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Blog von knorpeli

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Die schönste Zeitung der Welt

17.02.2010 | 12:23 Jörn Kabisch
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19.02.2010 | 17:59 knorpeli
...da kommt mein Glückwunsch zwar spät, aber ehrlich gemeint. Denn wenn sich Gestalter schon so viel Mühe geben, sollen sie auch den Preis geniessen. Mit meiner immer noch bestehenden Kritik will ich in dieser Feierlaune kein Wasser in den Wein giessen. Jedoch macht eine gute Gestaltung noch keine gute Zeitung aus. Ich für meinen Teil, als freitagleser der ersten Stunde, habe das Abo gekündigt. Schade, jedoch: die "Linke Mitte", vom Freitag, bzw. seinem Verleger präferiert, wird in diesem Lande nichts verändern. Deswegen ist auch eine Zeitung der "Linken Mitte" unnötig. Nichtsdestotrotz gibt es die guten, ausgezeichneten Autoren des Freitags ja auch immer mal anderswo zu lesen............ Das Projekt "Freitag" wird vielleicht sogar wirtschaftlich überleben. Es wird jedoch nichts verändern; ausser, dass die geneigten LeserInnen und BloggerInnen das Gefühl haben, am Rad der Geschichte mitgedreht zu haben....... Trotz allem noch einmal: Herzlichen Glückwunsch den Gestaltern!
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Duett statt Duell

Politik | 13.09.2009 | 22:55 Jakob Augstein
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14.09.2009 | 12:42 Jakob Augstein
Sind wir alles so durchgenudelt, dass sich außer mir niemand mehr über diese Spitzenpolitiker aufregen kann? Das finde ich ja fast noch schlimmer als diese politische Realität - den Mangel an Empörung...
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14.09.2009 | 15:50 knorpeli
Herr Augstein, Herr Augstein!!!!!!!! .[Zitat]"Die Wahrheit ist wohl, dass ich eine naive Resthoffnung hatte, dass irgend ein Geist der Sozialdemokratie in der Nacht zum Sonntag Besitz von Steinmeier ergreift und er plötzlich als Brandt redivivus neben der mecklenburgischen Hausfrau sitzt und die Merkel-Wähler wie aus einer Trance erwachen, sich verwundert die Augen reiben und selber nicht mehr verstehen, warum sie die Trantüte mit den hängenden Mundwinkel jemal gewählt haben.."[/Zitat] Warum denn so durchgenudelt, Herr Augstein? Im übrigen bevorzuge ich Linda! Die Merkel-Wähler, ........ ja, wenns man nur eine Trance wäre, während der diese ihr Kreuz bei der Erscheinung aus Mecklenburg machen. Mich deucht, da muss mehr dahinter stecken. Es wird wahrscheinlich diese Sehnsucht nach dem total Normalem sein, dieses geheimnsivolle Streben nach Mief und Geborgenheit, das Sinnen nach Hierachie und klaren Strukturen. 14 Millionen sollen das am Sonntagabend geschaut haben. Ohje.........
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Duett statt Duell

Politik | 13.09.2009 | 22:55 Jakob Augstein
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14.09.2009 | 12:42 Jakob Augstein
Sind wir alles so durchgenudelt, dass sich außer mir niemand mehr über diese Spitzenpolitiker aufregen kann? Das finde ich ja fast noch schlimmer als diese politische Realität - den Mangel an Empörung...
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14.09.2009 | 13:33 knorpeli
Lieber JA,ruhig Blut. "Demokratie, Wählen, Wahlkampf, Debatte - das brauchen wir doch alles." - da haben Sie doch völlig Recht!!!!! Die politische "Debatte" jedoch, die man uns in "TV-Duellen" vorführen will, ist doch (in diesem Falle der GK) eine Scheindebatte! Ich debattiere viel mit KollegInnen, Freunden, Bekannten und fordere diese nachdrücklich auf, zur Wahl zu gehen. Aber wichtig ist doch, dass die Menschen wieder fähig werden, Alternativen zu erkennen, die agierenden Politiker zu entlarven, sie meinetwegen (ja auch)zu verspotten. Wenn man Veranstaltungen, wie die vom Sonntagabend allerdings zum Maß der politischen Dinge nimmt, kann das m.E. nicht geschehen. Der Weg der Erkenntnis ist lang, ich bin aber schon so weit darauf unterwegs, dass ich mich mit dem Sonntagabend-Geplänkel von Politiker-Darstellern nicht mehr ernsthaft beschäftigen möchte. "Das finde ich ja fast noch schlimmer als diese politische Realität - den Mangel an Empörungsbereitschaft." - woraus schließen Sie, das es an Empörungsbereitschaft mangelt? Was mich betrifft, kann ich das verneinen. Ich bin nur darüber hinweg, mich in größerem Umfang damit zu beschäftigen, was bei derartigen Veranstaltungen von Politikern und Moderatoren verzapft wird. Um es noch einmal deutlich zu sagen: ich fühle mich von "Duellen" dieser Art und wie sie medial aufgeblasen werden, verarscht. Ist dies empört genug, lieber JA? Ansonsten: immer gerne inhaltliche Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner!
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Duett statt Duell

Politik | 13.09.2009 | 22:55 Jakob Augstein
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14.09.2009 | 09:12 knorpeli
Wäre es nicht an der Zeit, wenn sich Medien, die sich als "kritisch" verstehen, solche Verdummungsveranstaltungen einfach ignorieren würden? Jede darüber geschriebene Zeile scheint doch eine vergeudete Ressource darzustellen. Die als sogenannte Moderatoren fungierenden Menschen sind bessere Stichwortgeber, das kennt man doch aus ihren anderen Sendungen. Die wesentlichen Fragen werden doch sowieso nicht gestellt. Zehn Minuten Qual vor der Mattscheibe haben mir da mal wieder zur Bestätigung meines Vorurteils gereicht. ;-) Sorry, den beiden Reagenzien in dieser Versuchsanordnung kann man doch nun wirklich nicht länger zuhören............. wer lässt sich denn schon gern übermäßig viel seiner Lebenszeit stehlen.
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Für einen Abzug

Wochenthema | 08.09.2009 | 07:00 Aufruf
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10.09.2009 | 08:26 knorpeli
Übrigens: Für einen baldigen Abzug sprechen gravierende verfassungsrechtliche, völkerrechtliche, strafrechtliche sowie völkerstrafrechtliche Bedenken (Jürgen Rose). Ihm stimme ich vorbehaltlos zu. Die deutsche Armee ist (mal abgesehen von den materiellen und geopolitischen Interessen, die dort "verteidigt" werden) in Afghanistan hinein gestolpert, wie die Amerikaner in den Irak. Ohne Konzept, ohne die kulturellen und historischen Fakten zu reflektieren. Wer Wind sät, wird Sturm ernten; ein Sprichwort, das in diesem falle mal voll trifft. Wer glaubt, die Lage in diesem Land sei militärisch unter Kontrolle zu bekommen, hat z.B. von den USA in Vietnam und den Russen in Afghanistan nichts gelernt. In der Tat halte ich es allerdings auch für sehr schwierig, jetzt (oder in 2 Jahren) aus dem Land zu gehen. Denn die notwendige zivile Hilfe wird unter dem, in den letzten Jahren geschürten, Hass leiden. Und mit jedem "Fehler", wie die Bombardierung der Tanklastzüge, wird dieser Hass wachsen. Trotzdem müssen alle Möglichkeiten erörtert und abgewogen werden. Es gibt keine Alternative zu einem baldigen Abzug - außer wir, Deutschland, akzeptieren, dass Menschenblut für geostrategische Zwecke fliessen muss! Im Übrigen sehe ich desöfteren auf der Straße vollverschleierte Frauen. Wann zieht endlich die Bundeswehr in diese Stadtviertel ein, und befreit diese Frauen aus ihrer Burka? Jaja, man kann jedes Thema auf vielerlei Art diskutieren........
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Freitag Debatten

25.08.2009 | 15:56 Jakob Augstein
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01.09.2009 | 08:59 knorpeli
.......was war noch das Thema? ;-)
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Die Leichen im Keller des Finanzsystems

Positionen | 14.08.2009 | 13:00 Robert Kurz
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20.08.2009 | 09:14 knorpeli
Danke für den Beitrag, lieber R.K. Vielleicht betrachten wir in diesem Zusammenhang mal, wie sich schon in dieser Krise (die ja angeblich so gut wie Geschichte ist) neue Blasen aufbauen. Nur ein Beispiel: Da kauft ein Konzern (Scheffler) den anderen (Conti) auf - und macht dafür horrende Schulden (was nicht nur ein schlechtes Licht auf die beteiligten Unternehmer, sondern auch auf die kreditgebenden Institute wirft). Das wird aber irgendwie alles geregelt, schliesslich ist man sich über die jeweiligen Konzern/Banken-Grenzen hinaus darüber einig, dass man das Räderwerk des Systems schmieren muss, damit es läuft. Diese irrsinnigen Schulden werden zu begleichen sein. Das wissen alle Beteiligten! Wie wird die Lösung aussehen? Ok, frau Scheffler kocht selbst Gezogenes aus dem eigenen Garten und bringt ihren Pelz in die leihe. Ansonsten? Man geht den Beschäftigten ans Leder(-Portemonnaie). Die Betriebsräte werden hart verhandeln, ihre KollegInnen auf notwendigen Verzicht einschwören und mit knirrschendem Gebiß einem Beschäftigungssicherungs-Pakt (Stellenabbau, Lohnverzicht und Arbeitszeitverlängerung inkludiert) unterschreiben und dies dann als Erfolg vermelden (müssen). Resultat: Wieder sinkt die Binnennachfrage; wieder wird irgend eine andere Firma unter dieser Tatsache leiden, wieder wird es Entlassungen geben, wieder werden (nach der Wahl) Sozialleistungen gekürzt, ............ Es ist bald Wahl. Nur die dümmsten Kälber ........... Dieser Keller, in dem die Leichen liegen, gehört ausgemistet, doch welche Politiker der (noch und/oder bald) regierenden Parteien haben daran ein Interesse? Mich dünkt, wir, die "mündigen Bürger" müssen da unser Scherflein schon beitragen; an der Urne und auf der Straße.
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Schröder hätte es getan

Positionen | 14.08.2009 | 07:00 Jakob Augstein
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14.08.2009 | 08:16 knorpeli
Lieber Jakob Augstein...... ....wer hätte gedacht, dass ich mit Ihnen mal einer Meinung bin! ;-) Doch FrankWalterSteinmeierKanzlerkandidatendarsteller wird ihren pointierten Artikel lesen und nicht verstehen! So wenig, wie er versteht, dass man nicht Kanzler dieses Landes mit den Attributen und der Rhetorik eines Bürovorstehers aus dem vorletzten Jahrhundert werden kann. Schröder hätte es getan? Sicher bin ich mir da nicht, lieber Herr Augstein. Aber das werden wir beide nie erfahren....... Beste Grüße
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Steinmeiers Debakel

Positionen | 10.06.2009 | 05:00 Philip Grassmann
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12.06.2009 | 09:39 knorpeli
An der LINKEN kann man/frau sehr viel kritisieren. Ich weiß allerdings nicht, ob es für die Gestaltung von Politik relevant ist, ob man zum Lachen in den Keller geht ;-) Ich meine, dass sich die SPD und auch die Grünen bewegen müssen, damit es eine Regierung links von der Mitte in Deutschland geben kann. Hartz kann nicht links sein, die Liberalisierung der Finanzmärkte kann nicht links sein, Kampfeinsätze der Bundeswehr können nicht links sein, ............ Die SPD behauptet, sie sei die echte Linke. Dann muss sie es beweisen. Ein radikaler Personal- und Politikwechsel scheint notwendig zu sein, um eine rot-rot(-grüne) Regierung möglich zu machen. Das ist keine schöne Perspektive - aber realistisch, wie ich glaube.
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Ich wär' dann so weit

Wochenthema | 29.04.2009 | 05:00 Detlef Hensche
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30.04.2009 | 10:29 knorpeli
Lieber Kollege Detlef Hensche, Danke für diesen Artikel; ich weiß, warum ich dich - schon in meiner Zeit in der IG Druck und Papier/IG Medien - sehr geschätzt habe! Ich werde diesen Artikel den Gewerkschaftsvorständen senden. Oder hast du das schon getan? Die gewerkschaftlichen Beschwichtigungspraktiken (Sommer, Schmoldt, ......) sind teilweise unerträglich und ich hoffe, dass die Belegschaften dies bald erkennen. Insofern ist es tatsächlich unverzichtbar, dass die Konflikte in den Gewerkschaften vor Ort und in den Betrieben deutlich angesprochen und diskutiert werden müssen! Wenn wir die Chance jetzt verpassen, werden die Gewerkschaften auf unübersehbare Zeit hinaus bedeutungslos werden. Und setzen wir nicht darauf, dass die notwendige Aktivität aus den Vorständen kommt. Die brauchen Motivationshilfe und zwar eine deutliche! Mit besten Grüßen
knorpeli
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