Juli

Emanzipation-Oder-Barbarei

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Ein Strich im Sand

Politik | 28.01.2012 | 09:00 Werner Vontobel
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28.01.2012 | 18:39 Juli
Also bei raffendem und schaffendem Kapital hörts ja wohl mal ganz auf. Wir sind doch hier nicht bei der Jungen Freiheit....
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K(l)eine Unterschiede

Wissen | 31.03.2010 | 13:35 Benjamin Laufer
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04.04.2010 | 12:18 B.V.
Es wird zeit das dieser ideologische Wahnsinn ein Ende findet. Es wäre nichts dagegen zu sagen, wenn es ein Fach "Gender" an den geisteswissenschaftlichen Fakultäten gäbe oder als Unterbereich bei de...
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04.04.2010 | 13:45 Juli
Das mit der mittelalterlichen Theologie verstehe ich nicht ganz. Bei der ging es doch darum, das die Leute irgendwas glauben sollen, unabhängig davon, ob es wissenschaftlich-rational haltbar ist. Insofern wäre die Geschlechterforschung doch eher der aufklärerische Impuls, der den mittelalterlichen Mief aus den deutschen Universitäten austreiben will. Und genauso wie es Sinn gemacht hat, physikalische Vorstellungen über die Welt daraufhin zu überprüfen, was da wohl an unausgesprochenen, theologischen Vorannahmen mit hineingenommen wurde, wäre es doch auch nicht das schlechteste, die ungeprüften Vorannahmen heutiger Forschung zu hinterfragen. Dazu kann natürlich niemensch gezwungen werden - aber dann muss dieser Mensch sich halt auch vorhalten lassen, das seine Forschung wissenschaftlichen Standards nicht genügt und somit "falsch" ist. Sach ich mal so ganz ungeniert...
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Mathematisierung der sozialen Sicherheit

18.02.2010 | 10:50 Juli
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19.02.2010 | 09:26 oca
Skandal! Hartz-IV-Empfängern wird sogar ihr Segelflugzeug bezahlt!
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19.02.2010 | 10:33 Juli
naja, laut Rainer Rot gilt das für die neueren Berechnungen schon gar nicht mehr: www.tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/2010/HarzIV_BVerfG_Bewertung_Roth.aspx
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Verschleierte Frauenrechtlerinnen

Kultur | 28.01.2010 | 11:30 Magnus Klaue
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31.01.2010 | 13:24 Juli
Mir ist gerade noch ein wenig unklar, was der Text von Frau Rommelsbacher mit den strangen Vorwürfen an einen "postkolonialen Antirassismus" zu tun haben, der angeblich fremde Kulturen verdinglichen würde. Mir scheint, hier wird ein Pappkamerad aufgebaut, der dann um so leichter zerlegt werden kann.
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Gender und Sprache

28.05.2009 | 11:34 Antifee
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29.05.2009 | 08:50 Juli
Es gibt ja tatsächlich viele Beispiele dafür, dass männliche, allgemein Formen alle Menschen mitmeinen. Machen wir den Google-Test und gegen ein "Sekretärin". Treffer 1: www.sekretaerin.de/ Stellenma...
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29.05.2009 | 12:32 Juli
@Joachim Wo genau kommt die These denn her, Sprache sei ein "Herrschaftsinstrument des Patriarchats? In dem Text steht sie jedenfalls nicht. Wir müssen das ja auch nicht immer so personalisiert denken. Warum ist es denn so unwahrscheinlich, dass sich patriarchale Strukturen in Sprache niederschlagen? Und das diese so geprägte patriarchale Sprache ihrerseits andere patriarchale Strukturen stützt? Das heißt doch alles noch nicht, dass da Männer die ganze Zeit bewusst zu Werke gehen. Sowas passiert oft "hinter dem Rücken" der Beteiligten, ohne dass die das merken. Tollfinden müssen wir es ja aber deshalb noch lange nicht....
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Gender und Sprache

28.05.2009 | 11:34 Antifee
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29.05.2009 | 08:50 Juli
Es gibt ja tatsächlich viele Beispiele dafür, dass männliche, allgemein Formen alle Menschen mitmeinen. Machen wir den Google-Test und gegen ein "Sekretärin". Treffer 1: www.sekretaerin.de/ Stellenmarkt und Serviceplattform für Sekretärinnen, Assistentinnen und Office-Managerinnen. Nun geben wir ein "Sekretär", die allgemeine Form dieses Berufes, in dem die diskriminierende und überflüssige weibliche Benennung weggelassen wird. Hier finden wir ganz oben: eBay Einkaufstipps: Sekretär Hier finden Sie Sekretäre aus den unterschiedlichsten Epochen, egal ob Biedermeier, Jugendstil oder Gründerzeit. Wäre die männliche Form tatsächlich die "neutrale", dann müssten doch aber auch hier Stellenangebotte erscheinen....
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Must have: Definitionsmacht - Teil 1

25.05.2009 | 18:03 Antifee
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28.05.2009 | 15:56 moor
jaja, parteilichkeit ist gefragt. wie halten es eigentlich die definitionsmacht befürworterInnen mit der dikatatur des proletariats? das soll ja auch nur gelten bis die klassengesellschaft aufgelöst i...
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28.05.2009 | 17:26 Juli
@ moor Ja, vielleicht ist die Parteilichkeit in Bezug auf die Arbeiter*Innen-Bewegung tatsächlich ein gutes Beispiel. Denn für Lohnerhöhungen würde ich unabhängig davon streiten, ob sie volkswirtschaftlich sinnvoll sind. Einfach schon deshalb, weil sie sinnvoll für die betroffenen Menschen sind. Das mag die Vertreter*Innen des Kapitals einschränken und ihnen deshalb nicht gefallen, aber da hätte ich auch nicht mit gerechnet. Und mit der Definitionsmacht ist es letztlich ähnlich: da ist meine politische Solidarität von vornherein klar. Das mag einige Männer einschränken, weil sie jetzt zumindest manchmal aufgefordert sind, ihr Verhalten zu reflektieren. Weshalb es ihnen auch nicht gefällt. Damit wäre allerdings auch nicht wirklich zu rechnen gewesen. Was das jetzt allerdings mit "Diktatur des Proletariats" zu tun haben soll, ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Genauso wie ich bislang gedacht habe, die 2. Frauenbewegung sei, wenn sie überhaupt etwas mit den K-Gruppen zu tun hat (was ja für nicht-westdeutsche feministische Zusammenhänge bezweifelt werden dürfte, auch wenn die sich mit ähnlichen Typen rumschlagen mussten), aus einer Kritk an den K-Gruppen und ihren Mackerstrukturen entstanden (und nicht als eine Verlängerung der K-Gruppen-Politik quasi auf ein anderen Politik-Feld). Übrigens: die für gewöhnlich herrschende Definitionsmacht der Männer ist - wie ich sie in autonomen Räumen erlebt habe - oft pure Gewalt: nach einem Übergriff ziehen sich die Betroffenen für gewöhnlich völlig aus den Szene-Zusammenhängen zurück, verlieren weite Teile ihres politischen und sozialen Umfeldes und sind auch sonst ziemlich alleingelassen. Auch in Szenezusammenhängen gehört die Solidarität häufig den Typen. Dadurch wird der Druck auf Betroffene zusätzlich erhöht.
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Must have: Definitionsmacht - Teil 1

25.05.2009 | 18:03 Antifee
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26.05.2009 | 08:31 aichm
Ich find das Konzept, so wie es in dem Text dargestellt ist ja ziemlich überzeugend. Aber vieleicht mach ich mir das in meinem Kopf auch etwas zu einfach. Da schwirrt nämlich gerade folgendes rum: Nor...
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26.05.2009 | 19:41 Juli
@ Joachim Das Definitionsmacht Gerechtigkeit schaffen würde, hat auch niemensch behauptet glaube ich. Sie ist parteisch - mit den Schwächeren. Das verweist übrigens auf eine strukturelle Schwäche der klassischen Gleichheits- und Gerechtigkeitsnormen. Die sind nämlich Verfahren, die real ungleiche Situationen, Zustände oder Menschen formal gleich behandeln. Dass da Ungleichheit als Ergebnis rauskommt, siehst Du in jeder Schulklasse und jedem Universitätsranking. Davon ab ist es doch bei gewöhnlichen Festivals so, dass da auch eine Ungerechtigkeit herrscht. Die patriarchale und unsichtbare, bei der die Betroffenen keine Chance haben. Würdest Du in dem Fall (also: bei so ziemlich allen Festivals, die es das Jahr über so gibt) auch so ein Trara darum machen, wie furchtbar ungerecht das alles ist? Oder bist auch Du parteiisch, nur halt für eine andere Partei?
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Must have: Definitionsmacht - Teil 1

25.05.2009 | 18:03 Antifee
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26.05.2009 | 08:31 aichm
Ich find das Konzept, so wie es in dem Text dargestellt ist ja ziemlich überzeugend. Aber vieleicht mach ich mir das in meinem Kopf auch etwas zu einfach. Da schwirrt nämlich gerade folgendes rum: Nor...
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26.05.2009 | 19:36 Juli
@ Rahab Ja, das ist vielleicht eine gute Idee :) Du schreibst, wenn es zu einer Vergewaltigung käme, würdest du zunächst die Polizeit rufen und der Betroffenen in dem anstehenden Prozess solidarisch beistehen. Dies Vorgehen nimmt natürlich der Betroffenen die Handlungshoheit über die Situation. Es ist völlig egal ob sie will oder nicht - erstmal wird Anzeige erstattet. Dabei ist zunächst ja noch unklar, ob Sie sich die Tortur überhaupt geben will. Da hilft dann auch alle gutgemeinte Solidarität Deinerseits nur bedingt: der Täter wird seinen Freund*Innen-Kreis um sich scharen und versuchen, den Ruf der Betroffenen zu zerstören. Denn nur wenn alle Welt weiß, dass sie eine "sexgeile Schlampe" ist hat er eine Chance, halbwegs glimpflich aus der Nummer rauszukommen. Da zeigt sich einerseits, dass die Betroffene kein faires und objektives Verfahren erwarten kann. Da zeigt sich aber auch, dass es viele Gründe für sie gibt, sich da nicht drauf einlassen zu wollen. Aber nehmen wir doch mal ein anderes, weniger drastisches Beispiel: ein Typ wird übergriffig, die Frau hat keinen Bock sowas nochmal zu erleben und will heimgehen. Eigentlich findet sie das Festival cool, aber das der Kerl ihr dauernd an den Arsch grapscht, da hat sie keinen Bock drauf. Und schon gar nicht hat sie Lust, sich mit dem Typen, der wiederholt ihre Grenzen überschritten hat, die Sache auszudiskutieren. Also will sie heim. Was tun?
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Must have: Definitionsmacht - Teil 1

25.05.2009 | 18:03 Antifee
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26.05.2009 | 08:31 aichm
Ich find das Konzept, so wie es in dem Text dargestellt ist ja ziemlich überzeugend. Aber vieleicht mach ich mir das in meinem Kopf auch etwas zu einfach. Da schwirrt nämlich gerade folgendes rum: Nor...
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26.05.2009 | 19:36 Juli
@ Rahab Ja, das ist vielleicht eine gute Idee :) Du schreibst, wenn es zu einer Vergewaltigung käme, würdest du zunächst die Polizeit rufen und der Betroffenen in dem anstehenden Prozess solidarisch beistehen. Dies Vorgehen nimmt natürlich der Betroffenen die Handlungshoheit über die Situation. Es ist völlig egal ob sie will oder nicht - erstmal wird Anzeige erstattet. Dabei ist zunächst ja noch unklar, ob Sie sich die Tortur überhaupt geben will. Da hilft dann auch alle gutgemeinte Solidarität Deinerseits nur bedingt: der Täter wird seinen Freund*Innen-Kreis um sich scharen und versuchen, den Ruf der Betroffenen zu zerstören. Denn nur wenn alle Welt weiß, dass sie eine "sexgeile Schlampe" ist hat er eine Chance, halbwegs glimpflich aus der Nummer rauszukommen. Da zeigt sich einerseits, dass die Betroffene kein faires und objektives Verfahren erwarten kann. Da zeigt sich aber auch, dass es viele Gründe für sie gibt, sich da nicht drauf einlassen zu wollen. Aber nehmen wir doch mal ein anderes, weniger drastisches Beispiel: ein Typ wird übergriffig, die Frau hat keinen Bock sowas nochmal zu erleben und will heimgehen. Eigentlich findet sie das Festival cool, aber das der Kerl ihr dauernd an den Arsch grapscht, da hat sie keinen Bock drauf. Und schon gar nicht hat sie Lust, sich mit dem Typen, der wiederholt ihre Grenzen überschritten hat, die Sache auszudiskutieren. Also will sie heim. Was tun?
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Emanzipatorisch, Dreigeschlechtlich und Fünfbeinig. Weniger Arbeiten, mehr auf dem Wasser liegen
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28.01.2012
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weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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