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Zukunft ?
Zukunft ist ein großes Wort, und die wohl größte aller Frage aller Zeiten
Haben wir eine Zukunft, und wenn ja wie wird Sie aussehen ?
Kulturphilosophisch bewegen wir uns zwischen Mad Max und Star Trek.
Das eine Szenario sieht die Menschheit in einer Endzeit wo man mit brutaler Gewalt ein Krieg in einer wüstenähnlichen Kulisse um die letzten Resourcen kämpft, das andere löst die Menschen von der Mühsal der Arbeit und dem Sachzwang des Geldverdienens durch utopische technische Möglichkeiten.
Und wo stehen wir gesellschaftlich und politisch ?
Die Einen wirken um Mad Max zu verhindern, die Anderen um Star Trek möglich zu machen.
Und so steht die Frage im Raum ob moderne Technik und Zivilisation zum Scheitern der Menschheit führt oder unsere Rettung sein wird. Nur die zahlreich resignierten Zyniker, Misanthropen und die Apokalyptiker verzichten darauf diese Frage zu beantworten.
Diese "nach mir die Sintflut" Haltung ist über die Religion in unserem gesellschaftlichen Bewußtsein tief verankert. Armageddon, Ragnarök, das jüngste Gericht, besonders die abrahamitischen Religionen sind stark geprägt vom Ende der irdischen Existenz der Menschheit als göttliches Finale.
Das bekommt eine besondere Bedeutung wenn wir z.b. über die Überbevölkerung reden. Geburtenkontrolle und globale "Familienplanung" muß und wird auf den erbitterten Widerstand der Frommen stoßen. Da sind Kultur und Religion eng miteinander verknüpft; Kinder sind ein Gottesgeschenk, Ausdruck von Wohlstand und Status. Jeder Eingriff staatlicherseits wird ein Affront gegen alles religiöse sein das sich in die Ethik der Familie einmischt.
Aber an diesem Punkt kommen wir nicht vorbei. Die Frage wieviel Menschen auf diesem Globus leben ist von zentraler Bedeutung für das Leben allgemein und den Wohlstand. Der Club of Rome sieht schon für 2030 den Punkt erreicht wo die Schädigung der Umwelt durch menschliche Einflüße so groß ist, dass sich die Menschheit nicht weiter vermehren kann.
dazu ein Zitat aus Wikipedia :
de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums
Im Jahr 2004 veröffentlichten die Autoren das 30-Jahre-Update. Darin brachten sie die verwendeten Daten auf den neuesten Stand, nahmen leichte Veränderungen an ihrem Computermodell World3 vor und errechneten anhand verschiedener Szenarien mögliche Entwicklungen ausgehend vom Jahr 2002 bis zum Jahr 2100. In den meisten der errechneten Szenarien ergibt sich ein Überschreiten der Wachstumsgrenzen und ein anschließender Kollaps („overshoot and collapse“) bis spätestens 2100. Fortführung des „business as usual“ der letzten 30 Jahre führe zum Kollaps ab dem Jahr 2030.
Auch bei energischem Umsetzen von Umweltschutz- und Effizienzstandards kann diese Tendenz oft nur abgemildert, aber nicht mehr verhindert werden. Erst die Simulation einer überaus ambitionierten Mischung aus Einschränkung des Konsums, Kontrolle des Bevölkerungswachstums, Reduktion des Schadstoffausstoßes und zahlreichen weiteren Maßnahmen ergibt eine nachhaltige Gesellschaft bei knapp 8 Mrd. Menschen.
Die Studie von 2004 geht auch auf die Entwicklung von 1972 bis 2002 ein und beschreibt unter anderem eine Zunahme des sozialen Gefälles (20 % der Erdbevölkerung verfügten über 85 % des globalen BIP), die Bodenqualität (40 % der Ackerflächen würden übernutzt), Überfischung (75 % der Fischbestände seien bereits abgefischt) und (wie bereits 1972) die Erschöpfung fossiler Rohstoffe stehe in wenigen Jahrzehnten bevor. Die Autoren nehmen an, dass die Kapazität der Erde, Rohstoffe zur Verfügung zu stellen und Schadstoffe zu absorbieren (siehe ökologischer Fußabdruck) bereits im Jahr 1980 überschritten worden sei und weiterhin überschritten werde (im Jahr 2004 schon um ca. 20 %).
Der Club of Rome sieht also eine max. Erdbevölkerung von 8 Milliarden Menschen, die bei einer sehr ambitionierten Politik nachhaltig die Resourcen äußerst schonend nutzen können. Und 2030 den Kollaps wenn wir einfach die Probleme ignorieren und weitermachen wie bisher. Das sind gerade mal noch 19 Jahre die uns Zeit bleiben unsere Gesellschaft und Bewußtsein völlig umzukrempeln.
Zugegeben die Dinge sind in Bewegung. Kläranlagen, Windräder, Biogasanlagen und Energieeffizienz und technische Lösungen für viele Umweltprobleme sind Teil unserer Realität. Aber das kann nicht darüber hinweghelfen dass Kopenhagen gescheitert ist, dass der CO2 ausstoß der Menschheit immer noch rapide wächst. Das kann nicht ändern dass unsere Umwelt global massiv geschädigt ist und wird.
Die Gewinnung von Rohstoffen verwandelt ganze Landstriche in Mondlandschaften, Monokulturen verringern unwiederbringlich die Artenvielfalt und erodieren zu unfruchtbaren Wüsten, ein Plastikmüllteppich von der größe Europas treibt im Pazifik, die Meere sind überfischt, die Lanschaften werden zubetoniert und asphaltiert.
Wir müßen also unser Konsumverhalten total neu erfinden, oder nach der großen Party geht das Licht aus. In einer wirtschaftlich und kulturell vernetzten Welt können sich auch die wohlhabenden Nationen der Entwicklung in anderen Ländern nicht entziehen. Angefangen von Flüchtlingsströmen, über instabile politische Verhältnisse in Rohstoffnationen bis hin zu Wirtschaftskrisen ungekannter Dimension.
Aber wie soll man diesen gordischen Knoten lösen ? Sind wir bereit für so viel Blut, Schweiß und Tränen ?
Besonders in Demokratien wird es schwer fallen den Bürgern den notwendigen Verzicht plausibel zu machen, die Last ökonomisch gerecht zu verteilen, und dafür auch noch Mehrheiten zu erreichen. Wer wählt schon freiwillig eine Ökodiktatur ?
Ebenso schwer wird es eine Konstruktion zu finden in der sich politisch, wirtschaftlich und religiös konkurrierende Nationen auf gemeinsame Mindesstandards in der Umweltpolitik einigen können. Und dazu gehört zwingend ein Organ welches die Einhaltung der Verinbarungen kontrolliert und zur Not auch mit Zwang durchsetzt. Solche Eingriffe in die Souveränität sind zur Zeit noch unvorstellbar, der dafür notwendige Wille ist definitiv nicht vorhanden, das zeigt das Scheitern von Kopenhagen. Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach.
