Lea

Blog von Lea

Kommentare

Kommentar zu

Homo-Ehe: Mit oder ohne Kinder?

05.02.2011 | 20:51 THX1138
portrait
05.02.2011 | 22:16 Knüppel
@THX1138 Ach übrigens, zur Überschrift Ihres Blogs: "Homo-Ehe: Mit oder ohne Kinder?" Im Gegensatz zu etlichen anderen Ländern wurde in Deutschland die "Homo-Ehe" nicht eingeführt und auch die Zivi...
portrait
06.02.2011 | 01:56 Lea
@SexPower: Interessante Liste. Sie haben allerdings einen wesentlichen Aspekt im Kontext der USA nicht erwähnt. Naemlich das Verfahren gegen die Proposition 8 in Kalifornien. Kalifornien hatte das recht auf gleichgeschlechtliche Ehen. Proposition 8, welche die gleichgeschlechtliche Ehe in der Kalifornischen Verfassung verbieten wollte, wurde mit knapper Mehrheit angenommen. Darauf wurde dies beim Bundesverfassungsgericht der USA als Verstoss gegen den 14. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten wieder rückgängig gemacht: www.google.com/url?sa=t&source=web&cd=3&ved=0CB8QFjAC&url=http%3A%2F%2Fwww.ce9.uscourts.gov%2Fprop8%2FFF_CL_Final.pdf&rct=j&q=proposition%208%20ruling%20pdf&ei=6OtNTcylJorcgQfEt8lF&usg=AFQjCNHoOJ7r8Dwyg3_a_uuSsau83nD5qw&cad=rja www.courtinfo.ca.gov/courts/supreme/highprofile/prop8.htm articles.latimes.com/2010/aug/05/local/la-me-gay-marriage-california-20100805 es ist spezifisch ein Verstoss gegen die Klauseln Due Process und Equal Protection. das urteil ist sehr wichtig, weil es die Frage auf der Ebene der Bundesverfassung beantwortet und damit auf der Ebene übergeordneten Rechtes. Als Konsequenz dieses Urteils müssen die relevanten Gesetze in jedem Bundesstaat angepasst werden. es gab ein Berufungsverfahren zu obigem Urteil. In diesem ist festgestellt worden, dass die Parteien, die das Berufungsverfahren anriefen, dazu nicht berechtigt sind, da sie keine Verfahrensparteien vertreten. Der Staat Kalifornien selber, der als Angeklagter Teil des ursprünglichen Verfahrens war, hat es abgelehnt, Berufung einzulegen. Somit ist, was die USA betrifft, die Diskriminierung zwischen der Wahlmöglichkeit der rechtlichen Partnerschaft (Ehe nur für heterosexuelle und eingetragene Partnerschaft nur für homosexuelle) wohl bald entfernt.
portrait
05.12.2010 | 02:02 Lea
Ich bin mit der entwicklung zur Kleinfamilie im Zuge der industrialisierung und dem entstehen der Buergerlichen Gesellschaft mit dem Autor in etwa einverstanden. Wo ich nicht einverstanden bin, ist, dass Liebe als Konzept ein teil dieser Entwicklung sei. Betrachten wir das kuturschaffen der meisten Kulturen der lezten 2 - 3 tausen jahre, dann handeln die kunstwerke salopp gesagt mindestens zur haelfte von liebe in all ihren schoenen und verzwickten verstrickungen. Nicht ohne Grund war Publius Ovidius Naso's Ars Amatoria immerhin Pflichtlektuere beim Latein Pauken...ein sehr smarter Schachzug des Lehrers (uebrigens pink...) muss ich sagen, denn in den Fruehjahrstuermen der Pubertaet spornte das Werk eben wirklich an, Latein zu lernen. ich kann auch auf malerei verweisen. da ist es sogar so, dass in barocken kirchen sogar das ganze recht explizit abgeht. auch unter der holden weiblichkeit. das war doch vorbuergerlich, die gesellschaft, nicht? bei den griechen gibt es dann ganze 'wissenschaftliche' abhandlungen darueber... auch andere modelle, libido zu leben. ich selber sammle antike erotika aus asien.... und bin immer wieder fasziniert ueber die erfindungsgabe... nicht nur der beschreibungen die kontrolle ueber die sexualitaet, was eigentlich hinter der monogamen ehe steckt, ist eben das effektivste mittel, menschen zu kontrollieren. die kontrolle besteht seit sehr langer zeit. frueher die kirche, dann die zivile ehe, dann -ismen der gegenwart. das muster lebt immer noch weiter, in gesetzen (ich denke zb an estate laws), gesellschaftlicher achtung und aechtung bestimmter formen, rechtlicher diskriminierung von nachkommen usw.
portrait
03.12.2010 | 16:14 Knüppel
Möchte nur kurz anmerken, dass die FC keine homofreie Zone ist :-) und ..., dass vielleicht ruhig erwähnt werden könnte, dass es außer den "ach so schwierigen Versuchen" meiner heterosexuellen Mitmens...
portrait
05.12.2010 | 01:37 Lea
"Ich suchte kürzlich Studien (aus den USA) zur Struktur lesbischer Beziehungen" Nun denn, ich ging auf die Suche und habe ein paar Links um das Thema Rollen in homosexuellen Partnerbeziehungen zusammengestellt. Grundsätzlich ist es nach meinem und dem Selbstverständnis meiner Partnerin so, dass es keine männliche oder weibliche Rolle des/r einen Partners/in gibt. Auch wenn ich im Bekanntenkreis herumfrage. Die Frage löst ein Schmunzeln aus. Gerade bei lesbischen Paaren wird von Außenstehenden vermutet die eine sei eher ‚butch’ also Mannsweib und die andere das Weibchen. Das kommt daher, dass nur einige von uns vom Äusseren her sich entsprechend gestalten (‚butch’). Das ist aber ein politisches manifest gegen eben die stereotypen von was fraulich oder mannhaft sein soll. Die Fantasien Außenstehender gehen dann durch was wir angeblich anstellen um im Bett entsprechend …na ja ihr wißt schon. Es ist einfach so, dass wir all die schönen Dinge eben mit einer Frau tun wollen und nicht mit einem Mann. Es gibt im Haushalt dann auch nicht die Rollenverteilungen wie angenommen. Also beide machen den Haushalt, nehmen mal einen Schraubenzieher in die hand und so, je nach Fertigkeit. Es kann sein, dass eben wegen unserer Orientierung wir schon außerhalb dieser Stereotypen sind. Ein schwuler Mann hat evt weniger Probleme damit, wenn er gerne häuslich ist, oder wenn er seine affektierte Site mehr zeigt (‚flaming Queens’). Ditto etwa Tomboys bei Frauen. Sie leben vielleicht einfach ihr wesen heraus gelöst aus diesen stereotypen und deshalb offener, weil von der Orientierung her eben schon ausserhalb des ‚typischen’. Einkommensmässig sind die meisten paare Doppelverdiener. Hier in den USA ist es so, dass hohe Einkommen bei homosexuellen Paaren weit mehr vertreten sind als bei Heterosexuellen. Deshalb werden sie direkt von der Werbeindustrie umhegt und angesprochen. Vielleicht ein Grund, dass heutzutage Werbung oft gay oder lesbisch ausschaut. Also bei der Werbung wo Frauen abgebildet sind sehe ich das oft deutlich. Statistisch ist das Thema etwas schwierig, weil der US Census nicht direkt nach der Orientierung fragt. Die Erhebung ist indirekt über die Frage nach dem Geschlecht des im gleichen Haushalts lebenden Partners. Die Frage wird oft nicht beantwortet. Dann ist es so, dass viele Paare getrennt leben, obwohl sie eine feste Beziehung haben. Aus Steuerdaten ist nicht viel herauszuholen, da meist getrennt deklariert wird (aus steuerrechtlichen Gründen). Zum ganzen Thema estate planning: es ist eine Scheisse, wie wir da diskriminiert werden und mehr Steuern zahlen. Wollen wir gemeinsam versteuern, werden die einkommen wie üblich progressiert, aber Abzüge? Nein. Im erbrecht klatschen die uns dann 33 – 55 % estate tax oberhalb des Freibetrages. Verheiratete haben das nicht. Und und und. Ausser den im Einrichten teuren Trusts gibt es wenig gute Lösungen. Deshalb ist das Proposition 8 Zeugs so wichtig, aber das ist ein anderes Thema Es beruht also etwas auf Schätzungen. trotzdem... ein paar links hier: www.peplaulab.ucla.edu/Publications_files/Peplau%2082.pdf people.virginia.edu/~cjp/articles/p00.pdf www.ucm.es/info/rqtr/biblioteca/Estudios%20gltb/longitudinal%20cohabiting%20gltb%20couples.pdf books.google.com/books?hl=en&lr=&id=XgL89Ve48t4C&oi=fnd&pg=PA395&dq=Roles+homosexual+couples&ots=jVfm0o5oD5&sig=d7klUjQEU8pHW0IE7CtA9Rh2Neg#v=onepage&q=Roles%20homosexual%20couples&f=false books.google.com/books?hl=en&lr=&id=4pG9ULmRTRsC&oi=fnd&pg=PA177&dq=Roles+homosexual+couples&ots=jBlj2rFAWB&sig=oE-mLDAfEQJHNpltxPwz-4oDMa0#v=onepage&q=Roles%20homosexual%20couples&f=false www.gender.hu-berlin.de/w/files/ztgbulletintexte32/decker_arbeitsteilung_bei_gleichgeschlechtlich_lebenden_frauen.htm web.gc.cuny.edu/clags/publications.shtml Census: www.law.ucla.edu/williamsinstitute/publications/USCensusSnapshot.pdf www.law.ucla.edu/williamsinstitute/publications/SameSexCouplesandGLBpopACS.pdf ftp.iza.org/dp4961.pdf www.gayconsumerindex.com/ www.ct.gov/shp/lib/shp/pdf/cost_of_being_gay.pdf P.S: wo ich lebe sind straights eine minderheit. eventuell waere das als kontraststudie interessant.
Kommentar zu

