Klaus.Fueller

Blog von Klaus.Fueller

Kommentare

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20.01.2012 | 01:43 Joachim Petrick
@Klaus.Fueller ".....während alle Elemente unterhalb Eisen relativ häufig sind" Wie wäre denn ein evolutionärer Prozess auf der Basis von Elementen unterhalb des Eisens oder Eisens denkbar?
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20.01.2012 | 15:43 Klaus.Fueller
Die Sehnsucht nach "anderen Universen" finde ich sehr interessant! Das wäre einen längeren Blog-Eintrag wert. Immerhin wissen wir erst seit gut 90 Jahren, dass unser Universum überhaupt größer als unsere Milchstraße ist. Nun sollen es gleich viele, viele Universen sein. Es gibt kein wissenschaftliches Unternehmen, dass mit der Frage "lasst uns nach Paralleluniversen suchen" vorangetrieben werden kann.
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20.01.2012 | 01:43 Joachim Petrick
@Klaus.Fueller ".....während alle Elemente unterhalb Eisen relativ häufig sind" Wie wäre denn ein evolutionärer Prozess auf der Basis von Elementen unterhalb des Eisens oder Eisens denkbar?
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20.01.2012 | 08:47 Klaus.Fueller
Die uns bekannte Evolution auf der Basis von Kohlenstoff etc. findet doch im Wesentlichen auf der materiellen Grundlage von chemischen Elementen "unterhalb des Eisens" statt. Also: "unsere" Evolution _ist_ eine solche. Mit "unterhalb" meine ich, dass die betreffenden Elemente Ordnungszahlen haben, die kleiner als die des Eisens (26) sind. Ich weiß nicht, ob es Gegenden im Universum gibt (genauer: ob es sie angesichts der Geschichte des Universums überhaupt geben kann), wo Elemente mit deutlich größeren Ordnungszahlen in so hoher Konzentration vorliegen, dass Leben auf ihrer Grundlage entstehen kann. Die Wahrscheinlichkeit von Wolfram-basiertem Leben ist jedenfalls so gering, dass es völlig unvernünftig ist, am Beginn der Suche nach Exo-Leben darauf Ressourcen zu verschwenden. (Siehe beispielsweise Wikipedia)
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31.12.2011 | 16:25 Chryselers
Hallo, die Einwände liegen ja auf der Hand: Wissen muss angeeignet, muss "verstanden" werden. "Verstehen" aber ist "Einordnen", das setzt Strukturkenntnisse voraus, die im Internet gerade nicht erworb...
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31.12.2011 | 18:09 Klaus.Fueller
Vorsicht! "… die Chancen dieser neuen Situation erkennen …" kann in Selbstbetrug münden. Wir Lehrer haben uns als eine Art von Beschwörung diese Formel bei jeder Verschlechterung der Situation in den letzten 15 Jahren gegenseitig zugeraunt. Währenddessen haben viele amerikanische Schulen problemlos Geräte zur Messung kosmischer Strahlung (ca. 2000€, viel zu teuer für uns, braucht man ja nur 2x im Jahr) und schwedische Schulen hat man zum Experimentieren Schülergruppen aus 12 Schülern.
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31.12.2011 | 16:25 Chryselers
Hallo, die Einwände liegen ja auf der Hand: Wissen muss angeeignet, muss "verstanden" werden. "Verstehen" aber ist "Einordnen", das setzt Strukturkenntnisse voraus, die im Internet gerade nicht erworb...
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31.12.2011 | 18:02 Klaus.Fueller
Ich arbeite mit diesem ganzen internetbasierten Medienmix ja bereits heute. Das bereichert erheblich den Unterricht. Allerdings ersetzt das nicht die Arbeit mit didaktisch aufbereitetem Material, an dem man überhaupt erst die Denkstrukturen entwickeln kann, mit deren Hilfe man dann in der "Wildnis" des Internet zu bestehen in der Lage ist. Das aufbereitete Material kann (teilweise) in Papierform als Schulbuch vorliegen oder als Hypertext mit allen möglichen Medien. Im Moment erzeuge ich dieses Material eher selber und greife auf Schulbücher als eine Informationsquelle von vielen zurück. Urheberrechtliche Fragen soll der Kultusminister mit den Rechteinhabern der Medien (3sat, …) klären. Die Schulbuchverlage als "Informationsprovider" müssen sich dieser Situation anpassen oder sie sollen untergehen.
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29.12.2011 | 17:03 koslowski
Ihre Kritik an Schule und Schulpolitik, ihre Skepsis gegenüber dem internetbasierten schulischen Lernen teile ich. Aber die Forderung nach einem Verbot von Privatschulen ist eine Illusion und in der S...
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29.12.2011 | 18:20 Klaus.Fueller
Mir ging es nicht um eine "realistische" Äußerung. Die Konkurrenten der öffentlichen Schulen erhalten allerdings vom Staat die gleiche Ausstattung, so dass man mit wenig finanziellem Aufwand eine besser erscheinende Alternative anbieten kann. Durch diese Regelung haben private Anbieter immer das gewisse Sahnehäubchen mehr. Die öffentlichen Schulen können diese Konkurrenz deshalb nie gewinnen. Die i.d.R. von Religionsgemeinschaften gesteuerten Alternativen sind immer ein wenig sauberer oder sonstwie "schöner"; dazu bedarf es minimaler zusätzlicher Mittel, die die öffentlichen nicht haben. Wenigstens diese Bevorzugung sollte man abstellen. Aber das ist wahrscheinlich auch nicht realistisch.
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Die Anderen

Wissen | 16.12.2011 | 12:13 Boris Hänßler
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25.12.2011 | 17:49 Klaus.Fueller
Ich halte den Artikel für heiße Luft. Kritik hier wäre zu lang, nachlesbar unter www.freitag.de/community/blogs/klaus-fueller/bemerkungen-zu-boris-haenssler-die-anderen
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Operation misslungen, Patient tot

Politik | 21.04.2011 | 11:30 Jürgen Rose
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24.04.2011 | 08:23 Klaus.Fueller
Danke für diesen Artikel. Bedrückend, dass das in Jugoslawien gefundene Muster immer weiter angewendet werden kann. (1) Einer der vielen Schlächter dieser Welt wird medial aufgeblasen (mit den anderen machen wir weiter unsere guten Geschäfte). (2) Chirurgische Eingriffe unterschiedlichen Ausmaßes töten tausende, zerstören die Infrastruktur, sichern aber Einfluss. (3) Wenn es gut geht, übernimmt die nächste korrupte Gangstergruppe die Macht im Land. (Wenn es schlecht läuft, haben wir einen weiteren "failed state".) (4) Ein paar Brunnen, Brücken und Schulen werden installiert, die alsbald wieder zerfallen. (5) Der Medienzirkus zieht weiter. (6) Militärbasen werden eingerichtet und bleiben. Über den Leichen liegt ein Mantel aus Phrasen.
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Religiöse Aufrüstung

Politik | 21.04.2011 | 08:00 Hamed Abdel-Samad
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24.04.2011 | 08:02 Klaus.Fueller
Danke für diesen Artikel. Ja, wir benutzen die Vorstellung vom "Kampf der Kulturen" als Popanz, um uns nicht um die wichtigen Probleme zu kümmern: Unsere Gesellschaft verteilt ihre Resourcen immer ungerechter; vielen unserer Kinder wird Bildung vorenthalten. Ja, wir akzeptieren, dass Eltern ihren Kindern systematisch Türen verschließen, um sie in ihrem Ghetto gefangen zu halten; sei dieses muslimisch oder christlich definiert. Ja, wir sind dabei in die kulturalistische Falle zu tippen: wir lassen uns auf eine Diskussion um Gruppenidentitäten ein, statt weiter unbequem Ausgänge aus unseren selbst verschuldeten Unmündigkeiten zu suchen und politisch dafür zu sorgen, dass diese Ausgänge jedem Bürger offen stehen.(+) Ja, bekenntnisorientierter Unterricht hat an keiner Bildungseinrichtung(*) etwas zu suchen. Ja, das Auftauchen muslimisch definierter "Schulen"(*) ist ebenso wie die Zunahme christlicher "Bildungs"(*)-Angebote ein schlechtes Zeichen für unsere Gesellschaft. (*) "Bildung" muss auf Vernunft und Weltwahrnehmung bezogen werden, dann öffnet sie Türen in unseren Köpfen. Institutionen, deren Auftrag es ist, ihre Zöglinge in ihren jeweiligen Glaubensgemeinschaften zu halten, missbrauchen den Begriff, denn sie verschließen Türen in den Seelen(!) der Kinder. (+) "Stadtluft macht frei nach Jahr und Tag!" Wir sollten dieses Versprechen aktualisieren.
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Religiöse Aufrüstung

Politik | 21.04.2011 | 08:00 Hamed Abdel-Samad
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22.04.2011 | 18:32 Klaus.Fueller
Danke für den Artikel! Ja, wir müssen uns als Bürger dieses Landes um die wichtigen Themen kümmern: Einkommensverteilung, Bildungschancen, Teilhabe an der Gesellschaft, und nicht um die unwichtigen: Religion und "Kampf der Kulturen" als Popanz. Ja, das Aufkommen religiös, also ideologisch geprägter "Bildungs"-Angebote ist ein Indikator für Probleme unserer Gesellschaft, für Segregation, für Parallelgesellschaften. Aufblühende evangelische Kindergärten sind ein schlechtes Zeichen für unsere Gesellschaft, genau so wie islamische Schulen. Ja. Bekenntnisorientierter Religionsunterricht gehört nicht an eine Schule. ALLE Erfahrungen zeigen, dass ein Fortschritt an ziviler Verfassung einer Gesellschaft einhergeht mit einer Beschränkung der Rolle der Religion im öffentlichen Leben.
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Neues aus der Protestpartei

28.10.2010 | 15:46 wwalkie
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29.10.2010 | 08:22 Klaus.Fueller
Luca Ricolfi, der "Vertreter Italiens" in dieser Artikelserie schießt allerdings den Vogel ab: Die französische und italienische Linke verstehe einfach nicht die Notwendigkeit von Reformen. Die Radikalisierung komme nur daher, dass die Regierenden lügen würden, indem sie das Volk beschwichtigten und die Situation nicht als so gravierend darstellen, wie diese wirklich sei. Wir erfahren also vom italienischen Soziologen und vom deutschen Grünen, dass es objektiv notwendig ist, dass die Bevölkerung bluten muss.
Klaus.Fueller
… wird noch nachgereicht
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Logbuch
06:52
koslowski hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:31
g. hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:18
goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
06:12
Calvani hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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