Kaisuke

Blog von Kaisuke

02.04.2010 | 15:38

Verlage zerbrechen an eigener Bürokratie

Clay Shirky, Medienphilosoph und Professor an der NYU, bezieht sich auf Tainter, der den Verfall der Römer oder Mayas analysiert hat, und stellt fest, dass die alten Medien ähnliche Fehler begehen und durch die Komplexität der Strukturen, einer weiteren Ebene der Bürokratie sich ihr eigenes Grab graben.

Das System wird schwerfällig weil die Gruppe der Wenigen ungestört und ohne Innovationskraft an alten Geschäftsmodellen festhält, der Druck sich zu verändern ist gering, denn das Geld fliesst ja noch, es wird nur von Jahr zu Jahr weniger.

Stattdessen legen sie sich mit mehr Bürokratie lahm, auch weil es einfacher ist weitere Komplexität hinzuzufügen anstatt die Prozesse zu vereinfachen. Letztendlich werden einige Verlage am eigenen Innovationsmangel und der zunehmenden Bürokratie ihre Türen dicht machen oder ein Schattendasein führen.  

 
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Kommentare
Deaktivierter Nutzer schrieb am 02.04.2010 um 19:13
Medienphilosoph, Verfall der Römer, Komplexität der Strukturen, Bürokratie, Innovationskraft, Geschäftsmodelle, Prozesse vereinfachen, Innovationsmangel, zunehmende Bürokratie: Schattendasein.
Ich denke, keiner der aufgezählten Begriffe, die im Text für Kritik stehen sollen, ist kritisch. Vielmehr die vollständige Aufsaugung einer Blähsprache in den Mainstream-Kopf, der genau deshalb nichts mehr bezeichnen und nicht mehr denken kann.
Kaisuke schrieb am 03.04.2010 um 13:50
Haben Sie den Text von Shirky gelesen oder kommentieren Sie nur die meine Zusammenfassung des Textes? Was meinen Sie denn genau mit Blähsprache und Mainstream-Kopf?
Kaisuke
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