Krise der Männlichkeit – was ist dran?

05.11.2010 | 17:40 Magda
portrait
07.11.2010 | 16:24 Lea
Ich bin lesbisch, also muss ich das Gehirn eines Mannes haben… ist in etwa die Logik der Geschlechterforschung bzw der referenzierten Studien. Dumm ist nur, ich denke als Frau wie eine Frau für eine ...
portrait
08.11.2010 | 19:49 Lea
Es ist eben kein bloeder witz, sondern zynismus. zynismus, dass gender roles uber das vorhandenseins oder nicht vorhandenseins des besagten teils (nicht die protheses...) definiert werden, statt ueber die wahren rollen als salary drones nachzudenken. wenn in meinem verhalten zb. etwas machismo mitspielt, kommt sehr schnell das wort butch dyke. und als zweites dann, ihc wuerde die rolle des mannes in unserer partnerschaft spielen. dermassen idiotisch ist diese zu einer pseudowissenschaft mit verknorzten statistiken erhobene 'genderforschung' oder das jonglieren mit stereotypen usque ad nauseam. aber eben. ich spiele jetzt halt auch mit einem stereotypen, da sie mit 'folgen koennen' das auch tun. es ist die deutsche arroganz, die dann meint yankies seien eh zu dumm. lustig im fettgedruckten ist dann noch der passus: Konfiguration geschlechtsbezogene.... ich kann also in australien nen male bot custom configured kaufen? das gibt es uebrigens... hmmmm. vielleicht wollen maenner einfach nicht zum bout toy degradiert werden. dafuer kaepften doch die feminstinnen,,,,deobjektivierung der weiblichen rolle....
Kommentar zu

Integration? Nein danke!

02.11.2010 | 22:32 Muhabbetci
portrait
03.11.2010 | 00:17 Technixer
Ich glaube das ganze Thema bekommt nur Bedeutung, weil man so einen wie den korrupten Tilo überhaupt beachtet. Wenn den keiner beachtet hätte, dann müsstest du dich mit seinem Wortmüll auch nicht ause...
portrait
07.11.2010 | 16:42 Lea
"Gerade in den USA gibt es keine Ressentiments und kein Mißtrauen gegen Ausländer/Fremde." na ja das stimmt nun nicht gerade. das zeigt die ganze diskussion um 'undocumented aliens' - gemeint die immigranten aus mexiko, die massenweise fuer saisonjobs ueber die grenze kommen und illegal sind, weil die einwanderungsgesetze seit 20 jahren nicht reformiert werden.
>> mehr
Lea
@
Mitglied seit:
2 Jahre 3 Wochen
Zuletzt aktiv:
06.02.2011
Status:
Bloggerin
Aktivität:
Beiträge: 0
Kommentare: 68
Logbuch
16:01
Achtermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
16:00
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:58
Der König von Prussia hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:58
freedom of speech? hat gerade einen Kommentar geschrieben.
15:44
Rosa Sconto hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Augstein und Blome

portlet_Phoenix-12.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG