kukidenta

Blog von kukidenta

27.02.2009 | 12:16

Markus Kavka mischt myspace auf

Markus Kavka, einstiger Vorzeige Moderator bei MTV Germany versucht

sich jetzt auch im Netz als unterhaltender Informant. Dabei will er es

bei der drögen Wahlberichterstattung für zdf.de nicht belassen.

Bei myspace macht er nun mit einer herrlich klackernden Schreibmaschine seinen Freischschwimmer.

Die neue Show heisst kavka vs. the web.

Zwölf Folgen der myspace- Werbesendung sind bereits abgedreht. In 5-10

Minuten sucht Kavka, so die Ankündigung nach " nach

Internet-Fundstücken, bespricht Technik-Gadgets und stellt junge Bands

vor, die dabei sind, sich im Netz einen Namen zu machen".

Die erste Folge ist seit gestern online. Mit dabei, Bonaparte

(bereits hoch gehandelt) und die noch recht unbekannte Rita van Halen.

Die 18 jährige myspacerin der Woche aus Berlin soll

ordentlich gepusht werden. Man gibt sich redlich Mühe. Kavka macht das,

was er am Besten kann. Netter smalltalk mit "investigativen" Fragen.

Frage:"Wie verdient man 196.000 Dollar im Jahr?"

Antwort: "Durch Mode."

Über ihre Musik zu reden, wird vehement ausgeklammert. Scheint wohl

keinen zu interessieren. Fussfetischisten ziehen besser. Noch schnell

erwähnen, dass er und sie jetzt Freunde sind und weiter geht es mit einem amüsanten Seitenhieb gegen den Mentalistenzirkus um Uri Geller.

"Da hat mir mein kleiner Bruder mehr Angst gemacht, wenn er seinen Zauberkasten rausgeholt hat."

Am Ende folgt die Rubrik Gaga 2.0. Geile Sachen, die kein Schwein braucht.

Fazit: Diese Sendung braucht eigentlich auch kein Schwein. Aber

kavka vs. the web ist dank eines gut aufgelegten Ex MTVlers

oberflächlich unterhaltsam. Nicht mehr und nicht weniger. Und auf jeden

Fall eine gute Promo für myspace. Ob das Format nach den 12 Folgen eine

Zukunft hat, bezweifle ich. Aber wer flach beginnt, kann den Gipfel

durchaus noch besteigen.

Ich wünsche aus reinen Symphatiegründen Kavka viel Erfolg bei seinem weiteren Web 2.0 Gehversuchen bei mein Spass.

Und wenn das nicht klappen sollte, es gibt ja noch zdf.de. Die

nächste Wahl wird dann der Unterhaltungsbrüller überhaupt. Wetten?

Die nächste Folge kavka vs. the web wird ab 6. März zu sehen sein.

(Dieser Text wurde bereits bei myoon.com veröffentlicht)
 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
kukidenta schrieb am 27.02.2009 um 12:26
Nach meinen xten Versuch, diesen Text zu justieren, gebe ich es auf und hoffe dass er trotz fataler Schriftsetzung gelesen wird. Den schwarzen Peter schieb ich der Technik zu.

Aus die Maus.

Tessa schrieb am 27.02.2009 um 12:40
Ich hatte das Problem auch gestern. Versuch mal, direkt in das html-Fenster (< >) zu posten. Dann könnte es klappen.
kukidenta schrieb am 27.02.2009 um 12:59
Danke für den Tipp. Mal sehen ob funzt.
Andre080582 schrieb am 27.02.2009 um 15:17
Ja, das kenn ich... hatte gestern den gleichen Scheiß zu bekämpfen. Die Technik wollte nicht, wie ich. Nach etlichen copy&paste-Aktionen zwischen Word, Editor und derFreitag mit reichlich "Formatierung löschen"-Funktionen und händischen Schönheitskorrekturen hat es doch gepasst... aber geht noch zu lesen ;)

Zum Thema: Kavka ist immer einen Klick wert. Der Typ ist einach super... und für das Web sind solche Formate doch einfach perfekt... schnöde, recht sinnfreie Berieselung.

Dass es Kavka auch anders kann, wird er demnächst wohl auch bei ZDFinfo beweisen. Dort ist ein Magazin (zu Poltik und Popkultur-Themen) in Planung...
kukidenta
Antiheld aus Heldenstadt
Ort:
Leipzig
Mitglied seit:
3 Jahre 19 Wochen
Zuletzt aktiv:
10.06.2009
Status:
Publizist
Aktivität:
Beiträge: 19
Kommentare: 85
Logbuch
15:27
Rosa Sconto hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
15:24
Sisyphos Boucher hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:23
Sisyphos Boucher hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:21
Sisyphos Boucher hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:21
lebowski hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG