Julien Germain

Brainlux Contor

17.11.2010 | 12:34

Macho-Macher

 Foto ©: Shakur “RS”, via pixelio.de 

Anerzogenes Fehlverhalten führt zu Kriminalität und Gewaltexzessen

In Deutschland ist das Schlagen und Züchtigen von Kindern und Jugendlichen verboten. Diese Tatsache scheint aber noch recht vielen Familien aufgrund von mangelndem Rechtsbewusstsein verborgen geblieben zu sein. Nebst der Tatsache, dass durch Anwendung von Gewalt erfahrungsgemäß niemals befriedigende und langfristige Lösungen herbeigeführt werden können, da Gewalt meist auch mit sinnloser Gewalt erwidert wird, nehmen Gewalttäter auch immer Verletzungen und oft sogar den Tod des Opfers in Kauf.

In Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen, Ausbildungsbetrieben und sogar Kirchen Deutschlands herrscht zum großen Teil die sogenannte „Macho-Kultur“, wobei „Kultur“ hier wohl die denkbar schlechteste Wortwahl für einen bewusst oder unbewusst Gewalt verherrlichenden und damit unhaltbaren Zustand einer Zivilisation ist. Längst vergessen geglaubte reaktionäre und autoritäre Erziehungsmuster, wie sie seit Ende der sechziger Jahre als undemokratisch und unfreiheitlich gegolten haben und damit im großen Rahmen abgeschafft und unter Strafe gestellt wurden, scheinen heute wieder praktiziert zu werden und lassen dabei sogar die aktuelle Gesetzgebung außer Acht.

Migranten tragen keine Alleinschuld

Dabei ist es sicherlich falsch, überwiegende Schuldzuweisungen an die Adressen von in Deutschland lebenden Familien mit Migrationshintergrund zu richten, wie dies oft und gern von Politikern und Kriminologen der Einfachheit halber praktiziert wird und wurde. Diese mögen zwar einen wesentlichen Teil zu völlig veralteten Erziehungsmethoden in ihren Familien beitragen, die beim männlichen Geschlecht eine Aufblähung zur Hypermaskulinität und damit zu übertriebenen Männlichkeitsvorstellungen zur Folge haben, erfahren jedoch seitens vieler innerdeutscher Gegebenheiten in der Praxis oft keine beachtenswerten deutschen Gegengewichte.

Ganz im Gegenteil: Die rühmliche, deutsche Zivilisation weist zwar Gesetze und aktuelle Rechtsprechungen nach, die sich gegen Gewalt und Gewalttäter richten, sind aber längst keine präventive oder gar aufklärende Maßnahme, die das innerdeutsche Gewaltpotential einzuschränken imstande ist. Erst recht fehlt es an deutschen Vorbildern, die eine oft proklamierte „Leitkultur“ für eben diese Personen mit Migrationshintergrund rechtfertigen würden. Vereinfacht ließe sich die aktuelle Situation mit der Aussage „Wer im Glashaus sitzt, der sollte nicht mit Steinen werfen“ erklären. Wo also Fehler gemacht werden, müsste man auch dazu bereit sein, aus diesen zu lernen und sie zu beseitigen.

Fatal: Kaltblütiger Killerinstinkt immer gefragter

Speziell bei Kindern und Jugendlichen kann man so auch beobachten.. Hier lesen Sie weiter...
 
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Julien Germain
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