kitty53

Musen, Macht und Medien

Blogbeiträge

21.07.2011 | 22:25 kitty53

Polen wieder-holen

Lange nicht mehr geblogt.  Jetzt spinne ich einen Gedankenfaden weiter aus dem bebilderten WOLNE POKOJE von Gustlik www.freitag.de/community/blogs/gustlik/wolne-pokoje-sieben und dem Gelesenen über die Neuauflage des Historikerstreits, u.... >> mehr
24.11.2010 | 23:38 kitty53

Das Buch, das mich an ein anderes Buch erinnert

Es klingt herüber wie aus einer versunkenen Welt: „Der Friede im Osten“ von Erik Neutsch, vier Teile, erschienen in den 80ern vorigen Jahrhunderts im Mitteldeutschen Verlag Halle. Ein Vierteiler mit dem Anspruch bewegte geschichtliche Epochen ... >> mehr
06.10.2010 | 14:30 kitty53

Worte und Bilder – LTI

Eine In-formation entsteht, wenn ein Gedanke/eine Idee in Worte (oder andere Codes, aber um die kümmere ich mich jetzt mal nicht) transferiert wird. Vorher ist sie nicht existent. Worte sind substanziell in der menschlichen Kommunikation, sie modulieren u... >> mehr
27.09.2010 | 17:01 kitty53

Der tote rote Maler

De mortuis nihil nisi bene. Daran werde ich mich halten, wenn ich über einen kürzlich verstorbenen Maler schreibe: Walter Womacka. Er hat in der Blütezeit seines Schaffens, die fast deckungsgleich in die 40 DDR-Jahre fiel, hunderte wirkmäch... >> mehr
30.08.2010 | 16:42 kitty53

Epochenwerk im Ramsch?

Epochenwerk im Ramsch? Die qualifizierte Rezension von wwalkie www.freitag.de/community/blogs/wwalkie/den-berg-hinauf---erasmus-schoefers-winterdaemmerung, die mir die Suchmaschine kürzlich lieferte, ist eine der wenigen auffindbaren zu diesem opus magnu... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

WOLNE POKOJE (acht)

21.07.2011 | 23:03 Gustlik
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22.07.2011 | 10:17 kitty53
Sehr anregend, diese mehrteilige kommentierte Reisefotoreportage! Wär spannend, bald mehr offen-interessierte Leute in das östlichste EU-Land zu locken und ihre Berichte zu hören. Ja, es stimmt, in Polen kann man nur in polnischer Währung bezahlen. Und gut beraten ist, wer sich vorher wenigstens die basalen Alltagswendungen wie Guten Tag, auf Wiedersehen, bitte, danke, entschuldigen Sie usw. einprägt. Wer sich als Fremdling der Landessprache befleißigt, hat sofort Symphatiepluspunkte, mehr als in anderen Reiseländern! Englisch geht im Prinzip irgendwie, Französisch weniger, Russisch kaum oder gar nicht, obwohl bis 1988 Pflichtfach erste Fremdsprache in den Schulen. Ich kann vergleichende Vorher-Nachher (1988/89) Reiseerfahrungen verweisen und habe kürzlich den südlichen bis südöstlichen Polen-Teil bereist und beschrieben: www.freitag.de/community/blogs/kitty53/polen-wieder-holen
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Das Epos von Sisyphos

Kultur | 06.06.2011 | 12:10 Thomas Wagner
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07.06.2011 | 15:12 kitty53
Eine fesselnde Lektüre, diese "Kinder des Sisyfos". Danke an Th. Wagner den grüßeren Lebens- und Schaffenszusammenhang eines außergewöhnlichen Schriftstellers aufgezeigt zu haben!Gegen ein breiteres (Massen-) Lesepublikum der "Kinder des Sisyfos" spricht allerdings einerseits die Ignoranz des etabliereten Feuilletons, andererseits aber auch der Höchstanspruch des sprachwissenschaftlich bewanderten Literaten und kreativen Wortmeisters Schöfer an sich selbst: Mühevoll und intellektuell fordernd, zuweilen widerständig erweist sich der Lesestoff und widersetzt sich damit ungeübten Lesern. Doch nur Mut, ihr Leseabenteurerinnen, ihr werdet farbiges, nahes, tiefes und weite Erleben spüren und in eine prägende Epoche der jüngeren deutschen Geschichte eintauchen.
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26.05.2011 | 09:52 kitty53
Bin sehr erfreut über diese Chance, über Wiesengrund von diesem universitären Ereignis und dem theoretischen Diskurs über ein Epochenthema zu erfahren! Was eine provokante Überschrift doch ausmacht, ohne diese hätt ich den substanziellen Beitrag glatt versäumt! Das Gefangenendilemma war mir denn auch bisher der Schlüssel, wieso alle Mitdenkenden die Gefahr zwar bedrohlich herannahen sehen und die schreienden Verteilungs- und Chancenungerechtigkeiten erkennen (viel Zuspruch für St. Hessels "Empört euch") aber keiner will der/die Dumme sein und aussteigen. Spannend davon ein Streiflicht aufscheinen zu sehen, wie das Thema aus der ökologischen Psychologie in die Gesellschaftstheorie einwandert.
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05.02.2011 | 14:54 kitty53
Mir scheint, in dieser wichtigen Diskussion über bedingungsloses Grundeinkommen kommt die Klärung des Begriffes Arbeit zu kurz. Üblicherweise und im neoliberalen Sinne ist Arbeit auf Gelderwerb reduziert. Zur gesamtgesellschaftlich notwendigen Arbeit gehört aber auch die Leistung in den Familien (und ihren mannigfaltigen Variationen), den Netzwerken der Nachbarschaft und sämtlichen informellen und formalen Organisationsformen, die die moderne Gesellschaft ausmachen, und ausdrücklich auch jenseits der Erwebsarbeit, also in frei gewählten Zusammenschlüssen. Diese bilden den Kitt der Sozialität. Der Zwang zur Erwerbsarbeit mit neoliberalen Instrumenten hingegen zehrt ihn auf, Ergebnis sind die beobachtbaren Ausschlüsse mittels HarTz 4, aber auch Stress mit Arbeitsverdichtung u. a. Schädigungen der Persöünlichkeit. Ein existenzsicherndes bedingungsloses Grundeinkommen würde die Individuen befreien und Kreativität frei setzen, die den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärkt, und sie kann Potenziale frei setzen zu einer Gesellschaft frei(er) bestimmter Individuen. Es wird genügend Gesellschaftsmitglieder geben, die sich nach wie vor über Erwerb und die klassische Berufsrolle definieren. Die Leistungsbereitschaft auf diesem Sektor und die Geld- und Warenzirkulation wäre nicht außer Kraft gesetzt! Ich bin der Meinung, dass es allerdings eine Pflicht zur bestmöglichen Bildung und alle erdenklichen Möglichkeiten dazu geben sollte. Ein gebildeter Mensch hat aus sich heraus das Bedürfnis, sich als Mensch unter Menschen zu betätigen.
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05.02.2011 | 14:09 kitty53
Dass gerade jetzt so viel antikommunistisches Kampf- und Wutgeschrei aus der Ecke von neoliberalen und christsozialen Gralshütern kommt, wundert mich nicht. Und natürlich beschränkt sich die Tirade nicht auf Lötsch und Gen., sondern ergreift alle, die es wagen, sich noch linke Visionen und Utopien zu leisten. Seit langem gab es keine Situation wie diese, in der typische Erscheinungen des herrschenden System in weiten Teilen der Bevölkerung so auffällig daran gemahnten, dass diese Gesellschaft dringend Veränderung braucht (Sozialisierung der wahnwitzigen Bankenrettungskosten und abermalige obszöne Banker-Gier, Ökokrise, Arm-Reich-Schere bundes- und weltweit, Öko-Krise, Horror in den Ställen und Schlachthöfen , Klimakatastrophe, Artensterben, ...)! Und folglich müssen alle Leute, die laut darüber nachdenken, niedergeschrien und mundtot gemacht werden. Ob allerdings gerade das Stichwort Kommunismus dazu angetan ist, die breite Diskussion über grundlegende Veränderungen zu beflügeln, bleibt zweifelhaft. Zu schwer sind die stalinistischen Lasten, und zu erfolgreich alle Scharfmacher, die das Image Kommunismus von Terror und Misswirtschaft gebildet haben.
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kitty53
mag literatur, frische luft und katzen
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Logbuch
04:21
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:02
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:52
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
03:39
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03:36
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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