Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

26.07.2011 | 16:48

Von der "Formierten Gesellschaft" zum "Formatierten Breivik Krieg"?

Der ethnische Nationalist, Anders Behring Breivik

Von der "Formierten Gesellschaft" zum "Formatierten Outlook Breivik Krieg"?

Führt Breivik den Krieg, den die NATO im Jahr 2001 ausrief?

Führt Anders Behring Breivik den Krieg, den die NATO nach Nine Eleven am 12. September 2001 als Krieg gegen den Internationalen Terrorismus, als Krieg gegen den Rest der Welt , nach innen wie außen, ausrief?,

oder führt Anders Behring Breivik einen ganz anderen Krieg, in dem die Gesetze der Menschlichkeit, gemäß der Genfer Konvention, gemäß der Haager Kriegsrechtsordnung, selbstermächtigt, wie im Fall des Krieges gegen den Internationalen Terrorismus, gegen Gefährder/innen außerhalb wie inerhalb des NATO- Geltungsbereiches der NATO- Mitglieder und deren willigen Helfer- Staaten, deren privaten Sicherheitsarmeen, seit dem Jahre 2001 außer Kraft gesetzt sind?

Den eigentlichen Beginn seines asymmetrisch hochgerüsteten
"Kreuzritter Krieges" ,
dem jede Waffengleichheit als unveräußerliches Insignum wahrer Ritterlichkeit, als Buch mit sieben Siegeln, fremd ist, datiert der ethnische Nationalist, Anders Behring Breivik, als
"konservativer Christ",
auf das Jahr 1999, als die NATO, voran die USA unter US- Präsidenten Bill Clinton, ohne UNO- Mandat, den serbisch- christlich- orthodoxen Glaubensbrüdern/-schwestern als Kreuzritter/innen die Waffen gegen die vermeintliche Invasion der Islamisten/innen auf europäischem Boden verräterisch aus der Hand schlugen.

„Und wenn du in einem Krieg bist, kannst du Dinge wie diese machen“, erläutert Anders Behring Breivik über seinen Anwalt Geir Lippestat, ein Sozialdemokrat, der Weltöffentlichkeit seine Sicht der Gefahrenlage durch die zivil- militärisch- admnistrativ rechtliche Invasion der Islamisten/innen, in der sich Europa, in der sich das christliche Abendland, von Griechenland über Sizilien, Wales, London, Oslo bis zum Nordkap, von Island. Irland über Katalonien, Andalusien, Andorra, die schweizer Kantone, FC- Bayern- München, Borussia Dortmund, St. Pauli Hamburg Reeperbahn, Hertha BSC Berlin, Austria, Kroatien, Serbien, Polen bis in die Klitschko Brüder Ukraine angeblich befindet.

Wenn es um seine Verteidgung geht, hat der mutmaßliche Massenmörder Anders Behring Breivik keine Berührungsängste mit Sozialdemokraten, auch wenn er mutmaßlich die Jungssozialisten/innen unter den Sozialdemokraten Norwegens gerade letzten Donnerstag mörderisch angegriffen.
Da wählt er sich den sozialdemokratischen Anwalt Geir Lippestat als Verteidiger, der sich bereits durch die Veteidigung eines anderen Rechtsextremisten nicht nur in der rechtsextremistischen Szene Norwegens ein mutiges wie prekäres Ansehen erworben hat..

Dem Verteidiger zufolge deutet alles darauf hin, dass sein Mandant, Anders Behring Breivik, „verrückt“ ist, weshalb Psychiater seinen geistigen Gesundheitszustand untersuchen sollen. Der inhaftierte Breivik glaube, er befindet sich in einem Krieg. „Und wenn du in einem Krieg bist, kannst du Dinge wie diese machen“, erläutert der Anwalt die Sicht seines Mandanten.

Dass der Anwalt Geir Lippestat ausgerechnet die gesunden Wahrnehmungs- Anteile seines Mandanten, Anders Behring Breivik, nämlich die Wahrnehmung
"Europa befindet sich im Krieg"
für
"verrückt"
erklärt, dessen aberwitzig mörderische Schlussfolgerungen der
"Selbstermächtigung der Lizenz des Tötens auf eigene und bisher namenlos fremde Faust"
aber keine differenzierende Betrachtung zuführt und Bedeutung einräumt, gibt Rätsel auf.

Europa befindet sich als NATO- Partner, unter williger Einbindung der GUS- Staaten, seit der Ausrufung des Ernstfalles durch die NATO in uneingeschränkter Solidarität mit den USA nach Nine Eleven am 12. September 2001, nach außen wie innen, gegen Gefährder/innen aus allen Teilen unserer nur scheinbar deregulierten Welt im Krieg.

In seinem "Manifest 2083"
äußert Behring Breivik uneingeschränkt Bewunderung für den lupenreinen Demokraten, den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin, wie die Moskauer Zeitung Kommersant berichtete.
Putins Sprecher Dmitri Peskow erklärte am Montag, egal was Breivik geschrieben habe, es seien die Ideen eines "Verrückten".

Darin sind sich Breiviks Anwalt Geir Lippestat und der lupenreine Demokrat, der russische Ministerpräsident Wladimir Putin auf seltsam aufschlussreiche Weise einig.

Inzwischen erwägen die norwegischen Ermittler als Ankläger offenbar eine Strafverfolgung des mutmaßlichen Attentäters wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Bislang sei dies aber nur „eine Möglichkeit“, berichtet die Zeitung „Aftensposten“ unter Berufung auf Staatsanwalt Christian Hatlo.

Eine Verurteilung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zieht in Norwegen eine Maximalstrafe von 30 Jahren Haft nach sich, während für die Verurteilung wegen Terrorismus nachwievor eine Höchsstrafe von 21 Jahren gilt.
Die Verfügung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist erst im Jahre 2008 ins Strafgesetzbuch Norwegens aufgenommen worden.

Anders Behring Breivik führt in seinem
„Manifest 2083“ auch ausbaldowerte Anschlagsziele in der Schweiz auf.
Genannt sind beispielsweise die Raffinerien von Cressier und Collombey sowie die Atomkraftwerke von Beznau, Gösgen, Leibstadt und Mühleber.

Die „Kämpfer des Widerstands“,
wie Anders Behring Breivik diese Verbrecher gegen die Menschlichkeit, mental real gedopt umfrisierend hochstapelt nennt, sollten in den genannten Ländern handeln,
„weil sie nicht auf einen Wechsel durch demokratische Mittel hoffen können“,
heißt es in seinem 1560 Seiten langen Text.
Das treffe auch auf die Schweiz zu.

Der Attentäter Anders Behring Breivik identifiziert da, so ganz lapidar, nebenbei, allein in der Schweiz eine  halbe Million „multikulturelle Verräter“,
die angeblich die Einwanderung der Muslime verantwortungslos erleichtert hätten.

So enfach können Kriegsgründe sein, wenn sich der Wille dazu namenlos formiert, namentlich  organisiert?

Anders Behring Breiviks Manifest trägt den Titel
"2083. Europäische Unabhängigkeitserklärung" und wählte als Codewort den Namen des Kreuzfahrers Sigurd..

Anders Behring Breivik betont damit verschlüsselt, dass für ihn das Jahr 1683, als die Türken vor Wien standen, als Prinz Eugen der Legende nach Europa mit Hilfe polnischer Ritterkavallerien vor der Invasion durch das Osmanische Reich im Büdnis mit dem französischen Königshaus rettete, von besonderer Relevanz für seine krude wie obskure Meinungsfindung ist.

Der 1560 Anders Behring Breivik "Manifest 1683 plus 400= 2083"
 Text ist , wenn auch krude, wenn auch obskur, eben nur eine Meinung und kein Wahn, erst die Reaktion und Schlussfolgerungen von Anders Behring Breivik offenbaren des Wahnsinns Züge im grauenhaften dekorierten Uniform Vollzug.
Anders Behring Breivik  hätte ja, statt des Wahn, die eher zeitgemäß "reaktive  Depression" als selbstkasteienden Flucht- wie Peinort wählen können!, oder?

Frage:

"Ist uns heute der
"Formatierte Krieg",
was uns einst im Kalten Krieg des Ost- West- Konfliktes als
"New Deal"
Konjunkur Idee die
"Formierte Gesellschaft"
des Wirtschafts- Professors, Bundeskanzlers a. D., Ludwig Ehrhard in der Stunde der Entschädigungsforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg aus allen Teilen der Welt wie der gefühlt wie realen Staatsverschuldung allerorten war?

Stellen sich die USA aus genau diesem Grunde drohender Entschädigungsforderungen aus allen Teilen der Welt vor dem Internationalen Kriegsverbrecher Gerichtshof in Den Haag an die "kriegführenden" USA, samt Koalition der Willigen innerhalb und außerhalb der NATO, nach dem Ende des Kalten Kriegs ab dem 01. August 2011 zahlungsunfähig, um für solcher Art Entschädigungsforderungen auf lange Zeit adressenlos zu sein?

Im übrigen:

Rudolf Hess hat  im kommoden Gefängnis zu Landshut im Jahre 1923/24 seinem politischen Knast Kumpan Adolf Hitler "Mein Kampf" in die Feder lektoriert.

 Wer könnte Anders Breivik sein
"Manifest 2083"
( das Jahr 1083 plus 1000 Jahre, oder das Jahr 1683 plus 400 Jahre= 2083)
in die Montblanc Feder, lektorierend, diktiert haben?

Es sollen ja auch schon Nachrichtenmagazine, Nachrichtendienste, Geheimdienste, darunter der Geheimdienst des Russischen Zaren, die CIA/Mossad/ MP 6/STASI/KGB/BND u. u. ?  Doktorarbeiten, Pamphlete, Manifeste für sogenannte Kundschafter/innen des Friedens, Kundschafter/innen, Hitmen/Hitwomen der Optionen auf Krieg, Krisen, Katastrophen, Spannungspolitik, Entspannungspolitik, innen wie außen, in deren Montblanc Feder diktiert haben.

Ob Anders Behring Breivik Psychopath, wahnsinnig ist, wissen wir nicht, was wir wissen, Anders Behring Breivik  ist autodidaktisch oder sonstwie taktisch militant ausgebildet professioneller  Terrorist, der in jede Söldnertruppe passend, mit menschenrechtlich kaum  belastbarer Lizenz zum Töten, Terror in aller Welt auf Befehl, Kommando, auf eigener Faust nach Lust und Laune  ausüben würde, wenn er dies denn erlaubtermaßen könnte.

Dass Anders Behring Breivik als solcher "Söldner" auf fremden Befehl, Kommando, oder auf eigene Faust
" out of order",
"außer Kontrolle"
geriet und auf die eigenen Landsleute am 22. Juli 2011 mörderischen Terror ausübte, erinnert an das Vietnam Veteranen Syndrom des
"Coming Home",
wenn die Integration von Militärs ins Zivilleben, u. a.  aufgrund von unverarbeiteten Traumata, Misserfolgen bei Unternehmensgründungen, wie im Fall  Anders Behring Breivik, auf ganzer Linie misslingt.

Gnade uns der Himmel,  wenn traumatisierte Veteranen des Afghanistan Einsatzes und sonstiger Auslandseinsätze der Bundeswehr, der norwegichen u. a. europäischer Armeen, Stritkräfte
"Coming Home"
heimkehren und deren Integration ins Zivilleben aus vielerlei Gründen misslingt bzw. heillos scheitert.

Ist Anders Behring Breivik  da  ein erster vorweggenommen mörderischer Terror Alarm dieser heimkehrenden Veteranen aus Auslandseinsätzen in rechtsfreien Räumen Afghanistans und andernorts?

Aufschlussreich ist da der Blick in die Gründungsmythen der NSDAP,

Waren doch für die NSDAP heimkehrend terrorkundige Kolonialherren, darunter Rudol Hess aus Alexandria,  programmatisch, Völker- und  Rassenhass predigend, prägend?

Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg ermuntert, ermahnt, unter viel medial öffentlichen Beifall, die Bevölkerung in seinen zahlreichen Ansprachen seit den Anschlägen immer wieder zu mehr Demokratie und Offenheit.

 Welche Art von Offenheit der Demokratie meint Jens Stoltenberg, meint Jens Stoltenberg, dass wir wie mit einem Echolot, Daten von Kritikern/innen abgreifend, Thilo Sarrazin Machwerke im öffentlichen Diskurs ertragen müssen,  wenn Norwegen gleichzeitig die Vorratsdatenspeicherung im April diesen Jahres untr seiner Regierung  eingeführt hat.
Soll das die neue Offenheit unserer Demokratie sein, dass wir offen darüber debattieren, im sogenannten Ernstfall, Handelswege für  unsere Export- und Ressourcenwirtschaft mit staatlich parlamentarischer  Lizenz, unter Anwendung und des Einsatzes von Instrumenten des milltanten Terrors, wie zu Zeiten des Kolonialismus, todbringend mörderisch freihalten?

JP

 
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Kommentare
apatit schrieb am 26.07.2011 um 17:17
Interessante Überlegungen und auch die Frage soll und muss gestattet sein, bekommen diese menschenverachtende Typen nicht hier und da – gewollt oder nicht gewollt – “Munition“ für ihre Kreuzritter Mentalität. Deshalb sollte auch bei der politischen Auseinandersetzung auf manche stramme Geste verzichtet werden. Und auch in Deutschland steht der Feind bei manche mehr links um das gelinde das zu sagen. Ein wenig, bei aller Tragik, muss ich da an den Zauberlehrling denken, ja der mit den Besen, nur das die Geschichte gut ausgegangen ist.
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 18:27
@apatit

"Ein wenig, bei aller Tragik, muss ich da an den Zauberlehrling denken, ja der mit den Besen, nur das die Geschichte gut ausgegangen ist."

Du hast vollkomen recht, da helfen nur noch Fabeln, Fideln, Fibeln und Balladen vom Zauberlerling, der den Geist, in Gestalt eines Besens, den er aus der Flasche lassend rief, nicht mehr in selbige zurück zu verbannen wußte.
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 18:30
@apatit

Welchen Anteil an dieser Tragödie hat der ganze Waffen Fetisch, samt weltweiter wie norwegischer Waffen Lobby?
chrislow schrieb am 27.07.2011 um 14:20
Den Ihren .... genau den ihren Anteil ... nicht mehr und nicht weniger. Und deshalb auch nicht relevanter, als andere "Anteilshaber". Es geht nicht um die Möglichkeit zu schiessen, sondern um den Willen dazu - oder dem Willen auf Waffenstillstand. Eine Waffenlobby mag diesen Willen nicht mehr beeinflussen, als ein Zahnbürstenhersteller.

Denn es findet alles in deinem Kopf statt. Nirgends sonst. Und was in deinem Bewusstsein vorkommt, dass sei allein deine Lobby ... und keine Anderer.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 19:24
@chrislow

"Eine Waffenlobby mag diesen Willen nicht mehr beeinflussen, als ein Zahnbürstenhersteller."

Das ist es und das weiss die Waffenlobby, anders als die Täter, Mörder, auch
chrislow schrieb am 29.07.2011 um 20:52
Wobei es nicht eindeutig ist, ob es tatsächlich den freien Willen zur Ansicht (und folglich vielleicht Handlung) über Themen gibt.

Die Wissenschaft jedenfalls scheint Ausnahmen zu kennen. Woraufhin also eine "Meinung" dann wiederum wenig mit der Persönlichkeit zu tun hätte.... sondern vielleicht mit seinem geistigen Umfeld...

Was ich oben schrieb, sei ja eigendlich die dogmatische Alltagsmeinung über den Willen (zum Schiessen).
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 22:43
@chrislow

"Wobei es nicht eindeutig ist, ob es tatsächlich den freien Willen zur Ansicht (und folglich vielleicht Handlung) über Themen gibt.

Die Wissenschaft jedenfalls scheint Ausnahmen zu kennen. Woraufhin also eine "Meinung" dann wiederum wenig mit der Persönlichkeit zu tun hätte.... sondern vielleicht mit seinem geistigen Umfeld..."

Interessante Einlassung. Danke!

Wobei das Wort
"freier"
den Willen mutmaßlich schon einschränkend umdeutet?, entfaltet der Wille doch seine Wirkung in dem psychischen Hauhsalt einer Person, die nicht vom Himmel gefallen, sondern von langzeitwirksamen Prägungen, kurzeitigen Stress Erleben, u. a. durch Drogen, gesteuert ist
Uwe Theel schrieb am 26.07.2011 um 19:11
"Führt Anders Behring Breivik den Krieg, den die NATO nach Nine Eleven am 12. September 2001 als Krieg gegen den Internationalen Terrorismus, als Krieg gegen den Rest der Welt , nach innen wie außen, ausrief?"

Diese Frage hat j-ap in der FC schon mit einem Ja beantwortet, ich neige zur gleichen Antwort, wenn auch nicht in der einfachen Art, wie Du Deine Frage zu stellen scheinst, warte im Augenblick eine mögliche Antwort von Columbus auf meine Frage ab, ob auch nicht psychisch Kranke zu solch einer Tat fähig wären. Kurz: Diese Frage halte ich für diskutierwürdig. Allerdings führte Breivik niemals einen Krieg im definitorischen Sinne - wir würden damit einer kruden Logik à la Bush (Krieg gegen den Terror) auf den Leim gehen.

s.: www.freitag.de/community/blogs/andreas-kemper/breivik-ist-nicht-wirr#comment-294503

Deine alternative Frage

"oder führt Anders Behring Breivik einen ganz anderen Krieg, in dem die Gesetze der Menschlichkeit, gemäß der Genfer Konvention, gemäß der Haager Kriegsrechtsordnung, selbstermächtigt, wie im Fall des Krieges gegen den Internationalen Terrorismus, gegen Gefährder/innen außerhalb wie ijnerhalb des NATO- Geltungsbereiches der NATO- Mitglieder und deren willigen Helfer- Staaten, deren privaten Sicherheitsarmeen, seit dem Jahre 2001 außer Kraft gesetzt sind?"

erscheint mit nun aber nur noch wirr und unverständlich: Die Haager Landkriegsordnung, jedes Gesetz des Krieges kann von einer Person in der Lage Breiviks gar nicht angenommen werden, es sei denn - auch dies erscheint vor der Ungeheuerlichkeit der Tat nur allzu gewagt - wir würden ihm ein Widerstandsrecht gegen ein undemokratisches System zubilligen. Diese Diskussion erübrigt sich. Die Diskussion, wie legitim ein Kosovo-Krieg, ein Irak-Krieg sei, ist eine andere, kann nicht mit den Taten Breiviks, damit der, nach deren Rechtsverfolgbarkeit verglichen werden. Da helfen auch alle Deine ausführlichen Reports zu den Verläufen seit dem 22.07.1 nicht weiter.

Schließlich: Wenn es eine "formatierte Gesellschaft" im Sinne einerdurch Medien oder Wirtschaft formatierte gibt, so ist Breivik selbst ein formatiertes Mitglied (Produkt) derselben und agiert entsprechend, die Gesellschaft damit, nicht viel mehr als andere ihrer Mitglieder, in der Rückwirkung selbst wieder formatierend, besser stabilisierend, bzw. weiter zerstörend, wie sich die kapitalistische Gesellschaft eben selbst zerstört.

Kurz den Widerspruch, den Du hier zu konstruieren suchst, er ist keiner.

Der Gewaltausbruch, der durch Breivik erfolgte, ist sicher systemimmanent bedingt. Die Frage die bleibt: In welcher Weise, aus welchen Ursachen konkret ist Breivik "kaputtgegegangen", dass er tat, was er tat.

Ansonsten gilt global auf Staatsebene de facto der Clausewitz`sche satz vom Kriege als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln weiter, wenn der auch aus demokrathitheoretischer Sicht nicht (mehr) zu halten ist.

Begriffe man Breiviks "Krieg" als asymetrischen kriegerischen Angriff auf das System, so wäre immer noch nicht viel mehr erklärt, da sein Angrif, wenn auch von Rechts kommend nicht produktiv für das System ist. Dies nur ein weiterer Beweis für die Verblendung des Breiviks und seinen Isolation vom System selbst, ihm allenfalls unwillentlich als "nützlicher Idiot" dienend (Verschärfiung der systemischen Repression).
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 21:14
@Uwe Theel

"Führt Anders Behring Breivik den Krieg, den die NATO nach Nine Eleven am 12. September 2001 als Krieg gegen den Internationalen Terrorismus, als Krieg gegen den Rest der Welt, nach innen wie außen, ausrief?"

Diese Frage hebt vor allem darauf ab, dass die NATO den Ernst- als Kriegsfall vor zehn Jahren ausrief, bis dato aber eine Erklrärung des Krieges, insbesondere angesichts der weltlichen Demokratie Aufbrüche in Afrika, Arabien, fern jedes sogenannten Islamismus, nachwievor schuldig bleibt,
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 21:26
@Uwe Theel

"Diese Diskussion erübrigt sich."
Wer bestimmt das?,
wenn ja, auf welcher Ebene?,
auf der massenpychologischen Ebene ganz gewiss so wenig wie auf der individuellen Psychoebene vagabundierend Freier Assoziation.

Kann der, angenommenermaßen unterstellte wirre Psycho- Haushalts des Massenmörders Breivik, nicht der individuelle Salatkopf eines über Jahre gewachsnen Salats voller deligitimierender Anmaßungen der sicherheitspolitischen Misswirtschaft, Konzeptionen der NATO- , sprich G- 8- G 20 Staaten sein?
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 21:29
@@Uwe Theel

"Da helfen auch alle Deine ausführlichen Reports zu den Verläufen seit dem 22.07.1 nicht weiter."

