JoergH

Positiv Progressiv

Blogbeiträge

05.12.2009 | 10:49 JoergH

Der Spiegelfechter und die Klima-Hysterie

Normalerweise wollte ich hier nur exklusive Inhalte einstellen. Aber für mein eigentliches Blog habe ich einen Beitrag geschrieben, den ich gerne auch hier zur Debatte stellen möchte:    Jens Berger vom Spiegelfechter hat einen Beitr... >> mehr
24.04.2009 | 19:43 JoergH

Piraten und Zensur - Susanne Gaschke versteht das Netz nicht

Es gibt Erlebnisse, die den Blogger gleichermaßen ärgern wie beruhigen. Zum Beispiel, wenn ein Leitmedium mit einem Artikel aufmacht, der den Gegenstand um Meilen verfehlt. Das ärgert, denn schließlich möchte man von den bezahlten Ko... >> mehr
20.03.2009 | 19:13 JoergH

Das große Milliardäresterben

Dieser Beitrag erschien ebenfalls in meinem Blog unter http://www.joerghopfgarten.de Das Ende des Kapitalismus muss nahe sein. Das legt zumindest das Cover des neuesten Forbes-Sonderheftes nahe. Denn so eine Finanzkrise ist eine Angelegenheit auf Leben und ... >> mehr
07.02.2009 | 14:19 JoergH

Vorfreude auf Suhrkamp

Berlin ist, soweit die Platitüden, für mich immer noch eine faszinierende Stadt. Seit ich hierhin gekommen bin habe ich den Umzug nie bereut, trotz aller Kompromisse, die in Bezug auf Beruf und Karriere für mich damit verbunden waren. Ich genieße die Lebend... >> mehr
06.02.2009 | 10:16 JoergH

Lidl und Bahn - zwei wie Pech und Schwefel

Hartmut Mehdorn wollte, so der Titel eines Interviewbandes mit ihm, nie Diplomat werden. Wer ihn in der gegenwärtigen Debatte um die Bespitzelung seiner Mitarbeiter erlebt, erkennt auch seine eigentlichen Berufswünsche: Geheimdienstchef und Märchenonkel. Und d... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Der Spiegelfechter und die Klima-Hysterie

05.12.2009 | 10:49 JoergH
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05.12.2009 | 18:33 Spiegelfechter
Werter Jörg, ist ja schön, dass Du auch hier "Werbung" für meinen Artikel machst. Das macht die Diskussion allerdings schwierig, da ich Deine Vorwürfe auf verschiedenen Plattformen zusammensuchen muss...
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05.12.2009 | 19:12 JoergH
Lieber Jens, es war ein Feedback-Experiment mit mehreren Plattformen. Ich hoffe, das ist okay, aber es erleichtert die Diskussion natürlich nicht. Deshalb jetzt hier meine Bitte an alle, die mitdiskutieren wollen: lasst es uns auf www.spiegelfechter.com weiterführen. Grüße, Jörg
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05.12.2009 | 11:10 JoergH
Lieber JA, nach zwei Monaten nochmal eine kleine Rückmeldung von mir - die Gedanken sind ein wenig frei geflogen in letzter Zeit. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich auf den Gedanken, dass zumindest die manchmal erwähnten Ideen, für die Community zu zahlen, an der Realität vorbeigehen. Die Community ist das Kapital des Freitag, mit dem er versuchen kann, Geld zu verdienen. Die Community ist nicht Kunde einer Dienstleistung. Ziel müsste es also sein, dieses Kapital zu heben und es den "Prosumenten" einfacher zu machen, Inhalte zu liefern und damit den Kapitalstock des Freitag zu erhöhen. Denn bisher ist die Community zwar recht aktiv, scheint mir aber auch überschaubar zu sein - oder ist es Zufall, dass ich immer auf die selben 10 Namen treffe. Je einfacher es wird, Inhalte zu liefern, desto interessanter müsste der Freitag sowohl für Prosumenten als auch für LeserInnen werden. Zum Beispiel wäre eine offenen Schnittstelle interessant, über die man automatisch die Inhalte aus seinem Wordpress-Blog in das Freitag-Blog integrieren kann. Ich glaube, die Community muss deshalb zentral im Bemühen sein, ein interessanteres Produkt zu liefern. Aber sie eignet sich nicht als direkte Geldquelle - die Karawane würde wirklich weiter ziehen, fürchte ich. Ich weiß, damit habe ich immer noch nicht geholfen, mehr Geld im Netz zu verdienen. An dem Thema bleibe ich noch dran. Aber mir ging es vor allem auch darum, dass der Freitag nicht den Fehler begeht, seine größte Stärke vorzeitig zu beerdigen.
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Zukunft / Freitag / Bezahltes Internet

