krobra

Lehrermangel

Blogbeiträge

13.08.2009 | 22:40 krobra

Lehrermangel, Leserbriefe

Zu dem folgenden Leserbrief habe ich Stellung genommen (s.u.). Die Redaktion der Neuen Rhein Zeitung hielt es anscheinend für nicht opportun, diese meine Stellungnahme zu veröffentlichen. Stattdessen brachte man einen völlig harmlosen, saft- und... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Lehrermangel, Leserbriefe

13.08.2009 | 22:40 krobra
portrait
25.08.2009 | 00:20 Mittelstandskind Ost
Guten Abend Herr Robra, Neigen sie zur Satire oder zur Hysterie? Der ganze „Argumentationsstrang“ zwischen ihnen und Achtermann scheint getrieben von infantilen Impulsen und ist wohl kaum vom hehr...
portrait
06.09.2009 | 01:06 krobra
Inzwischen haben wir ja starke "Konkurrenz" bekommen: den freitag-Bildungs-Blog "Der gute Lehrer" von "Bildungswirt". Auch dort geht es erfreulich kontrovers zu. Ich selbst habe Einiges beizutragen gehabt, insbesondere zu der Frage, inwieweit unser Bildungssystem mit unserem politischen System verzahnt ist. (Eigentlich etwas "für die Binsen", nicht wahr?) Ernster Kern der Sache: Bildungswirt will nicht, dass ich auf die Zusammenhänge zwischen dem Bildungssystem und der Politik eingehe, konkret: Anscheinend gefällt es ihm nicht wirklich, dass ich behaupte, ohne durchgreifende Systemänderungen, z.B. nach Art des Französischen Sozialismus der frühen 1980er Jahre, könne es keine durchgreifende Bildungsreform geben, z.B. in Richtung einer Neuen Gemeinschaftsschule (nach dem Vorbild wirklich reformpädagogisch organisierter Gesamtschulen). Wer solche Zusammenhänge außer Acht lässt, verpasst möglicherweise alles Wesentliche. krobra
portrait
04.09.2009 | 01:02 krobra
Bildungswirt stellte mir am 3.9.09 die Frage, was ich "zum Kern >guter Lehrer< sagen" wollte. Daher nun dieses: In einem chaotischen Bildungssystem kann es gute Lehrer ebenso wenig geben wie ein richtiges Leben im falschen. Dsher meine Forderung nach einer Neuen Gemeinschaftsschule für alle, für die es z.B. in den Gesamtschulen, soweit sie wirklich reformpädagogisch arbeiten, bereits gute Vorbilder gibt. Leider ist die Gesamtschule fast allen konservativen und liberalen Bildungspolitikern ein Dorn im Auge. Sie wollen lieber das u.a. durch die "Kulturhoheit" der einzelnen Bundesländer verursachte Chaos perpetuieren und die Gesamtschule am liebsten abschaffen. Daher meine weitere Folgerung: Politisch erreichbar ist eine Neuorientierung im Sinne einer Neuen Gemeinschaftsschule zweifellos nur durch ein neues Linksbündnis, das leider bisher noch mehr oder weniger utopisch (auch im Blochschen Sinne!) zu sein scheint. krobra
Kommentar zu

Der gute Lehrer – ein Phantom? (1)

02.09.2009 | 19:07 Bildungswirt
portrait
02.09.2009 | 21:39 Achtermann
# Bildungswirt Das ist schön geschrieben. So kann man sich den Schulalltag vorstellen. Es wäre sicher motivierend, auf Schüler zu treffen, die über Bildung ihre Persönlichkeit entfalten wollen. Und d...
portrait
03.09.2009 | 13:40 krobra
>Deshalb ... ist der "gute Lehrer" nicht von dem System zu trennen, in dem er seine Rolle meistern soll.< Dem stimme ich zu, auch wenn diese These selbst-verständlich nicht nur für Lehrer Gültigkeit beanspruchen kann. Tant mieux, umso besser! Es geht also a u c h um die Systemfrage - und damit um das politisch-rechtlich Elementare. Wer stellt denn die Systemfrage? CDU/CSU und FDP zweifellos nicht, die SPD wohl auch nicht. Die anderen Parteien: eher selten. Ausnahme: die Linkspartei, die aber in weiten Teilen der Bevölkerung anscheinend auf Ablehnung bzw. offene Feindseligkeit stößt. Ein Beispiel: Leserbrief Neue Rhein-Zeitung von heute (2.9.09, S. 2): "WAHLNACHLESE Die Linken? Ne, die braucht kein Mensch. Diese Blender, die alles und jeden in diesem Land aufhetzen und Propaganda betreiben. Das Einzige, was Gysi und Lafontaine wollen, ist Rache. sie instrumentalisieren die Partei für ihren Zug." (E-Mail von sinnek) Und noch ein Beispiel (a.a.O., ebd.): "Wer die Linke wählt, wählt Massenarbeitslosigkeit und sterbende Unternehmen. Oder haben sie eine Antwort gefunden, wie die Linke jährlich 100 Milliarden Euro Zusatzausgaben finanzieren will? Oder die 500 Euro Grundeinkommen für jeden? Wo kommt das Geld her? Soziale Leistungen kann man nur von Geld erbringen, das auch erwirtschaftet wird. Wer aber nur auf die eindrischt, die das Geld erwirtschaften, der verhindert, dass überhaupt Geld zum Ausgeben da ist! P. Hagendorn, per E-Mail" Es würde mich interessieren, wie viele Wähler/innen sooo denken. Woher diese Kritik stammt, dürfte klar sein: aus der alten, offenbar nie endültig vergammelten Mottenkiste des Anti-Kommunismus und des Kalten Krieges. Für Oskar L. wäre das sicher "ein gefundenes Fressen", für mich nicht. Der ernste Hintergrund: Ohne Linkspartei kein Linksbündnis, ohne Linksbündnis keine Alternative zum herrschenden Bildungschaos! Wir brauchen keine anti-sozialistische Polemik, sondern eine wahrhaft sozialistische Neue Schule, wofür gute Ansätze, z.B. mit den Gesamtschul-Modellen und -Realisierungen, durchaus auch in diesem unserem Lande vorhanden sind. Ergo: Keineswegs "nur eine Utopie"! Eher "das Einfache, das schwer zu machen ist" (Bertolt). In diesem Sinne! krobra
Kommentar zu

Der Trapper tappt in die selbstgestellte Falle

Kultur | 25.08.2009 | 13:00 Eckhard Siepmann
portrait
27.08.2009 | 01:54 krobra
"Springer-Presse, halt' die Fresse!" Das war seinerzeit der APO-Kampfruf, nicht wahr? Hat Springer nun die "Fresse" gehalten? Natürlich nicht! Hatte Springer überhaupt je eine Fresse? Und wenn ja, wen hat er gefressen? Das ernniert mich an einen ehemaligen Gewerkschaftsboss namens Frister. Von ihm sagte man: Früher hieß es: "der linke Frister". Heute heißt es: "Linke frisst er!" - Ein weiteres einschlägiges Beispiel ist Horst Mahler, der von links außen nach rechts außen marschierte. Ein Fußballer? Verniedlichung? Sei's drumm! So ändern sich die Zeiten, nicht wahr?! War alles umsonst? Immerhin galten wir ja seinerzeit nicht einmal als Hofnarren - und heute wohl nur noch als unverbesserliche Narren ... Hofnarren wurden bekanntlich nicht erschossen (bzw. ins Exil getrieben, ausgegrenzt, angepöbelt, mit Berufsverbot belegt). Nein, Hofnarren wurden "hofiert". APO - das war einmal. Frau Merkel ist nicht Herr Kiesinger. Schwarz-Rot dauerte damals drei Jahre, von 1966 bis 1969. Seit wann regiert Frau Merkel? Schon eine Ewigkeit? - Damals folgte auf Schwarz-Rot das sozial-liberale "Gehampel" unter Brandt und Schmidt, bis "der Dicke" (Kohl) kam, für fast 17 Jahre! (Und die RAF versetzte die deutsche Linke für mindestens 20 Jahre in eine Art Wach-Koma, von dem sie sich bis heute nicht ganz erholt hat. ...) Was folgt diesmal? Schwarz-Gelb? Borussia Dortmund? Senil? Sei's drummm! Fazit: Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist. Nicht wahr, old man Moses? K.R.
Kommentar zu

Lehrermangel, Leserbriefe

13.08.2009 | 22:40 krobra
portrait
24.08.2009 | 21:55 Achtermann
Sie haben wirklich nichts gemein mit dem bedeutendsten Bürger Ihrer Stadt. Heinrich Heine hätte Namensverunglimpfungen nicht verwendet, wie Sie das mit meinem Namen zu tun pflegen. Übrigens war das ei...
portrait
25.08.2009 | 02:20 krobra
Sehr geehrter Herr Achtermann, wie ich Ihnen schon zu verstehen gegeben habe, fühle ich mich durch Ihre beleidigenden Angriffe - und insbesondere durch den Nazi-Vergleich - in meiner persönlichen Ehre verletzt. Ich möchte Sie daher bitten, sich über meine Person und meine Weltanschauung (bzw. Weltauffassung) besser zu informieren, und zwar über folgende Links: http:/www.ernst-bloch.net/akt/robra30.pdf http:/www.michael-funken.de/information-philosophie/philosophie/robraethik.html dr-k-robras-forum.forumo.de (Letzteres führt zu meinem neuen Filosofie-Forum.) Hochachtungsvoll K.R.
>> mehr
krobra
Filosof, Gymnasiallehrer i.R., Autor
Mitglied seit:
2 Jahre 41 Wochen
Zuletzt aktiv:
06.09.2009
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 1
Kommentare: 11
Mein Projekt:
Logbuch
15:18
Achtermann hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
15:08
WiKa hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:07
doimlinque hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:05
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
14:57
alexbln hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG