lausemädchen

... aus der praxis

13.02.2010 | 20:05

Community im Karneval?

Eine subjektive Beobachtung:

Seit Altweiber passiert in der Community Bemerkenswertes. Viele kluge Köpfe sind verschütt.

Bussis statt Blogs?
Kamelle statt Kommentare?
Kostüme und Krawatte ab?

Wo sind se denn alle?
Wo laufen sie denn?

 

 

 


 
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Kommentare
Deaktivierter Nutzer schrieb am 13.02.2010 um 20:59
Wer hier derzeit blogt, hat auch nur seine Pappnase auf Altweiber verloren. Mit dieser Linken geht doch nur noch was in den Narrentagen!
Achtermann schrieb am 13.02.2010 um 21:58
läusemädchen, Du schreibst: "Seit Altweiber passiert in der Community Bemerkenswertes. Viele kluge Köpfe sind verschütt."

Wie soll ich das interpretieren? Etwa: "Die Dummköpfe sind noch da."
lausemädchen schrieb am 13.02.2010 um 22:35
interpretier mal so:

auf klugen köpf landen kamelle
da scheints im freitag weniger helle
kay.kloetzer schrieb am 13.02.2010 um 23:21
@lausemädchen

Als im Konsum zu meiner Überraschung heute schon "Der Spiegel" für die kommende Woche im Regal lag, ging ich flugs die einschlägigen Feiertage durch, die ein vorgezogenes Erscheinen erklären könnten. Ich einigte mich mit mir auf Ostern und fand dies bestätigt durch Schoko-Eier im Kleinkindernahkampfareal vor der Kasse.

Nix gegen Karneval, aber können die das nicht irgendwie heimlich machen?
herzlich
kk
merdeister schrieb am 13.02.2010 um 23:31
Komma nach Aachen, ich zeig Dir heimlich. Ich war seit Donnerstag nicht mehr draußen.
kay.kloetzer schrieb am 13.02.2010 um 23:51
@merdeister
Und wie geht dann heimlich? Rufste da "Oche Alaaf" ins Kissen? Oder wirfste olle Kamelle gegen den Fernseher? Ein Freund schickte mir gestern das TV-Programm, um mich vom Kneipenbesuch zu überzeugen. Zwar finde ich den Massenstart der Herren noch immer reizvoll, dennoch fiel die Entschiedung in Sekunden (Ich verlange Gebührenbefreiung in diesen Tagen, sonst werdsch närrsch.)
herzlich
kk
oranier schrieb am 15.02.2010 um 23:07
@ kay.kloetzer

Ja ich weiß, ich schon wieder!

Die ollen Kamellen und die Kamelle, die von den Karnevalszügen geworfen werden, sind zwei ganz und gar unterschiedliche Dinge. Die "ollen Kamellen" sind Kamilleblüten, die alt geworden sind und ihre Heilkraft verloren haben. Sie stehen in metaphorischer Bedeutungserweiterung für altes und wertloses Zeug, speziell für alte bekannte Geschichten.

Die Kamelle, die von den Wagen heruntergeworfen werden, sind eine mundartliche Kontraktion von "Karamelle":
"Karamell oder in der Schweiz Caramel (im 19. Jahrhundert über französisch caramel aus spanisch caramelo, „gebrannter Zucker, Zuckerrohr“ entlehnt) ist durch starkes, trockenes Erhitzen geschmolzener Zucker".

@ lausemädchen

"auf klugen köpf landen kamelle"
Nun, einen klugen Kopf hatte ich, glaube ich, auch einmal. Das war bei meinem letzten Besuch eines Rosenmotagszuges in Köln. Da ist auf meinem ehedem klugen Kopf etwas ganz anderes gelandet, nämlich vom Prinzenwagen eine durch die niedrigen Temperaturen steinharte Schokoladentafel, genau mit der spitzen Kante mit Schwung gegen meinen Schädel. Die Schokolad han angere jeraff, ich hatte zwei Wochen lang ein Hörnchen, und mit der Klugheit ... na ja, ist hier bekannt.

(Entschuldigen Sie bitte die Störung, kk., bin schon wieder weg.)
oranier schrieb am 15.02.2010 um 23:11
Korrektur:
Der Kopf war natürlich nur bis zum Besuch des Rosenmotagszugs klug, bei dem Besuch offenbar weniger.
lausemädchen schrieb am 15.02.2010 um 23:33
@oranier

auf karneval bei eis und schnee.
tun schokoladen schon mal weh.
so was braunes auf die birne
ist nix für sensible hirne.

herzerweicht
lausemädchen
merdeister schrieb am 13.02.2010 um 23:29
Ich freu mich auf Donnerstag:

Community im Karneval
Das war einmal!
Alien59 schrieb am 14.02.2010 um 06:09
Zu den Annehmlichkeiten des Lebens in Amman gehört auch die völlige Abwesenheit des karnevalistischen Treibens. Für mich, Köln-geschädigt, eine wahre Wohltat.
Da ich in Köln in einer Firma arbeitete, die an diesen Tagen keineswegs in närrische Zustände verfiel, weiß ich, wie morgens um halb acht der Straßenzustand ist. Eine der unangenehmsten Begleiterscheinungen - abgesehen von Sperrungen, Menschenaufläufen etc. - dieser Tage, wenn man ständig haarscharf an irgendwelchen unappetitlichen Pfützen diverser Provenienz vorbeilavieren muss *schüttel*

Die klügsten Köpfe sind zweifellos die, Lausemädchen, die auch in diesen Tagen nüchtern sich in der Community treffen ;-)
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.02.2010 um 22:24
... Tja, ein Kopf wie ich eben! Alle Tage hier durchexerziert, ohne Kamelle, ohne Pappnase, ohne Kompromisse. Links ist, wo anders gelacht wird, ja: links lacht eben zuletzt. Und sofort über die fehlenden Karnevalisten hier natürlich. So.
lausemädchen schrieb am 15.02.2010 um 22:30
Hinter einem klugen kommentar steckt immer ein kluger kopfsalat?
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.02.2010 um 22:37
Quark: Ein Rosenkohl! In Feldsalat.
(Kabisch: Hilf!)
lausemädchen schrieb am 15.02.2010 um 23:10
wer die linke so betrachtet,
auch den feldsalat nicht achtet.

:-) lausemädchen
Deaktivierter Nutzer schrieb am 15.02.2010 um 23:20
ach, die linke, ich hoff´, sie macht sich
besser als feldsalat für einsachtzich.
ansonsten: ich werf´ auch kamelle
up oraniers helle stelle ...
oranier schrieb am 15.02.2010 um 23:55
@ Rainer
"macht sich" gereimt auf "einsachzig", Respekt, das ist Heinemäßig.

"ich werf´ auch kamelle
up oraniers helle stelle ..."

Die gips ja nun nich mehr, zumindest innerlich (s.o.!) - "doch wie es draußen aussieht, geht niemand was an" (frei nach: Franz Lehar, Das Land des Lächelns")
Deaktivierter Nutzer schrieb am 16.02.2010 um 00:03
Wir!
Und Heine.
An einer Leine!
oranier schrieb am 16.02.2010 um 02:21
Heine auf Leine: auch nicht schlecht.

Besser jedoch der jugendliche Heinrich Heine, der mit seinen Eltern einen Ausflug in den Harz macht und zu seinem Missvergnügen von ihnen bei offensichtlich nebligem Wetter genötigt wird, mit ihnen den Brocken zu besteigen.

Oben angekommen, schreibt der 15-Jährige beim Brockenwirt ins Gästebuch:

Viele Steine,
Müde Beine,
Aussicht keine,
Saure Weine:
Heinrich Heine.
oranier schrieb am 17.02.2010 um 11:08
Jupp Schmitz:

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. - ist alles vorbei -
die Schwüre von Treue sie brechen entzwei. - sie brechen entzwei -
Von all deinen Küssen darf ich nichts mehr wissen,
wie schön es auch sei, dann ist alles vorbei!

Trinke die Freude, denn heut ist heut.
Das, was erfreut, hat noch nie gereut,
Fülle mit Leichtsinn dir den Pokal:
Karneval, Karneval!
Hast du zum Küssen Gelegenheit,
Mensch, dann geh ran mit Verwegenheit.
Sag niemals nein: wenn das Glück dir winkt,
Bald das Finale erklingt:

Am Aschermittwoch ist alles vorbei. - ist alles vorbei -
die Schwüre von Treue sie brechen entzwei. - sie brechen entzwei -
Von all deinen Küssen darf ich nichts mehr wissen,
wie schön es auch sei, dann ist alles vorbei!

www.youtube.com/watch?v=CBG7GtQnPtI
lausemädchen schrieb am 17.02.2010 um 23:12
am aschermittwoch ist alles vorbei.

deutlich wurds mir grad wieder bei einem jährlich stattfindendenden stadtempfang:

weil dort, nach tollen tagen

1.wieder ein meer von schwarzbefrackten männern ihr bierchen schlürft.
2. die wenigen frauen mitohne kostüm mausgraulich als deko fungieren.
2. der bestellte chor zum einstimmen des festes schlaflieder singt.
3. ruhrgebiets-hymnen danach für gute stimmung sorgen sollen.

nix für ungut, für dieses jahr ists ja durch

lausemädchen
weltzeituhr schrieb am 23.03.2010 um 01:35
Tolle Kommunikation!
Logbuch
05:07
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
05:05
claudia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
05:01
goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:56
Wolfram Heinrich hat gerade einen Kommentar geschrieben.
04:28
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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