20
]
Krieg
„Die Türken erobern Deutschland genauso, wie die Kosovaren das Kosovo erobert haben: durch eine höhere Geburtenrate. […] Integration ist eine Leistung dessen, der sich integriert. Jemanden, der nichts tut, muss ich auch nicht anerkennen. Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für 70 Prozent der türkischen und 90 Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin.“
(T. Sarrazin in Lettre International, 09 2009)
‘Erobern’ - das bedeutet Krieg. Sarrazin ist hier nicht alleine, der norwegische Blogger ‘Fjordman’, auf den sich der Massenmörder von Oslo und Utöya ausdrücklich beruft, veröffentlicht seine Pamphlete noch am 5. 8. unter einem Stich von Wien mit der Bildunterschrift “At the siege of Vienna in 1683. Islam seemed poised to overrun Christian Europe.We are in a new phase of a very old war.” und vergleicht gleich zu Beginn seines Texts seine Behandlung durch die norwegische Polizei mit den Methoden des 3. Reichs.
gatesofvienna.blogspot.com/2011/08/fjordman-my-afternoon-with-police.html#more
Basil Bernstein hat Ende der 1950er Jahre die Begriffe ‘elaborierter’ bzw. ‘restringierter Code’ in die Linguistik eingeführt.
Ohne seine Hypothese hier im Einzelnen referieren zu können, möchte ich auf ein sprachliches Beispiel hinweisen: Nehmen wir an, mehrere Personen befänden sich in einem Raum, die Fenster sind geöffnet. “Hier ist es kalt”, äussert einer von ihnen.
Das kann, unabhängig von der Intention des Sprechers, auf zwei verschiedene Arten verstanden werden: zunächst als eine blosse und einigermassen sachliche Feststellung über die Temperatur im Raum.
Sehr viel öfter jedoch, und innerhalb der Benutzer restringierten Codes kalkuliert ein Sprecher dies ein, wird dieser Aussagesatz (formal betrachtet) zu einer Aufforderung, gewinnt appellativen Charakter und bedeutet soviel wie: ‘Mach mal jemand die Fenster zu!’, und ob dieser Aufforderung Folge geleistet wird, dürfte zu einem nicht geringen Masse von der Position des Sprechers abhängen.
Als Mitglied des Vorstands der Bundesbank, SPD-Mitglied und ehemaliger Berliner Senator kann man Sarrazin zur Zeit des Interviews jedenfalls nicht gerade als Dropout oder gesellschaftlichen Aussenseiter bezeichnen.
Integration
Der Rückgriff auf die Linguistik, vor allem in der Beziehung zwischen Sprecher und Rezipient, ist auch aus einem anderen Grund interessant, denn vor diesem Hintergrund wirkt die Sarrazinsche Definition des Begriffs ‘Integration’ - ‘... eine Leistung dessen, der sich integriert’, also als Einbahnstrasse - erschreckend eindimensional: wie funktioniert das mit Gruppen und dem Fremden, der dazustösst, wirklich? Braucht es nicht (mindestens) den einen, der etwa auffordert ‘Komm, setz dich dazu, rede mit, was meinst denn du?’?
Für wie integrationsfördernd kann man es halten, wenn dem statt dessen erklärt wird, mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 respektive 90 Prozent handle es sich bei ihm um jemanden, der vom Staat lebe, diesen aber ablehne? Im Grunde impliziert das: ‘Parasit!’, jedenfalls, wenn man von einer restringierten Kodierung ausgeht. (Und das kann man guten Gewissens, denn wenn man die im Internet häufig genug zu findenden berühmt-berüchtigten Zitate von ‘Türken-Thilo’ ( Roger Willemsen über Sarrazin) nachliest, etwa: ‘Ihr seid alle Arschlöcher’ (zu Studenten die in Berlin sein Büro besetzten), kann man kaum auf die Idee kommen, der Sprecher äussere sich habituell im elaborierten Code, gar als Sozialwissenschaftler auf der Höhe seiner Disziplin.)
Niemanden anerkennen muss er, so gehts im Lettre-Interview weiter - Anerkennen: im gleichen Bedeutungsfeld, ganz in der Nähe, liegen Respekt oder Achtung, letzterer Begriff sehr eng mit dem der Menschenwürde verbunden -, den er verdächtigt, den Staat auszunehmen und der für die Ausbildung seiner Kinder nicht ‘vernünftig sorge’.
Überfordert mit Pädagogik - dazu soll es demnächst auch ein Buch geben, diesmal aber von Frau Sarrazin -, Abhängigkeit von Hartz 4 und die rüden Empfehlungen an die Bezieher solcher Hilfe: alles deutet darauf hin, dass hier einer nicht wahrhaben zu wollen scheint, dass es ihm nicht gelungen ist, sein Leben und das seiner Familie den eigenen Ansprüchen gemäss organisiert zu haben. Und statt in Frage zu stellen, ob sich persönliches Glück tatsächlich, womöglich noch nach den Regeln einer Leistungsgesellschaft, produzieren lässt, müssen die diffamiert werden, die in dieser Hinsicht mehr zu ‘haben’ scheinen, etwa Obsthändler und ihre Kinder.
