Joachim Petrick

Frag Lacher in den Bauch

05.10.2011 | 17:44

War Adam das erste Opfer des "Burn- Out- Syndroms"?

War Adam auf den Honigrouten im Paradies das erste Opfer des "Burn- Out- Syndroms"?

Sind Despoten, Verbrecher, Gangster, Bankster, Ganoven, Halunken, Hallenser, Haleser, Schurken, Subventionsbetrüger, Leistungsbetrüger, Steuerhinterzieher, Reiche, Arme, Kleinkriminelle, Schwarzseher, Schwarzfahrer, Arbeitslose, Hartz IV- Empfänger  
"Burn- out" gefährdet?


 Graham Greene verhalf dem Begriff "Burn- out" als erster Romancier mit seinem Roman aus dem Jahr 1960 ,  Titel „A Burnt-Out Case“, zu erster Medien Prominenz. In diesem Roman geht es um einen desillusionierten Architekten, der  seinen Architekten Beruf hinwarf, um übergangslos im afrikanischen Dschungel unterzutauchen.

Burnout wird in der „Internationalen Klassifikation der Erkrankungen“ als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der totalen Erschöpfung“ mit dem Diagnoseschlüssel Z73.0 erfasst. Er gehört zum (übergeordneten) Abschnitt Z73 und umfasst „Probleme mit Bezug auf Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung“ (die ICD wird auch für den Dialog zwischen Krankenkassen und Ärzten genutzt). Nach dieser Einstufung ist der Burnout eine Rahmen- oder Zusatzdiagnose und keine (!) Behandlungsdiagnose, die zum Beispiel die Einweisung in ein Krankenhaus ermöglichen könnte.
( de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom )

Dabei darf vermutet werden, dass bereits Adam in biblischen Ausmaßen und Tragweiten im Paradies vom Burn- Out- Syndrom erfasst wurde.

Wobei Adam unseliger Weise drei Dimensionen des Burn- Out- Syndroms unterworfen ward, ohne dass, weder Gott noch Eva, Adam  heilend, zur Seite stehend einschreiten konnten:
(1) Adam erfaßte eine überwältigende Erschöpfung (overwhelming exhaustion) durch fehlende emotionale und physische Ressourcen (Energien) als persönlicher Aspekt,
(2) Adam ergriffen Gefühle des Zynismus und der Systemermattung im Paradies, Distanziertheit (detachment) von der paradiesischen Aufgabe (job) als zwischenmenschlicher Aspekt und
(3) Adam ward frierend von einem Gefühl der Wirkungslosigkeit geschüttelt (inefficacy - wegen mangelnder Ressourcen) samt verminderter Leistungsfähigkeit als Aspekt der Selbst-Bewertung (Selbstbild).

Besonders betroffen war Adam in seiner selbsgewählten Berufung, Gottes Kümmerer im  Paradies zu sein, mit der viele Menschen, lange unerkannt traumatisiert schwanger laufend, später als bekennende Klienten zu tun haben, die sich in emotional belastenden Situationen befinden, bzw. befanden.

Nach dem ICD Diagnoseschlüssel Z73.0 durfte nicht einmal Gott, geschweige denn Eva, Adam auf Krankenschein bei "Göttern in Weiss"  in eine Klinik einweisen lassen.

Verzweifelt drängte Eva im Paradies in inbrünstiger Ratlosigkeit,
"Wie kann ich meinem mir monogam angetrauten Gatten Adam aus seinem Burn- Out- Syndroms verhelfen",
mit Gebetsmühlen, frommen Sprüchen, Affirmationen, Morgenseitenschreiben, Meditationen, Wellness Anwendungen,  sexueller Aufklärung  suchend nach Auswegen.
Doch alle Mühen Evas waren, verflixt und zugenäht, nicht von Erfolg gekrönt.

  Erst nach all dieser Vergeblichkeit, forderte Eva eine zufällig herumschleichende Schlange auf, eine Frucht in Gestalt eines Apfels vom Baum der Erkenntnis zu pflücken und Adam und Eva, hündisch brav zu apportieren.
Wie es dann ja auch, Gott war gerade abwesend, nicht da,  geschah.

