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Vier Wochen ist die Occupy Bewegung seit gestern alt. In Deutschland noch frisch, aber auch hier gibt es die ersten Besetzungen in Düsseldorf, Hamburg und Frankfurt. In Berlin gelang dies bisher noch nicht. Allerdings gestaltet sich hier die Aufgabe auch besonders schwierig, weil sich der begehrte und logische Platz, der besetzt werden sollte direkt vor dem Bundestag (Reichstag) und somit innerhalb der Bannmeile befindet. Aber deswegen ist Berlin nicht weniger aktiv. Jeden Tag um 15 Uhr treffen sich die Demokratieverteidiger von Occupy Berlin um 15 Uhr auf dem Platz vor dem Reichstag. Unterstützt werden sie dabei von Castor TV, die aus dem Wendland angereist sind und die Live Übertragung ins Netz gewährleisten. Als ich eben Punkt 15 Uhr in den Live Stream schaltete diskutierten die Anwesenden über den Umgang mit Störern, die die Polizei beschimpfen und provozieren. Occupy ist gewaltfrei, auch wenn die Polizei dies nicht immer ist. (Von den Räumungen wurde berichtet, das gerade die Landespolizei im Gegensatz zur Bundespolizei unverhältnismäßige Gewalt eingesetzt hat.)
Die Occupisten ersetzen Gewalt mit Kreativität:
Ein Polizeiführer macht erste Erfahrungen mit dem Open Mic.
Die letzten Tage kann man hier noch einmal Revue passieren lassen:
Als Text
occupyberlin.wordpress.com/impressionen-von-menschen-2/schriftliche-impressionen-von-menschen/
& als Video
www.livestream.com/undergroundreports/folder?dirId=7733bcd9-4653-4459-8a23-5886e3ae1532
Das heutige Geschehen liefert wieder Castor TV, die um Spenden bitten.
Es gibt auch eine Bildergalerie, in der Ihr euch registrieren könnt und dann auch selbst Bilder von Occupy Aktionen hochladen könnt.
Der Occupy Berlin Ticker scheint heute unterbesetzt. Nutzt also den Live Stream. Falls doch noch was geht:
Wer sich inhaltlich beteiligen möchte, kann dies im OnlinePad tun.
Zum Schluß noch ein paar Fotos vom letzten Samstag:
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Wer mal sehen möchte was in Hamburg zeitgleich los war:
www.hh-violette.de/2011/10/occupy-hamburg-–-wir-sind-99-oder-warum-es-sich-lohnen-konnte-aufzustehen/ |
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Morgen Kalle
die Sache mit dem open mic ist witzig. Danke für die Links. Im Moment ist die Informationslage noch etwas diffus. Von Frankfurt höre ich z.B. gar nichts. Ich glaube die occupierer brauchen hier noch noch mehr bürgerjournalistische Unterstützung. gestern in D´dorf war die Idee, alle Info´s auf einer zentralen Webseite zu versammeln. Ob das klappen kann? |
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Die Informationslage ist wirklich diffus. Und dünn. Es kommt kaum noch was über die Presse.
Das mit der geplanten Webssite könnte klappen. Man braucht nur ein paar Leute, die die pflegen. In Berlin finde ich klappen diese Dinge ganz gut. Das ist in Berlin der Stand zur Presse: Wir haben uns geeinigt, dass wir es sinnvoll finden, auf Presseanfragen zu reagieren. (Es gab Meinungsverschiedenheiten was die Springerpresse betrifft.) Wir wollen weder für die „Bewegung“ noch für irgendeine Gruppe von Menschen sprechen, nur für uns selbst. Wir finden zwar auch, dass die Presse Interviews vor Ort machen sollte, aber Telefoninterviews & Interviews vor Ort schließen sich ja nicht aus. Allerdings finden wir es fairer und transparenter, wenn wir Anfragen hier öffentlich machen. Vielleicht hat ja auch von euch jemand Lust auf ein Interview und vordrängeln wollen wir uns nicht. Allerdings ist es teilweise so, dass Reaktionen zeitnah geschehen müssten (aktuelle Ereignisse, Redaktionsschluss, Journalist muss noch zur Maniküre oder was auch immer), deswegen meldet euch bitte schnell und am besten direkt mit Telefonnummer, wenn wir Presseanfragen posten und ihr Lust drauf habt. Mails wie immer an occupyberlin@gawab.com Aktuell: Anfrage von der taz (evtl. schon zu spät, ist von heute mittag) und Radio Paradiso. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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