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In den letzten Tagen hat die freitägliche, literaturinteressierte Gemeinde über den Sinn und Unsinn der Rezensionssperrfrist diskutiert. Michael Angeles Empörung über das unfaire und rücksichtslose Verhalten seiner Mainstream Kollegen konnte und kann ich vollkommen nachvollziehen, auch wenn ich bezüglich der Sperrfrist anderer Meinung bin.
Obwohl alles gesagt zu sein schien, hat mich das Thema nicht mehr losgelassen. Die Rezension ist natürlich auch immer Werbung für ein Buch. Ganz gleich wie sie ausfällt. Autoren mit einem Bekanntheitsgrad wie Christa Wolf haben diese Werbung sicherlich nicht mehr nötig. Aber wie steht es um das Gros der unbekannten, oder unbekannteren Autoren, die einen Roman auf dem Markt haben, von dem so gut wie niemand weiß. Den wahrscheinlich auch niemand rezensiert, weil eben kein bekannter Name auf dem Umschlag steht. Und wer, bis auf ein paar wenige, liest schon eine Rezension zu einem Buch, dessen Autor ihm vollkommen unbekannt ist.
All diese Fragen führten mich zu einer ganz anderen Frage, die mich seit gestern Abend nicht mehr loslässt:
Was ist eigentlich aus dem guten alten Fortsetzungroman in Zeitungen geworden?
Ein längst vergessene Veröffentlichungsform, die besonders in den Zwanziger Jahren sehr populär war. Und was für Möglichkeiten würde diese Form unbekannten Autoren und kleinen Verlagen bieten? Ist es nicht auch für den Leser spannender, einen Autor selbst neu zu entdecken, niederschwellig sozusagen, als nur eine Bewertung eines Buches zu lesen. Wie kann man den Fortsetzungsroman neu, aktuell denken?
Natürlich habe ich bei meinen Überlegungen gleich an den Freitag gedacht, da ich die Verbindung von Internetauftritt, Einbindung der Community und Printausgabe für sehr gelungen halte. Und genau in dieser Verbindung sehe ich die Chance für den Fortsetzungsroman. Wenn ich meinen Gedanken freien Lauf lasse, entsteht folgende Vision, die ich als Vorschlag in den Raum stelle:
Die Freitag - Redaktion arbeitet mit einem oder mehreren kleinen, aber feinen Verlagen zusammen, die der Redaktion aktuelle Romane ihrer Autoren vorschlagen. Nach dem Auswahlverfahren werden der Autor des erwählten Romans und sein Verlag, auf Freitag.de kurz vorgestellt und die erste Folge seines Romans erscheint. Hierauf erscheint jede Woche eine neue Folge. Auf der Startseite wird ein Button für das Fortsetzungsromanprojekt eingerichtet. Die freitägliche Gemeinde kann in ihren Kommentaren ihren Senf zu jeder Folge dazugeben. Interessant wäre natürlich auch, wenn sich der Autor an dieser Diskussion beteiligen würde, oder, wenn er dies nicht möchte, der Lektor. Entweder Live oder in einem kurzen wöchentlichen Text, in dem auf die wichtigsten Reaktionen eingegangen wird. Eine zusätzliche Veröffentlichung in der Printausgabe fände ich ebenso sehr wünschenswert. Allerdings ist mir nicht klar, wie schwierig oder einfach dies zu bewerkstellingen ist. Wieviel Kosten das verursacht.
Ich glaube, dass die Wiederbelebung des Fortsetzungroman viele Möglichkeiten bietet:
1. Der Autor wirbt für sich selbst, durch sich selbst und bekommt eine Auseinandersetzung mit seiner Arbeit, quasi geschenkt.
2. Der Verlag hat die Möglichkeit sich zu präsentieren und dem Leser/Literaturinteressierten näherzubringen, wofür er steht.
3. Der Leser bekommt einen Roman und die Möglivhkeit, sich mit Literatur, dem Autor und anderen Lesern auseinanderzusetzen und auszutauschen. Ein Online Literaturkreis sozusagen.
