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Politik : Sabotieren Piraten vor Ostafrika Nahrungsmittelraub?

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Saudi-Arabien, Süd-Korea und China kaufen Agrarflächen in Ostafrika, Phippinen, Vietnam, Kanada auf

Der Blogger sachima schreibt u. a. im Meinungsmedium der Freitag:

www.freitag.de/community/blogs/sachichma/die-geopolitik-der-zukunft-sind-nahrungsmittel-ii

17.08.2011 | 13:39
Die Geopolitik der Zukunft sind Nahrungsmittel (II)

"Süd-Sudan hat schon 40 % seiner Anbauflächen verkauft obwohl das Land gerade erst ein Jahr alt ist... Dort soll Getreide für den Bedarf in Saudi-Arabien, Süd-Korea und China wachsen. Die meisten dieser Operationen fanden und finden aktuell gerade in Afrika statt. Oft werden die Anbaufläuchen für weniger als 2 Dollar pro Hektar gekauft, das Geld wandert gleich in die Taschen der dortigen Eliten, Diktatoren und von dort auf Konten ins Ausland. Viele Kauf-Angebote gingen an den Süd-Sudan und Äthiopien, wo Millionen von Menschen jetzt schon an Hunger sterben. Obendrein sind die dortigen Regierungen dieser Länder von Nahrungsmittelhilfe durch WFP & FAO vollkommen abhängig."

Auf dem Hintergrund dieser geopoltisch heraufbeschworenen Zwänge in Ostafrika, stellen sich alte Fragen neu:

Geht es bei den sogenannten Angriffen von Piraten vor den Küsten Somalias , Ostafrikas auf die Handelsrouten der Welt Schifffahrt darum, den räuberischen Export von Grundnahrungsmitteln aus den Hungergebieten Ostafrikas, Äthopiens, Somalias, Süd- Sudan, wenn nicht zu unterbinden, so doch wenigstens den fortlaufenden Mundraub im wahrsten Sinne des Wortes zu sabotieren?

Was sollen da politische Verdeckungsdebatten über den Einsatz von Söldnern auf deutschen Handels- Schiffen, um angeblich gegen Angriffe durch Piraten vor den Küsten ostafrikas gewappnet zu sein, wenn es politisch um politisches Versagen, politische Unterlassungen auf Internationaler Ebene unserer Weltwirtschaftschaft, um ganz andere Zusammenhänge geht, nämlich die Ausbeutung von Fischbeständen, Agrarflächen zu Lasten der dortigen Bevölkerung in den "Failed States", den "NO GO AEREAS" Ostafrikas?

JP

siehe:

www.abendblatt.de/wirtschaft/article1993931/Kapitaene-koennten-wegen-Soeldnern-vor-Gericht-kommen

Kampf gegen Piraten
Kapitäne könnten wegen Söldnern vor Gericht kommen
17.08.2011, 05:48 Uhr 17.08.2011, 05:48 Uhr Roman Heflik

Eine Bundestagsstudie belegt, dass private Sicherheitsdienste an Bord von Handelsschiffen nicht die Lösung im Kampf gegen Piraten sind.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.