Thilo Sarrazin, der "heuchlerisch fachsimpelnde Jakob", als Euro- Pirat mit Peer Steinbrück- Tarnkappe. liefert im nachkartenden Gehorsam des "Ewigen Untergebenen"?
Thilo Sarrazin, der ewige Untergebene, probt, im fachlich nachkartenden Gehorsam, den Aufstand gegen seinen ehemaligen Dienstherrn Peer Steinbrück, um vorläufig auf ganzer Linie bei "Günter Jauch" zu scheitern.
Thilo Sarrazin, der ehemalige Bundesbanker und gelernt bissige Untergebene, ein Ausbund voller List & Tücke wider seine einstigen Herrn, die Bundesfinanzminister Deutschlands seit der deutschen Einheit im Wendejahr 1989/1990?
Thilo Sarrazin, die pech- rabenschwarze Theaterkulisse auf zwei Beinen, sitzend, vor der sich Ex- Bundesfinanzminister, Peer Steinbrück, zur besten Sendezeit, medial präsent, als leuchtendes Hoffnungsband, mitten im Blitzlichtgewitter aus dem bunten Blätterwald, hin zur Bundeskanzlerkandidatur der SPD von Altbundeskanzler Helmut Schmidts Gnaden, in Szene gesetzt, in einem "Win- Win- Spektakel" mit Thilo Sarrazin und dessen krude gewagten Thesen abheben will.
Dem Untergebenen- und Dienstherrnverhältnis- Salat zwischen Thilo Sarrazin und Ex- Bundesfinanzminister Peer Steinbrück wachsen bei "Günter Jauch", hoch- und querschießend, ungeahnte Bullshit Köpfe.
Der ehemalige Berliner SPD- Finanzsenator und Bundesbanker Thilo Sarrazin macht in in seinem neuen Buch "Europa braucht den EURO nicht!"
deutlich, dass er unter einer Neuen Währung, in diesem Fall dem EURO, einen Prozess des Ehrlichmachens aller beteiligten Länder auf Gegenseitgkeit begreift.
Weil es dem Prozess des EUROs auf dem Wege zu einer nachhaltigen Währung insgesamt genau an diesem Ehrlichmachen fehle, macht Thilo Sarrazin die einschlägigen "Euro-Legenden & Lügen"
zum Gegenstand seiner Betrachtungen.
Thilo Sarrazin weiß seinen argumentativ knöchernen Finger auf die Wunden der jungen EURO- Währung zu legen, dass es schmerzt und wehtut.
Dabei vergißt Thilo Sarrazin, im Eifer des fachsimpelnden Gefechts, die Argumentationsketten seiner Gegner, die aus reiner EURO- Startup Gründungs- Not geboren, einen historisch ausladend, zu kurz greifenden. Bogen bis hin zum Deutschen Kaiserreich vor dem Jahre 1914, zur Weimarer Republik, dem Dritten Reich und dessen geldpolitisch verbrecherisch organisierte Machenschaften und europaweiten Raubzüge bis hin zum Holocaust, die jahrzehntelang, hinhaltend, verweigerten Entschädigungszahlungen der beiden deutschen Staaten an Zwangsarbeiter/innen in der reichsdeutschen Kommando- Wirtschaft, Gesellschaft, Kirchen, Kommunen in den Kriegsjahren von 1939- 1945, als untauglich für währungspolitische Projekte, welcher Art auch immer, zu identifizieren.
Stattdessen geht Thilo Sarrazin, ganz in seinem Element, mit seiner hinlänglich bekannten Masche aus seinem Buch
"Deutschland schafft sich ab"
dazu über, diese seltsam bemüht herbeigeholten Argumente der EURO- Befürworter/innen in allen Parteien des Deutschen Bundestages, zur Nährung von allgemein vagabundierenden Ressentiments in der jüngeren Geschichte und Gegenwart zu mobilisieren.
Die scheinbar untadelig, unfehlbar, unanfechtbare Warnung der EURO- Rettungspolitiker, dass mit dem Euro auch Europa scheitere, spießt Thilo Sarrazin, peinvoll genüßlich, gräßlich häßlich persiflierend, mit seiner Bundesbanker Argumentationsgabel auf.
Wenn Thilo Sarrazin die historisch, viel weitergreifend, besser verankerten Gründe weiß, warum führt er diese dann nicht, lösungsorientiert, ins Feld für die Entwicklung und den Bestand der Einheitswährung des EURO?