Der Sachzwang ist aber nicht zu leugnen; Umweltprobleme machen vor Grenzen nicht halt, daher sind Sie auch nur mit globalen oder kontinentalen Organen zu lösen. Wir müßen also viel dichter zusammenrücken als uns lieb ist, müßen eine Basis für gemeinsames Handeln entwickeln die so ziemlich alles in Frage stellt was uns unterscheidet. Wirtschaft, Religion, Kultur, Sprache und Philosophie.
Und eines ist jetzt schon sicher wie das Amen in der Kirche :
Eine Wirtschaftspolitik die Wachstum braucht um stabil zu sein gerät an ihre Grenzen. Ein Selbstverständnis welches Status über Konsum definiert findet sein unrühmliches Ende. Je länger wir damit warten um so schwerwiegender werden die Konsequenzen sein. Der Überlebenswille der Menschheit wird sich jede Bahn brechen die notwendig ist gegen alles was ihm im Weg steht ...
und nun interessieren mich eure Gedanken und Kommentare zu diesem Thema
laubfrosch
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Wir haben jetzt bereits etwa 7 Millarden Menschen. Allerdings schrumpfen die indigenen Bevölkerungen der westlichen Industriestaaten schon seit den 80er Jahren und werden nur noch durch Zuzug von Außerhalb ergänzt. Ab 2050 wird die Weltbevölkerung eher schrumpfen als wachsen. Aber auch dieser Trend wird enorme negative Auswirkungen haben. Man kann sich das so vorstellen: erst sind wir zuviele und dann zuviele Alte. Unsere Kinder sind nicht zu beneiden...
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uff ... doch einer der sich erbarmt meinen blog zu kommentieren.
ist mein erster hier beim freitag, daher bin ich ein wenig zu erwartungsvoll. zum topic : ja in den westlichen gesellschaften machen die menschen ganz freiwillig und ohne zwang weniger kinder, die gesamtbevölkerung schrumpft. das betrifft auch die migranten, auch die muslimischen zuwanderer. sogar die türkei selbst ist davon betroffen, so dass herr erdogan sich genötigt sieht das ideal von 3 kindern pro familie zu proklamieren, um bevölkerung und einfluß/macht der türkei zu mehren. ohne das nun wirklich im detail belegen zu können, scheint es einen dringenden zusammenhang zwischen wohlstand, anforderungen der arbeitsrealität und rentenversicherungen zur geburtsstatistik zu geben. wer eine staatliche rente hat braucht keine kinder um im alter versorgt zu sein, wer 40h und mehr die woche arbeitet hat keine zeit oder kapazität für eine großfamilie. die entscheidende frage ist, ob man dieses modell bzw. wirkmechanismus auf die gesamte welt übertragen kann ? reichen die resourcen für alle um diesen effekt wirkmächtig zu exportieren ? eindeutig nein ! um dem ganzen eine dimension zu geben : um die ganze welt auf den lebensstandard eines SGB II empfängers in deutschland zu bringen, bräuchten wir 2,5 globen ... an einer restriktiven familienpolitik wie z.b. in china führt kaum ein weg vorbei ... gruß laubfrosch |
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@laubfrosch:um dem ganzen eine dimension zu geben :
um die ganze welt auf den lebensstandard eines SGB II empfängers in deutschland zu bringen, bräuchten wir 2,5 globen ... an einer restriktiven familienpolitik wie z.b. in china führt kaum ein weg vorbei ... ------------- Das ist sicher nicht falsch. Nehmen wir Länder wie Pakistan: 1951 waren es 33 Millionen, 1961 hatte das Land schon etwa 50 Millionen Einwohner. Im Jahre 1987 waren es schon knapp über 100 Millionen und im Jahre 2011 sind es nun schon 187 Millionen (manche behaupten, dass die pakistansichen Behörden in den Dörfern nicht über alle Geburten informiert sind, bzw. nicht alle Kinder gemeldet werden und daher die Summe bei gut 200 Millionen zu veranschlagen ist). Das Land kann sich so unmöglich selbst ernähren hat aber auch nicht viel an Exportgütern anzubieten. In so einem Falle ist eine 1-2 Kinder Politik chinoise sicherlich bitter nötig, wenn man nicht noch mehr Chaos in der Region will. Nehmen wir dagegen den umgekehrten Fall Russland: 1950 waren es etwa 100 Millionen auf dem Territorium der heutigen Russischen Föderation. Diese Zahl wuchs bis 1989 auf knapp 148 Millionen an und schrumpfte ab 1990 massiv bis auf den heutigen Tiefpunkt von etwa 142 Millionen. Das ist ein Verlust von 6 Millionen Menschen in etwa 20 Jahren. Heute gibt der russische Staat Milliarden für Geburtenstimuli aus, damit er einer gefährlichen Bevölkerungsimplosion aus dem Wege gehen kann. Immerhin scheint dies langsam Früchte zu tragen, hat sich die Geburtenrate von 1,1 im Jahr 1999 auf 1,58 im Jahr 2010 wieder erholt (was aber unter dem Reproduktionsniveau von 2,1 liegt). In manchen wohlhabenden Regionen, vor allem in den westsibirischen Öl- und Gasregionen gibt es noch weiter zusätzliche Gelder und Betreuungsangebote oben drauf. Dort liegt die Geburtenrate wiederum deutlich über 2,1. ----------- Die globale Strategie müsste darin bestehen Länder wie Pakistan demographisch zu "restrukturieren" und gleichzeitig Länder wie Russland (oder auch Deutschland) wieder auf einen gesunden Wachstumspfad von knapp über 2,1 zurückzubringen. |
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zitat tomcat :
" Die globale Strategie müsste darin bestehen Länder wie Pakistan demographisch zu "restrukturieren" und gleichzeitig Länder wie Russland (oder auch Deutschland) wieder auf einen gesunden Wachstumspfad von knapp über 2,1 zurückzubringen." genau darauf will ich hinaus. diese paradigmen werden auf den erbitterten widerstand der religiösen und nationalisten stoßen. größe ist macht. daher will der papst auch keine kondome in afrika oder südamerika, daher will erdogan 3 kinder .... unser denken ist von konkurrenz geprägt wo nur noch einzig und allein der kollektive gedanke die überlebensfähigkeit sichern kann. wir reden nicht mehr über arm oder reich ala marx, über gerechtigkeit. wir reden über das nackte überleben aller menschen. das wird politische kräfte entfalten gegen die der nationalsozialismus oder der stalinismus ... sorry "kinderkacke" sind ... der einzige weg aus der ökologisch/ökonomischen katastrophe keine humanistische katastrophe zu machen, ist die bereitschaft zum verzicht weit über jedes derzeit vermittelbare maß hinaus. da werden auch die westlichen sozialisten nicht mitspielen, die gerechtigkeit immer noch national/kontinental definieren, aber nicht global. gruß laubfrosch |
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Zukunftsprognosen in Bezug auf die äußeren Verhältnisse der Welt und der Entwicklung der Menschheit haben den gleichen Wert, als würde jemand sich ernsthaft diese Rechnung vorlegen: Ein Kind wächst pro Jahr durchschnittlich 5 cm. Wie groß ist das Kind in 150 Jahren? - und der dann anfängt, vorsorglich deswegen entsprechende Vorrichtungen zu treffen.
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das ist doch unfug ...
bisher muß man eher feststellen dass sogar die düstersten prognosen meist von der realität weit übertroffen werden. mag ja sein dass die umweltprobleme im verhältnis zur anzahl der menschen eine art "balance" bilden, ähnlich wie das verhältnis von mäusen, fröschen zur population der störche. nur ... wenn einige schlüßelfunktionen des ökologischen gleichgewichts außer balance geraten, dann bricht das gesamte system zusammen. nur ein beispiel ist die "bienendiskussion" ... www.sueddeutsche.de/wissen/geheimnisvolles-bienensterben-der-leise-tod-1.1072108 zitat : "Seit Jahren versuchen Biologen, das Massensterben der Bienen zu ergründen. Die Insekten sterben nicht nur in Europa und Amerika - auch im Nahen Osten sind bis zu 85 Prozent aller Kolonien verendet." wenn die bienen aussterben, dann rennen wir alle ohne ausnahme 3-4 monate arbeitsdienstlich mit staubwedeln und leitern durch die landschaft um wenigstens unsere nutzpflanzen zu erhalten ... arbeitslose haben wir dann bestimmt nicht mehr ! laubfrosch |
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Das Problem das laubfrosch anspricht ist ja nicht mal so sehr das Wachstum an sich, sondern auch die Ungleichgewichte. Wobei eine entfesselte Weltbevölkerung auch wiederum im Vergleich zu den Ressources des Globus auch ein enormes Ungleichgewicht darstellen würde. Die einzige Lösung wäre hier eine globale Wachstumsrate von 2,1 zu erzeugen.
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Nichts ist so beständig wie die Veränderung!
Ich wäre da an Ihrer Stelle mal nicht so voreilig mit dem „Unfug“! Denn eines dürfte doch wohl glasklar an Erkenntnis sein, wenn man sich die Geschichte ansieht: Es sind immer und stets unerwartete Veränderungen entstanden, die man aus dem Fokus der entsprechenden Epoche nicht für möglich gehalten hätte, weil man stets gedacht hat, es werde allezeit so sein und bleiben, wie es im Moment Status ist. Und genau diese beschränkte Denke, aus dem heutigen Fokus der Epoche heraus, begeht die gleiche Dusseligkeit – nur halt quasi ein bisschen neunmalkluger, nämlich sich einzubilden, man könne den Status auch noch klügelnd hochrechnen. Nicht wahr, man hat auch schon mal hochgerechnet, daß New York, bedingt durch den zunehmenden Droschkenverkehr mannshoch in Pferdeäpfeln ersticken würde! Da war noch nicht die Erfindung des Autos gemacht! |
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@GEBE:
nicht alle Grenzen sind relativ. Nehmen Sie den Meeresspiegel. Wenn der nur hoch genug steigt, ist alles wieder unter Wasser. Damit wäre dann auch eine absolute Grenze erreicht, nämlich die des verfügbaren Festlandes. Das ist was ich hier bei laubfrosch rauslese. |
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@ Tomcat:
Wie wäre es damit: Man nimmt die New Yorker Pferdeäfel und stapelt sie zu fruchtbarem Neuland auf? Man muß halt nur kräftig genug an das eine und an das andere glauben, dann findet man für die eine Phantasterei schon eine geeignete Phantasterei zu deren Lösung. :-) |
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Achso, wo ein Wille ist auch ein Weg, oder so etwas? Ich sage es mal so: eine Zukunft die auf Pferdeäpfeln aufgebaut ist, ist einfach scheiße!
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das müssen Sie den Erdogan fragen, der will schließlich eine demographisch expandierende Türkei um seinen Einfluss auszudehnen. Das ist halt der Unterschied zwischen der Türkei und der BRD: In Deutschland wurde Sarrazin gefeuert in der Türkei ist er an der Macht.
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nö.
das frag ich das schreiberlein dieser zeilen "Die globale Strategie müsste darin bestehen Länder wie Pakistan demographisch zu "restrukturieren" und gleichzeitig Länder wie Russland (oder auch Deutschland) wieder auf einen gesunden Wachstumspfad von knapp über 2,1 zurückzubringen." |
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WERTE RAHAB
immer noch die alte keiner blieb sich treu so wie du. RESPECKT auf ein weiters ignorieren in diesen sinne eykiway |
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“an einer restriktiven familienpolitik wie z.b. in china führt kaum ein weg vorbei“
Mit Verlaub, laubfrosch, menschenverachtender kann man wohl kaum (zum vermeintlichen Heil der Welt) daherquaken. |
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@GEBE
was ist an einer Familienplanung menschenverachtend? Haben Sie schon mal die Slums auf dem indischen Subkontinent gesehen? Oder in Westafrika? Oder Ägypten? Diese Länder platzen aus allen nähten und exportieren ihre Überschussbevölkerung in alle Regionen, weil sie dort keine Ressourcen mehr haben. Ist das jetzt besser? Wenn die Menschen es aufgrund ihrer archaischen und atavistischen Mentalität nicht anders verstehen, dann kann eine restriktive Geburtenpolitik sicher helfen. |
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Wenn eine Familie eine Familie plant, ist an der Familienplanung nichts menschenverachtendes - im Gegenteil!
Wenn sich aber Ideologen da hinein mischen und Vorschriften machen wollen, dann ist es das! |
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aha. wußte ich's doch. alles ein mentalitätsproblem.
mein vorschlag: mentalität ändern! solange es männer gibt, die anderen männern vorrechnen, wieviele kinder sie erzeugen müssen, auf dass die indigene bevölkerung maßvoll erhalten bleibe, ist da noch viel zu tun. |
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ja die 1 kind familienpolitik ist unmenschlich.
unser ganzes erbe, unsere kultur und glauben wird damit elementar verletzt. ich wünsche mir das auch nicht. ich bin kind der BRD, kind von luxus, wohlstand, zivilisation und technik auf die ich kaum verzichten kann. auch bei mir gibt es eine schere zwischen anspruch und umsetzung. ich weiß um die ökologischen folgen von übermäßigem fleischkonsum, und schaffe es doch nicht vegetarier zu sein. ich weiß wie in nigeria unsere PCs und TV-geräte "entsorgt" werden, und doch habe ich so ein gerät. ich weiß dass ich mich konsum und status nicht entziehen kann. und dennoch sehe ich die verantwortung für mich. die millionen hungerflüchtlinge aktuell in somalia sind produkt des CO2 austoß von vor 50 jahren. da gab es noch keine schwellenländer. die dringendst zu erwartenden milliarden hungerflüchtlinge von 2061 dagegen mahnen uns heute schon zum handeln. und wenigstens da kann ich ein klein wenig vorleben. als baujahr 67 habe ich noch nie im leben einen führerschein besessen, ein KFZ geführt. und trotzedem lebe ich noch ... laubfrosch |
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"Überschussbevölkerung"
Ich möchte fast meinen, Sie haben einen Überschuß an brauner Soße inhaliert. Hier endet für mich die Diskussion! |
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@Rahab:mein vorschlag: mentalität ändern!