Feindstrafrecht
Und hier wird es mörderisch: Denn nur zum Schein disst Sarrazin die Eltern der ‘Kopftuchmädchen’, in Wirklichkeit zielt er auf die Kinder selbst, und hier werden die Parallelen seines Denkens zu dem des norwegischen Mörders deutlich, der die sozialistische Jugend in seinem Land als Feind ausgemacht hatte: Gerade die Jugend, Kinder, sind in dieser Sicht vollständig entpersönlicht, keinerlei Menschenwürde wird ihnen zugestanden: Eroberung per Geburtenrate heisst es bei Sarrazin, und das bedeutet nichts anderes, als dass es sich bei ihnen quasi um die Waffen eines Gegners handle, der sich angeblich anschickt, Deutschland zu erobern bzw. als Keimzelle der verdorbenen Multi-Kulti Gesellschaft Norwegen und Europa ins Verderben führt (Breivik).
Sarrazin kann sich verteidigen (und tut es auch), er habe nicht restringierten Code im Sinne des oben erwähnten ‘Hier ist es kalt = öffne das Fenster’ gesprochen, und ausser Frage steht, dass er weder selbst eine Waffe geführt noch den Mörder explizit dazu aufgefordert hat. Wahrscheinlich kann man auch annehmen, dass er, wenn er den Zusammenhang zwischen seinen Äusserungen und der schrecklichen Tat von Norwegen einsehen könnte, ziemlich entsetzt wäre (der kindische Trotz, mit dem etwa Broder auf Vorhaltungen reagiert, ob es ihn nicht besorgt mache, dass sich Breivik ausdrücklich auf ihn berufe, spricht sozusagen stellvertretend Bände).
Kommunikation ist aber keine Einbahnstrasse, dass Sarrazin nicht direkt zum Mord aufgefordert hat, bedeutet nicht, dass er keine Mitverantwortung trüge.
Denn er konnte so verstanden werden, als billige er dieses Vorgehen, und das hätte ihm und spätestens den Staatsanwälten in Berlin, die die Anzeigen wegen Volksverhetzung gegen ihn niedergeschlagen haben, klar sein müssen.
Die vielen Schutzmechanismen, die jeden in unserer Gesellschaft davor schützen, ermordet zu werden - von Gleichgültigkeit (oder auch, ganz im Gegenteil, Empathie) oder der Angst vor Strafe, um nur einige zu nennen - lassen sich am wirkungsvollsten ausser Kraft setzen, in dem man Menschen, oder Gruppen von Menschen, zu Feinden erklärt und ihnen ihre Rechte abspricht.
Wir erleben einen angeblichen ‘Krieg gegen den Terror’, ein Friedensnobelpreisträger erklärt uns, that ‘justice has been done’, als Osama Bin Laden ohne Gerichtsverfahren erschossen wird, wir müssen uns damit abfinden, dass ein deutscher Oberst in Afghanistan die amerikanischen Verbündeten belügt, um sie dazu zu veranlassen, über hundert Menschen, unter ihnen Kinder, zu bombadieren - ‘vernichten’, so Oberst Klein -, ohne dass es auch nur zu einem Prozess käme: in einem solchen gesellschaftlichen Klima von Eroberung per Geburtenrate zu sprechen und kleine Mädchen darauf zu reduzieren, sie seien Beweis für die Nichtsnutzigkeit ihrer Väter und gleichsam als Munition in deren unerklärtem Eroberungsfeldzug zu betrachten, ist von einer Infamie, die schlicht mörderisch ist.
Willy Brandt hat wohl irgendwann mal Heiner Geissler als den schlimmsten Hetzer seit Göbbels bezeichnet*, und das wird gerade wieder aufgewärmt, wo der alte Trottel und Exterrorist (s.a. Google: ‘Tiroler Bumser’) sich soweit vergallopiert hat, dass er seine vermutlich letzte Schlacht zum ‘totalen Krieg’ stilisiert wissen möchte: ich finde, dass diese Bezeichnung, "Hetzer", so eine Art Walhalla-Wanderpokal sein sollte. Zuletzt haben meines Dafürhaltens Sarrazin und vor ihm Annette Schavan genug dafür getan, darauf eingraviert zu werden.
Aber auch vor Göbbels finden sich da Namen, ganz deutlich lese ich: Martin Luther.
Dessen Hetze gegen die Juden - und man kann hieran sehr klar erkennen, wie wichtig der heutige § 130 StGB ist - hat, und damit sind wir auch wieder in Norwegen, zum Beispiel dazu geführt, dass dort zwischen 1814 und 1851 Juden das Betreten des Reichs verboten war.
