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Ich mache hier mal plump Werbung für eine Aktion von Amnesty International, die mir am Herzen liegt. Der Link zur Teilnahme der Aktion befindet sich am Ende dieses Textes von MERSI - Amnesty:
08.04.2010-26.04.2010
AKTION ZUM BALTIC PRIDE AM 8. MAI 2010
LESBEN, SCHWULE, BISEXUELLE UND TRANSGENDER IN LITAUEN KÄMPFEN DARUM, DEN BALTIC PRIDE AM 8. MAI 2010 ABHALTEN ZU KÖNNEN. EIN SICHERER UND ERFOLGREICHER CSD WÄRE EIN WICHTIGES ZEICHEN IN DEN BALTISCHEN STAATEN, IN DENEN DISKRIMINIERUNG UND GEWALT GEGEN LGBT LEIDER NOCH IMMER AN DER TAGESORDNUNG SIND. Dennoch wird der Pride in Litauen durch eine harte Gegenwehr von PolitikerInnen, Prominenten und homophoben Gruppierungen bedroht. Es besteht das Risiko, dass das Ereignis doch noch in letzter Minute verboten wird oder durch gewalttätige GegendemonstrantInnen gestört wird.
Es wäre der erste Pride-Event in Litauen überhaupt – einem Staat in dem unlängst ein offensichtlich homophobes Gesetz verabschiedet wurde, welches Minderjährige angeblich vor „gefährlicher“ Aufklärung über Homosexualität „schützen“ soll.
Das sind natürlich keine guten Voraussetzungen für einen CSD und noch im März diesen Jahres haben 50 ParlamentarierInnen eine Petition unterschrieben, die ein Verbot des Pride unter Berufung auf das neue Gesetz erwirken soll.
Die litauischen Behörden sind nicht nur verpflichtet die Versammlung zu genehmigen, sie sind auch verpflichtet die DemonstrantInnen zu schützen.
Amnesty International unterstützt den Baltic Pride 2010 und fordert die litauischen Behörden auf sicher zu stellen, dass sich die TeilnehmerInnen ungefährdet an einem öffentlichen, gut zugänglichen und sichtbaren Ort versammeln können. Über 50 Amnesty International AktivistInnen aus mehr als 20 Ländern werden am Baltic Pride teilnehmen und so ihre Unterstützung für LGBT aus der Region zum Ausdruck bringen.
Beteiligen auch Sie sich an unserer Petition zum Baltic Pride 2010!
erstellt am: 08.04.2010
www.mersi-amnesty.de/index.php?m=5&;id=44
Vielen Dank an alle, die diese Aktion unterstützen. KalleWirsch
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ich halte das nicht für plumpe werbung. sondern für eine notwendige bekanntmachung. in diesem fall wie für andere fälle von urgent action auch.
zwar funzt der link nicht - das liegt daran, du du genausowenig wie ich weißt, wie die links so zu verkürzen gehen, dass sie hier in die formatierung reinpassen - aber es dürfte nur sehr geringe mühe machen, ihn wiederzufinden. |
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Ich habe es gerade ausprobiert und bei mir funktioniert der Link. Ich gebe aber zu, dass es Glück ist :)
Ich habe gestern 8 Anläufe gebraucht um ein Foto in meinen Blog einzufügen. |
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du hast recht! er funzt.
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schrieb am
13.04.2010 um 16:05
Plump ist das gar nicht. Das ist nur weit weg.
Also Litauen. |
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Und trotzdem noch Europa.
Und trotzdem wert unterstützt zu werden. Es ist gar nicht lange her, da herrschten bei unseren polnischen Nachbarn ähnliche Zustände. Ziemlich dicht dran. |
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@KalleWirsch
nicht daß ich's beschreien möchte - aber du scheinst optimist zu sein |
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@rahab
Nicht unbedingt. Gegen das Gestz in Litauen, dass es verbietet Homosexualität in Schulen zu erwähnen habe ich, wenn ich mich richtig erinnere drei Petionen unterschrieben, als auch zwei E-Mails an die litauische Botschaft bzw. Regierung geschrieben. Es hat nichts geholfen. Trotzdem werde ich nicht aufhören, es immer weiter zu versuchen und meinen kleinen Teil im Bemühen um die Einhaltung von Menschenrechte beizutragen. Diesen Idealismus habe ich mir bewahrt. Aber ich glaube auch, dass diese Sachen etwas bringen. Auch wenn sie selten Erfolg haben bzw. ihr Erfolg schwer zu messen ist. Im Fall von Uganda, welches die Todesstrafe für offen homosexuelle HIV Infizierte einführen wollte hat mE der Druck von unten gut funktioniert. Es gab Petitionen, E-Mail Aktionen sowohl an die ugandische Regierung, als auch an das Entwicklungshilfeministerium. Es hat etwas gedauert bis Herr Niebel sich verhalten hat (wenn man sein gesamtes Fachpersonal entlässt und durch Parteifreunde ersetzt, dauert die Arbeit halt länger), aber letztendlich hat er Uganda mit Kürzung der Entwicklungshilfe gedroht. Sicherlich war das nur ein Mosaikstein im internationalen Druck, der Uganda bewegt hat, dieses Gesetz fallen zu lassen. Doch ich glaube, dass auch die kleinen Mosaiksteinchen etwas bewirken. Optimistisch fragst du - eher trotziger Weltverbesserer (im positiven wie im negativen Sinn) |
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ja, bitte unterstützen.
und hier, weil rahab grad da ist, mal was zu links im allgemeinen: dieser hier ist gut (weiterleitung) aber links zum belegen der eigenen meinung sind sinnlos: wir glauben euch auch so! und wenn nicht, dann glauben wir euch auch MIT link net....... |
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wie? was? das ist ja wohl schweine-mäßig off-topic!
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isses...(samthandschuhe raushol)
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potzblitz! onanie als liebe an und für sich nur noch mit handschuhen?
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--> laechelt samten
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schrieb am
13.04.2010 um 16:06
seit wann müssen linke was mit links belegen?
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1. müssen? - die frage scheint eher, ob sie noch dürfen!
2. seit hier zunehmend legalistheniker unterwegs sind |
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was sagt der künstler: was du siehst - bist du selbst.....
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24.05.2012
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