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Nachdem das Mittagessen eingenommen war und der Verwalter den Gästen die Geschichte des Gutes in launigen Anekdoten erzählt hatte, erhob sich, während nebenan junge Männer bei Bier und Wiesengolf den Vatertag feierten, der Bruder des Jubilars ( 70 ), ein Staatsanwalt kurz vor der Pensionierung, und sprach über Geburt und Tod. Zum Abschluss seiner kurzen Rede zitierte er Sätze von Michel de Montaigne:
„Wie unsere Geburt uns die Geburt aller Dinge war, so wird unser Tod uns der Tod aller Dinge sein. Deshalb ist es die gleiche Torheit, darüber zu weinen, daß wir in hundert Jahren nicht mehr leben werden, wie darüber zu weinen, daß wir vor hundert Jahren noch nicht gelebt haben. Der Tod ist der Anfang eines anderen Lebens.“
Wir waren einen Moment erstaunt, irgendwie auch peinlich berührt, aber dann setzten wir unsere Konversation mit den Tischnachbarn bei Kaffee und Kuchen entschlossen fort.
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Danke für das Blog.
Sehr toll geschrieben. Ich nehme es als Trost in Bezug auf die Nachricht von Titta. Herzliche Grüße por |
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Lieber koslowski,
danke für das Wörtchen "entschlossen" ;-)) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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