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„Mein Facebook liebe ich!“ Und „Ohne Facebook werde ich nie sein!“
So die überzeugten Aussagen der 17jährigen, die in der Doku Facebook, Milliardengeschäft Freundschaft zu ihrem Userverhalten bei Facebook befragt wurde; ausgestrahlt vergangene Woche in der ARD.
Auch ich mag mein Facebook sehr, sind wir doch mit 845.000.000 ! Mitgliedern in einer großen Gemeinschaft. Doch ich glaube, ich könnte auch ohne diese Vernetzung leben; obwohl, wäre da nicht das ungute Gefühl, etwas zu verpassen, nicht dabei zu sein. Also bleibe ich doch lieber in der mir lieb gewordenen virtuellen Welt.
Im Laufe der Doku, während dem Zuschauer mitgeteilt wird, wie viele Tausend Mitarbeiter täglich Daten auswerten, akribisch Freundeslisten ausgespäht werden, Daten zu kommerziellen Zwecken genutzt und gespeichert werden, Cookies bei jedem „Gefällt mir“ Klick auf den jeweiligen Rechnern abgelegt werden, kommt mir ein, zugegeben, futuristischer Gedanke. Er legt sich nieder auch im Zusammenhang mit dem Bau einer Niederlassung von Facebook in Europa, nämlich nahe dem Polarkreis in Schweden, die immerhin eine Fläche von rund 12 Fußballfeldern einnehmen wird. Also eine gigantische Maschinerie außerhalb der USA, die Kapazitäten der dortigen Server reichen offensichtlich nicht mehr aus, um Europa vollständig zu versorgen.
Wenn es so einfach ist, innerhalb von einigen Jahren Millionen Menschen zu vernetzen und dadurch einen Einblick in deren Privatleben zu bekommen und das Profil genau zu kennen, dann könnte es doch auch möglich sein, diese Art Einblick, und an dieser Stelle möchte ich niemanden zu nahe treten und keinerlei Unterstellungen aussprechen, doch dann könnte es doch auch für andere Organe möglich sein, ähnlich struktuierte Vernetzungen zu einer globalen Überwachung zu nutzen. Wenn der Gedanke an die Vernetzung der weltweiten Freundschaft, der bei Facebook das Grundprinzip darstellt, von anderen Mächten in eine nicht so freundliche Richtung gelenkt werden würde?
Jeder James Bond Gegenspieler wäre damit am Ziel; wurde doch immer die Weltherrschaft beansprucht.
Stellt eine weltweite Vernetzung von 845 Millionen Menschen nicht auch eine Art Weltherrschaft dar?
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Nicht in Schweden bitte! In Finnland wenig oberhalb von Rovaniemi, dort wo der Nikolaus seine Zentrale hat. Da landen schon heute die Jumbos aus Amerika und heraus quellen die kids und ihr Anhang (Eltern / Großeltern), die noch was echtes erleben wollen: Ein Saamimädchen im Wickellook und das softige Mäulchen eines Rentiers. Nun werden Sie sagen Kitsch! Keineswegs - gerührt werden Sie sagen wir Menschen können Freunde sein, kaum zu glauben, die Finnen schaffen das.
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Hallo Katharina N.,
ja es ist eine Weltherrschaft, nicht mit Waffen, sondern mit Daten. Und Daten, Informationen, Nutzerverhalten, Detailkenntnisse von Menschen sind heute Waffen, mit denen um die Werbewirtschaft gekämpft wird. Und James Bond hätte sich gefreut, wenn er mit diesen Waffen hätte kämpfen können. Und noch etwas, würden sich Facebook und Google zusammentun und ihre vorhandenen Datensätze gemeinsam verwalten, wären sie die Weltherrscher. Diese , noch vorhandene, Konkurrenz verhindert die Weltherrschaft privater Unternehmen, gegen die kein Staat der Welt etwas entgegensetzen könnte. Herzliche Grüße Rolf N. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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