Plötzllch, nachdem Adam vom gereichten  fleischarmen Apfel gekostet, der voller Vitamin C und Mineralstoffen, wie Kalzium, Eisen war, ergriff Adam nach all seiner Systemermattung erheiternd antriebsstark eine unbändige Klarheit vor dem Herrn im Gedärm, dass er Eva spontan unterhakte, Paradies Paradies mit dem Motto von Otto
"Unternimm Dein  Leben"
sein ließ. als Gottes Kümmerer verließ,  und bäuerlicher Kleinstunternehmer im vegatarischen Bio- Getreide, Bio-  Gemüse Anbau wurde, der seinen Acker, pflügend, Samen säend, erntend,  allein bestellte.

Von einer Veteibung aus dem Paradiese war da zu keinem Zeitpunkt die Rede.
Gott sprach beim Abschied von Adam & Eva aus dem Paradies sichtlich bekümmert und verstört:
"Um des Himmels Willen!
Adam, Eva besinnt Euch!
Ihr könnt mich doch nicht verlassen, mich mit mir selber übrig allein zurücklassen.
Was soll da aus dem Joint Venture  Himmel als Projekt werden, wenn jetzt alles, was vorher hier im Himmel, nun auf Erden immerda geschieht?"

Affirmation:

"Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare."
(Christian Morgenstern)

"Alles was Du heute präsentierst, ist das Vollbild eines Resulat dessen, was Du, gestern gedacht, vergeblich sein wolltest!"

Wer diese Gedanken in seinem Herzen bewegt, kommt mit Sicherheit leichtsilbig mit gelöster Zunge zu folgenden Fragen:

"Sind Despoten, Verbrecher, Gangster, Bankster, Ganoven, Halunken, Hallenser, Haleser, Schurken, Subventionsbetrüger, Leistungsbetrüger, Steuerhinterzieher, Reiche, Arme, Kleinkriminelle, Schwarzseher, Schwarzfahrer, Arbeitslose, Hartz IV- Empfänger  
"Burn- out" gefährdet?"

"Enlarvt das "Burn- Out- Syndrom" Opfer als Täter, Täter als Opfer?",

die nicht sosehr unter ihren Aufgabenstellungen, Berufungen ermattet entgeisert gelitten, sondern unter systemrelevanten Abläufen gelitten haben, denen sie selber in einem bestimmten System und sei es das Paradies, die Bankster- , Gangster, Schurken, Halunken  Hölle,  unterworfen waren, weil diese Abläufe der Entwicklungen, Dinge nicht so liefen, wie sie sich das selber am Anbeginn enthusiastisch hochmotiviert begeistert vorgestellt?"

JP

siehe:

de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom

www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/ereignisse/thema:_burnout_arbeiten_bis_zum_umfallen_/405679?datum=2011-10-05

Arbeiten bis zum Umfallen
Volksleiden Burnout
Film von Annette Hoth

 
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Kommentare
Joachim Petrick schrieb am 05.10.2011 um 18:14
TV Hinweis zum Thema:

maybritillner.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,1021235_idDispatch:10979363,00.html

Burnout
Muss bald ganz Deutschland auf die Couch?

Maybrit Illner Sendung am Donnerstag, 06.10.2011, 22.15 Uhr
GEBE schrieb am 06.10.2011 um 20:05
Das „Land der Dichter und Denker“ hat sich halt das Denken abgewohnt. Und so fehlt der Sinn im Leben.
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 23:04
@GEBE

"Das „Land der Dichter und Denker“ hat sich halt das Denken abgewohnt. Und so fehlt der Sinn im Leben."

geht es nicht eher um das FÜHLEN?
GEBE schrieb am 06.10.2011 um 23:36
Womit nehmen Sie denn den Sinn wahr?
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 23:47
@GEBE

"Womit nehmen Sie denn den Sinn wahr?"

mit Empfindungen, die frei assoziierte Gedanken auslösen, aber noch nicht "Denkmodelle" , das Denken an sich favorisieren
tlacuache schrieb am 05.10.2011 um 19:14
Schwarzfahrer & BundeskanzlerInnen sind ganz besonders
"Burn - out" gefaehrdet...

Man muesste mal den (ebenso korrupten) WWF fragen, wer vorher auf der Liste "gefaehrdeter" liegt...

P.S.
Ich spende in den "Ackermann-Font" gefaehrdeter ExBundeskanzlerinnen noch einen halben Cent dazu...
Beim Westerwelle gibt es sogar eine Altkleiderspendensammlung...
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 19:56
@tlacuache

"Schwarzfahrer & BundeskanzlerInnen sind ganz besonders
"Burn - out" gefaehrdet..."

Warum?,
weil beide Gruppen direkt wie indirekt Politik zum Null Tarif für die Vermögensnahen , Reichen nicht nur erdulden, sondern machen wollen?
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 20:00
@tlacuache

"P.S.
Ich spende in den "Ackermann-Font" gefaehrdeter ExBundeskanzlerinnen noch einen halben Cent dazu...
Beim Westerwelle gibt es sogar eine Altkleiderspendensammlung..."

Bei fehlender Krankheitseinsicht nutzt selbst das nichts.
Im übirgen spült die Diagnose "Burn- Out" nur den Apotheken Moneten der Proleten über rezeptfreie Medikamente Kohle in die Kassen, weil es für Burn Out gar keinen Diagnoseschlüssel gibt, der zu Behandlungen auf Krankenschein berechtigt.
bertamberg schrieb am 06.10.2011 um 14:23
Mal was profanes nicht-satirisches dazu:

Jochen von Wahlert, ärztlicher Direktor einer Klinik, beschrieb die Menschen, die wegen Burnout zu ihm kommen. Es seien erfolgreiche Leute, die sich die Frage stellten, für was sie sich den ganzen Stress in ihrem Berufsleben angetan haben. Sie seien von dem entmutigenden Gefühl gefangen, immer schneller zu rennen und sich doch keinem Ziel zu nähern. Paradox ist: Dennoch wollen sie die Tretmühle des stressigen Arbeitsalltags nicht verlassen, nicht einmal eine Reduktion ihrer Arbeitszeit kommt für sie in Frage.
www.wissen57.de/burn-out-ist-zu-einem-massenphanomen-geworden.html

Gerade bei Stresskrankheiten findet sich der Leidende oft in einem Teufelskreis, weil er sich nicht vorstellen kann, etwas anderes zu machen, er erlebt sich als jemand, der dem Stress hilflos ausgesetzt ist. Anders gesagt: Der Stresspatient fühlt sich Situationen und Entscheidungszwängen ausgesetzt, ohne subjektiv hinreichende Einflussmöglichkeiten zur Steuerung zu haben. Insofern ist sein Problem nicht dasjenige, gesagt zu bekommen, was er tun müsste, sondern ihm wäre erst geholfen, wenn sich ihm eine Perspektive zeigte, wo und wie er sich Freiräume erobern und ein in höherem Grad selbstbestimmtes Leben führen könnte. Burnout ist auch ein Hinweis, dass jemand sich in einer Sinnkrise befindet, und das sind nicht nur einzelne, sondern das Modell Deutschland und einige andere dazu. Noch nie war Analogiedenken so wertvoll wie heute.

Deswegen Glückwunsch an tlacuache, der das schon geschafft hat und viel Glück den anderen.
GEBE schrieb am 06.10.2011 um 20:02
Der Grund ist Geldgier.
So simpel kann's sein.
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 20:05
@bertamberg

"Dennoch wollen sie die Tretmühle des stressigen Arbeitsalltags nicht verlassen, nicht einmal eine Reduktion ihrer Arbeitszeit kommt für sie in Frage."

Interessante Einlassung.

Burn Out kandidaten/innen brauchen, scheint es. die Diagnosestellung "Burn Out" allein dazu, um das zu machen, was andere Pause, Urlaub nennen, der ihnen Zeit und Raum verschafft, ihre "Rundum die Uhr" Verfügbarkeitsmentalität erlaubt zu unterbrechen.
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 20:16
@bertamberg

"Burnout ist auch ein Hinweis, dass jemand sich in einer Sinnkrise befindet, und das sind nicht nur einzelne, sondern
das Modell Deutschland und einige andere dazu. Noch nie war Analogiedenken so wertvoll wie heute"
Und das, wo wir uns doch angeblich auf der sechsspurigen Breitband Internet wie Autobahn ins digitale Zeitalter befinden?
Ist Burn Out eine Art neue Form von psychisch hoch- und abgfahrenen, stofflich wie nicht stofflich gebunden, körpereigen drogengesteuerten Veitstanz der Nerven und Sinne bis über die eigenen Energieressourcen hinaus?
Bereits 20jährige Börsenbroker verfallen so in Burn- Out Koma bis hin zum Herzinfarkt, Hirnschlag?
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 20:17
@GEBE

"Der Grund ist Geldgier.
So simpel kann's sein."

Geldgier, ohne je wirklich über Geld noch Vermögen in der Perpektive zu verfügen!?
GEBE schrieb am 06.10.2011 um 20:37
So ist es.
Es reicht allein der Wahn.
bertamberg schrieb am 06.10.2011 um 21:11
@ GEBE schrieb am 06.10.2011 um 20:02

Ich halte das für eine unzulässge Simplifizierung.
bertamberg schrieb am 06.10.2011 um 21:21
@ Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 20:05

"Burnout" ist eine Mode-Diagnose, ein wischi-waschi-Begriff, dem fast 150 "echte" Diagnosen zugeordnet werden. Am prägnantesten fand ich die Formulierung von einem Therapeuten, der gesagt hat, es ist eine Krankheit von Leuten , die nicht nein sagen können. Wer im "Kopf" nicht abschaltet, den zwingt dann irgendwann ein körperlicher Zusammenbruch dazu, abzuschalten.

Und wo wird am wenigsten "Nein" gesagt ? Beim Chef - und das ist keine neue Erscheinung, aber in der Intensität des Handyzeitalters schon:

"I'm gonna raise a fuss, I'm gonna raise a holler About a workin' all summer just to try to earn a dollar.
Every time I call my baby, and try to get a date My boss says, "No dice son, you gotta work late."
Sometimes I wonder what I'm a gonna do
But there ain't no cure for the summertime blues
(Eddie COCHRAN - SUMMERTIME BLUES)
bertamberg schrieb am 06.10.2011 um 21:32
@ Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 20:16

Ich meinte "analog" nicht als Gegensatz von "digital" sondern entsprechend Gloy/Bachmanns Ansatz.
de.wikipedia.org/wiki/Analogie_%28Rhetorik%29
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 21:52
@bertamberg

""Burnout" ist eine Mode-Diagnose, ein wischi-waschi-Begriff"
Wohl wahr, aber aus welchen Impulsen und Gründen her, wird so ein diagnostisch unverbindliches Krankehitsbild in den Medien als Megatrend kommuniziert, dass in keinem Diagnoseschlüssel vorkommt?

Interessant ist, dass beim Burn Out von einem Krankheitsbild in Fachkreisen gesprochen wird, dass sich angeblich nicht deduktiv, in Ableitungen von und Bezügen zu anderen Krankheitsbildern, sondern durch Gespräche mit Betroffenen induktiv herstellt.

Vielleicht steht im Hintergrund des "Burn- Out- Syndroms" ja, passend wie die Faust aufs Auge, ein ins Stocken geratener Diskurs übers "Mobbing" in der Arbeits- und Alltagswelt?
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 21:57
@bertamberg

""I'm gonna raise a fuss, I'm gonna raise a holler About a workin' all summer just to try to earn a dollar.
Every time I call my baby, and try to get a date My boss says, "No dice son, you gotta work late."
Sometimes I wonder what I'm a gonna do
But there ain't no cure for the summertime blues
(Eddie COCHRAN - SUMMERTIME BLUES)"

Danke für den Blues Song Text
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 22:09
@bertamberg

"Und wo wird am wenigsten "Nein" gesagt ? Beim Chef - und das ist keine neue Erscheinung, aber in der Intensität des Handyzeitalters schon:"

Beim Mobbing- Geschehen wird immer weniger von Schuldigen gesprochen, immer mehr von Akteuren im Mobbing- Geschehen, die auch selbst bei offnesichtlich illegitmen, gar gesetzeswidrig korrumpierenden Praktiken, nicht Nein sagen können, sondern diese korrumpierenden Praktiken selber nähren.
Vielleicht gilt das auch im Burn- Out" kommunizierenden Geschehen in Beruf. Alltag, Familie, Kultur, Medien, Showbusiness, Sport?
Betroffene sind nicht nur Opfer, sondern auch als Täter beteiligt kommunizierend involviert?

Möglicherweise sind Personen mit "Burn- Out" Syndrom. samt depressiven Episoden, andererseits aber wie Seismographen, die "stumm" körperverbal Alarm anschlagen, wenn Verhältnisse im Berufs- wie Alltagsleben, Famile u. u. nicht mehr sinnstiftend, sondern sinnentleerend auf alle Beteiligten gleichermaßen wirken, auch wenn Mehrheiten das noch gar nicht psychosomatisch spürend realisieren?
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 22:10
@bertamberg

"Ich meinte "analog" nicht als Gegensatz von "digital" sondern entsprechend Gloy/Bachmanns Ansatz.
de.wikipedia.org/wiki/Analogie_%28Rhetorik%29"

Danke für den klärenden Link
bertamberg schrieb am 06.10.2011 um 22:14
Mobbing ist sicher ein Aspekt, aber zu individualisierend. Es geht um die Rahmenbedingungen, die hinterfragt werden müssen. Was ein Anthropologe sagt, will heute ja keiner hören, und ein Facharzt fühlt sich nicht zuständig:
„Was wir heute als Fortschritt bezeichnen, (...) produziert einen körperlichen und psychologischen Stress, wie es ihn noch nie [! d. V.] gegeben hat. (...) Was wir [mit der Globalisierung] erhalten, ist eine Beschleunigung, ein Wettbewerb und ein Stress, der Menschen und Natur kaputt macht.“
(Helena Norberg-Hodge, geb. 1950, 1986 Auszeichnung mit dem Alternativen Nobelpreis)

Statistiken wie z.B. die jährlichen BKK-Studien zur langfristigen Entwicklung zeigen: Stress im Berufsalltag und damit einhergehende zunehmende Arbeitsunfähigkeit sind ein zunehmendes Problem. 1976 wurden nur 2 Prozent aller Krankheiten als psychische Störungen erfaßt; 2004 lag die Quote bei 8,3 %, 2006 bei 8,9%. „Neurosen und Depressionen liegen damit an Platz vier der häufigsten Krankheitsarten.“

54% derKinder zwischen 9 und 14 Jahren leiden unter stressbedingten Schmerzsymptomen im Kopf- und Bauchbereich. „Stressschmerzen zeigen einen nachweisbar negativen Zusammenhang zum allgemeinen, dem familialen Wohlbefinden und dem Wohlbefinden in der Schule" . (LBS-Kinderbarometer Deutschland 2007 – Länderbericht Hessen )
Joachim Petrick schrieb am 06.10.2011 um 23:10
@bertamberg

"Mobbing ist sicher ein Aspekt, aber zu individualisierend."

Da gebe ich zu bedenken, dass Mobbing nicht in einem invidualisierten sondern in einem systemischen Zusammenhang kommuniziert, erst identifizierbar macht, was zu Mobbing Geschehen, wie Verkürzung von Rechten, Achtsamkeitskultur führt.
Uwe Theel schrieb am 07.10.2011 um 00:49
So kommt es, wenn der Agnostiker über das Paradies und seine Bewohner schreibt:

Dass Adam "im Paradies" vom Burnout getroffen worden wäre, setzte ein Bewußsein von seiner Lage und sich selbst voraus und hätte jene belastend sein müssen. Er befand sich aber im Paradies jener Situatuation der bewußtlosen Unbelastetheit schlechthin. Erst als es mit dem Paradies zuende war - aus Gründen, über die Sie und ich uns wahrscheinlich nicht verständigen könnten - konnte irgendeinen Art von Belastung logisch und praktisch erst beginnen.

Kurz: Bewohner des Paradieses werden nicht krank.
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 01:02
@Uwe Theel

Kurz: Bewohner des Paradieses werden nicht krank."

Interessante These.
ich gebe aber zu bedenken, dass das sogenannte "Burn-Out" Syndrom zwar als Gefahrenlage einer Volskrankheit in den Medien kommuniziert wird, aber als Krankheit im diagnostischen Sinne nicht anerkannt ist.
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 01:21
@Uwe Theel

"Dass Adam "im Paradies" vom Burnout getroffen worden wäre, setzte ein Bewußsein von seiner Lage und sich selbst voraus und hätte jene belastend sein müssen. Er befand sich aber im Paradies jener Situatuation der bewußtlosen Unbelastetheit schlechthin. Erst als es mit dem Paradies zuende war - aus Gründen, über die Sie und ich uns wahrscheinlich nicht verständigen könnten - konnte irgendeinen Art von Belastung logisch und praktisch erst beginnen."

Eine insofern gewagte These, weil es beim Burnout, unabhängig vom Bewußtsein über die eigene Lage, mehr um Fragen der Wirkungen des Stresshaushaltes durch Unter- bzw. Überforderung in einem als paradiesisch kommunizierten Zusammenhange geht, indem das JA wie Nein ein Fremdwort bleibt, sondern das Frohlocken über das göttliche Elysium erbamungslose als alternatvlose Pflicht gilt.

Interessant ist dabei, dass der Begriff "Paradies"per se digital zwei sich widersprechende Botschaften enthält, einmal die Botschaft einer Welt,die mit dem Begriff "Paradies" umschrieben und zum anderen einer Welt, die diesen Begriff "Paradies" nicht erfüllt.
Was für Adam und Eva "stresserfüllt" wie wissbegierig, bei Gefahr eines emotionalen Burn- Out, auf die erkenntnisgewinnende Option einer anderen Welt, außerhalb des Paradieses, verweist
Uwe Theel schrieb am 07.10.2011 um 01:33
@ Joachim Petrick am 07.10.2011 um 01:21

Viel Geschwurbel um Nichts:

Das Paradies kennt keinen Stress, sonst wäre es nicht das Paradies.

"Interessant ist dabei, dass der Begriff "Paradies"per se digital zwei sich widersprechende Botschaften enthält,"

Was enthält der Begriff Paradies denn in analoger Hinsicht?

Das Paradies selbst ist nicht widersprüchlich: Es war der widersprechende Teufel, der in das Paradies einbrach um es zu zerstören. Aber ich bin sicher Herr Petrick, sie würden noch für den Faust des Herrn Goethe eine Interpreation finden, die zwar keinen Sinn machte, ihnen aber den Thread füllte.
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 01:41
@Uwe Theel

"Das Paradies kennt keinen Stress, sonst wäre es nicht das Paradies."

Das Paradies hat tatsächlich keinen Begriff von Stress in seinem Wortschaft und löst aber trotzdem, angesichts geahnter und wahrgenommen prekärer Welten außerhalb des Paradieses bei mitleidensfähigen esen wie Adam und Eva, unwillentlich Stress aus.
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 01:41
@Uwe Theel

"Das Paradies kennt keinen Stress, sonst wäre es nicht das Paradies."

Das Paradies hat tatsächlich keinen Begriff von Stress in seinem Wortschaft und löst aber trotzdem, angesichts geahnter und wahrgenommen prekärer Welten außerhalb des Paradieses bei mitleidensfähigen esen wie Adam und Eva, unwillentlich Stress aus.
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 01:48
@Uwe Theel

"Das Paradies selbst ist nicht widersprüchlich: Es war der widersprechende Teufel,"

Wenn unsere Welt voller Widerprüche ist, weil sie rund und keine scheibe ist, wie könnte da das Paradies nicht auch Widersprüche in sich bergen, die immerhin dazu geführt, dass Adam und Eva das Paradies verlassen haben?

Der Teufel war übrigen niemals im Paradies, sondern kam erst als gefallener Engel auf Erden.
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 01:54
@Uwe Theel

"Aber ich bin sicher Herr Petrick, sie würden noch für den Faust des Herrn Goethe eine Interpreation finden, die zwar keinen Sinn machte, ihnen aber den Thread füllte."

Da sitzen Sie verblendet Ihrem alten Irrtum auf, dass jene, die sich dem von Goethe oder an anderer Stelle von Marx bearbeiteten Stoff aus einem anderen Blickwinkel unserer Zeit zu nähern suchen, nicht Goethe oder Marx neu definieren, interpretieren, sondern den Stoff, den diese in ihrer Zeit mit ihren Mitteln bearbeitet haben.,
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 14:07
@Uwe Theel

Ihre "Geschwurbel" Einlassungen, geben mir Anlass zur Vermutung, dass Sie selber "Burn- Out" gefährdet, angesichts Ihrer Unfähigkeit Threads zu loben, Gefahrenlagen des Burn- Outs auch für andere in sich tragen?

Wie wäre es, wenn Sie selber einmal einen Thread verfassten, den andere mit Kommentaren füllend oder nicht füllend begleiten?
Uwe Theel schrieb am 07.10.2011 um 21:20
@ Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 14:07

"Wie wäre es, wenn Sie selber einmal einen Thread verfassten, den andere mit Kommentaren füllend oder nicht füllend begleiten?

Zur freien Auswahl Herr Doktor psych. med.:

www.freitag.de/community/blogs/uwe-theel
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 21:26
@Uwe Theel

Den Doktor lassen wir einmal weg

Danke für den LInk Hinweis:

www.freitag.de/community/blogs/uwe-theel
Joachim Petrick schrieb am 07.10.2011 um 21:27
@Uwe Theel

Den Doktor lassen wir einmal weg!

Danke für den LInk Hinweis:

www.freitag.de/community/blogs/uwe-theel
Joachim Petrick
Hamburger, begeistert vom Theater Stadtgefluester, 66-71 in Westberlin gelebt, 1982-89 Beliner Maueröffner, Sympathisant"Tanzender Lachoffensive", bin fuer spontane Humortests im Oeffentlichen Nahverkehr.
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