12.02.2009 | 21:10

Mein Rumänien-Blog – Teil 2 "Sommer 2008"

Alles fing am 22. Mai 2008 (es gibt diese gewissen Tage und Wochen wirklich) im Park Sanssouci (Potsdam – Land Brandenburg) an, ein wunderschöner Frühlingsabend eben. Dort ernte ich Sofia kennen, eine Rumänin, die seit 2000 mit ihrer Tochter in Berlin lebt. Nach einigen Tage fuhren wir nach Enschede (NL) und nach einigen Wochen flogen wir zu dritt von Berlin nach Bukarest. Ich überlegte, welche Berührungspunkte ich bisher mit Rumänien hatte. Im Staatsbürgerkundeunterricht ernte ich nur wenig über das sozialistischen Bruderland, der VR Rumänien, kennen; etwas über die Großprojekte, zum Beispiel über den Bau des Donau-Schwarzmeer-Kanal (hierzu werde ich noch gesondert schreiben) und natürlich über die 1989er Revolution. Im Jahr 1993 bin ich als Transitreisender durch Rumänien gefahren, mit einer 28stündigen Pause an der Donau. Dort warteten hunderte von LKW und Auto aus ganz Europa auf eine Fähre nach Bulgarien. Bestechungen haben damals schon geholfen schneller über die Donau zu kommen. Nun ging es im Sommer 2008 nach Rumänien und wir machten im Flugzeug Pläne für die nächsten 14 Tage; die Familie in Galati (Großstadt mit viel Industrie an der Donau) und Cuca (die Heimat von Sofia) besuchen, einige Tage im Schwarzen Meer baden und wandern in Sinaia (Karpaten). Vom Airport Bukarest Baneasa wurden wir von einen Bekannten der Familie abgeholt und es ging durch die rumänische Nacht nach Galati. Im Auto denke ich, dass ich unbedingt rumänisch lernen muss. Es ist für Deutsche eine wirklich schwierige Sprache. Die Rumänen sind auf ihre Sprache sehr stolz, eine romanische Sprache mit Wurzeln zum Latein. Am nächsten Morgen lerne ich Galati kennen. Ausgangspunkt war die kleine Wohnung von Sofia. Die Wohnung liegt mitten im Wohngebiet "Mikro 17", ein Neubaugebiet aus der Zeit von Ceausescu, eher eng, aber mit sehr viel leben.
 
 
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