Jetzt nach meinen Einlassungen, vielleicht doch?

Dein Kommentar Unterton klingt für mich irgendwie, ich weiss nicht recht, angenervt, wenn ja?, warum?
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 21:39
@ut

"Schließlich: Wenn es eine "formatierte Gesellschaft" im Sinne einerdurch Medien oder Wirtschaft formatierte gibt, so ist Breivik selbst ein formatiertes Mitglied (Produkt) derselben und agiert entsprechend, die Gesellschaft damit, nicht viel mehr als andere ihrer Mitglieder, in der Rückwirkung selbst wieder formatierend, besser stabilisierend, bzw. weiter zerstörend, wie sich die kapitalistische Gesellschaft eben selbst zerstört.

Kurz den Widerspruch, den Du hier zu konstruieren suchst, er ist keiner."
Den Widerspruch, den Du hier kommunizierst, habe ich nicht behauptet.
Ich schreibe vom Angriff auf den Frieden der Völker und ihrer Ökonomien beim Übergang von der "Formierten- Gesellschaft " zur "Formatierten Gesellschaft" , die sich dadurch unterscheidet, dass diese "Formatierte Gesellschaft" , anders als im Kalten Krieg, Staaten nicht Ost- oder Westblöcken, zuordnet, sondern als
"Failed States"
ausgewildert,
die Legitimität als Subjekt der Geschichte abspricht
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 21:46
@Uwe Theel

"Der Gewaltausbruch, der durch Breivik erfolgte, ist sicher systemimmanent bedingt. Die Frage die bleibt: In welcher Weise, aus welchen Ursachen konkret ist Breivik "kaputtgegegangen", dass er tat, was er tat."

Wie meinst Du das?

Ich fürchte Breivik agierte am 21. Juli 2011 wie Hitler am 30.Juni 1934 als Hitler im Wege des sogenannten Röhm Putsches, Ernst Röhm, Kameraden, daneben Genral Ulrich Schleicher und gattin, ohne Gerichtsverfahren in einem außergesetzlich behaupteten "Notstand" durch ein Fliegendes Standgericht erschießen, sich selber zum Obersten Gerichtsherrn des Deutschen Reiches zum angeblichen Wohle des deutschen Volkes erhob und als solcher im nacheilenden Gehorsam der veröffentlichten Meinungen im In- und Ausland mehrheitlich legitimiert wurde
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 21:54
@ut

"Ansonsten gilt global auf Staatsebene de facto der Clausewitz`sche satz vom Kriege als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln weiter, wenn der auch aus demokrathitheoretischer Sicht nicht (mehr) zu halten ist."

Clausewitz hatte noch nicht die Rahmenbedingungen, Antriebskräfte, Mittel des Finanzkrieges im Blick, der nach Weltressourcen- , Staatsverschuldungs- . Konjunktur- , Börsenlage erklärte, unerklärte Kriege auf prekäre wie fragile Weise, einmal tosend laut, einmal unhörbar leise, im Vorübergehen legitimiert oder auch nicht!?

Heute werden keine Krieg mehr erklärtermaßen geführt. heute gibt es nur noch Ressourcen- , darunter Finanzressourcenkriege geführt, konventionelle Kriege unter dem Label
"militärisch humane Intervention" helfen dabei.
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 22:04
@ut

"Begriffe man Breiviks "Krieg" als asymetrischen kriegerischen Angriff auf das System, so wäre immer noch nicht viel mehr erklärt, da sein Angrif, wenn auch von Rechts kommend nicht produktiv für das System ist"

Der asymmetrische Angiff auf die Twin Towers des WTC Nine Eleven 2001galt auch zunächst nicht als püroduktiv für das System "george W. Bush" bis jner einen Idee hatte, die eine alte Idee war, nämlich den Irak unter nahdrücklich wie vorsätzlich falschen Behauptungen anzugreifen.
Wie sehr Breivik welchem System hilft, wenn ja, wann in welcher Form werden wir in den nächsten Monaten, Jahren am eigenen wie fremden Leibe erleben, als "Breaking BNews" erfahren oder auch nicht!?

Vielleicht schon ab dem 01. August 2011 , wenn die USA sich mit republikanischem Vorsatz und Kalkül für zahlungsunfähig erklären, um dem amerikanischen Gangsterwesen der Mythen seiner Anfänge eine neue so niemals dagewesenen Chance in der Welt der Hegemonie über Finanzen und Ressourcen herzustellen?
Uwe Theel schrieb am 26.07.2011 um 22:12
@ Joachim Petrick am 26.07.2011 um 21:29

Lieber Joachim, ich habe z.Zt. Urlaub und bin ganz ausgeruht.

Die Diskussion ob Breivik ein Irrer ist oder mit Absicht, bzw. unbewußt, das ist, was j-ap einen "radikalen Staatsbürger" nennt, wird bereits andernorts eine Weile geführt, da hast Du Dich nicht beteiligt, sondern hier, für mich immer noch etwas wirr etwas Eigenenes aufgemacht, ohne m.E. neue Ufer zu erreichen.

Da "bestimme" nicht ich , ob sich eine Diskussion in der von Dir angetoßenen Weise ergibt oder nicht, sondern ich teile Dir begründet mit, dass ich nicht erkennen kann, was Du eigentlich diskutieren möchtest, da sich so kein rechter Sinn bisher für mich ergeben hat, denn:

- Breivik führt keine einzige Art von "Krieg"

- Die "formierte Gesellschaft" (lt. Ludwig Erhard, der seit Beginn der 1960er-Jahre vor wachsendem Egoismus, vor Materialismus warnte und der Gefahr, dass die Gesellschaft durch die Interessenverbände vermachtet und dass die individuelle Freiheit reduziert würde, begegnen wollte, indem er diese durch Regeln der "freien, sozialen Marktwirtschaft" einhegen ("formieren") wollte in der "formierten Gesellschaft") kann heute als Wirkichkeit betrachtet werden, von einer Überwindung der angekündigten Gefahr Gefahr sind wir ferner denn je, wir stecken mitten drin.

- Breivik repräsentiert also keine neue Kraft, die die den Krieg als historisch neue Größe "formieren" müßte oder könnte und damit die kapitalistische Gesellschaft eine neue Qualität annehmen ließe, denn der Faschismus und sein Krieg als Endform bürgerlicher Herrschaft ist bereits "erfunden" (R.Kühnl).

- Breivik ist in seiner Art kontraproduktiv für das System, es sei denn man nähme ihn als Agent Provocateur oder nützlichen Idioten, um zu begründen, die Repression gegenüber den Massen zu verstärken den nächsten Faschismus absichtlich, wenn auch "heimlich" damit vorzubereiteten.

Nichts neues unter der Sonne. Das sollte aber dann sorgfältiger und mit anderen Fragen behandelt werden.

Falls Du meine ganz o.a. Frage zum Gegenstand hast, dann vernebelt sie Deine Fragestellung nur.

Dass das System die bei der Refinanzierung des eingsetzten Kapitals an seine (letzten) Grenzen stößt, ist sicher richtig. Aber weder Breivik noch auch nur das US-Kapital ziehen daraus die richtigen Schlüsse.

Wer hätte das gedacht?
Uwe Theel schrieb am 26.07.2011 um 22:34
@ Joachim Petrick am 26.07.2011 um 21:39

Den Begriff "formatierte Gesellschaft" hast Du wie mir scheint selbst erfunden und setzt ihn dem erhardschen entgegen. Der alte Begriff bezeichnet, wie ich schon sagte den Versuch den Kapitalismus durch die soziale Marktwirtschaft einzuhegen. Erhard glaubte so den nächsten (Verteilungsk)Krieg zu verhindern.

Was Du jetzt als Auswilderung von 'failed states' bezeichnest ist kein kontrollierter Prozess im Sinne von globaler Wirtschaftssteuerung und ob dies entlang der Fronten eines Ost-Westkonfliktes/-Blockgegensatzes erfolgt, oder zwischen Arm und Reich, Nord und Süd ist im Ende egal, da keiner dieser "Konflikte" innerkapitalistisch, vielleicht nicht einmal friedlich zu lösen sein wird. Es gibt keine "formatierte" Gesellschaft, es sei denn Du würdest die faschistische Gesellschaft so nennen wollen. Warum aber das denn?

Das "Subjekt der Geschichte" sind die jeweils historisch Herrschenden, bzw. die revolutionären Kräfte, die die je Herrschenden verdrängen können. Breivik ist weder das eine noch das andere, wenn auch ein kurzer Moment im Klassenkampf.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 00:22
Lieber Uwe,

Du schreibst:

"Die Diskussion ob Breivik ein Irrer ist oder mit Absicht, bzw. unbewußt, das ist, was j-ap einen "radikalen Staatsbürger" nennt, wird bereits andernorts eine Weile geführt, da hast Du Dich nicht beteiligt, sondern hier, für mich immer noch etwas wirr etwas Eigenenes aufgemacht, ohne m.E. neue Ufer zu erreichen."

Dir geht es, scheint es mir, nicht um Meinungen als "Werkstatt" an sich, sondern um den Mainstream von Meinungen auf einer olympischen Meile zu neuen Ufern?
"Wer war zuerst da!, wenn ja, wieso"
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 00:26
@ut

"Breivik führt keine einzige Art von "Krieg"
Eins zu Null für Dich!

Stimmt, - Breivik führt keine einzige Art von "Krieg, er hält Gerichtstag!"
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 00:43
@ut

"- Die "formierte Gesellschaft" (lt. Ludwig Erhard, der seit Beginn der 1960er-Jahre vor wachsendem Egoismus, vor Materialismus warnte und der Gefahr, dass die Gesellschaft durch die Interessenverbände vermachtet und dass die individuelle Freiheit reduziert würde, begegnen wollte, indem er diese durch Regeln der "freien, sozialen Marktwirtschaft" einhegen ("formieren") wollte in der "formierten Gesellschaft") kann heute als Wirkichkeit betrachtet werden, von einer Überwindung der angekündigten Gefahr Gefahr sind wir ferner denn je, wir stecken mitten drin."

Das war mutmaßlich annähernd die Idee. Das Ergebnis sah anders aus.

Ludwig Ehrhard verdient schon ernst genommen zu werden, ging es ihm doch durchaus bei seiner
"Formierten Gesellschaft"
auch darum die Besitzstände der Gewerkschaften, Verbände durch die Aufrechterhaltung des Verbots des politischen Streiks im Sinne einer gelenkten Demokatie anzugreifen.
Darin war sich der Journalsit Johannes Gross in seinme Buch "Der Volkskanzler" mit Ludwig Ehrhard einig.
Uwe Theel schrieb am 27.07.2011 um 00:51
@ Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 00:22

"Dir geht es, scheint es mir, nicht um Meinungen als "Werkstatt" an sich, sondern um den Mainstream von Meinungen auf einer olympischen Meile zu neuen Ufern?
"Wer war zuerst da!, wenn ja, wieso""


Och nö, Joachim wirklich nicht, aber die Kräfte sollte man schon auch bündeln dürfen (lies mal im Kemper-Blog)!

Und bitte: Mainstream war ich nie!!!

Allerdings bin ich gewohnt in (gesiteswissenschaftlich) definierten Kategorien zu denken und zu argumentieren, wenn es um wichtige Dinge geht. Daher sollte schon auf beiden Seiten je klar sein, was z.B. "formierte", was "formatierte" Gesellschaft, was "Krieg" bedeutete, besonders, wenn jemand wie Du so ziemlich freihändig eigenen Kategorien einführt und vieles mit vielem adhoc, ohne weitere Erklärungen ebenso in Beziehung setzt. Da tut Erklärung dann schon not.

Für heute aber gute Nacht,

LG
ut
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 00:51
@ut

"- Breivik repräsentiert also keine neue Kraft, die die den Krieg als historisch neue Größe "formieren" müßte oder könnte und damit die kapitalistische Gesellschaft eine neue Qualität annehmen ließe, denn der Faschismus und sein Krieg als Endform bürgerlicher Herrschaft ist bereits "erfunden" (R.Kühnl)."

Das klingt nach Ambitionen der Deuter auf ein gerüttelt Maß an gefühltem Größenwahn, geht es hier doch gar nicht um Breivik, sondern die Option spekulatitive Fianzoperationen auf die Option von krieg nach innen und außen bei Günstiger Gelegenheiten zu erweitern.

"Was ist schon neu in unserer Einen Welt?",
außer man läßt sich Altes als Neues wie Monsanto patentieren.
Breivik taugt als Attentäter möglichweise für eine solche Erweiterungen auf Spekulation, wi einst der Arbeiter aus Holland van der Luppe beim Reichtsgsbrand am 27. Februar 1933 oder auch nicht.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 01:09
@ut

"Och nö, Joachim wirklich nicht, aber die Kräfte sollte man schon auch bündeln dürfen (lies mal im Kemper-Blog)!

Habe ich längst mit einigem Interssse gelesen. Was soll das, willst Du mich hier nsch dem Motto schurriegeln"
"Lies mal Deinen Marx, wenn ja, auf jeden Fall anständig!"?

Und bitte: Mainstream war ich nie!!!

Mein Gott Uwe!, wer könnte das von sich auch nur für einen Tag im vollen Sinne und Umfang des Wortes behaupten
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 01:14
@ut

"Allerdings bin ich gewohnt in (gesiteswissenschaftlich) definierten Kategorien zu denken und zu argumentieren, wenn es um wichtige Dinge geht. Daher sollte schon auf beiden Seiten je klar sein, was z.B. "formierte", was "formatierte" Gesellschaft, was "Krieg" bedeutete, besonders, wenn jemand wie Du so ziemlich freihändig eigenen Kategorien einführt und vieles mit vielem adhoc, ohne weitere Erklärungen ebenso in Beziehung setzt. Da tut Erklärung dann schon not"

Der text klint schablonehaft, den kenne ich schon von Dr.
Du kommst mir wie ein durchaus sympathisch aufgelegter Bauer auf angemaßtem Wissenschaftsneiveau vor, der nur das ißt, was er schon lange kennt.

Es geht hier nicht darum, was eine
"Formatierte Gesellschaft"
ist, sondern in Freier Assoziation sein könnte.

Wenn Du Lust hast an dem Gedankenexperimentt mit deinen Potentialen teilzunhemen, freue ich mich, wenn nicht, auch gut.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 01:22
@ut

"Es gibt keine "formatierte" Gesellschaft, es sei denn Du würdest die faschistische Gesellschaft so nennen wollen. Warum aber das denn?"

Was ist eine geschlossene Gesellschaft der G- 8 bis G- 20 Staaten anderes als eine "Formatierte Gesellschaft" in zeiten, wo die Idee des Staates an sich immer weniger Anhänger, außer im Krisenfall systemrelvanter Globalplayer als Reparaturbetrieb,findet?

Anstatt mich für meine Erfindung zu loben, gehst Du Deiner ausgebildeten Neigung des Tadelns nach!, oder?, wenn ja, warum?

Gute Nacht

tschüss
JP
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 12:28
@ut

Formiert hin, formatiert her, mir geht es um die Frage, warum der ausgerufene Kriegszustand seit Nine Eleven durch die NATO nicht endlich beendet wird
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 12:28
@ut

Formiert hin, formatiert her, mir geht es um die Frage, warum der ausgerufene Kriegszustand seit Nine Eleven durch die NATO nicht endlich beendet wird
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 12:32
@ut

"Formatierte gesellschaften" waren u. a. die Gesellschaften der Hansestädte, denen das Zwischenland auf ihren Verkehrswegen zu Lande, zu Wasser, als Gefahrenzone gesellschaftliche Brache ein Grauen und vor allem egal war
Uwe Theel schrieb am 27.07.2011 um 12:47
@ Joachim Petrick am 27.07.2011 um 01:14

Lieber Joachim, ich "maße" mir kein Wissenschaftsniveau an, sondern bin in der Lage mich angemessen darauf zu bewegen.

Wenn Du sagst, es ginge hier nicht darum was "formatierte" Gesellschaft sei, sondern sein könnte, dann habe ich da zwei Einwände:

1. Einen, noch dazu adhoc frei selbst erfundenen Begriff einfach in den Raum zu stellen, um dann zu hoffen, dass ihn andere bestimmten, möglichst um hinterher sagen zu können, nein so war es nicht gemeint, ist intellektuell nicht ganz astrein. Derjenige, der den Begriff stiftet, der sollte da schon selbst erstmal "Butter bei die Fische" geben.

2. Im Angesicht von 76 Toten und dem Leid der Betroffenen halte ich "Gedankenexperimente" der o.a. Art für absolut nicht angemessen, besonders wenn ernsthafte Wissenschaft zur Verfügung steht.

Konkret: Die Nato, die G-8 als "geschlossenen" Gesellschaft zu bezeichnen ist als Methapher sicherlich verständlich, was aber Dein Wortwechsel von "formiert" nach "formatiert" auf die GESELLSCHAFT im soziologisch-politologischen Sinne an Erkenntnisgewinn bringen sollte, wenn die Versuche der Formierung (von den Schönwetterregeln der freien, sozialem Marktwirtschaft, bis zum Unterdrückungsmechanismus eines vollausgebildeten Faschismus vor und in Krisenzeiten) alle doch nur dazu dienen sollen und dienen, das kapitalistische System am laufen zu halten, ob dies den Beteiligten nun klar ist oder nicht (ich unterstelle dabei nicht, dass ein Marktwirtschaftler notwendig den Faschismus als Ziel im Blick hat), wurde von Dir nun bisher gar nicht klar gemacht.

P.S.: Die "Idee des Staates" ist in der Tat eine Idee von einer Realität, die der Kapitalismus nur noch vortäuscht, während er längst dabei ist global zu agieren. Die Sehnsucht eines Breivik, Sarrazin oder Broder nach seiner Widererstarkung ist systemimmanant obsolet und emanzipatorisch betrachtet reaktionär. - Deinen Sätzen kann ich nicht entnehmen, was Dein Problem ist: Die Globale Herrschaft des Kapitals oder das Verschwinden des Nationalstaates oder ein Drittes? Breiviks Problem jedenfalls sind objektiv nicht die "Kulturmarxisten" und dern angeblicher Einfluß, sondern, dass was marx unteranderem im Begriff der Verelendung von Anfang an in den Blick genommen hatte. Wenn elende Verhältnissedas Ergebnis von "Formierung" und Deiner "Formatierung" sind, dann sind wir uns im Ergebnis einig. Stellt sich aber dann die Frage, warum "neue" begriffe einführen? - Bloß weil das so Mode ist, die alten ohne Beweis als abgegriffen abgetan werden?

P.S.P.S.: Ich bitte Dich herzlich meine ernstgemeinte Kritik nicht als (moralischen?) Tadel hinzustellen.

LG
ut
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 12:58
@ut

"P.S.P.S.: Ich bitte Dich herzlich meine ernstgemeinte Kritik nicht als (moralischen?) Tadel hinzustellen."

Vorab:

Gut" als Tadel wohl, wo auch das Lob zur Verfügung stand, aber nicht als moralischen Tadel!?

tschüss
JP
Uwe Theel schrieb am 27.07.2011 um 13:02
@ Joachim Petrick am 27.07.2011 um 12:32

Die Hochzeit der Städtehansen zwischen 1250 bis 1400 stellte die politische Ausbildung von zuvor schon ökonomisch bedingten "privaten" Zusammenschlüssen von Handelkaufleuten (Handelsgesellschaften)dar. Wir können hier eine Wiege kapitalistischen Wirtschaftens beobachten, aber keine "formatierte" Gesellschaft im Sinne dessen, was die Gesellschaftswissenschaft oder die Ökonomie als GESELLSCHAFT begreift. - Dein Begriff wird immer unschärfer.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 13:06
@ut

"2. Im Angesicht von 76 Toten und dem Leid der Betroffenen halte ich "Gedankenexperimente" der o.a. Art für absolut nicht angemessen, besonders wenn ernsthafte Wissenschaft zur Verfügung steht."

Wenn das kein moralischer Tadel ist, was ist dann nach Deiner Meinung ein moralischer Tadel?

Wo steht denn angemessen ernsthafte Wissenschaft im vorliegenden Fall zur Verfügung?

Verwechselst Du da angemaßtes Expertentum mit Wissenschaft?
Uwe Theel schrieb am 27.07.2011 um 13:21
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 13:06

Verwechselst Du da angemaßtes Expertentum mit Wissenschaft?

Was bitte soll diese Frage?

Auf der Ebene findet für mich kein Diskurs statt.

Da Du praktisch keinerlei Antworten auf inhaltlich-thematische Fragen, Thesen gibst, stelle ich meine Beteiligung in Deinem Thread ein.

ut
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 13:54
@ut

Habe ich Dich erfolgriech mit Deinem vagabundierenden Ärger in Berührung gebracht?, wenn ja, ersuche ich Dich um Deine wissenschaftlich fundierte Nachsicht.

"Verwechselst Du da angemaßtes Expertentum mit Wissenschaft?

Was bitte soll diese Frage?"

Die Frage zielt auf die Ohnmacht und Ratlosigkeit aller Akteure/innen zu bestimmten Ereignissen, Katastrophen ab, die ihre Ohnmacht und Ratlosigkeit als Expertentum der wissenschaftlichen Klarheit, Wahrheit in den Medien erfolgreich robust aufgestellt vermarkten

Wissenschaft hat doch nichts mit Rollenhüten, sondern viel damit zutun, dass Wissenschaft von Fall zu Fall, Thema zu Thema wieder erneut erworben sein will.
Uwe Theel schrieb am 27.07.2011 um 14:08
@ Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 13:54

Lieber Joachim, ich bin nicht ratlos, allenfalls erstaunt über Deinen Art einen thematischen Blog vorzutäuschen, um dann auf der selbst bereiteten "Beziehungsebene" herumzutanzen. intellektuell Ärgern tut mich vielleicht einmal einen Verlautbarung der Regierung - die üben Macht aus. Deine Texte reizen zur einen oder anderen Diskussion, wenn der Autor dann nicht mitmacht, wird es allenfalls langweilig und unergiebig. Da Alternativen existieren, gibt es nicht wirklich Grund für Ärger.

Im Übrigen: Sosehr ich auch in Einzelpunkten ratlos einem Ereignis wie Oslo 20011 gegenüberstehe, mir in meiner Auseinandersetzung damit, oder der mit Deinen unzusammenhängenden und widersprüchlichen Thesen, Expertentum vorzuwerfen, das sich aus Ratlosigkeit, Wissensschaftlichkeit anmaßend in den Medien robust aufstellte um sich zu vermarkten, überschreitet genaugenommen schon die Grenze zur Beleidigung meines Intellektes.

Nein Danke.

ut
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 14:38
@ut

".....oder der mit Deinen unzusammenhängenden und widersprüchlichen Thesen, Expertentum vorzuwerfen, das sich aus Ratlosigkeit, Wissensschaftlichkeit anmaßend in den Medien robust aufstellte um sich zu vermarkten, überschreitet genaugenommen schon die Grenze zur Beleidigung meines Intellektes."

Dass Du Dir als persönlichen Vorwurf zu eigen machst, was ich zum allgemein vagabudierenden Expertentum anbringe, weil Du Dich wiederholt auf angebliche Wissenschaftlichkeit anderer beziehst, bleibt bis auf Weiteres Dein persönliches Rätsel.

Ob meine Thesen unzusammenhängend und widersprüchlich sind, mag Deine Meinung sein, die Dir gegeben, zu Verallgemeinerugen aber, wie Du diese nahelegst, ist da kein Platz. Da hilft nur, ohne Scheere im Kopf, mitdenken.

tschüss
JP
Uwe Theel schrieb am 27.07.2011 um 15:16
@ Joachim Petrick am 27.07.2011 um 14:38

Lieber Joachim,

da ich nicht wüßte, an welcher Stelle ich mich auf "angebliche Wissenschaftlichkeit" getützt hätte, Du dies auch mit einer Konkretion angesprochen, bzw. inhaltlich kritisiert hättest, wohl aber die entsprechenden Behauptungen mir gegenüber im direkten Dialog aufgestellt und also meinen Texten gegenüber behauptet hast, kann ich mich als Autor schon direkt und persönlich angesprochen fühle, wenn mir meine Texte etwas wert sind.

Im Gegensatz zu Dir habe ich nicht nur Behauptungen aufgestellt, sondern zusammenhängend argumentiert und begründet, warum mir bei Dir die Behauptungen keine schlüssige Aussage ergaben. das ist mehr als "Meinung".

Von der "formierten Gesellschaft" der 50-60er Jahre zum "formatierten Krieg" des Anders Breivik zu kommen bedarf schon mehr als einer plakativen Überschrift, die schon in sich methodische und sematische Schwierigkeiten nicht gerade verbirgt. Ansonsten haben j-ap und Phineas Phreak den von dir möglicherweise intendierten Zusammenhang, wie gesagt inzwischen schon - für meine Begriffe - wesentlich präziser und Argumentstärker formuliert.
claudia schrieb am 27.07.2011 um 21:14
>>Der asymmetrische Angiff auf die Twin Towers des WTC Nine Eleven 2001galt auch zunächst nicht als püroduktiv für das System "george W. Bush" bis jner einen Idee hatte, die eine alte Idee war, nämlich den Irak unter nahdrücklich wie vorsätzlich falschen Behauptungen anzugreifen.<<
Ach?
Damals hatte ich mitbekommen, dass ein monströser, die seit Vietnam zerrütteten Staatsfinanzen endgültig ruinierender Rüstungsetat, der im Congress keine Chance hatte, nach dem "Ereignis" glatt abgesegnet wurde.
Aber falls neue Erkenntnisse vorliegen:
Man wirs alt wie eine Kuh
und lernt immer noch dazu.
claudia schrieb am 27.07.2011 um 21:23
Tippfelerkorrrektur:

>>Man wirs alt wie eine Kuh>>
=
Man wird alt wie eine Kuh
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 00:56
@claudia

">>Man wirs alt wie eine Kuh>>
=
Man wird alt wie eine Kuh2...un dmacht imme weiter Muuhh.

Wenn Du durch Dein vorgerücktes Alter derartig im intuitiv verzapften Unsinn sinnstiftend wirkst, kann ich Dir ja, zu unser aller Wohlgefallen, nur eine beschleunigte Alterung wünschen.

Aber vielleicht hast Du heute nach Jahrzehnten intuitiv erst richtig erfaßt, was Dein Kollege als Anarcho Eulenspiegel damals unerkannt zum Besten der Grunz- statt Grundordnung gegeben, weil alle so verbiestert und verbissen waren?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 01:00
@claudia

damals wurde die kleinste Demo, die geringste abweichende Meinung leichtsilbig
"Bombastus Theophrastus" all matthias Walden Die Welt, alias baron von Sass, das Springer Aas,
als ungeheuerer Angriff auf die Freiheitlich Demokratische Grundordnung (FDGO) gehandelt
ebertus schrieb am 26.07.2011 um 19:43
Wer hätte das gedacht, nach 1989, dem Verschwinden des bis dato Bösen.

Helmut Schelskys "nivellierte Mittelstandsgesellschaft" (wenn es sie je gab) geht für extensiven Wirtschaftsliberalismus, für die Partikularinteressen der Wenigen den Bach hinunter und Francis Fukuyamas "Ende der Geschichte" als liberale Demokratie gleich hinterher.

Nun müssen wir uns wieder "formatieren", die Reihen schließen und der Oslo-Attentäter setzt doch nur konsequent um, was ihm und uns an Staatsterrorismus vorgedacht, verkündet und vorgelebt wird. Von "falschen" Genen, einer mittelatlerlichern "Freude" über exterritoriale Kommandoaktionen und Exekutionen, über westliches "Nation-Building" u.a. in Libyen bis zur Verteidigung "unserer" Wirtschaftsinteressen in aller Welt ist es wahrlich nicht weit.

Insofern mag es schlimmstenfalls eine Ironie der Geschichte darstellen, dass die islamischen Terroristen hierzulande gar noch die falschen Grillanzünder kaufen, allfällige BKA-Plots vielleicht mal einen neuen Regisseur bräuchten. Von wegen der Symetrie, versteht sich...
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 22:09
@ebertus

"Insofern mag es schlimmstenfalls eine Ironie der Geschichte darstellen, dass die islamischen Terroristen hierzulande gar noch die falschen Grillanzünder kaufen, allfällige BKA-Plots vielleicht mal einen neuen Regisseur bräuchten. Von wegen der Symetrie, versteht sich..."

Dem mag ich einen gewissen Brandenburger Witz, gar Potsdamer Galgenhumor nicht absprechen....

"Ist die Not am größten, naht auch schon die Rettung" (Friedrich Hölderlin, 1777- 1845), wenn ja, wann genau, durch wen?, warum?
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 12:52
@ebertus

".............und der Oslo-Attentäter setzt doch nur konsequent um, was ihm und uns an Staatsterrorismus vorgedacht, verkündet und vorgelebt wird"

Die Motivlage mag bei dem Oslo Attentäter als "Symptomträger" durch andere Farben bestimmt sein, z. B. die Farbe des dunklen Eigenlobs, durch sein Verbrechen Hunderttausende von norwegischen Landsleuten für Trauer Events erfolgreich zusammengeführt zu haben, auch wenn die Hunderttausend danach wieder in ihre hermetisch abgegrenzten Gesellschaftszonen zurückkehren, als sei nichts Wirkliches geschehen?
ebertus schrieb am 27.07.2011 um 16:33
@JP

"Eventkultur" und "nichts Wirkliches" ist genau diese hofberichterstattende (Fahrenheit-451) Soße, die der mediale Mainstream dem an Brot und Spiele gewöhnten Volk vorsetzt. Und derartige "Events" werden genau so zelebriert, sind schlimmstenfalls tragische Einzelfälle.

Und Staatsterrorismus, den bereits Helmut Schmidt so nannte, ist heute "das" Mittel der Politik, mit formellen und informellen Koalitionen, weit über bisherige Links/rechts-Schemata hinaus. Merkel und ihre "Freude", war echt, ihre "Freunde" sind echt.

Bereits vor einigen Jahren gelesen, so lohnt es sich, dies neu zu tun. Und vermehrt wohl in ausländischen Medien, jenseits unserer (auch zunehmend medialen) der DDR 2.0:

www.politonline.ch/index.cfm?content=news&newsid=569
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 17:30
@ebertus

"Und Staatsterrorismus, den bereits Helmut Schmidt so nannte, ist heute "das" Mittel der Politik, mit formellen und informellen Koalitionen, weit über bisherige Links/rechts-Schemata hinaus. Merkel und ihre "Freude", war echt, ihre "Freunde" sind echt. "
Soweit ich das erinnere, hat Helmut Schmidt das im Zusannenhang mit ermittelnden Staatsanwälten wg. der Flick Brauchitsch/Kohl/Genscher/Lambsdorff/Matthöfer Parteisependenaffäre der Jahre 1978- 1984 gesagt, um den Anschein seines Willens zur Amnestie für Spendensünder zu demonstrieren
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 17:50
@ebertus

In der Tat, jetzt schlägt es Dreizehn, die Gefahrenlage sehe ich auch, dass auf dem Emotionshighway alle systemrelevanten Zusamnehänge, offiziös medial Tränen getränkt, öffentlich durch Trauer Events ritualisiert versenkt werden.

Wie war das noch gleich, als Oberst Klein in Kundus/Afghanistan einfach einmal so, an den Richtlinien des NATO Headquarters vor Ort, die Bombardierung von liegengebliebenen Bundeswehr Tanklastzügen befahl, die über einhundert tote Zivilisten, darunter Kinder, Jugendliche zur Folge hatte?

Inzwischen ist Oberst Klein, angesichts klageunwilliger Staatsanwälte und Richter in Deutschland und andernorts, , hochdekoriert, anstandslos ohne Umstände einfach so, gemäß vorgezogenem Karriereplan, zum Brigade General befördert worden.

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/gerosteiner/oslo-die-menschen-und-ihre-trauer

27.07.2011 | 13:41
Oslo, die Menschen und ihre Trauer
oslo trauer menschen
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 17:51
Wo blieb da der Trauer Event auf dem Emotionshighway für die Opfer in Kundus?
ebertus schrieb am 27.07.2011 um 18:10
@JP

Kleine Korrektur, die sog. Parteispenden-Affäre ist da wohl mindestens eine Nummer zu klein, war mir nicht mehr "so" in Erinnerung.

Nein, ich meine dieses ZEIT-Interview mit Helmut Schmidt. Von dem Straußschen "wir haben doch auch Geiseln" bis zum abschließend sehr ernsthaft insistierten Begriff des "Staatsterrorismus"; der die genannte Denke wohl eines FJS wohl einschließt.

www.zeit.de/2007/36/Interview-Helmut-Schmidt
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 19:20
@ebertus

Danke für den Link.

Hui Hui das war ja echt verschärft, damals, im bleiernen deutschen Herbst 1977.
Doch Ströbele, Schily waren damals,staatsterroristisch unter Kontaktsperre zu ihren Mandanten in Stuttgart Stammheim"Baader, Ensslin, Raspe" gestellt, mehr als verwundert, dass sie nicht in Verhandlungen zur Rettung der PLO- Geiseln der Lufthansa Maschine "Landshut", sowie Hans Martin Schleyers einbezogen wurden.

Das mit Strauss Entgleisung war de jure kriminell.

Es ist aber auch nicht ganz koscher, wie damals von Helmut Schmidt im Nationalen Krisenrat eingefordert, exotische Lösungen zur Befreiung der Geiseln vorzuschlagen und danach mit diesen exotischen Vorschlägen , von wem auch mmer, treuwidirg, bis heute in den Medien hausieren zu gehen.

Helmut Schmidt strickt, einmal laut, einmal leise, menschelnd sympathisch, an seiner eigenen Legende, ohne seine Unterlassungen, bestimmte Optionen auszulosten, auch nur ansatzweise zu erwähnen.
ebertus schrieb am 27.07.2011 um 21:34
@JP

"...de jure kriminell"?

Es ist (für mich) der gerade Weg zum Denken, Vermitteln und Handeln als westlich-abendländisches Leitmotiv nach dem Ende des Ost/West-Konflikts in seiner ursprünglichen Parität des Schreckens; postmodern als Neorealismus bekannt.

Die Theorie ist bereits viel weiter als die Praxis und insofern bzw. zur Einbindung des Volkes für "die größeren Ziele" sind Kollateralschäden unvermeidbar, ist ein übereifriges Agieren in die Eventkultur des Einzelfalls zu verbannen; Krokodilstränen dürfen kullern:

www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-07/medien-norwegen-breivik

Es ist Staatsraison und Anarchie zugleich, die Globalisierung und Privatisierung von Gewalt ebenfalls. Unter dieser Denke wird Absolution erheischt und erteilt.

Und hier dachte ich erst (nochmal die ZEIT) geht es (auch) um die Historie unserer aktuellen kanzlerin, wurde deren "christliches Umfeld" doch gebetsmühlenartig als Garant (ja, wofür?) kolportiert:

www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-07/terrorismus-rechtsextremismus-norwegen
claudia schrieb am 27.07.2011 um 21:45
>>...sowie Hans Martin Schleyers...<<
Da fällt mir ein: Am Morgen nach der Schleyer-Entführung sagte ein Laborkollege: "Da ham sie endlich mal den Richtigen erwischt!"
Er wurde nach der Brotzeit zum Laborleiter gerufen, dringend!, und war danach der Meinung, dass die RAF "natürlich" die Freiheitlich-Demokratische Grunzordnung bedroht.

Big Brother is our little nice smiling spy.

Die Einen verordnen, dass es:
a) edle Menschen gibt. Das sind diejenigen, die viel zu investieren haben.

b) Halbwerte, die noch ein Tafrifentgelt für ihre Maloche bekommen, aber stets Gefahr laufen, abzustürzen in die Niederungen der

c) Unwerten, deren Arbeitskraft maximal einen müden € / Stunde wert ist.

Diese verwenden die Staatsgewalt für ihren Faschismus.

---
Die Anderen, Ungeduldigen, wollen sofort ein schärferes Herrschaftssystem, sie verwenden andere Mittel.

---
Es gibt keinen richtigen oder falschen Faschismus.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 22:04
@ebertus

Ich korrigiere mich
".... nicht de jure kriminell", sondern de facto kriminogen optierend.

"Es ist Staatsraison und Anarchie zugleich, die Globalisierung und Privatisierung von Gewalt ebenfalls. Unter dieser Denke wird Absolution erheischt und erteilt."

Das nenne ich einmal ein brisant zündend gelungenen SSaattzz
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 22:10
@claudia

"Er wurde nach der Brotzeit zum Laborleiter gerufen, dringend!, und war danach der Meinung, dass die RAF "natürlich" die Freiheitlich-Demokratische Grunzordnung bedroht."
Mit "natürlich" war wohl bekennend gemeint, während Hans Martin Schleyer mutmaßlich die FDGO bekenntnislos famos grandios verdeckt bekämpfte.

Oh, was für ein Lapsus, habe ich glatt übersehen, Dein Kollege war ein Anarcho Humorist reinsten Rheinwassers, hat der damals wirklich Grunzordnung statt Grundordung gesagt?
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 22:20
@claudia

"Es gibt keinen richtigen oder falschen Faschismus."

Vor dem Faschismus gab es auch schon verbrecherische Despoten!?
Der Faschismus war doch glatt das unverhohlene Versprechen an eine auserwählt formatierte Geschellschaftszone "Die Zukunft gehört uns, die Deutungshoheit der Vergangenheit haben wir in der Westentasche".

Inzwischen vereinigen sich die restlichen Despoten aller Länder zum letzen Gefecht auf dem Marsch"
Vorwärts Kameraden, wir müssen zurück"
in die Vergangenheit, weil sie die Zukunft aller, selbst die eigene, "bin du laden" unabdinglich bekenntniswütig auf dem ideologischen Emotionshighway, von Volxküche, zu Volxküche, als "Fox Tönende Wochenschau" verfrühstückt haben
poor on ruhr schrieb am 26.07.2011 um 19:53
@JP
Interessant geschriebenes Blog , dass ich mit Interesse gelesen habe.

UT ist ja sehr auf Deinen Blog in einer Art und Weise eingegangen, die ich so einfach nicht hätte leisten können.

Das klingt immer bequem und vielleicht auch denkfaul, wenn man sich an so eine Kommentar ranhängt, aber ich finde trotzdem , dass UT mit dem was er Dir antwortet recht hast, womit ich aber Deine Fragen und Dein Denken mit dieser stetigen Suche nach der Wahrheit keinesfalls abwerten möchte.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 12:25
@por

"......womit ich aber Deine Fragen und Dein Denken mit dieser stetigen Suche nach der Wahrheit keinesfalls abwerten möchte."

Danke, das geht richtig wohltuend ans Herz.

tschüss
Jochen
poor on ruhr schrieb am 27.07.2011 um 20:33
@JP

Gerne. ;)
poor on ruhr schrieb am 26.07.2011 um 19:53
@JP
Interessant geschriebenes Blog , dass ich mit Interesse gelesen habe.

UT ist ja sehr auf Deinen Blog in einer Art und Weise eingegangen, die ich so einfach nicht hätte leisten können.

Das klingt immer bequem und vielleicht auch denkfaul, wenn man sich an so eine Kommentar ranhängt, aber ich finde trotzdem , dass UT mit dem was er Dir antwortet recht hast, womit ich aber Deine Fragen und Dein Denken mit dieser stetigen Suche nach der Wahrheit keinesfalls abwerten möchte.
Joachim Petrick schrieb am 26.07.2011 um 22:12
@por

Du wirkst auf mich in keiner Weise denkfaul, sondern eher "angstgesteuert" ziemlich vorsichtig, gar schlau auf dem Gedankenbau.

"aber ich finde trotzdem , dass UT mit dem was er Dir antwortet recht hast,"

Nach meinen vorliegenden Einlassungen immer noch im vollen Umfange?
apatit schrieb am 27.07.2011 um 10:57
JP – was mich jetzt auch wütend macht. Die schlauen Sprüche über Vorratsdatenspeicherung, - nun plötzlich ist die rechtsradikale Szene wieder im Brennpunkt der Diskussion. Immer die Sprüche auch bei uns, über die legalen Waffen, wo nichts passiert usw. Möchte mal wissen, wie viel stramme Nationale bei uns einen Waffenschein haben und ganz ordentlich und Bieder im Schützenverein mitmachen. Deine Überlegungen sind schon zielführend, man hofft ja manchmal, dass auch berufsmäßige Mitleser das mitbekommen! Was mich auch interessiert, was Gauck dazu sagt, er hat ja für alles eine Meinung. Preis der Freiheit?
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 12:20
@apatit

"Die schlauen Sprüche über Vorratsdatenspeicherung, - nun plötzlich ist die rechtsradikale Szene wieder im Brennpunkt der Diskussion. "

Genau!
Was soll das ganze Gerede über Vorratsdatenspeicherung, wenn die nicht einmal die eruierten Daten ihrer V- Leute in den unterschiedlichsten Szenen wg. Personalmangel, Inkompetenz zielführend auswerten?
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 12:24
@apatit

Da kauft der Breivik in asymmetrisch große Mengen Spezialdünger bei einer Firma in Polen, der sich für die Herstellung von Sprengstoff eignet, und das interessiert keinen Amtstäger in den Sicherheitsorganen!?
apatit schrieb am 27.07.2011 um 14:42
... es soll ja eine Meldung wegen den Dünger gegeben haben, nur keinen hat es interessiert ...
chrislow schrieb am 27.07.2011 um 14:49
Ja, ... man muß sich schon über manch naive und gleichgültige Amtsidentität wundern.

Jeder Schmalhans meint zu wissen, dass es mit Dünger möglich wäre, eine potente Bombe zu bauen.

Vielleicht lag es ja an einer derart determinierten Notwendigkeit, dass es so gekommen ist...!? Die rechte nachlässigkeit im Amtsalltag zur rechten Zeit... die nicht einmal der Amtsinhaber selbst bewusst bemerkt.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 15:10
@apatit

"...... es soll ja eine Meldung wegen den Dünger gegeben haben, nur keinen hat es interessiert ..."

Das ist es!
Und das, obwohl es den gleichartig gelagert erfolreichen Bombenangriff in Oklohoma/USA 1995 ?auf Regierungsgebäude gab.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 15:12
@chrislow

"Vielleicht lag es ja an einer derart determinierten Notwendigkeit, dass es so gekommen ist...!? Die rechte nachlässigkeit im Amtsalltag zur rechten Zeit... die nicht einmal der Amtsinhaber selbst bewusst bemerkt."

Sozusagen systemrelevant ins System eingebaut?
poor on ruhr schrieb am 27.07.2011 um 20:32
@JP

Ich bin nach der Schicht wirklich öfters kaputt, dass ich vielleicht nicht immer so auf Dich eingehen kann, wie Du es eigentlich verdient hättest.
Ich finde schon, dass Du auf einem sehr hohen Niveau schreibst und mein bisheriges Lob für all Deine Blogs, die ich gelesen habe und von denen ich hoffe, dass ich sie richtig verstanden habe, war wirklich ernstgemeint.
In diesem Fall leuchtet mir aber der Einwand von UT an , dass die Gesellschaft so einen feigen Massenmord nicht als eine Kriegserklärung akzeptieren kann.

Krieg ist natürlich auch immer mit Morden verbunden, aber es müssen andere formale Bedingungen erfüllt sein, wenn etwas Krieg genannt werden soll.

Damit will ich den Krieg wirklich nicht verharmlosen, aber die Erfüllung der formalen Kriterien für die Definitionen ist auf einer Diskussion von dem von Dir angestrebten- und in der Regel auch erreichtem höheren Niveau- schon wichtig.

Selbst wenn Brevik sich als Krieger sieht, heisst dass noch lange nicht, dass die Gellschaft, dass akzeptieren kann.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 21:46
@por

"In diesem Fall leuchtet mir aber der Einwand von UT an , dass die Gesellschaft so einen feigen Massenmord nicht als eine Kriegserklärung akzeptieren kann. "

Das habe ich nie behauptet. Was ich behaupte habe, Beivik unterfüttert die Ausrunfung des Ernstfalles durch die NATO nach Nine Eleven, der als Krieg gegen den Internationalen Terrorismus geführt, aber de jure in keiner Region, voran in Afghanistan erklärt sondern nur geführt wird, mit einer Erklärung, d. h. nachgereicht überaus kruden Begründung des Krieges
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 21:51
@por

"Damit will ich den Krieg wirklich nicht verharmlosen, aber die Erfüllung der formalen Kriterien für die Definitionen ist auf einer Diskussion von dem von Dir angestrebten- und in der Regel auch erreichtem höheren Niveau- schon wichtig. "

Es geht mir darum, deutlich zu machen, dass Breivik einen Krieg der NATO Staaten, darunter Norwegens seit zehn Jahren wahrnimmt, der als Krieg in der Öffentlichkeit ignoriert, beschwiegen wird.

Erinnere Dich an die Debatten bei uns bis endlich von Krieg in Afghanistan gesprochen werden durfte.

Immerhin ist Horst Köhler als bekennender Crusader angesichts dieser Gedankebnverbote als Bundespräsident zrückgetreten
claudia schrieb am 28.07.2011 um 12:58
>>Krieg ist natürlich auch immer mit Morden verbunden, aber es müssen andere formale Bedingungen erfüllt sein, wenn etwas Krieg genannt werden soll.<<
Na ja, man kann zum Beispiel Splitterbomben über einem Land abwerfen, die wie harmloses Spielzeug aussehen. Wenn Kinder das anfassen, sind sie tot oder verstümmelt. Aber wenn draufsteht "NATO" oder "U.S. Army", dann ist das ein irgendwie ethisch höherstehender Tod. Wurde auch schon vor 40 Jahren so ähnlich bei der Anwendung von Napalm gesehen.
Aber ich kann dieser Logik nicht folgen. Wenn ich es versuche, fängt mein Denkorgan an zu kotzen.
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 13:40
@claudia

">>Krieg ist natürlich auch immer mit Morden verbunden, aber es müssen andere formale Bedingungen erfüllt sein, wenn etwas Krieg genannt werden soll.<< "

Seit den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen sind fomale Bedingungen erfüllt, erarbeitet, völkwerrechtlich, kriegsrechtlich parphiert, auch die Art bestimmter Kriegsführung als Massenmord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie jetzt mutmaßlich auch im Fall Breivik, strafbewehrt zu identifizieren.
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 13:46
@claudia

Die Osloer Staatsanwaltschaft erwägt Breivik wg. des Kriegsverbrecher Straftatbestandes "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" anzuklagen un damit zum Kriegsfall zu "erhöhen"!?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 13:53
@claudia

Insbesonderre in nicht erklärt aysmmetrisch organisierten Kriegen läßt es sich, unter Hinweis auf die Notwendigkeit des Kriegs mit der Lizenz zum Töten, geradezu moralisch unangefochten nach Drogen Lust und Laune, nebenbei massenhaft morden!, oder etwa nicht?
poor on ruhr schrieb am 28.07.2011 um 20:55
@claudia

"Na ja, man kann zum Beispiel Splitterbomben über einem Land abwerfen, die wie harmloses Spielzeug aussehen. Wenn Kinder das anfassen, sind sie tot oder verstümmelt. Aber wenn draufsteht "NATO" oder "U.S. Army", dann ist das ein irgendwie ethisch höherstehender Tod."

Siehst Du denn hier jemanden der das behauptet haben soll?

Es geht doch um die soziologische Einordnung des Begriffes "Krieg".
poor on ruhr schrieb am 31.07.2011 um 11:42
@JP

"Was ich behaupte habe, Beivik unterfüttert die Ausrunfung des Ernstfalles durch die NATO nach Nine Eleven, der als Krieg gegen den Internationalen Terrorismus geführt, aber de jure in keiner Region, voran in Afghanistan erklärt sondern nur geführt wird, mit einer Erklärung, d. h. nachgereicht überaus kruden Begründung des Krieges"

Da sollten wir Deutsche von den Norwegern lernen, was heisst , Besonnenheit im Umgang mit solchen tragischen Ereignissen und Menschen wie Breivik, dessen psychatrischer Seelnzustand es ja erst einmal zu klären gilt.

Hieraus lassen sich dann vielleicht die Schlüsse ziehen, um Taten dieser Art weiter zu verhindern.

Ich verstehe einfach nicht, wo da ein Zusammenhang mit der Nato und Afghnistan bestehen soll und das heisst nicht, dass ich diesen Krieg richtig finde oder hier versuche moralische Qualifizierungsskalen für die verschieden Ausdrucksformen der Gewalt herzustellen.
Joachim Petrick schrieb am 31.07.2011 um 12:27
@por

So sympathisch Jens Stoltenberg auch als Ministerpräsident Norwegens auftritt, sehe ich doch, angesichts der Tatsache, dass eine rechtspopulistische Partei, in der Breivik Mitglied war oder noch ist, im norwegischen Parlament mit 22 % der Wählerstimmen sitzt, ein nrowegisches Idyll zeichnet, das sich krass vom norwegischen Hintergrund abhebt,
Joachim Petrick schrieb am 31.07.2011 um 12:28
@por

Ich schaue gerade paralell den Internationen Frühschoppen bei Phoenix zum Thema.
Joachim Petrick schrieb am 31.07.2011 um 12:33
@por

Der Zusammenhang des Falles Breivik mit den Nato Auslandseinsätzen, darunter mit der Bundeswehr in Afghanistan ist der Komplex des Coming Home".
Ausgerechnet, wo sich am Horizont ein Abzug von Nato Truppen aus Afghanistan, darunter ein norwegisches Kontingent, abzeichnet, kommt es zu diesem Oslo Massaker, als wolle hier jemand, eine Gruppe am Krieg gegen den Islamismus auf Biegen, Brechen und Morden aus religiöskulurell obskur aufgeheizten Motiven festhalten
Joachim Petrick schrieb am 31.07.2011 um 12:37
@por

ganz abgesehen von der Gefahr, dass traumatisierte Heimkehrer aus Afghanistan u. a. Auslandseinsätzen überall in Europa/USA/Kanada, Australien u. u. irgendwann im Falle des Misslingens ihrer Integration ins Zivilleben wie wandelnde Bomben herumlaufen

siehe:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/anders-breivik-ein-quisling-im-globalen-terror-business?

30.07.2011 | 15:40
Anders Breivik, ein Quisling im globalen Terror Business?
breivik quisling terrorismus terror business oslo norwegen stoltenberg ressourcen handelswege nato kolonialismus
utøya opfer

"Coming Home" des Anders Behring Breivik ?
Joachim Petrick schrieb am 31.07.2011 um 13:09
@por

Nach meiner Einschätzung bricht für selbsternannte Crusader wie Breivik die Krise offen aus, wenn das Ende eines "Kreuzzuges" wie in Afghanistan nicht nur droht, sondern Wirklichkeit wird

Datin steckt der Zusammenhang Breivik und Afghanistan.

Breivik will erklärtermaßen, dass der Krieg gegen den Islamismus ausgeweitet und nicht beendet wird
poor on ruhr schrieb am 01.08.2011 um 20:51
@JP

Naja , ich möchte nicht das er leben , was in Deutschland bei solch einer möglichen Gewalttat, die alle guten Mächte verhindern mögen, geschehen würde.

Das kann man schon ein Fan der Fan der Norweger , wenn natürlich auch kein Fan der Fortschrittspartei werden.
poor on ruhr schrieb am 01.08.2011 um 20:51
@JP

Habe ich nicht gesehen.
poor on ruhr schrieb am 01.08.2011 um 20:53
@JP

"Ausgerechnet, wo sich am Horizont ein Abzug von Nato Truppen aus Afghanistan, darunter ein norwegisches Kontingent, abzeichnet, kommt es zu diesem Oslo Massaker, als wolle hier jemand, eine Gruppe am Krieg gegen den Islamismus auf Biegen, Brechen und Morden aus religiöskulurell obskur aufgeheizten Motiven festhalten"

Ich finde es doch sehr spekulativ, auch wenn es Dein gutes recht ist sowas zu schreiben.
poor on ruhr schrieb am 01.08.2011 um 20:58
@JP

Das richtet sich nicht gegen Dich, aber mir ist das doch alles zu viel Spekulation und Geschrei um diesen Typen.

Was ist zum Beispiel mit der Unschuldsvermutung egen alle hausierenden Meinungen wirklicher und selbst ernannter Experten in dem Sinne, dass gerichtlich doch festgestellt werden sollte, dass Breivik doch nicht zurechnungsfähig ist ?

In einem Rechtsstaat muss man doch so etwas abwarten und es darf doch nicht alles von vorherein feststehen.
poor on ruhr schrieb am 01.08.2011 um 21:02
@JP

Was Breivik will ist jetzt ersteinmal total irrelevant. Es geht darum zu klären, was in Breiviks Kopf vorgeht und ob er überhaupt zurechnugsfähig ist oder nicht!

Ein wirkliche Demokratie lässt sich nicht von Breivik´s kaputt machen.

Es ist eine Bewährungsstunde für Norwegen.

Deutschland ist schon beim Fernunterricht durchgefallen.
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 21:21
@por

"Das kann man schon ein Fan der Fan der Norweger , wenn natürlich auch kein Fan der Fortschrittspartei werden."

das sehe ich ähnlich, solange das nicht zum idyllischen Einschlummern führt?
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 21:21
@por

"Das kann man schon ein Fan der Fan der Norweger , wenn natürlich auch kein Fan der Fortschrittspartei werden."

das sehe ich ähnlich, solange das nicht zum Einschlummern führt?
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 21:26
@por

"Habe ich nicht gesehen."

Was hast Du nicht gesehen?
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 21:28
@por

"Ich finde es doch sehr spekulativ, auch wenn es Dein gutes recht ist sowas zu schreiben.."

es ist ja auch spekulativ wie verschwörerisch im besten Sinne des Wortes gemeint, um Zusammenhänge wenigstens ansatzweise zu erahnen.
poor on ruhr schrieb am 01.08.2011 um 21:31
@JP

Hmmmh. Grummel, grummel. ;)
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 21:32
@por

"Das richtet sich nicht gegen Dich, aber mir ist das doch alles zu viel Spekulation und Geschrei um diesen Typen."

Das ist nun Dein gutes Recht, auch wenn dieser entsetzliche Verbrecher Breivik eher typfern ein Mensch bleibt und seinen Richter finden wird.

Vergiss nicht, Du willst Fan der Norweger/innen bleiben!, oder?
poor on ruhr schrieb am 01.08.2011 um 21:42
@JP
"Das ist nun Dein gutes Recht, auch wenn dieser entsetzliche Verbrecher Breivik eher typfern ein Mensch bleibt und seinen Richter finden wird."

Wass heisst typfern? Im Übrigen aber schon mal ein Wort.
Geben wir dem Rechtsstaat Norwegen einen Chnace. Er hat sie verdient.

Bei der BRD könnte ich Deinen Zweifel eher nachvollziehen, aber gott sei dank sind wie vorerst und hoffentlich auch für alle Ewigkeit davon verschont.

Ali macht heute 10 Uhr zu. Ich bin auf dem Sprung nach Hause.

Tschüß

por
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 21:45
@por

"
Was Breivik will ist jetzt ersteinmal total irrelevant. "

das sehe ich anders, das was Breivik will, ist die "Gefahr",
die potentielle Nachahmer mutmaßlich als Heil umdeuten
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 21:51
@por

Bei aller Sympathie für Norwegen aber Jens Stoltenberg hat bereits die Vorratsdatenspeicherung durchs Parlament geboxt
poor on ruhr schrieb am 01.08.2011 um 21:52
@JP

"das sehe ich anders, das was Breivik will, ist die "Gefahr",
die potentielle Nachahmer mutmaßlich als Heil umdeuten"

Hätte ich dir für die Vergangeneheit zugestimmt, aber jetzt ist Breivik gefasst.

Gottsei dank lebend.

So hat die Gellschaft die Chance das zu untersuchen und Nachahmer, die ja wirklich keiner will zu verhindern.
poor on ruhr schrieb am 01.08.2011 um 21:56
@JP

"Bei aller Sympathie für Norwegen aber Jens Stoltenberg hat bereits die Vorratsdatenspeicherung durchs Parlament geboxt", aber genützt hat das auch nichts. :(

Sie wollen die offene Gesellschaft und sie sind trotz der Tragögie und des Verbrechens auf einem guten Weg. Lassen wir sie doch! ;)
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 00:17
@por

"Sie wollen die offene Gesellschaft und sie sind trotz der Tragögie und des Verbrechens auf einem guten Weg. Lassen wir sie doch! ;)"

Warum nicht, nur ist eine Demokratie, die offen für antidemokratische Diskurse gemacht bzw. bleiben soll, keine offene Gesellschaft!, sondern eine im Notstand!, angesichts von salonfähig gewordenen rechtspopulistischen Parteien!, oder?
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 03:08
@por

Norwegen ist als Monarchie eine tief gespaltene Gesellschaft, die einen Grabenkrieg um die Frage der Verwendung der gewaltigen Finanzressourcen des norwegischen Staatsfonds in Höhe von 3.100 Milliarden norwegische Kronen (ca. 400 Milliaren € ) , etwa 80.000.- €/Staatsbürger, verdeckt bis offen führt.

Mit diesem gewaltigen Staatsfond steht Norwegen als schuldenfreier reicher Globalplayer, neben den Scheichtümern am Golf, Saudi Arabien, Emiraten, Dubai, Bahrein u. u. an der Spitze auf den Weltfinanzmärkten, die heute spekulativ in Grundnahrungsmittel investieren, die Preise für Getreidesorten, Reis, Saatgut, Agrarflächen, Grund und Boden hochtreiben, morgen in andere Rohstoffe investieren und willentlich wie unwillentlich bestimmen an welchen Orten in der Welt, Hunger, Elend, Krankheit massenhaft ausbrechen, Situationen für "failed States" durch Terror entstehen.

Kein Staat in unserer Einen Welt darf allein über soviel Finanz Ressourcen allein verfügen, wie Norwegen, Saudi Arabien u. u. , solange jetzt Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien, Kenia dramatisch von Hungersnöten, Krankheit, Elend, Unterentwicklung durch eine asymmetrische Weltwirtschafts- und Weltfinanzwirtschaft bedroht sind oder schon mitten drinnen stecken.
(s. Jean Zieglers ungehaltene Rede zu den Salzburger Festspielen/ www.fr-online.de/kultur/debatte/der-aufstand-des-gewissens/-/1473340/8710508/-/index.html )

Der Terror in unserer Einen Welt kennt viele Farben, eine Farbe ist das Geld , das, trotz Versprechen der reichen Staaten, darunter Deutschland, Norwegen, Saudi Arabien u. u. jetzt für Somalia, Kenia, Äthiopien und deren Hunger Flüchtlingslager ausbleibt..

Wer das vergißt zu erwähnen, wenn von Norwegen die Rede ist, nährt das Bild von einem norwegischen Idyll, wie es früher die Regenbogenpresse im Fall der Öl- Scheichtümer unselig am Beispiel der Hofberichterstattung von den arabischen Könisghäusern praktizierte und weiter praktiziert..

tschüss
Jochen
poor on ruhr schrieb am 02.08.2011 um 09:05
@JP

"Warum nicht, nur ist eine Demokratie, die offen für antidemokratische Diskurse gemacht bzw. bleiben soll, keine offene Gesellschaft!, sondern eine im Notstand!, angesichts von salonfähig gewordenen rechtspopulistischen Parteien!, oder?"

Siehst Du Norwegen wirklich auf diesem Weg?

Bei Deutschbland wäre ich eher geneigt zu zu stimmen.
poor on ruhr schrieb am 02.08.2011 um 09:10
@JP

"Kein Staat in unserer Einen Welt darf allein über soviel Finanz Ressourcen allein verfügen, wie Norwegen, Saudi Arabien u. u. , solange jetzt Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien, Kenia dramatisch von Hungersnöten, Krankheit, Elend, Unterentwicklung durch eine asymmetrische Weltwirtschafts- und Weltfinanzwirtschaft bedroht sind oder schon mitten drinnen stecken."

Da muss ich erstmal drüber nachdenken. Scheint mir recht geerdet argumentiert zu sein.

Andererseits haben auch wir als Deutschen nicht darüber zu bestimmen wofür Norwegen sein Geld ausgibt.

Tschüß

por
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 10:34
@por

"Andererseits haben auch wir als Deutschen nicht darüber zu bestimmen wofür Norwegen sein Geld ausgibt."
Wohl wahr,baber die Weltgemeinshaft sollte mitbestimmen, was mit den Erträgen aus der Verwertung der Öl- , Gasvormmn unserer Einen Welt geschieht!, oder?

tshüüss
poor on ruhr schrieb am 04.08.2011 um 19:35
@JP

"Wohl wahr,baber die Weltgemeinshaft sollte mitbestimmen, was mit den Erträgen aus der Verwertung der Öl- , Gasvormmn unserer Einen Welt geschieht!, oder?"

Wäre schön, aber wohl schwer praktisch durchführbar. Vielleicht über die UN?
Joachim Petrick schrieb am 05.08.2011 um 01:34
@por

"Wäre schön, aber wohl schwer praktisch durchführbar. Vielleicht über die UN?"

Vielleicht über eine reformierte Weltbank, einen reformierten IWF
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 15:24
ergänzt:

Der Attentäter Anders Behring Breivik identifiziert da, so ganz lapidar, nebenbei, allein in der Schweiz eine halbe Million „multikulturelle Verräter“,
die angeblich die Einwanderung der Muslime verantwortungslos erleichtert hätten.

So enfach können Kriegsgründe sein, wenn sich der Wille dazu namenlos formiert, namentlich organisiert?

Anders Behring Breiviks Manifest trägt den Titel
"2083. Europäische Unabhängigkeitserklärung" und wählte als Codewort den Namen des Kreuzfahrers Sigurd..

Anders Behring Breivik betont damit verschlüsselt, dass für ihn das Jahr 1683, als die Türken vor Wien standen, als Prinz Eugen der Legende nach Europa mit Hilfe polnischer Ritterkavallerien vor der Invasion durch das Osmanische Reich im Büdnis mit dem französischen Königshaus rettete, von besonderer Relevanz für seine krude wie obskure Meinungsfindung ist.

Der 1560 Anders Behring Breivik "Manifest 1683 plus 400= 2083"
Text ist , wenn auch krude, wenn auch obskur, eben nur eine Meinung und kein Wahn, erst die Reaktion und Schlussfolgerungen von Anders Behring Breivik offenbaren des Wahnsinns Züge im grauenhaften dekorierten Uniform Vollzug.
Anders Behring Breivik hätte ja, statt des Wahn, die eher zeitgemäß "reaktive Depression" als selbstkasteienden Flucht- wie Peinort wählen können!, oder?
Uwe Theel schrieb am 27.07.2011 um 18:08
Lieber Joachim

leider hast Du diese Textstelle jetzt schon über mehrere textblogs gestreut:

Der 1560 Anders Behring Breivik "Manifest 1683 plus 400= 2083" Text ist , wenn auch krude, wenn auch obskur, eben nur eine Meinung und kein Wahn, erst die Reaktion und Schlussfolgerungen von Anders Behring Breivik offenbaren des Wahnsinns Züge im grauenhaften dekorierten Uniform Vollzug.

Denk einmal ernsthaft über diese Zeilen nach, die Du alle geschrieben hast unter der (auch bestreitbaren) Voraussetzung, dass Breivik wahnsinnig sei: Wenn ein Gedanke wahnhaft ist, dann ist er eine Wahnvorstellung und es ist relativ egal, ob Du das eine "Meinung" oder meinetwegen eine "Tatsachenbehauptung" nenntest, was sie für den Wahnsinnigen ja wäre. Natürlich ist der Ihnhalt der Wahnvorstellung in jedem Fall auch Meinung des Breivik. Der "Meinung" zu sein, dass "Kulturmarxisten" die Herrschaft des Islam über europäisch christliche Kultur und Menschen herbeiführten mag psychischem Wahn oder nicht entspringen, politischer Un- und Wahnsinn ist es allemal, sie nur krude oder obskur zu nennen lenkt vom Gesamtzusammenhang nur ab.

Dann zu behaupten erst "Schlußfolgerungen", Du meinst wohl daraus folgende, dadurch "begründete" Taten seien Wahnsinn stellt eine unzulässige Verharmlosung der Brisanz des Falles dar.

Dem Breivik dann noch zu raten, er hätte doch in eine Depression flüchten sollen, statt Menschen umzubringen grenzt jetzt bei Dir an politisches Denken, dass ich hier lieber nicht näher spezifiziere.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 21:41
@ut

"Dann zu behaupten erst "Schlußfolgerungen", Du meinst wohl daraus folgende, dadurch "begründete" Taten seien Wahnsinn stellt eine unzulässige Verharmlosung der Brisanz des Falles dar."

Auch wenn ich Deinen moralinen Tadel unangemessen und bedauerlich finde, wer bist Du, dass Du hier als Zensor. als Inquisiteur auftritts, weise ich Dich gerne auf den Zusammenhang hin, in dem der Satz von mir gültig n m. E. ist, nämlich auf dem Hintergrund bestimmter Einstellungen, Meinungen und seien es Wahnvorstellungen vor der ulimativen Entscheidung zu stehen, gehe ich in den Wahn hinein und unter oder gehe ich in die Depression bis hin zur Unkenntlichkeit meiner Existenz?
Uwe Theel schrieb am 27.07.2011 um 23:23
@ Joachim Petrick am 27.07.2011 um 21:41

Nur zur Klarheit: Der Zensor ist derjenige der das freie Wort mit Gewalt unterdrückt. Der Inquisitor, der, der unter Gewaltanwendung das von ihm gewünschte Wort sich verschafft.

Vielleicht solltest Du ja doch Deine Begriffe mal klären.

Den Vogel schießt Du aber ab, wenn Du die Möglichkeit postulierst, jemand (hier Breivik) hätte die freie Wahl entweder in den Wahnsinn oder in die Depression zu gehen, dies dann noch, um sich davon abzuhalten Massenmord zu begehen.

Nichteinmal die Annahme, dass Breivik die "Notwendigkeit" dieser Entscheidung (Wahnsinn oder Depression) sich wahnhaft eingebildet hätte, macht Sinn: Es gibt keinerlei Evidenz dafür, Du spekulierst da nur einen psychologisch praktisch unmögliche Geisteslage herbei.

Worauf willst Du eigentlich mit solchen keinerlei Sinn machenden Gedanken hinaus?
Rosa Sconto schrieb am 27.07.2011 um 23:38
@ Joachim Petrick, es gibt wirklich keine "mildernden Umstände. I stimme Uwe Theel voll zu!
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 00:04
@ut

"Nur zur Klarheit: Der Zensor ist derjenige der das freie Wort mit Gewalt unterdrückt. Der Inquisitor, der, der unter Gewaltanwendung das von ihm gewünschte Wort sich verschafft.

Vielleicht solltest Du ja doch Deine Begriffe mal klären."

Ich nuss in diesem Fall meine Begriffe nicht klären, sie sind so gemeint, wei geäußert.
Da hilft auch kein originäres Begriffsdefinitions- Debatten Ablenkungsmanöver von Dir.

So ein Streit mir Dir, das hat, honorarfrei, ohne Netz und doppelten Boden, schon was Besonderes, wobei Du gewiss das Wort Streit , wie das Amen in der Kirche, bestreiten wirst!, oder etwa nicht?

Wenn Du das Wort "Gewalt" durch das Wort des beharrlich eskalierendes Insistieren ersetzt, weißt Du was ich in Deinem Falle der Unerschütterbarkeit meine und was Du längst ahnst, aber hochtrabend gerne ignorieren möchtest? Das sei Dir unebenommen.
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 00:07
@Rosa Sconto

Wer fordert hier für wen""mildernden Umstände", wenn ja, mit welcher Begründung?

"I stimme Uwe Theel voll zu!"

Das hört sich irgendwie nach Beitritt gemäß Artikel 23 Grundgesetz an?
Frage ist nur, wer tritt hier wem bei?, wenn ja, wer bestimmt das Beitrittsgebiet
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 00:19
@ut

"Den Vogel schießt Du aber ab, wenn Du die Möglichkeit postulierst, jemand (hier Breivik) hätte die freie Wahl entweder in den Wahnsinn oder in die Depression zu gehen, dies dann noch, um sich davon abzuhalten Massenmord zu begehen."

Warum nicht den Döner statt den Vogels abschießen. Du scheinst da irgendwie in Deiner Schießwütigkeit festgelegt.

Spass beiseite, Ernst bleib hier.

Ich habe nicht von freier Wahl, sondern von Wahl gesprochen, die im Fall von Breivik, gemäß vorliegender Nachrichtenlage, drogengesteuert wa.
Hätte er ein Händchen für dämpfende Drogen gehabt, die allerdings solchen rechtsextrem militanten Szenen in heissen Zeiten fernliegen, wäre das womöglich alles nicht so, sondrn ganz anders verlaufen?

Warum unterstellst Du mir den Begriff
"freie Wahl" ,
um die Missverständnisse zwischen uns zu befeuern oder zu steuern?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 00:40
@ut

"Worauf willst Du eigentlich mit solchen keinerlei Sinn machenden Gedanken hinaus?"

Wieso interessierst Du Dich für den Sinn keinerlei Sinn machender Gedanken, um hier an dieser Stelle in Deinem unseligen Sprachduktus zu verweilen?

Bist Du ein unerkannter Philosoph des Sinns im Unsinn?

Da hätten wir beachtlich schneidige Schnittmengen.

Wenn es der Wahrheitsfindung dient, stehe ich nicht nur gerne, wie einst Fritz Teufel vor seinem Gerichtsherrn in Berlin Moabit, nach Aufforderung, auf, sondern wiederhole mich an dieser Stelle auf dieser Welle gerne.

Worauf will ich hinaus, wo ich nicht längst schon bin....?

Es geht mir darum, deutlich zu machen, dass Breivik einen Krieg der NATO Staaten, darunter Norwegens als NATO- Partner seit zehn Jahren wahrnimmt. Dieser Krieg wird in der Öffentlichkeit nicht nur in Deutschland, sondern auch in Norwegen ignoriert, beschwiegen.

Erinnere Dich an die Debatten bei uns bis endlich von Krieg in Afghanistan gesprochen werden durfte.

Immerhin ist Horst Köhler als bekennender Crusader angesichts dieser Gedankebnverbote als Bundespräsident zrückgetreten.

poor on ruhr schrieb am 27.07.2011 um 20:32
@JP

"In diesem Fall leuchtet mir aber der Einwand von UT an , dass die Gesellschaft so einen feigen Massenmord nicht als eine Kriegserklärung akzeptieren kann."

Dazu meine Antwort:

Das habe ich nie behauptet.
Was ich behauptet habe, Beivik unterfüttert die Ausrufung des Ernstfalles durch die NATO nach Nine Eleven, der als Krieg gegen den Internationalen Terrorismus geführt, aber de jure in keiner Region, voran in Afghanistan erklärt sondern nur geführt wird, gefragt oder ungefragt, im nacheilenden Gehorsam mit einer krude historisch befeuerten Erklärung, d. h. nachgereicht eine überaus krude Begründung des Krieges, den wir im öffentlichen Bewußtsein der Europäer, mehrheitlich medial dominiert, gar nicht wahrnehmen.
Frage:
"Wollte Breivik mit seinem Attentat und Massenmord den Natokrieg wieder dem Ignorieren, vergessen entreißen, ins öffentliche Bewußtsein heben?"

Darüber nachzudenken, lohnt sich mit und ohne Breivik allemal, denke ich.l.
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 01:15
@ Joachim Petrick

--- Man kann sich auch selbst von hinten durch die Brust schießen ---
apatit schrieb am 28.07.2011 um 08:11
Rosa Sconto ... aber ist dieser Massenmörder nicht auch ein Produkt unserer Zeit, auch wenn`s keiner sagen möchte?! ... das soll auf gar keinen Fall sein Massenmord entschuldigen.
apatit schrieb am 28.07.2011 um 08:13
… ist dieser Massenmörder nicht auch ein Produkt unserer Zeit, auch wenn`s keiner sagen möchte?!... ja man kann sich von hinten durch die Brust schießen, wenn einer die Knarre hält und abdrückt und bewusst oder unbewusst die Munution liefert.
Rosa Sconto schrieb am 28.07.2011 um 08:20
@ Joachim Petrick

meine Zustimmung zu "ut" bezieht sich auf die grundsätzliche Ablehnung gegen jeglichen Versuch die Verbrechen eines Massenmörders mit irgendwelcher Psychoakrobatik kleinzureden oder was für ein Verständnis zu erreichen. Mord ist Mord und Mord hat nichts mit Politik zu tun sondern mit der Bereitschaft Verbrechen zu begehen.

Ein Massenmörder ist nichts weiter als ein Mörder. Ich bin 1992 als jugendliche Angehörige einer Minderheit aus Sarajevo evakuiert worden und der Bus wurde beschossen, - ich könnte Ihnen genauer erklären das Mordlüsternheit zwar gern politisch verbrämt wird, aber absolut nicht damit zu tun hat. Nun Mordlust mit NATO-Kriegen gleich zu setzen ist naiv und gefährlich.
apatit schrieb am 28.07.2011 um 08:51
"Nun Mordlust mit NATO-Kriegen gleich zu setzen ist naiv und gefährlich." siehe...
Kriegsverbrechen, Völkermord und Machtmissbrauch der USA
www.aktivepolitik.de... Krieger sind aber auch Menschen, mit Köpfen zum denken und Mündern zum nein sagen!
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 12:56
@apatit

Es geht hier nicht um Gleichsetzung von Mordlust? und Krieg, sondern um Interdependenzen einer sich hochschraubenden Spirale des Entsetzens, aus dem in den Köpfen versörten Seelen Killing Fields als des Wahnsinns fette Beute entstehen?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 12:56
@apatit

Es geht hier nicht um Gleichsetzung von Mordlust? und Krieg, sondern um Interdependenzen einer sich hochschraubenden Spirale des Entsetzens, aus dem in den Köpfen versörten Seelen Killing Fields als des Wahnsinns fette Beute entstehen?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 13:10
@Rosa Sconto

"Nun Mordlust mit NATO-Kriegen gleich zu setzen ist naiv und gefährlich."

Ich stelle hier nicht Mordlust und NATO- Krieg gleich,woher wissen Sie, dass im Fall Breivik Lust am Morden im Spiel war?

Die Einlassungen aus Oslo von den Ermittelnden Behörden geben eine solche Einschätzung der Mordlust bisher nicht her.

Es ist eine Sache, Ursachen, Hintergründe des Massenmordes aufzuhellen, eine andere Sache den geständigen Massenmörder zu verurteilen.

Ich setze den Massenmord von Oslo in ein Gesamtbild des NATO- Krieges, in dem wir uns seit dem Jahre 2001 befinden, aber öffentlich nicht wahrnehmen wollen?

Das ist kein Vergleich.
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 13:34
@Uwe Theel

"
--- Man kann sich auch selbst von hinten durch die Brust schießen ---"

Woher weisst Du das?

Ist es Dir gerade selber widerfahren?

Ist das wissenschaftlich fundiert darstellbar?, da fehlt doch etwas?....!..durch die Brust ins Auge schießen!?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 14:31
@Rosa Sconto s

Bisher ist Breivik nur Beschuldigter, noch nicht einmal Aneklagter, auch wenn er sich selber durch sein Geständnis als Täter bezichtigt.

Die norwegische Polizei kam um mindestens eine Stunde verspätet, nahm Breivik, der mit erhobenen Händen auf einer Lichtung im Walde jener Tatort Insel stand problemlos fest.

Woher wissen wir , dss Breivik wirklich der Täter ist, auch wenn der erste Augenschein das verdächtig einleuchtend nahelegt?
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 14:44
@ Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 14:31

Woher wissen wir , dss Breivik wirklich der Täter ist, auch wenn der erste Augenschein das verdächtig einleuchtend nahelegt?

Wir werden es von Dir noch in einer Lachnummer, Verzeihung in einem Lachblog, von einem Sympathisanten der "Tanzenden Lachoffensive", erfahren, denn wer solche lachhafte Fragen stellt, sollte sie beantworten müssen, niemand sonst. Besonders dann wenn man unter dem Motto handelt, "Lach Fragen herbei" dann müsste ja auch gelten, "Lach Antworten herbei"!?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 15:39
@Uwe Theel

@ Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 14:31

Woher wissen wir , dss Breivik wirklich der Täter ist, auch wenn der erste Augenschein das verdächtig einleuchtend nahelegt?

Antwort Uwe Theel:

Wir werden es von Dir noch in einer Lachnummer, Verzeihung in einem Lachblog, von einem Sympathisanten der "Tanzenden Lachoffensive", erfahren, denn wer solche lachhafte Fragen stellt, sollte sie beantworten müssen, niemand sonst. Besonders dann wenn man unter dem Motto handelt, "Lach Fragen herbei" dann müsste ja auch gelten, "Lach Antworten herbei"!?

Immerhin behandelt der norwegische Rechtsstaat Breivik bisher als Beschuldigten und nicht als Angeklagten, weshalb Breivik in eine erweiterte Untersuchungshaft in einer Einzelzelle von 8 Wochen geschickt wurde.
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 15:43
ut

"denn wer solche lachhafte Fragen stellt, sollte sie beantworten müssen, niemand sonst. Besonders dann wenn man unter dem Motto handelt, "Lach Fragen herbei" dann müsste ja auch gelten, "Lach Antworten herbei"!?"

Da kann und will ich Dir einen außerordentlich gewissen Humor nicht absprechen.

Ich bin nur für
"Lach Fragen herbei",
Du bist offensichtlich für
"Lach unfehlbare Antworten herbei"
zuständig?
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 16:11
@ Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 15:43

Falls es Dir nicht bekannt sein sollte:

Das Lachen ist dem Menschen neben der Sprache als eigenständigem Ausdruck unserer selbst - einzigartig in der Natur - gegeben, nicht anstelle der Sprache.

Letztere basiert auf der Dualität von Körper und Geist, wir können damit hochkontrolliert und differenziert unserem Urteil über die Welt, unserem Verständnis von Welt Ausdruck geben - ebenfalls einzigartig in der Natur -, während das Lachen unmittelbarer Ausdruck der Seele ist, von keinem Verstand wirklich kontrolliert und bestimmt nicht zu Fragen, wie die von Dir gestelleten führend.

Was Du machst ist gezielt Fragen zu stellen, die "komisch" wirken sollen, um aufmerksamkeit zu erregen und nur höchst selten dabei das nuräußerlich angesprochenen Thema reflektieren, dass heiß einem Verständnis zugänglich machen. - man merkt die Anstrengung und kann nicht lachen.

Nicht nebenbei: Dasselbe Lachen kann situationsabhängig höchstes Verständnis und höchste Verwirrung signalisieren, was der Zuhörende ohne weiteres nicht wird entscheiden können.

Soviel zu Deiner Methode.
apatit schrieb am 28.07.2011 um 16:55
Deutscher Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht. ( nicht von apatit )
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 17:08
@Uwe Theel

vorab schon einmal, hast Du nicht etwas vom
"Hans Guck in die Luft", der vor dem Abgrund steht,
seinen geschwollenen Gedanken gen Himmel nachschaut als wären es Vögel?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 17:09
@apatit

"Deutscher Humor ist, wenn man trotzdem nicht lacht. ( nicht von apatit )",

aber mit unbändigem Appetit aufs Lachen !!!!!
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 17:16
@Uwe Theel

ergänzt:

Vorab schon einmal:

" Hast Du nicht etwas vom
"Hans Guck in die Luft", der vor dem Abgrund stehend, ds linke Bein zm Stechchritt hebend,
seinen geschwollenen Gedanken gen Himmel Flügel verleihend nachschaut als wären es schräge fliegende Vögel?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 17:27
@Uwe Theel

"Das Lachen ist dem Menschen neben der Sprache als eigenständigem Ausdruck unserer selbst - einzigartig in der Natur - gegeben, nicht anstelle der Sprache."

Frage:

Was war zuerst d?, das Lachen oder die Sprache?

Ich tippe auf das Lachen, das unbändig als Ur- Schrei vom Zwergfell aus dem Geburtskanal kommt:

"Ich will hier raus!"
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 17:27
@Uwe Theel

"Das Lachen ist dem Menschen neben der Sprache als eigenständigem Ausdruck unserer selbst - einzigartig in der Natur - gegeben, nicht anstelle der Sprache."

Frage:

Was war zuerst d?, das Lachen oder die Sprache?

Ich tippe auf das Lachen, das unbändig als Ur- Schrei vom Zwergfell aus dem Geburtskanal kommt:

"Ich will hier raus!"
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 17:30
@

"Letztere basiert auf der Dualität von Körper und Geist, wir können damit hochkontrolliert und differenziert unserem Urteil über die Welt, unserem Verständnis von Welt Ausdruck geben - ebenfalls einzigartig in der Natur -, während das Lachen unmittelbarer Ausdruck der Seele ist, von keinem Verstand wirklich kontrolliert und bestimmt nicht zu Fragen, wie die von Dir gestelleten führend."

War es nicht die verdammt noch einmal sakrosankte Trinität?, die nicht einfach kontrolliert, sondern das Hochamt der Kontrolle ausführend übt und übt und übt?
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 18:07
@ JP

Jeder blamiert sich wie er will oder kann.
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 20:07
@ut

Erst einma richtig blamiert, lebt es sich recht ungeniert?

Wer blamiert hier wen?, wenn ja, wieso?

Geht Dir die Puste aus?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 20:07
@ut

Erst einma richtig blamiert, lebt es sich recht ungeniert?

Wer blamiert hier wen?, wenn ja, wieso?

Geht Dir die Puste aus?
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 23:39
@ Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 20:07

Geht Dir die Puste aus?

Betrachte ich mir Dein laufendes hektisches Doppelgeposte und Dein Springen von Blog zu Blog mit dem ewig Gleichen und dem Werbung machen für die eigenen Blogs, dann habe ich eher den umgedrehten Eindruck.

Aber damit Du nicht ganz den Überblick verlierst schreibe ich Dir das entscheidende hier auch noch mal rein:

Unter dem Deckmäntelchen der Unschuldsvermutung, spinnst Du hier bis in höchste Nato- und Regierungskreise hoch ein Szenario der mehr oder weniger offensichtlichen Verschwörung nach dem anderen zusammen , ohne einen einzigen Beleg anzuführen, das Geständnis des Breivik und die Tatsache der 76 Toten in diesem Zusammenhang praktisch ignorierend.

Du bezweifelst die Tat des Breivik z.B. dadurch dass du geradezu blödsinnige annahmen über seine Möglichkeiten des Tötens mit seinem Gewehr konstruierst ( sinngemäß: "Mit dem Gewehr hat er die ca. 67 Kinder gar nicht töten können"), dies also mit der Logik der Holocaustleugner ("Die Öfen hatten gar nicht die Kapazität die genannte Anzahl von Öpfern zu verbrennen") in Frage stellst. (vgl. www.freitag.de/wochenthema/1130-keine-zeit-f-r-ritter)

Weder Du noch ich sind hier die Vorsitzenden eines Gerichtes, wohl aber könnten wir beide politische Kritiker sein. Davon sehe ich Dich aber meilenweit entfernt. Statt wie ich Tat und Geständnis, sowie die Bekennerschrift politisch aus den herrschenden Verhältnisse heraus analysierend einzuordnen, webst Du Dir den Fall Breivik in Dein schon vorher für dich bestehendes Szenario passend ein.

Das ist das Gegenteil von Aufklärung, das ist Mythenbildung und leistet genau dem Vorschub, was Du hier angeblich kritisieren willst.
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 00:25
@Uwe Theel

"Unter dem Deckmäntelchen der Unschuldsvermutung, spinnst Du hier bis in höchste Nato- und Regierungskreise hoch ein Szenario der mehr oder weniger offensichtlichen Verschwörung nach dem anderen zusammen , ohne einen einzigen Beleg anzuführen, das Geständnis des Breivik und die Tatsache der 76 Toten in diesem Zusammenhang praktisch ignorierend."

So medial aufgeladen, wie Du daherschreibst, brauchen wir gar keine Ermittlungen, kein Haupt Gerichtsverfahren mehr?.

Komisch, dass die Osloer Gerichtsbarkeit den Prozess gegen Breivik aufs nächste Jahr verschiebt, weil der Aufwand an Ermittlungen angeblich so gewaltig ist.
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 00:41
@Uwe Theel

"Du bezweifelst die Tat des Breivik z.B. dadurch dass du geradezu blödsinnige annahmen über seine Möglichkeiten des Tötens mit seinem Gewehr konstruierst ( sinngemäß: "Mit dem Gewehr hat er die ca. 67 Kinder gar nicht töten können"), dies also mit der Logik der Holocaustleugner ("Die Öfen hatten gar nicht die Kapazität die genannte Anzahl von Öpfern zu verbrennen") in Frage stellst. (vgl. www.freitag.de/wochenthema/1130-keine-zeit-f-r-ritter)"

Hier glühen jetzt sichtbar bei Dir alle Sicherungen durch, alle Schrauben lockern sich, dass Du mich als Fragenden mit Holocaust Verleugnern vergleichst.
Was wird das jetzt für ein Schmierendrama, das Holocaust Opfer mit den Opfern eines Massenmord eines mutmaßlich irregeleitet, irregeworden mutmaßlichen Täters gleichsetzt?

Bist Du im Eifer Deiner Spiegelfechtereien außerstande Fragende von Verleugnern zu unterscheiden?

Gebrechen soll man bekanntlich Niemanden vorwerfen. Mir scheint Du hast da ein Gebrechen?

Mann, fasse Dich.
Du wirkst auf mich, wie jemand, der blindlings vor Ohnmachtsgefühlen um sich haut.

Mach Deine Augen auf. Hier ist doch Niemand der Dich wirklich angreift.

Komm mal runter von Deiner Panik Palme, damit Du ieder Bodenberührung erhälst, atme durch und entschuldige Dich bei mir für den Vergleich meiner Person als Fragender mit einem Holocaust Verleugner..
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 01:09
@Uwe Theel

"Unter dem Deckmäntelchen der Unschuldsvermutung, spinnst Du hier bis in höchste Nato- und Regierungskreise hoch ein Szenario der mehr oder weniger offensichtlichen Verschwörung nach dem anderen zusammen , ohne einen einzigen Beleg anzuführen, das Geständnis des Breivik und die Tatsache der 76 Toten in diesem Zusammenhang"
praktisch ignorierend.

Was Du hier praktizierst ist eine hinlänglich bekannte Methode, Fragen als Ignoranz, als Ungehörigkeit, als Unoitmäßigkeit zu diffamieren, um, was weiss ich, einmal zu versuchen, die Diskutanten/innen einzuschüchtern, hier einen argumetativen Durchmarsch des Mainstream zu organisieren?

Mein Beleg ist, wir befinden uns seit zehn Jahren durch die Ausrufung des Ernstfalles durch die Nato am 12. September 2001nach Nine Eleven im Krieg.
Zehn lange Jahre diesen Krieg zu verleugen, von Jahr zu Jahr zu prolongieren, oder wie im Fall des mutmaßlichen Täters Breivik sich argumentativ krude militant aufzuladen.
Mir geht es darum, diesen Wahn zu beenden, damit wir nicht noch mehr mutmaßlich durchgeknalte Breiviks erleben werden.

Warum fordern die Norweger/innen, voran Ministerpräsident Jens Stoltenberg nicht einhellig das Ende des Nato Kriegs, den Austitt Norwegens aus der Koaltion der Willigen seit George W. Bush Tagen?, stattdessen werden wahrlich zu Herzen gehende Trauer Events geboten. erleben wir europaweit Schweigen der Lämmer?

Da wird Jens Stoltenberg für sein umsichtig maßvolles Umgegen mit dem Massenmord n Oslo gelobt, weil er sich darin von George W. Bush unterscheidet.
Dabei wird tunlichst vergessen, ie Tatsache unterdrückt, wir leben seit Nine Eleven weiter, trotz Barack Obama, in der entsetzlichsten aller welten, in der George W. Bush Welt

Warum verschließt Du Dich diesen Argumenten, die meinen ganzen Blog engagiert durchziehen?

Habe ich hier in der engagierten FC, hat das ganze Thema NATO- Krieg, Massenmord in Norwegen mit all seinen komplexen Zusammenhängen das verdient?

Als bekennender Linker wünsche ich Dir, dass Du, über den Tag des Massenmords in Oslo hinaus, Zuammenhänge der Gefahrenlagen, die vom Nato Kirieg, menschlich wie vorlkswirtschaftlich ausgehen, schaust.

Ist das nicht alles Wahnsinn genug, dass Du mich hier auch noch als einfach Fragender in ganz anderer Sache, in der Sache des Zusammnenhangs des Massenmord von Oslo und dem Nato Krieg seit Nine Eleven, als Holocaust Verleugner zu diffamieren gedenkst?
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 01:14
@Uwe Theel

"Weder Du noch ich sind hier die Vorsitzenden eines Gerichtes, wohl aber könnten wir beide politische Kritiker sein. Davon sehe ich Dich aber meilenweit entfernt. Statt wie ich Tat und Geständnis, sowie die Bekennerschrift politisch aus den herrschenden Verhältnisse heraus analysierend einzuordnen, webst Du Dir den Fall Breivik in Dein schon vorher für dich bestehendes Szenario passend ein."

Eigenlob stinkt gen Himmle und kommt meist kurz vor dem Fall.

ich wünsche Dir und uns, dass Du arglos Verblendeter weich fällst.

Du beteiligst Dich gerade über den Mainstream, den Du so von Dir weist, kritikmatt an der Mythenbildung
Uwe Theel schrieb am 29.07.2011 um 12:16
@ Joachim Petrick am 29.07.2011 um 00:41

Nur mal, dass Du von Deinem Hochseil wieder runterkommst:

Nicht Dich habe ich mit Holocaustleugner gleichgesetzt, sondern habe ausschließlich die Logik Deines "Gewehr"-Argumentes anhand eines einschlägigen Beispiels derselben logischen Art ad absurdum geführt, hatte gehofft, dass Du dann was merken würdest.

Deine Sorge um meinen Seelenzustand in allen Ehren, aber sie ist unbegründet. Allenfalls wäre ein wenig Eifer zu konstatieren, mit Dir in einen rationalen Dialog zu kommen, trotzdem sich bei Dir durchaus auch ernsthafte Gedanken leider mit comichaften Elementen Nonsens-Wortspielen und auch verschwörungstheoretisch erfassbaren Elementen zu einer ziemlich unsinnigen Mischung insgesamt vermengen.

Schade drum.

Gruß

Uwe
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 21:35
@Uwe

"Deine Sorge um meinen Seelenzustand in allen Ehren, aber sie ist unbegründet."

Das finde ich gut, das finde ich beruhigend.
Heute bin ich irgendwie, ich weiss nicht warum, versöhnlicher gestimmt und finde, womögglich haben wir das, was Du da beschreibst, zwar nich direkt und schon gar nicht in allen Punkten, aber doch, trotz meiner Wortverspieltheiten, Nonsensallüren, Deiner "Hoch- Fahrenheit", ansatzweise erreicht, uns auszutauschen.

Das ist beileibe nicht wenig, denke ich.
.
"Panik Palme" und "Hochseil- Tango Tänzer" geben sich bei "Günstiger Gelegenheit" im Fliegenden Wechsel ein StellDichein.
Danke.

tchüss
Jochen
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 22:05
@Uwe

siehe:

de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorie

Verschwörungstheorie
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Verschwörungstheorie bezeichnet man im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von Personen zu einem illegalen oder illegitimen Zweck.

Der Begriff Verschwörungstheorie wird oft kritisch oder abwertend verwendet. In der Rhetorik ist die mediale Diskreditierung des Gegners vermittels eines solchen Vorwurfs ein erprobtes Instrument. Die Charakterisierung als Verschwörungstheoretiker ist Gegenstand von Diskussionen.[1]
Joachim Petrick schrieb am 31.07.2011 um 12:46
@Uwe Theel

"Nicht Dich habe ich mit Holocaustleugner gleichgesetzt, sondern habe ausschließlich die Logik Deines "Gewehr"-Argumentes anhand eines einschlägigen Beispiels derselben logischen Art ad absurdum geführt, hatte gehofft, dass Du dann was merken würdest."

Das Vordergründige hebt sich im Lauf von Ermittlungen nicht selten krass vom wirklichen Hintergrund ab.

In diesem Fall gleich zur "Moralkeule" Holocaust Verleugnung zu greifen, finde ich schon ziemlich asymmetrisch daneben
Joachim Petrick schrieb am 31.07.2011 um 13:12
@Uwe Theel

Was sagst Du zu dem Hintergrund, Breivik hat zehn Jahre nicht gearbeitet, sich keinen Unterhalt verdient, und konnte trotzdem 300. 000 € für die Vorbeitung dieses Attentats und Massakers einsetzen?

Spricht das für einen Einzeltäter?
poor on ruhr schrieb am 02.08.2011 um 09:12
@JP

"Der 1560 Anders Behring Breivik "Manifest 1683 plus 400= 2083"
Text ist , wenn auch krude, wenn auch obskur, eben nur eine Meinung und kein Wahn, erst die Reaktion und Schlussfolgerungen von Anders Behring Breivik offenbaren des Wahnsinns Züge im grauenhaften dekorierten Uniform Vollzug.
Anders Behring Breivik hätte ja, statt des Wahn, die eher zeitgemäß "reaktive Depression" als selbstkasteienden Flucht- wie Peinort wählen können!, oder?"

Warten wir doch erstmal die Gerichbtsverhandlung ab,oder?
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 10:36
@por

"Warten wir doch erstmal die Gerichbtsverhandlung ab,oder?"

sehe ich auch so
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 15:25
siehe:

www.freitag.de/politik/1129-codewort-sigurd

Norwegen | 26.07.2011 11:35 | Rudolf Walther
Codewort Sigurd
Das Manifest des Massenmörders Breivik zeugt weniger von geistiger Verwirrung, Wahnsinn oder Irrsinn als von intellektueller Verhetzung und Kenntnis der Geschichte

www.freitag.de/community/blogs/gerosteiner/oslo-die-menschen-und-ihre-trauer

27.07.2011 | 13:41
Oslo, die Menschen und ihre Trauer
oslo trauer menschen

Die Norweger trauern nach dem Massenmord auf Utøya still und in sich gekehrt. Das Unfassbare zu fassen, das Undenkbare zu denken ist über die Maßen schwer.
apatit schrieb am 27.07.2011 um 15:54
JP : Gefunden in … OTZ Thüringen 26.07.11 von Kai Mudra
Nach den Ereignissen in Norwegen hat unser Redakteur Kai Mudra herausgefunden, dass die Gefahr von Attentaten in Thüringen eher gering ist. Aber im Freistaat gab es in den vergangenen Jahren Verdachtsfälle, dass Rechtsextremisten sich Sprengstoff für Aktionen besorgt hatten.
Erfurt. Es soll eine direkte Verbindung zwischen dem Attentäter von Oslo und Thüringer Rechtsextremen geben. Das krude Pamphlet, welches der 32-jährige Anders Breivik kurz vor den Morden veröffentlichte, sei auch per Mail an die NPD in Erfurt verschickt worden, lauteten am Montag Medienberichte mit Bezug auf Sicherheitskreise.
Ein NPD-Sprecher in Eisenach zeigte sich verwundert. "Bei uns ist eine solche Mail nicht angekommen", sagte er auf Anfrage unserer Zeitung. Er schloss allerdings nicht aus, dass die elektronische Post von einem Filter für unerwünschte Mails aufgehalten worden war.
Die NPD ist seit den Attentaten von Norwegen damit beschäftigt, jeden Verdacht von sich zu weisen, auch nur im entferntesten in die Vorbereitung irgendwelcher Anschläge oder Gewalttaten verwickelt zu sein.
Denn deutsche Sicherheitsbehörden sind sensibilisiert. Der 32-jährige Mann, der vergangenen Freitag kaltblütig 76 Menschen tötete, soll Verbindungen zur rechtsextremen Szene in seinem Land gehabt haben und von deren Ideologie beeinflusst worden sein.
Das Thüringer Innenministerium in Erfurt gab am Montag Entwarnung. Es schätzte die derzeitige Gefahr von Anschlägen mit Waffen oder selbst gebauten Sprengkörpern in Thüringen "eher als gering" ein. Allerdings zeigen die vergangenen 15 Jahre, dass es auch in der rechtsextremen Szene des Freistaates Versuche gab, funktionierende Sprengsätze anzufertigen.
Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich 1997. Im September wurde auf dem Vorplatz des Jenaer Theaterhauses eine Bombenattrappe gefunden. Geringe Spuren des Militärsprengstoffs TNT schreckten damals die Ermittler auf. Im Januar 1998 sollten dann drei Verdächtige aus der rechtsextremen Szene in Jena verhaftet werden. Den beiden Männern und einer Frau gelang jedoch die Flucht. Die Ermittler entdeckten mehrere Rohrbomben, denen nur der Zünder fehlte.

Was die drei Rechtsextremisten geplant hatten, blieb unklar. Die Fahndung musste fünf Jahre später beendet werden, weil Verjährung eingetreten war, ohne dass die Staatsanwaltschaft Gera Anklage gegen die Verdächtigen erhoben hatte. Auch der Grund für dieses Versäumnis konnte nie genau aufgeklärt werden.
Im Vorjahr durchsuchten Polizisten in Jena das "braune Haus", einen Treff der rechtsextremen Szene der Stadt. Die Ermittler der Soko "Feuerball" aus Saalfeld gingen dem Verdacht nach, dass sich Rechtsextreme unerlaubt Sprengstoff besorgt und diesen nach Jena transportiert haben sollen.
Bei der Razzia wurden weder Sprengstoff noch Substanzen entdeckt, die zu dessen Herstellung geeignet sind. Allerdings fanden Ermittler bei der Kontrolle eines verdächtigen Fahrzeugs in einem Saalfelder Gewerbegebiet bei Mitgliedern der rechtsextremen Szene neben einigen Sturmhauben auch eine "brennbare Flüssigkeit". Seither untersucht der Staatsschutz, ob die Rechtsextremen aus der Region Kahla und Jena einen Brandanschlag auf das Auto der Linken-Landtagsabgeordneten Katharina König planten.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft seien noch nicht abgeschlossen, sagte ein Sprecher des Thüringer Innenministeriums unserer Zeitung.
Laut Innenministerium wird das rechtsextreme Gewaltpotenzial im Freistaat auf rund 450 Mitglieder, zumeist autonome Nationalisten, geschätzt. Die Antwort auf die Frage, ob es darunter auch Extremisten gibt, die ihre Interessen mit Waffengewalt durchsetzen würden, blieb das Innenministerium am Montag schuldig.
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 16:46
@apatit

das sind j hochbrisante Nachrichten aus Thüringen.
Wenn die NPD/Erfurt per Email durch den Osloer Attentäter Breivik in dessen Vorhaben Stunden, gar Tage vorher, eingeweiht war aber, trotz etlicher V- Leute des Landesverfassungsschutzes innerhalb den Körperschaften der NPD, nichts unternommen hat, dieses Verbrechen abzuwenden, besteht ein begründeter Anfangsverdacht von Tatbeteiligung in Einheit mit Tatbegünstigung!?.
apatit schrieb am 27.07.2011 um 17:18
"Tatbeteiligung in Einheit mit Tatbegünstigung!?." Nee, dass würde ich nicht so sagen, aber eine beachtliche Leistung von den Redakteur und wenn der das kann sollte man meinen, sollten die das berufsmäßig machen auch in die Reihe bekommen...
Joachim Petrick schrieb am 27.07.2011 um 17:25
@apatit

""Tatbeteiligung in Einheit mit Tatbegünstigung!?." Nee, dass würde ich nicht so sagen,"

Das klingt ja irgendwie beruhigend und doch?, wenn da jemand ein, zwei Stunden vor dem geplant angekündigten Anschlag keinen Alarm schlägt, ist das nicht ohne!, oder?

Den Redakteuren gebührt allemal LOb Lob Lob
apatit schrieb am 28.07.2011 um 11:59
siehe, Der Wikileaks-Report 2 - 2
jagen die Wahrheits-Publisher. Die Kriegstreiber und "Kreuzritter für den modernen amerikanischen Rohstoffkolonialismus" treiben die ...
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 12:56
@apatit

Danke für den Link
claudia schrieb am 28.07.2011 um 13:06
>>Ein NPD-Sprecher in Eisenach zeigte sich verwundert. "Bei uns ist eine solche Mail nicht angekommen",...<<
Jaja, das würde ich an seiner Stelle auch sagen.

Im Übrigen werde ich den Eindruck nicht los, dass die NPD unter Naturschutz steht, seit sie vom Verfassungsschmutz übernommen wurde...
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 14:25
@claudia

"Im Übrigen werde ich den Eindruck nicht los, dass die NPD unter Naturschutz steht, seit sie vom Verfassungsschmutz übernommen wurde..."

eine richtig steile These,"Artn- , Spartenschutz für die NPD mit dem Gewinn, dass sich über das V- Leute Wesen trefflich Schwarze Kassen für anderweitige Operationen zu Lasten des Steuerbürgers/in organisieren lassen?
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 17:36
ergänzt

Rudolf Hess hat im kommoden Gefängnis zu Landshut im Jahre 1923/24 seinem politischen Knast Kumpan Adolf Hitler "Mein Kampf" in die Feder lektoriert.

Wer könnte Anders Breivik sein
"Manifest 2083"
( das Jahr 1083 plus 1000 Jahre, oder das Jahr 1683 plus 400 Jahre= 2083)
in die Montblanc Feder, lektorierend, diktiert haben?

Es sollen ja auch schon Nachrichtenmagazine, Nachrichtendienste, Geheimdienste, darunter der Geheimdienst des Russischen Zaren, die CIA/Mossad/ MP 6/STASI/KGB/BND u. u. ? Doktorarbeiten, Pamphlete, Manifeste für sogenannte Kundschafter/innen des Friedens, Kundschafter/innen, Hitmen/Hitwomen der Optionen auf Krieg, Krisen, Katastrophen, Spannungspolitik, Entspannungspolitik, innen wie außen, in deren Montblanc Feder diktiert haben
apatit schrieb am 28.07.2011 um 18:35
"STASI" = MfS, die hätten bei Dünger (Ammoniumnitrat) wenigstens mal bei der LPG nachgefragt ... !
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 20:05
@apatit

""STASI" = MfS, die hätten bei Dünger (Ammoniumnitrat) wenigstens mal bei der LPG nachgefragt ... !"

Das hat was. vermutlich waren die Kontingente in der LPG ohnehin knapp bemessen.

Der STASI soll ja Karl Heinz Kurras als "IM", als Kundschafter des Friedens, mitten im Kalten Krieg, am 02. Juni 1967 als wandelnde Bombe schießwütig auf den Studenten Benno Ohnsorg während des Schah Besuchs als Gefährder mörderisch entglitten sein!?
apatit schrieb am 28.07.2011 um 20:30
Im Rahmen des RGW decken die UdSSR und die DDR gemeinsam den Bedarf an Kalisalzen ab. ( Kali gab es immer und noch heute! ) War kein Engpass. Und Kurras, dass wird sein Geheimnis bleiben - Markus Wolf können wir nicht mehr fragen.
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 20:51
@apatit

das nenne ich mal grandiose Klärung der Lage.
Danke!

"....Markus Wolf können wir nicht mehr fragen."

Dass der, selbst nach der Wende, so was von verschwiegen war, statt mit der Bundesrepublik reinen Tisch zu machen, gibt Rätsel auf, um nicht zu sagen, hat das Geschmäckle von einem politisch juristischen Deal auf der Basis gegenseitiger Versicherung in unklarer historischer Lage?
apatit schrieb am 28.07.2011 um 22:11
www.stupidedia.org/stupi/Joachim_, kleines Leckerli zur Nacht. Tschüß apatit
apatit schrieb am 28.07.2011 um 22:21
apatit schrieb am 28.07.2011 um 22:21
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 23:00
@apatit

Was für ein Leckerlli erwartet mich da?

Vorab schon einmal Danke
Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 23:17
@apatit

www.stupidedia.org/stupi/Joachim

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* 12:49, 19. Mai 2008 Animal* (Diskussion | Beiträge) hat „Joachim“ in die Tonne getreten ‎ (Bashing = Tonnenfutter! )
* 11:05, 17. Okt. 2007 Terminimaster (Diskussion | Beiträge) hat „Joachim“ in die Tonne getreten ‎ (Der Artikel ist dem Löschvampir zum Opfer gefallen.)

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Was sind denn das für vergiftete Leckerli?
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 23:46
@ Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 23:17

Was sind denn das für vergiftete Leckerli?

was erwartest Du von jemandem, der allem Anschein nach aus Tabuland kommt, hier in der FC mir gegenüber einem Gott, an den er nicht glaubt, deswegen nicht glaubt, weil dieser offensichtlich den Holocaust nicht verhindert habe, diesem Gott also mindestens für das Verständnis eines Gläubigen die Schuld am Holocaust zuweist?
Uwe Theel schrieb am 28.07.2011 um 23:51
@ Joachim Petrick schrieb am 28.07.2011 um 17:36

Rudolf Hess hat im kommoden Gefängnis zu Landshut im Jahre 1923/24 seinem politischen Knast Kumpan Adolf Hitler "Mein Kampf" in die Feder lektoriert.

Dann können wir ja genauso nicht ganz bei Trost annehmen, dass die 1500 Seiten Breivik-Bekenntnis von Joachim Petrick verfasst wurden.

Herr, lass es Geist regnen!!!
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 01:19
@Uwe Theel

"Dann können wir ja genauso nicht ganz bei Trost annehmen, dass die 1500 Seiten Breivik-Bekenntnis von Joachim Petrick verfasst wurden."

Siehst D, es geht doch.

Langsam kriegst Du Mut zum Spürsinn, wenn auch an mir als falschem Objekt Deiner oskuren Begierde.

Es ist halt noch kein Meister Kapeister uns einfach so zum Gefallen vom Himmel gefallen.

Gute Nacht

JP
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 08:32
@ut

".........Tabuland kommt, hier in der FC mir gegenüber einem Gott, an den er nicht glaubt, deswegen nicht glaubt, weil dieser offensichtlich den Holocaust nicht verhindert habe, diesem Gott also mindestens für das Verständnis eines Gläubigen die Schuld am Holocaust zuweist?"

Das tun bekannterweise auch in Verzweiflung geratene Gläubige.

Was ist Tabuland?
apatit schrieb am 29.07.2011 um 09:10
JP – ab und zu lese ich auch! Herrn Theel. Leider bin ich nicht so wie er, philosophisch, deswegen eine kleine Geschichte: In der DDR hatten wir PA Unterricht, ( produktive Arbeit ) Da war ein Lehrer, den konnten man nicht leiden. Wenn die Arbeit zu ende war, musste man antreten und da wurde das Handtuch und die Menge der Handwaschpaste kontrolliert, die war Engpass! Natürlich durfte in der Antreteordnung nicht geredet werden. Und wenn, gab es ein Eintrag ins Hausaufgabenheft zur Kenntnis für die Eltern. Ich hoffe dass Herr U.T. – wie Du Spaß versteht… aber da bin ich mir nicht so sicher.
Joachim Petrick schrieb am 29.07.2011 um 21:25
@apatit

".... In der DDR hatten wir PA Unterricht, ( produktive Arbeit ) Da war ein Lehrer, den konnten man nicht leiden. Wenn die Arbeit zu ende war, musste man antreten und da wurde das Handtuch und die Menge der Handwaschpaste kontrolliert, die war Engpass! Natürlich durfte in der Antreteordnung nicht geredet werden. Und wenn, gab es ein Eintrag ins Hausaufgabenheft zur Kenntnis für die Eltern".

Heute erzählt, ist das ja eine wunderbar authentisch erzählte Geschichte, die den Humor direkt anspricht, damals vermutlich nur bedingt.

Mehr davon!

Wenn Du möglicherweise auch nicht philosophisch bist, wie Du schreibst, bist Du vielleicht der neue Sophokoles,der die Antigone der Neuzeit, angefüttert mit Deinen Geschichten aus der DDR, in Bälde schreibt, oder schon in der Schublade hat?

Habe gerade das Feature im Deutschlandfunk "unerkannt in Freundesland" (uiF)gehört. Das ist ja eine mir ganz unbekannte Seite der Alltagsgeschichte Rucksack reisender DDR- Bürger/innen? Toll!

Wenn dieses Paar, von dem im Feature die Rede ist, irgendwo in den sozialistischen Ländern, u. a. in der UdSSR, unerkannt in Freundesland, nicht wußten, wo sie nächtigen könnten, stiegen sie in ein Taxi und sagten, des Russischen mächtig, nur:
"zum Künstlerhaus",
guckten sich vor Ort ausgestellte Bilder an, sprachen den/die Maler/in an, deren, dessen Bilder ihnen gefielen und schon hatten sie ein Nachtlager.

War das in DDR auch so, dass Künstler ihre eigenen Kunst- Häuser in Städten mit Ateliers hatten, in denen sie gemeinschaftlich wohnten?, und auch noch Anlaufstelle für Reisende aus aller Freundeslandwelt waren?

Früher war man/frau weltweit durch die Idee des Sozialismus, der Demokratiebewegung direkt blockübergreifend vor Ort auf der Stelle auf derselben Welle vernetzt, heute geradezu eher umständlich durch die Internet Communitys, Social Networks, u. a. Facebook, neuerdings Google, Twitter?
Joachim Petrick schrieb am 30.07.2011 um 00:25
Ob Anders Behring Breivik Psychopath, wahnsinnig ist, wissen wir nicht, was wir wissen, Anders Behring Breivik ist autodidaktisch oder sonstwie daktisch militant ausgebildet professioneller Terrorist, der in jede Söldnertruppe passend, mit menschenrechtich kaum belastbarer Lizenz zum Töten, Terror in aller Welt auf Befehl, Kommando, auf eigenen Faust nach Lust und Laune ausüben würde, wenn er denn erlaubtermaßen könnte.

Dass Anders Behring Breivik als solcher "Sölder" auf fremden Befehl, Kommando, oder auf eigne Faus" out of order", "außer Kontrolle" geriet und auf die eigenen Landsleute am 22. Juli 2011 mörderischen Terror ausübte, erinnert an das Vietnam Veteranen Syndrom des "Coming Home", wenn die Integration ins Zivilleben, u. a. aufgrund von Misserfolgen bei Unternehmensgründungen, wie im Fall Anders Behring Breivik, auf ganzer Linie misslingt.

Gnade uns der Himmel, wenn traumatisierte Veteranen des Afghanistan Einsatzes und sonstiger Auslandseinsätze der Bundeswehr, der norwegichen u. a. europäischer Armeen "Coming Home" heimkehren und deren Integration ins Zivilleben aus vielerlei Gründen misslingt bzw. heillos scheitert.

Ist Anders Behring Breivik da ein erster vorweggenommen mörderischer Terror Alarm dieser heimkehrenden Veteranen aus Auslanseinsätzen in rechtsfreien Räumen Afghanistans und andernorts, wie ja auch für die NSDAP heimkehrend terrorkundige Kolonialherren, darunter Rudol Hess aus Alexandrien, programmatisch hasspredigend prägend waren?

Der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg ermuntert, ermahnt, unter viel medial öffentlichen Beifall, die Bevölkerung in seinen zahlreichen Ansprachen seit den Anschlägen immer wieder zu mehr Demokratie und Offenheit.

Welche Art von Offenheit der Demokratie meint Jens Stoltenberg, meint Jens Stoltenberg, dass wir wie mit einem Echolot, Daten von Kritikern/innen abgreifend, Thilo Sarrazin Machwerke im öffentlichen Diskurs ertragen müssen, wenn Norwegen gleichzeitig die Vorratsdatenspeicherung im April diesen Jahres untr seiner Regierung eingeführt hat.
Soll das die neue Offenheit unserer Demokratie sein, dass wir offen darüber debattieren, im sogenannten Ernstfall, Handelswege für unsere Export- und Ressourcenwirtschaft mit staatlich parlamentarischer Lizenz, unter Anwendung und des Einsatzes von Instrumenten des milltanten Terrors. wie zu Zeiten des Kolonialismus, todbringend mörderisch freihalten?
apatit schrieb am 30.07.2011 um 09:38
“Soll das die neue Offenheit unserer Demokratie sein, dass wir offen darüber debattieren, im so genannten Ernstfall, Handelswege für unsere Export- und Ressourcenwirtschaft mit staatlich parlamentarischer Lizenz, unter Anwendung und des Einsatzes von Instrumenten des militanten Terrors. wie zu Zeiten des Kolonialismus, todbringend mörderisch freihalten?“
Das befürchte ich auch! Man wird doch eingestimmt und eingelullt. Kein Wunder, dass die Kolonial- und Imperialismusgeschichte des Westen mit seine Folgen, sowie die aktuelle Unterstützung einiger grausamer Diktatoren im Nahen Osten, totgeschwiegen wird !
Kein Wunder, dass die größte Gefahr für den Weltfrieden von den Medien im
Osten gesehen wird und auf die Kultur der Menschen selbst zurückgeführt wird ("conflict of cultures"), womit die ökonomischen Interessenkonflikte verdeckt werden. Beispiele über Beispiele – Irak Rumsfeld war in dieser Zeit auch Sondergesandter der USA im Irak, während der er Saddam Hussein persönlich traf. 1981 bis 1986 war Rumsfeld Vorsitzender der US-amerikanischen Denkfabrik Rand Corporation, von 1985 bis 1990 arbeitete er als Chefberater für die William Blair and Company und hatte noch viele andere Posten inne. 1990 bis 1993 folgte eine Managertätigkeit für General Instrument Corporation, von 1997 bis 2000 dann für Gilead Sciences Inc. Dann knöpft man Hussein auf, nach einem Lügenkrieg wo es nur ums Öl ging. Übrigens auch in Libyen und Afghanistan. ( Köhler als er sich verplapperte) Und was ist mit Joachim Gauck: siehe Achtermann im Freitag Gauck - Priester des Neoliberalismus. Sind das nicht moderne Kreuzzüge auf hohem Niveau? Und dann wundert man sich über solche Typen wie in Norwegen.
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - "Dieser ganze Tratsch über Botschafter und Regierungsmitglieder. Wo ist da der journalistische Gewinn", sagte er der "Zeit". Gauck sagte, es gebe "viele Gründe für Geheimhaltung im politischen Raum", das mache ihn "noch nicht undemokratisch".
Der Theologe unterschied zwischen staatlichen Geheimnissen in einer Demokratie und einer Diktatur. "Ich hege nur eine Skepsis gegenüber Geheimnissen, die unter Missachtung der Grundrechte und Verletzung von Bürgerrechten erlangt wurden, um dann in einer Datensammlung zu landen, die von keinem Parlament kontrolliert werden kann." Gauck nannte das Vorgehen von WikiLeaks nicht legitim. ( WARUM )?
In einer Demokratie sei die Veröffentlichung von Geheimdokumenten nur dann zulässig, "wenn eine demokratische Regierung gegen Gesetze verstößt, die sie selber achten und schützen soll". Nee, so funktioniert das nicht!
apatit schrieb am 30.07.2011 um 10:03
Zusatz: " Sarrazin sieht dank selbst gefälschter Statistiken die „Abschaffung Deutschlands“ und warnt vor der demografischen Eroberung durch fleißig gebärende Muslime. Der Journalist Hendrik M. Broder hat schon „kapituliert“ und rät freiheitsliebenden jungen Menschen zur Auswanderung aus Europa." Ist das nicht "Munition" oder sehe ich das falsch...?
Joachim Petrick schrieb am 30.07.2011 um 13:34
@apatit

Sind wir nicht längst in der entsetzlichsten aller Kriegs- Welten, der entsetzlichen Staats- Verschuldungswelt von George W.Bush für die Militarisierung aller Verhältnisse, voran die ökonomischen Kommando- Verhältnisse, gelandet, global im Alltag angekommen ?
Joachim Petrick schrieb am 30.07.2011 um 13:34
@apatit

Sind wir nicht längst in der entsetzlichsten aller Kriegs- Welten, der entsetzlichen Staats- Verschuldungswelt von George W.Bush für die Militarisierung aller Verhältnisse, voran die ökonomischen Kommando- Verhältnisse, gelandet, global im Alltag angekommen ?
apatit schrieb am 30.07.2011 um 14:21
... ja und man weiß wie die Herren vom Schlage eines Bush und Co. diese Verhältnisse lösen - mit Krieg!
apatit schrieb am 30.07.2011 um 14:21
... ja und man weiß wie die Herren vom Schlage eines Bush und Co. diese Verhältnisse lösen - mit Krieg!
Joachim Petrick schrieb am 30.07.2011 um 15:56
@apatit

Ich bringe das auf folgenden Nenner:

www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/anders-breivik-ein-quisling-im-globalen-terror-business?

30.07.2011 | 15:40
Anders Breivik, ein Quisling im globalen Terror Business?
breivik quisling terrorismus terror business oslo norwegen stoltenberg ressourcen handelswege nato kolonialismus

"Coming Home" des Anders Behring Breivik ?
Joachim Petrick schrieb am 30.07.2011 um 15:56
@apatit

erweiterten Nenner!!!!!!!!
Uwe Theel schrieb am 01.08.2011 um 18:57
Joachim Petrick schrieb am 30.07.2011 um 15:56

"erweiterten Nenner!!!!!!!!

Wenn das

"Auch wenn Vergleiche meist nicht ganz zutreffen, so fällt mir zu dem zurückhaltenden Verhalten des norwegischen Ministerpräsident Jens Stoltenberg im Zusammnang mit dem Terrorakt am 22. Juli 2011 in Oslo, unwillkürlich, das kreidefressende Auftreten der NS- Chargen, samt Adolf Hitlers, im Vorwege und während der Olympischen Sommer Festspiele in Berlin 1936 ein, als sich in der Weltöffentlichkeit mehrheitsfähig die Meinung verbreitete, das Dritte Reich und seine Bevölkerung ist doch recht nett adrett und wohlerzogen, ja geradezu herzlich zugewandt im Umgang mit Ausländern, gleich welcher Rassen."

dann zweifelel ich langsam an Deinem Verstand

Könntest Du bitte einmal erklären, ob Du mit Deinen o.a. Sätzen erklären willst, dass Jens Stoltenberg einen Annäherungspolitik an den terror auch nur eines Anders breivik betreibt, wenn er jetzt statt schärferer Gesetze mehr Demokratie fordert?

Oder wie sonst soll ich den nur idiotisch zu nenenden Satz "so fällt mir zu dem zurückhaltenden Verhalten des norwegischen Ministerpräsident Jens Stoltenberg im Zusammnang mit dem Terrorakt am 22. Juli 2011 in Oslo, unwillkürlich, das kreidefressende Auftreten der NS- Chargen, samt Adolf Hitlers, im Vorwege und während der Olympischen Sommer Festspiele in Berlin 1936 ein" anders verstehen?

Ich muß Dir sagen, Deine Kommentare werden immer unerträglicher. Du relativierst und stellst unentwegt die Täterschaft Breiviks, bzw. dessen Schuld in Frage, stimmst nur schlecht verholen rechten Stimmen wie Nos Nibor zu, der dem Tun Breiviks nur deswegen - angeblich - nicht zustimmt, weil es den bürgerlichen Staat, der den Kampf gegen den Islamismus angeblich zwinge Kreide zu fressen, und damit - jetzt kommen die Krokodilstränen - die "Selbstjustiz" eines Breivik nicht verhinderte - hier verkommt politische Analyse zum weltanschaulichen Geschmacksurteil.

Joachim, halt doch mal für einen Weile einfach den Mund und denke über Deine gar nicht mehr spaßhaften Kommentare der letzten 14 tage nach.

Gruß

Uwe
Uwe Theel schrieb am 01.08.2011 um 18:59
errata corrige:

Wenn das

"Auch wenn Vergleiche meist nicht ganz zutreffen, so fällt mir zu dem zurückhaltenden Verhalten des norwegischen Ministerpräsident Jens Stoltenberg im Zusammnang mit dem Terrorakt am 22. Juli 2011 in Oslo, unwillkürlich, das kreidefressende Auftreten der NS- Chargen, samt Adolf Hitlers, im Vorwege und während der Olympischen Sommer Festspiele in Berlin 1936 ein, als sich in der Weltöffentlichkeit mehrheitsfähig die Meinung verbreitete, das Dritte Reich und seine Bevölkerung ist doch recht nett adrett und wohlerzogen, ja geradezu herzlich zugewandt im Umgang mit Ausländern, gleich welcher Rassen."

Dein "erweiterter Nenner ist, dann zweifele ich langsam an Deinem Verstand.
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 23:56
@Uwe Theel

"Könntest Du bitte einmal erklären, ob Du mit Deinen o.a. Sätzen erklären willst, dass Jens Stoltenberg einen Annäherungspolitik an den terror auch nur eines Anders breivik betreibt, wenn er jetzt statt schärferer Gesetze mehr Demokratie fordert?"

Auf das zauberwort "bitte" will ich gerne reagieren.
Mir geht es darum auf den Unterschied zwischen Norwegen und Deutschland hinzuweisen. In Norwegen gibt es, dank Jens Stoltenbergs Regierung bereits ein Vorratsdatenspeicherungsgesetz. In Norwegen gibt es eine rechtspopulistische Partei mit 22 % Stimmenanteil im Olsoer Parlament, in Deutschland dagegen nicht..

Auf diesem Hintergrund mag Jens Stoltenberg von ganz anderen Motiven getragen sein, wenn er droht, das Bild von Norwegen gegenwärtig als Idyll zu zeichnen und eine Offenheit im gesellschaftlichen Diskurs betreibt, die eine bereits vorhandene rechtspopulistische Partei mit deren kruden Parolen, Forderungen nicht mehr salonfähig machen muss oder will, sondern die bereits in der norwegischen Gesellschaft salonfähig angekommen sind.

Da erlebe ich gegewärtig ein ziemliches Missverständnis in der Bewertung der Haltung der norwegischen Regierung, voran von Ministerpräident Jens Stoltenberg.

Wie Du darauf kommst, es könne hier um einen Annäherung des Terrors durch Jens Stoltenberg gehen, den Breivik exekutierte, ist schon ziemlich konstruiert.
Warum?,
um meine Meinung denunizierend als indiskutabel abzuwerten?
Liest Du gar keine Zeitung?, dass Du mir hier so perfide kommst?

Es sind norwegische Journlisten, darunter im sonntäglichen Frühschoppen bei Phoenix, die die Gefahr des Idylls beschwören, dass Jens Stoltenberg mit seiner Offenheit nach rechts- wie linksextrem betreibt, die an der norwegischen Wirklichkeit eher vorbeigeht

Schön wäre es, wenn wir einen achtsamen Umgang in der Bewertungen unserer Meinungen pflegen könnten und jede Art von abwertenden Entgleisungen meiden.
.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 23:56
@Uwe Theel

"Könntest Du bitte einmal erklären, ob Du mit Deinen o.a. Sätzen erklären willst, dass Jens Stoltenberg einen Annäherungspolitik an den terror auch nur eines Anders breivik betreibt, wenn er jetzt statt schärferer Gesetze mehr Demokratie fordert?"

Auf das zauberwort "bitte" will ich gerne reagieren.
Mir geht es darum auf den Unterschied zwischen Norwegen und Deutschland hinzuweisen. In Norwegen gibt es, dank Jens Stoltenbergs Regierung bereits ein Vorratsdatenspeicherungsgesetz. In Norwegen gibt es eine rechtspopulistische Partei mit 22 % Stimmenanteil im Olsoer Parlament, in Deutschland dagegen nicht..

Auf diesem Hintergrund mag Jens Stoltenberg von ganz anderen Motiven getragen sein, wenn er droht, das Bild von Norwegen gegenwärtig als Idyll zu zeichnen und eine Offenheit im gesellschaftlichen Diskurs betreibt, die eine bereits vorhandene rechtspopulistische Partei mit deren kruden Parolen, Forderungen nicht mehr salonfähig machen muss oder will, sondern die bereits in der norwegischen Gesellschaft salonfähig angekommen sind.

Da erlebe ich gegewärtig ein ziemliches Missverständnis in der Bewertung der Haltung der norwegischen Regierung, voran von Ministerpräident Jens Stoltenberg.

Wie Du darauf kommst, es könne hier um einen Annäherung des Terrors durch Jens Stoltenberg gehen, den Breivik exekutierte, ist schon ziemlich konstruiert.
Warum?,
um meine Meinung denunizierend als indiskutabel abzuwerten?
Liest Du gar keine Zeitung?, dass Du mir hier so perfide kommst?

Es sind norwegische Journlisten, darunter im sonntäglichen Frühschoppen bei Phoenix, die die Gefahr des Idylls beschwören, dass Jens Stoltenberg mit seiner Offenheit nach rechts- wie linksextrem betreibt, die an der norwegischen Wirklichkeit eher vorbeigeht

Schön wäre es, wenn wir einen achtsamen Umgang in der Bewertungen unserer Meinungen pflegen könnten und jede Art von abwertenden Entgleisungen meiden.
.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Joachim Petrick schrieb am 01.08.2011 um 23:57
@Uwe Theel

"Könntest Du bitte einmal erklären, ob Du mit Deinen o.a. Sätzen erklären willst, dass Jens Stoltenberg einen Annäherungspolitik an den terror auch nur eines Anders breivik betreibt, wenn er jetzt statt schärferer Gesetze mehr Demokratie fordert?"

Auf das Zauberwort "bitte" will ich gerne reagieren.
Mir geht es darum auf den Unterschied zwischen Norwegen und Deutschland hinzuweisen. In Norwegen gibt es, dank Jens Stoltenbergs Regierung bereits ein Vorratsdatenspeicherungsgesetz. In Norwegen gibt es eine rechtspopulistische Partei mit 22 % Stimmenanteil im Olsoer Parlament, in Deutschland dagegen nicht..

Auf diesem Hintergrund mag Jens Stoltenberg von ganz anderen Motiven getragen sein, wenn er droht, das Bild von Norwegen gegenwärtig als Idyll zu zeichnen und eine Offenheit im gesellschaftlichen Diskurs betreibt, die eine bereits vorhandene rechtspopulistische Partei mit deren kruden Parolen, Forderungen nicht mehr salonfähig machen muss oder will, sondern die bereits in der norwegischen Gesellschaft salonfähig angekommen sind.

Da erlebe ich gegewärtig ein ziemliches Missverständnis in der Bewertung der Haltung der norwegischen Regierung, voran von Ministerpräident Jens Stoltenberg.

Wie Du darauf kommst, es könne hier um einen Annäherung des Terrors durch Jens Stoltenberg gehen, den Breivik exekutierte, ist schon ziemlich konstruiert.
Warum?,
um meine Meinung denunizierend als indiskutabel abzuwerten?
Liest Du gar keine Zeitung?, dass Du mir hier so perfide kommst?

Es sind norwegische Journlisten, darunter im sonntäglichen Frühschoppen bei Phoenix, die die Gefahr des Idylls beschwören, dass Jens Stoltenberg mit seiner Offenheit nach rechts- wie linksextrem betreibt, die an der norwegischen Wirklichkeit eher vorbeigeht

Schön wäre es, wenn wir einen achtsamen Umgang in der Bewertungen unserer Meinungen pflegen könnten und jede Art von abwertenden Entgleisungen meiden.
.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 00:08
@Uwe Theel

Die Dinge liegen einfacher als Du sie scheinbar wahrnimmst. 936 ging es darum, während der Olympischen piele, den fortlaufend völkischen Terror aus dem öffentlichen Leben zu verdammen und ein olympisch international friedensorintierte Idyll vorzugaukeln.

Heute wird in ganz Europa medial das Idyll von gesellschaftlichem Frieden vorgegaukelt, obgleich es nicht nur in den erweiterten Kampfzonen der NATO seit Nine Eeleven hungernd, elendig weltweit mörderisch brennt.

Treibt Dich diese Tatsache eigentlich gar nicht um?

Eine Rose ist eine Rose, eine Meinung ist eine Meinung.

An meinem Verstand wirst Du kaum zweifeln können, wenn überhaupt, dann an Deinem eigenen Verstand. Also am besten ist es, wenn Du es schon nicht mit den abwertenden Gedanken lassen kannst, Du bleibtst bei Dir mit solchen übergriffig abwertenden Aussagen.
Lee Berthine schrieb am 02.08.2011 um 00:35
Mal eine ganz andere und außergewöhnliche Sichtweise auf den Täter Breivik. (Der womöglich Gedanken vieler anderer in die Tat umsetzte?)
Danke.
Muss das aber morgen nochmal lesen, habs noch nicht so ganz verstanden.
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 00:48
@Lee Berthine

Herzlich Willkommen beim Lesen und Kommentieren
Lee Berthine schrieb am 02.08.2011 um 10:13
Hallo Joachim, danke fürs herzliche willkommen!
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 10:38
@Lee Berthine

"Hallo Joachim, danke fürs herzliche willkommen!"

Hallo Lee Berthine,

gerne geschehen,

Bis später
Lee Berthine schrieb am 02.08.2011 um 00:35
Mal eine ganz andere und außergewöhnliche Sichtweise auf den Täter Breivik. (Der womöglich Gedanken vieler anderer in die Tat umsetzte?)
Danke.
Muss das aber morgen nochmal lesen, habs noch nicht so ganz verstanden.
apatit schrieb am 02.08.2011 um 08:42
"Heute wird in ganz Europa medial das Idyll von gesellschaftlichem Frieden vorgegaukelt, obgleich es nicht nur in den erweiterten Kampfzonen der NATO seit Nine Eeleven hungernd, elendig weltweit mörderisch brennt." Das ist eine Tatsache, die freilich eine bestimmte (Klasse) der es dabei recht gut geht, nicht zum Thema machen will!!!
apatit schrieb am 02.08.2011 um 10:04
Krieg gegen Lybien war geplant! - General Wesley Clark ( You Tube )
Lee Berthine schrieb am 02.08.2011 um 10:09
@apatit
Dass Kriege weltweit geführt werden und dass viele Menschen leiden, während andere von der Situation profitieren, ist mir ja bekannt.

Ich sehe nur nicht, warum der Breivik mit seiner kaputten Psyche dadurch besser verständlich werden kann.
In der Welt gibt es viele völlig gestörte und kranke Geschehnisse, aber kann das allein erklären, dass Einzeltäter Amok laufen?

Für mich ist das ein kompliziertes Puzzle und ich bin daher nicht mehr so schnell in meinem Urteil wie früher.
apatit schrieb am 02.08.2011 um 10:36
Lee Berthine, … Kreuzzugsmentalität – die man beobachtet von Staaten, und was hat den der Irre aus Norwegen gemacht…? (Er kämpft gegen Vertreter des Multikulturalismus, Marxisten und Muslime für die er Probleme in Europa verantwortlich macht.) Das kennt man doch, deswegen habe ich den US- General Clark mit ins Spiel gebracht. Der hat bestimmt mächtig Ärger bekommen...
Joachim Petrick schrieb am 03.08.2011 um 00:22
@apatit

"Krieg gegen Lybien war geplant! - General Wesley Clark ( You Tube )"

das past gut zur Garantenkrieger Theorie, die besagt, die USA helfen den öl- ,gasexportierenden Ländern der Despoten der Kojoten im Falle innerer und äußerer Gefahrenlagen durch miltärische Interventionen, u. a. dadurch, das Demokratiebewegungen militarisiert zerstreut werden.

Zum Dank für diesen Grantenkriegerstatus Deal erhalten die USA, NATO- Länder darunter Europa die Zusicherung stabiler Öl- und Gaslieferungen und -preise
Lee Berthine schrieb am 04.08.2011 um 18:58
@ Joachim Petrick

(... Interessant ! )
Lee Berthine schrieb am 04.08.2011 um 18:58
@ Joachim Petrick

(... Interessant ! )
Joachim Petrick schrieb am 05.08.2011 um 01:31
@Lee Berthine

(... Interessant ! )

wieso?
Lee Berthine schrieb am 02.08.2011 um 10:23
@Joachim Petrick

Ich denke immer noch über den Titel nach "von der formierten Gesellschaft zum formatierten Krieg".

Unsere gesellschaftlichen Abläufe (von Sozialleben kann man ja teilweise nicht sprechen) sind vielfach so standardisiert, mechanisiert und automatisiert, dass sie tatsächlich menschlichen Zügen entbehren.
Wir als Individuen fügen uns vielfach in Sachzwänge, vorgegebene Rahmenbedingungen und aufeinanderfolgende Arbeitsschritte ein, um unser Arbeits- und Überleben zu sichern.
Wir MÜSSEN, oder? Oder hält uns nur die Angst davon ab, uns teilweise unmenschlichen Rahmenbedingungen und Ereignissen unserer zeitgenössischen Welt offen entgegenzustellen und dagegen anzugehen?
Ist denn die MASCHINE (um diese Kurzusammenfassung für unsere technischen Errungenschaften) sowieso stärker oder kann der Mensch sie noch in den GRIFF bekommen?

Das ist die Frage, die ich mir bei der ganzen Sache stelle. Das geht zwar etwas vom Thema der ermordeten Jugendlichen in Norwegen weg.

Geht das ein wenig in die Richtung, in die du denkst?
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 15:09
@Lee Berthine

"........oder kann der Mensch sie noch in den GRIFF bekommen?"

Das ist es glaube ich, woran wir notwendig scheitern, etwa allein, auf eigene Faust, oder in fremden Namen, ohne Blick auf den Nebenmann/-frau unsere Eine Welt bis zur Selbstermächtigung von Terror auf einen Großen Kampf, einen Großen An- Schlag in Griff kriegen zu wollen.

Unsere Eine Welt ist voller struktureller Gewalt und Terror, die täglich, selbst im Privaten, ungeheuer dunkel in Situationen der Verzweiflung, Not, Selbstüberschätzung, Größenwahn beim "Coming Home" von erkennbar sichtbar wie geheimen Fronten als "Blaupause" zur "unabdinglichen Nachahmung" lockt?
Lee Berthine schrieb am 02.08.2011 um 20:02
...eine Art unsichtbarer und ungreifbarer Krieg also, den der Mensch zwar erleiden, aber dem er nicht entrinnen kann?

Ein Krieg, den manche Individuen so stark verinnerlichen, dass sie ihn in der Außenwelt wiederum sichtbar in Szene setzen?

Aus meiner Sicht fehlt da ein Instrument zur Selbststeuerung und Beruhigung.
Ich zum Beispiel bin ja Freundin meditativer und kontemplativer Übungen, um nicht jeden (aggressiven) Impuls gleich in die Tat umsetzen zu müssen oder wollen.
Dazu hab ich doch schließlich meinen Geist und Verstand. Um mich selbst ein kleines bißchen in den Griff zu bekommen.
Joachim Petrick schrieb am 03.08.2011 um 00:15
@Lee Berthine

"Dazu hab ich doch schließlich meinen Geist und Verstand. Um mich selbst ein kleines bißchen in den Griff zu bekommen."

Interessant!

Aber was is, wenn jemand sich, wie Breivik, jahrelang überangepaßt scheinbar unter Kontrolle hat und sich stoisch wie beharrlich die Erlaubnis von irgendwo und wie herbeifaselt, außer Kontrolle zu geraten?
Joachim Petrick schrieb am 03.08.2011 um 00:27
"Ein Krieg, den manche Individuen so stark verinnerlichen, dass sie ihn in der Außenwelt wiederum sichtbar in Szene setzen?"

Interessante Deutung.

Oder darunter höllisch keiden, dass ein Krieg über zehn Jahre eskalierend vor sich hinköchlend, als nicht relevant gesellschaftlich wie medial beschwiegen wird, wie in Afghanistan.
Joachim Petrick schrieb am 03.08.2011 um 00:27
@Lee Berthine

"Ein Krieg, den manche Individuen so stark verinnerlichen, dass sie ihn in der Außenwelt wiederum sichtbar in Szene setzen?"

Interessante Deutung.

Oder darunter höllisch keiden, dass ein Krieg über zehn Jahre eskalierend vor sich hinköchlend, als nicht relevant gesellschaftlich wie medial beschwiegen wird, wie in Afghanistan.
Joachim Petrick schrieb am 03.08.2011 um 00:27
@Lee Berthine

"Ein Krieg, den manche Individuen so stark verinnerlichen, dass sie ihn in der Außenwelt wiederum sichtbar in Szene setzen?"

Interessante Deutung.

Oder darunter höllisch keiden, dass ein Krieg über zehn Jahre eskalierend vor sich hinköchlend, als nicht relevant gesellschaftlich wie medial beschwiegen wird, wie in Afghanistan.
Lee Berthine schrieb am 03.08.2011 um 09:45
@Joachim

Zum Breivik kann ich persönlich nicht soviel sagen, ich kenne seine Biographie und Geschichte kaum. Weiß nur, dass er ein Scheidungskind war.

Stimmen, die einen Befehl zum Töten gaben, haben angeblich schon viele gehört, das könnte eine Art Schizophrenie sein.

Was dann?!
Ich glaube nicht, dass man Geistesgestörte 100%ig erfolgreich von Ihrem Tun abhalten kann - wahrscheinlich hilft da nur beten und konsequente Zuwendung.

Um ganz drastisch zu werden: für mich war auch Hitler (z.B.) ein Geistesgestörter, der in der psychischen Grundlage der damaligen Bevölkerung auf starke Resonanz gestoßen ist.
Eine kollektive Psychose womöglich, die nur von vielen wenigen erkannt und abgelehnt und bekämpft wurde. Mit zum Teil tödlichen und schrecklichen Folgen.

Meine einzige Hoffnung ist und bleibt, dass der Lerneffekt aus diesen Geschehnissen nachhaltig genug ist.
Joachim Petrick schrieb am 03.08.2011 um 12:43
@Lee Berthine

"Um ganz drastisch zu werden: für mich war auch Hitler (z.B.) ein Geistesgestörter, der in der psychischen Grundlage der damaligen Bevölkerung auf starke Resonanz gestoßen ist.
Eine kollektive Psychose womöglich, die nur von vielen wenigen erkannt und abgelehnt und bekämpft wurde. Mit zum Teil tödlichen und schrecklichen Folgen."

Das klingt relevant.

Womöglich hat sich Hitler, in München 1919 angekommen, gewundert, dass die Reichsdeutschen seine Wiener Schmäh als bare Münze für ein Partei Programm nahmen.
Lee Berthine schrieb am 04.08.2011 um 10:26
@Joachim Petrick

Ich habe meinen Kommentor ernst gemeint und auch lange genug über die Thematik nachgedacht (und mich mit Geschichte, Soziologie und Psychologie beschäftigt, dass ich erwarte, von dir ernstgenommen zu werden.

Durch die Worte:
"Das klingt relevant.

Womöglich hat sich Hitler, in München 1919 angekommen, gewundert, dass die Reichsdeutschen seine Wiener Schmäh als bare Münze für ein Partei Programm nahmen."

fühle ich mich verhöhnt, missinterpretiert und gewollt unverstanden.

Schade, aber that´s life.
Joachim Petrick schrieb am 04.08.2011 um 15:57
@Lee Berthine

"....fühle ich mich verhöhnt, missinterpretiert und gewollt unverstanden. "

Ich wollte Dir gerade besonders in der Deutung Hitlers als Psychopath Nahrung anbieten, weil Psychopathen nicht selten von außen Impulse Richtung undifferenzierter "Hochachtung" brauchen, um ihr Innerstes als angebliche einzige Wahrheit als Heilsbotschaft nach Außen zu kehren.

Ich sehe da keine Verhöhnung Deiner Person, noch einen Widerspruch zu Deiner aufschlussgebenden Intention.
Lee Berthine schrieb am 04.08.2011 um 18:49
Danke Joachim Petrick, aber ich glaube wir haben evtl. ein Verständnisproblem.

"meine aufschlussgebende Intention"?

Ich finde aber übrigens deine Schlussfolgerungen auch sehr relevant und aufschlussreich.

Es geht ja in Politik und Geschichte oder zeitgenössischem Geschehen nicht um "Heilsbotschaften", sondern um Interaktion, also Wechselwirkungen zwischen Individuen in Gedanken und Tat.
Und dazu braucht es immer eine Resonanz, das heißt ein Gegenüber, der auf ähnlicher Wellenlänge funkt und den eigenen Impuls verstärkt.

Selbstherrliche Psychopathen, wie du und ich sie scheinbar meinen, verzichten gelegentlich auf die Resonanz und/oder soziale Kontrolle und haben noch dazu in sich selbst kein Instrument zur Selbstregulation.

Hiermit hoffe ich, wieder einen Bogen zu deinem ursprünglichen Thema "Breivik Krieg" geschlagen zu haben.

Ich kann auch ohne deinen Respekt gut leben, finde aber unseren Dialog hier nicht wirklich tiefgehend oder geistig anregend.
Joachim Petrick schrieb am 04.08.2011 um 23:08
@Lee Berthine

"Es geht ja in Politik und Geschichte oder zeitgenössischem Geschehen nicht um "Heilsbotschaften", sondern um Interaktion, also Wechselwirkungen zwischen Individuen in Gedanken und Tat.
Und dazu braucht es immer eine Resonanz, das heißt ein Gegenüber, der auf ähnlicher Wellenlänge funkt und den eigenen Impuls verstärkt."

Das klingt schlüssig!

Woher weißt Du das?

Sind nicht Heilsbotschaften der Gründungsmythos vieler Parteien?

Auf jeden Fall, ist das, was Du hier anführst, für ganze politische Gruppen insofern interessant, für gesellschaftspolitsche Verstörungen, Auf- und Abbrüche, entgleitende Umwälzungen zu sorgen, um sich dann im Rauch der Ereignisse, ein ganz anderes, ein eigenes Müttchen zu kühlen!; oder?

Übrigens kam ich im Fall Hitler auf die Wiener Schmäh, weil die Wiener Schmäh so gut in der Hitler Biografie von Brigitte Hamann
"Hitlers Wiener Jahre"
beschrieben wird.

Ich hoffe, Du erkennst, dass ich das, was ich schreibe, hier mit Ernst und Bedacht schreibe.
Joachim Petrick schrieb am 05.08.2011 um 01:42
@Lee Berthine

"Ich kann auch ohne deinen Respekt gut leben, finde aber unseren Dialog hier nicht wirklich tiefgehend oder geistig anregend."

Mein Respekt ist Dir gewiss, für den Tiefgang mit geistiger Anregung wären wir beide gleichermaßen veranwortlich!, oder?

Ich finde das ist uns doch schon irgendwie, mehr als ansatzweise, gelungen!, oder?

Bist Du nun mit Dir oder mir so streng?

Ich sachma, ich kann auch "tiefgehender", komme aber selten dazu, weil ich zwischendurch so lachhafte Gedankengänge finde und unterhaltsam zum Besten geben möchte.
Lee Berthine schrieb am 06.08.2011 um 11:05
@ Joachim Petrick

Was du schreibst, klingt vorsichtig, einmal von hinten nach vorn und seitlich dran vorbei wieder in großem Bogen zurück - und ich steh jetzt hier und hab das Gefühl, irgendeine Schlinge zieht sich - ganz weit in der Ferne und doch um mich herum - zusammen.

Was anders kann ich noch schreiben als:

was du schreibst klingt überzeugend.
Joachim Petrick schrieb am 07.08.2011 um 11:17
@Lee Berthine

",,,was du schreibst klingt überzeugend."

Das kling nach dem Vorlauf nach bedingungsloser Kapitulation vor der allgemein dunkel floatierenden Meinungsgemengelage , wie es mit Gewissheit von Dir aber nicht gemeint ist?
Joachim Petrick schrieb am 07.08.2011 um 11:17
@Lee Berthine

",,,was du schreibst klingt überzeugend."

Das kling nach dem Vorlauf nach bedingungsloser Kapitulation vor der allgemein dunkel floatierenden Meinungsgemengelage, samt verfügbarem Kenntnisstand, wie es mit Gewissheit von Dir aber nicht gemeint ist?
zelotti schrieb am 02.08.2011 um 13:33
Du hast ein Datum vergessen, der 12.9. 1683

Ich denke, man sollte genau schauen, wie die USA die Islamkritikerszene in Europa nach dem 11. September entwickelt haben.
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 14:33
@zelotti

"Du hast ein Datum vergessen, der 12.9. 1683 "

Danke für die Präzisierung der Schlacht vor Wien mit Prinz Eugen als Retter des "Abendlandes§" mit polnischen Militär Potentialen und Mitteln gegen die Osmanen und Franzosen als listenreiche Kombattanten der Türken im Hintergrund.
Joachim Petrick schrieb am 02.08.2011 um 14:57
@zelotti

"Ich denke, man sollte genau schauen, wie die USA die Islamkritikerszene in Europa nach dem 11. September entwickelt haben."

Genau!

"Die Frage ist doch, ob die sogenannten Kreuzritter vom Schlage eines mutmaßlichen Massenmörders A. Breivik es als Norweger (Norwegen, das Öl- , Gas- Ressourcen Scheichtum des Nordens mit einem ungeheuren Staatsfond von etwa 400 Miilliarden €/80.000 €/Staatsbürger) ) ihren arabischen Vettern gleichtun wollen, die unter dem Pseudonym Al Quaida Nine Eleven 2001 einen mörderischen Angriff auf die Twin Towers des WTC in New York selbstmörderisch exekutiv starteten, um über einen Crash an der Wallstreet die eigenen Lansleute daheim, voran die Ressourcen- und Finanzdespoten ins Mark ihres Vermögens an der Wallstreet zu treffen, weil diese ihre ungeheures Vermögen weltweit in anderen Ländern investiert, statt ihr Vermögen für die angeblich islamische Revolution durch den unselig unheilig Heiligen Krieg zu mobilisieren?"
zelotti schrieb am 02.08.2011 um 21:16
Was ich meine ist: die Islamkritikerszene in Europa ist nicht aus dem Himmel gefallen, sondern wurde gezielt entwickelt und unterstützt durch das State Department u.a. Es ist ja auch kein Wunder, dass Hetzer wie Hirsi Ali sofort Angebote aus den Staaten bekamen.

Breivik war offensichtlich bei einem Treffen in Großbritannien 2002(!) dabei.
Joachim Petrick schrieb am 03.08.2011 um 00:12
@zelotti

"Was ich meine ist: die Islamkritikerszene in Europa ist nicht aus dem Himmel gefallen,...."

Interessant, aber die die Denunzierung der Multikulti Gesellschaft als gescheitertes Projekt von ganz unterschiedlicher Seite, ist auch nicht.om Himmel gefallen, samt islamistischer Aufladung der Migrationsszene von innen wie außen in Europa?
Joachim Petrick schrieb am 04.08.2011 um 01:11
Burning News!"

A. Breivik soll, lt. Polizeibericht gestern nach weiterem Verhör, erklärt haben, er habe nach dem Ende seines Massakers auf der Insel Utaya am 22. Juli 2011 in aller Ruhe die Polizei in Oslo angerufen und erklärt, er wolle sich widerstandslos der Polizei ergeben.

Was dann ja auch "formatiert" passiert ist.
Lee Berthine schrieb am 04.08.2011 um 19:01
...Interessant...
Lee Berthine schrieb am 04.08.2011 um 19:01
...Interessant...
Joachim Petrick schrieb am 05.08.2011 um 01:30
@Lee Berthine

"..Interessant..."

Ja, aber in welcher Hinsicht genauer?
Lee Berthine schrieb am 06.08.2011 um 11:09
@Lee Berthine

"..Interessant..."

Ja, aber in welcher Hinsicht genauer?

@ Joachim Petrich
Als Antwort auf diese Frage liegt mir spontan auf der Zunge:

--- in "papageiologischer" Hinsicht, denn ich habe mich aus Ärger über deine Art, meine Kommentare zu beantworten, dazu hinreißen lassen, dein "interessant" nachzuäffen.

Möchte mich aber offiziell für diese meine Schwäche entschuldigen.
Joachim Petrick schrieb am 07.08.2011 um 11:13
@Lee Berthine

"--- in "papageiologischer" Hinsicht, denn ich habe mich aus Ärger über deine Art, meine Kommentare zu beantworten, dazu hinreißen lassen, dein "interessant" nachzuäffen.

Möchte mich aber offiziell für diese meine Schwäche entschuldigen"

Entschuldigung herzlich angenommen.

Wie wäre es, wenn ich nächstes Mal nicht nur einfach interessant sondern verflucht interessant schreibe?

Spass beriseite, Ernst bleibe hier.

Mit "uinteressant" meine ich, da stellen sich interessant weitergehende Fragen, ide ich selber zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht hinreichend eingehend beantworten kann
Lee Berthine schrieb am 07.08.2011 um 11:21
@Joachim Petrick

"Wie wäre es, wenn ich nächstes Mal nicht nur einfach interessant sondern verflucht interessant schreibe?"

Lieber Joachim, das wäre verflucht interessant!

(wer kann schon alle Fragen hinreichend beantworten? Wenn das für den freitag ein Aufnahmekriterium wäre, dann würde hier wohl kaum noch jemand bloggen und/oder kommentieren)

Mein Vorschlag: Mut zum stümperhaften Dilettieren auch in schwierigen Fragen, denn das hier ist eine Art Experimentierfeld und keine wissenschaftliche Doktorarbeit, oder?
Joachim Petrick schrieb am 08.08.2011 um 01:26
@Lee Berthine

"Mein Vorschlag: Mut zum stümperhaften Dilettieren auch in schwierigen Fragen, denn das hier ist eine Art Experimentierfeld und keine wissenschaftliche Doktorarbeit, oder?"

Dieser Satz, recht verstanden, wahrhaftig genommen, verfügt die Kraft, die Wirkung eines Befreiungsschlages menschlicher Kommunikation zu entfalten.

Der Satz gefällt mir gut. Danke!
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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