30.09.2009 | 20:13 Jakob Augstein
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05.12.2009 | 11:08 JoergH
Lieber JA, nach zwei Monaten nochmal eine kleine Rückmeldung von mir - die Gedanken sind ein wenig frei geflogen in letzter Zeit. Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich auf den Gedanken, dass zumindest die manchmal erwähnten Ideen, für die Community zu zahlen, an der Realität vorbeigehen. Die Community ist das Kapital des Freitag, mit dem er versuchen kann, Geld zu verdienen. Die Community ist nicht Kunde einer Dienstleistung. Ziel müsste es also sein, dieses Kapital zu heben und es den "Prosumenten" einfacher zu machen, Inhalte zu liefern und damit den Kapitalstock des Freitag zu erhöhen. Denn bisher ist die Community zwar recht aktiv, scheint mir aber auch überschaubar zu sein - oder ist es Zufall, dass ich immer auf die selben 10 Namen treffe. Je einfacher es wird, Inhalte zu liefern, desto interessanter müsste der Freitag sowohl für Prosumenten als auch für LeserInnen werden. Zum Beispiel wäre eine offenen Schnittstelle interessant, über die man automatisch die Inhalte aus seinem Wordpress-Blog in das Freitag-Blog integrieren kann. Ich glaube, die Community muss deshalb zentral im Bemühen sein, ein interessanteres Produkt zu liefern. Aber sie eignet sich nicht als direkte Geldquelle - die Karawane würde wirklich weiter ziehen, fürchte ich. Ich weiß, damit habe ich immer noch nicht geholfen, mehr Geld im Netz zu verdienen. An dem Thema bleibe ich noch dran. Aber mir ging es vor allem auch darum, dass der Freitag nicht den Fehler begeht, seine größte Stärke vorzeitig zu beerdigen.
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Zukunft / Freitag / Bezahltes Internet

30.09.2009 | 20:13 Jakob Augstein
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30.09.2009 | 21:52 JoergH
Lieber JA, im Gegensatz zu einigen anderen hier mag ich den Anspruch, mit Content im Netz Geld zu verdienen, legitim finden. Doch leider habe ich auch keine Idee, wie das gehen soll - sonst würde ich längst vom Schreiben leben und der Schichtdienst wäre ein für allemal vorbei. Sorry! Aber ich freue mich auf Inspiration! LG, Jörg
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Das Trend-Kartell

Alltag | 04.08.2009 | 17:10 Jan Jasper Kosok
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06.08.2009 | 19:49 JoergH
Danke für den schönen Überblick. Hatte mich sowieso momentan mit Musik im Web beschäftigen wollen, da kommt so ein kleiner Einführungsartikel gerade recht :-)
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Politikarena

Antworten

Woche 25/2009 Am 16.06.2009 | 15:50 fragte Jörn Kabisch

Muss die Linkspartei koalitionsfähig werden?

JoergH 18.06.2009 | 10:47

Die Frage ist falsch gestellt: Sie ist ja schon dazu fähig, wenn sie will. Was ihr fehlt, ist der Wille, regierungsverantwortung zu übernehmen.
Die dahinterstehende Frage, ob die Linke ihren Verbalradikalismus um des Radikalismus willen einstellen sollte, ist hingegen uneingeschränkt zu bejahen...

