Professor Paul Kirchhofs heldenmütiger Kampf gegen die, Steuer- Paragraphen speiend, vielköpfige Hydra.
Professor Paul Kirchhof verfügt über die Glut, sich über sein Reform Werk, sein neues Steuerrechts Modell, selber furios famos zu begeistern, auch wenn das geneigte Publikum ihm, weiland bei seinem Wirken im Bundestagswahlkampf 2005 als Finanzminister im Schattenkabinett von Angela Merkel, entgeistert vor der Reform des Bundessteuergesetzes duckend, als flögen Koffer übers Kuckucksnest, geschrödert, ungläubig vergeblich über die Schulter lukte.
Professor Paul Kirchhof hat für die Präsentation seines Reformwerkes zur deutschen Steuergesetzgebung keinen geringeren Vergleich parat als den, dass sein Reform Werk in steuerlichen Angelegenheiten den Vergleich mit der Bedeutung der Ausrufung der Charta der Menschenrechte im Jahre 1789 nicht zu scheuen brauche, sondern die Charta der Menschenrechte von 1789 endlich auf einer fiskalischen Insel, namens Deutschland, mit gesellschaftlich nachvollziebarem Leben erfülle.
"Kirchhofs Modell geht davon aus, dass das deutsche Steuerrecht nicht mehr reparabel ist. Schlimmer noch: dass es sich mit seiner Unübersichtlichkeit zu einer Gefahr für die Demokratie entwickelt hat, weil jeden Bürger die Sorge umtreibt, dass sich sein Nachbar beim Ausfüllen der Steuererklärung weit weniger dämlich anstellen könnte als er selbst. (© Getty Images)"
Professor Paul Kirchhofs Konzept hangelt sich schnurstracks linear an folgendem Generalgedanken entlang:
"Weg mit allen Ausnahmen, munter runter mit den Steuersätzen.
Im Ergebnis steht ein Einheitssatz von 25 Prozent bei der Einkommen-, 19 Prozent bei der Umsatz- und zehn Prozent bei der Erbschaftsteuer. Das klingt umwerfend verlockend einfach - aber ist es auch umfassend wirksam und vor allem, wieweit ist es überhaupt, die realen gesellschaftlichen Verhältnisse im Detail spiegelnd, gerecht?
Die Tücke der steuerlichen Lücke steckt ja bekanntlich als Teufel im Pragraphen Artikel Absatz Detail.
Ist die zugrundeliegende Analyse des ehemaligen Verfassungsrichters
Professor Paul Kirchhof überhaupt stimmig?
Auf jeden Fall will Professor Paul Kirchhof die Kirche, gleich welcher klerikalen Religions- , Konfessionszugehörigkeit und gemeinnützigen Güte, sowie grundlegend andere säkulare immobilien, darunter Filetstücke im Dorf den Grund- und Bodeneigentümern, erst richtig steuerlich unberührt, überlassen.
Das Wort Grundsteuer, mit der sich die Kommunen in Deutschland mit einem Gesamt Steueraufkommen von ca. 11 Milliarden €/anno vorwiegend, eher schlecht als recht, finanzieren, kommt in Professor Paul Kirchhofs neuem Steuer Modell gar nicht vor.
Umso mehr führt Professor Paul Kirchhofs Modell noch einmal in epischer Breite eingehend aus, welch heller Wahn im bürokratisch grauenhaften Anzug mit dem geltenden Steuerrecht daherkommt, dass es ein jährliches Heulen und Zähneklappern in Unternehmen wie Privathaushalten ist..
Professor Paul Kirchhofs Modell deckt ultrabrutal unabdinglich investigativ auf, dass das deutsche Steuerrecht nicht mehr verständlich, nicht mehr nachvollziehbar, nicht mehr gerecht, die glühende Lava eines gefrorenen Gesetzes der Hydra, kurzum: nur noch Asche, nicht mehr reparabel ist.
Ja, weit schlimmer noch: dass das deutsche Steuerrecht sich mit seiner unausgewogenen Unübersichtlichkeit, der heillosen Unzahl an Ausnahmeregelungen zu einer Gefahr für die Finanzierbarkeit unerer Demokratie entwickelt hat, weil jeden Bürger die Sorge, von Angstblüten entflammt, umtreibt, dass sich sein Nachbar beim Ausfüllen der Steuererklärung womöglich, dank der Hilfe eines besonders ausgebufft, gewievten Steuerberaters/in der 85.000 Steuerberater/innen in Old Germany, weniger dämlich anstellen könnte, als er selbst.
Professor Paul Kirchhof ist nicht so kleinteilig sortiert, dass er sich gar erst, zeitverschwenderisch, mit einer atonalen Begleitmusik zu einem Reförmchen aufgehalten hat, wie es derzeit die schwarzgelbe Koalition im Schilde führt.