4. Der Freitag geht einen weiteren Schritt in Sachen lebendige Zeitung und unterstreicht sein Image neue Wege als Zeitung zu gehen.
Für mich eine klassische Win Win Situation. Und ich glaube auch, dass sich User/Leser, denen der Roman gefällt, diesen durchaus auch zulegen. Vielleicht schon, weil sie es eben nicht mehr abwarten können, wie es weiter geht, im besten Sinne.
Liebe Freitag - Redaktion,
vielleicht denkt ihr mal darüber nach.
Lieben Gruß
KalleWirsch
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Lieber KalleWirsch, das ist ein sehr interessanter Vorschlag. Tatsächlich planen wir gerade - allerdings in bisher anderer Form - eine Art Freitag-Lesekreis. Umso mehr freue ich mich über deine Idee, die die aktuellen Ideen tatsächlich verändern oder doch wenigstens erweitern könnten.
Danke dafür und liebe Grüße, Maike |
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Ich danke DIR. Da bin ich gespannt.
Das ist es was ich am Freitag liebe: Die Offenheit. Gruß KalleWirsch |
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Ein Lesekreis!
Ich fang gleich an zu weinen, diesmal aber vor Freude! (ja, die Pollen sind auch beteiligt...aber nur am Rande ;)) |
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dieser vorschlag gefällt mir auch - vielleicht eröffnet man da mal kleineren ambitionierten verlagen eine chance, denn tageszeitungen, die so etwas praktizieren, orientieren sich zumeist an den großen ...
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Lieber KalleWirsch,
das finde ich jeah eine gute Idee, erinnert mich an das amerikanische Verlagsprojekt “Das Beste“, wo die Vorabdrucke meistens zu Bestsellern führten. Inzwischen sehe ich aber heutzutage ein Ach unter dem Zeitungsverleger Dach, nämlich, dass die Zeitungen selber, in Rheinkultur der Empörungskultur, mit ausgeblendetem Hintergrundwissens Stab, samt wegrationalisierten Redakteuren/innen, Autoren/innen, mehr und mehr zu Community- Fortsetzungsromanen geraten. Insofern denke ich, dass die zeitnahe Antwort von Maike Hank zunächst einmal weniger ein Zeichen der Offenheit des Freitag, denn der ihrer persönlichen Achtsamkeit ist. Das st ja schon einmal was und vor allem nicht gering zu erachten. Die Autoren/innen erwarten doch sicher ein Honorare für ihre Vorabdrucke? Wie werden diese Honorare nach Deiner Meinung finanziert? tschüss Jochen |
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Das mit der Offenheit sehe ich anders. Wir sehen, was dabei herauskommt.
Nun bin ich kein Zeitungfinanzexperte und weiß wenig von den Finanzierungsbedingungen einer Zeitung. Aber ich denke, dass ein Autor, der die Möglichkeit hat, durch so ein Projekt mehr Öffentlichkeit zu bekommen, entweder keine oder geringe Honorare fordern wird. Zum anderen werden ja auch die Blogger die im Freitag abgedruckt bezahlt. Wieso nicht den Romanautor ebenso bezahlen. Und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit die einzelnen Folgen des Roman mit Flatrr Buttons zu versehen. |
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Das wiederum überzeugt mich jetzt sehr, weil Du i Zusammenhänge vorstellst mit Seinem Idee, die nicht nur auf Produkte des Freitag selber abhebt, sondern auf ein Netzwerk von Autoren/innen, Literatur- Agenten/innen, Verlegern/innen und der Freitag Community- (FC)
Das finde ich bedenkenswert und tauglich für eine breite Ergebnisorientierte Diskussion |
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Ich denke, dass das eine Chance hätte bzw. wäre. Gerade in der Verbindung Internet und Print. Und besonders auch für unbekannte Autoren. Es ist doch so, dass man im Buchladen steht und da stehen jetzt zwei Bücher, die ich thematisch interessant finde. Den einen Autor kenne ich, weil ich viel von ihm gelesen habe, den anderen nicht. Für 10 Euro greife ich meistens zum bekannten Autor. Neue Autoren entdecke ich durch Freunde und auf dem Wühltisch. Wenn ich aber schon mal zwei Folgen im Netz gelesen habe, die mir gefallen, dann kauf ich mir auch das Buch. Mein Interesse an den weiteren Folgen würde bestehen bleiben, weil ich die Möglichkeit hätte über das Buch zu reden. Meine Eindrücke zu teilen.
Ich würde mir auch wünschen, dass die Kulturredaktion neben der Vorstellung des Autoren und des Verlages (was mir persönlich sehr am Herzen liegt) auch selbst eine Rezension über das Buch schreibt. Wann diese Rezension ins Netz gestellt werden sollte, darüber bin ich mir allerdings nicht im Klaren. Vielleicht wäre ja auch ein Kommentar zur jeweils aktuellen Folge der Kulturredaktion sinnvoller. |
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Was ist mit den Autorinnen? Kleiner Scherz mit Herz!
Vielleicht greifen die Leser/innen selber als Blogger/innen rezensierend mit Kommentaren begleitend ein?, es muss ja nicht in jedem Fall nur die Kulturredaktion sein? Wie sieht es da denn mit einem Netzwerk aus, das freie wie trendige Autorenverbände mit einbezieht? |
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Was ist mit den Autorinnen? Kleiner Scherz mit Herz!
Vielleicht greifen die Leser/innen selber als Blogger/innen rezensierend mit Kommentaren begleitend ein?, es muss ja nicht in jedem Fall nur die Kulturredaktion sein? Wie sieht es da denn mit einem Netzwerk aus, das freie wie trendige Autorenverbände mit einbezieht? |
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Ich habs erwartet. Mir ist dieses Innen meist zu anstrengend. Wenn ich von Autor spreche meine ich beide Geschlechter.
Ich meinet eignetlich auch, dass ich mir von der Kulturredaktion eine begleitende Rezension wünsche. Dass die Blogger/Leser das tun, davon gehe ich aus. Das mit dem Netzwerk verstehe ich nicht. Sicher können Autorenverbände ein Netzwerk bilden, wenn sie wollen. Aber was hat das hiermit zu tun? |
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@Joachim Petrick
Was ist mit den Autorinnen? Kleiner Scherz mit Herz! Vielleicht greifen die Leser/innen selber als Blogger/innen rezensierend mit Kommentaren begleitend ein? Ich schlage vor, daß jeder Autor, der Worte wie "Dings/innen" oder "BumsInnen" oder dergleichenInnen verwendet, automatisch disqualifiziert wird. Außer natürlich er kann ein (beglaubigtes) Attest einer/s Staatlich anerkannten Hermeneut/i/en vorweisen, daß er die Innenworte ironisch gemeint hat. Damit hier mal Regeln in den Saustall kommen. Ciao Wolfram |
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www.arte.tv/de/Videos-auf-ARTE-TV/3146402.html
Leider gab es das nicht mehr als Video. Es wird der Zusammenhang von Feuilleton und Fortsetzungsroman erklärt. Ich hatte die Idee, daß die FC mal einen Fortsetzungsroman schreiben sollte. Aber bei der Disziplinlosigkeit hier und dem Hang zu Kalauern... |
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Das ist ja mal sehr spannend. Danke für den Link.
Deine Idee finde ich sehr schön, aber ich glaube auch, dass es an denen von dir genannten Punkten scheitern dürfte. Wahrscheinlich würde die Geschichte auch relativ ziellos werden. Außer vielleicht, wenn man sich vorher verabredet, zusammentut, wie auch immer. Es braucht allerdings eine Menge Disziplin, weil einen Roman zu schreiben ist nun wirklich etwas anderes als einen Blog. Oder hast du da an einen Fortsetzungsblog gedacht. Eher etwas Kurzweiliges? |
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Den Plot bzw. den Einstieg müßte man vorgeben.
Dann kann, wer Lust hat, weiterschreiben, und zwar einfach als Kommentar. Das wird dann an den Anfangstext angefügt, also in den Blog gesetzt, und von da aus geht es wieder weiter. Gibt es mehrere Varianten zur Auswahl, müßte halt eine ausgesucht werden. Durch Abstimmung durch die FC? Naja, kann man ja lustig weiterspinnen, die Idee. Eine Zeichenbegrenzung für die einzelnen Fortsetzungsteile wäre bestimmt sinnvoll. Mal sehen, ob sich überhaupt eine gewisse Anzahl von Interessierten findet. |
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Fänd ich gut, hätt ich Zeit, wär ich dabei!
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Es kitzelt. Das ist wie ein Juckreiz mitten unter dem Fuß, während man am Fahrkartenschalter ansteht. Diese Vorlage kann nicht unbeantwortet bleiben. Kann nicht.
Sein großer Zeh stieß an den Koffer. Ein leises Klirren verriet dem aufmerksamen Nachbarn, dass Tschetschik mehr Flüssigkeiten eingekauft hatte, als der Zoll erlaubt. Was spielte das noch für eine Rolle? Jetzt, da er in Gögglis den Verleger seines letzten Fortsetzungsromans auf der Terrasse erschossen hatte. Die Beretta in seiner Hosentasche fühlte sich viel zu kalt und viel groß an, um das Gefühl der Macht... Fortsetzung folgt. |
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Nana, du willst JA erschießen?
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JA?
Erschießen? Ich? Niemals. Kalau. Eine Stadt mit Potential. Ich hasse Zett for iih-ah. Was macht eine Frau, deren Mann schreiend im Garten herumläuft? Nachladen und weiterschießen. |
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@Titta
Ich hatte die Idee, daß die FC mal einen Fortsetzungsroman schreiben sollte. Aber bei der Disziplinlosigkeit hier und dem Hang zu Kalauern... Unter den Umständen schlage ich als Arbeitstitel "Ännchen von Kalau" vor. Ciao Wolfram |
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guter Wink mit dem Link
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Liebe Titta,
ich glaube schon, dass so ein Fortsetzungsblog organisiert sein muss. Mein Eindruck ist, dass man die Zeichenzahl ziemlich beschränken sollte, damit das Ding in Schwung und geschmeidig bleibt. Außerdem glaube ich, dass es sinnvoll ist das Kalauerproblem offensiv anzugehen und gleich etwas Lustiges bzw. Absurdes zu machen. Was weiß ich. Jesus und Mohammed werden von Gott zusammen auf die Erde geschickt, um die Menschheit zu retten. Im Körper von zwei Tunten. - Oder was gänzlich anderes. Aber so offen würde ich es dann gestalten. Jeder vielleicht 20 Zeilen oder so. Eine feste Teilnehmerzahl wäre wohl auch sinnvoll. Das Absurde würde ich in diesem Konzept deshalb wählen, weil man es schnell raushauen kann und der Spaß einfach Vorrang hat. Eine ernsthafte Geschichte zu schreiben bedeutet viel Arbeit und auch Zeit. Viele die Interesse an einem Fortsetzungsblog hätten, haben die Zeit für eine ernsthafte Geschichte vielleicht nicht. Und ich stelle mir auch vor, ich habe mich nen halben Tag hingesetzt und mir Gedanken gemacht und jemand anderes auch und dann versinkt meine Version in der Versenkung , weil die FC die andere wollte. Das frustriert auf die Dauer und erinnert mich an die Arbeit bei der Soap. Aber ich glaube deine Idee sollte Spaß machen. Soweit meine Gedanken dazu. Es winkt huldvoll aus dem viel zu heißen Berlin dein kleiner König Kalle Wirsch |
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@KalleWirsch
Das Absurde würde ich in diesem Konzept deshalb wählen, weil man es schnell raushauen kann und der Spaß einfach Vorrang hat. Eine ernsthafte Geschichte zu schreiben bedeutet viel Arbeit und auch Zeit. Eine nicht so ganz ernsthafte Geschichte zu schreiben ist mindestens so aufwendig und schwierig. Wenn viele Leute an einer Geschichte schreiben, ohne sich vorher drüber abzusprechen, dann wird nahezu zwangsläufig eine nur locker verbundene Ansammlung von Gags und Pointen rauskommen. Okay, auch gut, man sollte das Thema aber dieser Gegebenheit anpassen. Es winkt huldvoll aus dem viel zu heißen Berlin dein kleiner König Kalle Wirsch Heißt das, daß bei euch oben die Sonne scheint? Ciao Wolfram |
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Aber genau diese lockere Form meinte ich doch. Deswegen auch die Zeilenbegrenzung.
Darüber, dass Humor schwieriger ist als Tragödie sind wir uns ja nun einig, denke ich. Hier oben ist es übelst heiß. Aber so langsam ziehen wunderschöne Wolken auf. Im Hamburg regnet es bereits wie ich höre. Wetterbericht Ende Bis denne Kalle Wirsch |
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@KalleWirsch
Darüber, dass Humor schwieriger ist als Tragödie sind wir uns ja nun einig, denke ich. Manchmal richte ich meine Anmerkungen nicht nur - und oft nicht mal in erster Linie - an denjenigen, dem ich direkt antworte, sondern auch an eventuell mitlesende Bloggisten/Blogganden. Ciao Wolfram |
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Zeilenbegrenzung ist sinnvoll, sehe ich genauso.
Begrenzung der Teilnehmerzahl, ist das nicht zu exklusiv, also ausschließend? Wenn viele schreiben, läuft es auf eine lockere Ansammlung von Gags und Pointen hinaus, weshalb man das ganze gleich humoristisch anlegen sollte. Dem kann ich mich ebenfalls nur anschließen. Für den Anfangsplot: könnte man ja so Vorgaben machen wie beim Improtheater. Fünf Begriffe müssen unbedingt drin vorkommen. Vorschlagsliste: 1. Eine Wochenzeitung 2+3. Ein Liebespaar (muß wg. der Frauen, die immer die Mehrzahl der Lesenden stellen). ZB. Diekmann und Broder, die sich am Ende kriegen. 4. Eine Redaktion, vorzugsweise, wenn der Chef nicht da ist. 5. Unbedingt ein Tier. Die bringen immer Quote. Erwarte weitere Vorschläge. |
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Kurz vorweg - ich hasse Improtheater. Das ist voll der Beschiss, weil die einfach nur drauf haben ein ein bestimmtes Konzept alle möglichen Begriffe unterzubringen. - aber das nur am Anfang.
Das mit den Begriffen könnte funktionieren dabei, aber eine Zielrichtung wäre auch gut, denke ich. Also zwei Protagonisten festlegen, die eine Aufgabe haben. Ich häng so an Jesus und Mohammed;))) Ich würde den Kompromiss eingehen und sie als Liebespaar etablieren. Ihre Aufgabe ist es gemeinsam die Chefredaktion einer Wochenzeitung zu übernehmen. Ein linker Haufen Atheisten. Oder meinetwegen die Chefredaktion eines großen Boulevardblattes. Tiere - immer gut. Steigert die Quote, äh die Clicks. Kann ich dann übernehmen. Ich rede sowieso andauernt über meinen Hund wenn man mich nicht stoppt und dafür reichen Blicke nicht aus. Jetzt mal im Ernst: Begriffe gut Zwei Protagonisten klare Aufgabe für die Protagonisten mit einem deutlichen Ziel Vielleicht aber sollte man sich vom Zeitungsthema entfernen, diese Gemeinschaft dreht sich eh schon so viel um sich selbst (meine ich ernst, zumindest den zweiten Teil) Ich meinte keine Begrenzung an sich, sonder einfach die kleine Hürde, dass man sich vorher anmelden muss, damit da auch wirklich nur Leute schreiben, die da Bock drauf haben. Wier man das logistisch löst, weiß ich nicht. Ausschließen würde ich niemanden. |
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wie wäre es mit
"Radau beim Hahnenklau" "Mein Name ist Hase, ich weiss alles und das ist nichts!" |
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@Kalle Wirsch
"Ich häng so an Jesus und Mohammed;))) Ich würde den Kompromiss eingehen und sie als Liebespaar etablieren. Ihre Aufgabe ist es gemeinsam die Chefredaktion einer Wochenzeitung zu übernehmen. Ein linker Haufen Atheisten. Oder meinetwegen die Chefredaktion eines großen Boulevardblattes." Sehr gelacht! "Jetzt mal im Ernst: Begriffe gut Zwei Protagonisten klare Aufgabe für die Protagonisten mit einem deutlichen Ziel" gebongt! Wenn aber nicht Zeitung (Einwand mehr als berechtigt), was dann? "...dass man sich vorher anmelden muss, damit da auch wirklich nur Leute schreiben, die da Bock drauf haben. Wie man das logistisch löst, weiß ich nicht. Ausschließen würde ich niemanden." WER MITMACHEN MÖCHTE, KANN SICH DOCH AB JETZT HIER MELDEN! Dann sehen wir doch, ob überhaupt genügend Leute Lust dazu haben. |
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Muss ich mal drüber schlafen und den Kopf entpollen. Vielleicht kommen ja auch noch von anderer Seite Vorschläge.
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Also ich könnte nie an einem Fortsetzungsroman mitschreiben, wenn ich das dürfte oder eingeladen wäre.
Schreibt Polanski etwa einen Roman? Oder Herzog? Nein. Sie haben aber was gemeinsam: Sie tragen den Roman als Vornamen. |
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@KalleWirsch
Ich wollte nicht übergriffig werden oder voreilig was allein entscheiden! Tut mir leid, wenn's vielleicht so aussah. Das mit den Pollen ist wirklich fürchterlich. Hatte die letzten Tage ernsthafte, unerquickliche Probleme deshalb, was ich früher nie kannte. |
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GeroSteiner
ist es ab sofort verboten, an dem Fortsetzungsroman mitzuschreiben zu dürfen! :-p Und von wg. Polanzog: GeroLsteiner, du bist umzingelt und wirst nun mit Karl Auern, wahlweise mit einem Produkt aus dem Karl Auer Verlag* totgeschlagen. * Den gibt's ja wirklich. Die haben ein Buch rausgebracht, zum Verlagsjubiläum glaub ich, nur mit leeren Seiten. Der Titel des Buchs ist mir allerdings entfallen, ließe sich aber wohl eruieren. Nur nicht mehr jetzt. |
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@Titta
Da hast du mich völlig falsch verstanden. Ich fand dich nicht übergriffig. Ich hatte nur keine Ideen mehr. Bzw. waren wir ja schon an nem guten Punkt. Ich dachte schlicht vielleicht kommt noch was aus anderer Ecke. Mach dir keinen Kopf. Ich fand das Brainstorming sehr konstruktiv. Vielleicht ist hilfreich, einen neuen Blog zum Sammeln für Ideen für einen Fortsetzungblog aufzumachen, wo man das bereits erdachte kurz vorstellt und um Ideen und Beteiligung wirbt. Hast du da Lust und Zeit zu? Es war deine Idee und du hast mehr Leser als ich und würdest mehr Leute erreichen. Ich kann beim zusammenstellen gern behilfreich sein. Ja dieses Jahr ist der Heuschnupfen schlimm und wird mit den Jahren schlimmer, heul. |
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@Titta
Kommt nicht in Frage... Seitdem Karl seinerzeit ein großer Foliant auf die Hammerzehe fiel, heißt er Karl Aua. Das hörte sich nicht nur komisch an, dass sah auch komisch aus, darum wurde aus Aua dann Auer, Karl Auer. Stets verlegte er seine Bücher, so wie andere die Brille. Folgerichtig wurde daraus dann "Karl Auer verlegt Bücher." Als er sich besserte änderte man das folgerichtig in "Karl Auer. Der Bücher verlag." Der Rest der Geschichte sind fielen Rächschreibfählan geschuldet. @KalleWirsch Für Allergiker ist jetzt nicht die beste Zeit, die Nadel im Heuhaufen zu suchen. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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