JoergH 15.06.2009 | 17:45

Nein, die Stimmen für die PIRATEN sind eine Momentaufnahme - eine reguläre Wahl als Plebiszit gegen Netzzensur und Kulturflat. Mittelfristig könnten die Grünen dieses Potential heben, wenn sie darauf verzichten, sich der Union anzubiedern. Aber Relevanz für eine ganze Partei ist glaube ich was anderes!

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Woche 25/2009 Am 16.06.2009 | 15:50 fragte Jörn Kabisch

Muss die Linkspartei koalitionsfähig werden?

Spiegelfechter 19.06.2009 | 11:39

Nein! Sie darf es sogar nicht, da sie ansonsten ihre wichtige Rolle als Korrektiv verlieren würde. Aus der Opposition heraus kann die Linke viel mehr bewegen als von der Regierungsbank. Solange die SPD Angst haben muss, bei jedem neoliberalen Ausrutscher Stimmen an die Linken zu verlieren, hat die Linke ihre Aufgabe erfüllt.

JoergH 21.06.2009 | 09:30

Lieber Jens,

die Rhetorik der SPD mag von Angst vor der Linkspartei bestimmt sein. Einen echten inhaltlichen Lernprozess vermag ich jedoch nicht zu erkennen.

Woche 25/2009 Am 16.06.2009 | 15:50 fragte Jörn Kabisch

Muss die Linkspartei koalitionsfähig werden?

Ingo Arend 18.06.2009 | 18:16

schon interessant, dass immer die kleinen gebeten werden, endlich mal erwachsen zu werden. das vorbild der großen ist ja auch so überaus nachahmenswert. die spd ist weder regierungs- noch oppositionsfähig, glaubt aber, sie könne der linken abverlangen, erst mal "koalitionsfähig" zu werden. damit verdeckt sie nur, dass sie (links)-programmatisch nullkommanull auf der pfanne hat. gleichzeitig soll den radikaleren forderungen der linken der zahn gezogen werden. übrigens: wer das machiavellistische gebaren von herrn lafontaine als hindernis für eien mögliche koalition hinstellt, müsste der nicht endlich auch mal der hölzernen flachpfeife müntefering den laufpass geben? von der man eigentlich noch nie was zukunftsweisendes gehört hat.

JoergH 21.06.2009 | 09:28

Was den Vorschlag an die SPD, sich von Herrn Müntefering (und den "Stones" Steinmeier und Steinbrück gleich mit) zu trennen, angeht: volle Zustimmung!

Woche 25/2009 Am 16.06.2009 | 15:50 fragte Jörn Kabisch

Muss die Linkspartei koalitionsfähig werden?

JoergH 18.06.2009 | 10:47

Die Frage ist falsch gestellt: Sie ist ja schon dazu fähig, wenn sie will. Was ihr fehlt, ist der Wille, regierungsverantwortung zu übernehmen.
Die dahinterstehende Frage, ob die Linke ihren Verbalradikalismus um des Radikalismus willen einstellen sollte, ist hingegen uneingeschränkt zu bejahen...

JoergH 21.06.2009 | 09:25

Lieber filtor, lieber vomsehen,

für besonders radikal halte ich die Positionen tatsächlich nicht. Alles, was DIE LINKE fordert, ist für Grüne, Sozialdemokratie, sogar den Arbeitnehmerflügel der Union zumindest diskursfähig. Das ist es ja, was den echten Radikalismus vom aufgeplusterten Verbalradikalismus der Linkspartei unterscheidet. Ursozialdemokratische Programmpunkte werden mit einem Gestus vorgetragen, als sei man tatsächlich bereit, den Kapitalismus mit allen Mitteln anzugreifen. Zur Mobilisierung mag es taugen, den Bürgerschreck zu spielen. Aber sollte die Linke regieren wollen, würde sich dies alles als heiße Luft herausstellen. Also steht sie vor der Wahl "Verbale Abrüstung oder echte Radikalität", wenn sie authentisch sein will.

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