Katrin Schuster

Freie Autorin, u.a. beim Freitag (Literatur, TV, WWW)

Artikeln

Roter Klappstuhl mit Aufschrift

Der Bürger und der Stuhl

Mit einem roten Stuhl tourt die SPD im Moment durch Deutschland. Ob die "Worte für den Wechsel" den SPD-Wahlkampf retten, ist zu bezweifeln

Fünf Frauen balancieren Wasserflaschen auf dem Kopf in einer trockenen Landschaft.

Ladys mit Kolonialstil

Der Harem als neuer Fernsehtrend: vier neue Formate bei RTL und ProSieben, vier Mal dieselbe Geschichte – ein Mann dirigiert eine Horde Frauen, die um seine Gunst buhlen

Zeigt her eure Ruh’

Paul Plampers Hörspiel "Der Kauf" thematisiert die Gentrifizierung von Köln-Kalk

Ein Albtraum einer 100-Prozent-Welt

Drei Moderatorinnen sollten am Montagmorgen beweisen, dass "wir" es auch "alleine schaffen". Von anderen Themen und Perspektiven war in der Sendung leider wenig zu sehen

Kommt da noch was?

SWR und arte langweilen die Zuschauer neuerdings mit der Serie "Zeit der Helden", in der unzufriedene Mittvierziger banale Dinge tun – das alles angeblich in Echtzeit

Die Heimat des Vorabend-TV

Schaltet man abends den Fernseher ein, befindet man sich fast immer in Bayern. Das wird dann mitunter als "Modernisierungsmaßnahme" verkauft

Unter den Augen des Löwen

Noch immer sind die meisten afrikanischen Schriftsteller bei uns so gut wie unbekannt. Von Schriftstellerinnen ganz zu schweigen. Wir stellen fünf neue Romane vor

Zeitungsausschnitte mit Schlagzeilen wie

Menschen mit einer Vagina

Die Initiative Pro Quote hat eine Sonder-taz gemacht, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Wörter, die mit "feminis" anfangen, braucht es dafür nicht so sehr

Dieter Bohlen winkt in die Menge, Konfetti fällt.

Eine TV-Studie wird ignoriert

Der Journalist Bernd Gäbler hat untersucht, welche Werte die populärsten deutschen Fernsehsendungen vermitteln. Seine Ergebnisse hätten mehr Aufmerksamkeit verdient

Für die Dame ein Roman

Egal, welcher Autor auf der Shortlist fehlt: Mit den üblichen Kriterien ist die Auswahl nicht zu erklären

Moor is less

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg versucht sich an einer neuen Literatursendung, in der es allerdings um Literatur gar nicht geht, sondern etwa um "prominente Leser"

Hart erarbeitete Lakonie

Wo Brüste wie Zitronen stehen, wird die Suche nach der perfekten Schrift ein quälendes Unterfangen: Ulf Erdmann Zieglers neuer Roman "Nichts Weißes"

Die Mama ist zur Oma gefahren

Andreas Widmann schildert in „Die Glücksparade“, was es im hartnäckigen Hoffen auf Gerechtigkeit bedeutet, erwachsen zu werden

Hyperlokal!

Den Turmfalken beim Füttern zuschauen - von "muenchen.de" aus die Welt betrachetet

Nahaufnahme einer jungen Frau mit dunklem Haar und auffälligem Lidstrich.

Eine Lebende unter Toten

Gisela Elsner wird endlich wiederentdeckt – und es stellt sich die Frage: Wie kommen Sätze von ihr in die „Blechtrommel“?

Eine Frau mit kurzen Haaren trägt ein rotes Kleid vor einer Weltkarte.

Ex und Hoppe

Warum die Schriftstellerin Felicitas Hoppe auch als Romanfigur nicht zu greifen ist – und dennoch zu Recht den Georg-Büchner-Preis erhalten hat

Wie schwer Kritik fällt

Nach der Verleihung des Henri-Nannen-Preises wird deutlich, wie schwierig es ist, die Bild-Zeitung treffend zu kritisieren

Schwindel oder nur PR?

Irrtum, twittert Sigmar Gabriel. Mache ich selber. ;-)) Aber reicht das, um das Bedürfnis der so genannten Netzgemeinde nach Authentizität zu stillen?

Empfehlung der Woche

Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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