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"Offenheit" hatten sich die Berliner Bürger für das Brachland Flughafen Tempelhof gewünscht. Der holländische Landschaftsarchitekt Eelco Hooftman und sein englischer Kollege Sutherland Hussey haben nach Ansicht der Jury die Kriterien für einen offenen Landschafts-Park am besten erfüllt.
Letzte Woche hatte ich - ohne von dem Wettbewerb zu wissen - die "Große Freiheit Tempelhof", wie das ehemalige Flughafengelände neuerdings genannt wird, besucht und darüber auch hier geschrieben:
www.freitag.de/community/blogs/lee-berthine/lob-des-revolutionaers
Und gestern wurde mir nun zufällig, in Form der Osterbeilage einer Wochenzeitung, ein Bericht über das geplante Projekt zugespielt.
Das möchte ich euch nicht vorenthalten, zumal es aus meiner Sicht mal ein Beispiel für gelungene (Landschafts-) Architektur ist.
Weite Flächen des Flugfeldes können dabei unbelassen weiterbestehen, die bereits angelegten umzäunten Wiesen zum Schutz der bodenbrütenden Vögel werden sogar noch ausgedehnt, so kann die Artenvielfalt auf einem Gelände geschützt werden, wo früher Kerosin und Co. ihren Lebensraum fanden.
Es soll Wasserbassins, einen Wassergraben, Pavillon und ellipsenförmig angelegte Wege geben, die mit der Rundung des Flughafengebäudes und des Vorfeldes harmonieren.
Und, da musste ich ja lächeln, denn dame.von.Welt hatte mir ein (altes?) Foto von dem "Tempelberg" geschickt - es soll, ja, tatsächlich, ein "steiler" Berg errichtet werden, der felsenartig 60 Meter in die Höhe ragt. In seinem Inneren könnte später zum Beispiel eine Kletterhalle entstehen.
Einen Damm und einen Deich wird es wohl auch geben, so dass der Besucher vor allen Eventualitäten geschützt ist.
Erwähnenswert finde ich persönlich, dass der Kostenrahmen nicht überschritten wurde (!) und der Park auch in er hochgerechneten jährlichen Unterhaltung mit 400000 Euro im Jahr scheinbar noch sehr günstig liegt.
Also m e i n Vorschlag wäre ja gewesen, alles so zu lassen wie es ist und das ehemalige Flughafengelände weiter gepflegt "verwildern" zu lassen, um beobachten zu können, wie die Natur sich das Gebiet zurückerobert.
Das hätte auch mal ein wissenschaftliches Experiment werden können, und gekostet hätte es auch nicht viel, fast nichts.
Aber - alles was nichts kostet, ist uns ja nichts wert, oder?
Was ab 2013 dort entstehen wird - ich bin gespannt!
Hier der link zum Siegerentwurf:
www.tempelhoferfreiheit.de/ueber-die-tempelhofer-freiheit/aktuelles/siegerentwurf/
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Also m e i n Vorschlag wäre ja gewesen, alles so zu lassen wie es ist und das ehemalige Flughafengelände weiter gepflegt "verwildern" zu lassen, um beobachten zu können, wie die Natur sich das Gebiet zurückerobert. Das, genau das ist mein heimlicher Vorschlag seit Jahren. Dann verschwindet auch der Quatsch mit den Rosinenbombern. |
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Hi luggi, ist der Maulwurf in Osterurlaub?
Was deinen "heimlichen" Vorschlag betrifft, den hätte man sich beizeiten patentieren lassen sollen - aber ich vermute mal, er wäre zu Zeiten übervoller Fördertöpfe und Staatskassen einfach z u u kostengünstig gewesen. Was ich aber n i c h t verstehe: wie meinst du das mit dem "Quatsch mit den Rosinenbombern"? Soweit ich weiß, steht der eine "Rosino" noch am Zaun und wird immer blaßgrüner. Meintest du es evtl. so, dass der dann auch überwuchert wird? |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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