Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

18.08.2011 | 02:59

Sabotieren Piraten vor Ostafrika Nahrungsmittelraub?

Saudi-Arabien, Süd-Korea und China kaufen Agrarflächen in Ostafrika, Phippinen, Vietnam, Kanada auf

Der Blogger sachima schreibt u. a. im Meinungsmedium der Freitag:

www.freitag.de/community/blogs/sachichma/die-geopolitik-der-zukunft-sind-nahrungsmittel-ii

17.08.2011 | 13:39
Die Geopolitik der Zukunft sind Nahrungsmittel (II)

"Süd-Sudan hat schon 40 % seiner Anbauflächen verkauft obwohl das Land gerade erst ein Jahr alt ist... Dort soll Getreide für den Bedarf in Saudi-Arabien, Süd-Korea und China wachsen. Die meisten dieser Operationen fanden und finden aktuell gerade in Afrika statt. Oft werden die Anbaufläuchen für weniger als 2 Dollar pro Hektar gekauft, das Geld wandert gleich in die Taschen der dortigen Eliten, Diktatoren und von dort auf Konten ins Ausland. Viele Kauf-Angebote gingen an den Süd-Sudan und Äthiopien, wo Millionen von Menschen jetzt schon an Hunger sterben. Obendrein sind die dortigen Regierungen dieser Länder von Nahrungsmittelhilfe durch WFP & FAO vollkommen abhängig."

Auf dem Hintergrund dieser geopoltisch heraufbeschworenen Zwänge in Ostafrika, stellen sich alte Fragen neu:

Geht es bei den sogenannten Angriffen von Piraten vor den Küsten Somalias , Ostafrikas auf die Handelsrouten der Welt Schifffahrt darum, den räuberischen Export von Grundnahrungsmitteln aus den Hungergebieten Ostafrikas, Äthopiens, Somalias, Süd- Sudan, wenn nicht zu unterbinden, so doch wenigstens den fortlaufenden Mundraub im wahrsten Sinne des Wortes zu sabotieren?

Was sollen da politische Verdeckungsdebatten über den Einsatz von Söldnern auf deutschen Handels- Schiffen, um angeblich gegen Angriffe durch Piraten vor den Küsten ostafrikas gewappnet zu sein, wenn es politisch um politisches Versagen, politische Unterlassungen auf Internationaler Ebene unserer Weltwirtschaftschaft, um ganz andere Zusammenhänge geht, nämlich die Ausbeutung von Fischbeständen, Agrarflächen zu Lasten der dortigen Bevölkerung in den "Failed States", den "NO GO AEREAS" Ostafrikas?

JP

siehe:

www.abendblatt.de/wirtschaft/article1993931/Kapitaene-koennten-wegen-Soeldnern-vor-Gericht-kommen

Kampf gegen Piraten
Kapitäne könnten wegen Söldnern vor Gericht kommen
17.08.2011, 05:48 Uhr 17.08.2011, 05:48 Uhr Roman Heflik 

Eine Bundestagsstudie belegt, dass private Sicherheitsdienste an Bord von Handelsschiffen nicht die Lösung im Kampf gegen Piraten sind.

 
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Kommentare
Rahab schrieb am 18.08.2011 um 09:02
eine ebene zum verständnis der piraterie wäre: im eigenen land/staat rechtlose bürger holen sich wenigstens 'recht' zurück. (die fracht der gekaperten schiffe dürfte zum verzehr wohl weniger geeignet sein).

vollends verrückt wird es, wenn somalische piraten nach dem 'weltrechtsprinzip' in Hamburg vor gericht gestellt werden - dazu zu lesen
taz von gestern: bit.ly/mYY5Wn
und Hannah Arendt "Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft", hier: der Niedergang des Nationalstaats und das Ende der Menschenrechte
weiterdenken.
oder sollte es wirklich so sein, dass diese 'piraten' in den genuß von menschenrechten erst mit rechtskräftiger verurteilung und überführung in den deutschen strafvollzug kommen?

dann, sachichma sehe es mir nach, kann ich allen, die ihrem elend entfliehen wollen und noch können, nur zu piraterie und gefangennahme durch irgendeine schutztruppe raten.
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 11:46
@Rahab

"...............oder sollte es wirklich so sein, dass diese 'piraten' in den genuß von menschenrechten erst mit rechtskräftiger verurteilung und überführung in den deutschen strafvollzug kommen?"

Interessante Einlssung, die auch für Eingeborene in Deutschlannd gilt?
"Als Rechtloser erst durch den Status von Verurteilten in den Rang eines Subjekt des Rechts gelangt?
Rahab schrieb am 18.08.2011 um 11:53
tendenziell ja.
England macht es vor.
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 11:59
@Rahab

".....dann, sachichma sehe es mir nach, kann ich allen, die ihrem elend entfliehen wollen und noch können, nur zu piraterie und gefangennahme durch irgendeine schutztruppe raten."

Da finde ich auch, dass sachima zu kurz reift.
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 12:01
@Rahab

"tendenziell ja.
England macht es vor."

Irgendwie erschreckend, wenn der Strafvollzug der letzte intakte Bereich des Rechtsstaates wird bzw. sein soll?
Kunibert Hurtig schrieb am 18.08.2011 um 09:25
Interessanterweise hatte man vermeldet, dass die räuberische Hochseefischerei japanischer, koreanischer und EU-Fischjäger durch die Aktivität der somalischen Piraten in den angrenzenden Seegebieten stark zurück gegangen ist und die Fischbestände, seit jeher Proteingrundlage der Anrainer, sich langsam erholen und wieder befischt werden können.

Sollte sich der Vorschlag durchsetzen, bezahlte Killer in der Handelsschifffahrt einzusetzen, würde das sicher auch für die Flotten der Seefischerei gelten. Da wird es sicher auch nicht schwerfallen, jedem somalischen Fischer den Status eines Piraten zuzuordnen, der den noch nicht gefangenen Fisch rauben will (Zynismus off)

Das mit dem Landverkauf ist schon länger bekannt, die Chinesen sind dort ganz groß im Geschäft, da die Umweltvergiftung durch maßlose Schlamperei im eigenen Land die Agrarwirtschaft schon nachhaltig geschädigt hat.

Und zum Preis ... 2 $$ / ha, das sind 200$ / km^2. Demnach hätten die so genannten Eliten etwa 49 Mio. $$ eingenommen, nicht viel bei dem Ölreichtum
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 11:47
Wahnsinn!
Hier werden sogar Piraten verteidigt.
Die Sicherheitsdienste, die ihr Leben riskieren sind "bezahlte Killer" und die Piraten holen sich Recht zurück.
Genau...Und dann noch in den deutschen Strafvollzug, da isses wenigstens schön und nicht so übel wie in Afrika.
Sollte man zwar nicht tun...aber irgendwie wünsche ich Ihnen beiden mal nen Piratenüberfall. Dann können Sie Toleranz beweisen.
Da sind Verbrecher.
Dann ist die Mafia wohl auch eine Art Robin Hood-Organisation, welche die bösen Reichen (die natürlich ALLE durch unlautere Maßnahmen reich geworden sind) ausnimmt:)?
Also wirklich...
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 11:49
@Kunibert Hurtig

"Sollte sich der Vorschlag durchsetzen, bezahlte Killer in der Handelsschifffahrt einzusetzen, würde das sicher auch für die Flotten der Seefischerei gelten. Da wird es sicher auch nicht schwerfallen, jedem somalischen Fischer den Status eines Piraten zuzuordnen, der den noch nicht gefangenen Fisch rauben will (Zynismus off)"

Bisher habe ich eher nur im Nebel herumgefuhrwerkt. Jetzt ahne ich die Umrisse dessen, was da wirklich vor den Küsten Ostafrikas geschieht.
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 11:56
Daniel Meister

Gut, dass wir uns gemeinam aufregen. Es geht hier nicht um Toleranz gegenüber wirklicher Piraterie, sondern um die Frage, warum die Bundesrepublik, Reedern keine ordentliche Polizei oder Truppenkontingente der Bundeswehr auf den Handelswegen vor der Küste Ostafrikas auf ihren Schiffen beistellen will.
Möglichereise, weil die Bundesregierung um die juristisch desolat prekäre Rechtslage weiss, die tatsächlich einfache Fischer zu Piraten abstempelt?
Rahab schrieb am 18.08.2011 um 12:12
was sind denn wirkliche piraten?
solche, die mit einem ordentlichen kaperbrief ausgestattet sind?
oder solche, die sich den kaperbrief selbst ausstellen?
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 13:10
@Joachim Petrick

Der Skandal ist, dass der Westen dauernd unterschiedliche Aktionen durchführt, als eine konzertierte Aktion erfolgen würde. Die Seewege müssen gesichert werden.
Bezahlte Sicherheitsdienste halte ich nicht für schlecht. Wer sagt denn, dass diese gleich von vornherein Fehler begehen. Zudem zahlt das dann die Reederei und nicht wieder der Steuerzahler.
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 13:10
@Rahab

Verbittert sind Sie schon a bissal, oder;)!?
Rahab schrieb am 18.08.2011 um 13:39
och wie süß!
einer aus der truppe 'sieben auf einen streich' wird ganz einfühlsam persönlich.

und wie ist das nun mit den kaperbriefen?
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 13:54
@Daniel Meister

"Zudem zahlt das dann die Reederei und nicht wieder der Steuerzahler."

Das wird steuersenkend als Betriebskosten abgerechnet und verbucht.

Wer zetifizoert dieses Sicherheitspersonal, dss vermutlich vorfinanziert von der Bundeswehr mit Steuermitteln ausgebildet wurde?
Rahab schrieb am 18.08.2011 um 14:00
eigentlich hübsch.
wenn eine firmenklitsche ihr eigentum sichern will, dann darf sie sich ihre eigenen sheriffs halten.
aber wenn ein paar muslime meinen, sie könnten ihre konflikte mithilfe eigenen regelwerks regeln, dann ist das geschrei groß.
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 14:35
@Joachim Petrick

Geplant ist, dass die "Zertifizierung" auch der Staat übernimmt.
Typisch deutsch.
Meines Erachtens ist das Übertrieben. Man sollte den Firmen hier freie Hand lassen.
Insgesamt immer noch billiger als die Bundesmarine dort rumfahren zu lassen.
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 14:38
@Rahab

Da geht es um sichere Handelswege. Um Handelsschiffe, die von Verbrechern überfallen werden.
Konflikte in der islamischen Welt hiermit zu vergleichen ist wie das berühmte Äpfel und Birnen Beispiel.

Finden Sie eigentlich grundsätzlich ALLES gut, was dem Westen schadet?;)
Rahab schrieb am 18.08.2011 um 14:58
ne blöde frage verdient ne blöde antwort:
nicht nur grundsätzlich, sondern überhaupt 'ja'.

die verbrecher sind übrigens menschen, denen zuvor andere verbrecher die subsistenz ruiniert haben. so ganz jenseits von christe du lamm gottes.
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 15:07
@Daniel Meister

Wer ist der Westen?

Sind wir immer noch im Kalten Krieg mit dem sozialistisch ausgewilderten Osten?
Rahab schrieb am 18.08.2011 um 15:09
ich nicht. aber du wohl.
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 15:15
@Rahab

"ich nicht. aber du wohl."

Wie, was, wenn, warum, wer bist Du, wenn nicht ich?
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 15:28
@Rahab schrieb am 18.08.2011 um 14:58

Und weshalb wollen Sie, dass dem Westen Schaden zugefügt wird? Schließlich leben Sie ja hier und das nicht schlecht!

Die Gründe, weshalb Menschen zu Verbrechern werden sind weit vielschichtiger. Aber im Endeffekt rechtfertigen Sie nicht das Verbrechen.
Ich kann ja auch nicht Ihr Rad klauen, nur weil einer meines nahm;)!
Emma in Uniform schrieb am 18.08.2011 um 15:36
Nicht einer, sondern alle anderen in Ihrer Strasse hätten Ihnen
nicht nur Ihr Fahrrad, Ihren Gartenzwerg, die Türklinkel, Ihr Namensschild, alle Ihre Gas- und Wasserleitungen, Ihr Treppenhaus, Ihren Dachstuhl, Ihr Klosett, den Kühlschrank und den Gartenzwerg dazu abmontiert, wiederholt, jahrelang,..ich glaub
dann wär was los bei Ihnen, was?

Herr "Meister"?

zwinker, zwinker
Rahab schrieb am 18.08.2011 um 15:43
sorry Joachim
da las ich doch schon wieder diesen danny-boy...
der mir so blöde fragen stellt
und ich dachte, das sei die nächste...
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 16:10
@ Emma in Uniform schrieb am 18.08.2011 um 15:36

Klar, wär was los;)! Und wenns bei Ihnen wäre, würden Sie nichts sagen??
Also, dann komm ich und hol's mir;)!
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 16:11
@Rahab schrieb am 18.08.2011 um 15:43

Tja, wenn man nicht in der Lage ist, auf einfachste Fragen zu antworten, dann fehlen einem wohl die richtigen Antworten.
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 16:22
@Rahab

"sorry Joachim"

mein Fehher, warum beziehe ich auch so vieles unbegründet auf meine Person

tschüss
Jochen
Kunibert Hurtig schrieb am 18.08.2011 um 20:43
@Petrick
@Meister ...
Ihr habt sie doch nicht mehr alle. Die Grundlage der Ernährung der Küstenanrainer des Roten Meers und des Indischen Ozeans, vor allen die Versorgung mit Protein war von jeher zu einem großen Teil die Fischerei. Die industriell aufgerüsteten Fischflotten der genannten Staaten haben mit gigantischen Schleppnetzen und was es sonst noch so gibt die Meeresgebiete LEERGEFISCHT!!! Den Menschen wurde die Nahrungsgrundlage entzogen, sie mussten hungern, weil EURE Katzen 40 Gramm Fisch aus Aluminiumbechern zu fressen bekommen, anstatt ihn denen zu überlassen, die schon immer davon gelebt haben.
Ich fasse es nicht, was für oberflächliche, geschichtslose Tropfe sich hier rumtreiben und Ihr Sinn leeres Geschwätz als Moralin getränktes Lamento auch noch öffentlich machen. Was ist denn heute los in Somalia? Anstatt Fisch essen zu können, wurden Ziegen- und Rinderherden in die Savanne geschickt, die die letzten Grasnarben vertilgten und heute, derzeit, aktuell verdursten, verhungern und verrecken ... und nach Ihnen die Menschen, die vorher an Fisch satt wurden.

Mal ne Frage Petrick & Meister: heute schon das Scherflein gespendet und überwiesen, damit dann ein Kind (von Millionen) auch ein Schälchen Reis essen kann?

einfach nur zum Kotzen, soviel durchsichtiger Opportunismus!!!
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 00:08
@Kunibert Hurtig

Bei soviel Übereinstimmung in der Analyse, frage ich micht, welcher frei floatierende Ärger Sie gegen u. a. mich so aufbringt?
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 00:15
@Kunibert Hurtig

"Was ist denn heute los in Somalia? Anstatt Fisch essen zu können, wurden Ziegen- und Rinderherden in die Savanne geschickt, die die letzten Grasnarben vertilgten"

Interessante Recherche.

Werden die Rinder, Ziegen von Saudis, Süd- Koreanern auf deren gekauftes Land in Ostafrika, Somalia, Äthopien getrieben?
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 00:17
@Kunibert Hurtig

"@Petrick
@Meister ...
Ihr habt sie doch nicht mehr alle"

Vielleicht nicht alle, aber doch einige Gedanken....
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 00:17
@Kunibert Hurtig

"@Petrick
@Meister ...
Ihr habt sie doch nicht mehr alle"

Vielleicht nicht alle, aber doch einige Gedanken....
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 00:17
@Kunibert Hurtig

"@Petrick
@Meister ...

Ihr habt sie doch nicht mehr alle"

Vielleicht nicht alle, aber doch einige Gedanken....
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 00:17
@Kunibert Hurtig

"@Petrick
@Meister ...

Ihr habt sie doch nicht mehr alle"

Vielleicht nicht alle, aber doch einige Gedanken....
Kunibert Hurtig schrieb am 19.08.2011 um 11:06
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 00:15

Lieber Herr Petrick,
es wäre manchmal angebracht, sich mit den Ursachen von Desertifikation, Nahrungsgrundlagen, Formen von Ausbeutung, Hilflosigkeit durch die vollkommene Abwesenheit von Bildung, Klimawandelfolgen, Fertilität, kulturelle Grundlagen usw. zu befassen. Da ich schon ein paar Jahre auf dem Buckel habe, hatte ich etliche Jahr(zehnt)e Zeit dazu und Gelegenheit zu verfolgen, wie sich die Welt wandelte.
Das soll und sollte alles kein persönlicher Vorwurf sein, aber das sichtbare Elend in Afrika hat vielfältige Ursachen; die Nahrungsmittelknappheit der Küstenanrainer Somalias hat ihre jedoch überwiegend in der Überfischung.
Viehhaltung mit wachsenden Viehherden ist z.B. traditionell Zeichen des Wohlstands in den afrikanischen Savannen, gleichzeitig jedoch auch deren Fluch. Dass viele Entwicklungshilfeprojekte zur Wassergewinnung kontraproduktiv sind, ist auch schon länger bekannt, weil z.B. der durch die Baumwurzeln einigermaßen hochgehaltene Grundwasserspiegel hochgehalten wurde die Bäume jedoch absterben, weil sie gar kein Wasser mehr finden.
Ich könnte den ganzen Freitag mit solchen Dingen vollschreiben. Aber da es offensichtlich erquicklicher ist, sich über Sachen zu streiten, die weder Sie noch ich ändern können, die lediglich einen kurzen Einblick in die Befindlichkeit des Anderen gewähren, denke ich hier ist für mich in diesem Blog das Ende erreicht.
Vielleicht dies noch: wer Hunger hat, weil sein Teich von Fremden leer gefischt wurde, wird sich dort bedienen, wo essen winkt ... und sei es auch in Zusammenarbeit mit mafiösen Strukturen (ist auch bekannt); Hauptsache für die paar Dollars gibt es einen Sack Reis, der die Kinder sättigt.
Ihre letzte Frage:
Werden die Rinder, Ziegen von Saudis, Süd- Koreanern auf deren gekauftes Land in Ostafrika, Somalia, Äthiopien getrieben?
halte ich in Anbetracht der bekannten Fakten allerdings für nackten Zynismus oder unbillige Provokation. Das gekaufte Land kann im Übrigen auch nicht richtig bewässert werden, zumindest nicht in Äthiopien oder Sudan, denn auch Meerwasserentsalzungsanlagen enthalten noch Salzreste, die nach wenigen Jahren das Land unbrauchbar machen.
Manchmal bin ich froh, schon etwas angegraut zu sein, denn was sich m.E. nach abzeichnet kommt dem Zustand einer Apokalypse doch recht nah.
In diesem Sinne ein schönes WE.
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 15:30
@Kunibert Hurtig

"Viehhaltung mit wachsenden Viehherden ist z.B. traditionell Zeichen des Wohlstands in den afrikanischen Savannen, gleichzeitig jedoch auch deren Fluch"

Das trifft ja auch bei uns auf die Massentierhaltung zu.

schönes WE

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 15:30
@Kunibert Hurtig

"Viehhaltung mit wachsenden Viehherden ist z.B. traditionell Zeichen des Wohlstands in den afrikanischen Savannen, gleichzeitig jedoch auch deren Fluch"

Das trifft ja auch bei uns auf die Massentierhaltung zu.

schönes WE

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 15:30
@Kunibert Hurtig

"Viehhaltung mit wachsenden Viehherden ist z.B. traditionell Zeichen des Wohlstands in den afrikanischen Savannen, gleichzeitig jedoch auch deren Fluch"

Das trifft ja auch bei uns auf die Massentierhaltung zu.

schönes WE

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 15:30
@Kunibert Hurtig

"Viehhaltung mit wachsenden Viehherden ist z.B. traditionell Zeichen des Wohlstands in den afrikanischen Savannen, gleichzeitig jedoch auch deren Fluch"

Das trifft ja auch bei uns auf die Massentierhaltung zu.

schönes WE

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 15:31
@Joachim Petrick

"Werden die Rinder, Ziegen von Saudis, Süd- Koreanern auf deren gekauftes Land in Ostafrika, Somalia, Äthiopien getrieben?
halte ich in Anbetracht der bekannten Fakten allerdings für nackten Zynismus oder unbillige Provokation"

Welche bekannten Fakten sind hier gemeint?
Kunibert Hurtig schrieb am 19.08.2011 um 16:04
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 15:31

Sind Sie so stumpf, oder tun Sie nur so? Haben Sie schon mal einen Saudi außer Geld zählen etwas anderes tun sehen? Nein? Mir ist auch niemand bekannt, der das beobachtet hat.
Nein Herr Petrick, so nicht, das ist mir zu billig! Mit diesen Antworten können Sie jemandem hinter dem Ofer hervorlocken, der seinen Hosenreißverschluß mit der Kneifzange zieht. Alles klar? Die Fakten sind genannt und bekannt. Ich bin weder ein Widerkäuer noch ein Wiederkäuer
Kunibert Hurtig schrieb am 19.08.2011 um 16:07
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 15:30
Posten sie Ihre Kommentare immer 4 mal, um in die meist kommentierten zu gelangen oder hustet Ihr Rechner?
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 16:18
@Kunibert Hurtig

Ich glaube nicht mein Schwein pfeift, sondern das der Freitag Technik?
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 16:23
@Kunibert Hurtig

"Sind Sie so stumpf, oder tun Sie nur so? Haben Sie schon mal einen Saudi außer Geld zählen etwas anderes tun sehen? Nein? Mir ist auch niemand bekannt, der das beobachtet hat. "

Es scheint Sie sitezn, trotz Ihres vorgerückten Alters, recht sportlich gesinnt freihändig wie zügellos auf einem wiehernd Hohen Ross.

Ich empfehle Ihnen diese Lektüre, die u. a. das handelnde Treiben der Saudis, Chinesen, Süd Koreaner in Ostafrika dokumnetiert:

Der Blogger sachima schreibt u. a. im Meinungsmedium der Freitag:

www.freitag.de/community/blogs/sachichma/die-geopolitik-der-zukunft-sind-nahrungsmittel-ii

17.08.2011 | 13:39
Die Geopolitik der Zukunft sind Nahrungsmittel (II)
Kunibert Hurtig schrieb am 19.08.2011 um 19:03
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 16:18

Ja, das scheint manchmal ... nein, nicht zu pfeifen, sondern zu stottern ... seltsam, seltsam
Kunibert Hurtig schrieb am 19.08.2011 um 19:18
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 16:23

Es scheint Sie sitezn, trotz Ihres vorgerückten Alters, recht sportlich gesinnt freihändig wie zügellos auf einem wiehernd Hohen Ross.

Herr Petrick, das Pferd wird kleiner; das mag an meinem Lebendgewicht liegen, aber im Grunde war es immer ein Pony. Freihändig stehe ich derzeit auf einer Leiter ... nein, nicht um auf das arme Tier zu springen, sondern um Wände mit Holz zu bebasteln.

die u. a. das handelnde Treiben der Saudis, Chinesen, Süd Koreaner in Ostafrika dokumnetiert

Ich kenne das Problem schon seit geraumer Zeit, aber es wird nicht viel ändern, denn das fruchtbare Land trocknet entweder aus (als Folge von el Ninô alle paar Jahre) oder es wird, wie im Westen Afrikas, durch Regenfluten weggespült.

Das Problem der Nahrungsmittelverteilung werden wir mit der derzeitigen Infrastruktur und Gleichgültigkeit nicht lösen können, einen Teil der Gründe können Sie unter klimafreak.de erkennen. Es sind zwar keine Kommentare dabei, aber die Entwicklungen sprechen ihre eigene, gleichgültige Sprache. Physik und Thermodynamik orientieren sich nicht an Wünschen, sondern an eigenen Gesetzen die frei von Ideologien lediglich Druck, Temperatur und Klimagasen das Wort reden. Warten wir es ab, die Politik hat alle Zeitpunkte schon längst verschlafen; Investoren, Bankster und Hedgsfonds denken ohnehin maximal in Stundenzeiträumen.
tlacuache schrieb am 21.08.2011 um 10:44
..."weil EURE Katzen 40 Gramm Fisch aus Aluminiumbechern zu fressen bekommen, anstatt ihn denen zu überlassen, die schon immer davon gelebt haben...

So ist's,
es soll ja Länder geben, da treten die Hausbediensteten (Kindermädchen und Gärtner z.B.) die Haustiere vom Chef, wenn der Chef gerade nicht da ist.

Hintergrund:
Die uns bekannten "Haustierfutterhersteller" - Mahlzeiten für die "Makottchen" sind teurer, als der "Chef" als LOHN für seine Bediensteten ausgibt, von deren "Mahlzeiten" sprechen wir hier noch gar nicht...

Ein neues einträgliches Geschäft ist übrigens Entführung von z.B. "Cocker Spaniel'n", mit Geldübergabe und allem anderem, was so dazugehört...

Mal so für die Flachpfeifen die meinen sie kennen die Welt...
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 02:23
@tlacuache

meine Antwort siehe unten
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 02:30
@Kunibert Hurtig

"Das Problem der Nahrungsmittelverteilung werden wir mit der derzeitigen Infrastruktur und Gleichgültigkeit nicht lösen können, einen Teil der Gründe können Sie unter klimafreak.de erkennen. "

Danke für Ihren Humor samt Link.

Pardon!, ich habe Ihr Engagement und Ihre Intention in diesem Thema verkannt.

Frage zur Infrastruktur von Staatengemeinschaften:

"Brauchen wir, neben einem erweiterten Flüchtlingsbegriff, befristet oder unbefristet durchlässigere Grenzen, samt Heilungs- , Aufenthalts- Ausbildungs- , und Arbeitserlaubnis für Hunger- und Wirtschaftsflüchtlinge?
Rahab schrieb am 23.08.2011 um 14:33
um die letzte frage zu beantworten:
erst mal brauchen wir wohl die einsicht, dass menschen alles recht habe, orte zu fliehen, an denen sie nicht mehr leben können.
also: ja. brauchen wir wohl. vielleicht reicht es aber auch aus, die arbeit der ILO praktisch wie gesetzgebungstechnisch aufzugreifen/umzusetzen.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 18.08.2011 um 14:50
@ Joachim

mit diesen dubiosen NGO und "Sicherheitsfirmen" ist das schon eine ganz üble Sache. Ich will Dir hier gerne einen Hinweis zur Antwort auf Deine Frage geben: Diesen Herrn hier auf dem Foto

kenne ich von einem ganz anderen Ort und Konfliktregion. Nur hatte er einen ganz anderen Namen. Naja diese Typen in dem Münchner Vorort können ja nicht einmal ihre Bauprojektunterlagen sicher verwahren.

Jemand der in Mogadishu mit ihm lange zusammen gearbeitet hat beschreibt es so:

As best Somalia-Report can tell, Bauer is native of Germany, he is said to have taught in Mogadishu at the now defunct university in the early 90's. His cryptic educational history includes the term "Professor" but none of the four universities we contacted in Germany, Canada and Somalia had any records of his matriculation. He has participated in various UN and NGO conferences on ecological matters and has written about animals, ethnic groups and maritime resources.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 18.08.2011 um 14:54
Haha, selbst lesen, ich bin zu faul dazu ;-)

www.somaliareport.com/index.php
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 15:05
@sachima

Ho Ho !!

Danke für den Link
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 15:13
@sachima

"Jemand der in Mogadishu mit ihm lange zusammen gearbeitet hat beschreibt es so:

As best Somalia-Report can tell, Bauer is native of Germany, he is said to have taught in Mogadishu at the now defunct university in the early 90's. His cryptic educational history includes the term "Professor" but none of the four universities we contacted in Germany, Canada and Somalia had any records of his matriculation. He has participated in various UN and NGO conferences on ecological matters and has written about animals, ethnic groups and maritime resources."

ein zu Guttenplagiator Mr. Berg geleaster Typ Verscnhitt zu neuen Miltanz Tanz Ufern unterwegs?
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 15:29
@sachima

Egal. Solange er die Schiffe effektiv beschützt.
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 00:19
@Daniel Meister

"Egal. Solange er die Schiffe effektiv beschützt."

wieso egal?
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 02:38
@sachima

Sei nicht so faul, lies doch einmal:

www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1995161/Zum-Angriff-auf-den-Frachter-wurde-ich-gezwungen

Piraten-Prozess in Hamburg
"Zum Angriff auf den Frachter wurde ich gezwungen"
18.08.2011, 06:24 Uhr 18.08.2011, 06:24 Uhr

Im Hamburger Piraten-Prozess sagte gestern der Angeklagte Bashir W. aus Somalia aus, schilderte seine erschütternde Lebensgeschichte
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 15:01
siehe:

www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1532243/

18.08.2011 · 06:50 Uhr
Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion (CSU) (Bild: Deutscher Bundestag) Hans-Peter Uhl, innenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion (CSU) (Bild: Deutscher Bundestag)
Schutz für deutsche Handelsschiffe
CSU-Politiker befürwortet Einsatz privater Sicherheitskräfte
Hans-Peter Uhl im Gespräch mit Jasper Barenberg
Emma in Uniform schrieb am 18.08.2011 um 15:27
@Meister

Na:klar.

Sind Sie eigentlich nur rassistisch oder einfach nur bissl sehr ungebildet?

Wie K. Hurtig schon angedeutet hat; Afrikas Hochheitsgewässer werden in den letzten Jahrzehnten immer unverschämter von Europa in Milliardenhöhe leergefischt, so wie auch Afrikas Küsten mit strahlendem und hochgiftigen Sondermüll vollgekübelt und der Rest unverbrauchter Ressourcen "aufgekauft" und für den eigenen Nutzen bestellt, bepflanzt, geschürft und leergesaugt werden.

Wie schon zu den Zeiten, als wir Kolonialherren die Grenzen Afrikas mit Linial und Bleistift festgesetzt haben, um es recht bequem aufzuteilen. Nur viel effizienter, Sie wissen schon, hochoptimiert, globale Maßstäbe, ..unsere Hochindustrie kann doch nicht mit all diesen externen Kosten alleine gelassen werden, Himmel wo kämen wir denn da hin...und die Mafia muss ja nun auch von was leben.

Aber was solls.

Hauptsache Sie sorgen sich um die Kosten für unsere Bundesmarine.

So ganz untypisch.
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 15:33
@Emma in Uniform schrieb am 18.08.2011 um 15:27
Afrika ist nicht Afrika. Die Länder um die es geht sind auf ausländische Entwicklungshilfe und Investoren angewiesen.
Was schlagen Sie vor. Sollen wir diese Staaten sich selbst überlassen?
Es geht hier um internationale Hoheitsgewässer und Handelswege die geschützt werden müssen. Nicht mehr und nicht weniger!

Was hat das mit Rassismus zu tun. Mir egal, welche Hautfarbe die Piraten haben, falls Sie das meinten.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 18.08.2011 um 15:38
@ emma

Ich schätze Ihre unverbesserliche Hoffnung das ein Vakum zwischen den Ohren gefüllt werden könnte ;-)
Emma in Uniform schrieb am 18.08.2011 um 15:42
Sich selbst überlassen?

Das machen wir doch.

Ausländische Investoren?

Investieren nur in eigene Interessen. Seit der Kolonialzeit, s.o..

Internationale Hochheitsgewässer = Afrikanische Hochheitsgewässer, s.o..

Afrika ist Afrika.

Sogar Südafrika ist Afrika.

Hätten Sie das gedacht?
Emma in Uniform schrieb am 18.08.2011 um 15:44
@Sachichma

was in Drei Teufels Namen will der denn sonst hier?

Etwa unsere Handelswege schützen?
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 16:08
@ Emma in Uniform schrieb am 18.08.2011 um 15:42

Sämtliche Hilfsorganisationen vergessen?
Was tun SIE denn für Afrika?

Afrika ist nicht Afrika, will heißen der Kontinent ist sehr unterschiedlich und bildet keine Einheit, weder kulturell noch olitisch, geschweige denn religiös.

Zudem ist es wichtig, dass die Menschen dort selbst etwas auf die Beine stellen!

Von Hoheitsgewässern haben Sie wenig Ahnung.
Emma in Uniform schrieb am 18.08.2011 um 16:41
Bleiben Sie mal bitte mal auf der Spur, es geht hier um die Gründe, warum schon seit Ende der Neunziger Somalia endgültig in Elend und Gewalt versinkt -weil es de facto keine Regierung und seine Hochheitsgewässer nicht nur technisch sondern schon gar nicht finanziell zu überwachen in der Lage ist.

Was Hilfsorganisationen an Hilfe in meist letzter Sekunde des Verhungerns dazu beigetragen haben, dass die Leute "was auf die Beine stellen".
haben - allein unsere Zig-Milliarden Tonnen: Fisch...oder all das Tantal für die Handys hier in Europa - bereits wieder wettgemacht, an Nutzen "und so"..oder die industriell so bitter verschwendeten Erze, Diamanten, abgesehen , ja mal ganz abgesehen vom Öl, Cafe, Schokolade usw.

Sie haben da oben ganz nonchalante argumentiert: "Ich kann ja auch nicht Ihr Rad klauen, nur weil einer meines nahm;)!"

Und nochmal..Stellen Sie sich vor:

Nicht einer, sondern alle anderen Nachbarn in Ihrer Strasse hätten Ihnen
nicht nur Ihr Fahrrad, die Türklingel, Ihr Namensschild, alle Ihre Gas- und Wasserleitungen, Ihr Treppenhaus, Ihren Dachstuhl, Ihr Klosett, den Weinkeller, den Kühlschrank und den Gartenzwerg dazu abmontiert, wiederholt, jahrelang,..ich glaub
dann wär was los bei Ihnen, was?

Schätzungsweise würden somalische Fischer, die mangels Fisch jetzt Piraten spielen, neben Ihnen aussehen wie Dackelwelpen.

ahnungsvoll
Daniel Meister schrieb am 18.08.2011 um 17:22
@Emma in Uniform schrieb am 18.08.2011 um 16:41

Die Situation in Somalia haben Sie einigermaßen passabel beschrieben. Nur, ist dies unsere Schuld?
WIE bitteschön wollen Sie denn dort eine stabile Administration aufbauen? Sämtliche Initiativen sind gescheitert und warten nun auf Ihren Masterplan?
Wiederum werfen Sie ganz Afrika in einen Topf. In Somalia gibt es keine Diamanten und Erze.
Noch mal...was die Piraten auch immer für Beweggründe haben mögen. Es berechtigt nicht zur Piraterie und muss bekämpft werden.
Ich nehme an das passt Ihnen nicht. Sie verzichten deswegen bestimmt auch konsequent auf alle Überseeprodukte, oder täusche ich mich da;)?

Die Armut Somalias begründet sich schon lange nicht mehr hauptsächlich auf die Ausbeutung durch "den Westen".
Sie müssen sich mal von diesem Schwarz-Weiß-Denken
Joachim Petrick schrieb am 18.08.2011 um 16:27
Ich stelle folgendes Deutschlandfunk Interview zum Thema meines Blogs hier zur Diskussion:

www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1532668/

18.08.2011 · 13:15 Uhr
Debatte: Brauchen deutsche Schiffe die Unterstützung privater Sicherheitsfirmen im Kampf gegen Piraten? (Bild: AP)
"Das kann die Marine einfach nicht mehr leisten"
Debatte um privaten Schutz für deutsche Handelsschiffe
Ralph Kramer im Gespräch mit Peter Kapern

Die Piraterie um Afrika breite sich immer weiter aus, sagt Ralph Kramer von der Essener Firma Condor-Sicherheit. Da gleichzeitig auch die Schiffspassagen im Golf von Aden zunähmen, könnten Marine und Polizei nicht flächendeckend für den Schutz der Schiffe und ihrer Besatzungen garantieren.

Peter Kapern: Bei uns am Telefon nun Ralph Kramer von der Firma Condor-Sicherheit in Essen. Guten Tag, Herr Kramer!

Ralph Kramer: Guten Tag, Herr Kapern!

Kapern: Herr Kramer, die Politik diskutiert ja darüber, ob private Unternehmen zur Abwehr von Piraten eingesetzt werden sollen und in Tat und Wahrheit geschieht das doch längst. Auch Ihr Unternehmen ist ja im sogenannten Bereich der maritimen Sicherheit engagiert - wie genau sieht das aus?

Kramer: Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wir beraten ebenfalls Reedereien, wir haben einen mechanischen Übersteigschutz entwickelt, der den Übergriff von Piraten auf ein Schiff verhindert ...

Kapern: Wie sieht das aus, ist das so eine Art Zaun oder was ist das?

Kramer: Sie müssen sich vorstellen einen 30-Grad-Winkel von der Bordwand vor der Reling nach unten geklappter Zaun, zurückgreifend aufs Mittelalter, so eine Art Palisade, die eine bestimmte Form hat, dass man nicht drübersteigen kann, mit ungefähr 1,50 Meter Länge und der über eine sehr lange Haltbarkeit verfügt, im Gegensatz zu Draht und was man jetzt alles für Möglichkeiten hat, was eigentlich an Bord eines Schiffes nicht möglich ist mit Drahtrollen. Die müssen sie alle zwei Fahrten erneuern, ist schlechte Qualität und behindert auch dann die Seeleute während der Fahrt.

Kapern: Schicken Sie denn auch Sicherheitsleute mit auf den Schiffen?

Kramer: Ja, das tun wir auch. Allerdings bis jetzt haben wir das nur unbewaffnet gemacht. Im bewaffneten Bereich tummelt sich da ja eine unwahrscheinliche Heerzahl, und das von Sicherheitsunternehmen, die das betreiben. Das sieht dann so aus, dass man die Waffen nicht legal an die Schiffe bringt, sondern in einem Land kauft, an Bord bringt, das Schiff begleitet und dann - ich sag's mal ganz salopp - vor der Einfahrt in den nächsten Hafen einfach wieder ins Wasser wirft.

Kapern: Was sind das für Unternehmen?

Kramer: Das kann ich Ihnen jetzt, will ich Ihnen nicht sagen, das weiß man.

Kapern: Sind das deutsche Unternehmen?

Kramer: Auch, ja, natürlich. Und das Problem ist halt dabei, es geht nur mit einer gesetzlichen Regelung, und es geht nur, wenn diese Unternehmen, die sich damit beschäftigen, zum Beispiel von der Bundespolizei sie dafür zertifiziert werden. Und die Oberhand muss, wie bei allen Dingen, hoheitsrechtlich bleiben und muss natürlich dann von der Bundespolizei koordiniert werden.

Kapern: Was für Waffen würden Sie Ihren Leuten denn mitgeben, Herr Kramer, wenn Sie dürften?

Kramer: Natürlich das, was unters Kriegswaffenrecht fällt, angefangen mit einer AK 47, mit Kalaschnikow und so etwas, ja.

Kapern: Das heißt, das ist weit mehr als eine Pistole?

Kramer: Aber natürlich. Mit einer Pistole haben Sie doch keine Möglichkeit. Sie müssen ja die Piraten auf Grundabstand halten. Aber Sie müssen auch bedenken, dass die Marine und die Polizei das nicht leisten kann. Wir haben ja vom vergangenen Jahr zu heute schon eine hundertprozentige Steigerung der Passagen durch die Schiffe, die unter deutscher Flagge fahren. Im Jahr haben wir rund 30.000 Passagen im Golf von Aden. Und das kann die Marine einfach nicht mehr leisten. Man muss auch sehen die Ursachen dafür, für die Piraterie, und man muss auch sehen, dass sich das eigentlich um den ganzen Äquator gerade ausbreitet. Jetzt fängt das in Nigeria, also Westafrika an, es gibt auch schon Fälle in Südamerika. Es gibt Stellen, die behaupten davon, vor einem Jahr wurde gesagt, dass sich das verfünfhundertfacht - man hat darüber gelächelt, aber jetzt haben wir schon eine Steigerung von fast 150 Prozent.

Kapern: Wie sind denn die Piraten bewaffnet, Herr Kramer?

Kramer: Also was da in der Presse dargestellt wird, das ist nicht so. Die fahren mit ganz einfachen kleinen Schiffen, mit denen würde ich es nicht mal wagen, über einen See, über den Baldeneysee in Essen zu fahren. Die sind sehr schlecht ausgerüstet, die kommen in der Regel nur mit Leitern an Bord, und ihre Bewaffnungen sind dann meistens Kalaschnikow-Handfeuerwaffen. Einzelne haben auch eine sogenannte Panzerfaust, die sie mit sich führen.

Kapern: Wenn Sie jetzt Ihre eigenen Leute aufrüsten würden, wenn ich das mal sagen darf, müssen Sie dann nicht damit rechnen, dass dies die Piraten auch tun? Denn an solche Waffen ranzukommen in Afrika, das kann ja kein Problem sein.

Kramer: Das ist auch kein Problem, an solche Waffen für die ranzukommen. Ich gehe auch mal davon aus, dass eines Tages sich der Terrorismus dieser Leute bedient. Aber wiederum muss man auch sehen, dass diese Somalis aus meiner Sicht heraus sozusagen keine andere Möglichkeit haben, als sich ins Piratentum zu verstricken.

Kapern: Ja, aber noch mal die Frage: Wenn Sie nun also tatsächlich Ihre eigenen Leute an Bord der deutschen Handelsschiffe aufrüsten würden, erleben wir dann so was wie eine Rüstungsspirale auf hoher See, mit richtigen Seeschlachten? Wäre das nicht das Ende?

Kramer: Nein, das kann ich mir nicht vorstellen, aus der einfachen Tatsache heraus, dass bis jetzt alle Schiffe, die bewaffnete Begleitung an Bord hatten, nie angegriffen worden sind. Das hat auch eine präventive Funktion. Aber ich plädiere immer dafür, mit mechanischen Sicherheitseinrichtungen kann man viel machen. Aber das schreckt die Reeder, es ist einfach auch zu teuer, so das zu machen, und das ist natürlich dann kostengünstiger, wenn man bewaffnetes Personal an Bord nimmt.

Kapern: Im Gespräch ist ja, dass Soldaten, die bei der Bundeswehr nicht mehr benötigt werden, jetzt umgeschult werden. Brauchen Sie die oder haben Sie das Personal längst, das Sie benötigen?

Kramer: Natürlich hat man das Personal. Das Personal, das rekrutiert man aus ehemaligen Spezialeinheiten, aus deutschen wie aus ausländischen, aus englischen et cetera. Das sind top ausgebildete Leute und die wissen auch mit Waffen umzugehen, und da wird auch keine Leichtfertigkeit im Spiel sein, im Gegenteil. Die verstehen ihr Handwerk. Man kann auch nicht einfach jetzt als Unternehmen sagen, okay, wir machen da mal mit, kaufen ein paar Waffen, rekrutieren ein paar Leute, das funktioniert nicht. Und wie gesagt, ich plädiere nur für Zertifizierung dieser Unternehmen, sonst läuft das nicht.

Kapern: Herr Kramer, wie hoch ist der Anteil der Deutschen an Ihrem Personal? Weil Sie gerade gesagt haben, dass man auch ausländisches Personal rekrutiert.

Kramer: 98 Prozent. Wir haben zwei Engländer dabei beschäftigt.

Kapern: Wenn Ihnen jemand einen Vortrag hält über das Gewaltmonopol des Staates, Herr Kramer, was sagen Sie dem?

Kramer: Ja, also ich möchte da mal zurückgreifen auf früher: Als die Justizeinrichtungen privatisiert worden sind, hat man auch gesagt, das funktioniert nicht. Das ist teils privatisiert worden mit PPP-Modellen, und das hat funktioniert. Natürlich muss der Staat das Gewaltmonopol, das muss er haben, ganz klar, aber das kann so ähnlich sein wie bei Luftsicherheitsassistenten, dass die dann für den Staat tätig sind. Dass man die beleiht, dass die Leute eine Beleihung bekommen, eine Prüfung abhalten müssen vom Staat, dass die Firma zertifiziert wird, die Leute geprüft werden müssen, man muss da Unterrichtsthemen erarbeiten, und das muss man gemeinsam mit dem Staat, also mit der Bundespolizei tun.

Kapern: Ralph Kramer von der Essener Firma Condor-Sicherheit heute Mittag im Deutschlandfunk. Herr Kramer, danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, auf Wiederhören!

Kramer: Aber gern doch, auf Wiederhören!

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Deutschlandradio macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
Tomcat schrieb am 19.08.2011 um 16:42
Nunja, wenn der somalische "Staat" seine Leute nicht unter Kontrolle bekommt, wer kann es den Reedern verübeln, dass sie private Firmen zum Schutz anheuern?
Wenn ich Kapitän eines Schiffes wäre, dann möchte ich auch, dass meine Crew nicht den Piraten zum Opfer fällt.
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 16:51
@Tomcat

"Nunja, wenn der somalische "Staat" seine Leute nicht unter Kontrolle bekommt, wer kann es den Reedern verübeln, dass sie private Firmen zum Schutz anheuern? "

Da ist etwas dran.
Auf der anderen Seite sollten Reeder die Internationale Politik in ihrer Verantwortung der Sicherung der Handelswege nicht entlassen.

Da sie das gerade tun, hat das Ganze ein unausgelotetes Geschmäckle
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 16:51
@Tomcat

"Nunja, wenn der somalische "Staat" seine Leute nicht unter Kontrolle bekommt, wer kann es den Reedern verübeln, dass sie private Firmen zum Schutz anheuern? "

Da ist etwas dran.
Auf der anderen Seite sollten Reeder die Internationale Politik in ihrer Verantwortung der Sicherung der Handelswege nicht entlassen.

Da sie das gerade tun, hat das Ganze ein unausgelotetes Geschmäckle
Joachim Petrick schrieb am 19.08.2011 um 16:57
@Tomcat

"Wenn ich Kapitän eines Schiffes wäre, dann möchte ich auch, dass meine Crew nicht den Piraten zum Opfer fällt."

Mutmaßlich geht es vor allem um Die Ladung der Schiffe?

Wer überprüft die Ladung dort, angesichts des zerfallenen Staates Somalia, der 1992, trotz UNO Mandat, die Warlords zu entwaffenen, von allen guten Friedengeistern verlassen, weiter als Kriegsgebiet mit Waffen aus ? beliefet wird.
Tomcat schrieb am 19.08.2011 um 17:01
Es ist ja nicht so, dass es hier eine "Reederlobby" an sich ist, sondern, dass nun mal ein großer Teil der globalen Warenströme durch den Suezkanal muss um Zeit, Sprit und Geld zu sparen. Das geht uns damit alle an. Egal ob das chinesische EMS provider für PCs sind, oder deutsche Automobilhersteller die S-Klassen nach Ostasien liefern.

Jetzt kann aber nicht jedes Schiff von dem dortigen Flottenaufgebot gesichert werden, dafür sind das zuviele. Ergo hilft man sich selbst und heuert Söldner an. Die sind meist sehr professionell, stellen keine Fragen und erschießen meistens die Piraten, sobald die aufs Schiff kommen, während etwa die Bundewehr hier 10 tausend Regeln befolge müsste bevor sie ballern darf. Das juckt die PMCs nicht im Geringsten.
Daniel Meister schrieb am 19.08.2011 um 22:51
@Tomcat schrieb am 19.08.2011 um 17:01

"Die sind meist sehr professionell, stellen keine Fragen und erschießen meistens die Piraten, sobald die aufs Schiff kommen, während etwa die Bundewehr hier 10 tausend Regeln befolge müsste bevor sie ballern darf."

Wie gesagt, effektiver und billiger als jeder Bundeswehreinsatz.
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 02:19
@Tomcat s

"Jetzt kann aber nicht jedes Schiff von dem dortigen Flottenaufgebot gesichert werden, dafür sind das zuviele. Ergo hilft man sich selbst und heuert Söldner an. Die sind meist sehr professionell, stellen keine Fragen und erschießen meistens die Piraten, sobald die aufs Schiff kommen, während etwa die Bundewehr hier 10 tausend Regeln befolge müsste bevor sie ballern darf. Das juckt die PMCs nicht im Geringsten."

Das fürchte ich auch. Deshalb geht es darum, nicht an Symptomen herumzudoktern sondern an dem Übel der Unterlassungen der Internationalen Politik, die nicht bereit und willens ist, den Staat Somalia endlich zum Wohl seiner Bewohner in seine Rechte und Pflichten zu setzen
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 02:22
@Daniel Meister

"Wie gesagt, effektiver und billiger als jeder Bundeswehreinsatz."

Das kling zynisch. Ist es auch so gemeint?

Wo bleibt da der Sinn für demokratisches "Nationbuildung"?
Tomcat schrieb am 19.08.2011 um 11:29
So sehr ich Verständnis für die durch Überfischung ihrer Gewässer zur Piraterie gezwungenen Küstenbewohner Somalias hege, umso mehr muss ich verständnis dafür haben, dass niemand Bock hat Opfer der Piraterie zu werden. Die meisten Crews auf dem Schiffen sind oft selber Leute die durch ehrliche Arbeit versuchen die Situation ihrer Familien zu bessern, indem sie ihre Heimat nur wenige Wochen im Jahr sehen und die ganze Zeit für ein lächerlich niedriges Gehalt zur See fahren. Vielleicht sollten sich die Somalis darauf besinnen, dass nur ihre eigene Arbeitskraft ihre Situation bessern kann und nicht kriminelle Energie.

Im übrigen stellt nicht jeder Staat die Piraten vor Gericht. Ein russisches Sonderkomando hat die aufgegriffenen überlebenden Piraten in ihrem Boot ohne Waffen, Essen und Wasser ausgesetzt. Seitdem sind Schiffe unter russischer Flagge nicht mehr angegriffen worden. Ähnlich sollen die Chinesen gehandelt haben.

Somalias Problem ist der religiöse Obkurantismus und die Überbevölkerung. Solange das nicht gelöst wird, bleibt alles beim Alten. Und wenn die Piraterie nicht mehr funktioniert, dann überfällt man eben Dörfer an der Grenze oder Ähnliches.
Rahab schrieb am 19.08.2011 um 11:40
na ja, wenn ich sachichmas blogs richtig verstanden habe, dann wird das problem der überbevölkerung ja grade auf 'natürlichem' wege gelöst. womit auch der religiöse obskurantismus erledigt sein dürfte. tote obskuranteln bekanntlich nicht.
und dann kann endlich wer in somalia so richtig was auf die beine stellen.

ich hoffe, du hast dir den osbkurantismus einer spende gespart.
Tomcat schrieb am 19.08.2011 um 11:57
Aus Prinzip spende ich nicht für Obkurantismus, weder in Somalia, noch in Pakistan oder sonstwo. Am Ende des Tages haben diese Gesellschaften ihr Dilemma selbst zu verschulden und die Lösung hierzu ist nicht die Spende oder ein Sack Weizen, sondern eine innere Reform und Weiterentwicklung. Entweder passen sich diese Gesellschaften an, oder sie geraten in solche Krisen, die ihre Grundfesten erschüttern, begleitet von Opfern. Das gilt übrigens für alle Gesellschaften, denn auch der Westen hat seine Reformen verpennt und schaut gerade zu wie seine (Börsen-) Werte in den Keller gehen.
Rahab schrieb am 19.08.2011 um 12:05
ja ja, herzelchen
ist schon schlimm, wenn mann nicht in gold gemacht hat.
Tomcat schrieb am 19.08.2011 um 12:13
Dabei geht es nicht nur um die Aktienkurse, aber die veranschaulichen das Problem. Da hilft auch langfristig keine Flucht ins Gold, sondern nur weitreichende Wirtschaftsreformen, welche die Ausgewogenheit von Einnahmen und Ausgaben herstellen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit zu beeinträchtigen. Außerdem empfehle ich nicht Gold sondern Diamanten. Die kann man leichter schmuggeln und transportieren, denn im Falle einer Währungsreform wird der Besitz und Handel mit Gold ohnehin untersagt (das hatten wir schon oft genug in der Vegangenheit). Oder ein paar Qualitätsuhren (Rolex, Panerai, etc., am besten Edelstahl Sammlerobjekte wie die Rolex GMT mit der Pepsi Lünette), die kann man später auch immer gut eintauschen und die fallen ja wohl nicht auf (Uhren wird schließlich keiner verbieten).
Rahab schrieb am 19.08.2011 um 19:13
ach.... du meinst, wenn die somalier rechtzeitig rolex gmt mit pepsi lünette gesammelt hätten, dann hätten sie fische und was ihnen sonst noch fehlt kaufen können?
Daniel Meister schrieb am 19.08.2011 um 22:47
@Tomcat schrieb am 19.08.2011 um 11:29

Sehr gut analysiert. Und da geb ich Ihnen mal vollkommen Recht;)
Tomcat schrieb am 20.08.2011 um 20:34
@Rahab: nein, Sie haben mich doch gefragt ob ich in Gold gemacht habe und ich habe Ihnen geantwortet, was ich für die bessere Investmentstrategie in Zeiten der Inflation halte.

Was die Somalis angeht, so wäre es wichtig die eigene Kultur weiterzuentwickeln und das Stammeswesen zu überwinden. Das ist die Wurzel es übels, da eine Stammeskultur einen arbeitsfähigen Zentralstaat ausschließt. Aber einige der Piratenbosse haben garentiert ihre Rolli-Sammlung...man gönnt sich ja sonst nix.
Tomcat schrieb am 20.08.2011 um 20:37
@ Daniel Meister: wieso, haben Sie auch eine Pepsi Rolex oder meinen Sie das mit der Überwindung der Stammesgesellschaft?
Tomcat schrieb am 20.08.2011 um 20:37
@ Daniel Meister: wieso, haben Sie auch eine Pepsi Rolex oder meinen Sie das mit der Überwindung der Stammesgesellschaft?
Rahab schrieb am 20.08.2011 um 20:55
Tomcat - zieh nach Somalia!
die brauchen einen, der ihnen endlich den unmittelbaren zusammenhang zwischen wind,wetter,boden und überwindung der stammesgesellschaft vorführt. als zentralstaatlichen regenzauber gewissermaßen.
Tomcat schrieb am 20.08.2011 um 21:03
@Rahab: wir sind erstend nicht per-Du, falls ich mich richtig erinnere, denn das setzt bei mir Symphatie voraus, die ich bis jetzt nicht empfinden kann. Zweitens braucht die Somalische Wirtschaft Leute die sich mit Landwirtschaft auskennen, mein Metier ist die Industrie und die gibt es dort (noch) nicht. Drittens, warum gehen Sie nicht selber dort hin, Sie scheinen ja sehr viel Verständnis für die somalischen Clanstrukturen zu hegen, da diese nach Ihrer Meinung aufgrund des ariden Klimas quasi unausweichlich scheint. Selbst wenn...who cares? Sollen die Saudis dafür bezahlen...von mir gibt nix....
Tomcat schrieb am 20.08.2011 um 21:28
Rahab schrieb am 19.08.2011 um 19:13 ach.... du meinst, wenn die somalier rechtzeitig rolex gmt mit pepsi lünette gesammelt hätten, dann hätten sie fische und was ihnen sonst noch fehlt kaufen können?
-------

OK...Sie kritisieren meine Aussagen. Einverstanden. Schlagen Sie doch mal vor, was Ihre Lösung des Problems wäre. Stellen wir uns mal vor, Sie wären ein Berater und müssten der somalischen Regierung Vorschläge unterbreiten. Was würden Sie empfehlen?
Rahab schrieb am 20.08.2011 um 21:37
Tomcat - es ist doch egal, ob ich dich dieze oder suze... weil: du zahlst sowieso.
Tomcat schrieb am 20.08.2011 um 21:42
Rahab schrieb am 20.08.2011 um 21:37 Tomcat - es ist doch egal, ob ich dich dieze oder suze... weil: du zahlst sowieso.
...........

@ Rahab...ob mir das egal entscheide ich, OK? Und so wie Sie hier schreiben, zahle ich sehr wahrscheinlich für Sie mit...
Rahab schrieb am 20.08.2011 um 21:59
hä?
willste mir jetzt somalisieren?
Tomcat schrieb am 20.08.2011 um 22:27
Oje,oje...zumindest weiß ich jetzt was ich bei Ihnen bezahle...den Therapeuten und die Pillen
Tomcat schrieb am 20.08.2011 um 22:27
...oder das Methadon
Rahab schrieb am 20.08.2011 um 22:38
süß, noch so'n besorgter....

aber, um auf deine frage zurückzukommen: als erstes würde ich empfehlen, solche flitzpiepen wie dich rauszuschmeißen. freundlich, versteht sich.
Tomcat schrieb am 20.08.2011 um 22:47
Liebe(s/r) Rahab,

Sie haben leider kein Interesse an einer normalen Diskussion. Schade eigentlich, vor allem schade um meine Zeit. Deswegen lassen wir das doch gleich sein.

Also in diesem Sinne...godspeed
Rahab schrieb am 21.08.2011 um 10:15
ganz ehrlich, Tomcat: dass du dich hier aus der diskussion zurückziehst halte ich für keinen großen verlust.
denn am zusammenhang von ausplünderung ehemaliger kolonien/zerstörung der subsistenzwirtschaften und piraterie hast du ja eh kein interesse.
Daniel Meister schrieb am 23.08.2011 um 14:04
@Tomcat
Natürlich meinte ich Ihre Analyse Somalias.
Achja, mit Rahab hatte die gleiche Erfahrung. Kann nicht diskutieren.
Rahab schrieb am 23.08.2011 um 14:37
schaut mal, ihr beiden pappnasen
sachichma hat doch damit
www.freitag.de/community/blogs/sachichma/die-geopolitik-der-zukunft-sind-nahrungsmittel-i
und mit dessen 2. teil genug an material angeboten, um JP's frage angemessen zu bearbeiten.

und da kommt ihr dann mit dem vorschlag, die piraten beim entern zu erschießen?
na ja. gesund sollt ihr sein.
Tomcat schrieb am 23.08.2011 um 15:03
Daniel Meister schrieb am 23.08.2011 um 14:04 @Tomcat
Natürlich meinte ich Ihre Analyse Somalias.
Achja, mit Rahab hatte die gleiche Erfahrung. Kann nicht diskutieren.
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Ich meine, dass das Dreschen ewiggestriger Neokolonialer Debatten passt einfach nicht mehr in unsere heutige Zeit. Wären wir im Jahre 1960, könnte ich das noch verstehen. Aber manchen gefällt es wenn sie die Welt in Gut und Böse einteilen können, das strengt den Verstand nicht so an. Zumindest mit Ihnen kann man durchaus gut diskutieren, den Diskussion setzt ja nicht Konsens voraus, aber einen gewissen Duktus und ein gewisses Niveau.
Tomcat schrieb am 23.08.2011 um 15:03
Danke Rahab

auch wir beten für Ihre Gesundheit!
Daniel Meister schrieb am 24.08.2011 um 10:19
@Rahab schrieb am 23.08.2011 um 14:37

Es dreht sich halt immer alles im Kreis bei Ihnen. Habe den Link gelesen.
NUR...Sie verweisen auf ein Problem, geben aber keine Antworten. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich erwarte hier keine Allerweltslösung aller Probleme, aber EIN kleiner KONSTRUKTIVER Vorschlag, wie man denn bitteschön mit Piraten umgehen sollte, etc. wäre schon mal ganz hilfreich.
Daniel Meister schrieb am 24.08.2011 um 10:21
@Tomcat schrieb am 23.08.2011 um 15:03

Sehe ich auch so. Es muss ja keinen Konsens geben, was nervt ist hier oft einfach nur das ewige Wiederholen der gleichen Parolen.
Probleme und Ursachen werden oft gut aufgezeigt, aber praktikable Lösungsansätze fehlen komplett.
Rahab schrieb am 24.08.2011 um 10:26
ein vorschlag?
aber bitte doch: außer somalischen fischern haben vor Somalia keine was verloren.
weiterungen ergeben sich beispielsweise hier:
principiis-obsta.blogspot.com/2009/04/die-zwei-arten-von-piraterie-in-somalia.html
Tomcat schrieb am 24.08.2011 um 10:48
@Rahab

Das wäre ein Vorschlag. Die internationale Flotte vor Ort könnte auch gleichzeitig gegen die Fischwilderer vorgehen. Da wären wir sogar mal einer Meinung.
Zwar würde das nicht ausreichen um die Situation zu stabilisieren, aber ein Anfang wäre es schon mal.

Sollte die Bevölkerung in Somalia aber weiter so dramatisch wachsen, würden das Land spätestens in 20 Jahren erneut in die Katastrophe stürzen, weil dann die Fischvorkommen auch nicht mehr ausreichen würden. Also kommen wir so oder so um eine Geburtenkontrolle nicht herum
Tomcat schrieb am 24.08.2011 um 10:49
Daniel Meister schrieb am 24.08.2011 um 10:21 @Tomcat schrieb am 23.08.2011 um 15:03

Sehe ich auch so. Es muss ja keinen Konsens geben, was nervt ist hier oft einfach nur das ewige Wiederholen der gleichen Parolen.
Probleme und Ursachen werden oft gut aufgezeigt, aber praktikable Lösungsansätze fehlen komplett.
---------

Ja, viele wollen auch keine Problemlösung betreiben, denn dadurch wird man angreifbar. Solange man sich nur gutmenschlich echauffiert bleibt man argumentativ unangreifbar,
Rahab schrieb am 24.08.2011 um 11:05
Tomcat
wenn ich die nachrichten über dürre etc richtig verstanden habe, dann wächst in Somalia keine bevölkerung.
sondern verhungert. dramatisch - wie dramatisch, kannste bei sachichma nachlesen.

im übrigen empfehle ich mal, von Alexander Kluge 'ein Liebesversuch' zu lesen.
weiterführend dazu: www.gazette.de/Archiv2/Gazette2/Kathan.pdf
Tomcat schrieb am 24.08.2011 um 12:31
@Rahab

die Bevölkerung in Somalia ist trotz Bürgerkrieg und Hunger gewachsen, genauso wie in Afghanistan, wo sich die Bevölkerung seit 1990 fast vervierfacht hat! Bei solchen Wachstumsraten sind Friktionen vorprogrammiert. Selbst die Hungerkatastrophe in Somalia wird diesen Trend wohl nicht bremsen.
Tomcat schrieb am 24.08.2011 um 12:34
irgendwie hat dein Link nix mit dem Thema zu tun.
Rahab schrieb am 24.08.2011 um 14:32
bevölkerung vervierfacht?
echt? beleg? oder hochrechnung in der art einer wahlprognose?
Tomcat schrieb am 24.08.2011 um 16:38
heute sind es in Afghanistan 30 Millionen Leute. Als die Sowjets dort einmarschierten waren es knapp über 10 Millionen. Trotz 30 Jahren permanentem Krieg und Auswanderung hat sich die Bevölkerung im Lande verdreifacht, und wohl nochmal rund 5-6 Millionen leben heute in den angrenzenden Ländern oder aber im Westen. In den 2020 werden es dann etwa 40 Millionen werden und in 2050 dann über 50 Millionen.
www.populstat.info/Asia/afghanic.htm

andere Statistiken gehen von einem noch stärkeren Anstieg aus. Für Somalia gibt es seit 1990 keine Statistiken. Aber auch hier hat sich die Bevölkerung trotz allem wohl mindestens verdoppelt, was bei 44 Lebendgeburten pro 1000 Leuten auch kein Wunder ist, wäre da nicht die hohe Kindersterblichkeit. Immerhin leben dort über 10 Millionen Leute. Im gleichen Zeitraum stagnierte oder schrumpfte die Bevölkerung in den Industriestaaten (wäre da nicht die Zuwanderung)
Joachim Petrick schrieb am 24.08.2011 um 17:33
Professor Gunnar Heinsohn hat für diese Regionen wie Afghanistan, Iran, der gesamte Kaukasus, Arabien, Ostafrika die steile These vom Begriff "demografisch heisser Zonen" befeuernd geprägt, in denen es notwendig zu Kriegen kommen muss.

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/nimmt-professor-gunnar-heinsohn-kinderleben-ins-fadenkreuz?

11.01.2011 | 01:34
Nimmt Professor Gunnar Heinsohn Kinderleben ins Fadenkreuz?
gunnar heinsohn

Nimmt Professor Gunnar Heinsohn Kinderleben ins Fadenkreuz?
Professor Gunnar Heinsohn als selbsverliebter Kinderschreck?

Versucht Professor Gunnar Heinsohn dem Völker- Vernichtungskrieg im Namen Deutschlands von 1939- 45, samt Holocaust ein suchendes Streben nach Recht zu unterlegen, wenn er darauf besteht, dass Aolf Hitler und seine NS- Soldateska nicht Recht gebrochen, sondern Recht setzen wollte?
Rahab schrieb am 24.08.2011 um 17:42
aha, Tomcat.
mal unterstellt, die verlinkten zahlen für Afghanistan stimmen und deine irgendwie wohl angenommene oder so verdoppelung in Somalia stimme auch....
dann willst du damit sagen:
wessen land von anderen ratzekahl gefressen/gebombt wurde, dem wurde auch das recht weggefressen/weggebombt, sich nach belieben zu vermehren.

klasse!
Tomcat schrieb am 24.08.2011 um 18:32
@Rahab

es geht nicht um Recht, sondern um Ressourcen. Wenn die Ressourcen nicht mehr ausreichen, dann ist halt eben schluß. Dann muss sich die Population auch an die veränderte Situation anpassen. Wenn das Fressen nicht mehr ausreicht, dann macht es keinen Sinn sich alle fünf bis zehn Jahre zu verdoppeln. Diese Lektion müssen die halt auch mal lernen.
Tomcat schrieb am 24.08.2011 um 18:40
@Joachim Petrick

Ob Heinsohn damit Hitler und die Deutschen rechtfertigen wollte, indem er den deutschen Vernichtungskrieg als eine direkte und unvermeidliche Konsequenz der demographischen Entwicklung des Landes ableitet, kann ich erst sagen, wenn ich die Quelle gelesen habe. Da er sich aber sehr viel Antisemitismus beschäftigt hatte, würde ich ihn jetzt erstmal nicht als Nazi verdächtigen.

Wenn er meint, dass es aber doch eine historische Korrelation von Gewalt und demographischen Boom-Phase gibt, kann man ihm so nicht widersprechen. Wächst die Bevölkerung zu stark, werden die Ressourcen schnell knapp, was widerum Verteilungskämpfe auslöst oder andere Konflikte befeuert. Das ist sicherlich auch in Somalia und auch in Afghanistan der Fall. Oder hat sich mal jemals hier einer vorgestellt wie es wäre in einem Deutschland mit 160 Millionen Menschen zu leben, von denen 80 Millionen unter 20 sind und alleine 30 Millionen ohne Arbeit? Da hätten wir aber eine Menge heißer Konflikte hier...
Joachim Petrick schrieb am 24.08.2011 um 20:18
@Tomcat

Mein Punkt ist nicht, Herrn Heinsohn als Nazi zu verdächtigen, sondern den Blick dafür zu schärfen, dass Professor Heinsohn Kriegen eine menschheitsgeschichtliche Vernunft unterlegt, Fragen von sogenannter Überbevölkerung scheinbar, wenn auch auf massenmörderische Weise, zu regeln, die Sie gerade mit Ihren Hinweisen auf die Bevölkerungszuwächse in Afghanistan, Somalia, trotz und wg. Kregen widerlegt.
Tomcat schrieb am 25.08.2011 um 10:32
@Joachim Petrick

Nicht ganz...was er meint geht etwa so:

zu viele Nachkommen -> zuwenige Ressourcen -> zu viele junge Männer -> zu viel Aggression -> Verteilungskämpfe -> Konflikte

und das unter der Voraussetzung dass

Summe des Nachwuchses > Summe der zur Verfügung stehenden Ressourcen (Nahrung, Arbeitsplätz etc.). Es geht also nicht um die Rechfertigung von Krieg, sondern um die Frage warum es Krieg überhaupt geben kann. (das der Krieg dann durch die gefordeten Opfer, den sog. "youth bulge" wiederrum reduziert ist eine Tatsache, aber sicher kein segensreichens Element, und so verstehe ich Heinsohn auch nicht)

Mit Blick auf Staaten wie Pakistan, Afghanistan, Somalia, aber auch Staaten wie Brasilien (Kriminalität!!!), hat er ja so gesehen nicht ganz unrecht.
Rahab schrieb am 25.08.2011 um 10:42
Tomcat
wenn hier wer eine lektion lernen muß, dann die Tomcats dieser welt die folgende: erst anderen die ressourcen wegfressen und dann auch noch verlangen, dass die anderen die fortpflanzung einstellen - hat zwar ne gewisse logik, macht es aber nicht richtiger.
weil: wenn die ressourcen nicht mehr reichen, dann sollen gefälligst die wegfresser aufhören, sich zu vermehren wie die karnickel!
Tomcat schrieb am 25.08.2011 um 10:53
@Rahab

"Weggefressen" haben in erster Linie die Leute vor Ort. Kein Europäer hat den Somalis oder den Afghanen die Ziegen geklaut. Also sind diese Völker selber erstmal die "Wegfresser", wie du sie nennst. Im Gegenteil wurden diese Länder noch bis Ende der 80er mit Hilfen aus dem Ostblock überschwemmt und heute hängen die Afghanen wieder am internationalen Tropf, allein genutzt hat es nichts. Zwar haben dann in den 90ern viele japanische Trawler die Gewässer am Horn von Afrika illegal gefischt, aber dies ist ebenfalls nicht der Grund für die Hungersnot, sondern die Tatsache, dass diese Gesellschaften im Jahr 2011 noch geistig, kulturell und wirtschaftlich im Mittelalter leben, gleichzeitig alles was nicht genauso primitiv ist wie sie selber hassen und sich selber vermehren wie die Karnickel auf das die gesamte Erde irgendwann genauso aussehen soll wie ihre Katastrophenländer. Damit stehen sie sich aber in erster Linie selbst im Weg und deswegen habe ich auch ehrlich gesagt null Mitleid mit denen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der eigenen Hand und der heißt bedingungslose gesellschaftliche Modernisierung, Säkularisierung, Industrialisierung und Geburtenreduktion.
Rahab schrieb am 25.08.2011 um 11:11
aber ja geklaut!
weil sie nämlich ihre eigenen verteilungskriege auf deren territorium ausgekämpft haben und immer noch auskämpfen.

dein posting, Tomcat, lehrt zweierlei:

1. es ist doch immer wieder gut, wenn einer es schafft, die geschichte/n des kolonialismus und dessen/deren folgen auszublenden. dann schläft sich's besser. als (post-)kolonisator.

2. (post-)kolonisatoren sind daran zu erkennen, dass sie den sog. schlüssel zum erfolg immer gern auf die frauen der anderen angewendet wissen wollen, nie auf die eigenen.

meine empfehlung: lerne, dich selbst zu vermehren! denn der 'schlüssel' zum erfolg liegt in erfolgreicher 'männlicher' parthenogenese!
Tomcat schrieb am 25.08.2011 um 11:37
@Rahab:

Dein post lehrt folgendes:

1. Geschichtskenntnisse tuen wirklich Not in Deutschland, den Afghanistan war nie eine Kolonie von irgendwem (hätte denen aber echt gut getan) und Somalia war ab erst 1920 eine italienische Kolonie, aber die Somalischen Stämme waren noch im 19. Jahrhundert selber eine Besatzungsmacht im benachbarten Äthiopien(en.wikipedia.org/wiki/Dervish_State oder en.wikipedia.org/wiki/Adal_Sultanate) und die Italiener waren ehrlich gesagt nicht wirklich die effektivste und gewalttätigste Kolonialmacht.

2. Bin ich weder post noch irgendwie Kolonisator, weder von meiner Heimat her, noch sonstwie

3. Bin ich der falsche Ansprechpartner für ihre sexuelle Verwirrungen

vielleicht sollten sie nicht soviel Emma lesen
Rahab schrieb am 25.08.2011 um 11:49
sancta simplicitas!

empfehle statt emma post-colonial studies.
Tomcat schrieb am 25.08.2011 um 11:59
wow, da hat jemand das kleine Latinum geschafft, Respekt!
Sammeln sie erstmal historische Fakten zu dem Thema und bilden sie erst dann ein Urteil. Wie gesagt, gerade am Beispiel Somalia zeigt es sich, dass die relativ kurze Koloniale Vergangenheit eben nicht der Grund für die heutigen Probleme ist. Da hilft ihr Verweis auf postkoloniale Studien eben nicht sonderlich viel.
Rahab schrieb am 25.08.2011 um 12:10
"relativ kurze Koloniale Vergangenheit"
ick schmeiß mir weg vor lachen!
Tomcat schrieb am 25.08.2011 um 12:32
bitte tun sie das...
Joachim Petrick schrieb am 25.08.2011 um 23:40
Lieber Tomcat,

Sie schreiben:

"Wie gesagt, gerade am Beispiel Somalia zeigt es sich, dass die relativ kurze Koloniale Vergangenheit eben nicht der Grund für die heutigen Probleme ist. ..."

Es geht nicht um Zeitäume von realer Kolonisation, sondern um bestimmte weltwitschaftlich angetriebene Absichten auf bestimmte Arten von Kolonisation, darunter in Somalia.
Joachim Petrick schrieb am 25.08.2011 um 23:46
@Tomcat

Danke für die eingehenden Ausführungen zu Heinsohn.

Ich komme bei Heinsohn nicht von meinem Eindruck weg, dass er argumentativ nur immer mehr vom selben anführt, um sich wissenschaftlich prekär auf sein Fach beschränkt, seine professoralen Hände in der Unschuld anderer zu waschen.
Tomcat schrieb am 26.08.2011 um 10:06
@Joachim Petrick:

Somalia ist gänzlich uninteressant, deswegen wurde es erst 1920 erobert. Dort gibt nur kriegerische Stämme, karge Böden und keine Rohstoffe. Würde dort nicht ein Großteil des globalen Schiffsverkehrs vor sein Küste vorbeischippern, wüsste niemand wo das Land eigentlich liegt. Somalia ist auch nicht das Opfer internationaler Spekulanten oder Conquistadores, sondern das Opfer seiner eigenen Rückständigkeit.
Tomcat schrieb am 26.08.2011 um 10:10
@Joachim Petrick

ob Heinsohn irgendwelche versteckten Agendas bezüglich einer Relativierung der deutschen Verbrechen des 2. Weltkrieges anstrebt kann ich nicht beurteilen. Man kann ihn so verstehen, wenn man unbedingt will, aber ich verstehe ihn eher rein deskriptiv. Er sagt, dass ein ein "youth bulge" eben virulentes Potential hat, wenn es keine Kräfte gibt, die ihn moderieren, wie etwa einen hungrigen Arbeitsmarkt. Dann hat man Konfliktpotential und mit Blick auf Somalia und Afghanistan hat er wohl auch Recht behalten.
Rahab schrieb am 26.08.2011 um 10:34
es lebe das kurzzeitgedächtnis!
als einstieg in dessen ausdehnung in weiter weg vergangenes
de.wikipedia.org/wiki/Britisch-Somaliland
de.wikipedia.org/wiki/Italienisch-Somaliland

von hier ausgehend kann weiter gebuddelt werden. anhaltspunkte bieten beide wiki-einträge zur genüge.
Rahab schrieb am 26.08.2011 um 10:56
und guck an
nicht nur als sicherer stützpunkte auf handelswegen ist dieser teil des horn von afrika interessant
ne, da gibt's sogar was zu holen!
politikprofiler.blogspot.com/2010/04/somalia-die-kriegsplanung-ist-langst.html
www.wallstreet-online.de/diskussion/1127765-1-10/neue-oelquellen-in-puntland-somalia

und um was es sich bei den hier
www.erdkunde-wissen.de/erdkunde/land/afrika/somalia/roh.htm
erwähnten "unerschlossene minderalien" wohl alles noch handeln mag?
Tomcat schrieb am 26.08.2011 um 13:13
516 Mio Barrel an theoretisch möglichen Reserven sind jetzt nicht die Welt...bei rund 100 USD pro Barrel sind wir zwar theoretisch bei 500 Mrd USD, aber die Frage ist wie hoch die Kosten für die Erschließung und Förderung tatsächlich sind und wieviel von den 516 Millionen Barrel tatsächlich förderbar sind. Der Bericht ging eher davon aus, dass eher ein fünftel über rentabel gefördert werden kann. Aber für Somalia als kleines Land reichts ja wohl auch so. Jetzt müssen die nur noch Sicherheit und Ordnung schaffen und dann sollte genug Geld da sein. Insofern bestätigst Du meine These, denn die heutige somalische Gesellschaft ist zu primitiv um von Reichtum des Landes zu profitieren, denn fünf mal am Tag Allah rufen und kleien Mädchen beschneiden und verheiraten bringt kein Geld. Würden internationale Konzerne hier drillen würden eine Menge Arbeitsplätze entstehen, vorausgesetzt man will arbeiten!
Tomcat schrieb am 26.08.2011 um 13:17
Ok, die Briten sind schuld. Ist das jetzt Deine Erklärung? Und die links? Erkunde-websites? Angebliche unerschlossene Rohstoffe? Welche sollen das denn sein? Und wen ja, wer finanziert dann die Bürgerkriegsparteien? Schreien die Jihadisten "es lebe die USA", oder schreien sie "allahu akbar"? Schon interessant die These, aber trotzdem ablehnungswürdig.
Rahab schrieb am 26.08.2011 um 13:27
Tomcat
du lebst eindeutig im falschen jahrhundert
bei dem hier de.wikipedia.org/wiki/Moritz_Schreber
hätte es dir bestimmt besser gefallen.

also ... schieb dir deine rassistische kacke sonstwohin. der dr.schreber hat da ja einige hilfreiche vorrichtungen erfunden.
Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 14:47
@Tomcat schrieb am 26.08.2011 um 10:10

"ob Heinsohn irgendwelche versteckten Agendas bezüglich einer Relativierung der deutschen Verbrechen des 2. Weltkrieges anstrebt kann ich nicht beurteilen. Man kann ihn so verstehen, wenn man unbedingt will, aber ich verstehe ihn eher rein deskriptiv."

Was mich an Heinsohn aufbringt, ist, dass er im Habitus auftritt
"Ich denke die Welt unbefangen neu"
und schaut doch über den Rand von seinen sogenannt heissen demografischen Regionen nicht hinaus
Tomcat schrieb am 26.08.2011 um 15:46
@Rahab

Wenn du keine Argumente mehr hast, wirst du wohl immer schnell ausfällig. Aber apropos Schreber(-gärten), warst DU nicht der Meinung, dass wir die Subsitzenzwirtschaft der Indigenen mit unserer Industriekultur bedrohen? So gesehen, sitzt DU mit Schreber in einem Boot! Immerhin seit ihr beide Feinde der Moderne und der Weiterentwicklung. Den du traust den Somalis ja gar nicht zu dass sie es besser können. Ich dagegen glaube an ihr Potential, sofern sie sich endlich aufs Wesentliche besinnen. Soviel zur Frage, wer hier von uns beiden reaktionär ist. Ich kann es mit sehr gut vorstellen was du schon alles getan hast um diesen Komplex abzuarbeiten :)
Tomcat schrieb am 26.08.2011 um 15:50
@Joachim Petrick

ob sich Herr Heinsohn für den neuen Messias der Soziologie betrachtet, mag sicherlich dahingestellt sein. Am Ende zählt ja schließlich nicht nur wer etwas gesagt, sondern was gesagt wurde.

Der demographische Faktor ist einer von vielen Faktoren, hier am Werke sind. Aber in dem Maße wie er ins Extreme geht, egal ob nach oben oder nach unten, verursacht er enorme soziale Verwerfungen. In machen Ländern, ist die Überbevölkerung, in anderen wiederum die Überalterung.
Rahab schrieb am 26.08.2011 um 16:27
herzelchen,
du machst mir spaß.
wenn du etwas genauer gelesen hättest, hättest du bemerkt, dass die schürf- und sonstigen rechte nicht bei den somaliern liegen, die auf subsistenzwirtschaft angewiesen sind. sondern bei anderen.
und wer mit interesse an schürf- und anderen rechten die warlords finanziert, das findest du hier ef-magazin.de/2007/01/02/somalia-das-imperium-schlagt-zuruck
ansatzweise beantwortet.

das zum einen. zum anderen ist auch hier schon einigen pappnasen aufgefallen, dass industrialisierung die natur verschandelt oder so. weshalb sie ganz froh sind, die eine oder andere industrie auslagern zu können. weil sie meinen, es könnte ihnen für hier doch egal sein, wenn woanders die natur verschandelt wird.

was ich den somaliern zutraue? - alles. bis hin dazu, dass sie vernünftiger mit dem umgehen könnten, was du moderne und weiterentwicklung nennst.
das wesentliche ist daher fürs erste: fremde rechteinhaber enteignen und rausschmeißen! notfalls unter rückgriff auf shari'a!
Tomcat schrieb am 26.08.2011 um 16:43
Schätzchen, beruhig dich, du wirst sonst hysterisch....

Soweit ich informiert bin, haben sich die Äthiopier zurückgezogen. Einmarschiert sind sie weniger aus imperialen Rohstoffambitionen, sondern weil die Jihadis in Somalia die islamische Minderheit der Oromo in Äthiopien mit Waffen beliefert haben und radikale Prediger und Kämpfer dort eingesickert sind um gegen die Herrschaft der "Ungläubigen" zum heiligen Krieg aufzurufen. Irgendwann hat man sich wieder zurüclgezogen, weil die Äthiopier schnell eingesehen haben, dass im Steinzeitislamismus Ostafrikas kein Blumentopf zu gewinnen ist. Interessanterweise besätigt ja der von dir zitierte Artikel meine Thesen: In Puntland und Somaliland hat sich ja eine rudimentäre Marktwirtschaft entwickelt und es würde mich nicht wundern, wenn der Hunger in diesen Provinzen weniger krass war, als im Herrschaftsbereich der koranischen Steinzeitkrieger. Danke dafür im Übrigen...
Rahab schrieb am 26.08.2011 um 23:50
na, wenn du dich da mal nicht täuschst!

ich verstehe ja, dass du irgendeinen schuldigen finden mußt. notfalls tut es eben der islam.
nur damit kommst du nicht weit. da ja auch in punt und somaliland der hunger... ach ja, der hunger ist auch dort vom himmel gefallen.

weißte - Somalia ist schon ziemlich lange muslimisch. aber ruiniert wurde es dadurch nicht. da war was anderes am werke. etwas, das mit kolonialismus und post-kolonialer geo-politik zu tun hat. und mit gestörter modernisierung.

so - und nun warte ich auf dein nächstes ejakulat.
Tomcat schrieb am 05.09.2011 um 10:39
@Rahab

Es ist nicht meine Schuld wenn der radikale Islam über die Stränge schlägt und Verwerfungen wie Krieg und Hunger herbeiführt und dabei die Moslems selber wohl mit am meisten leiden. Das ist weniger das Resultat einer falsch verstandenen Modernisierung, sondern das Resultat einer ewig-gestrigen Mentalität. Die Somalis brauchen einen Atatürk!

Apropos ejakulat - in your face Rahab!
tlacuache schrieb am 21.08.2011 um 10:56
Muss noch mal unten hin:

..."weil EURE Katzen 40 Gramm Fisch aus Aluminiumbechern zu fressen bekommen, anstatt ihn denen zu überlassen, die schon immer davon gelebt haben...

So ist's,
es soll ja Länder geben, da treten die Hausbediensteten (Kindermädchen und Gärtner z.B.) die Haustiere vom Chef, wenn der Chef gerade nicht da ist.

Hintergrund:
Die uns bekannten "Haustierfutterhersteller" - Mahlzeiten für die "Makottchen" sind teurer, als der "Chef" als LOHN für seine Bediensteten ausgibt, von deren "Mahlzeiten" sprechen wir hier noch gar nicht...

Ein neues einträgliches Geschäft ist übrigens Entführung von z.B. "Cocker Spaniel'n", mit Geldübergabe und allem anderem drum und dran, was so dazugehört...

Mal so für die Flachpfeifen die meinen sie kennen die Welt...
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 02:13
@tlacuache

Es soll ja Ländr geben darunter Deutschland, England, Frankreich, Niedrlande, Spanien, Portugal, die kaufen sich von nationalen Regierungen, darunter früher Somalia, heute Senegal, Lizenzen zum hochsubventionierten Fischfang für ihre dreifach zu hoch dimensionierten Trawlerflotten (voran Spanien, Portugal) und graben den örtlichen Fischern bereits in den 12 Meilen Zonen vor der Küste Afrikas den Zugang zu Fischbeständen ab.

Deutsche, französische Landwirte erhalten Subventionen, in Spanien, Portugal sind es neben Landwirten vor allem Fischereifrimen, die Subventionen aus Brüssel erhalten
tlacuache schrieb am 22.08.2011 um 02:43
Weisste
Joachim Petrick
ich bin's einfach Leid.
Ist ja alles neu,
wenn mir die Schwachmatiker nicht glauben,
nehmt euch einfach mal
10 Minuten und 45 Sekunden...

www.youtube.com/watch?v=z6igjOxoNSk

LG
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 02:47
@tlacuache

Danke für den Link
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 02:51
@tlacuache

"So ist's,
es soll ja Länder geben, da treten die Hausbediensteten (Kindermädchen und Gärtner z.B.) die Haustiere vom Chef, wenn der Chef gerade nicht da ist.

Hintergrund:
Die uns bekannten "Haustierfutterhersteller" - Mahlzeiten für die "Makottchen" sind teurer, als der "Chef" als LOHN für seine Bediensteten ausgibt, von deren "Mahlzeiten" sprechen wir hier noch gar nicht...

Ein neues einträgliches Geschäft ist übrigens Entführung von z.B. "Cocker Spaniel'n", mit Geldübergabe und allem anderem drum und dran, was so dazugehört..."

weißte, ich habe DIr die ganze Zeit in der Wahrnehmung der furchtbaren Angelegenheit nicht widersprochen.

Wir wissen beide , was iss...

Reicht Dir es Dir "Empört zu sein!" oder bist Du an einer Debatte über Möglichkeiten der Veränderungen interessiert?
tlacuache schrieb am 22.08.2011 um 03:17
Joachim Petrick,
da muss ich sogar mal den Hut vor dem "Sheriff" Daniel Meister ziehen,
"Wie kann man nur so Schwarz sehen wie Sie..."

Die Pessimisten sind die besten Analytiker, weil sie saugen die Scheisse auf wie ein Schwamm...

Ich bin nicht mehr "Empört", ich bin desilosioniert, mehr nich...

..."oder bist Du an einer Debatte über Möglichkeiten der Veränderungen interessiert?"...

Wenn ich das nicht waere, wuerde ich nicht hier schreiben, ich mach' das nicht aus EGO...
Danke fuer den Gedankenanstoss...
LG
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 03:48
@tlacuache

"Wenn ich das nicht waere, wuerde ich nicht hier schreiben, ich mach' das nicht aus EGO...
Danke fuer den Gedankenanstoss..."

Danke für die Klärung.

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 03:53
@tlacuache

"Die Pessimisten sind die besten Analytiker, weil sie saugen die Scheisse auf wie ein Schwamm..."

Hinsichtlich der Analytiker ist das eine prekäre Einschätzung, denn Analytiker wollen die Scheiße nicht wegsaugen, sondern, frei von Absichten auf Veränderung der beschissenen Lage, dieselbe mit Aussicht auf Promotion, Habilitation, Honorar Doctores causa dokumentiert deutend begutachten
tlacuache schrieb am 22.08.2011 um 04:05
Ich rede ja auch von "realen" Analytikern, und nicht von solchen, die Karriere machen wollen, anfang 20 sind und meinen, die Sonne dreht sich um sie selbst...

www.db.com/careers/content/en/analyst_training_programs.html

Von den Schwachköbben hab' ich genuch' kennengelernt...
;-)
Joachim Petrick schrieb am 22.08.2011 um 15:39
@tlacuache

"www.db.com/careers/content/en/analyst_training_programs.html"

liest da die Sektenbeauftragte von Staat und Kirche mit?
tlacuache schrieb am 23.08.2011 um 04:54
Falschrum:
Sektenmitglieder lesen diese Berichte wie die Bibel
(Angela M. & Nicolas S. z.B.),
und Ackermann laesst im Nebenraum 25%igen Champus knallen und lacht sich einen ab.
Der kleine Hamsterradmalocher und Mittelstand versteht die Welt nicht mehr warum immer weniger im Beutel bleibt und es immer mehr Milliardaere gibt.
Schwer ist die Welt...
;-)
Joachim Petrick schrieb am 23.08.2011 um 14:14
also doch ne Berater Trust Sekte für Sekten!?
Uwe Theel schrieb am 26.08.2011 um 01:11
Kapierst Du es immer noch nicht JP:

Die von Dir angesprochenenn Piraten besorgen aus heimischer Not in Eigenregie, oder aus dem selben Grund vielleicht im ihnen egal bleibenden Auftrag von irgendwem ihr Geschäft, aber bestimmt nicht, weil sie irgendwelche geopolitischen Pläne oder ein alternatives Wirtschaftsmodell als das, des Kapitalismus vor Augen haben. Die sabotieren nix, die versuchen im System zu überleben.

Liest Du eigentlich die sachlichen Kommentare in Deinem Thread, oder nur die eigenen Dichtungen, auf die Du sogar immer noch nach extern verweist?
Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 02:32
Lieber Uwe Theel,
"Gemach!" Gemach!",
welches Ach plagt Dich zu so später Stunde in dieser Freitags- Runde unter Deinem Dach?

"Die von Dir angesprochenenn Piraten besorgen aus heimischer Not in Eigenregie, oder aus dem selben Grund vielleicht im ihnen egal bleibenden Auftrag von irgendwem ihr Geschäft, aber bestimmt nicht, weil sie irgendwelche geopolitischen Pläne oder ein alternatives Wirtschaftsmodell als das, des Kapitalismus vor Augen haben. Die sabotieren nix, die versuchen im System zu überleben."

Das klingt wissenschaftlich wenig vorsortert.
In welcher Position bewegst Du Dich, in der Position des Kommissar Rex mit kriminologischem Reflex, dr ekien mildernden Umstände gelten lassen will, schon gar nicht für Piraten vor der Küste Somalias, oder in der Position des reflektierenden Beobachters?, der den Ursachen der gegenwärtigen Lage in Somalia, Ross und Reiter nennend, auf die Schliche kommen will?

Wer da gleich mit der Moralkeule "Kapitalismus" wie Du zur Hand ist, ist entweder ratlos, absolut nicht an dieser Debatte interessiert, oder hat da anderweitig diekt oder um viele Ecken selber Aktien investiert?

tschüs
JP
Uwe Theel schrieb am 26.08.2011 um 14:06
@ Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 02:32

Wer da gleich mit der Moralkeule "Kapitalismus" wie Du zur Hand ist, ist entweder ratlos, absolut nicht an dieser Debatte interessiert, oder hat da anderweitig diekt oder um viele Ecken selber Aktien investiert?

geth`s noch JP?

Wirklich spaßig besonders die "Moralkeule" Kapitalismus.

Ich wußteb es ja schon immer: Der Kapitalismus ist einen Frage der Moral, z.B. der Zahlungsmoral.

How silly can one get?
Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 14:10
Liber Uwe Theel,

da sachima:

"How silly can get the capitalism scene?"
Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 23:35
@ut

Danke fürs Posting
Joachim Petrick schrieb am 26.08.2011 um 23:35
@ut

Danke fürs Posting
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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