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In einem Buch von Götz Aly mit dem Untertitel „Nachforschungen zum deutschen Wesen“ stieß ich auf dieses Zitat:
„Immer wieder, bis in die letzten Tage des Krieges beklagten sich die Berliner hundertfach, ,daß in Berlin viel zu viele Ausländer‘ lebten, ‚sie hätten noch immer zuviel Freiheit und man müßte sie endlich in Lagern unterbringen‘“.
Ich versuchte der Sache nachzugehen und erfuhr über die Lage der Zwangsarbeiter in Berlin, denn diese Ausländer sind im zitierten „Stimmungsbericht“ gemeint, in den letzten Monaten des 2.Weltkriegs u.a.:
„Im August 1944 stellten 381147 AusländerInnen rund 28% der Beschäftigten. Sie lebten in fast 1000 quer über die Stadt verteilten Lagern, von denen viele vom Generalbauinspekteur für die Reichshauptstadt, der Behörde Albert Speers, betrieben wurden.“
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Eine repräsentative Befragung deutscher Staatsbürger aus 2008 (TNS Infratest Sozialforschung ) zeigt, dass 17% der Aussage "Die Bundesrepublik ist durch die vielen Ausländer in einem gefährlichen Maß überfremdet." „voll und ganz“ und 24% „eher“ zustimmen.
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"Es soll welche geben,
die es nicht mehr hören können.
Der eine oder der andre
bestreitet es einfach.
Die meisten glauben,
es sei vorbei. Nur selten
sagt eine schwache Stimme
einem ins Ohr,
daß es kein Ende nimmt."
aus: Hans Magnus Enzensberger, Leichter als Luft. Moralische Gedichte. Frankfurt/M. 1999, S.10
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Die "Ausländer" während des 2. Weltkrieges in Deutschland waren Zwangsrekrutiert.
Insofern war die Stimmungslage bezüglich von Ausländern damals zu heute wenig vergleichbar. Ich persönlich wünsche mir viel qualifizierte Ausländer in Deutschland, welche dazu beitragen, die rückläufige Bevölkerungsentwicklung Deutscher auszugleichen. Leider tragen die Ausländer dazu bei uns hauptsächlich nur zahlenmäßig bei, aber nicht für die wirtschaftliche Prosperität. Das liegt daran, weil wir kein vernünftiges Zuwanderungsgesetz haben, etwa wie Neuseeland, Australien, Kanada oder die USA. Bei uns sind leider deshalb vielfach die "falschen" Ausländer zugewandert, die den Steuerzahler belasten, anstatt ihn zu entlasten. |
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Psst, ein diskreter Hinweis: Du hast da einen Sozenfleck auf dem Hemd. - Und von Deiner letzten Sahra-Wagenknecht-Phantasie steht Dir noch der Hosenstall offen.
Bitte, gern geschehen. |
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schrieb am
21.11.2011 um 08:54
goedzak schrieb am 21.11.2011 um 08:50
Psst, Du bist sehr sachkundig! Gefällt mir. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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