Ursula von der Leyen gießt ohne Erbarmen "bekümmert" bürokratischen Hohn und Spott auf die bildungsfern Armen
Im Habitus der Kümmerin gießt Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen bürokratischen Hohn und Spott auf die blidungsfern Armen.
Es kam, wie es kommen mußte. das Bildungspaket der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen floppt.
Erst 10 % der berechtigten Antragsteller/innen auf Zuschüsse für außerschulische Bildunsangebote, Nachhilfe, Sport, Musik, Mittagstischzuschüsse für ihre Kinder haben ihren Antrag auf Zuwendung, trotz drohender Frist bis Ende April für den Berechtigungszeitraum seit Januar 2011 gestellt.
Ein Runder Tisch in Berlin, an dem ausgerechnet die Silverbände nicht beteiligt sind, solles, nebst Fristverlängerung richten.
Ursula von der Leyens öffentliche Einlassung zu dem ganzen Bildungspaket Dilemma klingt wie wohl dosiert feinstofflicher Hohn und Spott auf die Antragsberechtigten
"Jetzt gehe es für alle beteiligten, Eltern, Alleinerziehende, ARGES, Behörden, Jugendhilfe, Kirchen, Gewekschaften, Schulen, Vereine, Kommunen, Nachhilfeunternehmen darum, sich zu kümmern. Das seien doch alles nur Anlaufprobleme. Sie werde veranlassen, dass die antragsberechtigten Hartz V- und Wohngeld- Empfänger/innen angeschrieben werden. dann klappt das"
Da werden nicht einmal die Türen in die ARGES, Behörden, Jugendhilfe, Kirchen, Gewekschaften, Schulen, Vereine, Kommunen, Nachhilfeunternehmen klappen, weil die bildugsfern antragsberechtigten Armen nichts mehr fürchten, als ihren Mangel an zielführenden Umgangserfahrungen, Mangel an Lese- und Schreibvermögen offen zu bekennen.
Bürokratismus, samt Antragswesen für berechigte Forderungen, ist für bildungsferne Arme so, als ob Ursula von der Leyen, persönlich anwesend, mit "Wetten dass Sie werden Mllionär!" mit der Ankunft von unerwartetem Reichtum droht.
Den es dann aber doch nicht gibt, weil es, mangels Schreibkenntnissen, am ordnungsgemäß ausgefüllten Antrag fehlt.
Mehr als den bildungsnahen Reichtum fürchten die bildungsfern Armen dieser Welt den Bürokratismus, der angeblich zu diesem bildungsnahen Reichtunm in seiner, drastisch, abgespeckten Form des Wohlstands führt.
So gesehen:
Der Bildungschip im bunten Bildungspaket Verkleidungskleid nimmt arme Kinder auf die Schippe der monetären Wagnis Wippe "WW".
Arbeitsministerin Ursula von der Leyden wurde von der schwarzgelben Bundesregierung das schöne Kleid ihres familienpolitischen Nimbus gekürzt, schon kam sie, angesichts der BVG- Urteil Klatsche für den Bund lang geschürzt überstürzt mit der Idee eines Bildungschips für Hartz IV- Kinder von ganz alleine von der Leine, um ihr verschlissenes Ansehen in Bildungshäppchen, Bildungsschnittchen mit "Wagniskapital" unterm Arm als Chip- Schnäppchen für die bildungfern Armen zu Markte zu tragen.
Dass über die Hintertür der Einführung des Bildungschips als „Hundemarke“ für Hartz IV-Empfänger/innen Kinder eine Ausweispflicht für diese praktiziert wird, ficht Ursula von der Leyen, trotz Datenschutz Einrede ihrer Familienminister Kollegin Schröder, nicht an.
Dass durch die faktisch eingeführte Ausweispflicht für Kinder, Heranwachsende bei alltäglichen Angelegenheiten, die Unbeschwertheit der Kindheit und Jugend Schaden nimmt, wird bisher noch nicht einmal ansatzweise bedacht.
Dabei ist jetzt schon klar, das der Bildungschip im schmucken Verpackungsdress eines Bildungspakets der kleine Bruder der Riesterrente ist, um nun, statt der Lobby der Deutschen Versicherungswirtschaft, den Nachhilfekonzernen, Fitness- Ketten zum Wohlgefallen von der Ganzheit der gemeindenahen Bildungspolitik beachtlich Schnittchen- und Häppchenweise ganze Teile abzuknapsen.
Für Nachhilfekonzerne, Fitness- Ketten ist der Bildungschip, beworben nicht beworben, ein gefundenes Fressen, die Armut Kinder auf die Schippe ihres Datenklau Adressenhandels, lokal und global, untereinander, für sich und weltweit aufgestellte Mikrokredithaie in Spe zu nehmen.