Fragt sich nur wessen Mentalität? Die der pakistanischen Männer, oder der deutschen Frauen? |
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Was hat das bitte mit brauner Soße zu tun? Braun ist vielleicht ihre Diskussionskultur, braun wie Pferdeäpfel, wenn man so will. Wir reden hier zivilisiert über ein interessantes Thema und sie beleidigen einen, weil man nicht ihrer Ansicht ist. Wie gut das die Diskussion damit für sie vorbei ist, dass werde ich respektieren und hoffen, dass sie sich daran halten.
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erst mal die der sog. deutschen männer.
das tät auch der diskussionskultur nicht schaden. |
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@laubfrosch
Lobenswert, dass Sie sich im Sinne zukünftiger Generationen bescheiden. Aber leider, und darüber haben wir ja bereits Konsens erzielt, ist das nicht Jedermanns Sache. In gewisser Hinsicht haben die Chinese mit ihrer jahrelangen 1-Kind Politik ebenfalls Verantwortung für die Welt übernommen (auch wenn diese nun wieder graduell gelockert wird). Jetzt sind auch andere Länder an der Reihe. Die somalische Hungerkatastrophe liegt auch daran, dass das Land seine schnell wachsende Bevölkerung nicht ernähren kann. Und das ist verantwortungslos und unmenschlich. |
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Werter gebe
wen meinst du Laubfrosch oder Glaubdir der sich jetz tomcat nennt? zu deinen beiträgen gebe ich dir recht sehe ich genauso braune Soße was tomcat hier verteilt äh mein glaubdir und sei guido knopp gesülze in diesen sinne klink ich mich mal aus eykiway |
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@eykiway
Wer ist Glaubdir? Die Steinchen nicht vergessen, immer auf Lunge, das hilft... |
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komischer weise habt ihr den selben satzbau dieselbe art von wörtern die selbe ######### zu verbreiten
keinen schönen gruss eykiway --- Der Kommentar wurde von der Moderation editiert. |
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@eykiway
Wo steht ######### und mit Satzbau meinst Du den grammatikalisch richtigen Satzbau? Das ist der Satzbau den alle Menschen gemeinsam haben, die in der Schule comics gelesen haben... --- Der Kommentar wurde von der Moderation editiert. |
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tomcat oder glaubdir
nazi bleibt nazi |
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@Tomcat: Wenn Sie in einem solchen Kontext Begriffe wie "Überschussbevölkerung" verwenden, dürfte es Sie eigentlich nicht wundern, dass dies in der Community entsprechende Reaktionen provoziert.
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Wieso ist das Wort schlimm?
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@Daniel Windheuser
Vielleicht informieren Sie sich lieber vorher bevor Sie mir Nazikram unterstellen und sorgen mal lieber dafür, dass in Ihrer Community etwas mehr normale Leute unterwegs sind. Der Begrifff Überschußbevölkerung ist ein demographischer Fachbegriff, der nix mit Hitler und so zu tun hat (ganz in Gegensatz zu diese Diskussionskultur hier): "Unter Überschußbevölkerung versteht man die zusätzliche Bevölkerung, die in der Makrobetrachtung die durchschnittliche Lebenshaltung des Individuums unter das Subsistenzminimum drückt" Hier die Referenz: bit.ly/qNmJ2s So, und meinen Sie jetzt immer noch, dass ich mich nicht wundern muss als Nazi beschimpft zu werden(P.S.: ich bin nichtmal Deutscher, nur mal so. Also sucht Eure Nazis woanders). |
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schon scheiße, wenn man keine Ahnung hat...
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Werter Laubfrosch
probier es mal mit EVOLUTION zur tiefsten Eiszeit gab es in europa etwa 40zig tausend Menschen weil es nicht mehr Nahrung gab. Der Fortschritt und die Technologie bedingt durch die Natürliche erderwärmung erlaubten ein mehr. Wenn es ab sofort keinen STROM mehr geben würde dann hätten wir WELTWEIT nur noch 500 Millionen Menschen denn mehr gibt die recousen nicht her. WARUM DIE NATUR KRÄFTE ausser KRAFT SETZEN? Keine Nahrung kein Wasser die Tiere sterben fressen und gefressen werden KALTE FUSION wenn es sich durch setzen liesse mach aus der Weltbevölkerung das 3 Fache DER WELTRAUM UNENDLICHE WEITEN Wir knacken die Technologie und bevölkern das Weltall VERHUNDERTFACHE NEIN VERTAUSENDFACHE NEIN UNENDLICH UNZÄHLBAR die Menchen# alle prognosen egal wohin hängen von faktoren ab auf die wir begrenzt einfluss haben es geht zwischen KEINE MENSCHEN MEHR DA Israel benutzte seine Deutschen UBOOTE und schickte ATOMRAKETEN und Entwicklung kalte fusion und Weltraum Entwicklung in diesen sinne eykiway ps wer Rechtschreib Fehler findet darf sie behalten |
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@eykiway
auch eine Lösung. Genauso wie die bunten Steinchen die beim rauchen knacks machen... |
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kenne ich nicht die steinchen
erklär mal |
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@ eykiway : evolution ?
die dauert zu lange. wir haben keine zeit darauf zu warten bis zufällige genetische veränderungen uns in 50.000 jahren mores lehren. wir sind die herren und gestalter dieser welt gerade weil wir befähigt sind unser spiegelbild zu erkennen, weil wir in besonderem maß zur selbsterkennung befähigt sind. das ist die vertreibung aus dem paradies, der fluch und segen des ackerbaus. niemals zuvor stand die menschheit an den grenzen des wachstums so wie heute ... sicherlich war dem wachstum eine kulturelle grenze gesetzt, wie z.b. vor der erfindung des traktors, des penicillins. oder durch umgebende nationen welche zur not kriegerisch ihren territorialanspruch geltend machten. heute sind unsere feinde der treibhauseffekt, das öl vom golf in mexiko, fukushima oder die asse II. und unsere grenzen definieren die unfähigkeit der supermacht USA new orleans nach katrina wieder aufzubauen. das ist nicht mehr wie h. schmidt in hamburg seinerzeit. das problem sind eher die welche den menschengemachten klimawandel leugnen wollen und müßen, damit sie weiterhin in ihrem SUV 90 cm über allen anderen verkehrsteilnehmern schweben dürfen ... laubfrosch |
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schrieb am
19.08.2011 um 21:15
"wir sind die Herren undGestalter dieser Welt"
Wer bitte, "wir" ? Ich nicht und Sie nicht und die republikanischen Massen per se nicht. Wer also ist mit "wir" gemeint ? "die unfähigkeit der supermacht USA new orleans nach katrina wieder aufzubauen." Sie sollten lernen, zwischen Unfähigkeit und gezieltem Unterlassen zu unterscheiden. |
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Werter Urmel
Mit Wir meint er den Guido Knopp und seine infokrieger braune souse halt. |
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@ user gebe ...
ich würde es sehr schade finden, wenn sie sich der debatte nun verweigern. gerade da wo es spannend wird. ich hab mir alle mühe gegeben so wenig vorwürfe wie möglich zu machen. sie sagen "überschußbevölkerung" veranlasst sie sich zu verabschieden. das kann ich sehr gut verstehen. in anderen zusammenhängen gibt es das "unwerte leben". das leben welches nicht geboren darf, weil es den anforderungen mancher ideologie nicht gerecht wird. aber bitte verstehen sie ... mir geht es nicht darum unwertes leben zu definieren, mir geht es darum den wert des lebens an sich selbst in den fokus der gesellschaftlichen/politischen debatte zu rücken. die einnahme einer anti-baby pille, die nutzung eines kondoms ist meiner meinung nicht zu vergleichen damit sehenden auges ganze nationen verhungern zu lassen. oder gar einen krieg gegen die überbevölkerung mit realen toten zu führen. und all das können wir sogar verhindern, indem wir heute schon unser leben auf das reduzieren was wirlich nötig ist. friedensreich hundertwasser redet von den 5 häuten : www.suite101.de/content/friedensreich-hundertwasser-a60809 1. die eigene haut 2. die bekleidung 3. das haus, der wohnraum 4. die gesellschaft 5. der globus, als lebensgrundlage mit einer atmosphäre die uns vor dem weltall beschützt. ja ein wenig frei interpretiert, aber diese rangfolge ist nachvollziehbar, sie ist bindend ... gruß laubfrosch |
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Hi laubfrosch,
fürs erste Mal gar nicht schlecht. Allerdings lese ich hier noch weiter und weiter und das was da drunter lese ist eigentlich interessanter als der Artikel selbst. Du schreibst: „ größe ist macht. daher will der papst auch keine kondome in afrika oder südamerika,“ wow, der war heftig… mein guter, das ist nicht gut…. Also noch ein mal der Gedankengang: Wachstum -> Größe -> Macht UND Afrika, Südamerika sollen wachsen -> Papst hat mehr Anhänger -> mehr Macht RESULTIER IN keine präventiven Maßnahmen (also z.B. Kondome). Das geht nicht. Nein. Ganz abgesehen davon, dass es dem Papst ziemlich egal sein sollte ob jemand es mit oder ohne Kondom treibt, ist es leider so, dass man mit Verhütung und Schwangerschaftsabbrüchen recht gut Politik auf Kosten der Frauen machen kann. Und das hat die katholische Kirche ziemlich gut drauf. Es ist also eher ein politisches Instrument. Ein Stimmenfänger, z.B. auch bei uns in Europa, (Polen) . Und der ist wichtiger als die Bevölkerungsprobleme der 3. Welt. „ daher will erdogan 3 kinder ....“ echt witzig, na ja, hier erstmal ein Link zu dem Thema: www.sueddeutsche.de/politik/erdogan-und-die-tuerkischen-frauen-weltgebaertag-in-der-tuerkei-1.261927 ach, man muss doch nicht jeden Wunschtraum eines Politikers gleich ernst nehmen. Darüber hinaus kann ich mir kaum das Lachen verkneifen, wenn ich an Spruch denke „mach dir selber ein, zwei, drei Kinder“. Also wirklich, die türkischen Frauen haben Humor. Daumen Hoch ! :-) na ja, da gibt es noch einiges… Ich denke du hast versucht uns zu viel auf einmal zu sagen, und dabei kommt man leicht aus der Bahn. „Zukunft“. Ja…. „Liebe“ , … verstehst du ? Wachstum, Energie, Konsum, Konsumverzicht, Umwelt, Angst, „das wars dann wohl…“… ist Alles vielleicht ein wenig zu viel gewesen. Für mich wäre sogar eines dieser oben genannten Themen zu viel. Also vielleicht eher so: Zukunft -> Mobilität und Energie -> Infrastruktur für Elektroautos -> Wunschdenken oder Realität ? Bestandsaufnahme. Also so in der Art vielleicht. Und wenn man sich auf ein „kleineres“ Thema beschränkt, das ist es auch einfacher Details auszuarbeiten und konkret über diese zu diskutieren. Gruß d353rt P.S. ich muss immer noch lachen … der Erdogan und die Frauen… das war wohl der beste Witz des Tages… hahahaha….. |
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In diesem Zusammenhang auch der langsam fortschreitende demographische Wandel in der Türkei:
www.zeit.de/2010/20/Demografie-Tuerkei Erdogan hat der Türkei ja "Europäische Verhältnisse" versprochen. Dann hat er später gemeint, dass die Türkei dass auch ohne EU packt. Immerhin, er sollte Recht behalten. |
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@d353rt
ja das ist heftig, ja das ist nicht gut. aber die debatte haben weder erdogan, noch ich noch sarrazin erfunden. auch habe nicht ich die institution der römisch katholischen kirche, oder der mullahs erfunden. das ist ganz einfach die welt in die ich geboren wurde. dieselbe welt welche durch den erbarmungslosen kampf um die köpfe der menschen ganz weltliche macht ausüben will. da unterscheidet sich der neoliberalismus kaum vom russisch orthodoxen glauben, vom stalinismus, von den protestanten. all diese volks- oder glaubensgemeinschaften haben ein gelinde gesagt chauvinistisches interesse ... ich bin feind aller diesen weltlichen manifestationen. jedes system welches nicht in der wurzel allübergreifend lebensbejahend ist, das verleugnet sich am ende selber. nur wenn es einen lebenswerten strang gibt an dem alle menschen ziehen dürfen und können ... nur dann können wir ragnarök verhindern; das ist meine tiefste überzeugung. gruß laubfrosch |
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@ d353rt part II
genau dieses herunterbrechen in viele einzelthemen ermöglicht den großen zusammenhang zu verschleiern, und verhindert andererseits die "kleinen" themen in einen größeren zusammenhang zu stellen. über "zukunft" kann man sicherlich ganze bücher schreiben, muß man sogar. aber dafür gibt es im internet eine natürliche grenze, die lautet : "zuviel text" der eingangsbeitrag ist sicherlich sehr allg. formuliert und bringt höchstens stichpunkte ohne den nötigen tiefgang. aber ich blicke auf gut 20.000 beiträge zurück in politikforen in den vergangenen 5 jahren. ich habe sogar 2 foren selbst mit gegründet. und ich bin es einfach leid mich in dieser frage in detaildiskussionen zu verwickeln, welche den großen zusammenhang aus den augen verlieren. ja es geht um liebe. liebe zu mir selbst, meinem sozialen umfeld, liebe zur gesamten menschlichen existenz. wenn man die hat, diese liebe, dann kann man die konjugierung der verantwortung bishin zur unkenntlichkeit nicht mehr ertragen. nein, nicht übersichtlichkeit ist gefragt, sondern alle diskussionen in einen metaphysischen kontext zu stellen, ohne kompromiße ... laubfrosch |
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@laubfrosch
Mit einer "Rettung der Menschheit" ist meines Erachtens nicht zu rechnen. Die stetige Wohlstandsexpansion der letzten 200 Jahre hat nicht zur Ausbildung einer belastbaren globalen Solidarität geführt. Umso weniger wird dies in dem bevorstehenden Niedergang der Fall sein. Stattdessen werden Individuen und Gesellschaften eher darum bemüht sein, ihre verbliebenen Schäfchen ins Trockene zu bringen. Und da steht Mitteleuropa glücklicherweise auf der Sonnenseite. Hier gibt es Ackerflächen, die jahrtausendelang bewirtschaftet werden können, ohne auszulaugen. Wir haben eine lange Tradition relativ starker Zentralstaaten, die am ehesten dazu geeignet sind, wirtschaftlichen Abstieg und Ausnahmesituationen zu moderieren, ohne gleich in Bürgerkriege zu verfallen. Zudem ist hier viel ökonomisches und technologisches Kapital versammelt, von dem man zehren kann. Einzig an Rohstoffen herrscht Mangel. Gute Chancen also, dass man hierzulande noch erträglich leben kann, während sich anderswo die Bevölkerungszahl bereits halbiert hat. Und nur darum kann es realistischerweise gehen: Den bevorstehenden Wandel vor der eigenen Haustür meistern. |
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@ gweberbv
ich duze dich mal ... du glaubst also dass die menschheit nicht fähig ist zur notwendigen räson, zu den notwendigen einschnitten ... mhh ... das ist natürlich leicht. mit so einer haltung wird jedes statement von vornherein überflüßig. da muß man sich auch keine mühe um antworten geben. ich dagegen glaube nicht. ich weiß dass der überlebenswille der stärkste aller triebe ist. das kann ich auch vielfach beweisen ... mit so verschiedenen ausgangspunkten kommen wir nicht auf einen nenner. ich zähle dich also zu den misanthropen oder resignierten zynikern. erst der versuch eine antwort zu geben auf die mutter aller fragen macht dich zum dialog, macht dich zu einem menschen ... laubfrosch |
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Hier ein kleines Lied von mir für Ihren Beitrag "Zukunft"
Torch - Morgen |
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Der Begriff "Überschußbevölkerung", wie er oben von Tomcat ins Spiel gebracht wurde, gilt freilich nicht als pc. Auch wenn er beschreiben soll, dass jener "Überschuß" der ist, welcher ein menschenwürdiges Verhältnis von Ressourcen und Verbrauchern zum Kippen bringt - also wohl nicht intendieren soll, dass es mehr und weniger "wertes" Leben gebe. Dass sich Tomcat jedoch einzig auf das von ihm verlinkte Wiki zurückzieht und daher meint, "Überschußbevölkerung" sei ein gängiger Terminus, ist zu wenig. Mit so einer Bezeichnung hausieren zu gehen ist einfach riskant, da der Charakter der ethischen Wertung einfach zu nahe liegt.
So weit ich bei Demopaedia als auch bei Wikipedia nachgelesen habe, führt man diese Bezeichnung auf T.R. Malthus zurück. Dieser äußert sich u.a. so: „Ein Mensch, sagte er, der in einer schon occupirten Welt geboren wird, wenn seine Familie nicht die Mittel hat, ihn zu ernähren oder wenn die Gesellschaft seine Arbeit nicht nötig hat, dieser Mensch hat nicht das mindeste Recht, irgend einen Teil von Nahrung zu verlangen, und er ist wirklich zu viel auf der Erde. Bei dem großen Gastmahle der Natur ist durchaus kein Gedecke für ihn gelegt. Die Natur gebietet ihm abzutreten, und sie säumt nicht, selbst diesen Befehl zur Ausführung zu bringen.“ de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Robert_Malthus Das ist, aber auch nur mit bestem Willen, als pessimistisch anzusehen. Vielmehr noch aber als ein Zugeständnis an das Scheitern unserer Welt, so etwas wie Gerechtigkeit überhaupt herstellen zu wollen. Und wenn wir nun über 200 Jahre weiter in unsere Gegenwart den Blick schwenken, zeigt sich das Problem des Diskurses. Es gibt ein Bevölkerungsproblem. Aber ist damit bereits hinreichend das eigentliche Problem gefasst? Auch einmal abgesehen von tiefgreifenden kulturellen Unterschieden in der ethischen Bewertung der Familie aber auch der schlicht wirtschaftlichaftlichen Notwendigkeit, überhaupt Nachkommen haben zu müssen, wäre es alles andere als undenkbar, dass die Erde ihre Bewohner ernähren könnte. Und das insbesondere mit den Möglichkeiten, die uns der technische Fortschritt gebracht hat. Auch wenn man z.B. einer extremen Dürre über Jahre, wie in Ostafrika, nicht aus dem Weg gehen kann, wäre eine derartige Hungersnot wie derzeit nicht unausweichlich; nicht mehr zwingende Folge. Warum das aber trotzdem nicht so ist, kann man aber bereits mit geringerer Brennweite in unserer nördlichen Hemisphäre sehen. Denn auch hier, noch abseits von derart ressourcenbedrohenden Naturzuständen, müssen Menschen verhungern bzw. haben kaum Zugang zu den als das Geringste erachteten Ressourcen. Und das, während dessen Supermärkte Massen an Lebensmitteln vernichten, der geringste Teil der Bevölkerung auf ein unverantwortliches Übermaß an Ressourcen zugreift, wiederum Lebensmittel aus "wirtschaftlichen" Gründen durch ganz Europa gekarrt werden und, und, und ... Sich dem Problem auf Malthus' Weise nähern, hieße, die kapitalistische Logik als 'naturwüchsig' anzuerkennen (dieses Argument ist hinlänglich bekannt). Einfach zusammengefasst: Wer verhungert, erfriert oder schon als Baby stirbt, für den war auch kein Platz vorgesehen. Er war eben "Überschuß". Zwar würde sich heute kaum noch jemand so äußern (Ausnahmen bestätigen die Regel!), tatsächlich haben sich der Mechanismus, der ein Marktprinzip als sozio-ökonomische "Lösung" bereitstellt, und dem man eine solch schlichte Begründung wie die Malthus' an die Seite stellen könnte, aber nicht geändert. Und deshalb gestaltet es sich so schwierig, darüber zu diskutieren. Einzig das Wachsen der Bevölkerung für Ressourcenknappheit verantwortlich zu machen trifft einerseits nur einen Teil des Problems und wird gleichermaßen, in möglichen Konsequenzziehungen, als inhuman empfunden. Und andererseits kommen wir aber offensichtlich nicht an den Punkt, mal ernsthaft über strukturelle Änderungen nachdenken zu wollen. Man kann doch z.B. nicht hingehen und sagen, "die in Somalia sollten was gegen ihre überschüssige Bevölkerung tun (die brauchen sich ja nicht wundern!)" und andererseits keinen konsequenten Gedanken daran verschwenden, wie inhuman etwa Spekulationen auf Lebensmittel-"Werte" sind. So weit wären das mal meine Gedanken dazu. Ich könnte noch fortfahren, will aber den Rahmen eines Kommentars nicht zu sehr überdehnen. |
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@ miauxx
Der Begriff "Überschußbevölkerung" ist ein ganz normaler demographischer Fachbegriff: "Unter Überschußbevölkerung versteht man die zusätzliche Bevölkerung, die in der Makrobetrachtung die durchschnittliche Lebenshaltung des Individuums unter das Subsistenzminimum drückt". Diskussionen über vermeindliche political correctness sind hier fehl am Platze. Das wäre genauso sinnvoll, als wenn man behauptet dass Profit unmoralisch sei und als Maßstab für die Unternehmensbewertung damit ausfällt. Also kommen wir auf der Schiene nicht weiter. Was sagt dieser Begriff eigentlich aus? Es gibt eine sogenannte Lastenverteilungskurve. Diese Kurve beschreibt die Kosten einer Gesellschaft für die Pflege- und Betreuungsbedürftigen, also für die Alten und die Kinder. Das Lastenverteilungsoptimum liegt tatsächlich bei 2.1 Kindern. Hier ist ein optimaler Ausgleich von Alten (also Rentnern und Pflegefällen) und Jungen (Nachwuchs, Kinder - also Kosten für Aufbringung, Schule etc.) und Jungen. Sinkt der Wert deutlich unter diesen Punkt, steigen die Kosten enorm an, da immer weniger Junge immer mehr Alte versorgen müssen (wie etwa in der BRD). Andererseits steigt die Kurve aber auch an, wenn man deutlich mehr als 2.1 Kinder hat. Dann müssen diese Gesellschaften ihre ganze Kraft in die Aufbringung und Versorgung des Nachwuchses investieren. Deswegen sind die Länder auch arm, gerade weil sie so kinderreich sind (mit teilweise 5+ Kindern pro Frau). Sie können keine Rücklagen für Investitionen bilden und müssen ihr ganzes BSP verkonsumieren. Deswegen können sich ihre Wirtschaften auch nicht entwickeln (und nicht wegen Neokolonialismus - zumindest nicht in Somalia - wenn schon eher im Kongo). Und desto geringer dieses BSP pro Kopf, desto größer die Probleme, die sich daraus ergeben, mit der Situation, dass man in guten Jahren unterernährt/unterversorgt ist und in schlechten Jahren hungert. Überschreitet nun das Bevölkerungswachstum den Punkt, an dem die Kosten der Aufbringung für den Nachwuchs nun die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft übersteigt, sinkt das Durchschnittslebensniveau, und im Falle gewisser Entwicklungsländer, dann tatsächlich unter das Subsistenzminimum. Dies nennt man dann "Überschußbevölkerung", auch wenn das Wort im Deutschen merkwürdig klingt und nach Wertung klingt. Tut es aber nicht. |
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@miauxx
Noch ein Nachtrag zum Thema Spekulation. Im Falle von Somalia werden die Lebensmittel lokal erzeugt. Die Somalis kaufen ihren Weizen oder ihr Fleisch nicht an der Chicagoer Börse, sondern produzieren und vertreiben es lokal. Und genau diese mangelnde Integration in den Weltmarkt ist das Problem, denn Somalia ist ein sehr trockenes Land. Wächst dann die Bevölkerung, sind schlichtweg irgendwann nicht genug Ressourcen da, bzw. sie werden dann immer unerschwinglicher. Wenn die Nachfrage nach Weizen oder Soja steigt, dann steigt eben auch der Preis. Was die Spekulation angeht, kann diese ja auch nur deswegen so gut funktionieren, weil die Ressourcen insgesamt knapp werden. Mit Atemluft kann ich nicht spekulieren, denn die gibt´s (noch) im Überfluss. Mit knapp werdenden Gütern dagegen lässt sich hervorrangend spekulieren, denn die will ja jeder haben. Hinzu kommt aber auch die Tatsache, dass wir eben gerade erleben, dass ein starkes Bevölkerungswachstum gepaart mit einem starken Anstieg des Lebensniveaus einfach sehr viele, vielleicht sogar zu viele Ressourcen beansprucht. Deswegen muss es in Zukunft heißen: weniger Menschen global mit höherer Lebensqualität. Und diesen Beitrag müssen auch die Entwicklungs- und Schwellenländer leisten, denn in einer globalisierten Welt fressen wir (fast) alle aus dem selben Trog. |
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@tomcat
Aus meinem Kommentar dürfte ja hervorgegangen sein, dass ich durchaus verstanden habe, was mit "Überschußbevölkerung" gemeint ist. Du hast jetzt lediglich erneut die Quelle zitiert, welche ich, wie ich oben schrieb, selbst konsultiert habe. Und du hast dich auch nur wiederholt - da bleibt der Beweis für den "normalen demographischen Fachbegriff" aus. So weit ich noch gelesen habe, ist die Betrachtungsweise zur "Überschußbevölkerung" keinesfalls unumstritten. Der "normale" Terminus hätte sich damit auch erledigt; egal, ob nun pc oder nicht. Worauf es mir aber mehr ankommt: Die von Dir zitierte Lastenverteilungskurve würde doch nur Sinn haben, wenn man von grundsätzlich gleichen Ausgangsbedingungen für eine Familie in einem Land/ einer Region ausgeht. Und: Der von Dir angegebene Index für ein Optimum von 2,1 Nachkommen je Elternpaar - ist der ein Mittel über die ganze Welt gerechnet oder vielleicht nur für D oder die westlichen, nördlichen Länder? Nicht nur von den ökonomischen und sozialen Ausgangsbedingungen her, kann ich Somalia nicht mit D zusammenwerfen, sondern eben auch, du sagst es selbst, von den natürlichen Umständen her gesehen (Klima, natürliche Ressourcen). So muss man freilich, kühl ökonomisch gesehen, in Somalia auch mit einbeziehen, dass ein enormer Kinderreichtum zumindest unter den jetzigen Bedingungen nicht zum Vorteil gereicht. Auch Chinas Ein-Kind-Politik entsprang einer solchen Rechnung. Die Partei hatte es sich zur Aufgabe gemacht, dass kein Chinese mehr hungern muss. Worin auch erhebliche Fortschritte, das gibt selbst das Ausland zu, gemacht wurden. Trotzalledem sind solche Rechnungen, wie von Dir präsentiert, die sich im Argument letztlich auf "überschüssige" Bevölkerung zurückziehen, einzig Wirtschaftswissenschaftler-Geplänkel, das der eigentlichen Urwurzel des Problems nur aus dem Weg geht. Denn, wenn selbst eine sogenannte Solidargemeinschaft, wie sich die BRD noch versteht, nur abhängig von reinen Marktsituationen (!) und deren Verteilungs-"Gerechtigkeit" erklären kann, wie es um Kinderförderung, Kranken- und Altenbetreeung bestellt ist, kann man sich den Verweis auf mehr oder weniger Kinder sparen. Im Zweifelsfall, und der ist sehr verbreitet, empfiehlt es sich, so wenig Kinder wie möglich zu haben, und selbst da wird es schon eng. Ein Terminus wie "Überschußbevölkerung" taugt also nicht nur ethisch gesehen nicht, wenn selbst die reichsten Länder, im oder sogar unter dem Index liegend, nichts wie "Überschußbevölkerung" haben. Im Zweifelsfall kommt es eben auch so, dass man nicht nur von Anbeginn an nichts "vom Gastmahle der Natur", wie es Malthus sagt, abbekommt, sondern ganz plötzlich nichts mehr übrig ist. Also kurz: Allein einen Schnitt zu machen, wieviel an Bevölkerung "gut" ist, reicht zur Beschreibung des Problems der Ressourcenverteilung eben nicht aus! Beispiele aus sogenannten Entwicklungsländern oder gar Dauerkrisengebieten anzuführen, ist da nur ein allzuleichter Ausweg. |
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@miauxx:
Und: Der von Dir angegebene Index für ein Optimum von 2,1 Nachkommen je Elternpaar - ist der ein Mittel über die ganze Welt gerechnet oder vielleicht nur für D oder die westlichen, nördlichen Länder? ------ Das gilt erst mal unabhängig von den jeweiligen Ländern. In den Entwicklungsländern gab es aber immer eine hohe Kindersterblichkeit und eine niedrige Lebenserwartung, was das Bevölkerungswachstum insgesamt deutlich reduzierte. Da nun aber die Lebenserwartung gestiegen ist und die Kindersterblichkeit deutlich gesunken ist hat dies eine Bevölkerungsexplosion zur Folge gehabt, die nun so weit gediehen ist, dass man die Menschen in manchen Gebieten nicht mehr richtig ernähren kann und daher Lebensmittel einführen muss. So macht das im Prinzip fast ganz Nordafrika. Da Somalia aber kein Geld hat und aufgrund des Bürgerkrieges dort die Landwirtschaft wohl zum erliegen gekommen ist, hat dies eine Hungerkatastrophe ausgelöst. Am Ende scheinen wir uns ja im Ergebnis gar nicht mal so uneinig zu sein, dass es mit dem Bevölkerungswachstum so nicht mehr weitergehen kann. Und da können sich viele Länder tatsächlich an Beispiel an China nehmen. |
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ja, die somalier waren nämlich so blöd, und haben die falschen uhren gesammelt... da wundert es nicht, dass die landwirtschaft erlag.
und das mit den 0,9 überschußkind ist auch ganz einfach: die werden mit verbundenen augen vor die wasserräder gespannt. so kommt dann auch die landwirtschaft wieder in schwung. |
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welchen sinn macht elterliche liebe, welchen sinn machen kinder .... ?
wenn deren existenz ( kinder ) sie selbst ihrer eigenen existenz beraubt ? das problem ist, dass die menschheit als kollektives bewußtsein sich noch niemals zuvor diese frage stellen mußte. daher ist das gesamte erbe unnütz, so wie alle vorherigen fragen, antworten und altersweißheiten. in diesem sinne ist die menschheit ein kleinkind, welches den geist eines altehrwürdigen greises/stammesoberhaupt besitzen muß um überhaupt eine zukunft zu haben. alle debatten zur zeit drehen sich darum welche zukunft wir haben könnten, welche gegenwart opportun ist ... die eigentliche frage ist aber ob wir überhaupt zukunftsfähig sind, und was dazu gehört ... laubfrosch |
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Das Problem besteht darin, dass die Menschheit glaubt, dass ihr Überleben und ihr Wohlbefinden garantiert sei und sie deswegen machen kann was sie will. Nur ist das nicht der Fall. Niemand, nicht mal der liebe Gott, hat der Menschheit diese Garantie gegeben. Die Menschen müssen sich ihre Existenz erarbeiten und dies mit den Ressourcen, welche diese Erde bietet. Sind diese Ressourcen einmal aufgebraucht, dann beginnt das große Hauen und Stechen und dann erleben wir die Auswirkungen dieser prokreativen Verantwortungslosigkeit.
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Diese kleinbürgerliche Zukunftsdebatte ist einfach lächerlich. Was würde Lieschen Müller tun, wenn ihr offenbart wäre, dass sie ein Gottesebenbild ist? Sie würde dann solche Debatten führen!
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Fahrenheit 451 schrieb am 23.08.2011 um 10:46
Diese kleinbürgerliche Zukunftsdebatte ist einfach lächerlich. Was würde Lieschen Müller tun, wenn ihr offenbart wäre, dass sie ein Gottesebenbild ist? Sie würde dann solche Debatten führen! ----- wenn Sie das alles für lächerlich empfinden, dann verstehe ich nicht, warum Sie sich an der Diskussion beteiligen |
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schrieb am
23.08.2011 um 10:59
Ihr Unverständnis wundert mich nicht. Wie aus diesem Strang ersichtlich ist, gibt es sehr viele Sachen, die Sie nicht verstehen. Außerdem habe ich mich bis jetzt an der Diskussion noch nicht beteiligt, ich habe nur meine Meinung dazu geäußert, was hier abläuft.
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Also wenn Sie inhaltlich nichts beitragen wollen, dann eben tschüß
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schrieb am
23.08.2011 um 11:17
Man, manche Katzen sind sowas von peinlich. Sie wollen mir im Ernst vorschreiben, in welchen Threads ich mich blicken lassen darf? Das ist nicht mal IHR Artikel, also halten Sie sich zurück. Und inhaltlich gibt es hier gar nichts beizutragen, weil mich diese Lieschen-Müller-Welt nicht interessiert.
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was ist denn "großbürgerlich" ?
lieber F 451 ... stell dir vor es ist weltuntergang, und keinen interessiert es. dann kommt der krieg zu dir. was würde lieschen müller also tun ? - den müll trennen. - ein auto mit günstiger steuerklasse fahren, mit wenig CO2 ausstoß. - immer das licht ausschalten. - eine geschirrspülmaschine mit wenig wasserverbrauch kaufen. - bioprodukte bevorzugen. lieschen ist also gar nicht so doof wie man meinen mag, sich ihrer verantwortung durchaus bewußt. nur reicht das alles leider bei weitem nicht, es geht ans eingemachte in jeder beziehung. launfrosch |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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