Es ist ja richtig, in den letzten 500 Jahren wurde weltweit keine Währung gegründet, um sich moralisch oder sonstwie gegenseitig ehrlich zu machen, sondern um gesellschaftpolitisch anvisierten Projekten, finanzpolitisch Beine zu machen.
Das war so mit der Frage der Einführung des Merkantilismus durch den französischen Sonnenkönig Ludwig XIV , das war so bei der Frage des Fortbestands des Greenbacks, des US- Dollar nach dem Scheitern bzw. Verhindern der Sezession der USA in Nord- und Südstaaten im Wege des amerikanischen Bürgerkrieg im Jahre 1863.
Das war ähnlich und doch ganz anders bei der Gründung der kleinen europäischen Einheitswährung der MARK im Jahre 1873 mit französichen Mitteln aus Reparationsleistungen der Republik Frankreich nach dem verlorenen Krieg gegen die deutschen Königs- und Füstentümer, unter Führung des Preussischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck, im Jahre 1871.
Was Thilo Sarrazin sich als direkter Untergebener von verschiedenen Bundeskanzlern, Bundesfinanzministern Deutschlands, angeblich, wider besseres Fach- Wissen, dienstbeflissen nicht getraut, jetzt traut Thilo Sarrazin sich munsomehr im, nacheilend, nachkartenden Fach- Gehorsam eines Untergebenen gegenüber einem seiner ehemaligen Dienstherrn, Ex. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, in der ARD- Sendung"Günter Jauch" am 20. Mai 2012.
Thilo Sarrazins Thesen verbürgen sich vorab in den Medien dafür, die mühselig aufrechtgehaltene Balance von bestehenden Ungleichgewichten innerhalb des europäischen Währungsgefüges, von dem der EURO ja nur ein Tail ist, in heftige Schwankungsbreiten ausschlagen zu lassen.
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Der Ex-SPD-Politiker Thilo Sarrazin rechnet in seinem neuen Buch mit der gegenwärtigen EURO- Politik und den laufenden EURO- Rettungsmaßnahmen ab:
„Wenn ein Land unter der Disziplin der gemeinsamen Währung nicht leben kann oder will, so soll es jederzeit frei sein, zu seiner nationalen Währung zurückzukehren.“
Nach Ansicht Thilo Sarrazins ist durch die zahllosen vergeblichen EURO- Rettungsmaßnahmen längst
„nach außen der Eindruck der deutschen Erpressbarkeit“
entstanden.
Wenn die Währungsunion funktionieren solle, erfordere dies, dass sich alle Mitglieder „mehr oder weniger so verhalten, wie es deutschen Standards entspricht“.
Thilo Sarrazin analysiert in seinem neuen Buch die längst kolportierten Lebenslegenden und -lügen der angeblich kriselnden Gemeinschaftswährung des EURO, u. a. als fiskalisch europäischer "Ordnungspimmel" von monetär so nie dagewesener Güte aus dem, seit Bretton Woods im Jahre 1944, irgendwie, ich weiß nicht wie, fortbestehenden Dollar- Weltwährungshimmel einer asymmetrisch aufgestellten Weltwirtschaft voller unausbalancierter Ungleichgewichte..
Auf mehr als 400 Seiten konjugiert der ehemalige Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin, alle Sündenfälle durch, wie es aus seiner Sicht zu dem Desaster der EURO- Währungsunion kommen konnte: Nach einer Serie von Vertragsbrüchen hätten die Rettungspolitiker um Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Europäer mit einer Drohung auf ihre Seite zu ziehen versucht:
„Scheitert der Euro, scheitert Europa.“
Von dieser Behauptung will Thilo Sarrazin, lustvoll verbissen, nicht lassen, ohne sich den wirklichen Mühen eines Mannes vom Fach zu unterziehen, diese argumentativ, lesbar & plausibel, zu enthaupten.
Thilo Sarrazin war 1990 im Bundesfinanzministerium, ohne aktennotizkundiges Murren, verantwortlich für die Einführung der gesamtdeutschen D-Mark.
Thilo Sarrazin prognostizierte angeblich als einer der Ersten schon im Mai 2010, was als ausgelernter Bundesbanker n. m. E. viel zu spät war, dass sich der Schulden-Dauersünder Griechenland als Problemfall erweisen werde: Die Sparpläne der griechischen Regierung seien „irreal“.
Thilo Sarrazin wehrt sich gegen den angeblich erkennbaren Trend, dass Deutschland jenseits des Euro auch noch die Schulden anderer Länder übernehme wegen der Schuld der Vergangenheit. Dies müsse getrennt werden, ließ der frühere Bundesbanker am Sonntagabend in der ARD-Talkshow „Günther Jauch“ verlauten.
Thilo Sarrazin debattierte in dieser Sendung in einem Streitgespräch mit dem früheren Bundesfinanzminister und möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück.
Peer Steinbrück war einer derjenigen, innerhalb der SPD, neben Altkanzler Helmut Schmidt, der in kritischer Solidarität zu Thilo Sarrazin als SPD Genosse stehend, im Zusammenhang mit einem früheren Sarrazin Buch zur Integration mit dem reißerischen Titel
"Deutschland schafft sich ab"
gegen dessen Rauswurf aus der SPD öffentlich votiert hatte..
Thilo Sarrazin argumentierte in dieser "Günter Jauch" Sendung, dass schon Altkanzler Helmut Schmidt Ende 2011 auf einem SPD-Parteitag, von der deutschen Schuld am Holocaust bis hin zur gemeinsamen Währung, einen Bogen geschlagen habe. Peer Steinbrück warf Thilo Sarrazin vor, Helmut Schmidt falsch zu zitieren. Helmut Schmidt habe gesagt, wenn die Ur-Motive der europäischen Integration und die deutschen Verpflichtungen aus der Geschichte nicht präsent seien, dann fehlten die politischen Voraussetzungen zur Lösung der derzeitigen prekären Lage in Europa. Dem stimme er voll zu, sagte Steinbrück: „Deutschland hat eine europapolitische Verantwortung.“ Daraus ergäben sich Solidaritätsverpflichtungen, um eine Erschütterungsdynamik in Europa zu verhindern."
Was sich eigentlich wie reines Wasser auf die Mühlen der Argumentationweise von Thilo Sarrazi ausnimmt, wird in Thilo Sarrazins hochfahrender Art des Auftritts zu trübem Wasser, in dem sich bis in die Ränder unserer Gesellschaft gut bzw., argumentativ bösartig, verquastet fischen läßt.
Peer Steinbrück führte Thilo Sarrazin ökonomische Analyse als platt gestrickt vor und nannte einige Sarrazin Thesen „Bullshit“.
Der Euro bedeute nicht nur Binnenmarkt und Währung, sondern auch europäische Zivilisation.
Da war er wieder ,dieser pathetische EURO- Rettungsschirm Oberton, dieser unselige Polit- Jargon im Sauseschritt, in Peer Steinbrücks Worten, der nicht nur Thilo Sarrazin langsam gegen den Strich, wenn nicht gar auf den Senkel geht.
Was mich stutzig macht, ist, dass Thilo Sarrazin als bekennender Fan der US- Ökonmie und Währungspolitik der FED, sich an der Fragestellung vorbeidrückt, warum der EURO im DOLLAR Raum bisher so wenig gelitten bleibt, wenn nicht gar bekämpft wird?
Liegt es vielleicht daran, dass der DOLLAR seit Einführung des EURO im Jahre 2001 sich, von Jahr zu Jahr, mehr genötigt sieht, sich in seiner FED- Geldmengenpolitik gegenüber dem EURO- Raum mit angeschlossenem Schweizer Franken ehrlich zu machen?
Seit den Tagen des US- Präsidenten George W. Bush ist es unselige Praxis der FED geworden, Daten und Statistiken über die Geldmengenweitungen des Dollars durch die FED unter Verschluss zu halten bzw. gar nicht erst zu erheben.
Sollte der EURO irgendwann weltweit eine ähnliche Geldmenge an den Internationalen Finanzmärkten plaziert haben, wie der US- Dollar, gebe es ein direktes Äquivalent zum Dollar in Gestalt des Euro, das Aufschluß über die Dollar Geldmengenpolitik der FED gibt, auch wenn es, anders als im Euroraum durch die EZB, im Dollarraum an Daten und Statistiken zur Geldmengenpolitik der FED weiter fehlt?
So kommt am Ende doch heraus:
"Thilo Sarrazin bleibt ein Medien Phänomen, das sich imstande weiß, verschiedene gesellschaftspolitische Lager sich an einem scheinbar nüchtern drögen Thema, wie dem EURO, emotional wie argumentativ, gegenseitig aufladend, zu entflammen, als ginge es in diesem Jahr 2012 nun aber wirklich um den Weltuntergang, der ja bekanntlich alljährlich am 30 Mai stattfindet.
"Thilo Sarrazin liefert, liefert nicht, wir leben nicht mehr lang!".
JP