lausemädchen

... aus der praxis

28.01.2010 | 20:40

Suppe im Topf: Zuhausesein

Eine köchelnd-duftende Suppe auf dem Herd versöhnt auch mit dem schlimmsten Tag.

Hierzu: alle verfügbaren Knocheleien ( Mark,-Bein,-etc.) aus dem Supermarkt des Vertrauens etwa eine Stunde in einem grossen Topf simmernd kochen. Dann in die Brühe ALLES geschnibbelhackt reintun, was beim Blick in die Gemüsetheke lecker Gelüste weckte. Das buntbissfestbrodelnde Gesamtwerk zum Schluss mit Grünkräutern, glasigbraungebratenen Zwiebelchen, Salz und Pfeffer abschmecken. 

Für mich ist das Zuhausesein, mit allen Sinnen im schönsten Sinne des Wortes

und auch beim geliebten Hundebauz, für den, die aus dem Topf gefischten Knochen ein bisserl vom Himmel auf Erden sind.

 
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Kommentare
poor on ruhr schrieb am 28.01.2010 um 20:45
Ich bin auch so ein Suppenkasper. ;O)

por
lausemädchen schrieb am 28.01.2010 um 21:20
Gegen selbstgeköchelt kann keine Dosensuppe anduften, gell?
Von Suppenkasperin zu Suppenkasper
Gutgrüsse
lausemädchen
poor on ruhr schrieb am 29.01.2010 um 12:42
Stimmt auch wieder! ;O)

por
weinsztein schrieb am 28.01.2010 um 20:58
Ja, das ist schön, draußen ist es ruppig kalt, man sitzt in der Küche, auf dem Herd brodelt die Brühe. Besser, Mark & Bein mindestens zwei Stunden simmern zu lassen und erst dann das bunte Gemüse nach und nach dazu geben. Wenn Knoblauch und Ingwer dabei sind, schützt die Suppe auch gegen Erkältungen. Und den Bauz freuts auch.
Titta schrieb am 28.01.2010 um 21:02
Wobei die beste Medizin in der Hinsicht doch wohl bekanntermaßen die Hühnersuppe ist. Ich finde ja auch, die wärmt am besten, was wissenschaftlich wohl eine wenig erhärtbare These bleiben dürfte.
lausemädchen schrieb am 28.01.2010 um 21:09
@weinsztein
Zwei Stunden übersteigen leider die Geduld von Hundebauz und Frauchen, aber Ingwer rein ist mal ne tolle Idee. Kenn ich bislang nur geschnibbelt überbrüht für warmen Teebauch in kalten Zeiten.
lausemädchen schrieb am 28.01.2010 um 21:13
@Titta
Ja, von der These hab ich auch schon gehört. Soll irgendwie wegen Zink drin besonders wertvoll sein. Aber ich mag kein gekochtes Huhn zerlegen ...
weinsztein schrieb am 28.01.2010 um 21:35
Reizende Titta,

schön, dass Du wieder da bist. Stimmt, eine Hühnersuppe ist natürlich noch gesünder, aber hier geht es doch um eine Knochenbrühe mit Gemüseeinlage.

Meine Hühnersuppe muss übrigens mindestens 12 Stunden kochen (nach gut einer Stunde hole ich es aus dem Topf, löse das Fleisch ab, stelle es beiseite, zerhacke die Knochen und gebe die wieder in die Brühe). Für ein Huhn von zwei Kilo brauche ich drei Liter Wasser, ein Kilo Wurzelgemüse, eine quer halbierte fette Knoblauchknolle und ein daumengroßes Stück Ingwer. Nach 12 Stunden gieße ich die Brühe durch ein Haarsieb. Alles feste wird entsorgt, neues Gemüse (Sellerie, Porree, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer) kommt sehr fein geschnnitten dann in die kochende Brühe, kurz danach auch das in Streifen und Würfel geschnittene Fleisch. Und separat gekochte Sternchennudeln. Das tut gut!

weinsztein
lausemädchen schrieb am 28.01.2010 um 21:44
Das ist ja mal ein Rezept!
Titta schrieb am 28.01.2010 um 23:18
Danke Weinsztein!

Sternchennudeln - jahrzehntelang hab ich die nicht mehr gegessen. Da streift einen plötzlich die Kindheit.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.01.2010 um 23:26
@titta: bei meinem freund guang kommen in eine derart lange 'gekochte' hühnersuppe anstatt sternchennudeln noch sternanis sowie weitere gewürze mit rein. schmeckt wie weihnachten und und das haus dampft noch tagelang danach. tatsächlich habe ich durch ingwer und asiatisches essen (bilde ich mir vielleicht auch ein) kaum noch erkältungen. auch gut: shiitake mit reinhauen.
weinsztein schrieb am 29.01.2010 um 01:58
Freund Harvey,
Sternanis versaut jedes Huhn, glaub's mir. Mein Hühnersuppe-Rezept ist aber beliebig & ganz nach persönlichem Geschmack auszubauen. I

Für die 12-Stunden-Variation verwende ich gern auch wüst zerhacktes Zitronengras und eben solche Champignons (Shii-Take-Pilze sind zu teuer und bringen nicht mehr Aroma als Champignons in die Suppe. Eher riete ich zu diesen schwarzen getrockneten Wolkenohrpilzen aus dem Asia-Laden). Und auch Rosmarin aus meinem Garten kommt dazu, fein gehackt, reichlich Lorbeerblätter und vier oder fünf Nelken. Auch ein Weißkohlblatt aromatisiert das Süppchen.

Mir ging es oben um ein Grundrezept.
Das sollte jede/r ganz nach persönlichem Geschmack verfeinern. Aber um Himmels Willen nicht mit Sternanis. Überleg mal, was Sternanis mit Shii-Take-Pilzen veranstaltet. Oder mit dem Fleisch vom Huhn.

weinsztein
Deaktivierter Nutzer schrieb am 29.01.2010 um 22:56
@weinzstein: was der bauer nicht kennt, das frißt er nicht.
Deaktivierter Nutzer schrieb am 28.01.2010 um 22:44
suppe am abend, erquickend labend
frühstück am morgen, tag geht los
geknöchelter zweizeiler
weinsztein schrieb am 29.01.2010 um 02:01
Hatte ich ganz vergessen zu sagen:

herzlich willkommen hier bei uns, lausemädchen!
lausemädchen schrieb am 29.01.2010 um 15:05
Dankeschön mit gefreut

lausemädchen
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