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Wer sich einmal die Kids anschaut, die in den Zirkusprojekten mitmachen bei Artistik, Akrobatik, Jonglage und Seiltanz, bei einer Aufführung oder Probe, dem wird die Konzentration und Energie auffallen, mit der die alle dabei sind.
Da wird doch soviel gejammert und gemurrt: die Jugendlichen sitzen heute nur noch vor ihren Computerspielen und daddeln im Internet, zu kreativer, künstlerischer und sportlicher Aktion sind die doch gar nicht mehr imstande -
von wegen!
Werden ihnen die entsprechenden Möglichkeiten, Räume, Materialien und die entsprechende Begleitung von Artisten und Künstlern geboten, dann steppt der Blaubär!
Manege frei:
Mehr Infos zu Veranstaltungen des Cabuwazi-Zirkus auf der Seite
Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Pressemitteilung:
damals und heute - wie alles anfing:
In einem Berliner Hinterhof in der Lausitzer Straße entdeckte 1992 eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen das Einrad fahren. Das „Kreuzberger Einradchaos“ trat bei Schul- und Straßenfesten auf und fand vor allem in der Nachbarschaft immer mehr Anhänger. Wer wollte, konnte mitmachen. Die Gruppe wurde größer, der Hinterhof zu klein und die Kinder zogen zunächst auf die Lausitzer Straße, dann in den Görlitzer Park. Der Zulauf war so groß, dass Mitbegründer Karl Köckenberger 1993 mit der Elterninitiative „Kinder und Jugendzirkus“ das Programm um einige Disziplinen erweiterte und erste Ferienworkshops anbot.
Im April 1994 stand das erste Zelt auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen Ost- und Westberlin in Treptow, im Juli das zweite Zelt in Kreuzberg. Der damalige Jugendsenator Thomas Krüger taufte den Berliner Zirkus feierlich auf den Namen „Cabuwazi“, abgeleitet von „chaotisch bunter Wanderzirkus“. Mit der Gründung des Trägervereins " CABUWAZI Kinder- und Jugendzirkus e.V." war Cabuwazi geboren.
Cabuwazi wuchs weiter, eröffnete 1996 seinen dritten Standort in Altglienicke und gewann die Bewag (heute Vattenfall Europe Berlin) als Sponsor. 1997 schloss sich der befreundete Kinderzirkus „Springling“ in Marzahn als vierter Standort an. Cabuwazi baute das Angebot aus mit Schulprojektwochen, Ferienreisen, Festivals, Shows, Gastspielen u.v.m..
In den folgenden Jahren erweiterte Cabuwazi sein Wirkungsfeld mit Kooperationen, internationalen Festivals und Kongressen, z.B. 1999 mit dem 1. Internationalen Zirkusfestival und 2000 mit dem ersten internationalen Kongress der Kinder- und Jugendzirkusse . Seit 2003 ist die „Schatzinsel“ neuer Kreuzberger Standort. Im Jahr 2004 errichtete Cabuwazi hier sein fünftes Zelt.
Cabuwazi gehört heute zu den größten Kinder- und Jugendzirkussen in Europa. Über 650 Kinder und Jugendliche lernen pro Jahr im Nachmittagstraining und Workshops rund 30 artistische Disziplinen bei Cabuwazi. Für seine Arbeit wurde Circus Cabuwazi mehrfach ausgezeichnet. Bereits 1998 erhielt Cabuwazi den Deutschen Kinderkulturpreis für hervorragende Leistungen in der Arbeit mit Kindern und für Kinder vom "Deutschen Kinderhilfswerk". Im Januar 2006 gewann Cabuwazi den Deutschen Förderpreis Jugend in Arbeit in Berlin. Ebenfalls 2006 erhielt Cabuwazi den HanseMerkur Kinderschutzpreis. Im Jahr zuvor wurde Cabuwazi im Wettbewerb "Aktiv für Demokratie und Toleranz" ausgezeichnet.
Vom Frühjahr 2005 bis Sommer 2007 realisierte Cabuwazi das berufsorientierte Projekt „Manege“. Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz fanden, schauten vor und hinter die Kulissen des Kinder- und Jugendzirkus und trainierten selbst in der Manege. Sie probierten sich in verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten. Dabei erwarben sie wichtige Qualifikationen, für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.
Finanzieller Drahtseilakt
Cabuwazi hat finanzielle Probleme. Daher war es notwendig, einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit (§18 InsO) zu stellen.
Wir setzen alles in Bewegung, unseren Zirkus zu erhalten. Natürlich sind wir sehr optimistisch, dass das gelingen wird.
Das Training, die Vorstellungen und die Auftritte gehen weiter wie bisher, genauso wie die Kooperationsprojekte mit den Schulen.
Über 700 Kinder und Jugendliche können wie gewohnt nachmittags in die Zelte kommen und machen, was ihnen soviel Spaß macht: Zirkus!

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Hier in Bochum gibt es seit ca. 20 Jahren den Zirkus Sperlich, der Projekte mit Schulen macht.
Eine wunderbare Sache! |
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Hallo Lee,
Talenteförderung bei Kindern, und dann noch in einem Zirkus, hat leider nicht die Systemrelevanz wie die HRE. Irgendwie glaub ich mich erinnern zu können, dass der Begriff Talente auch mal für eine Geldwährung stand. Insofern ist der Einsatz von 40.000.000.000,00 Euronen bei der HRE dann doch wieder eine gewisse Art von Talenteförderung (ähem, bei untalentierten Bankern). |
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Danke für die Wochenendunterhaltung Lee B:-)
Und natürlich haben Kinder und Jugendliche auch heute Spass an Bewegung und Kreativität, wie richtig bemerkt wenn ihnen ein Rahmen dafür geboten wird. Eine schöne Möglichkeit ist wie ich in vielen Musikprojekten sehe wie musikalische Kreativität mit dem Wissen über die PC/Internetmöglichkeiten verbunden werden kann, noch nicht erwähnt wie hilfreich für eine Persönlichkeitsentwicklung das Erlernen von Musikinstrumenten ist. Und damit kann dann die Begleitung im Zirkus auch noch ohne Konserven gestaltet werden!:-) Auf geht´s! |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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