Und leider lässt sich von dort eine direkte Linie zu Hitler und den pseudo-nordischen Kulten der Nazis ziehen.
Luther sei als Vorläufer der Aufklärung zu betrachten, seine Verdienste, den Menschen direkten Zugang zur Bibel und damit auch die Grundlage für deren kritische Hinterfragung verschafft zu haben seien unschätzbar, hört man, gerade in der gegenwärtigen Luther-Dekade, immer wieder. Und das ist richtig.
Es kommt aber zu kurz, welche verheerende Wirkung der von ihm propagierte Judenhass hatte - von der Judensau, in deren Arschloch er den Talmud lesen zu können glaubte (hier ist er wieder, der elaborierte Code des hochgeschätzten Voraufklärers und diesmal nicht Soziologen, sondern Theologen) bis hin zu den Gewaltphantasien über das Taufen von Juden (in der Elbe, mit einem Mühlstein um den Hals):
Es ist eben nicht egal, was die Leute reden - und umso bedeutender sie angesehen sind, desto weniger. So wichtig die Aufklärung sein mag, um eigenes Denken zu ermöglichen, lässt sich der Gefahr, die sich aus der Absolutsetzung der eigenen Ergebnisse (eben auch der von Idioten) in Verbindung mit modernen technischen Möglichkeiten ergibt, wirksam nur durch lebendige und immer wieder neu zu erringende Rechtsstaatlichkeit begegnen.
Schavan, Geissler, Sarrazin und letzlich vermutlich auch der Massenmörder von Oslo sind in Wirklichkeit wohl arme Schweine (die zu bemitleiden allerdings meine Kapazität zur Empathie übersteigt), und diese Erkenntnis macht deutlich, wie ähnlich sie denen sind, deren Überforderung und Degradierung in einer erbarmungslosen Massengesellschaft, wie sie schon Charlie Chaplin vor hundert Jahren in ‘Modern Times’ entlarvt hat, sie dazu verführt, Sündenböcke zu suchen und sie zu dem zwangsläufig vergeblichen Versuch verleitet, sich an vermeintlichen Defiziten anderer, z.B. der Muslime, aufzurichten.
Vergleicht man jedoch z.B. das, was in westlichen Gesellschaften in konservativen Kreisen unter dem Begriff ‘Feindstrafrecht’ diskutiert wird
de.wikipedia.org/wiki/Feindstrafrecht
www.heise.de/tp/artikel/26/26131/1.html
mit der immer wieder als Kampfbegriff in jede Diskussion, in der es um den Islam geht und was Muslime hierzulande von a 1 bis z 26 an Bedingungen zu erfüllen hätten, damit sie nicht mer als Triple A Volksfeinde einzustufen seien, eingebrachten Scharia, kann man nur fesstellen, dass es sich bei dieser muslimischen Rechtsauffassung im Vergleich dazu um die humanere handelt.
Bisher vornehmlich im Krieg gegen den Terror, zum grössten Teil ausserhalb Europas, angewandt, tun Sarrazin & Co alles dafür, uns in Zeiten, die mit mittelalterlich äusserst euphemistisch bezeichnet wären, zurückzuführen.
Mit aufklärerischem Gestus schauen sie dem Volk aufs Maul und formen das, was sie da hören, zu ihrer Hetze um.
*damals (Otto Schily scheint, wie man nachlesen kann, noch einigermassen bei Trost gewesen zu sein) - und mit dieser Niedertracht hatte Geissler sich die erwähnte Qualifizierung durch Brandt mehr als verdient - ging es um Folgendes:
“Geißler: "Der Pazifismus der 30er Jahre, der sich in seiner gesinnungsethischen Begründung nur wenig von dem unterscheidet, was wir in der Begründung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der 30er Jahre hat Auschwitz erst möglich gemacht."
Da brach im Hohen Haus ein Proteststurm los: "Unverschämtheit", "Geschichtsklitterung", "Raketenchrist". Das Protokoll verzeichnet "anhaltende Unruhe".
Empört wollte der SPD-Abgeordnete Ernst Waltemathe wissen, ob Geißler etwa "meinen Verwandten, einschließlich Großvater, die in Auschwitz vergast worden sind und Pazifisten waren", vorwerfe, "daß sie selbst daran schuld sind, daß sie in Auschwitz umgebracht wurden".
"Ossietzky ist im KZ gestorben", rief der Grüne Otto Schily, "und Sie wagen es, so etwas zu sagen!"
Den Tränen nah fragte die FDP-Abgeordnete Hildegard Hamm-Brücher, was "denn der Pazifismus mit dem Judenhaß in Deutschland zu tun" habe. Und eindringlich bat sie den Christdemokraten: "Überlegen Sie das noch einmal, weil ich es für unerträglich halte."”
Quelle: www.spiegel.de/spiegel/print/d-14017903.html
|
|
Wow, was für ein Vortrag!
Wunderbar gesehen, gehört, erfühlt und umgesetzt! Einfach Super! Ihr moralischer Kompass funktioniert wirklich einwandfrei, toll ! |
|
|
Wir, die Ungläubigen . . .
von Andrew Cohen Vor einigen Jahren machte ich eine schockierende, außergewöhnliche und zugleich völlig offensichtliche Entdeckung: Die meisten von uns glauben einfach nicht an die Evolution des Bewusstseins. Und ich meine damit nicht nur jene, die überzeugt sind, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschuf. Ich meine jene von uns, die die Evolutionstheorie akzeptieren und die sich, zumindest bis zu einem gewissen Grad, der multidimensionalen Natur ihrer Manifestation in unserer Umwelt bewusst sind. Wir glauben an eine kosmologische Evolution und begreifen, dass wir nicht in einem statischen Universum leben, sondern in einem, welches wesentlicher Bestandteil eines Tiefenzeit-Evolutionsprozesses ist. Wir hegen keinerlei Zweifel daran, dass das Universum vor vielen Milliarden Jahren aus einem blendenden Licht- und Energieblitz entstanden ist. Wir glauben an die biologische Evolution, und es fällt uns nicht schwer zu verstehen, wie das Leben sich von niederen Formen, wie Würmern und Schmetterlingen, entwickelt hat, hin zu höheren, wie Delphinen und Menschen. Und viele von uns erkennen sogar, dass die Kultur sich im Laufe der Zeit weiter entwickelt, und sehen diese Entwicklung–auf einer kollektiven Ebene– als Ausdruck unserer menschlichen Kapazität für immer größere Komplexität und Integration. Wir glauben an den evolutionären Prozess, weil wir ihn überall auf so überaus vielfältige Weise erfahren können: Bewegung, Ausdehnung, Veränderung, vom Leben zum Tod zu neuem Leben. Aber wenn es um Bewusstsein geht, insbesondere um das eigene, habe ich festgestellt, dass es da mit unserem Glauben an genau denselben Prozess doch sehr hapert. Wir glauben an Evolution als eine objektive Tatsache des Lebens und des kreativen Prozesses, aber nicht notwendigerweise als ein lebendiges Potenzial, welches unserer eigenen subjektiven Erfahrung innewohnt. Ich war verblüfft, dass sogar viele von uns, die bereits engagierte Sucher sind, nie darüber nachdenken, dass unser ureigenstes Bewusstsein, unsere tiefstempfundene Erfahrung des Selbst, sich tatsächlich weiterentwickeln könnte. Es muss daran liegen, dass es für ein Subjekt ein unglaublicher Quantensprung ist, zum Objekt seiner eigenen Aufmerksamkeit und Intention zu werden. Ich meine nicht nur das Gewahrwerden der Erfahrung oder Tatsache des Bewusstseins auf rein subjektiver Ebene, um die es bei der spirituellen Erfahrung typischerweise geht. Ich weise auf etwas hin, das noch schwieriger zu begreifen ist, und das ist das lebendige Potenzial für Entwicklung und Wachstum, welches dem Bewusstsein selbst innewohnt. Nun, was bedeutet das? Es bedeutet, dass die gefühlte/wissentliche Erfahrung, man selbst zu sein, sich entwickeln und in Richtungen verändern kann, die wir uns einfach nicht vorstellen können. Wie ist es für das Bewusstsein, sich weiter zu entwickeln? Wir können uns mit dem Verstand kein Bild davon machen, denn eine solche Entwicklung ist eine Reise vom Groben zum Subtilen und durch Denken nicht erreichbar. Wie sollen wir uns etwas bildlich vorstellen, das wir nicht begrifflich fassen können? Solange wir sie gedanklich objektivieren können, sind wir in der Lage, uns unsere eigene Entwicklung vorzustellen. Wir können uns beispielsweise vorstellen, dass wir Gewicht verlieren und Muskeln aufbauen, oder dass wir Algebra, Chinesisch oder Gitarrespielen lernen. Wir können uns sogar vorstellen, wie wir weniger egoistisch und stattdessen mitfühlender werden. Aber wir können uns schlichtweg nicht unser eigenes Selbst vorstellen, wie es sich auf der Ebene des Bewusstseins an sich entwickelt. Es ist wichtig zu sehen, welch unvertrauter Gedanke dies in unserer Kultur eigentlich ist. Wir werden so gut wie nie dazu ermutigt, uns mit unserem eigenen evolutionären Potenzial auf einer solch grundlegenden Ebene auseinander zu setzen, und folglich haben es die meisten von uns auch nie in Erwägung gezogen. Denken Sie einmal nur einen Moment darüber nach: Wie wäre es für mein Selbst, sich in seinem ureigensten Wesen weiter zu entwickeln? Wie wäre es, auf einer Ebene zu wachsen und sich zu entfalten, die so grundlegend ist, dass ich nie fähig wäre, sie zu sehen, und dennoch andere in der Lage wären, ihren Ausdruck zu erkennen? Wenn wir auch nur beginnen können, uns intensiv mit dieser Frage zu befassen, dann nehmen wir auf geheimnisvolle Weise bereits an eben jener Evolution des Bewusstseins teil, von der ich gesprochen habe. Und wenn wir das ernsthaft tun, werden wir daran beteiligt sein, einen wundersamen Prozess bewusst zu machen, der vor vielen Milliarden von Jahren in einem Blitz aus Licht und Energie geboren wurde und erst jetzt beginnt, sich seiner selbst bewusst zu werden–durch uns. Andrew Cohen, Gründer und Herausgeber von What Is Enlightenment?, ist seit 1986 spiritueller Lehrer und Autor zahlreicher Bücher, darunter Erleuchtet leben und Himmel und Erde umarmen. Weitere Informationen unter andrewcohen.org |
|
|
Bitte bedenken Sie: Es ist sehr einfach für mich, auf Sarrazin zu zeigen und zu sagen, 'du bist mit Schuld', nachdem der sich öffentlich so verrannt hat!
Nach dem, was ich oben darüber geschrieben habe, wie leicht sich scheinbar das eigene Ego an vermeintlichen Defiziten anderer aufrichten lässt, können Sie logischerweise davon ausgehen, dass ich mich meiner selbst mit Hilfe des selben Mechanismus zu vergewissern suche, es mindestens für sehr wichtig halte, eine dezidiert andere Position einzunehmen. Keiner scheint mir in den gegenwärtigen Verhältnissen gut klar zu kommen, und mein Text dürfte in erster Linie einen Apell auch an mich selber darstellen, mich an allgemeinverbindliche Formen zu klammern. Wenn Sie so wollen, ein Plädoyer für die so oft geschmähte 'political correctness', also im Grunde Konventionen, deren einengende Wirkung ich oft genug selbst als unerträglich empfinde. Von einem 'moralischen Kompass' als einer inneren Richtschnur kann also kaum die Rede sein, es packt mich nur die nackte Angst, wenn ich mir ausmale, wohin es wohl führen mag, wenn wir die Erkenntnisse aus unserer Geschichte, die nun mal zwangsläufig zu festen Formen geronnen sind, eben deshalb als verknöchert und verzichtbar beiseite wischen... |
|
|
Thilo Sarrazin hat sich 'verrannt'?
Das erscheint mir als etwas unglückliche Formulierung - sollten Sie darauf bestehen, hielte ich dagegen, daß er sich seit sehr vielen Jahren mit hohem Tempo 'verrennt' - ich halte ihn für sendungsbewußt und für von seinen Thesen für die 'Rettung' Deutschlands überzeugt. Sarrazin pöbelte bereits lange vor den 'Kopftuchmädchen' immer schön nach unten, auch ganz ohne Judengen etc.etc. Das Sendungsbewußtsein finde ich ja ganz grundsätzlich einen interessanten Punkt - ich hatte große Freude an einem Gespräch letzten Dienstag im dradio mit Günther B. Ginzel, über die Parallelen zwischen christlichen Fundamentalisten und Rechtsextremisten, u.a. was die Annahme eines 'Auserwählt-Seins' angeht bit.ly/omGdN9 In der Hauptstadt hat am Wochenende der Wahlkampf begonnen - diesmal hebt bei der üppig verteilten Kleinplakatwerbung* 'pro-deutschland' auf Sarrazin ab - mit dem schönen Spruch 'Wählen gehen - für Thilos Thesen' unter dem Bild einer durchgestrichenen Moschee, in schwarz-weiß-rot, versteht sich. Nachdem 'Thilo' der NPD in der Vergangenheit unter Berufung auf das Urheberrecht erfolgreich untersagte, mit seinem Konterfei und Zitaten aus seinem Machwerk zu werben, bin ich neugierig, ob ihm das diesmal auch gelingen wird, bzw. ob er das überhaupt noch anstrebt, nachdem er nun wohlversorgter Privatier ist. *Die ist ohnehin spaßig - die Rechtsextremen hängen sehr weit oben an den Laternenpfählen: 'Die Freiheit', 'pro-deutschland' und in deren Mitte traulich die NPD. Schön ist auch die FDP mit ihrem Slogan 'Jetzt erst recht!' Bitte? Wie darf man das denn verstehen? Jetzt erst recht Fast Drei Prozent? Danke für den Artikel, lieber keiner. Gern gelesen! |
|
|
@Keiner
Ich kann Sie sehr gut verstehen. Ich sehe, erlebe es ähnlich. |
|
|
Ich habe nur den Anfang des Artikels gelesen, aber da war der Unsinn schon klar.
Computerspiele sind, nach offizieller und oft geposteter Meinung, nicht die Ursache von diesen Ausrastern, wenn Menschen Amok laufen und andere niederschießen. Denn sonst müßten ja alle Computerspieler, die solche Games durcführen, so ausrasten. Sagt die Industrie. Private Blogger, die sowas spielen, begründen ähnlich: dann müßten sie ja auch ausrasten, würden sie aber nie tun. Sarrazin's Buch hat eine Auflage von ein paar Hunderttausend, ich weiß nicht genau. Wenn das die Ursache für Breivik's Tat wäre, dann müßten die Leser, die dem Buch zustimmen, ja auch tun. Genauso ist der Islam nicht für die zahlreichen Selbstmordattentäter nicht verantwortlich, auch nicht für die Kopftuchpflicht der Frauen und die Ehrenmorde. Sonst müßten es ja alle tun, und das ist nicht der Fall. Das sind nur zufällig alle Moslems, die so etwas machen. Das darf man nicht instrumentalisieren, um diese Religion zu diskreditieren, genauso wenig wie man die Computer-Baller-Spiele und Sarrazin so ungerecht behandeln darf. Solche Zusammenhänge sind reaktionärer, konservative Propaganda, um die Menschen von echten Problemen abzulenken. Allahu akbar. |
|
|
Sie haben Ihren Kommentar offenbar sehr schnell geschrieben, leider werden dadurch manche Passagen sehr schwer verständlich und sind schwer zu beantworten.
Computerspiele sind ein Feld, auf dem ich mich sehr wenig auskenne, ich tendiere aber zu folgender Auffassung: sie müssen nicht zwangsläufig zu Amokläufen führen - deren Ursache vermutlich immer multi- und nicht monokausal zu ergründen ist -, sind aber geeignet, eine Selbst-Brutalisierung zu trainieren. Folgt man dem, was über Breivik bekannt ist, beschreibt er Selbstbrutalisierung als eine Art Traingsmethode, die ihn erst zu seiner Tat befähigt habe, insofern ist Ihr Verweis auf diese Spiele schon ziemlich naheliegend. Bei Überlegungen zu Ursache und Wirkung finde ich immer die Klärung der Frage, ob Aussagen umkehrbar eindeutig sind, hochinteressant und sehr wichtig. Beispiel: Alle Wale sind Säugetiere (r), hingegen alle Säugetiere sind Wale (f). In dieser Hinsicht sollten Sie vielleicht noch einmal Ihr Beispiel von den Ehrenmorden überdenken, ich vermute, dass Sie da höhnisch klingen wollen und es keineswegs für einen Zufall halten, dass die Täter immer Muslime seien. Interessant finde ich dieses Beispiel aber noch aus einem anderen Grund: ich vermute, dass Sie es unter der Annahme für typisch halten, es wurzle tief in der durch die muslimische Religion geprägten Mentalität der Menschen, die sich zum Islam bekennen. Ich habe da grosse Zweifel, sehe mich aber nicht wirklich in der Lage, das zu klären. Obwohl selbst katholisch erzogen, fält es mir schon sehr schwer, z.B. den Ehrbegriff sizilianischer Katholiken, die diese in ganz ähnlicher Weise vertreten, wie es dem Klischee der ehrenmordenden Türken hierzulande entspricht, im Katholischen festzumachen, obwohl diese Leute sich u.a. sehr deutlich beispielsweise auf die Jungfräulichkeit Marias und die grosse Wertschätzung dieses Zustands als tugendhaft berufen. Völlig am Ende bin ich mit meinem Verständnis, wenn es um den Ehrbegriff der Mafia geht, auch da soll es sich oft um fromme Katholiken handeln. Aufklärung für Arme führt in dieser Hinsicht dann oft dazu, dass Religion ganz prinzipiell abgelehnt wird, wahlweise in bester Nazi-Tradition oder unter Berufung auf Marx (Opium). Und betrachtet man z.B. die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche, lässt sich dieser Impuls auch ein gutes Stück weit nachvollziehen. Er erlahmt aber schlagartig, wenn man, und sei es auch nur ansatzweise, mitkriegt, was ausserhalb dieser Institution in industriellem Masstab in dieser Hinsicht gang und gäbe ist. Das klingt schön harmlos und lässt sich leicht beiseite wischen, ich habe das schon oft erlebt und führe Ihnen deshalb ein Beispiel an, das in einem Kriminalfall in Deutschland vorkam und insgesamt als typisch für ganze Bereiche der Pornoindustrie angesehen werden muss: es wurde da als Opfer ein etwa zweijähriges Baby beschrieben, das so oft und so brutal penetriert worden war, dass sein Schliessmuskel zerstört war und es nicht in der Lage war, seine Fäkalien bei sich zu behalten. Bevor ich mich also an Ehrenmorden aufhalte, möchte ich doch eher den Blick - und empfehle dies auch Ihnen ausdrücklich - auf Mord und Sadismus aus Profitgier, den ich als für unsere gesellschaftliche Ordnung für typisch halte, richten, dies schon allein deswegen, weil die Einflussmöglichkeiten auf die Täter in Potenz grösser sind, als die, die Sie oder ich auf mordlüsterne Brüder haben, sei es in Italien oder unter Türken hierzulande. Ihr letztes Argument, ich möchte es das von der schweigenden Mehrheit nennen, ist für mich am besten nachvollziehbar. Ich verstehe Sie so, dass Sie sagen: wenn wir Muslime nicht für ihr Schweigen zu Terroranschlägen wie 9-11 zur Verantwortung ziehen wollen, dessen Drahtzieher sich ja ganz explizit auf den Islam berufen, können wir auch keine Zusammenhänge zwischen Sarrazin und seinen Äusserungen und den Morden von Norwegen behaupten. Daran stimmt folgendes nicht: Erstens wird 9-11 Mislimen hierzulande seit 10 Jahren ständig vorgehalten, explizit oder als feindseelige Haltung. Zweitens handelt es sich beim Islam um eine Weltreligion, und manche Vorwürfe sind ähnlich an den Haaren herbeigezogen, als wollten Sie hierzulande einer alten Betschwester den Schleier vom Kopf reissen, weil irgendwo in den USA ein Abtreibungsarzt von fundamentalistischen Christen ermordet wurde. Für viel entscheidender aber halte ich dies: in westlichen Demokratien sind öffentliche Orte Parlament und Medien. Die Ereignisse in Syrien und anderen Ländern zeigen uns sehr deutlich, dass dort die Moschee sehr weitgehend diese Funktion hat (ein Diktator wie Assad muss sie aus seiner Logik heraus zwangsläufig schliessen), und wir wissen kaum, was dort verhandelt wird. Die vulgäre Annahme, dort würden den Menschen martialische Interpretationen des Koran in die Köpfe gehämmert, hat meines Wissens ziemlich genausoviel Realität wie die jahrhundertelange Behauptung, Juden schlachteten zu Pessach kleine Kinder und würden ansonsten Leichen in Brunnen werfen, um die Mehrheitsgesellschaft zu schädigen: keine Diese Behauptung hat aber Realität geschaffen. Denn der so bequemen Annahme, bei Breivik handle es sich um einen Einzeltäter, den man bestenfalls als verrückt bzeichnen könne, steht hier in Deutschland die Realität von Generationen von Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern gegenüber, für die mindestens 6 Jahre lang Massaker wie das in Norwegen Alltagstätigkeit war. Diese ‘verrückte’ Gesellschaft riskieren wir, wenn wir die Tatsache nicht ernst nehmen, dass Menschen kollektiv verhetzt werden können, und Ihre Argumentation, die vielen tausend Sarrazin-Leser seien keine Gewalttäter, läuft völlig ins Leere. Geissler hat uns an die Sportpalastrede erinnert, und genau dort würden diese Leute wieder Ja! brüllen, wenn man ihnen die Gelegenheit gäbe. |
|
|
Sie haben meinen Kommentar gut erkannt, und heben sich auch angenehm von manchen Islamfans hier ab, die jegliche Kritik, jegliche Andeutung einer Kritik am Islam schon als Breivik-Nachfolge outen.
Ein Prinzip müßten wir hier noch einführen: nachdem wir uns vom alles-oder-nichts gelöst haben, fehlt noch die Quantität, die möglicherweise irgendwann zur Qualität umschlägt: diese sizilianischen Verhältnisse, die sie beschreiben, sind eine Art christliches Ebenbild der islamischen Verhältnisse. Natürlich nicht aller, der Islam hat viele Gesichter. Nicht alle werden von radikalen Hass-Predigern zugedröhnt. Doch die Saudi-Arabische Regierung fördert seit Jahrzehnten weltweit unter der Aufsicht der USA äußerst radikale Islambewegung. Und die sexuelle Fremdbestimmung der Frau mit Zwangsheirat und Schleier ist sehr viel stärker vertreten, praktisch die Norm für mindestens 70% bis 80% der Muslime, wenn nicht mehr. Allgemein ist die religiöse Ausrichtung der Kulturen dieser Völker sehr viel stärker als bei uns, auch wenn Sie selbstverständlich für jedes Phänomen ein ähnliches christliches Beispiel finden können: aber die real wirksame Bedeutung, die absolute und prozentuale Anzahl der Menschen, die sich solche, bei uns in der Form noch nie (Frauen) und in der anderen (religiöse Kriege) inzwischen abgeschafften Taten hinreißen lassen bzw als selbstverständliches Gebot Gottes ansehen, macht einen sehr wesentlichen Unterschied aus. Hitler lies 5 Millionen Juden umbringen, für die direkte Tötung in den Lagern waren gerade ein paar tausen Menschen nötig, also kann das deutsche Volk doch nichts dafür, ein paar Ausreißer, die anderen wußten von nichts und glaubtenb an die Ansiedlung der Juden im Osten. Die hätten so etwas nie getan. |
|
|
kleiner lesetipp, speziell für Richard
en.wikipedia.org/wiki/Talal_Asad |
|
|
"Hitler lies 5 Millionen Juden umbringen, für die direkte Tötung in den Lagern waren gerade ein paar tausen Menschen nötig, also kann das deutsche Volk doch nichts dafür, ein paar Ausreißer, die anderen wußten von nichts und glaubtenb an die Ansiedlung der Juden im Osten.
Die hätten so etwas nie getan." Na, damit ist klar, dass man Sie nicht ernstnehmen muss. |
|
|
Gibts das nicht auf Deutsch ?
Englisch ist mir zu mühsam. Sag mal, weißt du nicht auch was von Wilber ? Ich finde Nil's Zitate einfach super. Vielleicht machst du sie auf das hier aufmerksam. Ich will mich ja nicht wichtig machen. |
|
|
@ Rahab - Du hast einen unversiegbaren Glauben an die Bildungsfähigkeit von Menschen.
|
|
|
Rahab, du kannst dir doch denken, daß ich gerade PI und Breivik studiere, sehr anregend.
Wenn ich Zeit finde, schaue ich mir deinen Link an. Aber mit einiger Sicherheit ist es so Geschwafel wie du immer: wenn man ausreichend abstrakt ist, ist alles gleich, im 17. Jdt hat ein Christ ein Selbstmorattentat auf einen Buddhisten verübt, also ist das nicht typisch für den Islam. Logo. |
|
|
hier haste noch die übersicht der bücher Talal Asad, die über die stabi berlin ausgeliehen werden können
1. On suicide bombing / Talal Asad. - New York, NY : Columbia Univ. Press, 2007 2. Anthropology & the colonial encounter / Talal Asad. - [Reprinted]. - Amherst, NY : Humanity Books, [ca. 2006] 3. Powers of the secular modern : Talal Asad and his interlocutors / David Scott. - Orig. printing. - Stanford, Calif. : Stanford Univ. Press, 2006 4. Formations of the secular : Christianity, Islam, modernity / Talal Asad. - Orig. print. - Stanford, Calif. : Stanford Univ. Press, 2003 5. The anthropology of politics : a reader in ethnography, theory, and critique / Joan Vincent. - Malden, Mass. [u.a.] : Blackwell, 2002 6. Human rights, culture and context : anthropological perspectives / Richard Wilson. - London [u.a.] : Pluto Press, 1997 7. Genealogies of religion : discipline and reasons of power in Christianity and Islam / Talal Asad. - Baltimore, Md. [u.a.] : Johns Hopkins Univ. Press, c 1993 8. The Middle East / Talal Asad. - London: Macmillan, 1983 9. The Kababish Arabs / Talal Asad. - London: Hurst, (1970) |
|
|
ps für Richard
leider alles auf englisch (ohne kommt mann in der wissenschaft nur schwer zurecht) - oder wäre dir rabisch lieber gewesen? |
|
|
Ich bin weit weg von Berlin.
Und habe keine Lust, mir solchen Quatsch reinzuziehen, wenn ich die Realitäten sehe. |
|
|
das zauberwort heißt: fernleihe!
im übrigen schreibt der mann über realitäten. darunter das verhältnis von säkularisierung und fundamentalismen. ich schätze, die lektüre seiner bücher könnte dazu verhelfen zu verstehen, wie ein scheinbar a-religiöser fundamentalismus (aus monotheistischen religionen heraus) zustandekommt. und könnte dich, Richard, vielleicht davon überzeugen, dass es falsch ist, von Breivik als einem amokläufer zu sprechen. |
|
|
@Rahab
Vielen lieben Dank für den Tip! |
|
|
@ Richard der Hayek schrieb am 08.08.2011 um 15:53
Hitler lies 5 Millionen Juden umbringen, für die direkte Tötung in den Lagern waren gerade ein paar tausen Menschen nötig, also kann das deutsche Volk doch nichts dafür, ein paar Ausreißer, die anderen wußten von nichts und glaubtenb an die Ansiedlung der Juden im Osten. Die hätten so etwas nie getan. Um Magdas Urteil noch zu verstärken: Sie muss man nur nicht nicht ernstnehmen, Sie kann man überhaupt nicht ernst nehmen, es sei denn in Ihrer Gefährlichkeit des Denkens aus einer Ecke, die Sie gerade blitzartig erhellt haben. |
|
|
Danke, es ist schön, gewürdigt zu werden.
|
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen