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Es ist höchste Zeit, ein mittlerweise untergegangenes Thema wieder in den Fokus zurückzuholen.
Wie wären wohl die Reaktionen in der Bevölkerung, wenn ein Unternehmen jährlich enorme Zuschüsse vom Staat erhalten würde? Und als ob dies nicht genug wäre, dieses Unternehmen obendrein noch seine Immobilien mit Steuergeldern renovieren lassen könnte sowie auch die Löhne seiner Mitarbeiter sowie deren Ausbildung dem Steuerzahler auferlegen könnte? Ein Unternehmen also, welches tun und lassen könnte, was es wollte und dafür noch reichlich Steuergelder erhielte. Wäre da Aufruhr nicht die natürliche Resonanz des Geldgebers, in diesem Falle des Steuerzahlers?
Und jetzt stellt euch vor, dieses Unternehmen heisst KIRCHE.
Bei der Kirche steht all das oben beschriebene nicht im Konjunktiv, sondern beschreibt nur einen Missstand, der viel zu wenig Beachtung erfährt.
Da sich diesbezüglich bisher nichts oder nur sehr wenig geändert hat, müsste es auch im Interesse der Bürger sein, sich diesem Thema zu widmen und den Misstand korrigieren zu wollen. An Berichten hierfür mangelt es wahrlich nicht, wie zum Beispiel die Sendungen Panorama oder SPIEGEL TV schon zeigten:
www.youtube.com/watch?v=ECjbLm41MkA
www.youtube.com/watch?v=NG__08mVwfA&;;feature=related
www.youtube.com/watch?v=yMw1LpUzmpQ&;;feature=related
Kann es sein, dass das "reichste Unternehmen" der Republik solch immense und völlig unnötige Zuschüsse erhält während andere am Hungertuch nagen müssen?
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Bin ja schon längst dafür Religionen zu verbieten. Wer unbedingt an ein allmächtiges höheres Wesen glauben möchte, der kann dies auch ohne solche mafiösen Strukturen tun.
Bisher haben die menschlichen Interpretationen von Bibel, Koran und Co nur unermesslich viel Leid produziert. Sowohl nach ethischen, als auch logischen Ansprüchen haben Kirchen ihre Legitimation schon längst verloren. Kriege, Kindesmissbrauch, Genozide all das verdankt der Mensch seinem schwächelnden Verstand, welcher nur all zu gern die Verantwortung an jene abgibt, die sich Stellvertreter Gottes auf Erden nennen. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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