Das ist nicht seine Welt.
Professor Paul Kirchhofs Welt ist der ritterlich hldenmütige Kampf, mit offenem Visier, gegen die vielköpfige Paragraphen speiende Hydra, das geltende deutsche Bundessteuergesetz.
Professor Paul Kirchhof hat zur Behufung seines heldenhaften Kampfes gegen diese Hydra, die vielen Dutzenden an geltenden Gesetzen, mit ihren 33.000 unterschiedlichen Paragraphen, 40 Steuerarten, in die Mülltonne geworfen und ein
"Bundessteuergesetzbuch"
entworfen, das mit nur noch 146 Artikeln und 4 Steuerarten auskommt.
Allein dafür zolle ich ihm freimütig staunend meinen allerwertesten Respekt.
Die vier Kirchhofschen Steuerarten sind:
Erbschaftssteuer,
allgemein 10 %, auf zehn Jahre stundbar, mit 1 %/anno steuerlicher Belastung/Unternehmen/bzw. Privathaushalt
Einkommenssteuer,
statt Grunderwerbs- , Kapitalertragssteuer, gleichemaßen für Unternehmen, Privathaushalte
Umsatzsteuer
als Ist- , statt Sollsteuer, um Insolvenzen, insbesonder bei Kleintunternehmen, Freiberuflern, im Fall von zahlungsunwilligen wie zahlungsunfähigen Kunden, darunter vielerorts in Bund, Land, Kommunen die Öffentliche Hand, zu vermeiden
Verbrauchssteuer,
auf Strom, Gas, Tabak, Benzin, Diesel, Alkohol, Dinge des täglichen Bedarfs u. u..
Wobei im Fall einer Stromanlage aus erneuerbarer Energie bis zu einer Leistung von zwei Megawatt für den Eigenbedarf die Verbauchssteuer entfällt.
Alles in allem, spüre ich ein anschwellendes Unbehagen, wenn ich des nachts hochschrecke, an Professor Paul Kirchhofs neues "Bundessteuergesetzbuch" denke.
Wenn ich nicht genau wüßte, dass Professor Paul Kirchhof der gute Professor aus Heidelberg ist, würde ich glatt denken, er wolle uns zwar nicht in die steuerlich zu veranlagende Steinzeit auf LOS zurückversetzen, aber doch vor die Zeit von 1789, um der deutschen Gesellschaft noch einmal richtig, klerikal wie säkular, die alte scheppernde Weise, gar icht leise, das
"Tempora o Mores"- Lied
der alten Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden aus der grauenhaften Zeit der Leibeigenschaft nach den Bauerkriegen von 1525 im professoral tragenden Oberton vorzusingen.
Oder ist Professor Paul Kirchhofs neues "Bundessteuergesetzbuch" gar die neue
Freiheitlich Demokratische Grundordnung (FDGO)
für das kommende
Bedngungslose Grundeinkommen(BGE),
wo die alten Eigentumsverhältnisse an Grund und Boden aus der grauenhaften Zeit der Leibeigenschaft nach den Bauerkriegen von 1525 erklärtermaßen, um den Preis eines
"grinsenden Linsengerichts für alle"
unangetastet bleiben.
Vielleicht tue ich dem Professor Paul Kirchhof in seinem Anliegen in jeder Hinsicht Unrecht.
Hat Professor Paul Kirchhof doch immerhin immer hin solche aufrüttelnden Bücher wie mit folgendem Titel vefaßt:
"Das Gesetz der Hydra"
(Gebt den Bürgern ihren Staat zurück),
Knaur Verlag, 2008
Schön wäre es ja.
Entschuldigen tue ich mich für diesen Fall aller Professor Paul Kirchhof Fälle schon einmal vorab.
Die sichtbar anschwellende Debatte über Professor Paul Kirchhofs neues
"Bundessteuergesetzbuch"
verdient Respekt, Achtsamkeit, verspricht mehr Spannung und Aufschluss als die amalgam brüchige Füllung eines beliebigen Sommer Restloches.
JP
siehe:
www.sueddeutsche.de/wirtschaft/konzept-zur-steuerreform-so-radikal-stutzt-der-professor-das-steuerrecht
Konzept zur Steuerreform So radikal stutzt Kirchhof das Steuerrecht
Konzept zur Steuerreform So radikal stutzt Kirchhof das Steuerrecht
28.06.2011, 10:05 2011-06-28 10:05:24
Ein Überblick über sein Konzept. Von Claus Hulverscheidt
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Politik : Professor Paul Kirchhof läßt die Kirche im Dorf
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