kay.kloetzer

robinson

03.12.2011 | 23:18

Gottschalk sitzt der Jauch im Nacken

Nach 23 Jahren moderiert Thomas Gottschalk zum letzten Mal „Wetten, dass …?“ Es sagt nicht, dass es die letzte Sendung ist, sondern bringt Günther Jauch ins Gespräch.


Das erste wirklich wahre Wort fällt schon in der ersten Stunde: „Sie hat nachgezogen und im Abgang nochmal so ein Blubbern verursacht.“ Dies sagt der zweite Wettkandidat, ein seriöser Herr mit Doppelnamen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Toilettenspülungen am Geräusch zu erkennen. Und natürlich meint er die Spülung, nicht die Sendung.

In der vierten Wette lernt der Thomas eine Kandidatin kennen, die mit ihm durchbrennen möchte. Sie erkennt alle seine Outfits, kann Sendedatum und Ort nennen. Die Szene gipfelt in einem Kuss, und die Sendung erreicht ihren ersten Tiefpunkt. Die Wette jedenfalls ist gewonnen. Der Einsatz wäre der gleiche gewesen wie bei allen anderen Wetten auch: Günther Jauch trägt in „einer der nächsten Sendungen“ Gottschalks blauen Anzug plus Leopardenschuhe, schlüpft quasi in dessen Schuhe, um in dessen Fußstapfen zu treten.

Das lässt deshalb aufhorchen, weil Jauch zuvor nach einer Art Antrag versprochen hat, sich bis Sonntagabend zu überlegen, ob er Gottschalk beerbt. Die Antwort wolle er ihm im Jahresrückblick „Menschen, Bilder, Emotionen“ live auf RTL geben. Überdies ist Gottschalk sich nicht zu schade anzumerken, dass sie beide die letzten zwei Moderatoren in Deutschland seien, „die mit ihren Sendungen so verwachsen sind“. Orakel-Theater vor zwei möglichen ernsten Hintergründen: Es stimmt nicht. Oder es stimmt.

Beides wäre schade. Für Jauch und für die Sendung. Denn die durchaus unterhaltsame letzte Ausgabe mit Gottschalk als Spielführer hat deutlich gemacht, warum Schluss sein muss. Der Chef verzichtet auf seine Karten, „ich mache Freiflug, ist eh Wurscht“, so wie er „10, 12 Jahre ohne Karten moderiert“ hat. Bis irgendjemandem beim ZDF auffiel, dass er einen Gast nicht kennt. Aus vergleichbaren Befürchtungen wohl wurde ihm Michelle Hunziker an die Seite gesetzt.

Die lässt es sich nicht nehmen, in einem selbstverfassten Gedicht irgendwas auf Lockenstab zu reimen. Was Jauch verführt hinzuzufügen: „Wir rockten hier so richtig ab, jetzt suchen wir ein Doppelgrab.“ Am offenen Grab stehen auch: Dirk Nowitzki, Til Schweiger (nüchtern) und Jessica Biel, Karl Lagerfeld und Iris Berben. Den musikalischen Teil steuern Lenny Kravitz und Meat Loaf bei. Eine wilde Mischung wie immer also: ein bisschen Lieblingsgäste, eine Menge „lass und über deinen neuen Film reden“.

Bis auf Frau Biel, die sich pikiert zeigt, über Justin Timberlake sprechen zu sollen, geben sich alle furchtbar freundlich. La Berben hat Handschellen mitgebracht, um den Thommy ans Show-Sofa zu ketten. Was der in schönstem Understatement retourniert: „Es würde mir ja schon reichen,wenn ich Millionen von Zuschauer an die Geräte hätte fesseln können.“ Hören wir hier den wahren Grund des Abschieds? Offiziell hat der Entertainer nach dem Wett-Unfall von Samuel Koch den Rückzug angekündigt. Damals dachten viele: Wird auch Zeit. Inzwischen ist vom Ende einer Ära die Rede.

Was stimmt. Der Abgesang lebt vom Abgesang, von den Einspielern der schlimmsten Anzüge und schönsten Wetten: Bauer erkennt Kühe am Schmatzen , Kinder springen über Seil aus Kaugummi, einer trinkt um die Wette mit seinem Hund Lucky, ein anderer fängt fünf lebende Fliegen mit dem Mund, Kokosnüsse werden mit den Zähnen geschält, ein weiterer Hund apportiert Spielzeuge, ein blinder Junge erkennt Telefonnummern an Tastentönen, das Brustmuskelzucken zweier Freunde verrät 30 Musiktitel ...Und Gottschalk hat wirklich schöne Momente gehabt.

Das braucht kein Mensch mehr. Die Familie, die sich vor dem Fernsehgerät um den kleinsten gemeinsamen Nenner gruppiert, gibt es so nicht mehr. Das wird noch deutlicher im Gespräch mit Ex-Moderator Wolfgang Lippert, Und wurde schon deutlich im Warm up, das das ZDF diesmal live übertragen hat. Da greift sich Gottschalk einen Jungen aus dem Publikum und erklärt ihm, wie es geht: „Das ist das Publikum, solange die klatschen und nicht schlafen, ist alles gut. Links die Wetten, rechts die Showstars. Und wenn du nicht weißt, wie es weiter geht, rufst du Tante Michelle.“

 

Die Sendung war nicht schlecht, weil Gottschalk etwas gehalten hat: „Eins verspreche ich Euch: Das muss ein lustiger Abend werden.“ 23.04 Uhr bekommt Michelle einen eigenen Blumenstrauß,  23.11 Uhr zwölf leuchtet "Danke Thomas", 23.12 Uhr gibt es stehende Ovationen.  23.14 bis 23.16 Uhr bedankt sich Gottschalk beim Publikum, den Kandidaten und den Kritikern. Er umarmt Günther Jauch und sagt: "Unterhaltung muss man nicht ernst nehmen".  23.17 Uhr ist Schluss.

Wie sagte doch der Toiletten-Kandidat übers Becken gebeugt: „Ah, ganz zarte Nachwelle.“

 

Erkenntnisgewinn: Jauch isst gern Kuchen, Nowitzki pinkelt im Stehen (und trifft), Schweiger wird Tatort-Kommissar

Gefehlt haben: Frank Elstner und  Cindy aus Marzahn

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
luggi schrieb am 03.12.2011 um 23:45
wdr geschaut ... braucht ich nicht zu wettern, dass die Witze zu wenig sind und nicht ankommen

habe eine Hoffnung ... Schluss mit der HARIBO-Werbung
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 00:12
hätte ich WDR, wäre manches im leben amüsanter. aber bei denen, die ich empfangen darf, wettet keiner gegen diese letzte show
weinsztein schrieb am 04.12.2011 um 02:26
U. a. Haribo und Audi sind doch Sponsoren von "Wetten das". Zu Sendebeginn wird oben rechts eingeblendet: "Mit Produktionshilfe". Damit sind u.a. die Goldbären gemeint.
miauxx schrieb am 03.12.2011 um 23:47
Damit bist du bestimmt dem Dell zuvorgekommen ... :-)

Ansonsten: Ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann ich eine "Wetten, dass ..."-Sendung zuletzt am Stück gesehen habe. Hab' ich überhaupt? So gesehen is mir der ganze Rummel wurscht.

Aber schön geschrieben der Artikel; feine Zwinkerer drin!
Hab' ich mir doch 3 Stunden Eurovision erspart und bin trotzdem im Bilde!
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 00:16
da bin ich ne kitsch-else und will aus erster hand wissen, was mir in den montags-zeitungen so oder so oder auch so weisgemacht wird.
Gottlieb Friedrich schrieb am 03.12.2011 um 23:55
"...23.17 Uhr ist Schluss."

23.18 ist Kay in der Welt, will sagen dieser Blog ist es. Und dann auch gleich noch so schön, und umfassend, dass ich morgen vormittag nicht mehr die Schnittfassung nachsehen brauch. Danke. Wer auch nicht nachsehen, aber nach"fühlen" will, kann ja bei SPON den "live-Ticker" begucken.
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 00:18
als leipzigerin habe ich einen hang, an historischen ereignissen teilzunehmen. und sei es hinter der gardine.
luggi schrieb am 04.12.2011 um 00:04
Hmm, wer kennt noch die erste Wette ... und warum war diese Wette problematisch?
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 00:11
keine ahnung, sag's bitte.
luggi schrieb am 04.12.2011 um 00:26
hab' ich eben meinem Sofagegenüber gesagt, hilft dir aber auch nicht weiter
Wenn google das nicht hergibt schreib' ich mal etwas über Teesorten und die Bedeutung von Wasser in einer Wettsendung. Wetten das???
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 00:31
"sofaGEGENÜBER"? das deutete auf mindestens 40 qm im wohnzimmerbereich. das ist nicht irgenwie links!
wasser in einer wettersendung ist aus meiner sicht nie wieder so gut dargeboten worden wie weiland 11.55 uhr auf radio ddr bei den wasserständen und tauchtiefen.
luggi schrieb am 04.12.2011 um 00:47
jetzt bin ich aber empört, jeder miefige Wohnzimmerbereich hat eine linke Ecke, in jeder Ecke, so
so, und die Wasserstandsmeldungen, die waren ganz wichtig für die Fluchthelfer ... Hohensaaten.
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 00:56
aken!
GeroSteiner schrieb am 04.12.2011 um 00:20
Gottschalk?
Was ist ein Gottschalk?
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 00:27
genau, ich hab das für euch getan, damit ihr wisst, wer das ist, der da demnächst die tagesthemen spricht und anschließend ttt moderiert.
bevor jauch im frühstücksfernsehen fragt: und Sie wollen uns jetzt verraten, warum Sie nicht schlafen können?
miauxx schrieb am 04.12.2011 um 01:04
"Was ist ein Gottschalk?"

Eigentlich ein Gottesknecht ...
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 01:15
solange nicht von gottes gnaden ...
Calvani schrieb am 04.12.2011 um 01:28
Wirklich ein gelungener Blogbeitrag! Danke!
Bei mir zu hause wurde übrigens nie "Wetten, dass...?" geschaut, meine Mutter und ich sahen zusammen den "Presseclub", "Monitor" und "Talk im Turm". Das erklärt vielleicht so einiges... z.B., dass ich als Kind unsterblich in Klaus Bednarz verliebt war.
Hach!
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 01:32
das haben wir auch, und im radio friedrich lufts "stimme der Kritik" gehört. bleibt die frage: was habt Ihr samstag abend gemacht?
Calvani schrieb am 04.12.2011 um 01:41
Oje, da hast du mich erwischt! Das weiß ich spontan gar nicht mehr... also, bevor ich anfing samstags auf die Piste zu gehen und vorher Stunden vor dem Spiegel verbracht habe - da war keine Zeit mehr fürs TV! - , haben wir bestimmt fern geschaut. Was kommt denn samstags abends so? Filme? Vermutlich haben wir Filme geguckt. Meine Mutter sah nämlich nur Politsendungen, Tierdokus, Filme - auch Krimis - und Boxen. Und sie hatte damals die Fernbedienungshoheit. Ja, das war schlimm...
kay.kloetzer schrieb am 04.12.2011 um 01:49
dann hat Deine mutter heute boxen geschaut. oder tatort auf bayern.
ich weiß es auch nicht mehr. nicht mal, ob wir überhaupt fernsahen. in der ddr kam ja immer jemand spontan auf besuch vorbei, weil es mit dem telefonieren nicht so flächendeckend war. vielleicht haben wir ja auch "monopoly" geübt (scherz). aber seit die welt offen steht, läuft sowas wie "wetten, dass ...?" und frau pilcher. weit sind wir nicht gekommen ...
goedzak schrieb am 04.12.2011 um 06:53
Jetzt ist mir doch ein Lachen rausgerutscht - Klaus Bednarz! :)
Solange Du nicht unter der elterlichen Fernsehdiktatur gelitten hast, Calvani... Ich glaube nicht, dass ein Kind bleibende Schäden davon trägt, wenn es statt 'Wetten, dass' den 'Monitor' schaut.

Ich habe sonntags 'Czterej pancerni i pies' gesehen und 'Tausend Tele-Tipps', solange es das gab, wegen 'Arthur der Engel'. Als ich aus dem Alter raus war, war ich aus dem Fernsehalter raus.
weinsztein schrieb am 04.12.2011 um 02:17
Liebe Kay,
eine schöne spannende TV-Kritik.

Ich tippe, dass in Montagszeitungen steht, dass Jauch in seinem RTL-Jahresrückblick vom Sonntag seine mögliche Gottschalknachfolge abgesagt hat.
Schlau, schlau, beide wechselten zur ARD, betonten das bei "Wetten das" im ZDF und tags drauf bei RTL. Und den Hinterbliebenen bescherten beide noch mal ordentlich Quote.

Mein zweiter Tipp: beide werden mit neuen Formaten scheitern, sie sind zu sehr festgelegt auf die alten.
goedzak schrieb am 04.12.2011 um 07:02
Das mit dem 'Lagerfeuer der Nation' scheint tatsächlich zu stimmen, wenn ich mich hier so umgucke...

Das in den Medien herbeigeredete "Ende des klassischen Fernseh-Zeitalters" - wenn es doch wahr wäre!!!
brefcourte schrieb am 04.12.2011 um 11:56
mir gefällt wetten dass. es ist zwar über die letzten jahrzehnte ein wenig niveauloser geworden, aber es vermittelt mir irgendwie ein befinden der beständigkeit und nostalgie.
den ganzen schnelllebigen casting-masakern war es auf jedenfall überlegen.
mein tipp für die nachfolge, es wird erst irgendwer machen der scheitert und dann eilt der heilige JBKerner zur "rettung".
Magda schrieb am 04.12.2011 um 13:15
@ kay.kloetzer - Das war amüsant zu lesen, danke dafür.
Ich habs mir auch angeguckt. Auffällig war mir, dass der Wolfgang Lippert - der die Sendung ja zwei Jahre gemacht hat und von Gottschalk rüde weggeboxt wurde - als der wieder Bock kriegte, nun wenigstens mal einen Tätschel außer der Reihe gekriegt hat.

Gottschalk hätte auch noch ein Wort über diesen schwer verunglückten Wettkandidaten einfallen müssen. Der war ja letztendlich der Anlass für den Ausstieg, vielleicht auch der Vorwand - das weiß ich nicht.

Wir sehen uns das immer nur sporadisch an. Gestern hats gut gepasst. Man kann ein bisschen ablästern bei so einer Sendung.

Erschreckend allerdings, dass die aktuellen Nachrichtensendung sich damit lang und breit befasst haben. Wo ist man bloß hingeraten.

Das Jauch das nicht macht, liegt auf der Hand. Dem ist das viel zu aufwändig, so bräsig wie der gestrickt ist.
Matto schrieb am 04.12.2011 um 14:54
Die SZ hat es auf den Punkt gebracht, "leiser Abgang des letzten Clowns".
Gottschalk ist vom Schicksal gut bedient worden, denn als Lehrer wäre er untragbar gewesen. Dank seiner frechen Schnauze, die ist für diese Sendung besonders wichtig, konnte er sich hier gut halten und das Publikum, was nur auf "Rabatz" aus war, jubelte ihm zu. Der Wert dieser Sendung war gleich Null. Es reichte aber für die Volksverdummung komplett aus!!!
Ganz schlimm wurde es um seine Chefsekretärin Hunziker. Diese Frau hätte sich eigentlich vor einer Apotheke als Kotzmittel hinstellen können.
Was bin ich froh, dass wir GEZ-Zahler solch einen Paradox nicht mehr bezahlen, leider viel zu spät.
Matto schrieb am 04.12.2011 um 14:55
Die SZ hat es auf den Punkt gebracht, "leiser Abgang des letzten Clowns".
Gottschalk ist vom Schicksal gut bedient worden, denn als Lehrer wäre er untragbar gewesen. Dank seiner frechen Schnauze, die ist für diese Sendung besonders wichtig, konnte er sich hier gut halten und das Publikum, was nur auf "Rabatz" aus war, jubelte ihm zu. Der Wert dieser Sendung war gleich Null. Es reichte aber für die Volksverdummung komplett aus!!!
Ganz schlimm wurde es um seine Chefsekretärin Hunziker. Diese Frau hätte sich eigentlich vor einer Apotheke als Kotzmittel hinstellen können.
Was bin ich froh, dass wir GEZ-Zahler solch einen Paradox nicht mehr bezahlen, leider viel zu spät.
Übrigens ist Jauch in seiner Darstellung wie Gottschalk nicht viel besser. Aber das Volk braucht eben seine Dümmlinge, an denen es sich ergötzen kann!
Matto schrieb am 04.12.2011 um 14:55
Die SZ hat es auf den Punkt gebracht, "leiser Abgang des letzten Clowns".
Gottschalk ist vom Schicksal gut bedient worden, denn als Lehrer wäre er untragbar gewesen. Dank seiner frechen Schnauze, die ist für diese Sendung besonders wichtig, konnte er sich hier gut halten und das Publikum, was nur auf "Rabatz" aus war, jubelte ihm zu. Der Wert dieser Sendung war gleich Null. Es reichte aber für die Volksverdummung komplett aus!!!
Ganz schlimm wurde es um seine Chefsekretärin Hunziker. Diese Frau hätte sich eigentlich vor einer Apotheke als Kotzmittel hinstellen können.
Was bin ich froh, dass wir GEZ-Zahler solch einen Paradox nicht mehr bezahlen, leider viel zu spät.
Übrigens ist Jauch in seiner Darstellung wie Gottschalk nicht viel besser. Aber das Volk braucht eben seine Dümmlinge, an denen es sich ergötzen kann!
Blinkfeuer schrieb am 04.12.2011 um 22:29
@ Matto----gut, 3* kommentieren, Freitagtechnik, vermute ich, aber: "..als Lehrer wäre er untragbar gewesen.." Diese Nachkriegslehrkörper hat da wohl jemand nicht erlebt? Oder ist selbst einer.
Und was bedeutet: "Jauch in seiner Darstellung wie Gottschalk" überhaupt? Wir Dümmlinge wollen es wissen! Jetzt!
antares56 schrieb am 05.12.2011 um 09:48
Schön das endlich Schluss ist mit Gottschalk. Der Kerl hat doch nur noch genervt!
Ähnliches gilt für Jauch - auch der sollte schnellstens aufhören! Verdient hat keiner von beiden die "Wahnsinnsgagen", die sie bekommen oder bekommen haben. Da wurde der Zuschauer nie gefragt.
paulart schrieb am 05.12.2011 um 15:24
Noch nie habe ich eine komplette "Wetten, dass...-Sendung" gesehen. Aber den kay.kloetzer-Beitrag habe ich in Gänze gelesen. Sehr gut! Amüsant und unterhaltend - das genau war es ja auch, was sich Gottschalk für seine Sendung immer vorgenommen hat und zumindest in der letzten Sendung auch einhielt. Biel konnte er (und das Publikum) gut verschmerzen. KL hat sie "getröstet" und sie hat ihn ein wenig von der Tatsache abgelenkt, dass er in dieser Sendung nun mal nicht der Mittelpunkt sei. "Wetten, dass..." hat nämlich einen wesentlich demokratischeren Catwalk.

Die Gottschalk-Verliebte will ich mal etwas in Schutz nehmen. Es ist schon naheliegender - aus ihrer Sicht - sich in Thommy zu vergucken als das Tokio Hotel zu verwüsten... ;-)

Ein sehr gelungener Artikel, kay.kloetzer!
paulart schrieb am 05.12.2011 um 15:24
Noch nie habe ich eine komplette "Wetten, dass...-Sendung" gesehen. Aber den kay.kloetzer-Beitrag habe ich in Gänze gelesen. Sehr gut! Amüsant und unterhaltend - das genau war es ja auch, was sich Gottschalk für seine Sendung immer vorgenommen hat und zumindest in der letzten Sendung auch einhielt. Biel konnte er (und das Publikum) gut verschmerzen. KL hat sie "getröstet" und sie hat ihn ein wenig von der Tatsache abgelenkt, dass er in dieser Sendung nun mal nicht der Mittelpunkt sei. "Wetten, dass..." hat nämlich einen wesentlich demokratischeren Catwalk.

Die Gottschalk-Verliebte will ich mal etwas in Schutz nehmen. Es ist schon naheliegender - aus ihrer Sicht - sich in Thommy zu vergucken als das beispielsweise das Tokio Hotel zu verwüsten... ;-)

Ein sehr gelungener Artikel, kay.kloetzer!
paulart schrieb am 05.12.2011 um 15:30
Korrektur:
Auf das "das" vor "beispielsweise" hätte ich z.B. verzichten sollen, damit dem "das" hinter "beispielsweise" eine gebührende Alleinstellung zugekommen wäre.

Dass mir das ja nicht einreißt...
kay.kloetzer
meer ist mehr
Ort:
Leipzig
Mitglied seit:
3 Jahre 10 Wochen
Zuletzt aktiv:
14.05.2012
Status:
Publizistin
Aktivität:
Beiträge: 179
Kommentare: 2349
Logbuch
04:21
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:02
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:52
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:39
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:36
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG