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Hoffentlich nicht. Ich wüsste nicht, wozu eine weitere Ego-Klientel-Partei gut sein sollte. Die Themen Datenschutz und Urheberrecht sind natürlich wichtig, rechtfertigen es aber nicht, daraus gleich eine politische Partei zu machen, zumal sie mit der gleichen Richtung schon bei den Grünen vertreten werden. Es gibt eine Menge Leute, die noch nicht einmal einen Zugang zu einem Computer und andere Probleme haben. Ich finde es nicht gut, sich aus diesem Feld einfach zu verabschieden und Politik nur noch für seinen Freundeskreis zu machen.
Solche Ein-Punkt-Parteien haben ja durchaus Konjunktur, eine Partei für Rentner, eine Partei für Frauen, eine Partei für Tiere etc..
Aber nur, weil die Fragestellung absolut diffamierend ist. "Muss die Linkspartei ihre SED-Vergangenheit aufarbeiten?" Die Frage impliziert ja, dass die Linke dies bis dato noch nicht gemacht hätte. Was ja wohl definitiv nicht der Realität entsprecht. Sie tut es doch schon seid 1990. Wenn alle deutschen Parteien dies genau so, wie die SED-PDS, PDS, PDS-Die Linke, Die Linke getan hätten wären wir in Deutschland ein ganzes Stück weiter. Aber egemalige Nazis nach 45 im Staatsdienst waren ja lang nicht so schlimm, wie ehemalige SED-ler. Die Nazis wollten ja nur das Beste für Deutschland, das man da etwas zu weit gegangen ist... passiert jedenmal Schwamm drüber.
permalinkNatürlich muss sie das, aber NEIN für die suggestive Fragestellung. Vielleicht sollte der Fragesteller mal erläutern, was er mit diesem seltsamen deutschen Wort "aufarbeiten" meint. Überwiegend wird diese Frage ja bis heute verwendet, um eine demokratisch legitmierte Partei aus dem politischen Prozess herauszuhalten.
Und die Linke hat mehrere Vergangenheiten, auch darauf wurde schon hingewiesen.
*polemisch* Muss Angela Merkel ihre FDJ-Zeit aufarbeiten? Und ihre Mitgliedschaft in der zunächst sozialistischen Partei Demokartischer Aufbruch?
Die Piratenpartei versteht wenigstens etwas von der Thematik, die sie vertritt. Anders als die großen Parteien, die das Internet als Folge der "Obamania" nur als Wahlkampfmaschine begreifen. 0,9% sind natürlich nur ein Anfang, aber ein doch beachtlicher.
Was der Partei zur großen bundespolitischen Bedeutung fehlt, ist eine Art Großereignis, z.B. ein großen Online-Datenskandal. Die Grünen wurden ja auch erst mit Tschernobyl so richtig groß.
Das sollen die Betreffenden mit sich selbst ausmachen. Und es wird seine Gründe haben, warum es keiner tut.
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