Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

11.01.2011 | 16:19

Vom Kirchenstaat über Kirchenvereine zu Kirchengenossenschaften

Vom Kirchenstaat über Kirchenvereine zu Kirchengenossenschaften

Nachdem den Großen Kirchen des Abendlandes(Okzident) im Wege des Ringens um die Teilung von kirchlicher und staatlicher Macht die Struktur und Satzung von ordentlichen Vereinen auferlegt wurde, ohne dass die Kirchen diese Vereins- Ordnungen transparent nutzten, ihre Finanzverhältnisse an Kirchensteuer- , Spendenaufkommen, angelegtem Kapital- , Grund, Bodeneigentum in Stiftungen, Steueroasen im In- und Ausland offenzulegen, scheint es günstige Gelegenheit für die Kirchen, den Übergang ihres bisherigen Status von  Kirchenvereinen zum Status von  Kirchengenossenschaften einzuleiten.

Das hätte den Gewinn, dass die Kirchen ihren unselig heillosen Ruch als Steueroasen im In- und Ausland zu Lasten gläubiger, nichtgläubiger oder andersgläubiger Steuerbürger/innen abstreifen und ihr gesamtes Vermögen an Kirchensteuer- , Spendenaufkommen, hinterlegtem, angelegtem Kapital, Grund- , Boden- , Immobilien- , Wiesen- und Waldeigentum in Stiftungen, Steueroasen in diese neu gegründeten Kirchengenossenschaften einbringen, um endlich den Anfangsverdacht von Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Steuerbetrug zu entkräften..

Insbesondere in Zeiten der Überschuldung, des drohenden Bankrotts ganzer Staaten mit der Gefahrenlage ihres Scheiterns (Failed Sates) als Dasein sicherndes Gemeinwesen für seine Bürger/innen, fällt zwar keine staatliche Macht auf die Kirchen wie in grauer Vorzeit zurück, aber doch zumindestens die gemeindlich kommunale Verantwortung, die erfolgreiche Daseinseinsvorsorge ihrer Gemeindemitglieder im Rahmen von Kirchengenossenschaften, samt  assoziierten Welthütten- , Weltbrotgenossenschaften mit dem Zweck der Sicherung von Nahrung, sauberem Trink- Wasser, Obdach, Kulturtechniken des Lesens und Schreibens, Bildung, die weltweite Mobilität der Gläubigen durch Kirchenwander- , Kirchenreise- , Kirchenbildungsgenossenschaften, Kirchenasylgenossenschaften zu gewährleisten.

In Deutschland könnten dabei als Anschubfinanzierung für den Übergang vom undurchsichtigen Status von Kirchenvereinen in den transparenteren Status von Kirchengenossenschaften die anstehende Ablösung von Altverträgen von Kirchen und Staat aus den Jahren 1806/1919, zumindestens aber  die jährlichen Zuschüsse, Dotationen des Staates aus diesen Altverträgen von 1806/1919 in Höhe von € 460 Millionen/anno an die so genannten Amts- Kirchen, helfen.

Die Gründung von kirchlichen Genossenschaften aller Art würde über den direkt gesetzlich vorgeschriebenen  genossenschaftlichen Zweck und Nutzen des Einsatzes des kirchlichen Vermögens zum Wohl und Gedeihen der Kirchengenossenschaftsmitglieder darüberhinaus eine dämpfende Wirkung auf die weltweite Spekulation mit Grundstoffen der Nahrungsmitelindustrie, des Grunnd- und Bodeneigentums vor Ort entfalten.
Warum?,
weil endlich vorübergehend ungenutztes Vermögen und Spendenaufkommen der Kirchen (s. Tsunami- , Haiti- Spendengelder) nicht mehr zur Befeuerung dieser lokalen und globalen  Spekulation an den Börsen der Welt zur Verfügung steht.

JP

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/weltbrotgenossenschaft

03.01.2011 | 18:22
Weltbrotgenossenschaft.
welternährungslage
Weltbrotgenossenschaft.
Welternährungsgenossenschaft.

Bereits eine in Gründung befindliche Weltbrotgenossenschaft könnte als realwirtschaftliche Säule der seit über fünfzig Jahren bestehenden Hilfsorganisation
"Brot für die Welt"
lokal und global das Thema Ernährungslage der Welt gestaltend auf der Agenda halten, um alle Menschen in der Welt mit Grundnahrungsmitteln, mit Hilfen zur Selbsthilfe, u. a.  beim Aufbau von landwrtschaftlichen Kooperationen vor Ort, versorgen.

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/christenheit-eine-notgemeinschaft-im-glauben

08.01.2011 | 23:55
Christenheit, eine Notgemeinschaft im Glauben?
glaube    
Christenheit, eine Notgemeinschaft im Glauben, nur darin eine Kirche für alle?

"Ist die Christenheit, eine Notgemeinschaft im Glauben, nur darin eine Kirche für alle, um die Famile, Lebensgemeinschaften, Partnerschaften als Subjekt im Glauben wie Weltlichen ins Recht zu setzen?"

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/wolfgang-kubicki-fdp-fordert-ende-der-staatsknete-an-kirchen

05.01.2011 | 20:27
Wolfgang Kubicki, FDP, fordert Ende der Staatsknete an Kirchen
kirchen

Wolfgang Kubicki, FDP, fordert Ende der Staatsknete an Kirchen

 
Senden Bookmarken Drucken
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
Ort:
Hamburg
Mitglied seit:
3 Jahre 13 Wochen
Zuletzt aktiv:
25.05.2012
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 916
Kommentare: 9579
Mein Projekt:
Logbuch
13:38
Kunibert Hurtig hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:32
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:32
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:32
antares56 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
13:30
gerhard monsees hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG