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Heute vor 10 Jahren outete sich Klaus Wowereit auf einem SPD Sonderparteitag und wurde kurze Zeit später zum Berliner Bürgermeister gewählt. Wowereit kam damit einem Outing durch die Boulevardpresse zuvor. Eine Flucht nach vorn, die er wohl nie bereut hat. Vielleicht war es ein mutiger Schritt. Auf jeden Fall aber blieb ihm nichts anderes übrig.
Später dann folgten zwei weitere Outings. Das von Guido Westerwelle, das in seiner Inszenierungsform auf Angie Geburtstag in der Nähe des Bildfotografen, eine besonders putzige Vorstellung war. Nun wussten alle, was schon alle wussten. Und nicht zu vergessen das Scheibchen Outing von Ole von Beust. In die Ecke gedrängt von Richter Gnadenlos Schill, setzte er sich durch dessen Entlassung einem Outing aus, das er aber unkommentiert lässt. Erst durch ein Interview durch seinen Vater verliert Von Beusts Homosexualität das Gerüchtehafte.
Über Sinn und Zweck von Outings wird diskutiert, seit Rosa von Praunheim mehrere prominente Schwule zwangsoutete. Wozu sich bekennen? Ist sexuelle Identität nicht Privatsache? Und weshalb sollen Homosexuelle über ihre sexuelle Identität öffentlich reden, wenn es Heterosexuelle auch nicht tun?
Wann endlich kommt einmal der Satz eines Politikers, der diese Situation ad absurdum führt: "Ich bin hetero, und das ist auch gut so."
Das Outings, Bekenntnisse immer noch stattfinden, vielleicht sogar nötig sind, das zeigt , wie wenig Homosexualität zur Normalität in unserer Gesellschaft geworden ist. Schwulsein ist immer noch eine Schlagzeile. Vielleicht nicht mehr im Showbiz, vielleicht weniger in der Politik, aber bestimmt immer noch im Leistungssport zum Beispiel. Oder wenn prominente Homosexuelle Kinder adoptieren.
Hat Wowereits Outing die Rechte von Schwulen und Lesben vorangebracht, wie er es selbst einschätzt? Und auch die taz es hochjubelt.
www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/und-das-war-auch-gut-so/
Das ist schwer zu bewerten. Am meisten genützt hat es sicherlich ihm selbst. Auch, wenn er das so nicht absehen konnte.
Die Eingetragene Lebenspartnerschaft wird dieses Jahr ebenfalls 10 Jahre alt. Gefeiert als wichtiger Schritt zur Gleichberechtigung ist sie in ihrem eigenen Kompromiss erstickt und hat sich kaum bewegt. Auf den ersten Schritt folgte kein relevanter zweiter. Erst kürzlich wurde Deutschland von EU Richtern wegen Diskriminierung von Homosexuellen ermahnt.
www.queer.de/detail.php?article_id=14207
Von der Öffnung der Ehe ist Deutschland noch weit entfernt. Ganz zu Schweigen von Alternativen zur Ehe für Hetero- und Homosexuelle, die den Lebensrealitäten und Bedürfnissen der Menschen und nicht von Moralvorstellung und Tradition geprägt sind.
Homosexuelle sind nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wie oft behauptet wird. Diskriminierung von Schwulen und Lesben ist in Deutschland 10 Jahre nach Wowereits Outing immer noch an der Tagesordnung. Und das ist nicht gut so.
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ich mach's!
ich bin nicht schwul - aber manchmal in schwulitäten, und das ist dann nicht 'gut so'. |
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Wie war es denn in Sibirien?
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@ luggi am 10.06.2011 um 22:27
Wirklich charmant luggi, im Falle von Klaus Binding, der genauso auf dem Strafbänkchen zu sitzen scheint wie Rahab saß, tönst Du von Verletzung der Meinungsfreiheit und gegenüber Rahab fällt Dir nur wieder eine Deiner üblichen, wenn auch in Wahrheit stumpfen Spitzen ein. Grab Dich wieder ein! |
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geruhsam und behaglich, luggi!
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Ach U.T.
du blickst einfach nicht mehr durch! Das ist der Blog von kallewirsch. Und mir fällt noch mehr ein und auf ... z.B., dass dein ... ach lieber nicht ... Perlen vor die Säue. Und ... Du hast dein Problem mit dem Eklektizismus noch nicht begriffen ... also solltest du abtauchen und 25 Jahre darüber nachdenken. |
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@rahab
Mit frischen Kräften und überlegten Dingsbumsen? |
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ne
bumsdingsen |
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bumsdinger?
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..sen
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Koteka?
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du hattest die Chance, nicht zu antworten
du hast sie nicht oder doch genutzt |
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ich sags ma mitten worten vonnem allseits usw.usf. juser
"Auf Dauer ist es fürchterlich ermüdend und ernüchternd, hunderttausendmal was zu schreiben und am langen Ende den selben Scheiß, gegen den man zuvor mit Engels-, Feuer- und manchfaltigen anderen Zungen intervenierte, wieder lesen zu müssen. Irgendwann stellt man sich die Frage, wozu das alles." stellt sie sich, die frage, ne hehe? mindestens - koteka aber nur, wenn streng ge-f-telt |
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@ rahab
Warum reichen dir nicht 2 Kommentare zu irgendwelchen Scheiß? (Ich selbst mach mal hier eine meiner berühmten Ausnahmen) |
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ax nee
willste mir baux-mizzeln? hö-ma war o-tohn von einem, der immer noch rischtisch mann sein will das denk-mal gehörte gesäzzt |
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Ich bin schwul und werde nicht diskriminiert. Was mache ich falsch in unserer heutigen Gesellschaft?
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Keine Ahnung. Ich kenne deine Lebensrealität nicht.
Du wirst wahrscheinlich nicht heiraten wollen, bzw. falls du in eingetragener Partnerschaft lebst, macht es dir nichts aus, dass du keine Steuervorteile geltend machen kannst, wie heterosexuelle Paare. Es geht doch gar nicht darum eine Opferhaltung zu stilisieren. Mir selbst geht es als schwulem Mann sehr gut und ich erlebe wenig direkte Diskriminierung (Großstadt-Szenekiez blabla). Aber deswegen sehe ich sie doch trotzdem und benenne sie. |
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... am aller-dischkriminiertesten ist sowieso der schnuffelhase!
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schrieb am
10.06.2011 um 15:05
Nur zu, benenne sie. Würde ich auch machen, wenn ich sie sehe oder erfahre. Aber ich erfahre sie nicht und höre sie nur aus den Medien oder dem Internet. Ich lebe übrigens weder in einer Großstadt noch gibt es hier einen Szenekiez.
Dass ich in einer eingetragenen Partnerschaft allerdings keine Steuervorteile geltend machen wie heterosexuelle (oder richtiger: verschiedengeschlechtliche - das Steuerrecht kennt keine sexuelle Orientierung) Paare geltend machen könnte, gehört so nicht zu den Diskriminierungen. Im Schenkungs- und Erbschaftssteuerrecht ist durch Urteil des BVerfG eine Gleichstellung erfolgt. Und zwar rückwirkend (eine allerdings nicht rückwirkende Gleichstellung war ohnehin politisch auf dem Weg). Bei der Grunderwerbssteuer sind Lebenspartner seit dem 14.12.2010 durch das Jahressteuergesetz 2010 Ehepartern gleichgestellt. Diese Gleichstellung erfolgte allerdings nicht rückwirkend. M.W. sind dort auch Klagen anhängig. Es bleibt das sog. "Ehegattensplitting" im Einkommensteuergesetz. Gegen die bestehende Regelung sind Verfassungsbeschwerden anhängig, denen im Hinblick auf die bisherige Rechtsprechung des BVerfG mit deren tragenden Gründen sehr gute Erfolgsaussichten eingeräumt werden. Unabhängig davon gibt es in einigen Randbereichen der rechtlichen Regelungen einige Ungleichbehandlungen, die entweder politisch noch nicht angegangen oder übersehen wurden oder in denen die Politik auf die Rechtsprechung wartet. Eine Ungleichbehandlung gibt es im Adoptionsrecht, da bisher nur verschiedengeschlechtliche Ehepaare bzw. Einzelpersonen (bei Lebenspartnerschaften ist daür die Einwilligung des anderen Lebenspartners erforderlich) ein Kind annehmen können. Allerdings hat diese Frage wegen der geringen Zahl adoptionsfähiger Kinder (z.Zt. ca 3000 im Jahr mit seit Jahren abnehmender Tendenz) und der zehnfachen Zahl adoptionswilliger Paare eher symbolische Bedeutung. |
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Ich fasse zusammen. Sobald eine Verfassungeschwerde anhängig ist, ist das Unrecht schon aus der Welt geschafft. Und da es eh nur wenig adoptionsfähige (was für ein Wort) Kinder gibt, kann man Schwulen und Lesben das Recht auf Adoption ruhig vorenthalten. Eh alles nur symbolisch.
Ich glaube, wir haben ein deutlich unterschiedliches Rechtsempfinden. |
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schrieb am
10.06.2011 um 16:37
Durchaus falsch zusammengefasst. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass der Satz: gleichgeschlechtliche Paare können keine Steuervorteile geltend machen wie heterosexuelle Paare in der Form falsch ist. Und ob das übrige Unrecht aus der Welt geschafft ist, wissen wir erst nach einem Urteil des BVerfG. )Ich empfehle betroffenen Paaren eine Zusammenveranlagung zu beantragen und bei einer zu erwartenden Ablehnung Einspruch gegen diese einzulegen.
Im Übrigen geht es bei der Annahme an Kindes statt in erster Linie um das Wohl des Kindes, nicht um das Wohl des oder der Annehmenden, seien die nun hetero- oder homosexuell. Daher kann man hier auch eher weniger mit der Diskriminierung von Schwulen und Lesben, sondern eher mit der Diskriminierung der Kinder argumentieren, denen ggf. ein geeignetes oder auch geeigneteres Elternhaus vorenthalten wird. Dae jetzige deutsche Regelung ist in sich jedenfalls unschlüssig und benachteiligt die Kinder, da sie zwar Annahmen an Kindes statt durch Einzelpersonen vorsieht, aber ggf. den Lebenspartner von dieser Annahme ausschließt. Hier wurde das Wort der "Lebensrealität" eingeführt (nicht von mir). Mein Hinweis auf die Zahlen diente lediglich zur Veranschaulichung, dass der Energie, die sowohl von Befürwortern als auch Gegnern der Adoption durch gleichgeschlechtliche Paare in keinem Verhältnis zur zu erwartenden Auswirkung steht. Für schwule Männer dürfte es auch nach einer Gesetzesänderung ähnlich realistitisch sein, im Lotto zu spielen, sechs Richtige zu haben und sich von dem Geld eine Leihmutter im Ausland zu kaufen wie in Deutschland ein Kind adoptieren zu können. |
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hey, guter artikel....
lg pantherin |
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Hi Kalle,
ganz kurz, da bereits auf dem Sprung in den Pfingsturlaub ..., eine kleine Ergänzung: "Vor zehn Jahren outete sich Klaus Wowereit. Queer.de war daran nicht ganz unbeteiligt ..." www.queer.de/detail.php?article_id=14401 Gruß und schöne Feiertage! Knüppel |
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Ich oute mich: Ich bin hetero, römisch-katholisch und ich bin trotzdem uneingeschränkt für die Homo-Ehe!
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Tapferes Outing, liebe Calvani!
Römisch-katholisch, welch ein bedauernswertes Los. Finde ich mutig, dass Du dazu stehst. Deine Worte erwartet der Klerus aber eigentlich vom Papst: "Ich bin hetero, römisch-katholisch und ich bin trotzdem uneingeschränkt für die Homo-Ehe!" |
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Ich verrat' dir ein Geheimnis...komm' mal ein bisschen näher...ja, so ist gut und jetzt halt' dich fest: Ich bin der Papst!
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Oh you my sweet Popie!
Ich halt mich ganz fest. Kalle, Rahab und Jakob seien unsere Trauzeugen! |
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Fragt sich nur, wer von uns Dreien der Vater, wer der Sohn und wer der Heilige Geist ist.
@Calvani Heißt das nun der Papst ist eigentlich die Papst und somit eine Frau. Oder ist Calvani eigentlich ein Mann und sieht nur aus wie eine Frau, oder beide, der/die Papst und Calvani sind transsexuell? Oder ist etwa alles Lüge? Ich versteh die Welt nicht mehr;))) |
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...Der Papst genießt und schweigt...
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Andererseits: Ich weiß nicht. Päpste und Frauen woll doch immer nur das Eine von mir.
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@Kalle Wirsch
Just For You ... "KalleWirsch schrieb am 25.05.2011 um 18:33 Großartig. Ich kenne wirklich niemand, der es schafft den Bogen (...) zu Motown zu schlagen. Ich lach mich scheckig;) ..." Das bin ich meinem (schlechten) Ruf schuldig ... :-) Schöne Feiertage! THE SUPREMES "Baby Love" ![]() Uploaded with ImageShack.us DIANA ROSS "I'm Still Waiting" ![]() Uploaded with ImageShack.us And ..., where are the microphones? Here they are ... ![]() Uploaded with ImageShack.us Und ..., nicht sauer sein Kalle, it's just fun :-) LG Knüppel |
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Ein SUPREMES-Fan schreibt zu diesem Clip ...
"We Will Never See Class and Elegance Like This Again!" THE SUPREMES ![]() Uploaded with ImageShack.us |
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Kommt gar nicht in Frage. Zuerst musst du zur Tuntenprüfung.
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Lieber Merdeister,
nein! |
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Gibt es da Integrationskurse?
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Ich weiß nicht, das Streben von Teilen Homosexueller nach bürgerlichen Zwängen finde ich pervers ... holt doch die Heteros aus diesen Zwängen heraus ... man muss den Beelze mit dem Teufelbub austreiben.
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Jeder jeck is anners.
Wieso sollen Homos nicht auch spießig sein dürfen? Und was unterscheidet dieses Streben von dem Streben der Heteros nach bürgerlichen Zwängen? Ist es meine Aufgabe als Schwuler die bürgerlichen Moralvorstellungen einzureißen un d die Heteros aus ihren Zwängen zu befreien? Ich glaube kaum. Das geht nur gemeinsam. Ich verstehe bis heute nicht, wieso sich die vielen Heteropaare immer noch dem Diktat der Ehe unterwerfen. Die Abschaffung bürgerlicher Zwänge ist sicherlich ein gesamtgesellschaftliches Projekt. Wenn ich mich über die Nichtöffung der Ehe für Schwule ärgere, dann nur aus Gerechtigkeitssinn. Ich finde eben auch Homos sollen solchen Unsinn machen dürfen. Und außerdem widerstrebt es mir anderen meine Auffassung von Partnerschaft aufzudoktrinieren. Homosexualität ist lediglich eine sexuelle Identität. Es sagt nichts über politisches oder sozilogisches Denken aus. |
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Lieber KalleWirsch,
schöner Blog. Aber auch Luggis Gedanke hat was, finde ich. |
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Luggi sagt "homosexuell" und "pervers" in einem Satz. das hat nichts, wie ich finde.
Also doch: etwas Provokatives, was mich nicht wundert. |
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@ lf
13:06 Uhr ... und solch ein Buchstabenschrott. Was rauchst oder trinkst du??? Also, für so kleine Dingsbums-el-effs ... luggi sagt hier nichts sondern schreibt, außer Ausnahmen, aber das begreifst du nicht, kannst du nicht begreifen. Und. Ich bekomme "Merkel", "Hitler", "Antideutsche", "U-Boote", "luzieh.fair" und "Blödheit" in einen Satz. Brauchst dich für deinen Unsinn nicht entschuldigen. |
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@weinsztein @luggi
Gleichberechtigung bedeutet, auch gleich spießig sein zu dürfen. So einfach ist das. |
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@ Popkontext
Auf solch eine spießige Aussage können nur Leute deiner Glaubensrichtung kommen ... mir fehlen dafür die Buchstaben. |
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Mon cher ami luggi ...
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Ach, Luggi Deine Antwort habe ich gerade erst gesehen.
Konkret geschrieben (gut begriffen, ne?): und gelesen. Charmant. Wie immer. Geschenkt. |
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"Ich bekomme "Merkel", "Hitler", "Antideutsche", "U-Boote", "luzieh.fair" und "Blödheit" in einen Satz.
Brauchst dich für deinen Unsinn nicht entschuldigem." aber du kleinmaulwurf, könntest da schon dein geschwurbel mal wieder ins erdreich runterfahren? fragt sich ganz nebenbei das lm |
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...und das ist auch gut so.
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Diskriminierung, egal in welche Richtung, ist doch Mist - und wie wir wissen, ein riesengroßer Denkfehler.
Der Balken im Auge... Aus meiner Sicht sieht es aus, als ob wir alle nicht als das gesehen werden, was wir eigentlich wirklich sind. Also unser wahres Potential, das übers banale Etikett "soundso" hinausgeht. LG Lee |
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schrieb am
10.06.2011 um 23:11
>>Also unser wahres Potential,...<<
Dieses wunderbare, aber auch aufgrund seiner herrschaftsunkompatiblen Fähgigkeiten als gehirnwindungsbegradungsbedürftig gesehene Organ? Ja, das ist das grösste Problem am eigentlich gut programmierten Untertan: Es könnte eventuell Eigenaktivität entwickeln. |
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Mit "wahres Potential" meinte ich die schlummernden Fähigkeiten in jedem Menschen, zu Kreativität aber auch zu emotionalen Leistungen.
Das eigenständige Denken gehört natürlich auch dazu. Ob das immer "herrschaftskompatibel" ist, sei dahingestellt. Denn auch die "Herrschenden" haben ihn ihren "gehirnwindungsbegradigungsbedürftigen Organen" (super) noch brachliegende Areale, die ihrerseits aktiviert, zu Änderungen in Denken, Fühlen und Verhalten führen k ö n n t e n. |
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Aber jetzt will ich die Gastfreundschaft des Hausherrn nicht weiter strapazieren, da er mich noch nicht einmal beachtet oder begrüßt hat...
: ( P.S. Lieber Kalle, ich hoffe, zwischen uns gibt es kein Mißverständnis, ich finde dein blog gut und auch das Thema, LG Lee |
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"P.S. Lieber Kalle, ich hoffe, zwischen uns gibt es kein Mißverständnis, ich finde dein blog gut und auch das Thema, LG Lee"
Nee, wieso auch. War doch sehr klar formuliert. "Aber jetzt will ich die Gastfreundschaft des Hausherrn nicht weiter strapazieren, da er mich noch nicht einmal beachtet oder begrüßt hat..." Don´t worry. Der pantherin ging es genauso. Aber ich gehe gerne auf deinen Kommentar ein. Das mit dem Potential mag sein. Aber ich kriege die Verbindung zur Homosexualität nicht. Potential ist das, was ich als Fähigkeit und Talent in mir trage. Das will und soll gesehen werden. Homosexualität ist eine sexuelle Ausrichtung/Identität. Sie gehört zu meiner Persönlichkeit, wie auch das Potential in mir, aber ich würde es nicht in einen Topf schmeißen, sondern beides eher als zwei Facetten meiner Person kennzeichnen. Potential, finde ich, muss man ab einem gewissen Zeitpunkt in seinem Leben auch selbst sichtbar machen. Es ist schade, dass den meisten in ihrer Kindheit verwehrt bleibt, dass ihr spezifisches Potential gesehen und gefördert wird. Aber auf diesem Zug kann man nicht ewig fahren. Meine Erfahrung ist, dass man die richtigen leute trifft, um so mutiger und konsequenter man sein Potential selbst sichtbar macht und bereit ist es weiter zu entwickeln. Der banalen Einordnung zu entkommen scheint da oft schwieriger. Banale Einordnung ist ein Spiel. In dubio pro reo, meist ein unbewusstes. Am meisten hilft es da doch, nicht mitzuspielen, soweit es geht. Und vor allem, sich seine eigenen Spiele klar zu machen. Denn alle Menschen ordenen mehr oder weniger ein. Es ist deswegen sehr hilfreich, finde ich, die eigegen Einordnungen immer wieder auf ihre Banalität zu überprüfen. (Diese Antwort war jetzt ziemlich stressig, weil mein B hakt und ich es vermeiden wollte, dass da ganz oft analität steht - da hat man dann ja gleich den merdeister und den steiner am Hals;))) |
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"P.S. Lieber Kalle, ich hoffe, zwischen uns gibt es kein Mißverständnis, ich finde dein blog gut und auch das Thema, LG Lee"
Nee, wieso auch. War doch sehr klar formuliert. "Aber jetzt will ich die Gastfreundschaft des Hausherrn nicht weiter strapazieren, da er mich noch nicht einmal beachtet oder begrüßt hat..." Don´t worry. Der pantherin ging es genauso. Aber ich gehe gerne auf deinen Kommentar ein. Das mit dem Potential mag sein. Aber ich kriege die Verbindung zur Homosexualität nicht. Potential ist das, was ich als Fähigkeit und Talent in mir trage. Das will und soll gesehen werden. Homosexualität ist eine sexuelle Ausrichtung/Identität. Sie gehört zu meiner Persönlichkeit, wie auch das Potential in mir, aber ich würde es nicht in einen Topf schmeißen, sondern beides eher als zwei Facetten meiner Person kennzeichnen. Potential, finde ich, muss man ab einem gewissen Zeitpunkt in seinem Leben auch selbst sichtbar machen. Es ist schade, dass den meisten in ihrer Kindheit verwehrt bleibt, dass ihr spezifisches Potential gesehen und gefördert wird. Aber auf diesem Zug kann man nicht ewig fahren. Meine Erfahrung ist, dass man die richtigen leute trifft, um so mutiger und konsequenter man sein Potential selbst sichtbar macht und bereit ist es weiter zu entwickeln. Der banalen Einordnung zu entkommen scheint da oft schwieriger. Banale Einordnung ist ein Spiel. In dubio pro reo, meist ein unbewusstes. Am meisten hilft es da doch, nicht mitzuspielen, soweit es geht. Und vor allem, sich seine eigenen Spiele klar zu machen. Denn alle Menschen ordenen mehr oder weniger ein. Es ist deswegen sehr hilfreich, finde ich, die eigegen Einordnungen immer wieder auf ihre Banalität zu überprüfen. (Diese Antwort war jetzt ziemlich stressig, weil mein B hakt und ich es vermeiden wollte, dass da ganz oft analität steht - da hat man dann ja gleich den merdeister und den steiner am Hals;))) |
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ja, ja die (B)analität...
Danke für die Antwort, Kalle. Mit dem Potential hatte ich es nicht so gemeint, dass ich oder andere darauf warten, dass jemand es von außen entdeckt, sondern eher als geistig-emotionale Resource gemeint, die jeder in sich trägt und selber anzapfen kann. Die Biege zur Homosexualität könnte sein, dass ich persönlich mich nicht so sehr über meine Sexualität definiere, aber da ist - bekanntlich - jeder Mensch verschieden. Für mich persönlich bedeutet es auch nicht so viel, heiraten zu können oder andere vermeintliche Privilegien zu haben, die Homosexuellen, wie du schreibst, verwehrt bleiben. Das ist aber nicht arrogant gemeint, sondern meine Setzung der Prioritäten. Für mich zählt - banal gesagt - wie ein Mensch ist, wie er denkt und fühlt und seine sexuelle Ausrichtung ist für mich nur ein Teil vom Ganzen. Zu deinem Satz: "Denn alle Menschen ordenen mehr oder weniger ein" - möchte ich sagen, dass ich mich da gerne ausnehmen würde, denn ich hasse es, mich in irgendwas "einzuordnen", schon gar nicht in Schubladen. Ich sehe zwar die Notwendigkeit, sich im groben auf eine Art Einteilungsscheme einzulassen, um sich in der Umwelt orientieren zu können, aber in dem Moment, wo es um menschliche Qualitäten geht, finde ich Etiketten furchtbar. Klar, es kann auch etwas sein, wo man stolz drauf ist. Ich könnte ja zum Beispiel stolz drauf sein, eine Frau zu sein oder ähnliches. Empfinde das aber eher als einen schöpferischen Zufall. Ich denke mal, dass mein Ansatz zu deinem Thema zu metaphilosophisch und etwas abgehoben ist. Dein blog ist handfest und konkret und hat eine konkrete Problemstellung, nämlich, dass du der Meinung bist, Homosexuelle haben immer noch nicht alle Rechte, die sie haben sollten. Wenn ich das richtig verstehe. Für mich sind Rechte, so sie auf einem Papier stehen, zwar sehr wichtig, aber immer noch zuwenig. Solange im Kopf die Betonwand steht und Leute sich arschig verhalten, nützen mir die ganzen Rechte wenig. |
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"Das Outings, Bekenntnisse immer noch stattfinden, vielleicht sogar nötig sind, das zeigt , wie wenig Homosexualität zur Normalität in unserer Gesellschaft geworden ist. "
Genau, dass ist der Knackpunkt. Schade, dass wir im 21. Jahrhundert noch immer über sexuelle Gesinnung und ihre Akzeptanz diskutieren müssen. Dass dies überhaupt noch ein Thema ist. Was Klaus Wowereit vor zehn Jahren tat, war notwendig und richtig. Dennoch fand ich es damals schon schade, dass dies überhaupt notwendig war, um eben der Boulevard-Presse zuvor zu kommen. Eben nicht, weil er über seine sexuelle Gesinnung plaudern wollte, sondern weil er bedrängt wurde und reagieren musste. Guter Artikel, Kalle! |
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Vielen Dank, Doris.
Das Problem mit dem Outing fängt ja schon ne ganze Zeit vorher an. Nämlich im Zuhause und der Schule. Die Tatsache, das überhaupt äußern und "bekennen" zu müssen, ist für mich schon absurd. Aber eben traurige Realität. |
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@Doris Brandt
Sehe ich ganz genau so. Kalles Artikel vermute, erhoffe ich im nächsten Printfreitag. |
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@Kalle Wirsch
Danke für das Blog und den Rückblick. Der Anlass ist schon der Erinnerung wert. Hoffe, dass auch bald der erste Bundesligsspieler sich outet. Das wäre ein mutiges Zeichen , was wirklich viel bewegen könnte. Herzliche Grüße por |
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Hallo por,
schwierige Sache mit den Fußballern. Ich hätte ein wenig Angst um sie. Es wäre sicherlich ein mutiger Schritt. Was er bewegen würde weiß ich nicht genau. Vielleicht ne Menge, weil Schwule in "männlichen" (vergessen wir mal nicht, dass die deutschen Frauen im Fußball viel erfolgreicher sind als die Männer;)) Domänen noch immer las nicht existent gelten. Ich bin mir aber sicher, es würde viel offen legen. Vielleicht wäre es besser, wie ich schon im unten verlinkten Artikel schrieb, wenn sich zunächst Ehemalige outen. Und hoffentlich wird das ganze geoute bald mal überflüssig. |
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Man sollte auch verlinken, wenn man es ankündigt;)
www.freitag.de/community/blogs/kallewirsch/der-ball-ist-rund--und-hetero |
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@Kalle Wirsch
Danke für den Link. Herzliche Grüße und frohe Pfingsten aus dem Ruhrgebiet poor on ruhr |
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Hallo ihr Süssen! Ich bin so sexuell.. unentschieden..und dass ist auch gut so. Aber was bestimmt gut ist: Wir sind nicht darauf angewiesen uns zu verstecken oder zu verstellen. Wir werden nicht bedroht. Ob es langt? Nein. Aber es war schon mal schlimmer! Weiter so.. und mehr.
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Rosalix schrieb am 14.06.2011 um 23:15 u.a.
"(...) Wir sind nicht darauf angewiesen uns zu verstecken oder zu verstellen. Wir werden nicht bedroht ..."
Uploaded with ImageShack.us Quelle: www.queer.de/detail.php?article_id=14243 |
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Entschuldige Knüppel! War an dem Abend nur total überlastet. Normalerweise äußere ich mich nicht so undifferenziert! Liebe Grüße! Rosalix
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Leider ist die schwile Selbst-Ironie nicht das Richtige in der Politik.Hat Berlin nun noch mehr Schulden als vor zehn Jahren??Schwulen ist das alles egal!
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@M.Philipp
<°))>< |
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@m.phillip
das liegt daran, das alle schwulen gleich sind. ausnahmslos. bis zum nicht mehr aushalten selbstironisch und unpolitisch. außerdem liegt die ursache für die berliner schulden in der sexuellen ausrichtung des bürgermeisters. hab ich die steigenden milchpreise vergessen, an denen die zunehmend lesbischen kühe in deutschland schuld sind? das leben kann so einfach sein. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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