Die vorhandenen gemeinde- , schulnahen Netzwerke für Nachhilfe durch ältere Schüler/innen, Studenten/innen, werden zertrümmert und zerschlagen, weil sich von denen keiner die Investition für ein Bildungschip Lesegerät in Höhe von ca. 250.- € leisten kann.
Verkommt so unser Bildungsgut als immobil stadtteilnahe, gemeindenahe „Ganztagsschulen Referenz“ an unsere Kinder zum „Gefahrengut“ auf vielen wackeligen Rädern rasender Bildungspaket Kisten?
Sind die Riester- Röruprente, das Betreuungsgeld, der Bildungschip gar die ersten
„Leuchttürme“
einer monetären Infrastruktur für die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE), indem sich der Staat mehr und mehr verantwortungslos aus hoheitlichen Aufgaben wie Erziehung, Bildung, Gesundheit, Daseinsvorsorge, Vollbeschäftigung, Wohlstand für alle, samt Altersversorgung stumm und stillschweigend verabschiedet?
Das schnuppert eben stinkig nach der gleichermaßen fatalen Prozedur bei der Einführung des Bildungspaketes, Betreuungsgeldes im anvisierten Umfang von zwei Milliarden €, unter dem fadenscheinigen Vorwand der Wahlfreiheit ür die Erziehenden, einen Kita- Platz oder das Betreuungsgeld zu wählen, ein absehbares Organisationsverschulden beim Aufbau du der Vorhaltung von Kita- Plätzen in den Kommunen, scheinbar aus allen Koalitions Wolken fallend, vom Stapel laufen zu lassen:
“Das konnte die schwarzgelbe Bundesregierung nicht ahnen, dass so wenig das Betreuungsgeld an Stelle eines Kita- Platzes wählen, dass so wenig Berechtigte fristgemäß den Antrag auf das Bildungspaket für ihre Kinder, Heranwachsenden stellen“.
Viele Erziehende werden schon die Hinfahrt zu privaten Kultur- , Sport- , Bildungseinrichtungen in anderen Stadtteilen, Dörfern, Städten gar nicht leisten können, weil ihnen dazu die finanziellen Mittel durch die Abschaffung des Sozialticket genommen wurden.
Die Folge wird die Öffnung der Büchse der Pandora sein, dass der Bildungschip,die Bildungspakete großartig verteilt, wenig von den berechtigten Empfängern/innen genutzt, einen unkontrolliert regen Schwarzmarkt Handel auslösen wird.
Ganz abgesehen davon, dass neben Nachhilfekonzernen, Fitness- Ketten, „Erziehenden“, die Kinder, Heranwachsenden gierig auf diesen Bildungschip mehr und mehr die Hemmung verlieren, diesen anderen Kindern, Heranwachsenden druckvoll lockend abzuhandeln, gar erpresserisch „abziehend“ zu klauen?
Irgendwie wirken Riesterrente, Betreuungsgeld, dieser Bildungschip auf mich wie die folgende kleine Geschichte:
„Es war einmal ein Land, dass hatte seinen Landeskindern versprochen, eine Infrastruktur samt Brücken einer Eisenbahn im Lande u bauen.
Da die bereitgestellten, eingeworbenen Steuermittel zweckentfremdet anderweitig verbraten wurden, baute der Landesvater, statt fester Brücken über den Tälern der Entbehrung, des Jammers für die Bahnen, nur fragile Hängebrücken für einzelne Personen, sich über das gemeindenahe Tal des Jammers in die Zukunft hangelnd zu wagen und angeblich die wunderbare Bildungsaussicht individuell von ganz oben, bei voller Wahlfreiheit, im Tal der Bildungsnahen zu genießen.
Damit der regierungsamtliche „Steuerbetrug“ nicht so direkt auffiele, wurden die Hängebrücken vom Landesvater, der Landesmutter als das Nonplusultra der Neuen Zeit für Bahnstrecken mit einem Millionen Werbeetat medienwirksam flächendeckend, landauf, landab, treppauf, treppab, angepriesen.“
Nach dieser kleinen Geschichte wird wohl dem Letzten klar, der Zug der Kultur- und Bildungszeit fährt bildungschipfern woanders.
Nicht nur diese kleine Geschichte über den Bildungschip macht mich nachdenklich.
Sie auch?
JP
www.focus.de/politik/schlagzeilen/nid_70317.html
Runder Tisch zum Bildungspaket zusammengekommen
Berlin (dpa) – Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ist mit Vertretern der Kommunen und der Länder zusammengekommen. Bei dem runden Tisch heute geht es um die Anlaufschwierigkeiten beim Bildungspaket für 2,5 Millionen bedürftiger Kinder. Die Leistungen daraus sollen bekannter gemacht werden. Dabei geht es um ein warmes Mittagessen in Kitas und Schulen, Mitgliedsbeiträge für Sport- und Musikvereine, Kosten für Tagesausflüge und in Ausnahmefällen auch Nachhilfe. Bisher wurde das Bildungspaket nur zurückhaltend angenommen.