Front gegen alles Völker- und Menschenrecht aufgeräumt hatte, indem die Deutsche Wehrmacht nicht nur Verbrechen der NS- Administration logistisch billigte, sondern aktiv forcierend begleitete, war Claus Schenk Oberst Graf von Stauffenberg längst gegenwärtig, bevor er sich und seine Mit- Verschworenen zum Attentat auf Adolf Hitler entschieden.
Doch als den Geschwistern, Sophie und Hans Scholl, der kurze Prozess vor dem Volksgerichtshof in München als Verschwörer gegen Führer, Volk und Vaterland gemacht wurde, hatten sich Militärs, wie Graf Stauffenberg nicht einmal für diesen in den Münchner Medien publizierten Prozess im Februar 1943 und danach interessiert.
Dieser Prozess gegen die Geschwister Scholl spielt selbst bzw. bezeichnender Weise auch in diesem US- Film "Operation Walküre"
nicht einmal einen marginalisierte Rolle als Randnotiz.
Das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 galt folglich weniger der Person Adolf Hitlers direkt, sondern galt der Vorstellung der Verschwörer, einen unumstösslich kriminologisch investigativen Beleg der verbrecherischen Komplizenschaft der Generalität der Deutschen Wehrmacht mit den Nazis vor aller Welt herbeizuführen.
An den Reaktionen der Obersten Militärs auf den Versuch des Attentats auf den Führer Adolf Hitler am 20. Juli 1944 sollte die Weltöffentlichkeit die Komplizen des NS- Regimes erkennen.
Was den Verschwörern definitiv selbstmörderisch gelang, was jedoch, selbst vom Nürnberger NS-Kriegsverbrecher Tribunal bis heute, mangels jeder Sorgfaltspflicht, in bedeutenden Teilen geleugnet wurde und wird.
Warum ist den angeblich gescheiteten Verschwörern des 20. Juli 1944 dieser historische Beleg unumkehrbar gelungen?:
Oberst Graf Stauffenberg hatte als Angehöriger im Generalstab des Heimatersatzheeres den Wallküre Alarm am 20. Juli 1944 ausgelöst, um durch die Mobilisierung des Heimatersatzheeres zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der staatlichen Ordnung die Deutsche Wehrmacht endlich auch im Reich unter Wahrung des Eides auf den Führer und der NS- Gesetzlichkeit in den Stand der politisch "Vollziehenden Gewalt" zu versetzen.
Was Oberst Graf Stauffenberg und den patriotischen Verschwörern letztendlich gelang, egal ob das Attentat gegen Adolf Hitler erfolgreich oder gescheitert war.
Doch die militärische Führung der Deutschen Wehrmacht wies, verbrecherisch mit den NS- Regime verstrickt, korrumpiert, mit Rittergütern und anderen Dotationen aus der Reichsschatz- Schatulle des Führers gekauft, die einmalig Günstige Gelegenheit auf dem "Silbernen Tablett serviert" ungenutzt lassend, die politisch
"Vollziehende Macht und Gewalt"
als eigene patriotische Verantwortung von sich feige zurück, wie es das Gesetz in der Stunde der Gefahr und der Not der Nation und Europas befahl, liquidierte die patriotischen Verschwörer des 20. Juli 1944, voran Oberst Graf Stauffenberg verbrecherisch, ohne militärgerichtliches Verfahren (Der Alarm Walküre war längst abgeblasen, der außergesetzliche Notstand, samt Standgerichtsbarkeit seit Stunden wieder aufgehoben) als angebliche Verräter am Vaterland, des Europäischen Abendlandes, noch am späten Abend in der frühen Nacht desselben Tages gegen 21.00 Uhr im Innenhof des Bendlerblocks.
Joachim Petrick.