Klausabc

Demokratie, kein Problem!

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Gefangene im Dilemma

Politik | 22.12.2009 | 15:00 Toralf Staud
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22.12.2009 | 16:02 Klausabc
Die Wirkungen der langfristig erfolgreichsten Strategie (tit for tat) könnten tatsächlich für die USA und China nachteilig wirken. Voraussetzung ist aber, dass die Lagebeurteilung durch die Entwicklungsländer korrekt ist. Könnte es nicht sein, dass es wesentlich sinnvoller ist, das Geld in den Industrienationen als Zuschüsse für Altbaubesitzer zu verwenden und den Entwicklungsländern stattdessen containerweise kostenlos Kondome zu liefern. Eventl. würde ein Kondom viel mehr cO2-Eintrag verringern, als eine kleine Solaranlage liefern kann. Schickt man jedoch zwckgebundene Mittel in diese Regionen, so bleibt diesen Ländern nichts Anderes übrig, als die Technik hier einzukaufen. Damit landet das Gld wieder hier. Der einzige Unterschied wäre, dass Geld wird der Allgemeinheit entzogen und der Industrie zugeschustert. Das ist alles nur Etikettenschwindel. Lieber Entwicklungshilfe und Schuldenerlaß. Aber die Energie einsparen, wo Sie auch verbraucht wird.
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"Wir müssen starke Staaten aufbauen"

Politik | 21.12.2009 | 07:00 Dominik Bardow
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21.12.2009 | 15:30 Klausabc
Diesen hohen Betrag -30 Milliarden- muss mann relativieren. Eine Photovoltaikanlage kostet je KW installierter Leistung ca. 3000 Euro. Das bedeutet, es könnten mit den Mitteln 10 Millionen KW installi...
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22.12.2009 | 08:52 Klausabc
Das war Absicht.Es ändert aber nichts daran, dass auch für die Herstellung von beispielweise Luftkollektoren und Solaröfen (die beiden preiswertesten Arten) beispielsweise Kunststoffindustrie oder Glasindustrie sowie Produkte für die Isolation benötigt werden. Diese Industrien haben die armen Länder nicht. Sie müssen also die Technik kaufen. Damit landet das Geld wieder bei unserer Industrie während die Allgemein diese über die Verbrauchssteuern bezahlt. Von diesem Kuchen würden die USA wahrscheinlich nicht viel abbekommen. Deshalb ist die Neigung zu zahlen auch nicht so groß. Deutsche Firmen würden eher profitieren. Eigentlich müßte man als kleiner Steuerzahler also gegen derartige Hilfen sein. Wenn das Geld bedingungslos verschenkt wird würde man den armen Ländern helfen. Aber auch der heimischen Industrie. Bezahlt wird das Spiel vom kleinen Mann. In eigenem Interesse sollte dieser also sagen: Klimaschutz ja, aber schenkt mir das Geld, damit ich mein kleines Häuschen isolieren kann.
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"Wir müssen starke Staaten aufbauen"

Politik | 21.12.2009 | 07:00 Dominik Bardow
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21.12.2009 | 15:30 Klausabc
Diesen hohen Betrag -30 Milliarden- muss mann relativieren. Eine Photovoltaikanlage kostet je KW installierter Leistung ca. 3000 Euro. Das bedeutet, es könnten mit den Mitteln 10 Millionen KW installiert werden (Es ist weniger). Eine sinnvolle Anlage liegt ggf. bei 3,3 KW. Also können rund 3,3 Millionen Anlagen installiert werden. Verteilt auf 100 bedürftige Staaten sind das 33 000 Mini-Anlagen je Staat. So kann das mit der Hilfe nicht gedacht sein. Das bringt gar nichts. Da sind Solaröfen sinnvoller. Die Technik dafür kann man sich aber kostenlos als Bauplan aus dem Internet ziehen. Die Frage ist. Wie soll das Geld verwendet werden. Mir stellt es sich im Moment so dar, als wären diese Mittel als Schweigegeld für die Eliten der armen Länder vorgesehen.
Klausabc
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weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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