Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

27.09.2011 | 12:56

Redet Jakob Augstein "Katholisch", um sich unanfechtbar zu stellen?

Jakob Augstein redet Papst, wer ist Benedikt XVI?

Redet  Jakob Augstein "Katholisch",  um sich unanfechtbar zu stellen?, wenn ja, gegenüber wem?

Heißt Jakob Augstein mit Matthias Matussek "Katholisch sein",  sich, um Kopf & Kragen redend, sündenstolz unanfechtbar zu stellen?

Katholisch sein, heißt heute, schuldig wie unschuldig vorauseilend unanfechtbar gestellt, mit unerhörtem Herzen, einem Papst Benedikt XVI, dem Papst mit dem Herzen ohne Hörsinn aber Ohren, die lächelnd sehen, gnadenlos ausgeliefert, im medialen wie realen Leben unterwegs zu sein.

Katholisch sein, heißt heute, rhetorisch unanfechtbar gestellt, komme da "Auf Deubel und drei Haare" heraus an Verschulden, schuldhafter Verstrickung, was da komme, unterwegs zum jüngsten abgesagten Gericht zu sein?

Der frühe Vogel, fängt den Wurm, der frühe Jakob Augstein Baptisten Katholik gewinnt lebenslang an klerikal rhetorischer Meisterschaft in seiner sündenstolzen Unanfechtbarkeit bis zur Sprachlosigkeit Gottes und sei er noch so beredt schweigsam schuldig?

Papst Benedikt XVI, der Papst mit Herz ohne Hörsinn, aber Ohren, die Sehen, hat da in seiner Rede im Deutschen Bundestag am 22. September 2011 mit seiner Anleihe an das Gleichnis im 1. Buch der Könige, im Alten Testament, in dem Salomon vor Antritt seiner königlichen Regentschaft über das Volk Israel von Gott ein
"Hörendes Herz"
erbittet, einen grandios gelungener Bogen hin zu einem Großen Thema hergestellt.
Nämlich dem Thema derer, die vermeintlich wie wirklich schuldig geworden, dereinst in naher wie fernerer Zukunft als säkulare wie klerikale Regenten, wie Papst Benedikt XVI, der sich lebenslang theologisch selbstinquisitorisch rhetorisch quälend, marternd, darin geübt, dereinst vor seinem Höchsten Richter zu stehen, den lieben Gott da umfassend pastoral faselnd vereinnahmend ins Gebet zu nehmen, wo Gott paradiesisch universal alles, jenseits von Begriffen des Guten & Bösen, alles gleich schuldig wie unschuldig im Lichte der Ewigkeit wichtig göttlich ist wie belanglos erscheint.

So wie Papst Benedikt XVI klerikal rhetorisch in die blühende Landschaft gläubiger wie ungläubiger Menschen Wirklichkeit im deutschen Land der reigiösen wie  politischen Schismen rhetorisch hochgerüstet fromm daher und dahin redet, reden gefühlt Schuldige päpstlich nachplappernd, auch wenn sie unschuldig, um vor ihrem/ihrer Höchsten Richter/in, vieldeutig unterwegs
"alles verrätselnd"
auf alle Fälle eventualer Fälle auf "unschuldig", wenn nicht wenigstens in ihrem Fall auf schuldunfähig zu plädierend, ewigen Ablass zu erbitten .

Selbst Massenmörder, wie der Gröfaz, Adolf Hitler, könnten da bei zielführend gelungen klerikal päpstlichen  Coaching auf Selbstmord verzichtend, ihre Höchsten Richter sündenstolz von ihrer unabdinglich erkühnten Unschuld überzeugen, weil die gewandte Schönheit ihrer eleganten geschmeidigen Rede die Last ihrer ungeheuren Schuld im Elysium der Göttlichkeit der Gerichtsbarkeit aufgehoben ins universale Gleichgewicht einpendelnd bis zur Unkenntlichkeit verwehend aufwiegt?

Orginalton Jakob Augstein:
„Der Papst ist da! Und alle Reflexe funktionieren. Wenn der alte Mann aus Rom an diesem Donnerstag im Bundestag auftritt, wird wohl die Hälfte der Linke-Abgeordneten seine Rede boykottieren, jeder Dritte der Grünen und jeder Fünfte der SPD. Da will man den Kollegen Parlamentariern zurufen: Gut gebrüllt, Löwe! Aber die katholische Kirche ist die älteste Institution der Welt. Ob es uns gefällt oder nicht: Wir Abendländer entstammen alle ihrem Schoß. Der Protest gegen den Papst ist pubertär. Die Kirche verdient Respekt.“

Das steht in einem Beitrag von SPON, dessen Dachzeile lautet
„Im Zweifel links“
 Gastautor Augstein komplettes Ringen um Unanfechtbarkeit–
Schlägt  dem armen Deutschland die letzte Stunde.

Jakob Augstein redet Papst, wer ist Benedikt XVI?

Hat Jakob Augstein bei all seinen demonstrierten Sympathien für Papst Benedikt XVI folgende offene Frage vergessen:

Es ist bis Heute nicht bekannt, dass Papst Benedikt XVI insgeheim, gar öffentich, den Torten fressenden GRÖFAZ, Adolf Hitler, vormals Kirchensteuer zahlender Katholik bis zu seinem selbstgewählten Gemeinschafts- Tod mit seiner ihm katholisch priesterlich klerikal angetrauten Gattin, Eva Braun- Hitler, am 30. April 1945 beim Untergang im Führerbunker unter der zerstörten Reichskanzlei, , wenigstens im nacheilenden Gehorsam vor dem Gedenken der Völker an die Gerechten in der Welt, wenigstens post mortem, exkommuniziert hätte?

Auch diese Gelegenheit, Adolf Hitler postmortem zu exkommunizieren, hat Papst Benedikt XVI bei seinem Deutschland- wie auch vorher bei seinem unseligen Ausschwirtbesuch heillos vertan und ungehorsam im Gedenken an die Gerechten in der Welt verpasst.

JP

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/augstein-und-blome/piraten---partei-oder-posse

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/augsteinblomes-mediale--piraten-kaper-posse-22911

25.09.2011 | 13:06
Augstein&Blomes mediale Piraten Kaper Posse 22/9/11
augstein&blome piratenpartei internet pastbesuch benediktxiv papst luther reformation schismen

Blome kann, wie andere das Wasser, sein Liquid Democracy -> Flüssige Demokratie - > Diarrhö:nicht halten.

 
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Kommentare
Rosa Sconto schrieb am 27.09.2011 um 16:13
also, ich glaube eher dem Jakob wird langsam klar das sein "Projekt" hier so toll nun auch wieder nicht ist. Das ist das Problem, nicht die Religionen.
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 16:34
@Rosa Sconto

Das klingt für mich neu.und überaus interessant.
So habe ich das noch gar nicht gesehen.

Hat Jakob Augstein nicht vielfach mehr Projekte am Laufen, dass ihm das Projekt "Meinungsmedium der Freitag" nur als Eines unter Mehreren erscheint?

Und doch mutmaße ich, gebe ich zu bedenken, dass die Gründe für Jakob Augsteins Art des engagierten Auftritts auch an unerwartet klerikalen Konfliktlinien eher mit seinnen innerpersonalen Autoritäts- Strukturen des Ibiblisch salomonischen Regenten deals
"Hörendes Herz mit Ohren"
zutun haben
Joachim Petrick schrieb am 27.09.2011 um 20:06
Hat Jakob Augstein bei all seinen demonstrierten Sympathien für Papst Benedikt XVI folgende offene Frage vergessen:

Es ist bis Heute nicht bekannt, dass Papst Benedikt XVI insgeheim, gar öffentich, den Torten fressenden GRÖFAZ, Adolf Hitler, vormals Kirchensteuer zahlender Katholik bis zu seinem selbstgewählten Gemeinschafts- Tod mit seiner ihm katholisch priesterlich klerikal angetrauten Gattin, Eva Braun- Hitler, am 30. April 1945 beim Untergang im Führerbunker unter der zerstörten Reichskanzlei, , wenigstens im nacheilenden Gehorsam vor dem Gedenken der Völker an die Gerechten in der Welt, wenigstens post mortem, exkommuniziert hätte?

Auch diese Gelegenheit, Adolf Hitler postmortem zu exkommunizieren, hat Papst Benedikt XVI bei seinem Deutschland- wie auch vorher bei seinem unseligen Ausschwirtbesuch heillos vertan und ungehorsam im Gedenken an die Gerechten in der Welt verpasst.

JP
Rosa Sconto schrieb am 27.09.2011 um 23:50
Das sind doch keine Sympathien sondern nur blabla.

Es ist der Erbverwalter, der auf die Finger schaut, oder beim Höhenverlust der redaktionellen Beiträge, wenn der Angerle mal so eine Zote wie nur Weiße (oder keine Frauen) bei den Piraten ablässt. Alles nur heiße Luft und nicht viel dahinter. Als Muslima rede dann erst über den Papst/Päpstin, wenn in Mekka ein ähnlicher Kauz seine Meinungen verbreitet, und das hoffentlich nicht in einem Haus das für die Erhellungen politischer Kultur geschaffen wurde.
Joachim Petrick schrieb am 28.09.2011 um 00:25
@Rosa Sconto

"Das sind doch keine Sympathien sondern nur blabla."

Das ist nicht auszuschließen,, aber es sind auf jeden Fall eben demonstriert robuste Sympathien die jakob Augstein für die zweitausend Jahre angeblichen ungebrochenen Katholizismus ungeprüft ins Feld führt.
Joachim Petrick schrieb am 28.09.2011 um 00:28
@Rosa Sconto

"........Als Muslima rede dann erst über den Papst/Päpstin, wenn in Mekka ein ähnlicher Kauz seine Meinungen verbreitet, und das hoffentlich nicht in einem Haus das für die Erhellungen politischer Kultur geschaffen wurde."

In welchem Zusammenhang ist dieser Satz, von wem vorgtragen, gemeint?
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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