Wie coloradio schon in weiser Voraussicht prophezeite, berichteten die meisten örtlichen Provinzmedien am Folgetag doch tatsächlich, wie die friedliche, bürgerliche Menschenkette auf der altstädter auf wundervolle Weise den Aufmarsch auf der neustädter Elbseite verhindert hat! Selbst der leider immer (schlechter werdende) Spiegel (www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,677692,00.html#ref=rss). Aber es gibt auch andere, z.B. die Schweizer (www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Zahlreiche-Verletzte-an-Gedenktag-in-Dresden/story/14780534, die mögen unsere Regierung z.Z. ja eh nich' so) und die fast schon tendenziös wahrheitsgetreue Süddeutsche (www.sueddeutsche.de/politik/646/502876/text/?page=4#readcomment) Schon erstaunlich, was der objektive deutschsprachige Journalismus so hervorbringt ... ;-)
Naja, irgendwie ist es nicht ganz kosher, wenn das Grundrecht auf Demonstration eingeschränkt oder bestritten wird. Als Demokrat muss ich auch Radikalen irgendwie das Recht zubillingen ihre Aufmärsche...
Naja, irgendwie ist es nicht ganz kosher, wenn das Grundrecht auf Demonstration eingeschränkt oder bestritten wird. Als Demokrat muss ich auch Radikalen irgendwie das Recht zubillingen ihre Aufmärsche...
Na dann nimm dir mal irgendein Geschichtsbuch und schau wie das damals '33 abgelaufen ist. Und mir ist es eigentlich halbwegs egal, WARUM am 13. nicht ein paar Tausend Rechte die Dresdner Straßen übernehmen, Hauptsache DAS sie es nicht tun. Das ist schließlich Aufgabe des staatlichen Gewaltmonopols. Die Antifa und die "demokratischen Kräfte" schaffen das ja offensichtlich erfahrungsgemäß alleine nicht und ich fände es auch nicht unbedingt wünschenswert, wenn diese darüber bestimmen würden, wer ein Recht auf Demonstrationsrecht hat und wer nicht. Mir ist es einfach nur peinlich, wenn meine Bekannten und Verwandten im Rest der Republik hören und lesen, dass in Dresden mal wieder der größte rechte Aufmarsch Europas statt gefunden hat.