Kilian aus Kiel

Blog von Kilian aus Kiel

15.03.2010 | 17:17

Schutzräume für Kinder werden zu Schutzräumen für Kindesmissbrauch

Leider, da wo es möglich ist, stehen Kinder in Gefahr missbraucht zu werden. Und leicht möglich ist es Tätern immer in sogenannten Schutzräumen, die für Kinder eingerichtet werden. Das sind nicht nur katholische Schulen, das ist z.B. auch die Familie oder der Jugendclub. Das Wort "Schutzraum" und "Schutz" wird zu einem monströsen Paradoxon, wenn man bedenkt, welch schreckliche Verbrechen durch diese Schutzräume erst möglich werden! Sobald ein Täter da ist, ist das Kind im sogenannten Schutzraum nämlich schutzloser als je zu vor, der Schutz wirkt nämlich weiter, er beschützt fortan denjenigen, der das Kind missbraucht. Wie man das ändern kann wüsste gern

Euer Kilian aus Kiel

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
manstruator schrieb am 19.03.2010 um 13:12
Die Gedanken um den Schutzwert von "Hüllen" wie Heime, internate, Straßenbahnen, Holzhütten oder Wälder.. könnte man genauer aufgreifen, um zu klären, daß bauliche oder natürliche Barrieren oder Hüllen vorzugsweise abgrenzen, aber nicht schützen. So schützt z.b. meine Tasse den Teppich vor ihrem Inhalt, also vor einer Kaffeeflut - Schutz für Außenstehendes. Meine Hundehütte schützt ebenso, solang der Hund in der Hütte weilt. So es regnet, schützt es ihn vor Regen - Schutz für Innenliegendes.
Wie verhält es sich mit dem Märchen von Rotkäppchen, welches auf einem Wege durch den (schützenden?) Wald läuft? Die Gefahr ist von vornherein als eine von Punkt A nach Punkt B benannt. Das Rotkäppchen glaubt, am Hause der Großmutter angekommen sicher zu sein, denn dort endet ja die Gefahr, vom Wege abzuweichen. Welch gedankliche Fehlleistung! So erleben wir es auch heute. Und wer hat beahuptet, daß die Großmutter nur deshalb so gefräßig auf Mädchen sei, weil aus ihr "der Wolf spricht"? Gibt es hier vielleicht sogar noch einen viel fürchterlicheren Ansatz, als wir jemals glaubten?
Um modern geführte Internatseinrichtungen mit Internet, gleichaltrigen Gruppen und anderem modernen Tralala hätte ich weniger Sorgen, eher um solche, in denen Unterordnungs-Spiele gepflegt werden, keine verteilten Kommunikations-Strukturen existieren, die eine angemessene Information um das Miteinander ermöglichen.
Pflegen wir also unseren Glauben nicht nur, sondern sprechen darüber. Vielleicht ist dies der beste Schutz.
Kilian aus Kiel
Nordisch, inkompetent, unter drei - mein Blick auf die Welt
Mitglied seit:
2 Jahre 14 Wochen
Zuletzt aktiv:
26.03.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 4
Kommentare: 3
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
04:21
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:02
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:52
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:39
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:36
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG