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Am Mittwoch endet die ARD-Endlos-Soap "Marienhof". Und macht Platz für eine Journalisten-Daily, die es allerdings noch nicht gibt.
Immer nur Ärzte, Köche, gähn … Immer steht ganz Großes auf dem Spiel: ein Schloss, eine Liebe, schnarch … Journalisten dagegen haben nicht viel zu verlieren, höchstens – manchmal – noch ihren guten Ruf. Erinnert sei an den kürzesten Witz über die gebeutelte Branche: Geht ein Journalist an einer Kneipe vorbei …
So gibt es viele treffliche Klischees, um die herum sich spielend die Handlung einer fünf Jahre währenden Telenovela stricken ließe. Gilt doch auch für Drehbuchschreiber, was Karl Kraus über Journalisten anmerkte: „Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können: Das macht den Journalisten.“ Auch nannte er sie „Tintenstrolche“ und „Fanghunde der öffentlichen Meinung“. Das verweist auf tausendmal mehr Konflikte als die Frage, ob der „Sturm der Liebe“ Werner Saalfeld nun aus dem Fürstenhof fegt. Oder erstmal doch noch nicht.
Auch Thomas Wolfe weiß es deutlich auf den Punkt zu bringen. Am Montag ist sein Buch „Die Party bei den Jacks“ erschienen, in den Neunzigern aus dem Nachlass rekonstruiert, liegt es nun zum ersten Mal auf Deutsch vor. Wir schauen ins Jahr 1928, ein New Yorker Wohnblock brennt:
„Es ist schwer zu sagen, weshalb oder woran man es erkannte, dass diese Männer zur Presse gehörten. Aber jeder erkannte es auf Anhieb. Die Indizien waren so unbestimmt wie untrüglich. In ihren Augen war etwas Abgestumpftes, und das Zerbeulte, Ramponierte, Schmuddelige, das ihrer ganzen Erscheinung anhaftete, fand sich auch in ihren Gesichtern wieder, im Tonfall, in der Art zu gehen oder in der, wie einer rauchte, und noch der Sitz der Hosen und besonders die zerbeulten Hüte ließen keinen Zweifel daran, dass dies die Herren von der Presse waren.“ Im übrigen erkenne man sie an den „roten Nasen, typisch für jene Zeit der Flüsterkneipen“. Jaja, geht ein Journalist an einer Kneipe …
Die Überprüfung dieser Behauptung führt direkt zum Riesling-Dealer des Vertrauens. Und neben einer Literflasche mit Journalisten-tauglichem Schraubverschluss fällt ein Faltblatt ins Auge, das „Vergnügliche Weinseminare“ anpreist mit dem Ziel, die „Schwellenangst Wein“ abzubauen.
Versprochen wird „betreutes Trinken“ zum Erwerb eines „alltagstauglichen Grundwissens“, es gibt Länder- oder Themenabende sowie eine Verkostung von „Kultweinen“. Die sind, wird angemerkt, allerdings auch „kultverdächtig teuer“. Womit die am häufigsten gestellte Frage erreicht ist: Gibt es Journalistenrabatt?
In der nächsten Folge: Legt ein Journalist eine E-Mail aufs Fax …
(dieses blog ist zuerst erschienen unter www.lvz-online.de)
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epguides.lougrant.net/season1.html
www.fernsehserien.de/index.php?serie=0387&seite=12 Das sind zwei Links zur Serie "Lou Grant",die ich in den siebzigern richtig klasse fand. Realistische Anklänge mit Streiks und Streitereien mit der Verlegerin. |
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liebe magda, der erste link ist ausländisch (journalisten verausgaben sich doch schon im kampf mit der deutschen sprache) und der zweite verweist, ich kannte das nicht, dann auf etwas sehr ausgedachtes, oder?
streiks? streitereien? naja. 17 uhr müssen noch sprossen für das abendessen eingekauft werden und 19 uhr ruft mutti an, weil die kinder in mathe an der gymnasialempfehlung scheitern. ich meine: der redakteur von heute wacht doch nicht mit einer enthüllung auf und geht mit einer schlagzeile ins bett. eher umgekehrt. interessant im soap-sinn ist der grundbanale alltag. okay, daran ist der "marienhof" gescheitert. aber nicht so gemeinnützig! |
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Magda, danke für den link, ich versuchte vergebens, mich an den Namen der Serie zu erinnern.
Aber Kay hat recht, es gibt sehr wenig über Journalisten und Zeitungen. Warum wohl? |
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"ich meine: der redakteur von heute wacht doch nicht mit einer enthüllung auf und geht mit einer schlagzeile ins bett"
NIch? Oh, das ist ja...Man sollte nicht mit Schlagzeilen schlafen gehen, das stimmt, das gibt schlechte Schlafzeiten. Mir hat die Serie gefallen. Und der Gag mit der Verlegerin wurde später auch bei "Kir Royal" noch gern verwendet. Vielleicht sind Sie ja ein bisschen zu jung noch für Erinnerungen an journalistische "Hochzeiten". :-)) |
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@ Alien - gern geschehen. Ich fand die Serie gut. Über Journalisten gabs mal ein Teil mit Thekla Carola Wied.
Aus dem TV-Führer: "Eigentlich gehört so etwas wie Polizeireportage nicht in das Ressort von Anna Marx, der Klatschspaltenjournalistin in der "Bonner Zeitung". Sie hat ihre Karriere als Sensationsreporterin aufgegeben, nachdem ihr Lebensgefährte tödlich verunglückt war. Anna Marx übernahm die Gesellschaftskolumne, die sie mit allerlei Klatsch und Tratsch aus dem Leben der Einflussreichen füllt. Doch auch an der Schwelle zu einem neuen, ruhigeren Leben lässt die alte Neugierde sie nicht los..." Toll. :-((((((( |
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Die Wied-Serie habe ich wohl einmal probegeguckt - ich fand sie ziemlich unsäglich. Mehr gewollt als gekonnt. Vermutlich daher auch so in Vergessenheit geraten.
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kraus war der beste!
wir haben heute erfunden: übergewicht ist hunger des geistes. wir haben aber keine stich- und hiebfesten beweise. leider. |
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Yo. Definitiv.
"Bildung ist eine Krücke, mit der der Lahme den Gesunden schlägt, um zu zeigen, dass er auch bei Kräften ist." |
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danke! jetzt muss ich es mir nur noch merken können ...
wie war das mit dem blinden? ach ja, er sieht die krücke nicht und hört auf, zu lahmen. |
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okay, das nehme ich zurück: das eine komma.
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"Komma auf den Punkt, Ausrufezeichen!"
"Nö!" sagte der Punkt, "Später vielleicht. Ich muss erstmal ein Frage zeichnen." |
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Liebe kay.kloetzer,
"...das Zerbeulte, Ramponierte, Schmuddelige, das ihrer ganzen Erscheinung anhaftete, fand sich auch in ihren Gesichtern wieder, im Tonfall, in der Art zu gehen oder in der, wie einer rauchte, und noch der Sitz der Hosen und besonders die zerbeulten Hüte ließen keinen Zweifel daran, dass dies die Herren von der Presse waren." Heute ist das wohl anders: Wenn man in der Nähe des Springer-Hauses in Berlin die Augen offen hält um zu sehen, wer so alles in den großen Bienenstock ein- und ausfliegt, muss man feststellen, dass alle Damen und Herren aussehen wie Kundenberater bei einer Großbank (Nikolaus Blome ist ein gutes Beispiel...) Aber die Springer-Leute sind vielleicht besonders karrierebewusst? Danke für die Anregung! archie |
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lieber archie, das ist ganz gewiss sehr verschieden. in der nähe des springer-hochhauses ist kleidung vielleicht eine sichere bank. im echten leben aber ist der journalist eher eine abgerissene erscheinung, zumindest sollte er es sein, weil er den dingen folgt und nicht den erwartungen. er steht auf, wenn der hahn schon gerupft ist. und er bettet sein haupt auf löschpapier. das führt, je nach lage und position, mitunter zu augenringen, wird aber meist als aufopferung rechtverstanden. der journalist ist quasi der bach unter den instrumentalisten: das register klemmt, aber die melodie ist erkennbar.
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Liebe k.k,
das muss ich mal probieren: "....bettet sein haupt auf löschpapier," vielleicht eröffnen sich neue Erkenntnisse...! Wie schön, dass Dein Register (hoffentlich) nicht klemmt...;-)) |
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Bei Bach klemmt das Register, und die Melodie ist trotzdem erkennbar?
- Das erschließt sich mir nicht vorderhand, das hätte ich gerne erläutert und begründet. |
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heute aus der reihe "was interessiert mich, was ich denke, ich erfahre es doch sowieso als letzte": "erklärt ein journalist ein sprachbild ...".
nicht bei bach klemmt das register, sondern beim autor (oder der autorin), weil er (sie) - wie weiland bach in der thomaskirche- nicht selten an einer orgel mit reichlich pfeifen zu sitzen kommt. er will schon gern alle gegister ziehen, zumindest die meisten, doch nicht alles gelingt. trotzdem gibt es eine art sound oder melodie. zu ungefährt, lieber oranier. |
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Seien wir ehrlich.
JournalistInnen sind das rotnäsigste & versoffenste Völkchen unter der Sonne, übrigens mit einer der geringsten Lebenserwartungen unter den beliebtesten Berufen. Kult (oder so) beim Weinseminar, dann zu Hause die Literflasche mit Schraubverschluss. (Dieser Kommentar wird missbraucht werden. Nun gut.) |
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Klar doch! Wenn das Horst Schlämmer wüsste! Es wird wohl einen Grund dafür geben, warum der stellvertretender Chefredakteur beim Grevenbroicher Tagblatt seinen Job endgültig satt hat und wieder zur nächsten Bundestagswahl antritt. "Weisse Bescheid!"
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wenn's mal so wäre!
früher (vgl. DDR) haben journalisten 10 uhr die bar verlassen, um14 uhr im café auf wein runterzukommen und 16 uhr die beschlüsse umzusetzen, die zum andruck, also gegen 19 uhr, für die ewigkeit gesetzt wurden. später kneipe. noch später wieder bar. dann (vgl. freiheit) änderten sich die zeiten in 8, 12 und 21 uhr. heute (vgl. krise) bleibt die spanne zwischen 22 und 24 uhr. für alles. |
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Weißisch Bescheid, GeroSteiner!
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Liebe Kay,
im puncto saufen gaben Journalisten sich nix, egal ob DDR oder BRD. Das hab ich u.a. 1980 bei den Olympischen Spielen in Moskau erlebt, im Hotel Ukraina. In meiner Heimatredaktion hatten manche Kollegen eine Flasche Korn oder Mariacron im Schreibtisch, so was ähnliches erlebte ich später auch bei einem Besuch in der ND-Redaktion. Ob es vor allem Tageszeitungsjournalisten sind, die nur so den Zeitdruck aushalten? Damals war es eher nicht die Existenzangst, die kommt heute noch dazu. |
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...wieder was dazu gelernt...aus dem prallen Leben...
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Es ist noch viel praller als Du ahnst, Calvani, das Leben. Speziell in WDR-Town, also in Kölle.
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Horst Schlämmer kommt nicht aus Grevenbroich, nicht einmal aus dem Rheinland. Sonst würde er den Ortsnamen intuitiv richtig aussprechen. Das "oi" ist kein Diphtong, sondern das "i" ist hier ein Dehnungs-i, wie es im Rheinischen häufiger vorkommt.
Da will sich ausgerechnet einer ausm Pott über das Rheinische lustig machen. Tzz de.wikipedia.org/wiki/Dehnungs-i#Dehnungs-i |
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@ weinsztein
So? Erzähl'! |
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Naja.
Ein Dehnungs-i ist es eher auch nicht. Bei Grevenbroich hat die Lautverschiebung vergessen, zugeschlagen. Bei einigen hat's, bei einigen nicht. Duisburg (gespr. "Düsburg") Soest (gespr. "Soost") Broich (gespr. "Bro-i-ch") Und Grevenbroich? In Grevenbroich sagt man "Grevenbrooch", wobei das "oo" manchmal auch als langes "u" wie bei "Buch" zu hören ist, etwa "Grevenbruch". Das Grevenbroicher Tagblatt hat der rheinischen Provinz aber zumindest einige Aufmerksamkeit gebracht, denn "Immer janz discht dran und knallhart nachjefracht". Grevenbroicher Tagblatt |
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PS. @oranier
Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich kein frustrierter Studienrat sondern bloß Hobby-Klugscheißer bin. |
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@ GeroSteiner
Eigentlich hätte ich eher was zu Karl Kraus zu sagen, nun kommst du mir damit dazwischen. Wenn du kein frustrierter Studienrat wärst, würdest du kaum Wert auf die Feststellung legen, du seist keiner. Hier gibst du dich allerdings eher als Hobby-Klugscheißer. "Eher": man kann sowohl das eine als das andere sein, dabei auch das eine eher als das andere. Im Gegensatz zum Dehnungs-i: entweder, man ist ein Dehnungs-i oder man ist ein Dehnungs-i, tertium ("eher" kein Dehnungs-i) non datur. Zu Duisburg steht ja schon in der angegebenen Quelle: "Auch im Ortsnamen Duisburg hatte das i ursprünglich diese Funktion. In den letzten Jahrhunderten (der genaue Zeitraum ist unbekannt) hat sich hierbei ein Wandel vollzogen, so dass das vorangehende u nicht mehr als [uː] (langes u), sondern als [yː] (langes ü) ausgesprochen wird." In Soest (gespr. "Soost") fällt mir kein "i" auf, das ein Dehnung-i sein könnte, hilf mir bitte drauf! Und Broich wird wohl erst seit jüngerer Zeit "Bro-i-ch" gesprochen. Offenbar gibt es im Zuge von Zuwanderungen ins Industriegebiet seit der vorletzten Jahrhundertwende Assimilationstendenzen der gesprochenen an die geschriebene Sprache. Die (2. oder deutsche) Lautverschiebung hat einen Einfluss zumal auf die gesprochene Sprache nicht primär auf die Schreibweise. Nach welcher Ablautreihe sollte sich ein Wandel von "o-i" zu langem u oder o oder umgekehrt ergeben haben? Interessant immerhin in dem Zusammenhang, dass Grevenbroich ziemlich genau an der Grenze zwischen niederdeutschem und oberdeutschem (hochdeutschem) Sprachraum liegt, der "Benrather Linie" oder "maken-machen-Linie". Denkbar ist m.E. von daher allenfalls eine lokal unterschiedliche Diktion zwischen "Bruch", aber eher nicht zwischen "Broich" und "Brooch" bzw. "Brook". Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes bzw. Wortbestandteils ist ja "Bruch", was soviel bedeutet wie "feuchte Niederung". Die Schreibweise "Broich" ist wohl aus der niederdeutsch-niederländischen Schreibweise "Broeck" hervorgegangen, "bruuk" oder "brook" gesprochen. "Grevenbrooch" ist doch nichts anderes als die Aussprache mit Dehnungs-i. Alternativ ist mir nur "Grevenbruch" geläufig, mit kurzem "u". Frage aber mal meinen daher stammenden Freund und Studienkollegen. Im 19. Jh. war die Gegend alles andere als Rheinische Provinz, sondern ein Zentrum der Protoindustrie, noch vor dem Ruhrgebiet. Hier nicht, wie das Wuppertal (Solingen) für Stahl-, sondern für Textilindustrie. In meiner Heimatstadt Ratingen, zwischen Düsseldorf, Mülheim und Essen gelegen, stand 1834 die erste mechanische Spinnmaschine auf dem europäischen Festland, womöglich ein Industriespionage-Nachbau aus England. Ich wohnte dort als Kind in einem dörflichen Vorort namens "Tiefenbroich", der wurde allgemein "Tiefenbruch" genannt, aber meine aus den 1870er Jahren stammende alte Nachbarin sagte "Im Deepenbrook". Soweit meine, zugegeben z.T. persönlichen, Rekonstruktionen. Wenn es mich mal wieder in meine wunderschöne Universitätsstadt Marburg an der Lahn verschlägt, werde ich die Gelegenheit nutzen, dort in den Sprachatlas zu schauen. Das ist nicht etwa ein gebundenes Buch, sondern eine ganze Bibliothek. Was da nicht steht, gibt es nicht. So wie im Vatikan: Quod non est in actis, non est in mundo. Grüße oranier (pensioniert, frustriert war gestern) |
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@oranier
Ich geb's zu. Ihren link zu Wikipedia habe ich gar nicht geöffnet, bevor ich's schrieb, weil ich eine leicht ausgeprägte Wikiphobie entwickelt habe. Sehen Sie's mir nach. Der Rest Ihres Traktats ist sowas von tadellos, dass ich nur den Hut ziehen kann. Da wissen Sie einfach mehr als ich. Besten Gruß zurück Gero Steiner (aktiv, große Frustrationstoleranz, kein Studienrat) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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