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Cesária Evora ist tot. Mir fehlt nach den Toten der vergangenen Wochen die Kraft für einen Text. Darum zwei Videos zur Erinnerung und zum Abschiednehmen.
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Hier ein Text, den ich morgen auch hier einstellen will. Allerdings hatte ich jetzt nicht SO den persönlichen Bezug zu ihrer Musik und ihrer Person wie z.B. zu Gil Scott-Heron. Aber ich mag ihre Sachen und respektiere sie sehr.
www.popkontext.de/index.php/2011/12/17/r-i-p-cesaria-evora/ Danke für die Videos! |
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ja. das persönliche ist für mich wirklich pur mit der musik verbunden, und das ist eine lange geschichte. 1995, glaube ich, kam wim wenders' film "lisbon story" in die kinos. eigentlich ging es um 100 jahre kino, für mich aber waren die offenbarungen: portugal, musik. das heißt: saudade.
wir sind dann sofort hingefahren, nach portugal, haben alles gesehen außer die algarve. und so kam ich über die filmmusik zu madredeus und natürlich amalia rodrigues und auch zu cesaria evora. so gesehen hat sie tatsächlich weltmusik gemacht, also musik über emotionen und persönlichkeit, nicht über ein weltweit vernetztes pr-büro. |
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@kay.kloetzer
Ich habe das jetzt eingestellt - aber deine Geschichte klingt schön. Magst du da nicht doch noch was schreiben? Dann verlinke ich das - das passt doch schön zusammen mit meinem so abstrakten Abschied von ihr (habe sie auch leider nie live gesehen)! |
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Oja, jetzt lese ich gerade dass Vaclav Havel tot ist. Ganz andere Ecke, und ja eigentlich auch ganz normal, dass irgendwann Leute sterben - aber irgendwie hat man manchmal das Gefühl, das kommt gehäuft.
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o ja, es kommt irgendwie dicke in diesen tagen.
bei Cesária kann ich wirklich nicht mehr beitragen als diffus emotionales. vielleicht schreibt ja noch jemand, der sie erlebt hat ... liebe grüße |
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eine Stimme geht
es bleibt ihr Lied |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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