Sich darüber aufzuregen finde ich ungefähr genauso peinlich wie sich damals über die GSG-9-Soldaten aufgeregt zu haben, die mit Totenschädeln unterm Arm vor der Kamera posiert haben - es gab doch nichts anderes zu erwarten. Da prostituiert sich halt irgendein Aufmerksamkeits-geiler Quacksalber, weil er den Fleischtopf des Geldes gerochen hat. Bitte, es gibt doch für "Den Freitag" wichtigeres als Vodafone in die Hände zu arbeiten.
Man beachte die Wortwahl. Da ist das Wahlprogramm der Linken geschärft worden, gegen den Willen der Minderheit. Und schon spricht man bei Vertretern dieser Minderheit von den Realos. Waren bei den Gr...
Dass die angesprochenen Probleme wie soziale Verwahrlosung, Gewalt(bereitschaft) etc. pp. Folgen von multimedialer Verblödung (gekoppelt mit absichtlichem, radikalem Bildungsabbau), armen Verhältnissen, Perspektivlosigkeit und weiteren Nebeneffekten des Kapitalismus sind, dürfte doch bitte genauso klar sein wie die Tatsache, dass sich eben diese Folgen eines kollaborierenden Systems sich nicht durch faschistoide Zuchtmaßnahmen beseitigen lassen. Marx, das Sein bestimmt das Bewusstsein, Basislektüre.
Für mich trägt politischer Diskurs auf nationaler Ebene sowieso keine Früchte mehr. Die Wirtschaft der Welt ist eine globalisierte, und was betrifft denn "politische" Fragen wenn nicht die Wirtschaft? Kultur? Medizin? Technologie? Blablub! Im monetären System ist alles von der Wirtschaft abhängig - alles! Darum versandet alles Bemühen auf nationaler Ebene, den Handlangern der globalen Ebene Widerstand zu leisten, im Sumpf der Belanglosigkeiten (im Sinne des Wortes). Es ist zwecklos! Ich bekämpfe Ameisen nicht, indem ich an einem einzigen Eingang alle vernichte - ich muss das Zentrum treffen. Die nationale Hülle ist doch das praktischste, was den Herrschern dieser Welt (ja Pathos hin oder her, das sind sie nun mal) noch aus dem letzten Jahrtausend übrig geblieben ist. Für mich liegt die einzige (sic!) Chance in der globalen Organisation über das Internet, einen anderen Weg kann es gar nicht geben. Wir haben die Möglichkeit mit einem Versatz <1s auf die andere Seite der Erdkugel zu kommunizieren. Wir müssen es nur wollen. Die Globalisierung zu bekämpfen ist dumm, sie ist doch das tollste, was man sich für alternative Gesellschaftsgestaltung nur vorstellen kann; das wurde aber 1848 auch schon gesagt, vereinigt euch, und so.
Also wenn ich eines nicht nachvollziehen kann, dann die Sorglosigkiet, mit der Sie immer noch von einer "Finanzkrise" sprechen können. Sie nennen im gleichen Zug ja auch noch das Wort "Weltrezession", ja, der ganze Artikel, der mit Sicherheit gern Verdrängtes ins richtige Licht rückt, behandelt doch die Folgen eines in sich kollabierenden Systems! Hätten Sie "Immobilienkrise" geschrieben, hätte das ganze ja wieder Witz gehabt. Man.
Wo ist denn ... wo kann man denn hier ... wer denkt sich denn so etwas schon wieder aus? Und all diese Farben! "Internet"! Eine Horde Verrückter war das!
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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