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Die Möglichkeit, diese Herausforderung anzunehmen, bietet eine der Berliner Lesebühnen jeden letzten Sonntag im Monat. Junge Autoren werden aufgefordert, ihre literarischen Werke der Prosa oder Lyrik einem interessierten und kritikfähigem Publikum vorzustellen. Wobei der Kreis der vortragenden "jungen" Autoren durchaus nicht an eine Altersklasse gebunden ist. An einem solchen Abend sind Leser und Zuhörer aktiv. Direkt nach jedem Vortrag ist das Publikum gefragt und das Werk des jeweiligen Autors/Autorin wird besprochen. Dass dabei nicht nur Lob und Zustimmung ausgesprochen wird, liegt auf der Hand. So manch derbe Kritik gilt es als Anregung für künftige Werke positiv umzusetzen und als Denkanstoß anzunehmen. Begleitet wird die Diskussionsrunde von den Betreibern der Lesebühne, die selbst über literarische Fähigkeiten verfügen und sich ebenfalls kompetent und sachlich den einzelnen Texten widmen. Der Autor oder die Autorin bekommt so unmittelbar ein Feedback zum Vortrag, im Gespräch besteht die Gelegenheit, sein Werk zu erläutern und nützliche Hinweise werden gegeben---aber eben auch Kritik, die sicherlich nicht immer so einfach wegzustecken ist.
Alles in allem ist diese Art der Darbietung auf jeden Fall für die Lesenden wie auch für die Zuhörer eine Bereicherung.
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Hallo Katharina,
und wo befindet sich diese Lesebühne in Berlin? Waren Sie schon da und haben selber gelesen? Auf jeden Fall klingt es interessant. |
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zur info, es ist das carmer eins in der carmer straße in charlottenburg. dort habe ich einen netten abend in den reihen der zuhörer verbracht...;)
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danke, werde mit den tip mal gleich notieren
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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