Chatten ist nicht unbekannt. Roulette auch nicht. Nun gibt es beides in Kombination: Das Chatroulette. Menschen sitzen an ihren, am besten mit Webcam ausgestatteten, PC, drücken auf den Startknopf und los geht’s.
Zufällig erscheint ein...>> mehr
In Deutschland leben 72.000 Afghanen. Viele haben Unruhen und Terror in ihrer Heimat hierher getrieben. Von der Ferne aus, sehen sie zu, wie die Nato versucht Afghanistan wieder friedlich zu machen. Was halten sie davon? Zwei von ihnen kommen hier zu W...>> mehr
Einen schwarzen Tanga, mehr trägt sie nicht. Langsam, zum Rhythmus der lauten House-Musik, lässt sie die Hüften kreisen. Sie beugt ihren Oberkörper nach vorne. Ein Mann steckt ihr einen Dollarschein zwischen die Brüste....>> mehr
Oh, wir werden doch nicht ermordet.“ Überraschte Gedanken der Auswanderin Mary Antin zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In diesem Satz schwingt die ständige Angst der Migranten mit, ob man denn je heil am Ziel ankommen werde. So war es damals. So ...>> mehr
Um eine Werbekampagne kommt man im Moment fast nicht herum: Große Plakate wollen eine Zielgruppe ansprechen, die ihre Haustiere auf Facebook anmeldet, oder online so viele Freunde hat, dass sie für die echten ein neues Wort suchen muss. Im K...>> mehr
Es gibt aber Afghanen, die offensichtlich ganz anderer Meinung sind: " Khan und Safi waren sich einig, dass die Truppen der USA und der europäischen Alliierten besser heute als morgen abziehen sollte...
Hallo Alien59, danke für den Artikelauszug aus der taz. Die beiden Afghanen aus meinem Artikel stehen natürlich nicht für alle. Ich denke, da gibt es, auch innerhalb der Afghanen in Deutschland, sehr verschiedene Meinungen. Beste Grüße, Katharina Hamberger
Also für nachhaltige Kommunikation habe ich www.hey-people.com gefunden. Is im Prinzip wie Chatroulette, allerdings haben die eine Freundschafts Möglichkeit eingebaut. So kann man sich zumindest wiede...
Das mit den Freundschaften könnte zumindest den Effekt haben, dass man sich die Menschen ein wenig länger ansieht. Denn wer dort mitmacht, will ja sicher nicht "keine Freunde" haben. Obs tatsächlich nachhaltiger ist, ist allerdings die Frage.
Die Kommunikationsform, sich telefonisch mit jemandem zu unterhalten und sich dabei gleichzeitig über die webcam gegenseitig sehen zu können (also audiovisuelles Telefonieren) finde ich interessant. W...
Das mit Skype empfinde ich ähnlich. Sobald es um telefonieren, oder allgemein um Unterhaltung über die Entfernung geht, bin ich es wohl gewöhnt, andere nicht zu sehen. Ja, Chatroulette sollte wohl so wie Speeddating sein. Das war auch der erste Gedanke, den ich hatte, als ich davon gehört habe. Aber eben im Gegensatz dazu, muss man nicht am Tisch sitzen bleiben, bis man zum nächsten Teilnehmer kann. Wenn es nur eine Modeerscheinung ist, dann eine, die ziemlich viel wert ist. In einem Spiegel Online Interview mit dem Erfinder, wird ein Betrag von 10 bis 30 Millionen genannt. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das dabei tiefgreifende Freundschaften und ernsthafte Gespräche entstehen. Die meisten, kann ich mir vorstellen, machen es wohl aus Neugier, Langeweile oder eben leider auch aus perversen Gründen.
Printmedien sind am Ende. Das mußte erst neulich wieder die SZ erfahren, deren WochenTestAbo mir aufgedrängelt wurde und die ich komplett ohne eines einzigen Blickes entsorgte. Was mir noch fehlt ist...
Lieber Piiter, vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich persönlich will hoffen, dass Sie nicht recht haben und die Printmedien nicht am Ende sind, weil ich auch noch ein wenig am Gedruckten hänge. Aber das ist, wie ihr Beispiel zeigt, auch vielleicht von Zeitung zu Zeitung unterschiedlich. Die Auflagenzahlen einiger Wochenzeitungen sind gerade leicht gestiegen. Dies zeigt doch, dass die Menschen noch gerne Papier in Händen halten. Aber wie auch Anna-Lena Krampe in unten stehendem Kommentar schreibt und es auch in unserem Beitrag rauskommt, ist die Frage, ob ein Konzept, wie das der gedruckten Welt Kompakt sich halten kann, wenn man die Infos auch im Internet bekommt. Vielleicht sind Zeitungen einfach nicht mehr für die schnelle Information, sondern für Hintergründe und gute Lesestücke geeignet. Was Ihre Kritik an der SZ betrifft, möchte ich Sie an einen Blogeintrag von Nina Draxlbauer verweisen, der wie unser Beitrag auch, aus dem Innovation Lab Print hervorgegangen ist. Grüße Katharina
Ich kenne als Anfängerin in diesem Geschäft (wobei sich die Frage stellt, wo das Anfängersein aufhört, weil man ja bekanntlich nie aufhören kann zu lernen) die zu Beginn des Blogeintrags beschriebene Zeit des "Superjournalisten" nicht mehr. Was hier beschrieben wird ist durchaus wichtig und richtig; leider gibt es noch viel zu viele, die das nötige Umdenken nicht wahrhaben wollen oder leider einfach nicht verstehen.